KenFM im Gespräch mit: Arnold Hottinger (Teil 1) | KenFM.de

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21-05-19 08:14:00,

Der Nahost-Experte und frühere NZZ-Korrespondent Arnold Hottinger ist in der Nacht zum Dienstag, den 21. Mai 2019, an den Folgen einer vor vier Monaten schlecht verlaufenen und abgebrochenen Herzoperation in Zug (Schweiz) im Alter von 92 Jahren verstorben.

Hottinger war einer der angesehensten Nahost-Kenner. Er sprach neben Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch auch sieben arabische Dialekte. Über Jahrzehnte reiste er durch alle arabischen und islamischen Länder und verfasste mehrere Bücher, seine Texte sind mehrfach preisgekrönt.

Anlässlich seines Todes möchten wir auf ein Interview hinweisen, das KenFM Ende 2013 mit ihm geführt hat.

Anmoderation zum Interview:

Arnold Hottinger ist der Prototyp des Reporters und Auslandskorrespondenten, und fing vor über 50 Jahren an, für die Neue Zürcher Zeitung aus dem Nahen und Mittleren Osten zu berichten.

Er war für mehrere Jahrzehnte DER Auslandskorrespondent der NZZ und parallel dazu für das Schweizer Radio DRS tätig. Er ist einer der letzten Vollprofis auf seinem Gebiet.

Inzwischen ist er 87 Jahre alt und verbringt immer noch täglich einige Stunden im Internet, um sich hier ein Bild vor allem über die komplexe Lage nahen Osten zu verschaffen. Im Anschluss publiziert er auf www.journal21.ch Analysen, die man zu den fundiertesten aus der gesamten Region zählen kann.

Anders als heute üblich hat Hottinger ein Land, bevor er auch nur eine Zeile darüber schrieb, es zuvor bereist und erkundet. Zu Fuß, oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Hottinger spricht die meisten Sprachen der Länder, aus denen er berichtete und zu denen er auch zahlreiche Bücher publizierte. Hottinger ist ein wahrhafter Islam-Experte und hat einen deutlich neutraleren Blick auf die Region als deutsche Berichterstatter. Schon Kanzler Adenauer sagte seinerzeit, er erführe durch Hottingers Berichte mehr aus der Region, als durch seinen gesamten diplomatischen Stab.

Es gibt kein deutsches Pendant für Arnold Hottinger. Peter Scholl-Latour zum Beispiel wäre bestenfalls ein passabler Ersatz. Ist aber in seinen Recherchen eingeschränkt, da er kein Arabisch spricht.

Wir trafen den nicht unter Arbeitslosigkeit leidenden Arnold Hottinger, um mit ihm über sein Lebenswerk und seinen Blick auf die aktuellen Entwicklungen im Nahen und Mittleren Osten zu sprechen.

Es entstand eine umfassende Analyse über eine Region,

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KenFM im Gespräch mit: Ullrich Mies („Der Tiefe Staat schlägt zu”) | KenFM.de

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20-05-19 07:53:00,

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Der Mensch will frei sein. Das ist keine Entscheidung, die er erst fällen muss. Sie ist von Natur aus in ihm angelegt.

Menschen diese Freiheit vorzuenthalten, führt zu natürlichem Widerstand und der lässt sich nur kontrollieren, wenn mit System vorgegangen wird. Die entscheidende Komponente lautet dabei: ANGST.

Hat der Mensch Angst, ist er bereit, zumindest zeitweise, auf seine ihm mit der Geburt zustehende Freiheit zu verzichten. Von daher liegt es auf der Hand, dass jedes System, in dem nur wenige Menschen über die Masse herrschen wollen, nicht daran interessiert sein kann, einen Zeitgeist zu fördern, der ohne Angst auskommt.

Im Gegenteil, auch die sogenannte moderne und aufgeklärte Gesellschaft, die Zivilisation, der Staat, haben aufgrund ihrer Pyramiden-Struktur ein vitales Interesse daran, Menschen in der Masse permanent in Angst zu halten. Nur so kann die Spitze der Pyramide, sprich die selbst ernannte Elite, sich chronisch und ohne jeden Skrupel bereichern. Und nur darum geht es unter dem Strich. Eine immer überschaubarere Gruppe von Personen steht über dem Gesetz und hat mit dem Tiefen Staat, einer gesichtslosen Bürokratie, ein global agierendes Modell des Apartheidstaates installiert. Geld regiert die Welt und wo Demokratie draufsteht, ist in Wahrheit Eliten-Diktatur drin.

Ullrich Mies gelingt in seinem neuen Buch „Der Tiefe Staat schlägt zu: Wie die westliche Welt Krisen erzeugt und Kriege vorbereitet“ das herzustellen, was man Transparenz nennt. Zusammen mit 16 Autoren zeigt er dezidiert auf, mit welch plumpen Methoden der sogenannte „Westen“ permanent Krisen produziert und Feindbilder konstruiert, um sich noch schamloser als bisher an den Ressourcen der Welt zu vergreifen.

Der Feind, so wird im Buch dann klar, befindet sich aber nicht nur in jenen Ländern, die vom Westen ins Fadenkreuz genommen werden. Wer als Teil des Westens dann die verbrecherischen Machenschaften der eigenen Eliten benennt, gerät ebenfalls ins Visier dieser Oligarchen-Clique.

Wir leben in autoritären Strukturen, die wie Krebs wuchern. Pressefreiheit oder eine vom Staat unabhängige Justiz sind nur simuliert. Auch bei uns im „Goldenen Westen“.

Es wird Zeit, dass wir, die Massen, das Regime der Reichen endlich auf dem Müllhaufen der Geschichte entsorgen,

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KenFM im Gespräch mit: Hans-Joachim Maaz (“Die Liebesfalle”) | KenFM.de

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17-05-19 06:51:00,

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Der Psychotherapeut und Psychiater Hans-Joachim Maaz ist ein Mann, dessen Beruf sein Leben im Innersten bestimmt.

Maaz macht aufmerksam auf die Bedeutung unserer frühkindlichen Erfahrungen für das Erwachsenleben eines jeden Einzelnen. Werden wir seelisch oder körperlich krank, können wir dies als eine Chance verstehen, über das eigene Leben zu reflektieren und das einst Verdrängte wieder in unser Bewusstsein zu holen. Dieser Prozess ist schwierig, weil die gemachten und verdrängten Erfahrungen so häufig extrem schmerzhaft waren. Nicht selten zu schmerzhaft, um sie im eigenen Bewusstsein noch einmal aufleben zu lassen.

Die Rolle der Eltern im Leben eines Menschen, hinterfragt Maaz stets kritisch, denn sowohl seine persönlichen Erfahrungen als auch diese mit seinen Patienten sprechen eine eindeutige Sprache: Die Probleme im Jetzt lassen sich in aller Regel zurückführen auf die Verbindung zu Mutter und Vater in der Vergangenheit.

Ziel der Therapie nach Maaz ist immer das tiefere Verständnis zum eigenen „Ich“. Denn auf die scheinbar so einfache Frage „Wer bist Du?“, können nur die Wenigsten eine stimmige, selbst-bewusste (im wahrsten Sinne des Wortes) Antwort geben. Stattdessen zeichnet sich zumeist ein hohes Maß der Selbstentfremdung in den Schilderungen über Mutter und Vater ab.

Entfremdung ist nach Maaz die „Pest unserer Zeit“. Sie ist die Grundlage für den Mangel an eigener Identität und die Konstruktion des Ichs über Identifikation. Identifikation jedoch kann Identität nicht ersetzen. Identifikation lässt sich als ein Hilfskonstrukt verstehen, das den Verlust der Identität kaschieren soll. Dieser Verlust ist extrem schmerzhaft für jedes Individuum und muss daher maximal verdrängt werden. Die Folge dieser Verdrängung ist der Gefühlstau. Erst, wenn dieser Stau der Gefühle aufgelöst wird, kann das Individuum zur heilenden Selbsterkenntnis kommen.

Auch politische Auseinandersetzungen, die heute auf der Straße oder im Parlament ausgetragen werden, sind sinnbildhaft Symptom eines gesellschaftlichen Gefühlsstaus.

Ein weiteres Merkmal frühkindlicher Beziehungsstörung, ist ein Leben in Projektionen, die den erlittenen Identitätsverlust unfühlbar machen sollen. Projektionen und Identifikationen hängen hierbei eng zusammen: Nur wer den eigenen Schmerz in Außenkonstruktionen projiziert, z.B. über Feindbilder politischer Gegner, versetzt sich unbewusst in die Lage einen Teil von sich selbst spürbar werden zu lassen.

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KenFM im Gespräch mit: Lothar Hirneise (“Chemotherapie heilt Krebs und die Erde ist eine Scheibe”) | KenFM.de

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14-05-19 09:16:00,

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Jahr für Jahr erkranken in Deutschland mehr als 500.000 Menschen an Krebs. Täglich sind es etwa 700 Menschen die hierzulande an den Folgen einer Zivilisationskrankheit sterben, die inzwischen bis auf Platz 2 der häufigsten natürlichen Todesursachen vorgerückt ist.

Wie konnte das passieren?

Diese Frage haben wir Lothar Hirneise gestellt. Hirneise ist ein ehemaliger Krankenpfleger, der überdies eine Ausbildung zum Psychoanalytiker absolviert hat. Die Erkrankung eines guten Freundes machte ihn vor über 20 Jahren schmerzlichst auf das Thema Krebs aufmerksam, ein Thema, was ihn seither nicht mehr loslassen sollte. Er stieg aus seinem alten Job aus und reiste um die ganze Welt, um Antworten auf jene Fragen zu finden, die ihm die Schulmedizin nicht beantworten konnte.

Es verwundert nicht, dass Hirneises Antwort auf die oben genannte Frage in den Ohren der Schulmedizin zunächst recht unkonventionell anmutet. Seiner Auffassung nach, ist ein Krebstumor nichts Böses. Im Gegenteil: Er sieht den Tumor als ein Selbstheilungsinstrument des Körpers, als das Symptom einer Erkrankung, jedoch nicht als die Krankheit selbst.

Wenn das stimmt, dann befindet sich die Schulmedizin mit ihrer Art und Weise mit dem Tumor umzugehen in einer Sackgasse. Ihr Versuch mit Bestrahlung und Chemotherapie den Tumor zu beseitigen, würde dem Versuch mit Bomben und Raketen den Krieg zu beseitigen, gleichkommen.

Und tatsächlich ist laut Hirneise ein Tumor in den häufigsten Fällen genau das: Ein Hinweis auf einen inneren Krieg.

Wie man diesen beseitigt und wie Hirneise in seinem Zentrum für alternative Krebstherapie von der Schulmedizin aufgegebene Patienten wieder zur Gesundheit verholfen hat, sind Themen einer neuen Ausgabe von KenFM im Gespräch, die jeden, ganz unabhängig des eigenen Vertrauenslevels in die Schulmedizin, zumindest nachdenklich machen wird.

