Im Gespräch: Ullrich Mies (“Mega-Manipulation: Ideologische Konditionierung in der Fassadendemokratie”) | KenFM.de

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04-08-20 07:14:00,

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Ullrich Mies ist schockiert. Als Augenzeuge berichtet er uns exklusiv aus den Niederlanden: Die 1. Welle war hart, die 2. Welle aber wird härter. Wenn diese viral geht, wird sie im wunderschönen Holland alle Dünen wegwaschen, wie nix, so seine Befürchtung.

Es herrscht Katastrophen-Alarm. In Europa, auf der ganzen Welt, ja im gesamten Mainstream-Universum. Alle bitte sofort in Quarantäne ins Home-Office! Aber Dalli Dalli!

Ullrich Mies Appell an alle braven, gehorsamen Bürger lautet deshalb: Bleibt achtsam! Spendet euer letztes Geld an Bill Gates, damit der Impfstoff noch etwas schneller kommen kann! Wir müssen jetzt auf Distanz zusammenhalten und mit mindestens einer, besser drei Masken im Gesicht herumlaufen. Und bitte, bitte Abstand halten (außer, wenn wir gegen Rassismus demonstrieren natürlich!), damit die große Virus-Flut nicht noch einmal über uns hereinbricht.

Verwirrt? Amüsiert? Etwas falsch verstanden? Dann empfehlen wir nicht nur dieses sehr humorvolle Gespräch, sondern auch das neue Sammelwerk von Herausgeber Ullrich Mies „Mega-Manipulation: Ideologische Konditionierung in der Fassadendemokratie“.

In diesem Buch wird richtig, pardon, „mega“ übertrieben. Eine Verschwörungserzählung reiht sich hinter die andere. Unzählige geprüfte und recherchierte Fakten verschwurbeln die einzig wahre Mainstream-Realität und wollen dem Leser subtil das Hirn vergiften.

Ausnahmslos alle Autoren und Autorinnen im Buch, darunter zum Beispiel Naomi Klein und John Pilger, sind so hoch angesehen, so hoch dekoriert mit Preisen aller Art, haben so viel journalistische Erfahrung, dass man sie kaum noch ernst nehmen kann. 1+1 bleibt meistens 8, hat es die Tagesschau gebracht… Selber denken ist heute asozial!

Wer bis hierhin noch schmunzelt, der darf nun gern auf Start klicken, etwas Entspannung in seinen Kopf lassen und sich die folgenden, leicht satirisch angehauchten 100 Minuten reinziehen – aber bitte mit Mundschutz, Kondom über dem linken Ohr und 10 Meter Bildschirmabstand, denn in Zeiten, wo alles und jeder viral geht, kann sich auch Wissen ganz schön schnell verbreiten und im schlimmsten Fall ganz akut zu einem zerstörten Weltbild führen. Uns allen: Viel Glück!

Inhaltsübersicht:

0:18:23 Corona: Schockstrategie gegen die Bevölkerung

0:27:15 Die PR-Agenturen der Bewusstseinsindustrie

0:37:51 Ausblick auf das zukünftige Machtstreben der Herrschenden

0:46:55 Wie die Kapitalfraktion den Nationalstaat entmachtet

0:53:35 Das Fehlen der linken Opposition

1:03:46 Verselbstständigung der Eliten-Ideologie

1:09:48 Verkürzte Darstellung politischer Verbrechen in den Medien

1:16:39 Der kritische Bürger als Feind

1:18:00 Über die Problematik der alternativen Medien und ihrer Journalisten

1:30:50 Die einzige,

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Im Gespräch: Burkhard Voß (“Albtraum Grenzenlosigkeit: Vom Urknall bis zur Flüchtlingskrise”) | KenFM.de

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27-07-20 05:38:00,

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Ist der Mensch das einzige Wesen, das Grenzen kennt? Falls ja, stellen sich gleich noch mehr Fragen: Kennen wir unsere Grenzen? Brauchen wir sie überhaupt? Der Begriff „Grenzenlosigkeit“ ist grundsätzlich eher negativ belegt. Verbindet man damit aber Begriffe wie Freiheit, soziales Miteinander oder Wörter wie Menschheitsfamilie, so möchte man kaum noch etwas von Grenzen hören.

Wo fangen natürliche Grenzen im sozialen Miteinander eigentlich an und wo hören menschengemachte Grenzen auf? Was bedeutet es eigentlich in einer „No Border – No Nation Gesellschaft“ zu leben? Degenerieren wir zum geistigen Einheitsbrei oder entwickeln wir uns doch noch zu Kants aufgeklärtem Menschheitsideal und überwinden die eigene Unmündigkeit?

Betrachtet man allein endlose und vor allem kostenintensive Debatten rund um das Thema „Gendern“, könnte man meinen, die Menschheit hätte kein anderes Problem, als sich um die korrekte Definition des Geschlechts zu kümmern. Die Entwicklung des Menschheitsgeschlecht an sich rückt dabei vollkommen in den Hintergrund.

Mit Dr. Burkhard Voß haben wir einen Arzt für Neurologie am Tisch, der mit seinem Buch „Albtraum Grenzenlosigkeit: Vom Urknall bis zur Flüchtlingskrise“ das Thema Freiheit ganz genau unter die Lupe nimmt. Welche Auswirkungen hat es, wenn Flüchtlinge en masse ins Land und dann allein gelassen werden? Wie kommt eine Gesellschaft klar, die totalitär regiert wird und überhaupt keine Freiheiten mehr besitzt?

In Zeiten von Corona sind diese Fragen mehr als relevant und sollten aus allen möglichen Perspektiven betrachtet werden. So frei, wie es nur geht. Denn Regeln und Einschränkungen haben wir aktuell ja schon genügend. Ob wir diese zu Recht haben, wird die Geschichte zeigen – oder eine aufgeklärte Gesellschaft, die sich mit Sinn und Verstand ihre Grenzen selbst gibt, ohne auf die Vorgaben einer Obrigkeit zu warten.

Inhaltsübersicht:

0:05:55 Corona und die Überempfindlichkeit der postmodernen Welt

0:14:03 Das Bewusstsein über die Endlichkeit des Menschen

0:23:33 Über die Gender-Ideologie

0:27:12 Natürliche Grenzerfahrungen und der Wunsch nach Unendlichkeit

0:34:57 Meinungsdiktatur und massenpsychologische Phänomene

0:50:50 Aufbrechen von Grenzen: Die Flüchtlingsthematik

1:04:05 Normierung des Menschen

1:08:52 Der Versuch die Natur zu überwinden

1:18:42 Digitalisierung und ihre Unberechenbarkeit

1:28:58 Bedarf nach gesteigerter Eigenverantwortlichkeit

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KenFM im Gespräch mit: Rüdiger Lenz („Die Fratze der Gewalt“) | KenFM.de

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25-07-20 08:22:00,

Mit einer derartigen Antwort hatte ich wirklich nicht gerechnet… Super.

„Akkumulation(von Ressourcen)… die Grundlage der Gewalt, des Kapitalismus und letztlich aller existierenden Systeme und des Lebens an sich(multizelluläre Organismen mit zentraler Ressourcenverarbeitung(Outsourcing/Zentralisierung innerhalb des Menschen quasi))…“

Okay sicher sehr verworren… sry ist mehr Brainstorming bzgl. der These: Akkumulation ist das Grundprinzip aller Systeme. Ihr Beitrag stütz meine These wie ich finde und Kampf oder Gewalt sehe ich eher als Konsequenz dieses Prozesses. Allgemein vermute ich dass es sinnvoll wäre eine materialistische Systemtheorie zu entwickeln die Informatik, Wirtschaftswissenschaften und soziologische, politische historische evolutionäre biologische Subwissenschaften auf akkumulierende und zellulärgegliederte Systeme reduziert und quasi aus diesen ein Kalkül baut welches Fachbereich übergreifende Kenntnisse über Systeme bringen kann.

„Wir Menschen haben die Unfähigkeit, Kampf und Gewalt als primären Ausdruck von Evolution zu betrachten und danach zu streben.“

Dass sehe ich nicht so… Spiele/Wettkämpfe/freier Wettbewerb in einer Marktwirtschaft usw. zeigen doch das „Kämpfe“ und Marktmacht/Gewalt durchaus als evolutionärer Prozess begriffen werden.. jedoch leider haarspalterisch in Segmente gegliedert werden und daher „wirtschaftliche“

Regeln, Prozesse usw. nur immer im jeweiligen Kontext gesehen werden statt das allgemeine Prinzip zu begreifen. Ich finde der Mensch kennt das Problem aber er hat 1000 Begriffe für das selbe Prinzip an unterschiedlichen Orten weil die Wissenschaft an sich nicht frei von wirtschaftlichen Einflüssen ist und diese Spaltung den wirtschaftlichen Interessen einer besitzenden Schicht entspricht. Dieses Kapselungsprinzip gibt es auch in der Informatik, in der Wirtschaft fällt es vermutlich unter Informationsmanagement und allgemein wohl auch unter „divide & conquer“.

„Der Begriff des Fraktals ist angemessen, weil er sich rekursiv auf das Verhältnis von äußeren und inneren Ressourcen stützt und aufzeigt, dass, egal welcher Reichtum oder welche Armut den Menschen oder die menschen bewegt. Es geht um mehr und um die dafür notwendige Optimierung im Verhalten. Kommt sie, die Optimierung nicht weiter, dann verfallen Menschen, in unserer Kultur, dem Schema der Gewalt – über den Kampf.“

Punkt an Sie. Ich komme aus der Informatikecke und sehe da eher das Fraktal als Folge eines Algorithmus und die Rekursion als das allgemeinere Prinzip(exponentielles Wachstum, Zineszins usw. sind letztlich alle rekursiv beschreibbar und Fraktale sind der für mich belastende Versuch alte mathematische Regeln durchzudrücken statt neue Ansätze zu verfolgen).

Meine Theorie bzgl. Kampf an sich ist simpel: Kampf ist Raub.

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Günter Gaus im Gespräch mit Willy Brandt (1964)

gunter-gaus-im-gesprach-mit-willy-brandt-(1964)

24-07-20 01:34:00,

Günter Gaus im Gespräch mit Willy Brandt (1964)

Günter Gaus im Gespräch mit Willy Brandt (1964)

24. Juli 2020 um 15:00
Ein Artikel von: Redaktion

Auf dieses Gespräch möchte ich aufmerksam machen. Vielleicht haben Sie am Wochenende Zeit, sich dieses Zeitdokument mal anzusehen: Sendung “Zur Person” vom 30.09.1964. Die Sendung ist ein gutes Beispiel und ein Beleg für die frühere Qualität des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks. So gesehen ist der Hinweis darauf auch ein erster Kommentar zum Artikel von Norbert Schneider vom 23.7. Integration und Vielfalt. Öffentlich-rechtliches Fernsehen im digitalen Zeitalter. Von Norbert Schneider.

Die NachDenkSeiten sind für eine kritische Meinungsbildung wichtig, das sagen uns sehr, sehr viele – aber sie kosten auch Geld und deshalb bitten wir Sie, liebe LeserInnen, um Ihre Unterstützung.
Herzlichen Dank!

