Uli Gellermann über Nachrichtenagenturen und Quellen der Tagesschau | KenFM.de

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02-07-20 07:26:00,

Ausschnitt aus dem Gespräch mit Uli Gellermann – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/ulrich-gellermann/

Die Tagesschau ist die erfolgreichste Nachrichtensendung im Deutschen Fernsehen. Meldungen, die es in die Tagesschau geschafft haben, sind relevant oder genauer geben vor relevant zu sein.

Neutral im Sinne von ausgewogen oder unparteiisch ist und war die Tagesschau nie. Das aber konnte den Machern stets egal sein, denn die Quoten sind bis heute extrem hoch und extrem stabil. Damit leistet das Produkt Tagesschau das, was die Erfinder dieser Nachrichtensendung als Ziel vorgaben. Die Massen sollten auf ein neues Feindbild eingeschworen werden. Den Kommunismus. Es ging um variable Konditionierung.

Den Kommunismus als DAS Böse kannten die Deutschen noch von Adolf Hitler. So lag es nahe, die seinerzeit ihm Propaganda-Ministerium geschulten Fachkräfte auch bei der Tagesschau zu beschäftigen. Die DNA der Tagesschau ist die Deutsche Wochenschau, die von 1940 bis 1945 in den Kinos gezeigt wurde, um die Nation auf Linie zu bringen. Die neue Gehirnwäsche begann konkret im Dezember 1952 und war für viele Bürger der BRD lange alternativlos.

Mit dem Internet gibt es längst die Möglichkeit, auch das Nachrichten-Flaggschiff der ARD zu hinterfragen, zu kritisieren und sogar unter Feuer zu nehmen. Und wer tut das? Ulrich Gellermann. Sein Buch „Die Macht um acht“ muss man als Abrechnung mit der Tagesschau bezeichnen, die umso brisanter ist, da Gellermann als langjähriger Mitarbeiter der ARD zwei „Whistleblower“ als Co-Autoren verpflichten konnte. Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer. Beide haben zusammen rund 40 Jahre direkt für oder im Umfeld der Tagesschau ihre Brötchen verdient.

Das Gespräch mit Ulrich Gellermann soll nicht als Rache am ehemaligen Arbeitgeber verstanden werden, sondern als Inanspruchnahme eines Rechts, das jeder hat, der GEZ-Gebühren bezahlen muss. Kritik am gelieferten Produkt. In diesem Fall der Tagesschau.

Es wird Zeit, dass die Tagesschau ihr tägliches Tun deutlich kritischer hinterfragt und sich nicht weiter als Propagandawerkzeug missbrauchen lässt. Wer die Lizenz zum Senden hat, hat eben nicht automatisch die Lizenz zum Töten. Er kann sich auch nicht darauf herausreden, er würde nur umsetzen, was andere ihm befohlen hätten, in den Äther zu pumpen.

Nachrichtenredakteure und Journalisten, die sich nach 1945 immer noch hinter der Ausrede „Befehlskette“ verschanzen,

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„Panikmache ohne Ende!“: Uli Gellermann attackiert Politik und Medien

„panikmache-ohne-ende!“:-uli-gellermann-attackiert-politik-und-medien

27-06-20 03:50:00,

Politik

17:00 27.06.2020(aktualisiert 18:18 27.06.2020)

Zum Kurzlink

https://cdnde1.img.sputniknews.com/i/logo-itemprop.png

Sputnik Deutschland

https://cdnde2.img.sputniknews.com/i/logo.png

Benjamin Gollme. Sputnik Deutschland

https://de.sputniknews.com/politik/20200627327427413-panikmache-ohne-ende-uli-gellermann-attackiert-politik-und-medien/

Das Coronavirus hat tiefe Spuren hinterlassen. Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit und Haushaltsloch sind offensichtlich. Doch wie konnte es gelingen, 83 Millionen Menschen hinter die Maske zu bringen?

Denunzianten verrieten Coronasünder, die Opposition war auf Regierungslinie, Demonstranten wurden verhaftet, Abweichler mundtot gemacht, Medien kannten nur die eine Richtung. Unser Gast erkennt klare Zeichen einer „Prädiktatur“.

SNA-Moderator Benjamin Gollme lädt ein: Das erste Sommerinterview der Saison geht an den Journalisten und Autoren Uli Gellermann. Seine „Die Macht um Acht“ ist eine feste Größe der Medienkritik und bei uns setzt er nahtlos an. Aus seiner Sicht versagen die Medien in kritischer Aufarbeitung auf ganzer Linie. Die Gründe dafür laut Gellermann: Einfluss, Karriere, Macht und, wie im Fall von Anne Will, Geld.

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Gellermann erneut vor Gericht

05-11-18 07:17:00,

Verhandlung vor dem Landgericht München

Autor: U. Gellermann

Datum: 05. November 2018

Die Verhandlung ist öffentlich!

Mittwoch, 21. November 13.00 UhrSitzungssaal B 279, 2. Stock, Nymphenburger Straße 16

So schnell wie das Münchner Amtsgericht den Wortverbrecher Gellermann – er soll einen Redakteur der “Süddeutschen Zeitung” beleidigt haben – juristisch verfolgen wollte, so lange brauchte es, um der Berufung gegen das Urteil nachzukommen: Die Berufungsverhandlung soll nun am 21. 11. 2018 um 13.00 Uhr stattfinden. Die Warte- und Reaktionszeit des Gerichtes erklärt sich zumindest auch daraus, dass außer Gellermann, vertreten durch seinen Anwalt, Jan-César Woicke, auch die Münchner Staatsanwaltschaft Berufung gegen das erste Urteil eingelegt hat.

Da die Begründung dieser zweiten interessanten Berufung dem verurteilten Gellermann nicht vorliegt, kann nur spekuliert werden, was denn die Motive der Staatsanwaltschaft für eine Aufhebung des Urteils sein könnten. Will sie eine Sprungrevision vermeiden, den direkten Weg zu einer höheren Instanz? Will sie eine höhere Strafe gegen den Delinquenten erreichen? Rätsel über Rätsel. Aber nach der Verhandlung im November werden alle schlauer sein. Vielleicht sogar die SÜDDEUTSCHE, die diesen Prozess so dringend angestrebt hat.

Kommentare
Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 05. November 2018 schrieb unbekannt:

Solidarität mit Ulli Gellermann (ungeachtet politischer Differenzen)! Ein Angriff auf einen ist ein Angriff auf alle! FREISPRUCH!

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20. August 2018

Ditfurth riecht Juden

Antisemitismus-Vorwurf gegen #Aufstehen
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13. Juli 2018

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