Die vergessene Gefahr: Wie wir mit Klima und Migration von der Kriegsvorbereitung in Europa abgelenkt werden | Anti-Spiegel

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08-10-19 08:28:00,

Auf der Seite des russischen Fernsehens wurde ein Artikel veröffentlicht, der sehr nachdenklich macht, denn er zeigt ausführlich, aber in einfachen Worten, wie wir mit Klima, Migration und anderen Themen von der größten Gefahr für die Menschheit abgelenkt werden sollen: Dem erneut drohenden Atomkrieg.

Der Artikel ist recht lang, aber schon als ich ihn nur zur Hälfte gelesen hatte, war mir klar, dass ich ihn übersetzen will. Daher spare ich mir eine lange Einleitung und gebe Ihnen etwas zum Nachdenken.

Beginn der Übersetzung:

Es ist Zeit, Bilanz zu ziehen: Was sind die wirklichen Bedrohungen für Europa und die Welt? Denn wenn sich die Welt schnell verändert (so ein banaler Gedanke), ist es sehr schwierig, das wirklich Wichtige zu erkennen, was die Existenz der Welt in Frage stellt und wie uns die alten Bindungen und Beziehungen, Verpflichtungen und Versprechen buchstäblich aus den Händen gleiten.

Vielleicht sind die wichtigsten Probleme die Umweltprobleme, wie Umweltaktivisten sagen, also die Überbevölkerung des Planeten oder die Treibhausgasemissionen. Wir können das Offensichtliche nicht abstreiten: Der Zustand der Umwelt ist sicherlich sehr beunruhigend, aber er kann kaum durch Reden bei der UNO oder das Verbot von Transatlantikflügen verändert werden.

Vielleicht ist das wichtigste Problem die Ausbreitung des Terrorismus, denn zum ersten Mal in der Geschichte haben wir das Entstehen ganzer terroristischer „Staaten“ und eine nie gekannte Zunahme extremistischer Gruppen erlebt, die sogar zu einem Faktor der großen Politik geworden sind. Aber mit den richtigen militärischen Fähigkeiten und guter Arbeit der Geheimdienste ist das ein lösbares Problem, wie die Erfahrungen der russischen Streitkräfte in Syrien und der Anti-Terror-Koalition im Irak zeigen.

Vielleicht sind die wichtigste Probleme die Fragen der Migration, bei der zehntausende Migranten aus Nordafrika und dem Nahen Osten mit dunkler Vergangenheit und von denen niemand weiß, wer sie sind, in Europa untergetaucht sind. Aber im Prinzip hat Europa auch schon größere Invasionen verdaut. Die Migrationsströme überdecken die eigentlichen Probleme der Überbevölkerung, des Mangels an Ressourcen und der Kriege. Aber war das jemals anders?

Die Kritiker Russlands, die jetzt mit neuer Kraft in den Medien zu sehen sind, versuchen, die Welt davon zu überzeugen, dass ihr Hauptproblem in Wirklichkeit Russland ist: In unserem Bestreben, unsere Landsleute vor den russophoben Eliten anderer Länder zu schützen, sind wir angeblich zu weit gegangen,

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Die Welt in Gefahr

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14-08-19 10:07:00,

Zu Beginn der 1980er Jahre hatten die USA und die NATO eine Strategie gegen die Sowjetunion und ihre Verbündeten in der Warschauer-Vertrags-Organisation entwickelt, die die perverse Situation der „gegenseitigen sicheren Vernichtung“ überwinden sollte. Caspar Weinberger, der damalige US-Verteidigungsminister erklärte dies in einem Interview mit dem Spiegel im Oktober 1981:

„Wir müssen sicherstellen, dass dieses sowjetische Imperium, wenn es denn aufgrund seiner eigenen Widersprüche zusammenbricht, das mit einem Winseln tut und nicht mit einem großen Knall.“

Die Sowjetunion war so freundlich, dies mit einem Winseln zu tun. Unverhohlen formulierte es auch der damalige Direktor des US-Sicherheitsrats für osteuropäische und sowjetische Angelegenheiten:

„Die sowjetische Führung wird die Wahl haben, ihr kommunistisches System friedlich in die vom Westen verfolgte Richtung zu ändern oder in den Krieg zu ziehen.“

Damals, als die NATO ihre neuen nuklearen Mittelstreckenraketen — Cruise Missiles und Pershing II — aufstellte, hofften westliche Strategen, dass es gelingen könne, die Sowjetunion zu „enthaupten“ und ihre Zweitschlagsfähigkeit zu vernichten, so dass sie unfähig wäre, dem Westen vernichtende Schläge zu versetzen.

Wie auch immer: Das Schlachtfeld eines solchen nuklearen Krieges wäre Europa gewesen — und mit Europa ist hier der Raum vom Atlantik bis zum Ural gemeint. Es war die Einsicht in den selbstzerstörerischen Wahnsinn dieser Strategie, aber auch die Stärke der Friedensbewegung in ganz Europa, die 1987 zum Abschluss des INF-Vertrags (Intermediate Range Nuclear Forces) führte, der die Stationierung von mit Atomwaffen bestückten Trägersystemen mit einer Reichweite zwischen 500 und 5.500 Kilometern in Europa untersagte.

Diesen Vertrag hat US-Präsident Donald Trump zu Anfang dieses Jahres gekündigt, der Vertrag lief am 1. August 2019 aus. Die vom Westen als Vertragsbruch stigmatisierte neue russische Rakete hat — nach russischen Angaben — eine Reichweite von 480 Kilometern. Russland hat der NATO, wie im INF-Vertrag vorgesehen, mehrfach die Inspektion der Rakete angeboten, die NATO lehnte das Angebot ab. In der Folge reagierte Russland, indem es seinerseits den Vertrag kündigte.

Das Ende des INF-Vertrags wird unmittelbare Folgen haben für die noch existierenden Abkommen über Abrüstung und Rüstungskontrolle: Als ersten betrifft dies den New-START-Vertrag (Strategic Arms Reduction Talks), der zwischen den Präsidenten Barack Obama und Dmitri Medwedjew geschlossen wurde. Dieser sieht vor, die atomaren Sprengköpfe auf beiden Seiten auf die Zahl von 1.550 zu reduzieren und die Anzahl der Trägerraketen zu begrenzen.

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Wie groß ist die Gefahr durch rechten Terrorismus in Deutschland wirklich? | Anti-Spiegel

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01-08-19 07:53:00,

Die Medien berichten täglich von der „rechten Gefahr“ und von rechtem Terrorismus. Dass die Zahlen der Generalbundesanwaltschaft etwas völlig anderes aussagen, verschweigen die Medien.

Es vergeht kein Tag mehr, ohne dass die Medien über die angebliche „rechte Gefahr“ berichten. Dabei entsteht der Eindruck, dass es eine große Gefahr von rechts gäbe, ja, dass es die größte Gefahr in Deutschland sei. Erst kürzlich hat der Verfassungsschutzbericht wieder gezeigt, dass in Wahrheit ungefähr doppelt so viele Gewaltverbrechen auf das Konto linker Gruppen gehen, wie auf das Konto rechter Gruppen. Nur haben die Medien das nicht berichtet, sie haben über die „linken“ Straftaten kein Wort verloren und nur über die „rechten“ Straftaten berichtet.

Und auch die Kriminalstatistik bestätigt das Narrativ der Medien von der „rechten“ Gewalt nicht. Die größte Kriminalität geht von den „nicht deutschen“ aus, wie sie in der Statistik genannt werden. Sie machen ca. 10 Prozent der Bevölkerung aus, sind aber für 34 Prozent der Straftaten verantwortlich.

Aber den Medien geht es nicht um die Wahrheit, ihnen geht es um Meinungsmache.

