Die Sehnsucht nach der freien Zeit. Ausufernde Arbeit macht krank

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11-10-19 06:26:00,

Die Sehnsucht nach der freien Zeit

Ausufernde Arbeit macht krank

Doch die Zeit für Muße kommt uns immer mehr abhanden

von Gudrun Giese

verdi_vereinte_dienstleistungsgesellschaft_gewerkschaft_kritisches_netzwerk_frank_bsirske_tarifpolitik_tarifvertraege_streiks_tarifstreik_warnstreiks.png Wer kennt sie nicht, die schöne Vision von einem langen, freien Tag in der Hängematte mit einem guten Buch und kalten Getränken? Oder die Erinnerung an ein wirklich intensives und wichtiges Gespräch mit der besten Freundin, bei dem jeder Gedanke an Zeit verloren gegangen war? Doch viel zu oft fehlen Muße und Entspannung im Tagesverlauf zwischen Erwerbsarbeit, Betreuungspflichten und privaten Terminen. Dabei ist Muße, wie der Berliner Autor Olaf Georg Klein im Zeitpolitischen Magazin Ende 2018 schreibt, „nicht einfach nur ein ,Nichtstun‘, wie immer suggeriert wird, sondern ein kreativer Zustand“.

Doch Zeit für Muße ist für viele Menschen rar. Der Alltag ist für die meisten von Pflichten bestimmt, vorhandene Zeit wird förmlich aufgefressen. Momente der Ruhe und Raum für Kreativität bleiben da auf der Strecke. Das bleibt nicht ohne Folgen. Wer ständig hetzen muss, im Wechselschichtdienst oder nach Feierabend arbeitet, Kinder oder pflegebedürftige Angehörige betreut, der spürt über kurz oder lang die körperlichen und psychischen Folgen. Gesundheitlich belastend sind aber auch unfreiwillige Teilzeit oder geringfügige Arbeit, denn wenn der Unterhalt nicht sicher ist, dann gibt es keine Entspannung. Auch dann bleibt die Muße auf der Strecke.

► Früher aussteigen

Wer es sich jedoch leisten und wählen kann, der nimmt meist lieber Freizeit statt mehr Geld. Immer mehr Beschäftigte entscheiden sich für zusätzliche freie ­Tage statt für mehr Entgelt. Im Organi­sationsbereich von ver.di gibt es in­zwischen mehrere ausgehandelte Tarifverträge, die solche Extra-Freizeit ermöglichen und regeln. Etwa im seit 2016 geltenden Demografie-Tarifvertrag, den ver.di mit der Rhein-Neckar-Verkehr (rnv) GmbH ausgehandelt hat und der sehr gut bei den älteren Beschäftigten ankommt. So freut sich Heinrich Wohlfahrt in diesem Jahr besonders auf seinen Geburtstag im Oktober. Denn es ist sein 55zigster, und damit hat der langjährige Mitarbeiter und Betriebsrat der rnv Anspruch auf zusätzliche freie Tage nach dem Demografie-Tarifvertrag. „Das ist eine tolle Sache“, sagt er. „Für drei Prozent weniger Lohn im Jahr gibt es anfangs 6,5 freie Tage extra. Mit 64 komme ich auf das Maximum von 52 freien Tagen – zusätzlich zum Urlaub.“

Rund 80 Prozent der rnv-Beschäftigten ab 55 Jahren haben sich für mehr freie Zeit entschieden.

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Im freien Fall (II)

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12-09-19 12:25:00,

»Steckt doch der Bush-Clan dahinter?«, fragte der Schweizer BLICK am 15. September 2006 auf seiner Titelseite (s.u.). Vor solchen Fragen dürfte indes der Schweizer Bundesrat mehr zittern als der »Bush-Clan«. Die Schlagzeile blieb denn auch eine denkwürdige Ausnahme.

