Im Gespräch: Lisa Hoppel (“Internationalistischer Nationalismus”) | KenFM.de

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22-01-20 09:02:00,

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Berlin, Winter 1885. Auf der „Kongo-Konferenz“ – initiiert von Reichskanzler Otto von Bismarck – wird über das Schicksal Afrikas bestimmt. Natürlich ohne Afrikaner. Auf dem Reißbrett werden per Lineal willkürlich Grenzen gezogen. Rücksicht auf zuvor natürlich gewachsene soziale Strukturen nimmt man keine. Warum auch? Die Konferenz soll schließlich nicht den Auftakt einer gemeinsamen Entwicklungszusammenarbeit markieren, sondern den der kolonialen Eroberung Afrikas.

Heute, über 130 Jahre nach dem Ende der Konferenz, wirken die damaligen Entscheidungen noch immer nach. Die afrikanischen Staaten wurden – zumindest formell – zwar mittlerweile in die Unabhängigkeit entlassen, doch bis dahin war es ein langer und wie der Algerien-Krieg von 1954 bis 1962 gezeigt hat, auch oftmals gewaltsamer Weg.

Besonders bemerkenswert am panafrikanischen Befreiungskampf war, dass die unterdrückten Völker des schwarzen Kontinentes sich dabei oftmals gerade jenes Instrumentes bedienten, welches ihnen von den Kolonialherren erst aufoktroyiert wurde: dem Nationalstaat. Ein internationalistischer Nationalismus entstand, der in den verschiedenen Teilen Afrikas ganz unterschiedliche Ausprägungen annahm.

Lisa Hoppel, Wiener Globalhistorikerin, hat dieses Phänomen wissenschaftlich untersucht. In ihrem Buch „Internationalistischer Nationalismus: Lehren aus dem panafrikanischen Befreiungskampf“ zeigt sie anhand der Beispiele von Algerien und Ghana auf, wie unterschiedlich der Kampf für das Recht auf Selbstbestimmung ausgetragen wurde und welche Rolle den Nationalstaaten in diesem Kontext zukam. Eines wird dabei schnell klar: Nationalismus kann nicht schwarz-weiß gedacht werden. Vielmehr ist er ein zweischneidiges Schwert, das sowohl gewaltsam-ideologische als auch emanzipatorische Potenziale in sich vereint. Darüber und über die Rückschlüsse, die sich daraus für die Gegenwart und die Zukunft ziehen lassen, hat sich KenFM mit der sympathischen, jungen Österreicherin in einer neuen Ausgabe von Im Gespräch unterhalten.

Inhaltsübersicht:

0:01:23 Nation und Staat

0:11:30 Nationalismus, Internationalismus und der Weg zur Selbstbestimmung

0:19:53 Dritte Welt, blockfreie Staaten und der Kampf gegen den (Neo-)Kolonialismus

0:48:16 Ghana und Algerien – Zwei unterschiedliche Wege in die Unabhängigkeit

1:13:29 Formelle Unabhängigkeit und reelle Unabhängigkeit

1:26:12 Panafrikanismus und Nationalismus heute

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Aufstehen im Gespräch: Oskar Lafontaine über die Eskalation im Vorderen Orient

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12-01-20 03:45:00,

Die Blutspur des US-Imperialismus

Die aktuellen Ereignisse im Iran lehren uns, dass die Konzentration von wirtschaftlicher Macht im Imperialismus mündet, also in kriegerischen Eroberungen von Rohstoffen und Absatzmärkten. In nur 16 ihrer 242 Jahre langen Geschichte haben die USA keinen Krieg geführt.

Zur Chronologie der Kriegsverbrechen im Vorderen Orient gehört der Sturz von demokratischen Regimen (1953 im Iran) über Kriegslügen und Kriege gegen den Irak (1990 und 2003) bis hin zur einseitigen Kündigung des Nuklearabkommens mit dem Iran durch die USA (2018).