Inhaltsübersicht:

0:13:06 Eine andere Haltung zu Krebs und die Reaktion der Fachleute

0:19:09 Was ist Krebs?

0:28:45 Tumore, Warnsignale des Körpers – die Mutations-Theorie

0:41:10 Mitochondrien

0:55:45 Krebs ist ein Geschäft

1:02:40 Krebs dank Krebsuntersuchungen

1:19:05 Unglaubwürdige alternative Medizin – es kommt drauf an,

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“Bei Gesprächen mit Freunden die Klappe halten.” Oder: Wie kommen wir an jene Menschen heran, die nicht mehr aufgeklärt werden wollen? Eine Frage an Sie.

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03-05-19 08:57:00,

Auf den Beitrag “Lieber dazugehören, als aufgeklärt sein” von Anette Sorg kamen eine Reihe interessanter Mails, darunter auch solche von NachDenkSeiten-Leserinnen und -Lesern, die von ihrer eigenen ähnlichen Erfahrung berichteten – von Menschen im Freundeskreis, die nicht mehr hören wollen, was ist und denen unsere kritische Begleitung ihrer Medien nicht gefällt. Einer der Leser schreibt: „Was also tun? Auf etablierte Medien zurückgreifen und abends Tagesschau gucken, um sozial integriert zu bleiben oder weiter kritisch bleiben und lernen, in den Gesprächen mit Freunden die Klappe zu halten?“ – Was also tun, das wollten wir Sie, liebe Leserinnen und Leser, fragen. Albrecht Müller.

Dass ehedem kritische Mitbürgerinnen und Mitbürger müde werden, ist ausgesprochen verständlich. Dass sie sich ungern in ihrem Milieu isolieren, ist auch verständlich. Und je mehr die reaktionäre, konservative, neoliberale Bewegung dominiert und das Geschehen bestimmt, umso schwieriger ist Widerspruch.

Es bleibt uns trotzdem nichts anderes übrig, als nachzudenken, was in dieser schwierigen Situation getan werden könnte. Sie könnten uns bitte unter der E-Mail-Adresse [email protected] ihre Vorschläge oder auch nur ihre Meinung wissen lassen. Wir werden diese dann auswerten und wieder auf Sie zukommen.

Vorerst aber dokumentieren wir hier die Leserbriefe zu dem Beitrag von Anette Sorg.

Wir beginnen mit dem oben schon zitierten Leserbrief:

1. Leserbrief

„seit etwa 2-3 Jahren bin ich Leser der Nachdenkseiten und verpasse keine Folge des Podcastangebotes. Einige Folgen höre ich sogar mehrfach, um den häufig umfangreichen Inhalt der jeweiligen Folge zu verinnerlichen. Ich schreibe dies einleitend, da sich seitdem zunehmend ein Gefühl in mir breit macht, welches in dem am 30. April erschienenen Artikel „Lieber dazugehören, als aufgeklärt sein“ auf den Punkt formuliert wird. Ich werde in Gesprächen und Diskussionen regelmäßig mit Blicken gestraft, sobald ich die gängige Meinung hinterfrage. Argumente bringe ich schon keine mehr, eine gefühlte Isolation ist häufig das Ergebnis. In der Konsequenz ist es also eine Art kognitive Dissonanz, mit der ich mich da konfrontiert sehe. Was also tun? Auf etablierte Medien zurückgreifen und abends Tagesschau gucken, um sozial integriert zu bleiben oder weiter kritisch bleiben und lernen, in den Gesprächen mit Freunden die Klappe zu halten? Ich habe mich zunächst für letzteres entschieden, wenngleich damit eine Art Ohnmacht einher geht. – Ich danke Ihnen für das kritische Denken,

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Ein Gespräch mit Jürgen Todenhöfer über die „Große Heuchelei“ des Westens

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16-04-19 09:30:00,

Aus Anlass des Erscheinens seines neuen Buches haben wir über 1 Stunde lang miteinander gesprochen.[*] Die NachDenkSeiten hatten das Buch am 29. März schon vorgestellt. Im Interview geht es um den Kern des Buches, um Krieg und Frieden und um die Rolle unseres Landes. Der Autor meint, unser Land könne und müsse eine vermittelnde Rolle spielen. Viel mehr als heute. Wir sollten die strategische Partnerschaft im Westen durch eine strategische Partnerschaft mit Russland ergänzen. Es geht im Gespräch wie schon im Buch um die grenzenlose westliche Brutalität, die wir systematisch in edle Worte und edle Werte verpackt haben: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Christianisierung, Zivilisierung und so weiter. Albrecht Müller.

Jürgen Todenhöfer schätzt klare unbequeme Aussagen, bei aller Verbindlichkeit, die ihn ansonsten auszeichnet. Ein Beispiel für seine schnörkellose Darstellung der Fakten: ‚Immer wenn man tötete, sagte man: Das tun wir dir zuliebe, das ist eine humanitäre Aktion. Wenn wir von „humanitären Kriegen“ sprechen, wäre die korrekte Übersetzung: Humanes Totschlagen von Kindern.‘

[«*] Redaktionelle Vorbemerkung: Das Interview wurde per Telefon geführt. Die Niederschrift erfolgte möglichst nah am Gespräch.

Das Gespräch

Albrecht Müller: Guten Tag, Herr Todenhöfer. Sie haben ein großes Buch geschrieben. Der Titel ist provokant: “Die große Heuchelei. Wie Politik und Medien unsere Werte verraten.” Ich hätte eine so klare Botschaft nicht erwartet, erläutern Sie bitte die Begründung für diesen harten Titel.

Jürgen Todenhöfer: Das ist der Versuch, die Geschichte des Aufstiegs der Europäer und der Amerikaner in den letzten 500 Jahren ehrlich zu beschreiben. Und ich glaube, dass diese Geschichte der europäisch-amerikanischen Zivilisation umgeschrieben werden muss: wir, die Europäer und die Amerikaner haben die Welt ja nicht durch, wie wir immer sagen, durch unsere Werte und durch besondere Genialität der sogenannten weißen Rasse erobert, sondern durch eine grenzenlose Brutalität, die wir aber, und es gab auch andere brutale Weltmächte in der Geschichte der Menschheit, die wir aber, und das unterscheidet uns von anderen Großmächten, systematisch in edle Worte und edle Werte verpackt haben. Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Christianisierung, Zivilisierung und so weiter.

Also, wir waren schon immer große Propagandisten?

Ja, ich glaube, dass der Mensch dazu neigt, und ich schließe mich davon nicht aus,

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KenFM im Gespräch mit: Karl-Heinz Land (“Erde 5.0: Die Zukunft provozieren”) | KenFM.de

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07-04-19 07:13:00,

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Die Welt hat im Laufe des 20. Jahrhunderts eine Reihe massiver Umwälzungen erlebt. Auf die industrielle Revolution folgte die technische Revolution und auf diese folgte die digitale Revolution. Eines fällt dabei sofort ins Auge: Die zeitliche Abfolge zwischen diesen einzelnen Veränderungsschritten wurde und wird immer kürzer.

Experten gehen davon aus, dass bis 2025 etwa 1 Billionen Dinge im sogenannten „Internet of things“ miteinander kommunizieren werden. Dabei wird jedoch nur ein marginaler Anteil dieser Kommunikation vom Menschen zum System stattfinden. Der weitaus größere Anteil, etwa 97 Prozent, wird sich zwischen den einzelnen Systemen abspielen.

Hieraus ergeben sich weitreichende Folgen – positive wie negative. Autonome Fahrzeuge werden z. B. in der Lage sein, autonom Staus zu umfahren, wodurch sich dieses Problem drastisch verringern wird. Die andere Seite dieser rasanten Entwicklungen ist: Es fällt eine unvorstellbare Datenmenge an, welche zu überblicken, kein Mensch mehr imstande ist. Und Daten sind, wie wir in Zeiten von Google, Facebook und Amazon gelernt haben, das neue Gold in unserer Ökonomie.

Doch wer reguliert diese Daten eigentlich? Und welche Rolle wird dabei die vielbeschworene künstliche Intelligenz spielen? Diese und viele weitere Fragen hat KenFM mit dem Experten für digitale Transformation Karl-Heinz Land besprochen. Der optimistische Rheinländer nennt künftige Herausforderungen und Gefahren beim Namen, jedoch nicht ohne auf mögliche Problemlösungsansätze aufmerksam zu machen. Geht es nach ihm, sollten wir uns der digitalen Herausforderung stellen, anstatt vor Entwicklungen wegzulaufen, die ohnehin nicht mehr aufzuhalten sind.

Inhaltsübersicht:

0:02:00 Exponentialgrößen hochgerechnet

0:09:05 Wie die menschliche Hybris bremsen?

0:22:47 Künstliche Intelligenz, natürliche Dummheit und selbstfahrende Autos

0:39:46 Proteste gegen soziale Ungleichheit

0:56:12 Künstliche Intelligenz, die man abstellen musste

1:04:26 Datensouveränität und die Blockchain-Technologie

1:18:07 Auswege zu Freiheit und Selbstbestimmung

1:26:58 Das bedingungslose Grundeinkommen

1:34:26 Transhumanismus

1:48:28 Wieviel Zeit bleibt für einen Bewusstseinswandel?

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KenFM im Gespräch mit: Michael Hüter (“Kindheit 6.7: Ein Manifest”) | KenFM.de

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27-03-19 08:34:00,

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Was haben Johann Wolfgang von Goethe, Alexander von Humboldt, Karl Marx und Leonardo Da Vinci gemeinsam? Richtig, alle haben wesentlich weniger Zeit in Bildungsinstitutionen verbracht, als es heute der Standard ist. Dennoch werden sie noch immer als Genies gefeiert. Das sollte und zu denken geben. Wie kann das sein?

Nun könnte man argumentieren, sie seien eben von Haus aus hochbegabt gewesen. Das stimmt auch in gewisser Hinsicht: Humboldt zum Beispiel erhielt einen Großteil seiner Bildung zu Hause. Er wurde nicht mit einem Jahr in der Kita abgegeben und einige Jahre später mit dem Abiturzeugnis in der Hand von seinen Eltern an der Schulpforte wieder in Empfang genommen. Die Motivation zu lernen war bei ihm intrinsischer Natur und kein von Außen aufoktroyierter Zwang.

Michael Hüter versucht, aus solchen Biographien logische Schlüsse zu ziehen. Er ist der Meinung: So wie wir Erziehung, Familie und das Schulwesen heutzutage interpretieren, ist es kaum verwunderlich, dass unserer Gesellschaft kollektiv die Freude am Lernen vergangen ist.

Sein neues Buch „Kindheit 6.7: Ein Manifest“ ist ein Appell an die Gesellschaft, die eigenen Scheuklappen abzulegen und nach neuen Wegen zu suchen, Kindern eine Kindheit zu ermöglichen, die diesen Namen auch verdient. Glücklicherweise können wir dabei auf einen Wissensschatz zurückgreifen, der weitaus älter ist, als es die letzten Jahrhunderte institutionalisierten Lernens vermuten lassen.

