Die Geopolitik des Impfens | Von Hermann Ploppa | KenFM.de

20-03-21 11:21:00,

Weltweit gibt es einen Kampf zweier Linien in der Corona-Impfszene.

Ein Kommentar von Hermann Ploppa.

Anderthalb Wochen nach der Impfung mit dem AstraZeneca-Vakzin verstarb in Österreich eine 49 Jahre alte Krankenschwester. Ihre Kollegin kam ebenfalls mit gravierenden Komplikationen nach der Impfung ins Hospital. Zwei Fälle von schweren Komplikationen, die für unzählige andere bereits gemeldete Fälle stehen. Die Dunkelziffer ist beträchtlich. Behörden und Medien bestehen unerbittlich auf der Erzählung, dass es hier keinen kausalen Zusammenhang zwischen den Impfungen und den nachfolgenden Todesfällen geben darf. Die von ihnen behaupteten Koinzidenzen treten aber dermaßen gehäuft auf, dass sie nicht länger als Zufall abgetan werden können.

Jetzt wird endlich die Notbremse gezogen. Die „Verimpfung“ des Vakzins von AstraZeneca wurde nun weltweit ausgesetzt. Und zwar in Frankreich, Spanien, Portugal, Dänemark, Niederlande, Norwegen, Island, Bulgarien, Irland, Österreich und Rumänien. Man möge mir nachsehen, wenn die Liste nicht vollständig ist. In all diesen Ländern war die Korrelation zwischen Impfungen und nachfolgenden Thrombosen der Hirnvenen allzu augenfällig.

In Deutschland kam es in dieser Woche zu einer sehr kurzen Unterbrechung der AstraZeneca Impfungen, die mit dem heutigen 19.03. dann schon wieder fortgesetzt werden. Als Begründung wird seitens der Bundesregierung die Erklärung von der WHO und der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) anstandslos übernommen. WHO und EMA sind der Meinung, dass die Vorteile die Risiken überwiegen. Die Sicherheit des Vakzins werde aber weiter geprüft (1). Welch Beruhigung für die Bürger. Wie die anderen Länder auf diese Empfehlung reagieren, werden die nächsten Tage zeigen.

Immer noch versuchen Behörden und Medien die Katastrophe herunterzuspielen. Frankreichs Präsident Macron legt Wert auf die Feststellung, es handle sich hier lediglich um eine kleine Pause, und er wünsche eine baldige Wiederaufnahme der Verimpfung. Doch so einfach wird das nun nicht mehr möglich sein.

Bei Lichte besehen stellt sich auch die Frage, warum die Aussetzung der Impfungen eigentlich nur die Produkte des schwedisch-britischen Pharmakonzerns AstraZeneca betreffen. Die Vorfälle mit dem Impfstoff von Biontech und Pfizer sind im Prinzip viel schwerwiegender. In Süditalien ist jetzt die Obduktion des Leichnams eines 62-jährigen Polizisten angeordnet worden. Er war nach der Injektion mit dem Biontech-Vakzin verstorben (2).

Schon vom Konzept her ist das Biontech-Produkt wesentlich stärker mit Risiken behaftet als AstraZeneca. Denn das Biontech-Vakzin basiert auf der gänzlich neuen mRNA-Technik, während AstraZeneca mit alt bekannter Vektor-Technik aufwartet (3).

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Die Geopolitik des European Green Deal (I)

25-02-21 09:17:00,

BERLIN/BRÜSSEL
(Eigener Bericht) – Experten sagen bei einer Verwirklichung des European Green Deal “tiefgreifende geopolitische Konsequenzen” voraus. Wie es in einer aktuellen Analyse des European Council on Foreign Relations (ECFR) heißt, wird insbesondere die Abkehr von der Nutzung fossiler Energieträger zu größeren Umbrüchen in der internationalen Politik führen. So stehen nicht nur Petrostaaten allgemein vor dramatischen Verlusten, die das Herrschaftsmodell mancher von ihnen, darunter Saudi-Arabien, ernsthaft bedrohen. Gefährdet ist auch die Stabilität von Ländern, die vor allem die EU beliefern, so etwa mehrere Staaten Nordafrikas, darunter Algerien. Allerdings werden die Umbrüche Erdgasproduzenten vermutlich erst nach 2030 treffen, weil Erdgas als Brückenenergie für den Übergang zu erneuerbaren Energien gilt. Deren Nutzung bringt neue Rohstoffabhängigkeiten mit sich, etwa von Lithium, dessen Konsum rasch um ein Vielfaches steigen wird. Zudem zeichnet sich die Indienststellung nordafrikanischer Länder als Lieferanten von Sonnen- und Windenergie ab. Die Umbrüche betreffen auch die globale Großmächterivalität.