Das wird wieder deutlich, wenn man sich die Zahlen der Bundesanwaltschaft anschaut, über die die Mainstream-Medien nicht berichtet haben. Die Zahlen gehen aus der Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage im Bundestag hervor. Abgeordnete wollten wissen, wie viele Verfahren beim Bundesgerichtshof wegen Terrorismus eingeleitet wurden. Sie fragten dabei nach der Entwicklung seit 2014 und nach einer Aufschlüsselung nach rechtem, linkem und islamistischem Terrorismus. Hier die Antwort:

„Der GBA hat bis zum 10. Juli 2019
im Jahr 2014
a) 30 Ermittlungsverfahren mit Bezug zum islamistischen Terrorismus,
b) zwei Ermittlungsverfahren mit Bezug zum Rechtsextremismus,
c) sechs Ermittlungsverfahren mit Bezug zum Linksextremismus,
im Jahr 2015
a) 59 Ermittlungsverfahren mit Bezug zum islamistischen Terrorismus,
b) vier Ermittlungsverfahren mit Bezug zum Rechtsextremismus,
c) vier Ermittlungsverfahren mit Bezug zum Linksextremismus,
im Jahr 2016
a) 88 Ermittlungsverfahren mit Bezug zum islamistischen Terrorismus,
b) fünf Ermittlungsverfahren mit Bezug zum Rechtsextremismus,
c) ein Ermittlungsverfahren mit Bezug zum Linksextremismus,
im Jahr 2017
a) 1048 Ermittlungsverfahren mit Bezug zum islamistischen Terrorismus,
b) elf Ermittlungsverfahren mit Bezug zum Rechtsextremismus,
c) vier Ermittlungsverfahren mit Bezug zum Linksextremismus,
im Jahr 2018
a) 884 Ermittlungsverfahren mit Bezug zum islamistischen Terrorismus,

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Unsichtbare Gefahr

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13-04-19 04:00:00,

Am 19. März war auf tagesschau.de zu lesen, dass jetzt die Auktion der Frequenzen des „neuen ultraschnellen Mobilfunkstandards 5G“ startet. Ganz unten im genannten Artikel findet sich auch die Frage: „Wie gefährlich ist die Strahlung bei 5G?“ Die kürzestmögliche Zusammenfassung des Inhalts lautet: Wir wissen es nicht.

Eindeutig nachgewiesen sei bisher, „dass die hochfrequenten Felder eine thermische, also wärmende Wirkung haben“. Diese gilt allgemein als ungefährlich — das wird zwar nicht explizit gesagt, aber angedeutet. Es folgt der Hinweis, dass es ja Grenzwerte gebe, um „eine schädliche Wirkung auszuschließen“. Die folgenden zwei Absätze scheinen mir wichtig genug, um sie in ganzer Länge zu zitieren:

„Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hält weitere Forschungen über die gesundheitlichen Folgen elektromagnetischer Strahlung für nötig. Der neue 5G-Standard nutze mittelfristig auch ,höhere Frequenzen‘, erklärt BfS-Präsidentin Inge Paulini. ,Hier haben wir noch wenige Erkenntnisse und werden mittelfristig weitere Forschung betreiben‘, kündigt die Wissenschaftlerin an.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz BUND warnt, dass der 5G-Ausbau zu einer massiven Zunahme von Funkstrahlung führt. So wolle allein die Telekom die Zahl ihrer Mobilfunkstandorte verdoppeln. Die neu zu installierenden Sender haben zwar eine geringere Sendeleistung als die bisherigen, werden aber näher an Orten betrieben, an denen sich tatsächlich Menschen aufhalten. Wie sich das dann auswirkt, ist im Moment schwer abzusehen.“

Weiter oben im Artikel war zu lesen, dass anstelle der bisherigen 60.000 bis 70.000 Funkmasten — weiß man das nicht genauer? — 800.000 benötigt werden, also eine Steigerung auf deutlich mehr als das Zehnfache. Erklärtes Ziel der Bundesregierung ist, 98 Prozent aller deutschen Haushalte mit 5G zu versorgen, was auch in die Verträge mit den Mobilfunkanbietern geschrieben wird, wogegen diese erfolglos zu klagen versuchten. Die Bundesregierung will also bis 2022 ein so gut wie flächendeckendes 5G-Netz aufbauen lassen, obwohl die Auswirkungen dieser Technologie nicht geklärt sind, sondern erst „mittelfristig“ weiter erforscht werden sollen.