Lernen kann und muss Spaß machen!

Inhaltsübersicht:

0:07:16 Kindern Fragen und Nähe zulassen

0:19:56 Die Schulpflicht

0:25:25 Die Kindheit des Gastes

0:34:35 Ein Schulsystem, das Demokratie und Selbstwertgefühle abschafft

0:46:56 Ware Kind – Die Entwertung von Eltern und Kindern

0:55:15 Die Familie heute

1:15:30 Der unsichtbare Lehrplan und Räume der Angst

1:23:24 Autos, Haustiere, Kinder – Zahlen und Fakten

1:39:21 Länder, in denen Kinder glücklich sein können

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KenFM im Gespräch mit: Johannes Bröckers (“Schnauze, Alexa!”) (Podcast) | KenFM.de

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17-03-19 06:47:00,

Amazon ist das größte Internet-Kaufhaus der Welt. 24 Stunden geöffnet und mit einem Warenangebot, das jeden Konkurrenten alt aussehen lässt. Doch der Erfolg hat enorme Schattenseiten, denn Amazon ist weit mehr, als ein digitaler Einzelhändler.

Der Konzern von Jeff Bezos ist auch eine Datenkrake, die im Hintergrund von jedem Kunden ein digitales Profil anlegt, auswertet und verkauft. Daten sind aber nicht nur das neue Gold, sondern auch der Schlüssel, um menschliches Verhalten zu manipulieren, Gesellschaften berechenbar zu machen.

Da trifft es sich gut, dass Amazon seine Monsterserver auch an die CIA vermietet und in den Amazon-Go-Shops eine Software einsetzt, die die Gesichter der Kunden automatische scannt und die Rechnung für den Einkauf dann direkt auf deren Smartphone schickt. Ist das noch „Service“ oder schon Orwell?

Jeff Bezos, der Besitzer von Amazon, ist inzwischen nicht nur einer der reichsten Menschen der Welt, sondern gehört mit seinem Konzern auch zu den einflussreichsten Personen auf diesem Planeten. Wurde der Mann je demokratisch in diese Macht-Position gewählt? Nein. Kann man ihn abwählen? Ja!

WIR, die Kunden, haben Amazon zu dem gemacht, was es heute ist. Ein Konzern, der ähnlich wie Apple, Ebay, Facebook oder Google quasi über dem Gesetz steht und sich damit über immer mehr Regeln hinwegsetzen kann und das längst tut.

Amazon zahlt nur Steuern, wenn es unbedingt sein muss und hat mit dem Kauf der Washington Post eine der wichtigsten US-Zeitungen unter seiner Kontrolle. Damit bestimmt Jeff Bezos, was große Teile der US-Bürger über die Machenschaften des Konzerns wissen und denken sollen. Free Press?

Wem diese Entwicklung missfällt, wer Amazon für demokratiegefährdend hält, muss sich die Frage stellen, warum er dort permanent einkauft?!

„Schnauze, Alexa! Ich kaufe nicht bei Amazon!“, heißt das Buch von Johannes Bröckers und hat das Ziel, uns, den Kunden, die Shopping-Laune zu verderben. Das ist dringend nötig. Die meisten von uns wissen nicht, was sie tun, wenn sie beim US-Giganten Amazon Woche für Woche einkaufen, nur weil das so schön bequem ist, oder wenn sie sich mit der Amazon-Box „Alexa“ freiwillig ein Gerät ins Haus holen, von der die Stasi nur träumen konnte, da „Alexa“ den Kunden mit seinen sieben Mikrophonen schlicht abhören kann.

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KenFM im Gespräch mit: Susanne Kaiser (“Die neuen Muslime”) | KenFM.de

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11-03-19 08:07:00,

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Der Islam – hierzulande eines der Streitthemen der vergangenen Jahrzehnte.

Gehört der Islam zu Deutschland? Geht von ihm womöglich eine Gefahr aus?

Die Debatten zu den genannten Fragen drehen sich medienübergreifend in einer Endlosschleife. Zumeist verlaufen sie sich im Sand. Kein Wunder, denn zu einer differenzierten Betrachtung der immerhin zweitgrößten Weltreligion kommt es dabei nur in den seltensten Fällen. Zudem wird allzu oft pauschal von „den Muslimen“ gesprochen, als handle es sich um eine homogene Religionsgemeinschaft.

Wie unterschiedlich der muslimische Glaube jedoch selbst hierzulande ausgelebt wird, beschreibt die freie Journalistin Susanne Kaiser in ihrem Buch: „Die neuen Muslime: Warum junge Menschen zum Islam konvertieren“. In diesem widmet sie sich auf der Basis von vier sehr individuellen Lebensgeschichten genau dieser Frage. Dabei stellte sie fest: Die persönlichen Motive sowie die jeweilige Interpretation der Religion sind so unterschiedlich, wie die Menschen selbst.

In Zeiten, in denen immer häufiger von einem „Kampf der Kulturen“ die Rede ist, kann jede Bemühung, die das Ziel eines besseren interkulturellen Verständnisses verfolgt, gar nicht hoch genug angesehen werden. Eben jenes Verständnis ist auch das Anliegen von Susanne Kaiser. Sie möchte dort Brücken bauen, wo sie in turbulenten Zeiten am dringendsten benötigt werden. Durch ihre unvoreingenommene und respektvolle Herangehensweise an das emotionsgeladene Thema „Islam“ ist ihr dies beispielhaft gelungen.

Inhaltsübersicht:

0:04:34 Menschen, die zum Salafismus finden

0:16:12 Gehört der Islam zu Deutschland?

0:23:26 Warum der Islam an Attraktivität gewinnt

0:41:13 Individualität trotz strenger Glaubensgrundsätze

0:52:41 Konversion zum Islam – eine lebensverändernde Maßnahme

1:05:10 Die Biografie der Autorin

1:15:27 Eine Konversion, die zum Radikalismus führte

1:29:07 Die Glaubwürdigkeit jüdisch-christlicher Werte

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KenFM im Gespräch mit: Reza Abadi (451 Grad) | KenFM.de

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04-03-19 08:54:00,

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Reza Abadi ist das Gesicht von 451 Grad, einem beliebten Politmagazin auf RT Deutsch. Der Name der Sendung ist an den Roman „451 Fahrenheit“ von Ray Bradbury angelehnt. Bei 451 Grad Fahrenheit beginnt Papier zu brennen und symbolisiert somit eine der ältesten Formen der Zensur – das Verbrennen von Büchern.

Doch bis Reza Abadi ausgerechnet bei einem russischen Sender ein medienkritisches Format an den Start bringen kann, ist es ein langer Weg. Dieser beginnt zunächst im Iran und führt von dort aus in ein kleines Dorf in NRW, wo die aus politischen Gründen geflüchtete Familie des damals 5-jährigen Abadi sich ein neues Leben aufbaute.

„Danke“ ist das erste deutsche Wort, was dem kleinen Jungen über die Lippen kommt. In der Jugend folgt dann der Traum, Fußballprofi zu werden. Dieser scheint auch in greifbarer Nähe, doch ein Knorpelschaden im Knie macht ihm einen Strich durch die Rechnung und setzt seiner Karriere ein Ende, bevor diese überhaupt richtig begonnen hatte.

Abadi verdaute diesen herben Rückschlag und fand seine berufliche Zukunft schließlich im Journalismus. Nach einem ersten Stopp bei der Deutschen Welle verschlägt es ihn zu RT Deutsch. Vieles verändert sich damit. Die Frage, ob er denn nun „Kreml-nah“ sei, häuft sich. Ob er „Regierungs-nah“ sei, hatte man ihn in seiner Zeit bei der Deutschen Welle hingegen nie gefragt. Warum eigentlich nicht? Dieser und vielen weiteren Fragen geht KenFM in einem ausführlichen Gespräch auf den Grund. Dabei wird eine Charaktereigenschaft Abadis schon früh offensichtlich: Seine Hartnäckigkeit. Schnell unterkriegen lässt sich dieser Mann gewiss nicht. Und damit ist er im harten Mediengeschäft genau an der richtigen Stelle.

Inhaltsübersicht:

0:05:42 Vorurteile: der Kreml-Sender RT Deutsch

0:18:20 Die Idee zu 451 Grad

0:31:33 Reza Abadis eigener Medienkonsum

0:40:54 Aus Teheran über die DDR nach Hamburg

1:02:48 Wahlheimat Deutschland, Wahlstadt Hamburg

1:11:24 Ein Geflüchteter beurteilt deutsche Flüchtlingspolitik

1:31:16 Doppelstandards in der deutschen Presselandschaft

1:37:52 Upload-Filter bei YouTube,

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KenFM im Gespräch mit: Michael Meyen (“Die Kurden”) | KenFM.de

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26-02-19 08:49:00,

Die Kurden, das größte staatenlose Volk der Erde. Doch wovon isteigentlich die Rede, wenn von „den Kurden“ gesprochen wird?

Durch den Konsum der hiesigen Massenmedien, wird man auf diese Frage jedenfalls kaum eine Antwort finden. Während die einen, „die Guten“, in den Genuss deutscher Waffenlieferungen kommen, werden die anderen, „die Bösen“, immerzu als Terroristen verschrien.

Dieser Schwarz-Weiß-Malerei ist Prof. Michael Meyen, Kommunikationswissenschaftler an der LMU in München, zusammen mit seinem wissenschaftlichen Mitarbeiter Kerem Schamberger auf den Grund gegangen. In ihrem Buch „Die Kurden: Ein Volk zwischen Unterdrückung und Rebellion“ nähern sie sich der Thematik unter Einbeziehung der persönlichen Lebensgeschichten kurdischer wie auch türkischer Aktivisten, um auf diese Weise eine spannende, vom klassischen Sachbuch abweichende, Darstellung der komplexen Gemengelage zu zeichnen.

Im Gespräch mit KenFM liegt einer der Hauptaugenmerke auf „Rojava“, der Demokratischen Föderation Nordsyrien (DFNS), die hierzulande auch unter dem Namen „Westkurdistan“ bekannt ist. Dabei handelt es sich um ein Autonomieprojekt, das sich von den klassischen parlamentarischen Regierungsstrukturen hin zu einer direkteren Form der Demokratie und kommunaler Selbstverwaltung weiterentwickelt. Getragen von einem starken kurdischen Gemeinschaftsgefühl, sind hier gerade Dinge in Bewegung, wie sie in einer vollständig nationalstaatlich organisierten Welt sicherlich einzigartig sind. Kaum verwunderlich also, dass „Rojava“ unter intensiver Beobachtung der internationalen Gemeinschaft steht und sich wohl früher oder später mit Repressalien konfrontiert werden sieht.

Eines wird klar erkennbar: Die Kurdenfrage ist heute aktueller denn je. In einer Welt, in der ständig vom „Selbstbestimmungsrecht der Völker“ gesprochen wird, kann es nicht angehen, ein solch brisantes Thema nahezu vollständig aus dem öffentlichen Diskurs zu verbannen. Dementsprechend ist dieses Gespräch als ein Sensibilisierungsversuch und als Anregung zu verstehen, sich selber tiefer mit der Materie zu beschäftigen.