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Im Gespräch: Franz Keller (“Ab in die Küche! Wie wir die Kontrolle über unsere Ernährung zurückgewinnen”) | KenFM.de

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22-07-20 08:51:00,

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Lieferservice – in Zeiten von Home-Office ein boomender Markt. „Man hat ja keine Zeit“, ist die Ausrede, kurz bevor die Online-Bestellung abgeschickt wird.

Obwohl zuhause kochen weitaus günstiger ist, geht der Trend immer mehr zum: „Bestell mal was!“. Doch was ist das denn eigentlich, was wir da essen. Hat es gut gelebt? Was hat es selbst gegessen? Wie wurde es verarbeitet? Das Bewusstsein über gesunde, nachhaltig produzierte Lebensmittel ging uns nicht erst mit Beginn der Fast-Food-Ära verloren. Schon viel früher wurde damit begonnen, Lebensmittel in Konserven zu stopfen.

Dank professioneller Werbung macht man Pressfleisch (Schnitzel) nun im Toaster und die Kühe wurden lila. Mit dieser Naivität und Ignoranz für Lebensmittel schaden wir nicht nur uns selbst, sondern auch den Tieren, die wir via „je billiger desto besser“ in die „Quältierhaltung“ treiben.

Das neoliberalistische „Höher, Schneller, Weiter, Mehr!“ funktioniert auch in der Landwirtschaft – mit fatalen Folgen für Böden und Tiere. Wenn man Tiere nur noch als Ware oder Milch-Maschinen betrachtet, kann kein gesundes und schon gar kein ethisch vertretbares Leben mehr gelingen. Das Bigotte dabei: Um unsere Haustiere kümmern wir uns mit extremer Fürsorge, mit Leidenschaft und Liebe – vom Tier aber, das direkt in unseren Körpern landen soll, wissen wir höchsten noch den Angebotspreis.

Mit Franz Keller haben wir einen Koch am Tisch, der mit seinem neuen Buch „Ab in die Küche!“ einen Appell an alle richtet, die essen. Ein Appell für ein Erinnern an ein verlorengegangenes Bewusstsein für Lebewesen, Nutztiere und unser täglich Brot. Der Mann, der schon für Staatschefs gekocht hat, schenkt uns wertvolle Einblicke in den Alltag einer Sterneküche und versucht, uns das Kochen am eigenen Herd häppchenweise wieder schmackhaft zu machen.

Hören, sehen, fühlen und probieren wir, ob wir das folgende Gespräch gut verdauen können. Prost, Mahlzeit!

Inhaltsübersicht:

0:07:04 Die wichtigsten Werkzeuge in einer Küche

0:21:35 Tierwohl, artgerechte Haltung, Sterbebegleitung

0:33:52 Popcorn-Fleisch – die Perversion der Fleischproduktion

0:40:53 Rentabilität in der Landwirtschaft

0:46:00 Radeberger für Putin,

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KenFM im Gespräch mit: Dr. Andreas von Bülow (Teil 1) | KenFM.de

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18-07-20 07:28:00,

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Exklusiv im Sommer: KenFM-Classics immer Samstagabend auf KenFM.de!

Alle KenFM-Classics siehst Du hier: https://kenfm.de/sendungen/kenfm-classics/

1964 veröffentlichte der kanadische Medientheoretiker Marshall McLuhan ein Buch mit dem Titel „Die Magischen Kanäle – Understanding Media“.

McLuhan war damals eine Art Superstar, der Einstein in der noch sehr jungen Wissenschaft der Kommunikationstheorie.

Was McLuhan ’64, aber auch schon davor und immer wieder danach publizierte, war vor allem die Erkenntnis, dass die Welt, wie die Menschen sie bisher kannten, explodieren würde, wie eine Person, die man ohne Raumanzug im Weltall aussetzen würde.

Der Grund dieser Explosion sei das Eintreten des Computers in die Kommunikation. Wenn es erst einmal Computernetze gäbe, die die Welt umspannen würden, wenn die Digitalisierung der Gesellschaft alle Bereiche erfasst hätte, dann wäre die Pyramide der Macht, für Jahrtausende nur stabil durch die Verknappung von Wissen, diese Pyramide wäre dann ein Gebäude, das über sich zusammenbricht.

Dieser Zusammenbruch und die damit verbundene Neuorientierung würde sämtliche Lebensbereiche des Menschen erfassen. Überall. Zu jeder Zeit. Ohne Ausnahme.

McLuhan war ein Visionär. Er hatte das Internetzeitalter und den damit einhergehenden Zerfall der Machtpyramide vorausgesagt. McLuhan kannte George Orwell, aber er teilte nicht dessen Pessimismus bezüglich der Frage, wer am Ende den Kampf um die Macht gewinnen würde. Das alte Machtzentrum, oder eine Staatsform, die eben ohne echtes Zentrum auskommt, da sie das Zentralnervensystem kopiert. Laufend ein Back-Up erstellt.

Das, was wir im Moment mit der NSA-Affäre erleben, ist der vorhergesagte Kampf McLuhans Optimismus gegen den Orwell’schen Pessimismus.

Alte Machtstrukturen ziehen alle Register, um sich gegen eine Open-Source-Demokratie zur Wehr zu setzen. Jüngstes Beispiel: Die erzwungene Zerstörung von Laptops und Festplatten bei der britischen Zeitung Guardian, durch den britischen Geheimdienst GCHQ.

Im zivilen Leben nennt man so etwas Erpressung, Nötigung, Landfriedensbruch und das Vernichten von Beweismaterial, das illegale Abhörmaßnahmen beweisen könnte.

Vor dieser Zerstörung durch den Geheimdienst Ihrer Majestät, hatten die US-Dienste die Maschine des Präsidenten von Bolivien über europäischem Luftraum gezwungen, in Wien notzulanden,

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KenFM im Gespräch mit: Bernd Senf | KenFM.de

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04-07-20 06:44:00,

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Zur Kasse, Schätzchen.

Ab 2018 wird der 500 Euro-Schein von der Bildfläche verschwunden sein. Das beschloss vor geraumer Zeit und ganz nebenbei die EZB. Fragt man die warum, wird gerne das Argument vorgebracht, man wolle vor allem dem organisierten Verbrechen die Barmittel entziehen.

Aha. Ist das organisierte Verbrechen wirklich auf den 500 Euro-Schein angewiesen? Jedes Kind weiß, dass dem nicht so ist. Es weiß auch, dass die Multimilliarden, die jedes Jahr organisiert ergaunert werden, auf das Konto der großen Finanzdienstleister gehen. Es ist das Giral-Geld, das digitale Geld, mit dem heute die großen Kapitalverbrechen begangen werden.

Geld regiert die Welt, nur wer regiert das Geld?

„Gebt mir die Kontrolle über die Währung einer Nation, dann ist es für mich gleichgültig, wer die Gesetze macht.“ – Mayer Amschel Rothschild.

Banker und ihre Kartelle werden nicht demokratisch gewählt. Sie treffen sich in Hinterzimmern und hantieren jeden Tag mit Summen, die weit größer sind, als das Budget, das ganze Staaten in einem Jahr erwirtschaften. Banker sind längst die Herrscher der Welt. Sie schöpfen unser aller Girokonto-Geld aus dem Nichts und gehen damit global auf Einkaufstour. Sie finanzieren Kriege auf Pump. Alle Kriege sind Bankenkriege. Kriege um Macht, über den Hebel des virtuellen Geldes. Geld, das nur als Schuld existiert.

An der Spitze der Fake-Money-Pyramide steht die amerikanische Notenbank FED. Die FED besteht aus einem kleinen Club privater Banken. Zusammen gibt man den Dollar als Weltwährung heraus. Die FED muss sich keiner staatlichen Instanz beugen und macht daraus auch keinen Hehl.

So erklärte der langjährige Notenbank-Chef Allen Greenspan ganz offen:

„Zunächst einmal ist die Federal Reserve eine unabhängige Agentur. Das bedeutet, dass es keine Regierungsagentur gibt, die unsere Aktionen außer Kraft setzen kann.“

Das meiste Geld, das die FED erschafft und das als Weltreserve-Währung, den US-Dollar, mit fast allen anderen Währungen des Planeten zwangsverzahnt ist, entsteht nicht in Papierform, sondern virtuell. Girogeld. FIAT-Money.

Girogeld ist kein Zahlungsmittel, für das im Falle einer Pleite die Bank oder der Staat haftet. Wenn eine Bank pleite geht,

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Im Gespräch: Hans-Joachim Maaz (“Das gespaltene Land”) | KenFM.de

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27-06-20 08:12:00,

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Der Mensch ist ein soziales Wesen. Menschen sehnen sich nach Zusammenhalt, Gemeinschaft und nach sozialen Kontakten – das macht uns zu dem, was wir natürlicherweise sind: selbstbewusst, innovativ, frei.

Was im Moment in Deutschland und auch weltweit unter dem Schlagwort „Social Distancing“ praktiziert wird, ist das genaue Gegenteil von dem, was dem Menschen gut tut. Es ist unnatürlich und verstärkt Misstrauen sowie Isolation. Gleichzeitig wird Gehorsam gefördert, da durch die Einschränkung von Gruppenaktivitäten (Schließung von Spiel- und Sportplätzen, Verbot von Großveranstaltungen) und durch das Verbergen der Gesichtszüge (Mundschutz) soziale Interaktion nur noch schwer möglich ist.

Vollständige Kommunikation besteht aus Mimik, Gestik, Körperhaltung. Fehlt davon ein Aspekt, so wird ein Gespräch unecht und führt zu Missverständnissen – Ein Gespräch mit Mundschutz ist so, als würde man durch eine Glasscheibe versuchen, ein Eis zu essen – halbgar, unbefriedigend, Fake.

Ob nun diese so genannten „Schutz-Maßnahmen“ begründet sind oder nicht, steht hier nicht zur Debatte. Fakt ist, die Bewegungs- und Verhaltensfreiheiten, die wir noch im letzten Jahr genießen durften, sind eingeschränkt. Hinzukommen Eingriffe ins Grundgesetz, der politisch gewünschte „aufmerksame“ Bürger sowie eine direkte Ausgrenzung von Skeptikern und Andersdenkenden.

Aktuell existiert eine ganze Liste von Werkzeugen, die das Potenzial für eine massive gesellschaftliche Spaltung haben. Gefährliche Zeiten für Menschen, die die Freiheit lieben und Dinge sagen wie: „Parallelen zur DDR – Überwachungsstaat dank Corona-App – Die Maske muss weg, sie ist ein Symbol der Angst“.

Die Antworten sind immer ähnlich: „Ach, der Vergleich hinkt doch! Quatsch, ist doch alles Open-Source! Krude Verschwörungstheorie!“

Im Gespräch fragen wir Hans-Joachim Maaz nach seiner Meinung zum geistigen Zustandes der Bürger in Zeiten von „C“. In seinem Buch „Das gespaltene Land“ beschreibt der Psychiater und Psychoanalytiker was passiert, wenn eine Gesellschaft die Sehnsucht nach einem/r FührerIn noch nicht überwunden hat.

Hören wir mal, was laut Maaz eine gesunde Gesellschaft ausmacht, wie wir aus den Spaltungsprozessen wieder herauskommen und zu einem aktiven, selbstbestimmten Zusammenleben zurückfinden können.