Die Ermordung des iranischen Generals Soleimani auf Befehl von Trump geschah, während sich Soleimani als Diplomat zu Friedensverhandlungen im Irak aufhielt. Trump habe sich sogar persönlich dafür bedankt – wie schamlos.

Angesichts von über drei Millionen Toten in den letzten Jahrzehnten durch die Kriegsverbrechen der US-Administration erscheint der Hass der Betroffenen auf die Regierung der USA als „Terrorist Nr. 1“ zumindest verständlich.

Oskar Lafontaine nimmt in einem ausführlichen Interview mit Wolfgang Zarnack dazu Stellung.

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Im Gespräch: Peter Brandt (“Frieden! Jetzt! Überall!”) | KenFM.de

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10-01-20 09:26:00,

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Kein deutscher Nachkriegspolitiker hat sich um eine Aussöhnung mit Russland mehr verdient gemacht, als der damalige Bundeskanzler Willy Brandt.

Brandts Ostpolitik war der Beginn vom Ende des Kalten Krieges und steht in direktem Zusammenhang mit dem Fall des Eisernen Vorhangs. Brandt forderte uns Deutsche auf, wir mögen mehr Demokratie wagen. Diese Aufforderung ist aktueller denn je.

KenFM sprach mit dem ältesten Sohn Willy Brandts, Prof. Dr. Peter Brandt.

Der Professor für neuere Geschichte hat sich über Jahrzehnte intensiv mit den unterschiedlichsten europäischen Verfassungsstaaten auseinandergesetzt und zeichnet im Gespräch noch einmal die wesentlichen Punkte nach, die aus einem losen Staatenverbund auf europäischen Territorium das werden ließen, was wir heute die Bundesrepublik Deutschland nennen. Im Gespräch geht es u.a. um die Deutsche Revolution 1848/49, das Kaiserreich, die Weimarer Republik, NS-Deutschland und Deutschland nach 1945.

Wo steht unser Land heute? Wie umgehen mit Begriffen wie Vaterland, Volk, Heimat und dem Bedürfnis so vieler Bürger, über 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges wieder stolz auf die eigene Nation sein zu können. Wie umgehen mit dem geschichtlichen Erbe unsere Großväter? Quo vadis Deutschland?

Prof. Peter Brandt versteht sich als Friedensaktivist, für den die Parole gilt: „Nie wieder Krieg.“ Die Freundschaft mit Russland war das prägendste Element der Politik seines Vaters und ist auch für ihn ein Anliegen, das niemals zur Disposition steht. Die deutsche Geschichte, so Professor Brandt, sollte als Auftrag verstanden werden, alles dafür zu tun, dass Kriege nie wieder Mittel der deutschen Politik sein mögen.

Inhaltsübersicht:

00:01:22 Leben mit dem Namen: Brandt

00:09:27 Der Beruf Historiker mit dem Schwerpunkt deutsche und europäische Geschichte des 18. bis 20. Jahrhunderts

00:17:35 SPD-Mitgliedschaft

00:23:40 Begriffserläuterungen am Beispiel „Volk“

00:33: 58 Der Begriff „Nation“ in Zeiten der EU

00:40:50 Die Nation, das Land Deutschland

00:59:14 Deutschland, Russland und europäischer Antisemitismus

01:17:08 Das Jahr 1999 in seiner Gesamtbedeutung

01:21:38 Obama oder Trump.

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Im Gespräch: Bärbel Wardetzki (“Loslassen & dranbleiben”) | KenFM.de

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02-01-20 04:58:00,

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Der Mensch ist ein wandelnder Widerspruch. Während ihm das Unbekannte einerseits Angst macht, fühlt er sich von Neuem magisch angezogen. Neugier ist dem Menschen angeboren und verführt ihn permanent dazu, sich auf unbekanntes Terrain zu begeben.

Wie umgehen mit diesen beiden Polen? Wie soll der Mensch die richtige Balance finden?

