Fridays for Future – was bleibt nach den Schlagzeilen?

05-03-20 08:51:00,

Das Jahr 2019 stand im Zeichen der Klimaproteste. Doch wer meint, dass die Fridays for Future tatsächlich zu maßgeblichen Änderungen unseres Verhaltens geführt haben, muss sich leider angesichts der jüngsten Statistiken eines Besseren belehren lassen. Noch nie flogen die Deutschen so viel wie im Jahr 2019. Noch nie rollten auf unseren Straßen so viele Geländewagen und noch nie verkauften sich PS-starke Autos besser als im letzten Jahr. Milliardengewinne mit SUVs, Nischengeschäfte mit Elektromobilen, die wohl eher unter der Kostenstelle „Public Relations“ laufen. Und auch politisch blieb es bei homöopathischen Maßnahmen. Viel Lärm um Nichts? Von Jens Berger.

Was war im letzten Jahr nicht alles von Flug- oder gar Dieselscham die Rede. Wer nur die aufgeregte Berichterstattung von Medien wie dem SPIEGEL oder gar der taz verfolgt hat, könnte glatt denken, dass sich das Bewusstsein einer ganzen Nation im letzten Jahr aufgrund der Schülerproteste fundamental geändert hat, der moderne Deutsche nun auf verbrauchsarme oder gar elektrisch angetriebene Autos umsteigt und für Urlaubs- und Geschäftsreisen lieber in die Bahn als in den Flieger steigt. Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.

Schaut man sich die Zulassungsstatistik des letzten Jahres an, stellt man vielmehr verblüfft fest, dass die durchschnittliche Leistung der 3,61 Millionen neu zugelassenen Autos zum zehnten Mal in Folge gestiegen ist – um fünf PS auf im Durchschnitt kaum vorstellbare 158 PS. Verantwortlich für diesen Trend sind, so Ferdinand Dudenhöfer von der Universität Duisburg-Essen, zum einen die „schweren SUV“ und zum anderen ausgerechnet die Plug-in-Hybrid-Antriebe. SUVs, die rund 33 Prozent aller Neuzulassungen ausmachen, haben im Schnitt 172 PS, die Hybrid-Autos im Schnitt sogar 194 PS. Diese Fahrzeuge sind zudem besonders schwer, da sie neben einem normalen Verbrennungsmotor noch über einen kleinen Elektromotor verfügen, der jedoch in der Praxis nur selten zum Einsatz kommt und oft zu geringeren Einsparungen führt.

Die immer wieder von den Medien als größtes Problem dargestellten SUVs konnten im letzten Jahr ein Plus von 21,0% bei den Zulassungen verzeichnen und waren damit im gesamten PKW-Markt das Segment mit den größten absoluten und relativen Zugewinnen. Diese Sparte ist jedoch nur die Spitze des Eisbergs. Was in den Zulassungsstatistiken unter SUV firmiert, gehört nämlich eigentlich mehrheitlich eher in die Kategorie „höhergelegter Kompaktwagen für das ältere Publikum“. Die „Panzer auf vier Rädern“ mit exorbitantem Verbrauch und CO2-Ausstoß,

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Future for Christmas | KenFM.de

25-12-19 06:39:00,

Von Rüdiger Lenz.

Just einen Tag vor dem Heiligen Abend erreichte die Redaktion ein Anschreiben aus dem Nordpol. Der Weihnachtsmann erbittet bei der KenFM-Redaktion einen Termin, möglichst heute noch, da er zutiefst weinerlicher Stimmung ist.

Was ist geschehen? Wir sind in Sorge um ihn und schrieben ihm, via E-Mail, dass er heute noch bei uns vorbeischauen könnte. Und kaum war die E-Mail an ihn losgeschickt, so erschien er fensterklopfend mit seinem Schlitten schwebend vor unserer Redaktion.

Ganz aus der Puste und ständig ein Ohjehohjeh nach dem Anderen vor sich hinrufend, geleiteten wir ihn in unser Büro und baten ihn, Platz zu nehmen. Da fing er auch schon weinerlich zu reden an.

Was soll ich bloß machen, was sage ich den Kindern, Ohjehohjeh, ist das schlimm!

KenFM: Lieber Weihnachtsmann, was ist denn los, warum diese Sorgenminen?

Weihnachtsmann: Wo soll ich bloß anfangen, wo denn nur? Ach ja, die lieben vielen kleinen Wichtel! Ich habe sie alle nach Hause geschickt, unter dem Eis, wo sie wohnen, denn es gab in diesem Jahr nichts für sie zu tun. Fast keine Geschenke, ach es ist so traurig. Wuhaahh..

KenFM: Wie, keine Geschenke und wieso hast Du die Wichtel nach Hause geschickt?? Heute ist doch Weihnachten! Da müsst ihr doch sehr viel zu tun haben..