Inhaltsübersicht:

0:13:38 Parallelen aus der DDR zur Gegenwart

0:18:17 Die Normopathie

0:28:39 Unterschiedliche Realitäten und das Phänomen Gegenwart

0:36:21 Entfremdung überwinden

0:42:25 Neurotische Humanität – die Strategie des Ertragens

0:48:42 Demos gegen Rassismus

0:53:58 Totalitarismus durch Gruppendruck

1:02:08 Angst,

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Im Gespräch: Jens Berger (“Wer schützt die Welt vor den Finanzkonzernen?”) | KenFM.de

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20-06-20 05:48:00,

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„Ich wär‘ so gerne Millionär“, sangen Anfang der 90er Jahre ein paar selbst ernannte Adelige und wurden damit berühmt. Eine Million Euro besitzen – das wäre schon was. Für diejenigen, über die wir heute im Jahr 2020 reden, ist eine Million aber kaum noch von Bedeutung. „Peanuts“, wie man so schön sagt. Die Rede ist von den „Big Playern“ am Finanzmarkt, und die kümmern sich lieber um die großen Nüsse – Kokosnüsse, riesige Kokosnüsse…

Um den Zahlendimensionen kurz ein einigermaßen vorstellbares Bild zu verleihen: 1 Milliarde sind 1.000 Millionen, 1 Billion steht für 1.000 Milliarden, also eine Million Millionen. Irgendwie ist das kaum noch begreifbar. Dennoch werden bei einem Vermögensverwalter wie BlackRock mehr als 7 Billionen US-Dollar in 2.000 Tochterfirmen verwaltet.

Hinter BlackRock steht Laurence D. Fink, der den Traum vom Sohn eines Schuhverkäufers zum Milliardär lehrbuchartig hat wahr werden lassen. Seine Fondsgesellschaft ist mittlerweile in nahezu allen DAX-Unternehmen investiert.

Doch BlackRock ist nicht der einzige Gigant auf dem Markt. Die Vanguard Group oder die State Street Corporation spielen ebenso in der Oberliga der „Geldverwalter“ mit. Doch was wird hier eigentlich verwaltet? Gewinnmaximierung. Und was ist das Ziel? Macht. Und wie gewinnt man? Indem andere verlieren.

So klar, so verständlich. Doch Jens Berger, der Autor des Buches „Wer schützt die Welt vor den Finanzkonzernen?“ geht tiefer. Er analysiert die Auswirkungen auf den Finanzmarkt, auf die Wirtschaft und auf den Endverbraucher. Er deckt auf, wie viele Steuern ein solch finanzkräftiges Unternehmen eigentlich bezahlt und erklärt, warum BlackRock immer gewinnt – egal ob Krise, steigende Kurse, Börsencrash oder Boom.

Im Gespräch geht es um einen Haufen Geld, um einen schwarzen Fels und um einen riesigen Berg von Erkenntnisgewinn. BlackRock‘n‘Roll!

Inhaltsübersicht:

0:02:00 Unterscheidung der Finanzunternehmen von Investmentbanken

0:08:19 Wie BlackRock, Vanguard und State Street den Weltkapitalismus steuern

0:13:49 Anonymisierte Finanzgeschäfte durch Schattenbanken und Darkpools

0:19:04 Über das Renten-Umlagesystem und die drohende Privatisierung

0:25.28 BlackRocks verschleierte Firmenorganisation und Steuerumgehung

0:28:15 Larry Finks Weg zum ‘Paten des Finanzsystems’

0:43:45 Die absolute Macht Vermögensverwalter über das Finanzsystem

0:55:48 Über Indexfonds, 

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Im Gespräch: Peter Fleischmann (“Die Hamburger Krankheit”) | KenFM.de

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18-06-20 07:01:00,

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Peter Fleischmann ist Regisseur und Visionär. In vielen seiner Filme ist zwar der Plot keine reine Science-Fiction, aber dennoch seiner Zeit weit voraus. Visionäre Regisseure sind nun nichts Außergewöhnliches – fragt man Fleischmann jedoch nach der Zukunft, so hat er zur aktuellen Situation schon noch „so einige Ideen“.

In der Hoffnung, dass diese Ideen nicht so dystopisch wie in seinem Film „Die Hamburger Krankheit“ werden, in dem Menschen nach dem Ausbruch eines Virus Maske tragen und zwangsgeimpft werden, befassen wir uns im Gespräch auch mit der Geschichte des Films und seiner Wirkung auf die Gesellschaft.

Zweifellos hat die politische Situation seit jeher auch das Filmgenre beeinflusst. Mit Fleischmann haben wir einen Mann am Tisch, der sich dessen sehr bewusst ist. Ob er je einen Auftrags-Film produziert hätte? Als jemand, der noch die Bekanntschaft mit Leni Riefenstahl gemacht hat, plaudert er heute nicht nur aus dem Nähkästchen, sondern auch aus Erfahrung.

Von Peter Fleischmann wird man noch so einiges hören und sehen. Wir sind sehr gespannt darauf, wie prophetisch seine neuen Werke sein werden. Jetzt aber: Klappe! Und Action!

Den Film „Die Hamburger Krankheit“ zeigen wir exklusiv und kostenfrei in voller Länge ab dem 20.6.2020 für 14 Tage auf KenFM.

Inhaltsübersicht:

0:05:24 Von der Manege zum Filmemacher

0:14:37 Vergangenheitsbewältigung in der Nachkriegszeit

0:30:16 Fleischmanns Umgang mit der aktuellen politischen Diskussion

0:41:59 Dystopische Filmidee damals, Realität heute

0:56:00 Der Einfluss des gesellschaftlichen Klimas auf den Film

1:01:52 Gefahren einer Impfpflicht und politischen Zwängen

1:14:52 Eine Begegnung mit Leni Riefenstahl

1:20:41 Regie – Autorenfilm oder Dienstleistung?

1:34:15 Über Klassenkampf und den Mangel an Toleranz

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Im Gespräch: Rob Kenius (“Neustart mit Direkter Digitaler Demokratie”) | KenFM.de

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16-06-20 08:07:00,

In der kapitalistischen Gesellschaft wird häufig auf die falsche Art der Motivation gesetzt. Dies hat verheerende Folgen

Nicht nur in Erziehung und Schule ist eine zentrale Grundfrage, was den Menschen motiviert. Auch in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft. Was motiviert den Menschen zum sozial verträglichen, zum altruistischen Verhalten? Was zum Lernen und zur Arbeit?

Gemeinhin wird zwischen zwei Formen der Motivation unterschieden: intrinsischer und extrinsischer. So sind Menschen intrinsisch motiviert, wenn sie beispielsweise ein Buch lesen, weil sie hieran ein Interesse verspüren oder einfach Lust darauf haben. Lesen sie hingegen das Buch, weil der Lehrer es verlangt, eine Strafe droht oder eine kleine Belohnung für die Lektüre winkt, so sind sie extrinsisch motiviert.

(…)

Wie man Hilfsbereitschaft zerstört

In einem faszinierenden Experiment untersuchten Felix Warneken und Michael Tomasello von der Universität Harvard und dem Max-Planck-Instituts (Leipzig) den Einfluss von extrinsischer Motivation auf die Hilfsbereitschaft von 20-Monate alten Kindern (Beispielsweise versuchte ein Mann, der einen Stapel Bücher trug, erfolglos eine Tür zu öffnen, während die Kinder in ein neuentdecktes Spiel vertieft waren). Nachdem in der ersten Runde der erstaunlich hohe Grad der Hilfsbereitschaft der Kinder geprüft wurde, teilte man diese anschließend in drei Gruppen auf.

Während die Kinder aus der ersten Gruppe weiterhin keinerlei Reaktion auf geleistete Hilfe erhielten, wurde den Kindern aus der zweiten Gruppe hierfür jedes Mal ein Dank ausgesprochen, die Kinder der dritten Gruppe erhielten schließlich für jede Hilfe eine Belohnung. Nach mehrfacher Wiederholung des Tests wurde dann eine letzte Runde durchgeführt: Alle Kinder wurden wieder mit Situationen konfrontiert, die ihre Hilfsbereitschaft testeten, jedoch sollte diesmal (genauso wie in der ersten Testrunde) kein Kind eine Belohnung oder auch nur ein Lob erhalten.

Ergebnis: Die erste Gruppe zeigte weiterhin eine sehr hohe Hilfsbereitschaft, die der ersten Testrunde entsprach. Die zweite Gruppe hatte eine minimal verringerte Hilfsbereitschaft. Die dritte Gruppe jedoch, die zuvor jedes Mal eine Belohnung erhalten hatte, zeigte einen fast vollständigen Zusammenbruch ihrer Hilfsbereitschaft.

Das Experiment demonstriert, dass die intrinsische Motivation nicht nur der Natur des Menschen entspricht, sondern auch besser und dauerhafter motiviert als extrinsische Anreize. Es zeigt aber auch ein fundamentales Problem: Die hohe und intrinsisch motivierte Hilfsbereitschaft des Menschen läuft Gefahr zerstört zu werden, wenn man sie durch extrinsische Motivation ersetzt.

Der Korrumpierungseffekt

“Aus einer unbedingten Hilfsbereitschaft war eine bedingte Hilfsbereitschaft geworden”,

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Im Gespräch: Florian Homm (Der Mensch Florian Homm) | KenFM.de

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03-06-20 10:47:00,

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Reichtum ist alles – alles, was nicht glücklich macht. Deutschlands bekanntester Hedgefonds-Manager, Florian Homm, hatte Geld wie Heu und konnte sich alles leisten. Die Milliarde auf dem Konto war nahezu erreicht, das Geld floss in Strömen. Homm lebte ein Leben, in dem Erfolg an oberster Stelle stand, etwas anderes war nicht erlaubt. Es war aber auch ein Leben nahe am Abgrund. An einem seelischen Abgrund, den man aufgrund des dauerhaft erhöhten Adrenalinspiegels, der ständigen Euphorie, der Glücksgefühle und des täglichen Spiels mit den Zahlen überhaupt nicht mehr wahrnimmt.

Seine Erfolgsgeschichte begann mit ersparten 5.000 Dollar, die er in wenigen Jahren in einige Milliarden verwandelte. Er beschritt einen Weg, der einen kälteren Charakter braucht als Trockeneis. Mega-Erfolg traf auf Mega-Einsamkeit. Nach einem Zusammenbruch entschloss er sich, sein Leben zu verändern, ihm einen Sinn zu geben. Homm begab sich auf die Suche nach Dingen, die man mit Geld nicht kaufen kann. Freundschaft, Liebe, Vertrauen. Der Weg bis dorthin war steinig und führte auch an Gitterstäben vorbei. Auf diesem Weg verlor Homm nicht nur seine Freizügigkeit sondern zum Teil auch den Bezug zu seiner Familie.

Am Ende fand er zur Spiritualität, zu sich selbst und zur vielleicht wichtigsten Erkenntnis in seinem Leben: Ab einer gewissen Menge ist Cash relativ, aber vor allem relativ egal.

Im Gespräch blicken wir tief in das Leben eines vom Erfolg getriebenen Mannes, der am Höhepunkt seiner Karriere das Interesse an Geld vollkommen verliert. Ob extremer Erfolg unvermeidlich dazu führt, dass Emotionen keinen Wert mehr haben, lassen wir an dieser Stelle offen.

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Im Gespräch: Markus Krall (“Wenn schwarze Schwäne Junge kriegen”) | KenFM.de

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15-03-20 04:04:00,

Corona. Chaos. Crash?