Wie auch schon bei den früheren Einführungen von Mobilfunktechnologien wird also letztlich mit den Menschen experimentiert — und nicht nur mit den Menschen, sondern mit deren gesamter Umwelt. Der Mobilfunkkritiker Professor Franz Adlkofer sagt in einem Interview ganz nüchtern:

„Wir haben gegenwärtig keine Ahnung, wie der seit 10 Jahren laufende Feldversuch über biologische Wirkungen der Mobilfunkstrahlung eines Tages ausgehen wird — ob mit der Erkenntnis,

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Große Gefahr eines weiteren Dammbruchs in Brasilien

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24-03-19 09:57:00,

Newsticker

24.03.2019 • 10:15 Uhr

Große Gefahr eines weiteren Dammbruchs in Brasilien (Symbolbild)

Rund zwei Monate nach dem verheerenden Dammbruch an einer Eisenerzmine im Südosten Brasiliens mit mehr als 200 Toten droht in der Gegend erneut ein Damm zu bersten. Ein unabhängiger Prüfer habe herausgefunden, dass die Stabilität des Sul-Superior-Damms an der Gongo-Soco-Mine kritisch sei, gab der Bergbaukonzern Vale am Samstag (Ortszeit) bekannt. Das Anheben auf die höchste Risikostufe drei habe bereits zu Evakuierungen geführt.

Die Stufe bedeute, dass die “drohende Gefahr” eines Dammbruchs bestehe, sagte Flavio Godinho vom Zivilschutz dem Sender Globo. Die Eisenerzmine Córrego do Feijão im südöstlichen Bundesstaat Minas Gerais wurde ebenfalls von Vale betrieben. Am 25. Januar hatte der Dammbruch dort eine Schlammlawine freigesetzt, die über Teile von Brumadinho und angrenzende Siedlungen hinweg rollte. Die mit Schwermetallen durchsetzte flüssige Masse gelangte auch in den angrenzenden Fluss Paraopeba und kontaminierte ihn. Bisher seien 203 Leichen geborgen, wie der Zivilschutz von Minas Gerais auf seiner Webseite schreibt. 105 Menschen gelten nach wie vor als vermisst. (dpa)

Mehr zum Thema – Nach Damm-Tragödie in Brasilien: Chef von Bergbaukonzern tritt zurück

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Angesichts der Gefahr eines Atomkriegs spielt Italien die drei Affen, von Manlio Dinucci

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26-12-18 10:17:00,

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Wie war die Reaktion auf die Warnung des russischen Präsidenten Putin, als er sagte, dass die Welt die Gefahr eines Atomkriegs unterschätzt, und dass diese Tendenz zunimmt?

Der Kommentar in der La Repubblica ist bedeutsam, wenn er von seinem „sehr alarmierenden Ton“ spricht. Auch das fast absolute Schweigen des gesamten Parlamentarierkreises ist eloquent. Als hätte Italien nichts mit dem Wettlauf um die Aufstockung von Atomwaffen zu tun, der, wie Putin in seiner Jahrespressekonferenz warnte, zur „Zerstörung der gesamten Zivilisation oder gar des ganzen Planeten“ führen könnte [1]. Das Szenario ist nicht alarmierend, sondern eine realistische Einschätzung durch Wissenschaftler, die die Auswirkungen von Atomwaffen untersuchen.