Inhaltsübersicht:

0:01:14 Ein Buch über Kurden

0:14:16 Die Arbeiterpartei Kurdistans und Abdullah Öcalan

0:25:17 Öcalans Idee von einer alternativen Gesellschaftsordnung

0:37:31 Rojava – Die Demokratische Föderation Nordsyriens

0:53:04 Die Situation der Kurden in der Türkei heute

0:59:13 Juli 2016: Putschversuch in der Türkei

1:08:32 Die Schattenseiten der PKK

1:24:48 Gesellschaftliche Spaltung

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KenFM im Gespräch mit: Hannes Hofbauer (“Kritik der Migration”) | KenFM.de

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19-02-19 06:53:00,

Migration ist das Streitthema unserer Zeit. Eine Beteiligung am öffentlichen Diskurs, ohne dabei voreilig einem bestimmten Lager zugeordnet zu werden, ist nahezu ein Ding der Unmöglichkeit. Damit drehen sich Diskussionen jedoch oftmals im Kreis und enden bei gegenseitigen Abwertungen, die das Verständnis für die Gegenposition nur noch weiter vermindern.

Hannes Hofbauer hat einen anderen Weg gewählt, sich der Thematik anzunähern. In seinem neuen Buch „Kritik der Migration: Wer gewinnt und wer verliert“ beleuchtet er jene Zusammenhänge, die von den Dogmatikern jeglicher Couleur nur allzu gerne übersehen werden.

Beispiele gefällig? Da wären zum einen die sogenannten „Partnerschaftsabkommen“, angebliche „Win-win-Situationen“, die in Wahrheit für unsere exportorientierte Wirtschaft nichts anderes als Türöffner zu neuen Märkten sind. Zum anderen, ließe sich an dieser Stelle auch das allseits bekannte „Wir schaffen das“ der Bundeskanzlerin aufführen. Dieses wird dem Bürger als christlich-humanitäre Geste verkauft, allerdings stets ohne dabei auf die nicht allzu christliche Kriegsbeteiligung Deutschlands in Syrien, Afghanistan oder Mali einzugehen. Es wird so getan, als gäbe es gerade in derlei Fragen keine Ursache-Wirkungsketten.

Migration einzig und allein unter humanitären Gesichtspunkten zu betrachten, ist folglich eine gefährliche Verkürzung komplexer Zusammenhänge. Denn gerade wenn es um Massenwanderungen geht, spielt interessengeleitetes Handeln immer eine wesentliche Rolle. Es geht auch um billige Arbeitskräfte, die dem Niedriglohnsektor zugeführt werden. Darüber muss gesprochen werden dürfen.

Inhaltsübersicht:

0:03:20 Migration – ein Mangel am Ort

0:08:09 „Wir schaffen das!“ – so nicht!

0:13:29 Migration ist normal und gab es schon immer

0:28:50 Formen der Migration

0:42:13 Deserteure aus Syrien – Willkommenskultur gegen Assad

0:49:16 Die Kosten

1:00:54 „Kultur der Würde und der Ehre“

1:09:18 Vom Nationalstaat zur Macht der Ökonomie

1:17:19 Lohngleichheit in der Europäischen Union

1:24:57 Griechenland – ein Arbeitskräfte-Lieferant

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KenFM im Gespräch mit: Bodo Schickentanz (Mainz Free-TV) | KenFM.de

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14-02-19 07:03:00,

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Bodo Schickentanz hat 22 Jahre lang für das ZDF als Grafiker gearbeitet. Die Arbeit hat ihm Spaß gemacht, er hatte mit tollen Kollegen zu tun und konnte sich in seinen Aufgaben künstlerisch austoben. Doch dann, eines Tages, wagte er etwas, was das Verhältnis zu seinem Arbeitgeber von heute auf morgen drastisch verändern sollte: Er übte Kritik an Sendeinhalten.

Auf seinem YouTube-Kanal „Mainz Free-TV“ äußerte er sich, in der für ihn charakteristischen direkten Art und Weise, kritisch zur medialen Berichterstattung seines Arbeitgebers im Zuge der Ukraine-Krise. Gerade in seiner Funktion des Mitinitiators der Mainzer Friedensmahnwachen hatte er die schmerzliche und persönliche Erfahrung machen müssen, wie meilenweit die medial vermittelte Realität und die vor Ort gemachten Erfahrungen auseinanderlagen. Ihm war schlicht und ergreifend der Kragen geplatzt.

Das ZDF nahm die getroffenen Aussagen zum Anlass, den Mann vor die Tür zu setzen. Von Selbstreflexion oder einem kritischen Diskurs innerhalb des öffentlich-rechtlichen Senders keine Spur.

Doch statt sich entmutigen zu lassen oder Kreide zu fressen, machte Bodo Schickentanz da weiter, wo er aufgehört hatte. Obwohl ihm von seinem ehemaligen Arbeitgeber davon abgeraten wurde, auch nur ein weiteres kritisches Video auf YouTube zu veröffentlichen, vervielfachte er den Output.

Inzwischen zählt sein Kanal über 1 Millionen Klicks. „Mainz Free-TV“ ist ein Demokratieprojekt, das das mediale Spektrum der freien Medien um eine Facette bereichert. Wenn schon das in unserer Demokratie ein Problem ist, dann hat ebendiese Demokratie ein gehöriges Problem.

Inhaltsübersicht:

0:00:16 Bodo Schickentanz über den Menschen Ken Jebsen

0:09:48 Der Mensch Bodo Schickentanz

0:19:47 Bodo Schickentanz als politischer Mensch

0:28:00 Demokratie und die öffentlichen-rechtlichen Medien in Deutschland

0:35:05 Der YouTube-Kanal „Mainz Free-TV“

0:53:00 Bodo Schickentanz über den Film „Sun Wolf“

0:59:42 Authentisches Auftreten vor der Kamera und in der Öffentlichkeit

1:12:21 Die Kündigung durch das ZDF

1:22:36 Wo stehen wir heute? Frage der Dezentralisierung der Medien

1:24:41 Wohin geht es?

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KenFM im Gespräch mit: Franz Ruppert (“Wer bin ich in einer traumatisierten Gesellschaft?”) | KenFM.de

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27-01-19 09:50:00,

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Jedes Lebewesen – egal ob Mensch, Tier oder Pflanze – hat eine Psyche. Ein wunderbares Tool, das dem Leben mit den in ihr beheimateten Gedanken und Gefühlen erst seine Würze verleiht.

Diese Psyche steht in einem wechselseitigen Austausch mit den manifesten Teilen unseres Körpers und ist, genau wie dieser, durch eine gewisse Verletzlichkeit gekennzeichnet. So wie eine tiefe Schnittwunde womöglich zu einer Narbe führen kann, können auch seelische Verletzungen bleibende Schäden nach sich ziehen. In der Psychologie spricht man dann von einem Trauma.

Der Mensch reagiert auf eine solche Situation mit Verdrängung. Er spaltet den verletzten Teil seines Ichs ab und versieht diesen dann anschließend mit einem Filter, durch den ihm das traumatische Erlebnis erträglicher vorkommt. Unproblematisch ist das nicht, denn der abgespaltene Teil des Ichs ist in Wirklichkeit gar nicht vollständig von ihm abgetrennt. Die Verbindung ist nur so lange blockiert, bis ein externer Reiz wieder die alten Emotionen triggert, wodurch es letztlich zu einem erneuten Aufkeimen des Schmerzes kommt.

Genau an dieser Stelle setzt Dr. Franz Ruppert an. Er ist der Auffassung, der Weg der Verdrängung und der Bekämpfung seelischer Wunden, ist ein Irrweg. Stattdessen müssen die abgespaltenen Teile der Psyche wieder als das erkannt werden, was sie sind: Teile der eigenen Identität.

Das ist leichter gesagt als getan. Doch wie funktioniert das in der Praxis? Und wie schiebt man einen solchen Prozess an, wenn es nicht nur um einzelne Individuen geht, sondern womöglich um ganze Gesellschaften, die traumarisiert sind? Im Gespräch mit KenFM liefert Ruppert hierzu Antworten, die wohl nur die wenigsten unter uns unberührt lassen.

Inhaltsübersicht:

0:02:00 Trauma und Psyche

0:07:54 Menschliche Psyche und Identität

0:16:45 Psychische Schäden am Beispiel Abtreibung

0:26:33 Krieg – eine Opfer-Täter-Dynamik

0:40:08 Demokratie – nur eine Überlebensstrategie?

0:48:06 Kein Wunschkind

0:50:07 Die „Anliegen-Methode“

1:08:19 Verzeihen und versöhnen hilft keinem

1:13:11 Täter brauchen Mittäter

1:22:12 Eine Konkurrenzgesellschaft ist identitätsfeindlich

1:35:43 Können sich Menschen ändern?

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KenFM im Gespräch mit: Franz Alt (“Was Jesus wirklich gesagt hat”) | KenFM.de

kenfm-im-gesprach-mit-franz-alt-8220was-jesus-wirklich-gesagt-hat8221-kenfm.de

02-01-19 06:19:00,

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Die Bibel. Heilige Schrift. Buch der Bücher. Unabdingbare Lebenshilfe, täglicher Ratgeber für Millionen Menschen, weltweit. Ein streitbares Buch, bei der Erläuterung und Auslegung seiner Inhalte.

Ein Bestseller seit der Veröffentlichung im Jahre 1452. Laut dem „Guiness Buch der Rekorde“ wurde die Bibel allein in den Jahren 1815 bis 2000 über 2.5 Milliarden Mal verkauft. Bis dato wurde dieses Werk in über 2.400 Sprachen übersetzt. Das Wort Bibel stammt aus dem Griechischen („biblia“) und bedeutet übersetzt schlicht – Bücher.

Die uns bekannten Ausgaben wurden textlich, also inhaltlich aus dem Griechischen übernommen. Bei Übersetzungen besteht jedoch immer das Problem der Deutung, ergeben sich Interpretationsfreiräume. Warum sollte dies bei der Bibel anders sein?

Viele Menschen wissen, dass Jesus hebräisch sprach. Wenigen ist bekannt, dass seine Muttersprache das Aramäische war, der Vorläufer der heutigen syrischen Sprache. Wie hält es sich nun mit den Texten von und über Jesus in der Bibel?

Ein Beispiel. „Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert!“ Das steht im Matthäus-Evangelium, Kapitel 10, Vers 34, übertragen aus dem Griechischen und so in der Bibel zu finden.

Übersetzt man diese Zeilen ins Aramäische, müsste es jedoch heißen: „Ich bin nicht gekommen Harmonie zu verbreiten, sondern gekommen, um Streitgespräche zu führen!“ Inhaltlich eindeutig different zur griechischen Übersetzung.