Wir stehen unmittelbar vor einem Total-Zusammenbruch der Weltwirtschaft mit unvorhersehbaren Folgen. Bis auf die Branchen Waffen, Lebensmittel, Pharma und Gold brechen vor unseren Augen alle anderen Wirtschaftssektoren in atemberaubendem Tempo zusammen. Der Dax verbuchte eben das zweitschlechteste Handelsergebnis seiner Geschichte und die internationalen Börsen sind auf Talfahrt wie 1929. Schuld an allem ist offiziell der Corona-Virus. Aber diese Aussage ist falsch. Der Corona-Virus ist nur der Auslöser des Zusammenbruchs. Er ist das, was man einen „Schwarzen Schwan“ nennt. Ein Ereignis, das als höchst unwahrscheinlich gilt. Nur, wenn es auftritt, die Energie einer Atombombe freisetzt. Diese Energie reißt alles um sich herum in den Abgrund.

Kann man sich vor einem „Schwarzer Schwan“ schützen? Nein. Aber man kann sich entsprechend vorbereiten, um die Zerstörung zumindest zu minimieren. Der wirksamste Schutz besteht darin, nicht alles auf eine Karte zu setzen. Risikomanagement. Das genaue Gegenteil haben die Gralshüter unseres Geldsystems getan. Sie haben mit einer vollkommen verantwortungslosen Geldpolitik Unternehmen künstlich am Markt gehalten, die in einem natürlichen Prozess längst ausgeschieden wären. Diese Zombie-Unternehmen können sich nur deshalb am Markt behaupten, da auch die EZB jeden Monat 20 Milliarden Euro in den Markt pumpt.

Wir erleben eine Zeit der Negativ-Zinsen mit verheerenden Folgen. Schulden werden mit Schulden bezahlt, die wiederum mit Schulden bezahlt werden. 15% der deutschen Unternehmen brechen sofort zusammen, wenn der Zinssatz für Kredite auch nur im Promille-Bereich erhöht wird.

Was aber taten unsere obersten EU-Banker? Sie steckten den Kopf in den Sand, in der Hoffnung, mit immer neuen Taschenspielertricks den unabwendbaren Zusammenbruch dieses System immer weiter hinauszögern zu können. Dann kam der „Schwarze Schwan“ Corona und in kürzester Zeit brach weltweit die Nachfrage nach Konsumgütern zusammen. Zuvor waren in China ganze Lieferketten ins Stocken geraten. Solange die Lager voll waren, konnte noch produziert werden, doch jetzt ist Ende Gelände. Kein Umsatz bedeutet keine Möglichkeit, seine Schulden zu bedienen und wenn das in X Branchen zeitgleich passiert, gehen ganze Bankenviertel pleite. Das ist der Status quo!

Kann der Staat helfen? Nicht, wenn alle Branchen auf einmal betroffen sind. Das ist jetzt bald der Fall. Zudem hat unsere Bundesregierung 2008 mit der „Banken-Rettung“ längst ihr Pulver verschossen und die Fehlkonstruktion Euro wäre ohne immer größere „Rettungsschirme“ längst abgesoffen.

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Im Gespräch: Wolfgang Bittner (“Der neue West-Ost-Konflikt: Inszenierung einer Krise”) | KenFM.de

im-gesprach:-wolfgang-bittner-(“der-neue-west-ost-konflikt:-inszenierung-einer-krise”)-|-kenfm.de

08-03-20 06:35:00,

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Ziemlich beste Freunde. Das waren Deutschland und Russland in der langen Geschichte nur sehr selten. Leider. Schon seit Jahrhunderten versuchen mächtige geopolitische Akteure vorsätzlich einen Keil zwischen die beiden Nationen zu treiben – und sie geben dies auch offen zu. So ist von dem US-Amerikanischen Sicherheitsexperten George Friedman (Stratfor) folgendes Zitat aus dem Jahr 2015 überliefert: „Das primäre Interesse der Vereinigten Staaten durch das letzte Jahrhundert hindurch – also im Ersten, Zweiten und im Kalten Krieg – sind die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland gewesen, denn vereinigt wären diese beiden die einzige Macht, die uns (die USA) bedrohen könnte (…)“.

Sollte man sich angesichts einer solch dreisten Offenheit dieses Spiel auch weiterhin gefallen lassen? Im Moment scheint es, als würden die Dinge wie gehabt ihren Lauf nehmen. Die NATO-Übung „Defender 2020“, bei der knapp 40.000 amerikanische Soldaten nach Osteuropa verlegt werden, ist dabei nur der augenfälligste Ausdruck einer bedauernswerten Entwicklung.

Dem Schriftsteller Wolfgang Bittner ist das ein Dorn im Auge. In seinem neuen Buch „Der neue West-Ost-Konflikt – Inszenierung einer Krise“ zeigt er auf, inwiefern sich der Westen – und damit auch Deutschland – auf Kriegskurs gegen Russland befindet und welche gefährlichen Konsequenzen dies für unser Land birgt. Bittner ist sich sicher: Gewinner würde es auf unserem Kontinent bei einer Fortführung und Ausweitung dieses Konfliktes keine geben. Nur in Übersee, dort wo sich ein taumelndes Imperium gegen den eigenen Untergang stemmt, wird man sich abermals die Hände reiben…

Inhaltsübersicht:

0:00:59 Der neue (alte) Ost-West-Konflikt

0:25:25 Russophobie und mangelnde Selbstständigkeit in der deutschen Politik

0:46:25 Die deutsche Souveränität in der Geschichte

1:09:02 Westliche Doppelstandards

1:33:12 Zukunftsperspektiven des deutschsprachigen Raums

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Im Gespräch: Elisa Gratias “Nur Mut! Wenn wir uns ändern, verändert das die Welt” | KenFM.de

im-gesprach:-elisa-gratias-“nur-mut!-wenn-wir-uns-andern,-verandert-das-die-welt”-|-kenfm.de

06-03-20 08:24:00,

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Hörst du den Ruf der Freiheit? Spürst du den Schmerz, der dich weit, weit in die Ferne treibt?

Manchmal ist es nicht nur die Neugier oder schlichte Langeweile, die einen Menschen in unbekannte Länder treibt. Es kann durchaus passieren, dass man seine ganze Geschichte hinter sich lässt, neu beginnt und selbst den Begriff „Heimat“ von Grund auf neu definiert.

Elisa Gratias zog es schon früh in die Ferne. Aufgewachsen in Ostdeutschland kappte sie – eher zufällig, aber vor allem unbewusst – ihre Wurzeln und ließ sich erst aus beruflichen, dann aus privaten Gründen in den Süden treiben, bis sie schließlich auf Mallorca ein neues Leben begann.

Auf dieser Reise sammelt sie nicht nur außergewöhnliche Lebenserfahrungen, sondern erkannte auch, dass es mehr gibt im Leben, als in einer 40-stunden Woche zu funktionieren. Es kam, was kommen musste: Einsamkeit, Leid, Depression, aber auch Selbstbewusstsein, Stärke und Mut. Elisa fand, was manche Menschen ein ganzes Leben lang suchen: sich selbst.

In diesem ganz besonderen Gespräch auf Du und Du streifen wir politische Themen nur am Rande und reisen mit einem Rucksack voller Fernweh durch die Seele einer selbstbewussten Macherin, die sich seit Kurzem auch in der Rubikon Mut-Mach-Redaktion selbst verwirklicht und damit ihren ganz persönlichen Beitrag leistet, mit der Welt in Kontakt zu treten.

Du bist, was du warst, und du wirst sein, was du tust. Herzlich Willkommen im Leben!

Das neue Rubikon-Buch „Nur Mut!“ ist hier zu haben.

Inhaltsübersicht:

0:04:40 In der Zeit des Mauerfalls

0:14:57 Geschichte der Generationen, persönliche Krisen

0:27:37 Das Buch “Nur Mut!”

0:41:34 Chancen und Möglichkeiten der Jugend von heute

0:52:32 Über die Bereitschaft zum Perspektivwechsel

1:00:51 Auf der Sonnenseite des Lebens

1:07:49 Mut zur Heiterkeit

1:15:58 Akutes Heimweh und ein Selbstfindungsprozess

1:26:12 Eine Beurteilung der Medien

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Albrecht Müller im Gespräch mit Ivan Rodionov (RT Deutsch Chefredakteur)

albrecht-muller-im-gesprach-mit-ivan-rodionov-(rt-deutsch-chefredakteur)

03-03-20 11:02:00,

Ivan Rodionov ist Chefredakteur des in Deutschland tätigen russischen Mediums RT Deutsch. Dieses wird einerseits von einigen deutschen Medien und Politikern angefeindet, zum anderen von vielen Leserinnen, Lesern und Zuschauern in Deutschland genutzt. Sie schätzen den sogenannten „fehlenden Part“ als Ergänzung zu einem besseren Bild des Geschehens in Deutschland und in der Welt.

Im Gespräch zwischen dem Chefredakteur von RT Deutsch und dem Herausgeber der NachDenkSeiten geht es um Beispiele für diese notwendige Informationsergänzung, es geht um die Entspannungspolitik und was daraus geworden ist, um die neue Spaltung zwischen Ost und West und um den Feindbildaufbau. Es geht um immer wieder erkennbare Verkürzungen bei der Darstellung der Wirklichkeit. Besprochen wird auch die Rolle der baltischen Staaten, ihr Verhältnis zu Russland und die teilweise heilsame Wirkung der Sanktionen gegen Russland.

Das Video des Gesprächs ist auf youtube und auf vimeo zu finden.

Veranstaltungshinweis: Für das 32. Pleisweiler Gespräch am Samstag, dem 21. März 2020, um 11:00 Uhr konnten wir den Chefredakteur von RT Deutsch gewinnen. Der Ort: wie üblich die Nonnensuselhalle in Pleisweiler-Oberhofen, Weinstraße 71. Sie sind herzlich willkommen. Vermutlich wird sich die Teilnahme am Gespräch sehr lohnen. Denn die Tätigkeit von RT Deutsch in Deutschland wird sowohl mit Wohlwollen als auch mit Feindseligkeit begleitet. Viel Stoff für Diskussionen.

Die NachDenkSeiten sind für eine kritische Meinungsbildung wichtig, das sagen uns sehr, sehr viele – aber sie kosten auch Geld und deshalb bitten wir Sie, liebe LeserInnen, um Ihre Unterstützung.
Herzlichen Dank!

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Im Gespräch: Daniela Dahn (“Der Schnee von gestern ist die Sintflut von heute”) | KenFM.de

im-gesprach:-daniela-dahn-(“der-schnee-von-gestern-ist-die-sintflut-von-heute”)-|-kenfm.de

02-03-20 06:03:00,

Dreißig Jahre nach dem Mauerfall ist die Bundesrepublik noch immer kein geeintes Land. Im Gegenteil. Wer vom Westen in den Osten fährt, betritt eher eine deindustrialisierte Zone. Das Ausmaß dieses vorsätzlichen Abbaus ist in Europa einmalig und übersteigt, was Russland nach dem Zweiten Weltkrieg in Ostdeutschland demontieren lies, um es als Teil der Wiedergutmachung in die UDSSR verbringen zu lassen.