“Tiefgreifende geopolitische Konsequenzen”

Der European Green Deal, den EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am 11. Dezember 2019 im Europaparlament öffentlich vorstellte [1], wird “tiefgreifende geopolitische Konsequenzen” mit sich bringen. Das bestätigt eine Analyse, die der European Council on Foreign Relations (ECFR) kürzlich veröffentlicht hat. Wie der ECFR konstatiert, zielt der Green Deal zwar im Kern darauf ab, die Wirtschaft der EU zu dekarbonisieren, um die Union bis spätestens 2050 klimaneutral zu machen; damit sind zunächst vor allem weitreichende innereuropäische Umbrüche verbunden. Allerdings ergeben sich unmittelbare außenpolitische Konsequenzen aus der Tatsache, dass im Mittelpunkt die Umstellung von der Nutzung fossiler Energieträger auf erneuerbare Energien steht. Länder, die bislang Öl, Gas oder Kohle in die EU lieferten, sind auf lange Sicht mit dem Verlust eines bedeutenden Absatzmarktes konfrontiert: Im ersten Halbjahr 2020 kauften die EU-Staaten trotz der Coronakrise Energieträger im Wert von monatlich 17,7 Milliarden Euro.[2] Hinzu kommt ein absehbar dramatischer Preisverfall bei Öl und Gas, der auch Petrostaaten treffen wird, die die Union nicht oder nur in geringem Umfang beliefern. Länder wiederum, die für die Energiewende bedeutende Ressourcen besitzen, können auf neuen Einfluss in der globalen Konkurrenz hoffen.

Herrschaftsmodell bedroht

Vom sich langfristig abzeichnenden Verlust ihres Öl- und Gasabsatzmarktes EU sind vor allem Länder in der südlichen und östlichen Nachbarschaft Europas betroffen. Wie der ECFR konstatiert, gilt dies im Osten etwa für Aserbaidschan und Kasachstan, die gegenwärtig rund 72 bzw. rund 68 Prozent ihrer Energieexporte in der Union absetzen. Im Süden müssen drei Länder Nordafrikas erhebliche Verluste einkalkulieren: So gingen zuletzt gut 64 Prozent der Energieexporte Libyens in die EU,

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Geopolitik und Milliardengeschenke – Worum es bei der Impfdebatte tatsächlich geht | Anti-Spiegel

17-02-21 03:43:00,

Das offizielle Narrativ lautet bekanntermaßen, Corona sei brandgefährlich und alle müssten schnellstmöglich geimpft werden. Wenn die Verantwortlichen das selbst glauben würden, müsste es ihnen egal sein, welcher Impfstoff zum Einsatz kommt. Das ist aber nicht so.

Worum es bei den Impfdebatte in Wahrheit geht, ist längst bekannt: Es geht um ein Milliardengeschenk an die westlichen Pharmaunternehmen. Die EU hat mit ihnen Verträge geschlossen, die ihnen komplette Vorkasse garantiert und sie von jeder Haftung befreit haben. Natürlich wurden solche Verträge nur mit westlichen Firmen geschlossen, nicht aber mit russischen oder chinesischen Anbietern. Es ist also offensichtlich, worum es in Wahrheit geht: Nicht um das Impfen der Menschen, sondern um die Gewinne der westlichen Pharmakonzerne.