Zuletzt veröffentlichte die BZB einen, für Kenner, durchaus aufschlussreichen Text zur Thematik. Der publizistische Leiter des Autors hatte bereits den bemerkenswerten Ganser-Tweet des Schweizer Partei­präsi­denten geliked.

Zum Thema Journalismus und 9/11 empfeh­lens­wert ist zudem der Essay des langjährigen deutschen Reporters Wolf Reiser, der notiert: »Wer die Nagelprobe der abgespalteten Identität nicht bestand, konnte seine Karriere als fester wie freier Journalist beenden.«

Es bleibt die Frage, ob jene, die von trans­atlan­tischen Medien Kritik an trans­atlan­tischer Propaganda erwarten, nicht bereits auf ebendiese Propaganda hereingefallen sind.

Der BLICK vom 15. September 2006

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Protest der freien Medien: Egal, wie unterschiedlich unsere Meinungen sind, wir sind für Meinungsfreiheit! | Anti-Spiegel

protest-der-freien-medien:-egal,-wie-unterschiedlich-unsere-meinungen-sind,-wir-sind-fur-meinungsfreiheit!-|-anti-spiegel

12-07-19 05:49:00,

Hier die ersten Reaktionen auf die Sperrung von NuoViso.

#saveMeinungsfreiheit – Unser gemeinsamer Nenner


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Zur Sperrung des Hauptkanals von NuoViso


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NuoViso.TV gelöscht – Kurzinterview mit Frank Höfer über die nächsten Schritte


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft. Zeige alle Beiträge von Anti-Spiegel

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Von der Pressefreiheit in der freien Welt – www.NachDenkSeiten.de

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19-11-18 11:42:00,

19. November 2018 um 8:45 Uhr | Verantwortlich:

Von der Pressefreiheit in der freien Welt

Veröffentlicht in: Medienkonzentration Vermachtung der Medien, Medienkritik, Strategien der Meinungsmache

Warum herrscht auf unserer Welt weiterhin so viel Ungleichheit? Steht die Menschheit am Rande der Selbstauslöschung? Warum begehren die „99 Prozent“ nicht gegen die „Eliten“, die „Herren der Menschheit“, wie Noam Chomsky sie einst nannte, auf? In seinem neuen Buch „Kampf oder Untergang!“, das gerade pünktlich zu Noam Chomskys 90. Geburtstag erschienen ist, spricht Chomsky genau über diese großen Fragen. Ein Auszug.

Mark Twain soll einst gesagt haben: »Dank Gottes Gnade besitzen wir in diesem Land drei unglaublich wertvolle Dinge: die Freiheit des Gewissens, die Freiheit der Rede und die Klugheit, keine der beiden jemals in Anspruch zu nehmen.«

In seiner unveröffentlichten Einleitung zu Animal Farm – gewidmet der »literarischen Zensur« im freien England – nannte George Orwell einen Grund für jene Klugheit, die Twain meinte. Es herrsche, so schrieb er, ein allgemeines, stillschweigendes Abkommen darüber, dass es nicht notwendig sei, bestimmte Tatsachen zu benennen. Dieses stillschweigende Abkommen bewirke eine »verschleierte Zensur« basierend »auf einer strengen Glaubenslehre, einer Sammlung von Ideen, die alle vernünftigen Menschen ohne jegliche Hinterfragung anerkennen«, und »jeder, der diese vorherrschenden Ideen in Frage stellt, wird mit überraschender Effizienz zum Schweigen gebracht« – sogar ohne »irgendein offizielles Verbot«.

Die Ausübung jener Klugheit können wir in freien Gesellschaften permanent beobachten. Exemplarisch hierfür ist die amerikanisch-britische Invasion des Iraks. Sie ist das Paradebeispiel einer Aggression ohne jeglichen glaubwürdigen Vorwand, das »höchste, internationale Verbrechen«, wie derartige Aktionen einst während der Nürnberger Prozesse definiert wurden. Es ist legitim zu behaupten, dass dies ein »dummer Krieg«, ein »strategischer Missgriff« oder – um es mit Barack Obamas Worten, die von der liberalen Presse besonders gelobt wurden, auszudrücken – sogar »der größte strategische Fehler in der jüngeren Geschichte der amerikanischen Außenpolitik« gewesen ist.