Unglaubwürdig? Blödsinn? Diese Frage stellte sich auch Dr. Franz Alt. Streitbarer Journalist, Solarfachmann und seit Jahrzehnten bekennender Christ und Bibelleser. Er beruft sich in seinem Buch „Was Jesus wirklich gesagt hat: Eine Auferweckung“ u.a. auf den Theologen Günther Schwarz, der sich über vierzig Jahre lang der Aramäischen Sprache gewidmet hat, aus nur einem Grund. Trotz Bibel hatte er seinen Glauben verloren, wurde unsicher. Durch die Übersetzung ins Aramäische, dem Studium der ursprünglichen Bedeutung der Texte Christi, fand er einen neuen Weg zu verstehen.

Die Bibel muss nicht neu geschrieben werden, könnte sich etwaig aber, nach einer sprachlichen Überarbeitung, noch mehr Menschen erschließen. Ob wir dadurch mehr Frieden auf Erden erhalten,

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KenFM im Gespräch mit: Stefan Schubert (“Die Destabilisierung Deutschlands”) | KenFM.de

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23-12-18 03:38:00,

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Als Angela Merkel im September 2015 die Grenzen öffnete und damit das Dublin-Abkommen faktisch außer Kraft setzte, war ihr vermutlich nicht bewusst, in welche politische Endlosschleife sie sich auf diese Weise hineinmanövriert hatte. Auch mehr als drei Jahre nach ihrer Entscheidung steht die Flüchtlingskrise noch immer im Zentrum einer Debatte, die sich vor allem durch ihren stets rauer werdenden Ton und einer zunehmenden Polarisierung kennzeichnet. Die Flüchtlingsdebatte droht zu einer Zerreißproben für die Gesellschaft zu werden.

Es scheint, als gäbe es nur dafür oder dagegen. „Willkommensklatscher“ oder „Nazi“. Schwarz oder Weiß. Dies hängt damit zusammen, dass auf beiden Seiten des Spektrums bewusst Fakten ausgeblendet werden, die das eigene Weltbild ins Wanken bringen könnten. Ein gefährlicher Verdrängungsmechanismus ist am Werk, der die Probleme in Zukunft nur noch weiter zuspitzen wird.

Aus diesem Grund hat KenFM mit dem ehemaligen Polizisten Stefan Schubert gesprochen. In seinem Buch „Die Destabilisierung Deutschlands: Der Verlust der inneren und äußeren Sicherheit“ widmet er sich den Schattenseiten der Massenmigration und mit ihnen einer Reihe von Tabuthemen, die von offizieller Seite aus nur allzu gerne kleingeredet werden.

So beschäftigt er sich zum Beispiel mit der Frage nach der Verwicklung des Verfassungsschutzes im Fall Anis Amri, welcher heute vor genau zwei Jahren durch die Kugel eines italienischen Beamten zu Tode kam. Wie war es möglich, dass Amri, trotz seines bemerkenswerten Strafregisters, ungeniert nach Deutschland einreisen und die Behörden mit mindestens 14 verschiedenen Identitäten an der Nase herumführen konnte? Waren hier womöglich Kräfte am Werk, die weit über die Grenzen der BRD hinaus agieren? Welche Implikationen würden sich hieraus ergeben?

Eine Demokratie, die es nicht wagt, sich mit solchen Fragen auseinander zu setzen, hat ihren Namen nicht verdient. Höchste Zeit also, die Scheuklappen abzulegen.

Zwischenzeitlich hat Stefan Schubert ein weiteres Buch veröffentlicht, auf das wir hier an dieser Stelle explizit hinwiesen möchten: „Anis Amri und die Bundesregierung – Was Insider über den Terroranschlag vom Breitscheidplatz wissen“.

Inhaltsübersicht:

0:05:49 Schnöggersburg – eine Kampfstadt für eine Milliarde Euro

0:20:17 Tiefer Staat und Flüchtlingswellen

0:35:03 Ein „Experiment“ in Westeuropa?

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KenFM im Gespräch mit: Elias Davidsson (“Der gelbe Bus”) | KenFM.de

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19-12-18 08:56:00,

Heute jährt sich zum zweiten Mal der Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz, der nach Angaben der Behörden 12 Menschen das Leben kostete und über 50 Verletzte zur Folge hatte. Der Täter, Anis Amri, wurde einige Tage später von den italienischen Behörden bei einer Personenkontrolle erschossen. Der Ablauf der Ereignisse folgte dabei einem altbekanntem Muster: Bei Anschlägen, die im Zusammenhang mit dem sogenannten „islamistisch motivierten Terrorismus“ stehen, gibt es für die mutmaßlichen Täter keinen Strafprozess. Vielmehr wird ihnen, per Druck auf den Abzug, der Prozess gemacht.

Ergeben sich bei einem Tathergang Widersprüche, ist es die Aufgabe der Journalisten diese herauszuarbeiten und die sich daraus ableitenden Fragen in den gesellschaftlichen Diskurs mit einfließen zu lassen.

Elias Davidsson hat genau das getan. In seinem neuen Buch: „Der Gelbe Bus – Was geschah wirklich am Breitscheidplatz in Berlin?“ stellt er all jene Fragen, die sich für ihn nach einer genauen Analyse der Ereignisse um den Anschlag ergeben haben. Er fordert deshalb nichts weiteres, als eine unabhängige Untersuchungskommission zur Überprüfung der Vorgänge am 19.12.2016.

Gar nicht so einfach bei einem gesellschaftlichen Tenor, der da lautet: Fall abgeschlossen. Aber ist er das wirklich? Setzt Euch mit Davidssons Fragen auseinander und macht Euch ein eigenes Bild.

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Veröffentlicht am: 19. Dezember 2018

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KenFM im Gespräch mit: Daniel Harrich (“Pharma-Crime”) | KenFM.de

kenfm-im-gesprach-mit-daniel-harrich-8220pharma-crime8221-kenfm.de

03-12-18 01:20:00,

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Wie sicher sind unsere Medikamente?

Dieser Frage ist der investigative Journalist Daniel Harrich in seinem neuen Buch „Pharma-Crime – Kopiert, gepanscht, verfälscht – Warum unsere Medikamente nicht mehr sicher sind“ auf den Grund gegangen.

Seine Rechercheergebnisse zeichnen ein erschreckendes Bild: Kaum einer weiß, was in all den Pillen, Tabletten und sonstigen Arzneimitteln, die uns der vertrauenserweckende Mann im weißen Kittel zu unserem Wohle verschreibt, eigentlich drin ist – erst recht nicht die Apotheker. Wie könnten sie auch, stehen sie doch am Ende einer globalisierten Produktionskette, die vielfach vollkommen intransparent ist. Wirklich nachzuvollziehen, wo denn nun welcher Wirkstoff eigentlich herkommt, ist heute nahezu ein Ding der Unmöglichkeit.

Und die Pharmaindustrie? Schweigt und sitzt Skandale – von Contergan bis Heparin – lieber aus, anstatt dem teilweise tödlichen Treiben ein Ende zu setzen. Man möchte sich sein milliardenschweres Geschäftsmodell eben nicht verbauen. Verantwortungsbewusstsein? Fehlanzeige. Wer denkt, die Profitgier würde zumindest vor dem Handel mit der Gesundheit von Menschen haltmachen, der denkt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten.

Hier den Finger in die Wunde zu legen, war längst überfällig. Harrichs Aufklärungsarbeit ist daher von unschätzbarem Wert für all jene, denen das Wohlergehen der eigenen Mitmenschen am Herzen liegt.

Und wie so häufig bleibt am Schluss die Erkenntnis: Wenn sich wirklich etwas verändern soll, müssen wir selber aktiv werden. Auf die moralische Läuterung einer geldgetriebenen Industrie zu warten, wäre vergebens.

Inhaltsübersicht:

0:00:25 Contergan & Co. – Wie sicher sind unsere Medikamente?

0:14:38 Organisationsstrukturen der Pharma-Kriminalität

0:36:14 Der halbherzige Kampf gegen gefälschte Medikamente

1:00:08 Bewusstes Wegsehen – Parallelen und Verbindungen zwischen Pharmaindustrie und Profisport

1:28:39 Mögliche Wege zu mehr Transparenz im Pharmabereich

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Veröffentlicht am: 2.

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KenFM im Gespräch mit: Fritz Glunk (“Schattenmächte”) | KenFM.de

kenfm-im-gesprach-mit-fritz-glunk-8220schattenmachte8221-kenfm.de

28-11-18 09:08:00,

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In der Schule haben wir gelernt, dass neue Gesetze in einer Zusammenarbeit von Bundesregierung, Bundestag und Bundesrat auf den Weg gebracht werden. Die zahlreichen Stationen, die ein Gesetzesentwurf bis zu seiner Verabschiedung zu durchlaufen hat, lassen den Prozess vertrauenserweckend erscheinen. Neue Gesetze, so der Eindruck nach der ersten Theorielektion, werden zum Wohle der Bevölkerung abgeschlossen, quasi als technisches Update einer veralteten Systemversion.

Diese Betrachtung mag zwar oftmals berechtigt sein, kann jedoch in manchen Fällen beim Ablegen der rosaroten Brille zu einer erheblichen Ernüchterung und Enttäuschung führen. Gerade dann, wenn die PR-Trommel am lautesten gerührt wird, wenn die vielen Vorteile eines neuen Abkommens oder Gesetzes gar nicht mehr alle aufzuzählen sind, wenn Politik und Wirtschaft von einer „Win-Win-Situation“ sprechen, ja gerade dann sollte unsereins besonders aufhorchen.

Immer öfter kommt es bei den Volksvertretern zu Verwechslungserscheinungen zwischen Volk und Wirtschaft, zwei Parteien mit oftmals diametralen Interessen. Welche Mechanismen hierbei wirken, beschreibt Fritz Glunk in seinem Buch „Schattenmächte: Wie transnationale Netzwerke die Regeln unserer Welt bestimmen“. Dort legt er dar, wie diese, oftmals Nichtregierungsorganisationen, so beharrlich die Politik umgarnen, bis sie ihnen das Wort reden und den Gesetzgebungsprozess nach ihren Wünschen ausrichtet. Gesetze mit vermeintlich unpopulären Inhalten werden dann auch noch kurz vor Feiertagen oder in Zeiten von Olympiaden und Weltmeisterschaften von den Volksvertretern durchgewunken.

Das sind nicht wirklich gute Neuigkeiten für den Bürger, der sich womöglich auch noch anhören muss, er habe diese Politiker ja gewählt. Doch Glunk belässt es in seinem Buch nicht bei einer Zustandsbeschreibung. Er benennt durchaus Möglichkeiten einer Neukalibrierung der Politik. Hierbei sieht er aber die Betroffenen selbst in der Verantwortung, die das Diktat des großen Geldes viel zu oft widerstandslos hinnehmen.

KenFM hat ihn eingeladen und mit ihm einen Mann kennengelernt, dessen Optimismus unter einer dicken Schicht Realismus immer wieder durchscheint.