Eine besondere Gefahr – betont Putin – ist die „Tendenz, die Messlatte für den Einsatz von Atomwaffen zu senken, indem taktische Atomladungen mit geringerer Wirkung geschaffen werden, die zu einer weltweiten Atomkatastrophe führen können“. Dies ist die Kategorie der neuen Atombomben B61-12, die die USA in Italien, Deutschland, Belgien, den Niederlanden und vielleicht auch in anderen europäischen Ländern im ersten Halbjahr 2020 stationieren werden. „Hohe Präzision und die Möglichkeit, weniger zerstörerische Sprengköpfe einzusetzen“ – warnt die Federation of American Scientists – „können Militärkommandanten dazu veranlassen, auf den Einsatz von Atombomben bei einem Angriff zu bestehen, da sie wissen, dass radioaktive Niederschläge und Kollateralschäden begrenzt sein würden“.

Italien hat Teil an der Verantwortung für die wachsende Gefahr eines Atomkriegs, da es unter Verstoß gegen den Atomwaffensperrvertrag und ohne Unterzeichnung des UNO-Vertrags über das Verbot von Atomwaffen den Vereinigten Staaten eine primär antirussische Kapazität zur Verfügung stellt, nicht nur mit seinen Stützpunkten, sondern auch mit Flugzeugen und Piloten für den Einsatz von Atombomben. Dies geschieht mit der ausdrücklichen oder stillschweigenden Zustimmung (durch Verzicht auf echten Widerstand) des gesamten Kreises des Parlaments.

Die andere Gefahr – warnt Putin – ist der „Zerfall des internationalen Systems zur Rüstungskontrolle“, der durch den Rückzug der Vereinigten Staaten aus dem ABM-Vertrag (Anti Ballistic Missile Treaty) im Jahr 2002 eingeleitet wurde. Er wurde 1972 von den USA und der UdSSR verfasst und verbot jeder der beiden Parteien den Einsatz von Abfangraketen, die durch die Neutralisierung von Vergeltungsmaßnahmen durch angegriffene Länder einen “Erstschlag”, d.h. einen überraschenden Atomangriff, begünstigt hätten. Seitdem haben die Vereinigten Staaten den „Raketenschutzschild“ entwickelt, der sich von Europa bis an die Grenzen Russlands erstreckt –

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Die nukleare Gefahr

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31-10-18 01:41:00,

Die Trump-Regierung kündigte vor einigen Tagen an, einen der wichtigsten Abrüstungsverträge aller Zeiten aufzukündigen. Dank dieses Vertrages wurden von 1988 an fast 3.000 nukleare Kurz- und Mittelstreckenraketen verschrottet. Die Drohungen aus Washington können, wenn ihnen Taten folgen, auf die nächste Eskalation der Weltgefahren durch die USA nach dem Ausstieg aus dem Pariser Klima-Abkommen und dem Zerriss des Atom-Vertrages mit dem Iran hinauslaufen. Aktuell droht die US-Regierung mit der Kündigung des INF-Vertrages zwischen der Sowjetunion und den USA über die Abrüstung nuklearer Mittelstreckenraketen. Böse Erinnerungen werden nicht nur auf Seiten von Experten, sondern auch auf Seiten vieler friedensbewegter Menschen wach:

Am 12.Dezember 1979 beschloss die NATO, knapp 600 nukleare landgestützte Mittelstreckenraketen in Europa aufzustellen. Sie begründete das mit einer von ihr diagnostizierten sowjetischen Überlegenheit vor allem durch sowjetische SS 20-Raketen, denen keine landgestützten Mittelstreckenraketen auf NATO-Seite gegenüberstünden. Die britischen und französischen Systeme hatte die NATO damals nicht mitgezählt. Zwar waren diese dann im Rahmen von Genfer Gesprächen mit dem Vorgänger von Michail Gorbatschow, Juri Andropow, doch Thema, die Verhandlungen führten jedoch noch nicht zu einer Vereinbarung (1).

Neben den französischen und britischen Systemen kamen damals in den Darstellungen der NATO auch die US-Atom-U-Boote nicht vor, darunter die Polaris-Klasse der US-Navy im Mittelmeer. Diese waren bestückt mit je circa 12 Mittelstreckenraketen mit Mehrfachsprengköpfen, die ihr Ziel selbstständig in der Schlussphase ihres Fluges suchen sollten. Mit dieser Darstellung ihrer vermeintlichen Unterlegenheit verband die NATO ihr Vorgehen mit dem Propaganda-Begriff „Nachrüstung“.