Das Einzige, was im Leben eines jeden Menschen stabil bleibt, ist der permanente Wandel. Niemand ist in der Lage, zweimal in den selben Fluss zu steigen, denn alles befindet sich im Fluss. Nur wer loslässt, kann dranbleiben. Nur wer sich den Herausforderungen des Leben stellt, kann diese meistern. Da Scheitern ein wesentlicher Teil der Lektion ist, die uns das Leben vermittelt, sollten wir diese Mechanik als Teil unserer Existenz akzeptieren, um sie aktiv zu nutzen. Nur wie?

Im Gespräch mit Bärbel Wardetzki wird vielen von uns ein Licht aufgehen. Den anderen da draußen geht es ähnlich wie uns. Willkommen auf dem großen Spielplatz, den wir Leben nennen. Lernen wir voneinander. Ja, das kann Spaß machen!

Inhaltsübersicht:

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Veröffentlicht am: 2. Januar 2020

Anzahl Kommentare: 1 Kommentar

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Im Gespräch: Hermann Ploppa (“Der Griff nach Eurasien”) | KenFM.de

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29-12-19 03:49:00,

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„Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft; wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.“

Was wollte uns der britische Schriftsteller George Orwell mit dieser Erkenntnis sagen? Dass die Geschichte von den Siegern geschrieben wird und diese Sieger waren und sind immer recht großzügig, wenn es darum geht, die tatsächlichen Abläufe der Geschehnisse dahingehend zu frisieren, dass man selber als makelloser Held dasteht, während die Verlierer durch die Bank als Bestien dargestellt werden. Plump, aber effektiv. Propaganda wirkt.

Die menschliche Geschichte, vor allem die des 20. Jahrhunderts, ist die Geschichte zweier Weltkriege, bei denen es auf der einen Seite Millionen von Verlierern gab, während dieses monströse Gemetzel für eine Hand voll Personen zum größten „Glück“ ihres Lebens wurde.

Jene, die die beiden Kriege erst mit Krediten finanzierten und weitere im Anschluß zum Wiederaufbau lancierten, konnten so ihre Macht über große Teile des Planeten ausweiten und leben diese Macht bis heute aus. Die Gewinne von damals wurden investiert und bestimmen die Regeln unserer Gegenwart. Die Geschichte des Ersten und Zweiten Weltkrieges ist damit keineswegs vorbei, sondern im Gegenteil, sie bestimmt bis heute unsere Gegenwart.

Solange der Jackpot, der Russische Bär, nicht durch die üblichen Verdächtigen zur Strecke gebracht wurde, wird es auf der Eurasischen Platte keinen dauerhaften Frieden geben. Wie umfangreich bis heute die Feindbild-Produktion organisiert wird, kann der aufmerksame Medienkonsument schon daran erkennen, wie wenig sie ihm selbst auffällt.

Tarnen und Täuschen beginnt bei der täglichen Sprache, beim Framing, und so sind alle Politiker, die sich nicht vom Westen zwangsumarmen lassen, Machthaber, Schlächter oder Dispoten, während unsere Eroberungsfeldzüge in der täglichen Presse als Friedensmissionen und Demokratieexport verkauft werden.

Besonders Deutschland wird dabei chronisch missbraucht, was recht einfach ist, denn die Deutschen kennen ihre eigene Geschichte nur aus Büchern, die die Sieger beider großer Kriege „lizensiert“ haben. Es wird Zeit das ganze, das vollständige Bild zu sehen. Dieses Bild wäscht die Deutschen auf keinen Fall von den eigenen Verbrechen rein, im Gegenteil, aber es lässt die sogenannten „Siegermächte“ als das erkennen, was sie in Wahrheit sind, moralisch vollkommen verkommen und perfide.