Nun spielt auch noch die Geopolitik mit rein, wie wir heute im Spiegel erfahren. Unter der Überschrift “Impfstofflieferungen für Westbalkan – »Wir machen es Russland und China gerade zu leicht«” erfahren wir, dass sich die Politik Sorgen macht. Und zwar nicht etwa, weil zu wenig Impfstoffe vorhanden sind (was ja offiziell allen ganz viele Sorgen bereitet), sondern weil europäische Länder, anstatt auf die westlichen Impfstoffe zu warten, die Frechheit besitzen, russische und chinesische Impfstoffe zu bestellen. Auch hier also sehen wir, dass es für die Politik nicht das oberste Ziel ist, möglichst schnell alle Menschen zu impfen, sondern ihr Ziel ist es, dass sie mit westlichen Impfstoffen geimpft werden. Es geht also um die Gewinne der westlichen Pharmakonzerne einerseits und um Geopolitik andererseits. Und erst (frühestens) an dritter Stelle geht es um das Impfen selbst.

Da der Spiegel-Artikel (unfreiwillig) interessant ist, schauen wir uns den einmal näher an. Da kann man lesen:

“Der Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt, Michael Roth (SPD), blickt mit Sorge auf chinesische und russische Impfstofflieferungen in den Westbalkan. »Wir machen es Russland und China gerade zu leicht, als Impfstofflieferanten geostrategischen Profit aus der Lage zu schlagen. Hier müssen wir dringend besser werden«, sagte er dem Nachrichtenportal »The Pioneer«.
Er forderte die Europäische Union auf, möglichst rasch Impfdosen an die Staaten des Westbalkans zu schicken und ein »Zeichen der Solidarität« zu setzen. »Die Menschen in der Region müssen spüren, dass wir sie nicht allein lassen.«”

Was bedeutet das im Klartext?

Es sind ja nicht plötzlich mehr Impfstoffe vorhanden, es geht um die Verteilung der ohnehin knappen Impfdosen. Wenn Michael Roth also als “Zeichen der Solidarität” Impfstoffe auf den Balkan schicken will,

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Geopolitik und Brüderschaften des Westens

03-09-20 09:57:00,

Die Geopolitik des britischen Weltreichs und seines Nachfolgers, des US-amerikanischen Imperiums, sind in ihren Zielen und Methoden nicht leicht zu durchschauen. Denn die amtierenden Regierungen waren und sind vielfach nur Ausführende dessen, was in hinter den Kulissen wirkenden geheimen, sehr mächtigen und einflussreichen Brüderschaften beschlossen wird. Der vielfach verkannte Rudolf Steiner hat Anfang des vorigen Jahrhunderts mit seinen geisteswissenschaftlichen Methoden diese geheimen Zirkel intensiv erforscht. Angelika Eberl ist mehreren seiner Erkenntnisse und daraus resultierender Voraussagen nachgegangen, die sich alle bewahrheitet haben. (hl.)

 Ein Gastbeitrag von Angelika Eberl

1. Im Vortrag vom 4. Dezember 1916 (GA 173a) sprach Rudolf Steiner allgemein von gewissen „okkulten Bruderschaften des Westens“ in Großbritannien mit weitreichenden Zielsetzungen.

Sie dächten in langen Zeiträumen und hätten eine Weltherrschaft der Englisch-sprechenden Völker  zum Ziel. Im Vortrag vom 26. Dezember 1916 in Dornach sagte er, „daß in den heranwachsenden und namentlich seit Jakob I. besonders groß werdenden okkulten Bruderschaften seit Jahrhunderten wie eine selbstverständliche Wahrheit gelehrt worden ist, daß an die „angelsächsische Rasse“ – so sagt man eben in diesem Zusammenhange, … – alle Weltherrschaft der fünften nachatlantischen Zeit übergehen müsse.“ 1

Eine Geheimgesellschaft zum Erhalt und Ausbau des British Empire wurde tatsächlich von Cecil Rhodes gegründet. Seine „Society of the Elect“ bestand Ende 1891 aus ihm selbst, W. T. Stead, Reginald Brett (Lord Esher), Arthur Balfour, Albert Grey, Lord Selborne und Alfred Milner.2 Lord Esher stand in engem Kontakt zum Kronprinzen und späteren König Edward VII, der wesentlich dazu beitrug, die Entente Cordiale zwischen England und Frankreich zustande zu bringen. 