Aktuell geht die US-Administration ähnlich vor und beschuldigt Russland, mit neuen Marschflugkörpern eine neue Bedrohungslage herbeizuführen, auf die die USA gezwungen seien zu reagieren. Die neuen Systeme würden, so Trump, den Vertrag dadurch brechen, dass sie eine Reichweite erzielten, die der INF-Mittelstreckenraketen-Vertrag verbietet. Selbst vielen westlichen Beobachtern drängt sich hier der Verdacht auf, dass die US-Administration die NATO-Hochrüstung und -Militärpolitik mit ungedeckten Argumenten legitimieren könnte. Der Zürcher Tages-Anzeiger dazu: „Weil der US-Präsident das Abkommen mit Russland kündigen will, droht eine neue atomare Aufrüstung (2)“.

Seit dem Ausbruch der Ukraine-Krise mit der illegalen Installierung der pro-westlichen Jazenjuk-Regierung und der Aufnahme der Krim in das Territorium des russischen Staates – beides sind Rechtsbrüche – haben die USA ihre Marine-Präsenz alleine im Schwarzen Meer verdoppelt (3).

Die NATO hat gleichzeitig ihre militärische Präsenz unter anderem mit schwerem Gerät in der direkten Nähe zur russischen Grenze auf- und ausgebaut.

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Die NATO, die nukleare Gefahr und der Frieden | KenFM.de

Die NATO, die nukleare Gefahr und der Frieden | KenFM.de

25-10-18 09:57:00,

von Bernhard Trautvetter.

Im Streit um den Vertrag über die Verschrottung vom Land aus startender nuklearer Mittelstreckenraketen (INF-Vertrag) steigert Donald Trump erneut die internationalen Spannungen im Zusammenhang mit der Atomkriegsgefahr, indem er mit einem noch weiteren Ausbau des US-Atomwaffenarsenals droht. Er warnt Russland und auch China, und er verband das mit seiner Kritik, Russland verstoße gegen den INF-Vertrag von 1987, worauf die USA reagieren würden. Der US-„Sicherheits“berater Bolton sagte am Abend des 22.10.2018 im Anschluss an Gespräche mit seinem russischen Amtskollegen Patruschew und vor einem von ihm erwarteten Gespräch mit Präsident Putin in Moskau, die US-Regierung habe das weitere Vorgehen noch nicht abschließend entschieden.

Eine Aufkündigung des INF-Vertrages zwischen der damaligen Sowjetunion und den USA ist nur dann nach Artikel XV der deutschen Fassung des Vertrages statthaft, wenn eine der Seiten dafür triftige Gründe vorlegt. (1)

Die US-Regierung behauptet, ohne einen Beleg dafür vorzulegen, dass die russische Seite sich nahe ihrer Westgrenze Marschflugkörper zulege, die dem Verbot des Vertrages widersprechen, der derartige Systeme mit einer Reichweite zwischen 500 und 5500 km als unzulässig bezeichnet.

Russland hingegen kritisiert seit längerem die in Osteuropa stationierten US-Systeme zur Raketenabwehr, die sich allzuleicht in Offensivwaffen umrüsten lassen, als Verstoß der westlichen Seite gegen den Vertrag. Die Drohung, den INF-Vertrag — einer der wichtigsten Abrüstungsverträge überhaupt — der zur Verschrottung von 2962 nuklearen Kurz- und Mittelstreckenraketen führte, aufzukündigen, geht aktuell von der US-Regierung aus. Der deutsche Außenminister Maas distanziert sich bei gleichzeitiger inhaltlicher Unterstützung von D. Trumps Begründung von dessen Beschluss: „Das Ende des INF-Vertrags wäre ein schwerer Schlag für die europäische Sicherheitsarchitektur. Wir dürfen aber nicht vergessen: Es gibt seit Jahren Vorwürfe, dass Russland seinerseits den Vertrag verletzt. Bis heute haben wir darauf keine überzeugende Antwort. Insofern ist die amerikanische Frustration nicht unbegründet“. (2)