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Im Gespräch: Manfred Bissinger (“Der Meinungsmacher: Eine biographische Spurensuche”) | KenFM.de

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18-12-19 06:39:00,

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Die freie Presse leidet. Zu Recht? Nicht nur Klickzahlen, Abonnements und die klassischen Kioskverkäufe gehen zurück – auch Anzeigenkunden zahlen nur nach Reichweite und suchen sich lukrativere, aufmerksamkeitsstärkere Werbeflächen. Viele Zeitungen, vor allem aber Zeitschriften und Magazine, sind längst schon nichts anderes mehr als prall gefüllte Werbeflächen und damit vollkommen abhängig. Inhaltlich ohne Ziel, ohne Kernidee, „ohne etwas, wofür sie kämpfen“, so das Urgestein des klassischen Journalimus: Manfred Bissinger.

Wenn Bissinger so etwas sagt, dann hat das Gewicht. Auf seinem Lebenslauf finden sich neben großen deutschen Pressehäusern, wie der DPA, Konkret, NDR Panorama und der Stern. Er war der Kontakt zu den Entscheidern, zu politischen Persönlichkeiten und hat heute noch einen direkten Draht zu Gerhard Schröder. Er weiß, wie der Hase läuft und dass ohne Anzeigenkunden ganz schnell mal Feierabend ist – aber ohne Festtagsbraten. Mit dem Blatt „Die Woche“ hat er dies selbst erlebt.

Bevor jedoch die geldgebenden Anzeigenkunden verschwinden, geht immer erst die Auflage in den Keller – und das hat Gründe: Fehlende Glaubwürdigkeit, Desinteresse, Inhaltslosigkeit. Nur wenige große Zeitungen schaffen es dieser Tage, ihre Leser bei der Stange bzw. beim Abo zu halten. Der politische Umgang mit Whistleblowern wie Edward Snowden und Julian Assange und die unkritische Übernahme dieser Haltungen trägt zum Verlust der Glaubwürdigkeit bei. Dominieren aber politische Entscheidungen die Haltung unserer Presse, so haben wir keine unabhängige Presse mehr.

Gerade Whistleblower, die ihr Leben für eine freie Presse einsetzen, werden in Deutschland nicht gewürdigt. Hier schießt sich die Demokratie ins eigene Knie.

Fazit: Auch Manfred Bissinger ist erschüttert über die Fahrlässigkeit der heutigen Chefredakteure. Auch er konnte sich nicht vorstellen, dass wir uns in der Ukraine-Krise wieder mit „dem Russen“ anlegen – und dass nahezu alle Medien fröhlich, fromm und frei für den Krieg trommeln.

Augen auf beim Zeitungskauf!

Inhaltsübersicht:

0:06:54 Die Agentur Bissinger Plus

0:12:32 Das Internet und die Finanzierung von Print-Medien

0:23:13 Whistleblower und die Presse

0:31:06 Anekdoten aus dem Leben der Familie Bissinger

0:39:49 Bei der Deutschen Presseagentur und beim NDR

0:50:07 Agenda 2010 und Hartz IV – eine kontroverse Sichtweise

0:55:05 Von der DPA zum Stern

1:12:52 Vermittler zwischen wichtigen Persönlichkeiten

1:27:03 Neutralität der Presse und Medienkonzentration

1:30:58 Neue Medien,

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Im Gespräch: Alec Gagneux (Überbevölkerung, Bevölkerungswachstum und Familienplanung) | KenFM.de

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15-12-19 08:55:00,

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Die Weltbevölkerung umfasst zum Ende des Jahres 2019 rund 7,71 Milliarden Einwohner. So die aktuellen Zahlen von statista.com. Siebentausend Millionen und dann noch siebenhundertundzehn Millionen Menschen – Tendenz steigend. Eine riesige Menschheitsfamilie, aber auch eine Masse, die ernährt werden will und die weitere Bedürfnisse hat.

Diskutiert man in der Öffentlichkeit über das enorme Bevölkerungswachstum auf diesem Planeten, hat man es ähnlich schwer, als plädiere man für die Abschaffung des Kapitalismus und seinen ebenso ungebremsten Wachstumszwang. Bestehen Zusammenhänge?