Weihnachtsmann: Viel zu tun!? Das ist es ja. Alles wegen dem, was ihr das CO2 nennt. Alles verursacht dieses CO2, alles! Alle Geschenke verursachen CO2. Was habe ich viele Reisen verschenken können, viele Autos und Mofas. Keine Weihnachtsbäckerei mehr, keine Kekse, keinen leckeren Kuchen. Sie sagten zu mir: Herr Weihnachtsmann, Santa Claus, Du produzierst zu viel CO2 hier auf dem Nordpol. Das geht nicht mehr. Alles schmilzt dahin. Wir können Dir CO2-Zertifikate anbieten. Pro Tonne soundso viele Euros, wir nehmen auch Dollar, sagten sie zu mir. Ich sagte darauf Wie bitte? Ich bin der Weihnachtsmann, ich habe kein Geld. Geld gehört nicht zu meinem Wesen. Ich bin der, der euch Glück und Freude bringt und vor allem euren Kindern. Darauf sagten sie, beschwer Dich beim Weltklimarat, bei Greta Thunberg, die habe uns das alles nun beschert. Was für eine schlechte Bescherung!

KenFM: Moment mal!

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What is the Future of (Bankster) Finance? – Questions For Corbett

18-12-19 01:47:00,

SHOW NOTES AND MP3: https://www.corbettreport.com/?p=34500

This week on Questions For Corbett, James answers a question from Jim, who asks if the Bank of England’s vision for “The Future of Finance” supports the idea of a banker dictatorship, and whether this vision paves the way for the next bankster-directed war.

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Friday against Future

30-11-19 10:32:00,

von Adriana Sprenger

„Black Friday“, dieses Jahr am 29. November, wird prunkvoll mit der ihm vorangegangenen „Black Week“ eingeläutet und sozusagen schon mit dem roten Teppich begrüßt. Zahlreiche Geschäfte bieten in dieser Zeit und speziell an diesem einen Tag, das heißt ganze 24 Stunden lang, angeblich einzigartige Angebote und Sonderrabatte an. Sie wollen keinen Deal verpassen? Dann finden Sie hier (Verlinkung Quelle 1) sogar einen extra eingerichteten Countdown für Ihr Superschnäppchen — und los geht‘s!

Mit bunten Reklamen, roten Schildchen, überladenen Bannern und blinkenden Pfeilen werden dem Käufer in den Online-Shops die wohl besten Deals seines Lebens wie auf dem Silbertablett serviert. Da kann man doch gar nicht nein sagen, oder? Also heißt es schnell auf „Kaufen“ klicken, um kein Angebot zu verpassen, denn die zeitliche Verfügbarkeit ist begrenzt. Natürlich geben wir rasch unsere Paypal Daten preis und leiten somit den Kaufprozess ein, um das gewünschte Produkt bald bequem zu uns nach Hause geliefert zu bekommen. Traumhaft — da soll noch einer sagen: Glück könne man nicht kaufen …

Eine wunderbare Möglichkeit die heutige Konsumgesellschaft zu noch mehr „das-muss-ich-haben“-Denken zu erziehen und so die wilde Meute in exzessive Kaufräusche zu bringen. Ein Schnäppchen dort, ein Schnäppchen hier — da fällt es wirklich schwer zu widerstehen. Doch was kaufen wir hier eigentlich?

„Von dem Geld, das wir nicht haben, kaufen wir Dinge, die wir nicht brauchen, um Leuten zu imponieren, die wir nicht mögen“ (Zitat aus dem Film „Fight Club“).

Abgesehen von der Grundfragestellung, ob wir diese Produkte und vor allem in dieser Menge wirklich brauchen, stellt sich doch zudem die Frage, wie viel wir in dieser Zeit und speziell an diesem Tag wirklich sparen und ob es wirklich so viel ist, wie uns immer suggeriert wird.

„Eine Studie hat gerade ergeben, dass in Großbritannien 95 Prozent der Produkte in den sechs Monaten nach Black Friday genauso teuer oder sogar billiger sind als an dem Schnäppchentag selbst“ (2).

Und auch das Magazin „Wiso“ auf ZDF (3) hat letztes Jahr dazu drei Monate lang einen virtuellen Warenkorb mit 3.000 Produkten im Rahmen einer Preisanalyse während des Black Friday beobachtet und ist zum Schluss gekommen: Tendenziell spart der Kunde am Black Friday nicht mehr oder weniger als an einem durchschnittlichen anderen Tag des Jahres (4).

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How to Predict the Future – #PropagandaWatch

25-11-19 01:49:00,

SHOW NOTES: https://www.corbettreport.com/?p=33866

I predict that “foreign interference” will replace “the devil made me do it” as the new excuse for everything. But how did I divine this vision? From a crystal ball? Not quite. Find out the secret of how to predict the future in this week’s edition of #PropagandaWatch.

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