Diese wachsweiche Widersprüchlichkeit hat bisher schon zu oft dazu geführt, dass Deutschland sich als Vasall des gefährlichen Nuklearkurses der USA erwiesen hat, sei es in den 80er Jahren bei der Stationierung der Pershing II und der Stationierung von Cruise Missile Atomraketen, sei es bei der sogenannten nuklearen Teilhabe der Bundeswehr an der sogenannten nuklearen Abschreckung der USA, sei es bei den Manövern für den Atomkrieg, etwa „Cold Igloo“ und „Steadfast Noon“,

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Tagesdosis 22.9.2018 – CDS: Die größte Gefahr im globalen Finanzsystem | KenFM.de

Tagesdosis 22.9.2018 – CDS: Die größte Gefahr im globalen Finanzsystem | KenFM.de

22-09-18 12:53:00,

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Ein Kommentar von Ernst Wolff.

Das globale Finanzsystem wird zurzeit von drei Trends beherrscht: Die Warnsignale nehmen zu, die Politik ignoriert sie konsequent und die Mainstreammedien bemühen sich nach Kräften, uns alle in Sicherheit zu wiegen.

Umso wichtiger ist es, den Ernst der Lage zu erkennen und die größten Gefahren, mit denen wir konfrontiert sind, zu identifizieren. Hier stehen an vorderster Front die ungedeckten Kreditausfallversicherungen, die auf Englisch credit default swaps (CDS) heißen.

CDS zählen zu den Derivaten und damit zu den meistverbreiteten Finanzprodukten unserer Zeit. Sie sind in den Neunziger Jahren von einer JPMorgan-Bankerin erfunden und vom amerikanischen Großinvestor Warren Buffett nach ihrer Einführung als „finanzielle Massenvernichtungswaffen“ bezeichnet worden.

Buffets Einschätzung hat sich bereits mehrmals bestätigt: CDS haben entscheidend zum Beinahe-Zusammenbruch des globalen Finanzsystems in den Jahren 1998 und 2008 beigetragen und zwischen 2010 und 2015 dazu geführt, dass Griechenlands Zahlungsfähigkeit im Zuge der Eurokrise durch mehrere Finanzspritzen der Troika erhalten werden musste.

Die Idee der Blythe Masters

Im Grunde ist die Absicherung eines Kredites ja sinnvoll: Da in unseren turbulenten Zeiten niemand garantieren kann, dass ein Kreditnehmer nach Ablauf der vereinbarten Laufzeit tatsächlich in der Lage ist, fällige Zahlungen zu leisten, kann man sich gegen dieses Risiko absichern, indem man eine gedeckte Kreditausfallversicherung abschließt: Man zahlt der Bank einen bestimmten Betrag, und die Bank garantiert im Gegenzug, dass man das Geld selbst dann bekommt, wenn der Kreditnehmer ausfallen sollte.

Das alles sind klare Abmachungen, die niemandem schaden, sondern allen Beteiligten nützen. Nun aber kommen Blythe Masters und ihr Team von JPMorgan ins Spiel: Ihre Mitte der 90er Jahre entwickelte ungedeckte Kreditausfallversicherung CDS kann nämlich nicht nur vom Kreditgeber, sondern von jeder beliebigen Person oder Institution, die nicht an der Kreditvergabe beteiligt war, abgeschlossen werden – und das nicht nur bei einer Bank, sondern bei beliebig vielen Banken.

Vordergründig Versicherung, in Wirklichkeit Spekulationsinstrument

Was bedeutet das? Das bedeutet, dass sich Profis im Finanzgewerbe, die mehr Informationen besitzen als andere Marktteilnehmer (oder das zumindest glauben),

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