Mit dem Schweizer Alec Gaugneux haben wir einen Entwicklungsphilosophen getroffen, der mit seiner Aussage, „In diese Welt möchte ich keine Kinder setzen“, nicht nur für allgemeinen Aufruhr sorgt, sondern ebenso nüchtern analysiert, welche jetzt schon absehbaren Folgen die Fortsetzung eines ungebremsten Bevölkerungswachstums mit sich bringt.

Wieviel Mensch verträgt Mutter Erde?

Inhaltsübersicht:

0:04:18 Zahlen zur Weltbevölkerung

0:20:15 Weniger Kinder, höhere Lebensqualität?

0:24:58 Verhaftung auf dem Petersplatz in Rom

0:29:08 Freiwillige Familienplanung – ein Menschenrecht

0:41:14 Praktische Entwicklungshilfe

1:00:25 Wir brauchen erwünschte Kinder

1:06:57 Grenzen der Lebensmittelproduktion im exponentiellen Wachstum

1:18:12 Globales Bewusstsein, friedliches Zusammenleben, Lebensqualität ohne Fremdhilfe

1:29:14 Lebensqualität kennt kein exponentielles Wachstum

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Veröffentlicht am: 15. Dezember 2019

Anzahl Kommentare: 2 Kommentare

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Im Gespräch: Dirk Pohlmann (“Die Öko-Katastrophe: Den Planeten zu retten, heißt die herrschenden Eliten zu stürzen”) | KenFM.de

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03-12-19 08:21:00,

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Ein Artikel, der nicht verschleißt, ist eine Tragödie für ein Geschäftsmodell, dessen Erfolg auf schnelles Wegwerfen angewiesen ist! Willkommen in der globalen Wegwerfgesellschaft. Wir werfen alles weg. Vor allem aber die Zukunft unsere Kinder. Weltweit.

Der „moderne“ Mensch ruiniert mit seinem Wirtschaftssystem die Grundlagen der eigenen Existenz. Das geschieht in einem noch nie da gewesenen Tempo. Globalisierung bedeutet in Wahrheit, dass der Wirtschaftskrebs, an dem wir leiden, seine Metastasen bis in die letzten Winkel des Planeten vorangetrieben hat.

Unsere Freiheit bedeutet den Zwang, wachsen zu müssen. Leider kann unser Planet mit dem Tempo des menschlichen Verbrauchs nicht mithalten. Das Öko-System ist einfach zu langsam, um mit unserem Fortschritt, der in Wahrheit ein Gleichschritt ist, Schritt halten zu können. Next Stop: Untergang. Das Gesamtsystem Erde kollabiert in Realtime. Was wir aktuell geopolitisch erleben, ist der zum Scheitern verurteilte Versuch, mit Gewalt die letzten Ressourcen zu erbeuten. Rohstoff-Kriege, die zu verschleiern versuchen, dass bevor der Hahn dreimal kräht, wir einräumen müssen, dass man auch digitales Geld nicht essen kann.

Die einzige Chance des Menschen dem eigenen Untergang zu entkommen, ist die Erkenntnis, dass nur der sofortige Umstieg in eine umfassende nachhaltige Lebensweise das Desaster verhindern kann. Die Idee, wir können einfach so weitermachen, indem wir einfach alle ganz viel Elektro-Autos fahren, ist eine Sackgasse. Wir müssen in allen Branchen vollkommen umdenken und wir müssen entschleunigen!

Wir alle sind Teil der Titanic, nur dass diesmal kein Dampfer kommt, um die Überlebenden aus den Rettungsbooten aufzunehmen. Es gibt keine anderen Dampfer und man muss schon hinter dem Mond leben, um zu glauben, es gäbe eine Alternative zum Planeten Erde. Der Mensch ist ein Erdling. Er lebt und stirbt mit ihr.