Inhaltsübersicht:

0:00:24 Geheime Gesprächsforen und ihr Einfluss auf die Demokratie

0:13:02 Armut in Deutschland und mangelnde Empörung

0:27:07 Die Untergrabung staatlicher Souveränität

0:47:00 Global Governance – Wer herrscht hier wie?

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KenFM im Gespräch mit: Stefan Mekiffer (“Warum eigentlich genug Geld für alle da ist”) | KenFM.de

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14-11-18 11:35:00,

Geld ist genug da. Das wissen wir. Gerade wir, die im vermeintlich reichen Deutschland in einer Überflussgesellschaft leben. Dennoch stellt sich selbst hierzulande die Frage, wo es denn verblieben ist, das viele Geld und ob es vielleicht nicht doch zu wenig davon gibt, wenn das Straßenbild einer jeden Großstadt sichtbare Manifestation offenkundigen Mangels ist.

Ein möglicher Erklärungsansatz für diesen scheinbar systemimmanenten Mangel ist es, ihn zur Grundlage unserer modernen Kultur zu erheben, ohne den der Mensch fernab jeglichen Fortschrittes noch heute mit Speer und Bogen durch die Wälder streifen würde. Nach dieser Vorstellung sind die negativen Folgen unseres Geldsystems, wie Anonymität oder die Zwänge, die es auf uns auszuüben vermag, der Preis für die Prosperität der menschlichen Spezies.

In den Augen von Stefan Mekiffer ist eine andere Erklärung weitaus schlüssiger: Das System ist fehlerhaft konstruiert. Die durch den Zinsmechanismus erzeugte künstliche Verknappung des Geldes mag den Menschen zwar zu so mancher Großtat antreiben, doch ist sie es auch, die ihn von einem sozialen Wesen zu einem ichbezogenen Homo Oeconomicus heranzieht.

Da die Ökonomie jedoch keine Naturwissenschaft ist, liegt es am Menschen selbst, fehlerhafte und sogar lebensfeindliche Programmierfehler mit einem Systemupdate zu beheben. Im Gespräch mit KenFM legt Mekiffer dar, an welchen Stellschrauben er hierbei ansetzen würde.

Inhaltsübersicht:

0:09:59 Entstehung, Funktion und Wert von Geld

0:23:25 Macht Reichtum glücklich?

0:38:06 Geld ist ein Versprechen

0:44:17 Ein neues System – ohne Verknappung, ohne Überfluss

0:59:18 Egoismus in unserem Geldsystem

1:15:42 Inseln der Nachhaltigkeit – langsam aussteigen

1:27:24 Eine Griechenland-Hilfe, die keine war

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RUBIKON: Im Gespräch: „Der allgegenwärtige Antisemit“ (Moshe Zuckermann) | KenFM.de

rubikon-im-gesprach-der-allgegenwartige-antisemit-moshe-zuckermann-kenfm.de

03-11-18 07:14:00,

Mit Demagogie und Stigmatisisierungen wollen die Eliten den Diskurs beherrschen und die öffentliche Meinung kontrollieren. Jens Lehrich und Florian Ernst Kirner im Gespräch mit Moshe Zuckermann.

Von Florian Ernst Kirner.

Moshe Zuckermann ist einer der Großen unserer Zeit. Als Historiker, zweifellos. Als mutiger Bürger Israels, selbstverständlich. Als Kämpfer für die Menschenrechte der Palästinenser, klar.

Vor allen Dingen aber, das durften Jens Lehrich und ich in Frankfurt am Main erleben, ist Moshe Zuckermann eine große, große Persönlichkeit unserer an Persönlichkeiten nun nicht gerade reichen Zeit.

Dieser Mann hat eine geistige Tiefe erreicht, die sich nicht allein durch Jahrzehnte des Forschens und Denkens erklärt. Sie ist auch aus den fruchtbarsten Traditionen des Geistes- und Kulturlebens erwachsen. Und sie ist das Ergebnis eines Lebens, das Anteil nimmt, das eingegriffen hat, das nicht nur irgendwo dabei gewesen ist, sondern mittendrin stand, im Fluss der Geschichte.

Dieses Leben begann als bewusstes Wirken in Frankfurt am Main. Die Erzählungen Moshe Zuckermanns über seine Erfahrungen als jüdischer Schüler in einem Westdeutschland kurz nach der Nazizeit sind so überraschend wie berührend. Seine Mitschüler, so berichtete er uns, seien durch die Bank feine Kerle gewesen.

Die große Perspektive

Die anhebende Studentenbewegung erreichte auch den Gymnasiasten Zuckermann.

Der wurde Marxist, aber auch, und mit einer gewissen Selbstverständlichkeit, in dieser Zeit kurz nach dem Holocaust, zu einem jungen Zionisten. Der Traum vom neuen Judenstaat in der Ferne begann hell zu leuchten in ihm.

1970 zog er dann tatsächlich in diese vermeintlich sichere, neue Heimstatt des geschundenen Judentums – aber die Realität, die er dort vorfand, stürzte ihn in erste Zweifel. Am Ende stand der Bruch mit einem expansiven und militaristischen Zionismus, der die Rechte der Palästinenser mit Füßen tritt.

Unser Gespräch nahm viele Wendungen und Zuckermann beschrieb die ganz große Perspektive: die Situation der Juden am Ausgang des 19. Jahrhunderts, die Entstehung des Zionismus in Wien, die Gegnerschaft von Karl Kraus und Theodor Herzl, die innenpolitische Lage Israels heute, die relative Isolation der Friedensbewegung und der winzigen israelischen Linken.

Und natürlich ging es auch um den Diskurs über die Juden, den Holocaust und den Staat Israel im heutigen Deutschland.

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KenFM im Gespräch mit: Andrea Komlosy (“Grenzen: Räumliche und soziale Trennlinien im Zeitenlauf”) | KenFM.de

kenfm-im-gesprach-mit-andrea-komlosy-8220grenzen-raumliche-und-soziale-trennlinien-im-zeitenlauf8221-kenfm.de

02-11-18 09:07:00,

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Spätestens seit der eigenmächtigen Grenzöffnung durch Angela Merkel auf dem vorläufigen Höhepunkt der Flüchtlingskrise im Sommer 2015, ist die Debatte über Grenzen, über „No Borders“ und „Closed Borders“, zu einem medialen Dauerbrenner mutiert. Plötzlich flammte ein Thema auf, welches man in Zeiten von Globalisierung, supranationalen Währungsräumen und transkontinentalen Wirtschaftsabkommen, auf dem Wege der Selbstauflösung wähnte.

Die infolgedessen unternommenen Versuche der Problemanalyse beschränken sich in ihrer Mehrheit auf nationalstaatliche, respektive kontinentale Außengrenzen. Das Phänomen der Grenze im Allgemeinen wird in Zeiten „grenzenloser Möglichkeiten“ jedoch nur selten in all seiner Komplexität ausgeleuchtet. Eine Wissenslücke, die die ohnehin aufgeladene Debatte nur weiter befeuert.

Höchste Zeit also, etwas Druck vom Kessel zu nehmen und sich dem Thema mit mehr Gelassenheit zu nähern. In ihrem Buch „Grenzen: Räumliche und soziale Trennlinien im Zeitenlauf“ beschreitet die österreichische Sozialhistorikerin Andrea Komlosy genau diesen Weg. Nichts wird beschönigt und nichts verteufelt. Grenzen werden schlicht als das beschrieben, was sie sind: Ein natürlicher Bestandteil menschlicher Existenz.

Auch wenn Grenzen zwangsläufig etwas inhärent Trennendes haben, ist dies zunächst einmal weder positiv noch negativ. Erst das gewollte Hinwegsehen über offenkundig vorhandene Grenzen, bereitet den fruchtbaren Nährboden für Konflikte entlang ihrer Verläufe.

Ein angemessener Weg wäre also, sich der existierenden Grenzen, welcher Beschaffenheit auch immer sie sein mögen, bewusst zu werden und sich ihnen vorbehaltlos zu nähern. So werden aus ihnen Räume der Begegnung und des gegenseitigen Verständnisses.

Inhaltsübersicht:

0:04:15 Das Wort „Grenze“ – eine etymologische Herleitung

0:11:50 Natürliche und staatliche Grenzen

0:21:25 Nationalstaat, Kolonie und deren Gemeinsamkeiten

0:32:35 Feindbilder, künstlich erzeugte und durchlässige Grenzen

0:55:20 Die Deutungshoheit der Presse in Österreich und Deutschland

1:02:20 Das Helfersyndrom und die Grenzen im Kopf

1:12:40 Digitalisierung – die virtuelle Grenzenlosigkeit

1:26:40 In Zeiten, als Grenzen erträglich waren

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KenFM im Gespräch mit: Jean Feyder (“Leistet Widerstand!”) | KenFM.de

kenfm-im-gesprach-mit-jean-feyder-8220leistet-widerstand8221-kenfm.de

30-10-18 07:16:00,

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Jean Feyder ist gebürtiger Luxemburger. In seinem Heimatland, sowohl von der Fläche als auch von den Einwohnern her, eines der kleinsten in ganz Europa, gibt es eine McDonalds Filiale, der es gelingt mit 13 Mitarbeitern 13,7 Milliarden Euro zu erwirtschaften. Welch bemerkenswerte Konzentration an fleißigen Arbeiterbienen!

Die Einsicht, dass es dabei nicht mit rechten Dingen zugehen kann, hat sich jedoch spätestens seit den LuxLeaks auch über die Landesgrenzen des Zwergstaates hinaus verbreitet. Luxemburg ist ein Land der Briefkastenfirmen. Ganze 27 % des dortigen Bruttoinlandsproduktes entfallen auf den Finanzsektor. Dieser bietet den großen multinationalen Unternehmen wie Apple, Amazon, Ikea und Co. eine bunte Palette an „Steueroptimierungsmöglichkeiten“, die deren Gewinne in ungeahnte Höhen wachsen lassen.

Feyder legt sich mit genau diesem Finanzsektor an. Er kritisiert das neoliberale Dogma der „offenen Märkte“, die nur dann offen sind, wenn sich die finanzkräftigen Strippenzieher dadurch ein gutes Geschäft erhoffen. Da er es nicht nur bei Kritik belassen möchte, widmet er sich in seinem Buch „Leistet Widerstand! Eine andere Welt ist möglich“ der Frage, inwieweit der Einzelne gegen diese zum Himmel schreienden Ungerechtigkeiten selber aktiv werden kann. Eine längst überfällige Beleuchtung des Weges von der Erkenntnis hin zur konkreten Handlung.