Wie sieht, nachdem der Westen komplett übernommen hat, die Leistungsbilanz des Kapitalismus auf dem Gebiet der ehemaligen DDR aus? Was ist gelungen und was nicht? Warum ist der größte Raubzug von Volkseigentum, durchgeführt durch die Treuhand, bis heute kein Thema in der Deutsch-Deutschen Geschichte? Warum wird die Lebensleistung der DDR-Bürger in der öffentlichen Darstellung bis heute nicht gewürdigt? Warum wird die DDR pauschal als Unrechtsstaat bezeichnet und muss sich bis heute jeder DDR-Bürger bezüglich der Stasi rechtfertigen, während niemand auf die Idee käme, einen Westdeutschen für die Überwachung durch den BND oder die Machenschaften des Verfassungsschutzes persönlich zur Rede zu stellen.

Was stimmt in diesem Land nicht, dass ostdeutsche Eliten nach der Wende zu 80% aus allen Ämtern entfernt wurden, während nach 1945 80% im Westen trotz NS-Vergangenheit wieder in Top-Positionen gehievt wurden.

Misst der Westen gegenüber dem Osten mit zweierlei Maß? Ist die „westliche“ Moral bigott und welchen Einfluss hat dieses Verhalten auf die Stimmung innerhalb der BRD? Fragen wie diese müssen gestellt werden, um den nicht mehr zu leugnenden Unmut in Deutschland nicht nur zu erklären, sondern vor allem zu überwinden. Warum wächst irgendwie überhaupt nicht zusammen, was doch zusammengehört?

Daniela Dahn ist und bleibt die führende Intellektuelle zu diesem Themenkomplex. Geboren und aufgewachsen in der DDR, zieht sie in ihrem aktuellen Buch schonungslos Bilanz. „Der Schnee von Gestern ist die Sintflut von Morgen.“

Morgen ist heute! Jetzt. Hier. In Deutschland. Dreißig Jahre nach Mauerfall. Es wird Zeit, den Ist-Zustand eins zu eins auf sich wirken zu lassen und sich mit den Möglichkeiten zu befassen, die nötig sind, um eine weitere Spaltung der Gesellschaft zu stoppen. Es geht um den inneren Frieden in diesem Land. Er steht auf dem Spiel.

Inhaltsübersicht:

00:01:05 Das neue Buch von Daniela Dahn – die 30 Jahre nach dem Mauerfall

00:09:24 Das Volks-/Gemeineigentum und die Zahlungsunfähigkeit der DDR

00:20:36 Die Einführung der D-Mark

00:26:45 Die Idee der Treuhand

00:32:16 Die totale Entwertung der DDR und der Wunsch einer direkten Demokratie

00:39:00 Die Konsequenzen unseres Konsumverhaltens

00:43:00 Die Erinnerungskultur der DDR-Bürger

00:48:38 Antifaschismus,

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32. Pleisweiler Gespräch mit dem Chefredakteur von RT Deutsch Ivan Rodionov

32.-pleisweiler-gesprach-mit-dem-chefredakteur-von-rt-deutsch-ivan-rodionov

25-02-20 11:08:00,

Für das 32. Pleisweiler Gespräch am Samstag, dem 21. März 2020, um 11:00 Uhr konnten wir den Chefredakteur von RT Deutsch gewinnen. Der Ort: wie üblich die Nonnensuselhalle in Pleisweiler-Oberhofen, Weinstraße 71. Sie sind herzlich willkommen. Vermutlich wird sich die Teilnahme am Gespräch sehr lohnen. Denn die Tätigkeit von RT Deutsch in Deutschland wird sowohl mit Wohlwollen als auch mit Feindseligkeit begleitet. Viel Stoff für Diskussionen. Albrecht Müller.

Die eine Position: RT Deutsch leistet viel zur besseren Information. Ohne RT Deutsch würden wir über viele Ereignisse ausgesprochen einseitig informiert oder gar nicht informiert. Insofern ist die Bezeichnung seines Sendeformats „Der fehlende Part“ sehr berechtigt. Markant zusammengefasst: Ohne RT Deutsch wäre die demokratische Willensbildung hierzulande noch mangelhafter.

Die andere Position, extrem formuliert: RT Deutsch ist ein Feindsender. Er wird vom russischen Staat finanziert. RT Deutsch sei kein journalistisches Informationsmedium, so der Vorsitzende des Deutschen Journalistenverbandes, Frank Überall.

Das ist eine erstaunliche Einlassung. Es ist ein Zeugnis für die Wiederbelebung des Kalten Krieges. Die NachDenkSeiten halten wie viele andere Beobachter den Beitrag von RT Deutsch für wichtig. Ich selbst kann mich über die Feindseligkeiten nur wundern. Noch in der Zeit vor dem Mauerfall und in Zeiten der Konfrontation gab es in der Bundeshauptstadt Bonn selbstverständlich russische Korrespondenten. Für mich wie für andere Mitarbeiter der damaligen Bundesregierung und der Medien war der Umgang mit diesen russischen Kollegen unkompliziert und selbstverständlich.

Beim Pleisweiler Gespräch werden vermutlich beide Positionen und möglicherweise noch andere Sichtweisen zur Sprache kommen. Jedenfalls ist es gut, dass wir den Chefredakteur direkt befragen und mit ihm diskutieren können.

Ivan Rodionov hat in Heidelberg studiert und in Russland auch für deutsche Medien gearbeitet. Er kennt sich in beiden Ländern aus.

Zum Ablauf und andere Hinweise:

Wir bitten um Anmeldung, damit wir die richtige Ausstattung des Raumes planen können. Nutzen Sie dazu bitte: [email protected].

Da jetzt sowohl das 32. Pleisweiler Gespräch mit Ivan Rodionov als auch das 33. Pleisweiler Gespräch mit Volker Arzt (20.6.2020) in Planung sind, bitten wir bei der Anmeldung als Stichworte auch den Namen Rodionov bzw. Arzt zu vermerken, gegebenenfalls beide, wenn Sie zu beiden Gesprächen kommen wollen.

Diese Bitte um Anmeldung soll Sie nicht davon abhalten, sich spontan zur Teilnahme am Gespräch zu entscheiden.

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Im Gespräch: Christian Kreiß (“Das Mephisto-Prinzip in unserer Wirtschaft”) | KenFM.de

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24-02-20 07:13:00,

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„Es war die Art zu allen Zeiten, (…) Irrtum statt Wahrheit zu verbreiten.“ (Mephistopheles; aus: Goethes Faust)

Wahrheit, Klarheit und lösungsorientierte Gedankengänge erhalten wir von Professor Christian Kreiß. Er doziert an der Hochschule Aalen und vermittelt nicht etwa die banalen Glaubensgrundsätze des neoliberalen Kapitalismus, wie man es von einem ehemaligen Banker erwarten könnte – Professor Kreiß legt den Fokus auf das große Ganze.

Zum Beispiel erfahren wir, dass „die unsichtbare Hand des Marktes“, wie Adam Smith das so schön formulierte, nicht etwa ein großartiger Geist ist, der alles regelt und soziale Ungleichheit von alleine ausgleicht. Es ist laut Kreiß eher der mephistophelische „Geist, der stets verneint“ und zu allem Unglück auch noch eine Kraft besitzt, die im Gegensatz zu Goethes Zeilen, stets das Gute will, jedoch das Böse schafft.

Auch wenn sich diese Art von kunstvoller Lyrik noch so schön anhört, im Gespräch wird Klartext gesprochen. Die Situation heute: wahrscheinlich stehen wir kurz vor einem großen Crash, wenige multinationale Konzerne entscheiden, was wir essen, trinken oder kaufen können. Viel zu ernst also, um all das ausschließlich in Metaphern zu packen.

Auf diesem 90-minütigen Streifzug durch die Geschichte und die Entwicklungsstufen des Finanzmarktes, kommen wir vorbei am „Erfolgskonzept“ Krieg, landen aber letztendlich bei alternativen Denkweisen und einem spannenden Ausgleichsmechanismus, der Reichen wie Armen gleichermaßen nützt.

Ist die „unsichtbare Hand“ nämlich nicht auffindbar, müssen wir eben selbst Hand anlegen. Ein erster Schritt auf diesem Weg das Buch von Christian Kreiß „Das Mephisto-Prinzip in unserer Wirtschaft“ – völlig antikapitalistisch, nämlich kostenlos.

Hier der Link zur Website „Menschengerechte Wirtschaft“: https://menschengerechtewirtschaft.de/

Klicken. Lesen. Anders machen. Und ab geht es in eine lebenswerte Zukunft für uns alle.

Inhaltsübersicht:

0:04:59 Zinsgegner Martin Luther

0:17:22 Der ökonomische Zeitgeist

0:26:53 Die unsichtbare Hand des Marktes

0:39:16 Wohin geht das Geld?

0:46:32 „Erfolgskonzept“ Krieg

0:56:00 Über eine Krise zu alternativen Denkweisen

1:06:56 Bankenkrisen,

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Im Gespräch: Alexander Unzicker (“Wenn man weiß, wo der Verstand ist, hat der Tag Struktur”) | KenFM.de

im-gesprach:-alexander-unzicker-(“wenn-man-weis,-wo-der-verstand-ist,-hat-der-tag-struktur”)-|-kenfm.de

21-02-20 06:12:00,

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Der berühmte Kabarettist Volker Pispers sagte einst: „Wenn man weiß, wer der Böse ist, hat der Tag Struktur.“ Doch warum benötigen wir in unserer Gesellschaft überhaupt Feindbilder? Könnte es damit zu tun haben, dass uns die Kontrolle über unseren Verstand entglitten ist? Der Physiker Alexander Unzicker jedenfalls hat den Ausspruch Pispers nun um ein paar Worte abgewandelt. Der Titel seines neuen Buches lautet: „Wenn man weiß, wo der Verstand ist, hat der Tag Struktur.“

Zu wissen, wo sich eben dieser Verstand so rumtreibt, ist in der heutigen Zeit jedoch kein leichtes Unterfangen. Denn von allen Seiten wird ein erbarmungsloser Kampf um eine unserer wichtigsten Ressourcen geführt: unsere Aufmerksamkeit. Die dabei über uns hineinbrechende Flut an Informationen behindert unseren Verstand zusehends bei seiner Arbeit.

Folglich ist eine der wichtigsten Aufgaben des modernen Menschen, zu unterscheiden, welche Dinge seine Aufmerksamkeit wirklich verdienen (z. B. die Bedürfnisse der eigenen Kinder) und auf welche Dinge er getrost verzichten kann (z. B. die permanente Aktualisierung des Facebook Newsfeeds). Einfach ist das nicht. Denn viele der Dinge, die um unsere Aufmerksamkeit ringen, wurden gerade so konzipiert, dass sie die Schwächen unseres Geistes gezielt ausnutzen.

In seinem Buch zeigt Alexander Unzicker auf, mit welchen Techniken versucht wird, uns „um den Verstand zu bringen“ und wie wir uns dagegen wehren können, ohne auf die Vorteile des digitalen Zeitalters verzichten zu müssen.

Unzicker spricht von der „unsäglichen Irrelevanz des Aktuellen“ und plädiert für einen gesünderen Umgang mit Medien. Da viele von uns inzwischen regelrecht zu News-Junkies geworden sind, täten wir gut daran, seine Worte ernst zu nehmen.

