Fitbit-Übernahme – Wenn dir Google beim Atmen zuhört

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29-06-20 03:12:00,

Ioannis Kouvakas ist Jurist und Projektleiter Daten und Wettbewerb bei Privacy International.

Wie viel weiß Google über uns? Oder anders gefragt: Gibt es etwas, das Google nicht über uns weiß? Durch unsere Suchanfragen bei Google und bei YouTube kennt der Konzern unsere Interessen. Er weiß potentiell was wir denken. Und durch Anwendungen wie Google Maps weiß er womöglich sogar immer, wo wir sind.

Am 15. Juni informierte der Google-Konzern die Europäische Kommission über seinen Plan zur Übernahme von Fitbit, einem Hersteller von Smartwatches und Fitness-Trackern. Die Kommission hat nun bis zum 20. Juli Zeit, um die Transaktion zu prüfen.

Mein Arbeitgeber Privacy International ist eine internationale NGO, die sich gegen die Ausbeutung unserer Daten durch Staaten und Unternehmen einsetzt. Wir wollen die Übernahme von Fitbit verhindern.

Google kauft Gesundheitsdatenschatz

Durch die geplante Übernahme von Fitbit könnte Google Zugriff auf Gesundheitsdaten von Millionen Menschen erhalten. Die Verarbeitung von sensiblen Daten wird durch EU-Recht streng reguliert – eigentlich. Die Übernahme könnte die Rechte von Milliarden Menschen verletzen, obwohl viele von ihnen noch nie etwas von Fitbit gehört haben.

Die Produktpalette von Fitbit reicht von einfachen Schrittzählern bis hin zu Geräten, die Kalorienverbrauch, Atmung und Herzfrequenz aufzeichnen. Fitnessdaten liefern detaillierte Analysen etwa über das Schlafverhalten, die Geräte erlauben ihren Nutzer:innen außerdem Angaben darüber, ob die Person menstruiert oder ungeschützten Geschlechtsverkehr hatte. Ein großer Teil des Wertes von Fitbit liegt in diesen Gesundheitsdaten.

In der Vergangenheit hat Fitbit seine Datenbank stetig durch neue Zukäufe erweitert. Die Firma schloss außerdem zuletzt lukrative Partnerschaften mit Krankenversicherungen ab.

Der Kauf von Fitbit erlaubt es Google, seine Datenmacht auf den Gesundheitssektor auszuweiten. Der Konzern verdient den Großteil seines Jahresumsatzes, der allein 2018 136,22 Milliarden US-Dollar ausmachte, durch personalisierte Werbung. Der Fitbit-Kauf ermöglicht es dem Technologiegiganten potentiell, diese lukrativen Datensätze und detaillierten persönlichen Profile mit Echtzeitdaten über den Gesundheitszustand und die Bedürfnisse der Menschen sowie mit allgemeinen Informationen über ihr tägliches Verhalten und ihre Körperrhythmen zu verknüpfen.

Und all das von Google. Erst vor einigen Monaten berichtete ein Whistleblower, dass der Konzern die Daten von US-Patienten, einschließlich Laborergebnissen und Krankenhausaufzeichnungen, ohne deren Zustimmung sammelte.

Zu Googles zwielichtiger Vergangenheit kommen eine Reihe von Verstößen gegen EU-Wettbewerbsrecht und Datenschutzgesetze.

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Plan to Use Fitbit and “Smart” Home Devices to Stop Mass Shootings — But Might This Instigate More?

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04-09-19 06:00:00,

By B.N. Frank

Fitbits, smart watches, and other wearable activity trackers.  They have been the subject of class action lawsuits and recalls due to privacy and security issues as well as undesirable and dangerous health effects on wearers (see 1, 2, 3, 4, 5, 6).

Activity trackers emit biologically harmful Electromagnetic Radiation aka “Electrosmog”.  “Smart” home devices emit it too.  People (and animals) react to exposure differently and symptoms may not be immediate.  Misdiagnosis for “Microwave Sickness” or “Electromagnetic Sensitivity” is common.

Research has also already determined that exposure to sources of wireless radiation disrupts the blood brain barrier which can cause it to leak and kill brain cells.  Research has also determined that this can reduce impulse control and increase the potential for homicide and violence.  So doesn’t making people who already have mental health issues wear wireless radiation emitting trackers and requiring them to install wireless radiation emitting “Smart” listening devices and sensors in their homes seems like a recipe for more disasters?  Wouldn’t it be better to reduce their exposure instead of bathing them in more of it?

From Activist Post: “HARPA: Trump Seeking New Agency to Use A.I. to Screen Mental Health for Gun Ownership?”

HARPA — the Health Advanced Research Projects Agency — has been in the works as a proposal since 2017 by the Trump Administration according to the Washington Post, but is reportedly gaining steam again as the administration grapples with solutions for mass shootings and calls for gun control. If this new report is to be believed, the Trump admin is putting its faith in artificial intelligence as a possible way to screen people for mental health (through data collected by wearables and smart devices) in order to determine violent tendencies and perhaps thwart gun purchases for those deemed to be a potential mass shooter.

The Suzanne Wright Foundation proposed to the White House that HARPA include a “Stopping Aberrant Fatal Events by Helping Overcome Mental Extremes,” or “Safe Home,” project.

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