Inhaltsübersicht:

0:05:01 Die Botschaft des Buches – zusammengefasst von Ken Jebsen

0:09:04 McDonald’s Kapitalismus im Steuerparadies Luxemburg

0:16:18 Public Private Partnerships – Staatsmissbrauch in Perversion

0:27:39 Freihandel schafft Wirtschaftsflüchtlinge

0:39:50 Eigenproduktion statt Import

0:49:21 Entwicklungshilfe mit Bedingungen und Steuerparadiese

1:03:48 Solidarität in Europa

1:09:16 Palästina

1:20:16 Kubas Weg in die Unabhängigkeit

1:27:55 Papst Franziskus: „Diese Wirtschaft tötet.“

1:30:14 EU-Politik und EU-Krisen aktuell

1:35:58 Widerstand lokal leisten

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KenFM im Gespräch mit: Jochen Mitschka (“Schattenkriege des Imperiums”) | KenFM.de

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26-10-18 10:01:00,

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Der Iran ist ein gebeuteltes Land. Seit nunmehr über 60 Jahren ist der Staat in Vorderasien auf dem Radar (neo-)kolonialer Kräfte, denen von illegalen Regime-Changes bis zu strangulierenden Sanktionsmaßnahmen kein Mittel zu schade ist, um das Land zu schwächen und politisch auf Kurs zu bringen.

Dass der Iran trotz alldem kein „Failed State“, sondern sich als besonders zäh und krisenresistent erwiesen hat, macht ihn in den Augen einiger Geostrategen besonders gefährlich und schürt deren imperiale Kriegsgelüste. Die geostrategische Lage und die großen Erdölvorkommen des Iran wecken dabei besondere Begehrlichkeiten.

Die gezielte Strategie der Spannung im nahen und mittleren Osten hat Jochen Mitschka in seinem neuen Buch „Schattenkriege des Imperiums: Der Krieg gegen den Iran“ eingehend analysiert. Die Aufkündigung des Atomabkommens mit dem Iran ist dabei nur ein Beispiel für die beabsichtigte Destabilisierung der Region.

Im Gespräch mit KenFM zeigt er sich besorgt über die ständigen Zündeleien, die sich leicht zu einem unkontrollierbaren Flächenbrand ausbreiten könnten, wenn nicht bald etwas Vernunft im Umgang mit dem regionalen Schwergewicht Iran einkehrt.

Dabei gäbe es für eine diplomatischere Herangehensweise allen Grund: So könnte der Iran, was eine tatsächliche „Demokratisierung“ der Region angeht, sogar eine Vorreiterrolle spielen.

Schwer zu glauben? Jochen Mitschka zeichnet ein Bild von dem Iran, wie man es in den Mainstream-Medien hierzulande nicht gezeigt bekommt.

Inhaltsübersicht:

0:06:05 Der Vertragsbruch der USA mit dem Iran

0:16:42 Revolutionen im Iran – Atombomben für den Irak

0:24:05 „Politik der konstruktiven Zerstörung“

0:29:56 Wie demokratisch ist die Republik Iran?

0:44:09 Das Kopftuch: Feminismus im Iran

0:56:59 Der Krieg ist beschlossene Sache

1:18:31 Hamas, Hisbollah und der Terror im Jemen

1:32:55 Deutschlands Position und deutsches Machtstreben

1:36:53 Wie lässt sich ein angekündigter Krieg verhindern?

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KenFM im Gespräch mit: Timm Koch (“Herr Bien und seine Feinde”) | KenFM.de

KenFM im Gespräch mit: Timm Koch (“Herr Bien und seine Feinde”) | KenFM.de

17-10-18 07:17:00,

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Von Albert Einstein soll der Satz stammen: „Wenn die Biene stirbt, dann hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben“. Die Erfolgsdoku „More Than Honey“ ist seine moderne Überlieferung. So hat inzwischen nun fast jeder mitbekommen, dass es mit den Bienen mehr auf sich hat, als nur schmackhafter Honig und schmerzhafte Stiche. Doch was ist es, das die Biene so unverzichtbar macht? Und wie funktioniert der hochkomplexe Organismus Bienenvolk eigentlich genau?

Timm Koch setzt sich nun schon seit vielen Jahren mit eben diesen Fragen auseinander. In seinem Buch „Herr Bien und seine Feinde“ liefert der begeisterte Hobbyimker Antworten auf die Fragen, die der Biene in der heutigen Berichterstattung zu unverhoffter Popularität verholfen haben. Antworten, die weit über die Insektengruppe der Biene hinausgehen und die die Beziehung des Menschen zu seiner Umwelt in ein völlig neues Licht rücken.

Inhaltsübersicht:

0:04:38 Die Varroamilbe – ein relativ neuer Bienenfeind

0:07:49 Bestäubung

0:15:56 Synthetische Pfanzenschutzmittel

0:19:19 Das Leben einer Biene im Bienenstock

0:27:20 Die Aufgabenverteilung im Bienenstock

0:35:07 Die Biene und der Mensch

0:41:41 Menschliche Hybris und die Gier nach Göttlichkeit

0:46:06 Die natürlichen Feinde der Biene

1:01:48 Bienenbrot, Bienengift & Gelée royale.

1:08:38 Bienen haben Charakter

1:23:49 Wenn Bienen volltanken

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Veröffentlicht am: 17. Oktober 2018

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KenFM im Gespräch mit: Florian Schwiecker (“Verraten”) | KenFM.de

KenFM im Gespräch mit: Florian Schwiecker (“Verraten”) | KenFM.de

07-10-18 06:11:00,

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Viele von uns haben sich schon einmal die Frage gestellt, wie es wäre, einen Schwerverbrecher vor Gericht vertreten zu müssen. Florian Schwiecker hat dies jahrelang hauptberuflich gemacht. Als Strafverteidiger musste er ein Meister im Umgang mit den „schlimmen Jungs“ werden, um seine Aufgabe – die Findung eines für seinen Mandanten angemessenen Strafmaßes – zur allgemeinen Zufriedenheit zu erfüllen.

Seine Laufbahn verschlug ihn in die USA, wo ihm schließlich auf einem Flug von Atlanta in das kanadische Toronto die Idee kam, einen Roman zu verfassen. Er hatte neben einem Armeesoldaten gesessen, dessen Schilderungen über seine Erfahrungen bei Auslandseinsätzen einen solch nachhaltigen Eindruck bei ihm hinterließen, dass er sich umgehend an die Arbeit machte.

Herausgekommen ist „Verraten“ – Ein mitreißender Thriller über Terror und Terrorbekämpfung, in den der Autor persönliche Erfahrungen aus seiner Zeit als Strafverteidiger mit einfließen lässt. Dass ihm sein Buch inzwischen sogar in Zeitschriftengeschäften am Bahnhof in die Hände fällt, war wohl anfangs selbst für ihn kaum abzusehen.

Doch wer Schwiecker zuhört, merkt schnell: Der Mann ist ein Tausendsassa. Denn während er seine Juristenkarriere an den Nagel gehängt hat, um einen Posten als Geschäftsführer bei einem internationalen Konzern anzunehmen, steht ihm nun plötzlich die Tür zu einem völlig neuen Berufsfeld offen: Schriftsteller. Eine Option, die angesichts des Erfolges von „Verraten“ alles andere als abwegig erscheint. So oder so, die Leser wird es freuen zu hören, dass ein Folgewerk bereits in Arbeit ist.

Inhaltsübersicht:

0:00:22 Florian Schwiecker – Verantwortungsbewusste Strafverteidigung

0:22:12 Special Forces und weitere Täter in Uniform

0:47:50 Der G20 Gipfel in Hamburg aus der Sicht eines Juristen

1:06:13 Der Entstehungsprozess und die Reaktionen auf das Buch

1:18:30 Wirtschaftspolitik und der Kampf gegen den Terror

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KenFM im Gespräch mit: Prof. Rainer Mausfeld (“Warum schweigen die Lämmer?”) | KenFM.de

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02-10-18 02:41:00,

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Dass Professor Rainer Mausfeld es im Alter von 68 Jahren mit seinen Vorträgen noch zu einem Millionenpublikum bringen würde, hätte er selbst vermutlich als Letzter vermutet. Doch ganz offensichtlich trifft er mit seinen Inhalten, verbildlicht durch die inzwischen weitläufig bekannte politische Metapher der „schweigenden Lämmer“, den Nerv der Zeit. Es ist, als hätten wir jahrelang eine dunkle Vermutung gehegt und endlich spricht sie einmal jemand aus – Unsere Demokratie ist bei weitem nicht so demokratisch, wie sie uns verkauft wird.

Nun ist der Kaiser also nackt. Dennoch hält sich die gesellschaftliche Empörung in Grenzen. Wie lässt sich das erklären? Professor Mausfeld ist überzeugt: Es liegt an der Beschaffenheit des Kaisers, der nicht mehr in schicker, feudaler Tenue, sondern in Form unpersönlicher, intransparenter und abstrakter Machtstrukturen daherkommt. Genannte Strukturen, man kann sie auch als Elitenetzwerke bezeichnen, bedienen sich des Begriffes der Demokratie, weil er sich für sie als ideale Revolutionsprophylaxe in Zeiten zunehmend feudal anmutender sozialer Ungleichheit herausgestellt hat. Da diese Verschleierungstaktik, bei der ideologisch aufgeladene Begriffe inhaltlich in ihr Gegenteil verkehrt werden, sich zu Indoktrinationszwecken als besonders effektiv erwiesen hat, kommt sie auch in aller Regelmäßigkeit zur Anwendung. So z.B. bei Wörtern wie „Globalisierung“ oder „freie Märkte“, welche der desorientierten Bevölkerung als naturgegebene Phänomene verkauft werden, um über das in ihrer neoliberalen Interpretation verankerte Recht des Stärkeren hinwegzutäuschen.

Hieraus ergibt sich die Aufgabe, die Kluft zwischen dem vorgegaukeltem und dem eigentlichen Wortsinn, zwischen PR und Realität, zu überwinden, mit dem Ziel sich dabei Schritt für Schritt an das Ideal demokratischer Verhältnisse im Sinne der Aufklärung anzunähern. Dafür bedarf es nicht nur der intellektuellen Bewaffnung und Bewusstwerdung über die subtilen Techniken der Meinungskontrolle des Einzelnen, sondern vor allem auch des Eingeständnisses, dass man einem gigantischen Betrug aufgesessen ist.

Professor Mausfelds Buch „Warum schweigen die Lämmer?“, welches die Inhalte des beliebten gleichnamigen Vortrages weiter vertieft, kann diesen kollektiven Aufwachprozess mit anschieben. Ins Handeln kommen müssen wir dann aber schon selber.

Inhaltsübersicht:

0:04:56 Der Kaiser ist nackt – wir wissen es alle

0:13:15 Der „Feind“ ist abstrakt

0:21:50 Aber wir haben doch eine Demokratie…

0:31:16 Wie wichtig ist Repräsentation in einer Demokratie?

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KenFM im Gespräch mit: Peter Frey (peds-ansichten.de) | KenFM.de

KenFM im Gespräch mit: Peter Frey (peds-ansichten.de) | KenFM.de

15-09-18 07:05:00,

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Blogs gibt es viele. Es gibt Beautyblogs, Foodblogs, Fashionblogs und unzählige weitere Formen des Internet-Journals. Unter ihnen ist nur selten ist mal ein Blog, der dem Leser sorgfältig recherchierte, scharfe politische Analysen liefert, die ihn zu einem Blick über den Tellerrand hinaus animieren.