Inhaltsübersicht:

0:00:53 Alexander Unzicker im Portrait

0:13:23 Das Smartphonezeitalter und seine Folgen

0:27:43 Gesellschaftliche Lagerkämpfe

0:38:32 Die Medien und der Kampf um unsere Aufmerksamkeit

0:55:29 Propaganda, Wissenschaft und Harmoniesucht

1:13:30 Die drei Grundpfeiler: Frieden, Freiheit, Recht

1:27:49 Ein Blick in die Zukunft

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Pleisweiler Gespräch mit Volker Arzt über „Kooperation und Hilfsbereitschaft in der Natur“ am 20. Juni 2020

pleisweiler-gesprach-mit-volker-arzt-uber-„kooperation-und-hilfsbereitschaft-in-der-natur“-am-20.-juni-2020

05-02-20 08:45:00,

Die Veröffentlichung von „Kumpel und Komplizen“ hat uns veranlasst, beim Hamburger Physiker und Journalisten Volker Arzt um ein Gespräch in Pleisweiler-Oberhofen zu bitten. Er hat zugesagt, was uns außerordentlich freut. Denn das Thema ist spannend – auch für Menschen, die über das Verhältnis von Solidarität und Egoismus unter uns Menschen nachdenken. Siehe den unten folgenden Aufriss zum Thema. Auch interessant zum Verständnis des Themas ist die Besprechung seines Buches: Kumpel und Komplizen – Warum die Natur auf Partnerschaft setzt. Eine Besprechung des neuen Buches von Volker Arzt. Albrecht Müller.

Der 20. Juni ist ein Samstag. Die Veranstaltung wird um 14:00 Uhr beginnen. Das Gespräch findet wie üblich in der Nonnensuselhalle in 76889 Pleisweiler-Oberhofen statt. Wir informieren so früh, damit sie planen können. Anmeldungen wie üblich an [email protected]. Eine richtige Einladung folgt noch.

Hier nun der thematische Aufriss und anschließend eine Information zum Autor:

KOOPERATION UND HILFSBEREITSCHAFT IN DER NATUR

Seit Charles Darwin wissen wir (und die Kinder lernen es in der Schule), dass der „Kampf ums Dasein“ die entscheidende Antriebskraft der Evolution darstellt. Wer seinen Konkurrenten überlegen ist, der erhöht auch seine Chancen auf Nachwuchs, und seine überlegenen Fähigkeiten werden sich in der nächsten Generation und schließlich in der gesamten Population durchsetzen.

Kein Wunder also, dass es in der Natur so kompetitiv, eigennützig und gnadenlos zugeht. Und oft genug berufen sich hartgesottene Egoisten auf das „unerbittliche Gesetz der Natur, wonach jeder sich selbst der Nächste sei“.

Bei genauerem Hinsehen jedoch findet sich in der Tier- und Pflanzenwelt eine verblüffende Vielfalt an Kooperationen, an Rücksichtnahme oder gegenseitiger Hilfe. Selbst Nächstenliebe und Altruismus sind nicht nur uns Menschen vorbehalten: Zwergmungos sorgen sich um ihre Kranken. Graudrosslinge geben freiwillig Futter ab. Ratten befreien ihre Kumpel. Ameisen unterhalten einen medizinischen Notdienst. – Die Natur kennt eine Fülle derartiger Hilfeleistungen. Selbst Angehörige unterschiedlicher Arten können sich gegenseitig unterstützen – wie die unzähligen Fällen von Symbiosen zeigen.

Wie verträgt sich das alles mit dem Kampf ums Dasein?

In den letzten Jahrzehnten haben viele Wissenschaftler, darunter Biologen, Verhaltensforscher und Genetiker, um Antworten gerungen. Sie haben Erklärungen gefunden wie die „Theorie der Verwandtenselektion“ oder das „Prinzip der Gegenseitigkeit“. Doch immer mehr stellt sich heraus, dass auch bei (höheren) Tieren die Welt der Emotionen eine entscheidende Rolle spielt.

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Im Gespräch: Jochen Mitschka (“Deutschlands Angriffskriege”) | KenFM.de

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03-02-20 08:18:00,

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Dieses Gespräch wirft diverse Fragen auf, die sich unmittelbar mit dem aktuellen Zustand dieses Landes beschäftigen.

  • Ist unser Land, die Bundesrepublik Deutschland, ein unabhängiges Land?
  • Wohin wird sich dieses Land bewegen, sollte sich die aktuelle Politik nach innen wie nach außen nicht verändern?
  • Deutschland bricht seit Jahren das Völkerrecht. Warum ist dies nicht justiziabel?
  • Gibt es überhaupt eine unabhängige Justiz in Deutschland?
  • Warum wurde 2017 der § 80 StGB „Vorbereitung eines Angriffskriegs“ annähernd unbeachtet gestrichen?

Die Motivation von Jochen Mitschka ein weiteres Buch zu schreiben, mit dem Fokus auf jüngste deutsche Kriegsbeteiligungen, resultierte auch aus den Erinnerungen an die vielen Gespräche mit seinem Vater, der schwer verletzt, körperlich wie psychisch, den 2. Weltkrieg überlebte. Zum Unverständnis seines Vaters später bei der Bundeswehr tätig, steht für Jochen Mitschka heute ohne Wenn und Aber fest, von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen.

Dieses Selbstverständnis zweier Deutscher Staaten in den Jahren 1945 bis 1990, wurde durch eine rot-grüne Regierung durch die aktive Unterstützung des völkerrechtswidrigen Jugoslawienkrieges demontiert. Für Mitschka war es im Nachhinein eine schmerzliche Enttäuschung, den Medien und ihrer Berichterstattung zum Jugoslawienkrieg, dem Sündenfall der deutschen Nachkriegsgeschichte, damals noch geglaubt zu haben.

Gab es zudem, etwaig unbekannt, doch schon vorherige Beteiligungen deutscher Regierungen an internationalen Kriegsschauplätzen?

Moderator und Gast diskutieren über den Titel des Buches: „Deutschlands Angriffskriege. Der verlorene Geist des Grundgesetzes“ nicht nur die Frage der Verantwortlichkeit, sondern versuchen zudem auch zu erläutern, wer am Ende eigentlich die finale Rechnung zahlt. Die ausführende Politik oder die mehrheitlich still duldende Bevölkerung?

Inhaltsübersicht:

00:01:32 Wieso Deutschland legal in Angriffskriege einsteigen kann

00:09:58 Die Medien – Das interessengeleitete und meinungsbeeinflussende Investment

00:16:36 Mitschkas Buch und die Geschichte seiner Familie

00:23:38 Der Sündenfall Balkankrieg

00:36:55 Der BND im Afghanistankrieg

00:46:31 Das Parteienkartell – Der Elitarismus

00:59:13 Der Afghanistankrieg

01:07:51 Die Situation im Irak

01:17:36 Der Krieg in Libyen

01:29:20 Der Krieg in Syrien

01:38:17 Deutschland – Eine imperiale Macht

01:43:11 Der Krieg im Jemen

01:50:39 Reformation der Medien

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Im Gespräch: Julia Szarvasy (Moderatorin und Bürgerjournalistin) | KenFM.de

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29-01-20 07:45:00,

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Die DDR war ein Unrechtsstaat. So steht es zumindest in den meisten Schul- und Geschichtsbüchern geschrieben. Verfasst wurden diese zumeist von Menschen, die in Westdeutschland sozialisiert wurden. Denn: Die Gewinner schreiben die Geschichte. Sie sind es, die der Nachwelt vorschreiben, wie man die Vergangenheit zu interpretieren hat, während das Gewinnersystem – der Neoliberalismus – auf seinem Weg des unendlichen Wachstums auch die Zukunft eben dieser Nachwelt schon heute nachhaltig prägt.

Menschen, die zu einem etwas differenzierteren Blick der Geschichte anmahnen, haben es in diesem System nicht leicht. Massive Diffamierungskampagnen sind oftmals nur das geringste Übel, welches sie über sich übergehen lassen müssen. So geschehen auch bei Julia Szarvasy. Als junge Lehramtsstudentin des Fachs Geschichte musste sie feststellen, wie unpopulär sie sich in Fachkreisen machen konnte, sollte sie es wagen, die offizielle Geschichtsschreibung der DDR auch nur ansatzweise in Frage zu stellen. Dabei ging es Szarvasy nie darum, ein besonders farbenfrohes Bild der DDR zu malen. Es war und ist ihr vielmehr ein Anliegen zu zeigen, dass eine einseitig graue Darstellung des Lebens in der DDR ebenso verfehlt ist, wie nostalgische Schönfärberei. Und es geht ihr darum zu zeigen, dass sich in der heutigen BRD – Stichwort: Überwachung und mediale Propaganda – weitaus mehr dunkle, (DDR-)graue Anteile verbergen, als sich die meisten Menschen einzugestehen bereit sind.

Im Interview mit KenFM spricht Szarvasy über ihre persönliche Biographie, über ihren langen Weg der Politisierung in einer ostdeutsch geprägten Familie sowie über ihre Hoffnungen und Sehnsüchte für die Zukunft. Es ist ein Gespräch mit einer mutigen Frau, dies vor allem aber nicht nur für Westdeutsche einen hohen Aufklärungscharakter besitzt.

Inhaltsübersicht:

0:00:48 Julia Szarvasy im Portrait

0:13:38 Biographie und Familiengeschichte

0:31:15 Antifa, Friedensmahnwachen, NuoViso – Die Geschichte einer Politisierung

0:46:41 Spaltung als Herrschaftsinstrument

1:01:11 Spaltung und Feminismus

1:12:18 Überbevölkerung, Wachstum, Konsum – Kann der Mensch die Kurve bekommen?

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Im Gespräch: Albert Ettinger (“Kampf um Tibet”) | KenFM.de

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27-01-20 03:05:00,

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„Free Tibet!“ – dieser Ausspruch kommt für das europäische Ohr zunächst einmal recht wohlklingend daher. Freiheit ist immer gut, insbesondere dann, wenn diese Freiheit im imperialen Interesse ist.

Doch wie stark wird das tibetische Volk tatsächlich unterdrückt? Welche Politik verfolgt China in Tibet und welche Rolle spielt und spielte der Westen?

Albert Ettinger, gebürtiger Luxemburger, beschäftigt sich bereits seit vielen Jahren intensiv mit diesem häufig als „Dach der Welt“ bezeichneten Gebiet. In seinem Buch „Kampf um Tibet: Geschichte, Hintergründe und Perspektiven eines internationalen Konflikts“ zeichnet Ettinger ein Bild, das sich von jenem, dass uns Hollywood zu vermitteln versucht, deutlich unterscheidet: Wussten Sie beispielsweise, wie blutig es früher im Kreise des Dalai-Lamas zuging? Und wussten Sie, dass die CIA Terrorgruppen im Osten Tibets unterstützt hat?

Im Gespräch mit KenFM räumt Albert Ettinger gründlich mit festgefahrenen Stereotypen auf und zeigt eindrucksvoll, wie sehr wir auch im Kontext von Tibet medialer Propaganda aufgesessen sind. Eine neue Perspektive auf einen alten Konflikt, die schon lange überfällig war.