Der Historiker John P. Cafferky schreibt in „Lord Milner’s Second War“ im 4. Kapitel, wie die Milner-Gruppe Sir Charles Hardinge und Sir Edward Grey ins britische Außenministerium hineinbringen:
„Mit Rückendeckung durch den König wurde Hardinge zuerst stellvertretender Unterstaatssekretär im Außenamt, dann Botschafter in St. Petersburg. … 1906 hatte Hardinge das Außenamt übernommen, indem er die Position eines ständigen Unterstaatssekretärs errang… Die Milner-Gruppe beendete ihre Übernahme des Außenministeriums schließlich im Dezember 1905 durch die Ernennung von Sir Edward Grey zum Außenminister.“ 3
Die zentrale Figur in dieser Geheimgesellschaft war Alfred Milner. Er war „optimal vernetzt“, wie man heute sagen würde, das heißt, er beeinflusste weitere Kreise und an ihm kann man beispielhaft beobachten, wie der Einfluss eines Mitglieds einer okkulten Bruderschaft die anglo-amerikanischen Eliten „lenkte“.

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Geopolitik: Der große Rückzug der USA | www.konjunktion.info

26-06-20 04:35:00,

Soldaten - Bildquelle: Pixabay / Defence-Imagery; Pixabay Lisence

Soldaten – Bildquelle: Pixabay / Defence-Imagery; Pixabay Lisence

In der letzten Woche ist etwas Außergewöhnliches passiert: Taro Kono, Japans Verteidigungsminister, kündigte an, dass die japanische Regierung ihren Plan, ein neues, mehrere Milliarden Dollar teures Raketenabwehrsystem zu stationieren, aufgeben werde. Tokio hatte sich 2017 verpflichtet, den Kriegstreibern von Lockheed Martin das Aegis-Ashore-System abzukaufen, d.h. just zum Höhepunkt der Hysterie bzgl. der Raketenprovokationen Nordkoreas. Doch Kono hat die Pläne unter Berufung auf Budget- und Zeitüberschreitungen für unbestimmte Zeit “auf Eis gelegt”.

Was diese Ankündigung so ungewöhnlich macht, ist, dass sie alle überrascht hat. Nicht nur die Gouverneure der Präfekturen, in denen das System aufgebaut werden sollte – die laut Kyodo News erst in letzter Minute per Telefonanruf über die Planänderung informiert wurden -, sondern auch die US-Regierung, die laut Nikkei Asian Review nicht vorzeitig über die Entscheidung informiert wurde.

Japan hat damit ohne Vorwarnung einen Multimilliarden-Dollar-Vertrag im Verteidigungsbereich mit einem wichtigen US-Auftragnehmer platzen lassen. Da scheint die Frage “Was geht hier vor sich?” mehr als gerechtfertigt zu sein…

Für diejenigen, die sich nicht mit Geopolitik und Militärangelegenheiten im asiatisch-pazifischen Raum befassen, klingt dies vielleicht nicht nach dem Außergewöhnlichsten, was im Jahr 2020 passieren wird – und, um fair zu sein, angesichts des Jahres, das wir gerade erleben, ist es das vielleicht auch wirklich nicht. Aber das Militärbündnis zwischen Japan und den USA ist seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs das Rückgrat der Sicherheitsordnung im asiatisch-pazifischen Raum, und die Vorstellung, dass Japan eine solch monumentale Entscheidung einseitig trifft, ohne seine US-amerikanischen Gegenspieler vorher auch nur zu informieren, wäre noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen. Doch diesmal ist es anders.

Tatsächlich geht es nicht nur um den asiatisch-pazifischen Raum. Von Europa über den Nahen Osten bis nach Südamerika vollzieht sich ein außerordentlicher Wandel, der die Macht und den Einfluss der USA rund um den Globus schwinden sieht. Ist die Ära der “Pax Americana” nach dem Zweiten Weltkrieg also wirklich vorbei? Und wenn ja, was bedeutet das für die Zukunft der globalen Geopolitik?

Um diese Frage besser zu verstehen, werfen wir einen Blick auf einige der unglaublichen Geschichten, die unter dem öffentlichen Radar bleiben, während die Amerikaner sich mit dem Streit um die Werbefigur eines Pfannkuchensirupherstellers (Aunt Jemima) beschäftigen.

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