Peter Frey – besser gesagt sein Blog „Peds Ansichten“ – ist eine dieser erfrischenden Ausnahmen. Es ist ein Ort, an dem der Leser möglicherweise völlig neue Analysen und Sichtweisen über geopolitisches Zeitgeschehen dargelegt bekommt und der ihm Wege des alternativen Denkens aufzeigt, die ihm vermutlich durch das alleinige Studium der Massenmedien verborgen geblieben wären.

Es sind Leute wie Frey, die mit ihrem unermüdlichen ehrenamtlichen Engagement dafür sorgen, dass die von den Mainstream-Medien bewusst kreierte Informationslücke, im Internet ein Stück weit geschlossen wird.

Die intensive Arbeit an seinem Blog ließ in Frey die Erkenntnis heranwachsen, dass es die Angst ist, die dafür sorgt, dass der Mensch, trotz all seiner friedfertigen Anlagen, noch immer ein konfliktgeplagtes Wesen ist. Gegen Angst existiert jedoch ein wirksames Gegenrezept: Mut!

Mut, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen, um sich so neue Gestaltungsräume zu schaffen, anstatt sich durch angstgetriebene Selbstkonditionierung in die Gefangenschaft einer Opferrolle zu manövrieren.

Peter Freys Lebenslauf macht Mut. Er war Autoschlosser, Taxifahrer und nach der Insolvenz als IT-Berater sogar Sozialhilfeempfänger. Sein Weg aus der Hartz-IV-Falle, hin zu dem Punkt, an dem er heute steht, zeigt wie Beharrlichkeit und Begeisterung für das eigene Tun Berge versetzen können. Krisen können Chancen sein. Wie in der Geopolitik hängt alles von der Betrachtungsperspektive ab.

Inhaltsübersicht:

0:00:28 Peter Frey – Vom Taxifahrer zum Blogger

0:10:33 Der Blog Peds Ansichten

0:39:14 Einblick in die Geschichte der NATO

0:57:23 Der Greater Area Plan (GAP) – War/Ist die NATO ein US-Projekt?

1:01:31 Anwendung von Atombombentechnologie – Pläne und Wirklichkeit

1:27:02 Ängste als Kriegsbereiter

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KenFM im Gespräch mit: Roberto De Lapuente (“Rechts gewinnt, weil Links versagt”) | KenFM.de

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10-09-18 07:15:00,

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9,2 Prozent der Stimmen erhielt die Linkspartei bei der letzten Bundestagswahl in 2017. Kann dieses Ergebnis zufriedenstellen? In Anbetracht der angespannten sozialen Lage, in der sich große Teile der Menschen in diesem Lande befinden, erscheint das Ergebnis doch eher bemerkenswert bescheiden. Man sollte meinen, dass Missstände wie Hartz IV, der größte Niedriglohnsektor Europas oder auch Alters- und Kinderarmut, dem linken politischen Spektrum einen idealen Nährboden liefern müssten. Stattdessen erleben wir jedoch in ganz Europa ein Erstarken rechter Bewegungen und Parteien. Lega Nord in Italien, Le Pen in Frankreich, AfD in Deutschland, um nur einige zu nennen. Wie lässt sich dieses Paradoxon erklären?

Der Autor und Blogger Roberto De Lapuente hat sich in seinem Buch „Rechts gewinnt, weil Links versagt“ eingehend mit dieser Frage beschäftigt. Im Gespräch mit KenFM legt er zahlreiche Gründe dar, die seiner Ansicht nach für die heutige Schwäche der Linken mitverantwortlich sind.

Da wären beispielsweise die ständigen Grabenkämpfe über die Frage nach den „wahren“ linken Werten. Diese haben dafür gesorgt, dass das linke Lager in unzählige Splittergruppen zerfallen ist, welche politisch jedoch so diffus positioniert sind, dass es von außen betrachtet kaum noch nachvollziehbar ist, wer oder was Links eigentlich ist.

Oder der endgültige Abschied der SPD in den Neoliberalismus, mit dem, um es mit den Worten De Lapuentes auszudrücken: „…die SPD aufgehört hat, eine Alternative für Deutschland zu sein“. Wo auch immer die Fehler liegen, eines ist sicher: Wenn linke Bewegungen in Zukunft mehr sein wollen, als nur eine Randerscheinung, führt kein Weg daran vorbei, die Lager der „rechten Linken“ und der „linken Linken“ zu versöhnen. Dabei müssten sich zwar beide Seiten von einigen ihrer Ideale verabschieden, doch gleichzeitig könnten sie voneinander lernen, um mit vereinten Kräften zu neuer Stärke zu finden.

Politik ist Konsensbildung und Konsensbildung beginnt nicht erst außerhalb der eigenen Partei. Wenn es den Linken also gelingt, die eigenen inneren Fronten aufzuweichen, könnten sie tatsächlich ein kleiner Hoffnungsschimmer am Parteienhimmel werden.

Inhaltsübersicht:

0:03:57 Warum Europa rechts wählt

0:09:23 Ist die Linke unterwandert?

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KenFM im Gespräch mit: Tommy Hansen (Podcast) | KenFM.de

KenFM im Gespräch mit: Tommy Hansen (Podcast) | KenFM.de

31-08-18 07:27:00,

Am 18. August 2018 verstarb der dänische Journalist Tommy Hansen nach schwerer Krankheit. Anlässlich seines Todes möchten wir auf ein Interview hinweisen, das KenFM im Sommer 2014 mit ihm geführt hat. In diesem Gespräch stellte er zum ersten Mal seine Idee eines Internetmagazins vor, das man auch ausdrucken kann.

Tommy Hansen war Gründer der Internetplattform Free21.org. In seinem Kampf für freie und unabhängige Medien setzte er sich insbesondere für eine Aufklärung der Ereignisse um die Anschläge am 11. September 2001 ein. Mit Tommy Hansen verliert der freie investigative Journalismus einen großer Mitstreiter in der Medienrevolution. Das Projekt Free21 wird weiterleben!

Anmoderation zum Interview:

Die Anschläge vom 11. September 2001 haben die gesamte Welt in eine neue Ära der Geschichte katapultiert. Mit dem 11. September wurden zahlreiche Kriege gerechtfertigt, und seit 2001 sind die USA in eine Nation, die Folter bis heute offiziell betreibt und mit 9/11 rechtfertigt.

Der 11. September führte zum Patriot-Act in den USA, also zur massiven Bescheidung von Bürgerrechten.

Der 11. September führte über den Hebel der NSA zu einem weltweiten Misstrauen gegenüber allen Ländern, die nicht bereit waren, den demokratiegefährdenden Weg der USA mitzugehen.

„Wer nicht für uns ist ist gegen uns!“ Dieser Satz des damaligen US-Präsidenten George W. Bush gilt unter Obama erst recht und hat mit der Drohnenpolitik seinen aktuellen Höhepunkt gefunden.

Auch ein Berufszweig ist seit dem 11. September besonders betroffen: Der Journalismus. Wer es bis heute auch nur wagt, kritische Fragen zu diesem Jahrhundertverbrechen zu stellen, das bis heute zu großen Teilen nicht aufgeklärt wurde, schießt sich ins Aus und begeht schnell finanziellen Selbstmord.

Sei „embedded“ oder ein Verschwörungstheoretiker – und damit Freund von Terroristen. Das ist die von den USA diktierte Linie, an der sich der Journalist zu orientieren hat.

KenFM gehört zu den wenigen Pressehäusern im deutschsprachigen Raum, das immer wieder Menschen die Gelegenheit bietet, den Fall 9/11 um weitere offene Fragen zu bereichern. Z.B. Mathias Bröckers, Daniele Ganser und Elias Davidsson.

Unlängst trafen wir den Journalisten Tommy Hansen, um mit ihm ein ausführliches Gespräch zu führen. Hansen lebt in Dänemark, arbeitet seit Jahren auf dem Gebiet der 9/11-Forschung und hat sich als freier Autor einen internationalen Ruf erarbeitet.

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KenFM im Gespräch mit: Tommy Hansen | KenFM.de

KenFM im Gespräch mit: Tommy Hansen | KenFM.de

19-08-18 06:07:00,

Am 18. August 2018 verstarb der dänische Journalist Tommy Hansen nach schwerer Krankheit. Anlässlich seines Todes möchten wir auf ein Interview hinweisen, das KenFM im Sommer 2014 mit ihm geführt hat. In diesem Gespräch stellte er zum ersten Mal seine Idee eines Internetmagazins vor, das man auch ausdrucken kann.

Tommy Hansen war Gründer der Internetplattform Free21.org. In seinem Kampf für freie und unabhängige Medien setzte er sich insbesondere für eine Aufklärung der Ereignisse um die Anschläge am 11. September 2001 ein. Mit Tommy Hansen verliert der freie investigative Journalismus einen großer Mitstreiter in der Medienrevolution. Das Projekt Free21 wird weiterleben!

Anmoderation zum Interview:

Die Anschläge vom 11. September 2001 haben die gesamte Welt in eine neue Ära der Geschichte katapultiert. Mit dem 11. September wurden zahlreiche Kriege gerechtfertigt, und seit 2001 sind die USA in eine Nation, die Folter bis heute offiziell betreibt und mit 9/11 rechtfertigt.

Der 11. September führte zum Patriot-Act in den USA, also zur massiven Bescheidung von Bürgerrechten.

Der 11. September führte über den Hebel der NSA zu einem weltweiten Misstrauen gegenüber allen Ländern, die nicht bereit waren, den demokratiegefährdenden Weg der USA mitzugehen.

„Wer nicht für uns ist ist gegen uns!“ Dieser Satz des damaligen US-Präsidenten George W. Bush gilt unter Obama erst recht und hat mit der Drohnenpolitik seinen aktuellen Höhepunkt gefunden.

Auch ein Berufszweig ist seit dem 11. September besonders betroffen: Der Journalismus. Wer es bis heute auch nur wagt, kritische Fragen zu diesem Jahrhundertverbrechen zu stellen, das bis heute zu großen Teilen nicht aufgeklärt wurde, schießt sich ins Aus und begeht schnell finanziellen Selbstmord.

Sei „embedded“ oder ein Verschwörungstheoretiker – und damit Freund von Terroristen. Das ist die von den USA diktierte Linie, an der sich der Journalist zu orientieren hat.

KenFM gehört zu den wenigen Pressehäusern im deutschsprachigen Raum, das immer wieder Menschen die Gelegenheit bietet, den Fall 9/11 um weitere offene Fragen zu bereichern. Z.B. Mathias Bröckers, Daniele Ganser und Elias Davidsson.

Unlängst trafen wir den Journalisten Tommy Hansen, um mit ihm ein ausführliches Gespräch zu führen. Hansen lebt in Dänemark, arbeitet seit Jahren auf dem Gebiet der 9/11-Forschung und hat sich als freier Autor einen internationalen Ruf erarbeitet.

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