Inhaltsübersicht:

0:00:54 Tibet – westliche und chinesische Sicht

0:20:03 Das alte Tibet

0:40:05 Tibet und China

0:53:35 Die bedeutendsten Dalai Lamas

1:04:28 Mao Tse-tung’s 17-Punkte-Abkommen mit Tibet

1:19:20 Die CIA in Osttibet

1:30:13 Die Ausschreitungen von 2008

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Veröffentlicht am: 26. Januar 2020

Anzahl Kommentare: 10 Kommentare

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Im Gespräch: Lisa Hoppel (“Internationalistischer Nationalismus”) | KenFM.de

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22-01-20 09:02:00,

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Berlin, Winter 1885. Auf der „Kongo-Konferenz“ – initiiert von Reichskanzler Otto von Bismarck – wird über das Schicksal Afrikas bestimmt. Natürlich ohne Afrikaner. Auf dem Reißbrett werden per Lineal willkürlich Grenzen gezogen. Rücksicht auf zuvor natürlich gewachsene soziale Strukturen nimmt man keine. Warum auch? Die Konferenz soll schließlich nicht den Auftakt einer gemeinsamen Entwicklungszusammenarbeit markieren, sondern den der kolonialen Eroberung Afrikas.

Heute, über 130 Jahre nach dem Ende der Konferenz, wirken die damaligen Entscheidungen noch immer nach. Die afrikanischen Staaten wurden – zumindest formell – zwar mittlerweile in die Unabhängigkeit entlassen, doch bis dahin war es ein langer und wie der Algerien-Krieg von 1954 bis 1962 gezeigt hat, auch oftmals gewaltsamer Weg.

Besonders bemerkenswert am panafrikanischen Befreiungskampf war, dass die unterdrückten Völker des schwarzen Kontinentes sich dabei oftmals gerade jenes Instrumentes bedienten, welches ihnen von den Kolonialherren erst aufoktroyiert wurde: dem Nationalstaat. Ein internationalistischer Nationalismus entstand, der in den verschiedenen Teilen Afrikas ganz unterschiedliche Ausprägungen annahm.

Lisa Hoppel, Wiener Globalhistorikerin, hat dieses Phänomen wissenschaftlich untersucht. In ihrem Buch „Internationalistischer Nationalismus: Lehren aus dem panafrikanischen Befreiungskampf“ zeigt sie anhand der Beispiele von Algerien und Ghana auf, wie unterschiedlich der Kampf für das Recht auf Selbstbestimmung ausgetragen wurde und welche Rolle den Nationalstaaten in diesem Kontext zukam. Eines wird dabei schnell klar: Nationalismus kann nicht schwarz-weiß gedacht werden. Vielmehr ist er ein zweischneidiges Schwert, das sowohl gewaltsam-ideologische als auch emanzipatorische Potenziale in sich vereint. Darüber und über die Rückschlüsse, die sich daraus für die Gegenwart und die Zukunft ziehen lassen, hat sich KenFM mit der sympathischen, jungen Österreicherin in einer neuen Ausgabe von Im Gespräch unterhalten.

Inhaltsübersicht:

0:01:23 Nation und Staat

0:11:30 Nationalismus, Internationalismus und der Weg zur Selbstbestimmung

0:19:53 Dritte Welt, blockfreie Staaten und der Kampf gegen den (Neo-)Kolonialismus

0:48:16 Ghana und Algerien – Zwei unterschiedliche Wege in die Unabhängigkeit

1:13:29 Formelle Unabhängigkeit und reelle Unabhängigkeit

1:26:12 Panafrikanismus und Nationalismus heute

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Aufstehen im Gespräch: Oskar Lafontaine über die Eskalation im Vorderen Orient

aufstehen-im-gesprach:-oskar-lafontaine-uber-die-eskalation-im-vorderen-orient

12-01-20 03:45:00,

Die Blutspur des US-Imperialismus

Die aktuellen Ereignisse im Iran lehren uns, dass die Konzentration von wirtschaftlicher Macht im Imperialismus mündet, also in kriegerischen Eroberungen von Rohstoffen und Absatzmärkten. In nur 16 ihrer 242 Jahre langen Geschichte haben die USA keinen Krieg geführt.

Zur Chronologie der Kriegsverbrechen im Vorderen Orient gehört der Sturz von demokratischen Regimen (1953 im Iran) über Kriegslügen und Kriege gegen den Irak (1990 und 2003) bis hin zur einseitigen Kündigung des Nuklearabkommens mit dem Iran durch die USA (2018).

Die Ermordung des iranischen Generals Soleimani auf Befehl von Trump geschah, während sich Soleimani als Diplomat zu Friedensverhandlungen im Irak aufhielt. Trump habe sich sogar persönlich dafür bedankt – wie schamlos.

Angesichts von über drei Millionen Toten in den letzten Jahrzehnten durch die Kriegsverbrechen der US-Administration erscheint der Hass der Betroffenen auf die Regierung der USA als „Terrorist Nr. 1“ zumindest verständlich.

Oskar Lafontaine nimmt in einem ausführlichen Interview mit Wolfgang Zarnack dazu Stellung.

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Im Gespräch: Peter Brandt (“Frieden! Jetzt! Überall!”) | KenFM.de

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10-01-20 09:26:00,

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Kein deutscher Nachkriegspolitiker hat sich um eine Aussöhnung mit Russland mehr verdient gemacht, als der damalige Bundeskanzler Willy Brandt.

Brandts Ostpolitik war der Beginn vom Ende des Kalten Krieges und steht in direktem Zusammenhang mit dem Fall des Eisernen Vorhangs. Brandt forderte uns Deutsche auf, wir mögen mehr Demokratie wagen. Diese Aufforderung ist aktueller denn je.

KenFM sprach mit dem ältesten Sohn Willy Brandts, Prof. Dr. Peter Brandt.

Der Professor für neuere Geschichte hat sich über Jahrzehnte intensiv mit den unterschiedlichsten europäischen Verfassungsstaaten auseinandergesetzt und zeichnet im Gespräch noch einmal die wesentlichen Punkte nach, die aus einem losen Staatenverbund auf europäischen Territorium das werden ließen, was wir heute die Bundesrepublik Deutschland nennen. Im Gespräch geht es u.a. um die Deutsche Revolution 1848/49, das Kaiserreich, die Weimarer Republik, NS-Deutschland und Deutschland nach 1945.

Wo steht unser Land heute? Wie umgehen mit Begriffen wie Vaterland, Volk, Heimat und dem Bedürfnis so vieler Bürger, über 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges wieder stolz auf die eigene Nation sein zu können. Wie umgehen mit dem geschichtlichen Erbe unsere Großväter? Quo vadis Deutschland?

Prof. Peter Brandt versteht sich als Friedensaktivist, für den die Parole gilt: „Nie wieder Krieg.“ Die Freundschaft mit Russland war das prägendste Element der Politik seines Vaters und ist auch für ihn ein Anliegen, das niemals zur Disposition steht. Die deutsche Geschichte, so Professor Brandt, sollte als Auftrag verstanden werden, alles dafür zu tun, dass Kriege nie wieder Mittel der deutschen Politik sein mögen.

Inhaltsübersicht:

00:01:22 Leben mit dem Namen: Brandt

00:09:27 Der Beruf Historiker mit dem Schwerpunkt deutsche und europäische Geschichte des 18. bis 20. Jahrhunderts

00:17:35 SPD-Mitgliedschaft

00:23:40 Begriffserläuterungen am Beispiel „Volk“

00:33: 58 Der Begriff „Nation“ in Zeiten der EU

00:40:50 Die Nation, das Land Deutschland

00:59:14 Deutschland, Russland und europäischer Antisemitismus

01:17:08 Das Jahr 1999 in seiner Gesamtbedeutung

01:21:38 Obama oder Trump.

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Im Gespräch: Bärbel Wardetzki (“Loslassen & dranbleiben”) | KenFM.de

im-gesprach:-barbel-wardetzki-(“loslassen-&-dranbleiben”)-|-kenfm.de

02-01-20 04:58:00,

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Der Mensch ist ein wandelnder Widerspruch. Während ihm das Unbekannte einerseits Angst macht, fühlt er sich von Neuem magisch angezogen. Neugier ist dem Menschen angeboren und verführt ihn permanent dazu, sich auf unbekanntes Terrain zu begeben.

Wie umgehen mit diesen beiden Polen? Wie soll der Mensch die richtige Balance finden?

Das Einzige, was im Leben eines jeden Menschen stabil bleibt, ist der permanente Wandel. Niemand ist in der Lage, zweimal in den selben Fluss zu steigen, denn alles befindet sich im Fluss. Nur wer loslässt, kann dranbleiben. Nur wer sich den Herausforderungen des Leben stellt, kann diese meistern. Da Scheitern ein wesentlicher Teil der Lektion ist, die uns das Leben vermittelt, sollten wir diese Mechanik als Teil unserer Existenz akzeptieren, um sie aktiv zu nutzen. Nur wie?

Im Gespräch mit Bärbel Wardetzki wird vielen von uns ein Licht aufgehen. Den anderen da draußen geht es ähnlich wie uns. Willkommen auf dem großen Spielplatz, den wir Leben nennen. Lernen wir voneinander. Ja, das kann Spaß machen!

Inhaltsübersicht:

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Veröffentlicht am: 2. Januar 2020

Anzahl Kommentare: 1 Kommentar

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Im Gespräch: Hermann Ploppa (“Der Griff nach Eurasien”) | KenFM.de

im-gesprach:-hermann-ploppa-(“der-griff-nach-eurasien”)-|-kenfm.de

29-12-19 03:49:00,

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„Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft; wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.“

Was wollte uns der britische Schriftsteller George Orwell mit dieser Erkenntnis sagen? Dass die Geschichte von den Siegern geschrieben wird und diese Sieger waren und sind immer recht großzügig, wenn es darum geht, die tatsächlichen Abläufe der Geschehnisse dahingehend zu frisieren, dass man selber als makelloser Held dasteht, während die Verlierer durch die Bank als Bestien dargestellt werden. Plump, aber effektiv. Propaganda wirkt.

Die menschliche Geschichte, vor allem die des 20. Jahrhunderts, ist die Geschichte zweier Weltkriege, bei denen es auf der einen Seite Millionen von Verlierern gab, während dieses monströse Gemetzel für eine Hand voll Personen zum größten „Glück“ ihres Lebens wurde.

Jene, die die beiden Kriege erst mit Krediten finanzierten und weitere im Anschluß zum Wiederaufbau lancierten, konnten so ihre Macht über große Teile des Planeten ausweiten und leben diese Macht bis heute aus. Die Gewinne von damals wurden investiert und bestimmen die Regeln unserer Gegenwart. Die Geschichte des Ersten und Zweiten Weltkrieges ist damit keineswegs vorbei, sondern im Gegenteil, sie bestimmt bis heute unsere Gegenwart.

Solange der Jackpot, der Russische Bär, nicht durch die üblichen Verdächtigen zur Strecke gebracht wurde, wird es auf der Eurasischen Platte keinen dauerhaften Frieden geben. Wie umfangreich bis heute die Feindbild-Produktion organisiert wird, kann der aufmerksame Medienkonsument schon daran erkennen, wie wenig sie ihm selbst auffällt.

Tarnen und Täuschen beginnt bei der täglichen Sprache, beim Framing, und so sind alle Politiker, die sich nicht vom Westen zwangsumarmen lassen, Machthaber, Schlächter oder Dispoten, während unsere Eroberungsfeldzüge in der täglichen Presse als Friedensmissionen und Demokratieexport verkauft werden.