Doch all dies reicht nicht aus, um zu beschreiben, was die Invasion des Iraks tatsächlich gewesen ist, nämlich das Verbrechen des Jahrhunderts. Niemand würde sich sträuben, derartige Worte zu benutzen, wenn ein offizieller Feind ein solches oder sogar ein kleineres Verbrechen begangen hätte. Die vorherrschende Lehre ist gewiss auch nur schwer mit den Aussagen von historischen Figuren wie Präsident Ulysses S.

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Neues aus der „freien“ Welt: Wikileaks-Gründer Julian Assange muss die ecuadorianische Botschaft verlassen – www.NachDenkSeiten.de

Neues aus der „freien“ Welt: Wikileaks-Gründer Julian Assange muss die ecuadorianische Botschaft verlassen – www.NachDenkSeiten.de

27-07-18 01:03:00,

27. Juli 2018 um 14:10 Uhr | Verantwortlich:

Neues aus der „freien“ Welt: Wikileaks-Gründer Julian Assange muss die ecuadorianische Botschaft verlassen

Veröffentlicht in: Erosion der Demokratie, Medien und Medienanalyse

Pressefreiheit, die den Mächtigen wehtut, kann nicht geduldet werden. Das ist jedenfalls der Eindruck, den man beim Umgang mit Julian Assange gewinnen muss. Schon die Tatsache, dass jemand um Asyl bitten muss, der schlimme Vorgänge offengelegt, zeigt die Fratze, die sich hinter den lächelnden Bekenntnissen für Freiheit und Demokratie verbirgt. Jetzt verkündet der Präsident Ecuadors, dass Assange sein Asyl in London verlassen muss. Siehe dazu die in Teil I wiedergegebenen Meldungen in der Neuen Zürcher Zeitung und bei SputnikNews. In Teil II bringen wir die Übersetzung eines Beitrags von McGovern „Die „Alte Dame“ New York Times kommt wegen Assange ins Grübeln“. Albrecht Müller.

Teil I: Meldungen über die Entscheidung des Präsidenten von Ecuador zur Aufkündigung des Asyls an Julian Assange – schön ausbalanciert, einmal mit der Neuen Zürcher Zeitung als Quelle und einmal von Sputnik News:

Ecuadors Präsident: «Julian Assange wird die Botschaft Ecuadors verlassen müssen»

27.7.2018, 12:16 Uhr
msl. Wikileaks-Gründer Julian Assange müsse die Botschaft Ecuadors in London, in der er momentan lebt, zeitnah verlassen. Das erklärte Ecuadors Präsident Lenin Moreno am Freitag laut der Nachrichtenagentur Reuters an einem Anlass in Madrid.

Der ecuadorianische Präsident Lenín Moreno hat erklärt, dass der Wikileaks-Gründer Julian Assange die Botschaft des Landes in London, wo er seit 2012 festsitzt, letztendlich verlassen müsse. Das meldet die Agentur Reuters am Freitag.

Quelle: sputniknews

Teil II:

Die „Alte Dame“ New York Times kommt wegen Assange ins Grübeln. Von Ray McGovern.

Übersetzung: Josefa Zimmermann. – Wie immer ein großer Dank an sie.

Die New York Times selbst berichtete nicht darüber, aber einer ihrer Anwälte äußerte gegenüber einer Gruppe von Richtern, dass eine Strafverfolgung von Julian Assange für die Times selbst schlimme Folgen haben könnte, erklärt Ray McGovern.

Oh, Gott! Ein Anwalt der New York Times hat herausgefunden, dass die Verfolgung des WikiLeaks-Herausgebers Julian Assange der Alten Dame selbst das Genick brechen könnte.

Der zweite Mann unter den Anwälten der Times,

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