Besonders Deutschland wird dabei chronisch missbraucht, was recht einfach ist, denn die Deutschen kennen ihre eigene Geschichte nur aus Büchern, die die Sieger beider großer Kriege „lizensiert“ haben. Es wird Zeit das ganze, das vollständige Bild zu sehen. Dieses Bild wäscht die Deutschen auf keinen Fall von den eigenen Verbrechen rein, im Gegenteil, aber es lässt die sogenannten „Siegermächte“ als das erkennen, was sie in Wahrheit sind, moralisch vollkommen verkommen und perfide.

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Im Gespräch: Manfred Bissinger (“Der Meinungsmacher: Eine biographische Spurensuche”) | KenFM.de

im-gesprach:-manfred-bissinger-(“der-meinungsmacher:-eine-biographische-spurensuche”)-|-kenfm.de

18-12-19 06:39:00,

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Die freie Presse leidet. Zu Recht? Nicht nur Klickzahlen, Abonnements und die klassischen Kioskverkäufe gehen zurück – auch Anzeigenkunden zahlen nur nach Reichweite und suchen sich lukrativere, aufmerksamkeitsstärkere Werbeflächen. Viele Zeitungen, vor allem aber Zeitschriften und Magazine, sind längst schon nichts anderes mehr als prall gefüllte Werbeflächen und damit vollkommen abhängig. Inhaltlich ohne Ziel, ohne Kernidee, „ohne etwas, wofür sie kämpfen“, so das Urgestein des klassischen Journalimus: Manfred Bissinger.

Wenn Bissinger so etwas sagt, dann hat das Gewicht. Auf seinem Lebenslauf finden sich neben großen deutschen Pressehäusern, wie der DPA, Konkret, NDR Panorama und der Stern. Er war der Kontakt zu den Entscheidern, zu politischen Persönlichkeiten und hat heute noch einen direkten Draht zu Gerhard Schröder. Er weiß, wie der Hase läuft und dass ohne Anzeigenkunden ganz schnell mal Feierabend ist – aber ohne Festtagsbraten. Mit dem Blatt „Die Woche“ hat er dies selbst erlebt.

Bevor jedoch die geldgebenden Anzeigenkunden verschwinden, geht immer erst die Auflage in den Keller – und das hat Gründe: Fehlende Glaubwürdigkeit, Desinteresse, Inhaltslosigkeit. Nur wenige große Zeitungen schaffen es dieser Tage, ihre Leser bei der Stange bzw. beim Abo zu halten. Der politische Umgang mit Whistleblowern wie Edward Snowden und Julian Assange und die unkritische Übernahme dieser Haltungen trägt zum Verlust der Glaubwürdigkeit bei. Dominieren aber politische Entscheidungen die Haltung unserer Presse, so haben wir keine unabhängige Presse mehr.

Gerade Whistleblower, die ihr Leben für eine freie Presse einsetzen, werden in Deutschland nicht gewürdigt. Hier schießt sich die Demokratie ins eigene Knie.

Fazit: Auch Manfred Bissinger ist erschüttert über die Fahrlässigkeit der heutigen Chefredakteure. Auch er konnte sich nicht vorstellen, dass wir uns in der Ukraine-Krise wieder mit „dem Russen“ anlegen – und dass nahezu alle Medien fröhlich, fromm und frei für den Krieg trommeln.

Augen auf beim Zeitungskauf!

Inhaltsübersicht:

0:06:54 Die Agentur Bissinger Plus

0:12:32 Das Internet und die Finanzierung von Print-Medien

0:23:13 Whistleblower und die Presse

0:31:06 Anekdoten aus dem Leben der Familie Bissinger

0:39:49 Bei der Deutschen Presseagentur und beim NDR

0:50:07 Agenda 2010 und Hartz IV – eine kontroverse Sichtweise

0:55:05 Von der DPA zum Stern

1:12:52 Vermittler zwischen wichtigen Persönlichkeiten

1:27:03 Neutralität der Presse und Medienkonzentration

1:30:58 Neue Medien,

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Im Gespräch: Alec Gagneux (Überbevölkerung, Bevölkerungswachstum und Familienplanung) | KenFM.de

im-gesprach:-alec-gagneux-(uberbevolkerung,-bevolkerungswachstum-und-familienplanung)-|-kenfm.de

15-12-19 08:55:00,

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Die Weltbevölkerung umfasst zum Ende des Jahres 2019 rund 7,71 Milliarden Einwohner. So die aktuellen Zahlen von statista.com. Siebentausend Millionen und dann noch siebenhundertundzehn Millionen Menschen – Tendenz steigend. Eine riesige Menschheitsfamilie, aber auch eine Masse, die ernährt werden will und die weitere Bedürfnisse hat.

Diskutiert man in der Öffentlichkeit über das enorme Bevölkerungswachstum auf diesem Planeten, hat man es ähnlich schwer, als plädiere man für die Abschaffung des Kapitalismus und seinen ebenso ungebremsten Wachstumszwang. Bestehen Zusammenhänge?

Mit dem Schweizer Alec Gaugneux haben wir einen Entwicklungsphilosophen getroffen, der mit seiner Aussage, „In diese Welt möchte ich keine Kinder setzen“, nicht nur für allgemeinen Aufruhr sorgt, sondern ebenso nüchtern analysiert, welche jetzt schon absehbaren Folgen die Fortsetzung eines ungebremsten Bevölkerungswachstums mit sich bringt.

Wieviel Mensch verträgt Mutter Erde?

Inhaltsübersicht:

0:04:18 Zahlen zur Weltbevölkerung

0:20:15 Weniger Kinder, höhere Lebensqualität?

0:24:58 Verhaftung auf dem Petersplatz in Rom

0:29:08 Freiwillige Familienplanung – ein Menschenrecht

0:41:14 Praktische Entwicklungshilfe

1:00:25 Wir brauchen erwünschte Kinder

1:06:57 Grenzen der Lebensmittelproduktion im exponentiellen Wachstum

1:18:12 Globales Bewusstsein, friedliches Zusammenleben, Lebensqualität ohne Fremdhilfe

1:29:14 Lebensqualität kennt kein exponentielles Wachstum

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Veröffentlicht am: 15. Dezember 2019

Anzahl Kommentare: 2 Kommentare

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Im Gespräch: Dirk Pohlmann (“Die Öko-Katastrophe: Den Planeten zu retten, heißt die herrschenden Eliten zu stürzen”) | KenFM.de

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03-12-19 08:21:00,

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Ein Artikel, der nicht verschleißt, ist eine Tragödie für ein Geschäftsmodell, dessen Erfolg auf schnelles Wegwerfen angewiesen ist! Willkommen in der globalen Wegwerfgesellschaft. Wir werfen alles weg. Vor allem aber die Zukunft unsere Kinder. Weltweit.

Der „moderne“ Mensch ruiniert mit seinem Wirtschaftssystem die Grundlagen der eigenen Existenz. Das geschieht in einem noch nie da gewesenen Tempo. Globalisierung bedeutet in Wahrheit, dass der Wirtschaftskrebs, an dem wir leiden, seine Metastasen bis in die letzten Winkel des Planeten vorangetrieben hat.

Unsere Freiheit bedeutet den Zwang, wachsen zu müssen. Leider kann unser Planet mit dem Tempo des menschlichen Verbrauchs nicht mithalten. Das Öko-System ist einfach zu langsam, um mit unserem Fortschritt, der in Wahrheit ein Gleichschritt ist, Schritt halten zu können. Next Stop: Untergang. Das Gesamtsystem Erde kollabiert in Realtime. Was wir aktuell geopolitisch erleben, ist der zum Scheitern verurteilte Versuch, mit Gewalt die letzten Ressourcen zu erbeuten. Rohstoff-Kriege, die zu verschleiern versuchen, dass bevor der Hahn dreimal kräht, wir einräumen müssen, dass man auch digitales Geld nicht essen kann.

Die einzige Chance des Menschen dem eigenen Untergang zu entkommen, ist die Erkenntnis, dass nur der sofortige Umstieg in eine umfassende nachhaltige Lebensweise das Desaster verhindern kann. Die Idee, wir können einfach so weitermachen, indem wir einfach alle ganz viel Elektro-Autos fahren, ist eine Sackgasse. Wir müssen in allen Branchen vollkommen umdenken und wir müssen entschleunigen!

Wir alle sind Teil der Titanic, nur dass diesmal kein Dampfer kommt, um die Überlebenden aus den Rettungsbooten aufzunehmen. Es gibt keine anderen Dampfer und man muss schon hinter dem Mond leben, um zu glauben, es gäbe eine Alternative zum Planeten Erde. Der Mensch ist ein Erdling. Er lebt und stirbt mit ihr.

„Die Öko-Katastrophe“ ist ein Buch, das den Status quo beschreibt. Sämtliche Autoren haben eines gemeinsam, sie beschönigen den Ist-Zustand nicht. Da gibt es nichts zu beschönigen. Es geht nicht um Panikmache. Es geht um das Eingeständnis, dass wir nur noch Millimeter vor dem Abgrund stehen. Wenn der Planet kippt, war es das für die Menschheit und Kriege können dieses Abschmieren nur noch verschieben,

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Im Gespräch: Jörg Baberowski (“Räume der Gewalt”) | KenFM.de

im-gesprach:-jorg-baberowski-(“raume-der-gewalt”)-|-kenfm.de

24-11-19 08:42:00,

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Der Traum vom Weltfrieden ist unrealistisch. Er wird auch nicht in Erfüllung gehen, denn dazu müsste der Mensch ein Wesen sein, das auf Gewalt verzichtet. Immer und überall.

Das aber kann und wird nicht passieren, denn auch in einer weitgehend friedlichen Gesellschaft existieren immer individuelle Gewalttäter, Menschen, die bereit sind auch zuzuschlagen, um ihre persönlichen Ziele mit allen Mitteln durchzusetzen.

Wer Frieden wünscht, muss daher in der Lage sein diesen durchzusetzen. Er muss ihn garantieren. In letzter Konsequenz durch Abschreckung, durch die Androhung von Gewalt.

Statt sich zu wünschen, der Mensch wäre ein völlig anderes, nämlich immer friedvolles Wesen, ist es realistischer sich der Aufgabe zu widmen, wie man das angebotene Gewaltpotenzial des Menschen managen kann.

Wie lässt sich die in jedem Menschen schlummernde Möglichkeit, gewalttätig zu werden, entschärfen? Mit welchen umsetzbaren Mechanismen kommen wir einer weitgehend gewaltfreien Gesellschaft zumindest näher?

Gewaltforscher Prof. Jörg Baberowski hat sich lange mit der Thematik beschäftigt und gibt Antworten dazu, die geeignet sind, unser praktisches Zusammenleben nicht nur theoretisch friedlicher zu gestalten. Sehen wir, so gut wir es können, der Wahrheit ins Auge.

Inhaltsübersicht:

0:02:42 Gewalt muss gemanagt werden

0:13:33 Zivilisation ist kein Garant für Frieden

0:29:01 Armut macht nicht automatisch solidarisch

0:42:20 Deutschland, ein Einwanderungsland?

0:54:38 Macht und Gewalt – eine differenzierte Betrachtung

1:11:40 Die Begeisterung für Krieg

1:25:10 Wie man einen Soldaten zum Kämpfen bringt

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Veröffentlicht am: 24. November 2019

Anzahl Kommentare: 13 Kommentare

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