„Die Öko-Katastrophe“ ist ein Buch, das den Status quo beschreibt. Sämtliche Autoren haben eines gemeinsam, sie beschönigen den Ist-Zustand nicht. Da gibt es nichts zu beschönigen. Es geht nicht um Panikmache. Es geht um das Eingeständnis, dass wir nur noch Millimeter vor dem Abgrund stehen. Wenn der Planet kippt, war es das für die Menschheit und Kriege können dieses Abschmieren nur noch verschieben,

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Im Gespräch: Jörg Baberowski (“Räume der Gewalt”) | KenFM.de

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24-11-19 08:42:00,

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Der Traum vom Weltfrieden ist unrealistisch. Er wird auch nicht in Erfüllung gehen, denn dazu müsste der Mensch ein Wesen sein, das auf Gewalt verzichtet. Immer und überall.

Das aber kann und wird nicht passieren, denn auch in einer weitgehend friedlichen Gesellschaft existieren immer individuelle Gewalttäter, Menschen, die bereit sind auch zuzuschlagen, um ihre persönlichen Ziele mit allen Mitteln durchzusetzen.

Wer Frieden wünscht, muss daher in der Lage sein diesen durchzusetzen. Er muss ihn garantieren. In letzter Konsequenz durch Abschreckung, durch die Androhung von Gewalt.

Statt sich zu wünschen, der Mensch wäre ein völlig anderes, nämlich immer friedvolles Wesen, ist es realistischer sich der Aufgabe zu widmen, wie man das angebotene Gewaltpotenzial des Menschen managen kann.

Wie lässt sich die in jedem Menschen schlummernde Möglichkeit, gewalttätig zu werden, entschärfen? Mit welchen umsetzbaren Mechanismen kommen wir einer weitgehend gewaltfreien Gesellschaft zumindest näher?

Gewaltforscher Prof. Jörg Baberowski hat sich lange mit der Thematik beschäftigt und gibt Antworten dazu, die geeignet sind, unser praktisches Zusammenleben nicht nur theoretisch friedlicher zu gestalten. Sehen wir, so gut wir es können, der Wahrheit ins Auge.

Inhaltsübersicht:

0:02:42 Gewalt muss gemanagt werden

0:13:33 Zivilisation ist kein Garant für Frieden

0:29:01 Armut macht nicht automatisch solidarisch

0:42:20 Deutschland, ein Einwanderungsland?

0:54:38 Macht und Gewalt – eine differenzierte Betrachtung

1:11:40 Die Begeisterung für Krieg

1:25:10 Wie man einen Soldaten zum Kämpfen bringt

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Veröffentlicht am: 24. November 2019

Anzahl Kommentare: 13 Kommentare

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Ein Gespräch zwischen Ken Jebsen und Albrecht Müller. Wären alle Medien so kreativ wie KenFM, stünde es gut um Aufklärung und Demokratie

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21-10-19 10:57:00,

Hier ist die Aufzeichnung, gedreht bei den sogenannten Buchkomplizen auf der Frankfurter Buchmesse. Im Gespräch geht es um eine Reihe von Beispielen für Manipulationen, denen wir immer wieder ausgesetzt sind. – Während des Gesprächs ist mir noch einmal klar geworden, wie wichtig es ist, dass die kritischen Medien in Deutschland gemeinsam am Aufbau einer alternativen Öffentlichkeit arbeiten. Damit die Mehrheit der Menschen nicht mehr zu den Etablierten fliehen muss, um nicht allein zu sein. Zum Grundgedanken siehe den auch im Gespräch mit Ken Jebsen genannten NachDenkSeiten-Artikel “Lieber dazugehören, als aufgeklärt sein“. Dazugehören und aufgeklärt sein – das muss möglich werden. In diesem Sinne: Machen Sie bitte auf das Gespräch aufmerksam, verlinken Sie es weiter. Wir müssen mehr werden. Albrecht Müller.

Titelbild: KenFM

Die NachDenkSeiten sind für eine kritische Meinungsbildung wichtig, das sagen uns sehr, sehr viele – aber sie kosten auch Geld und deshalb bitten wir Sie, liebe LeserInnen, um Ihre Unterstützung.
Herzlichen Dank!

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KenFM im Gespräch mit: Leo Gabriel (lateinamerika-anders.org) | KenFM.de

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21-09-19 08:49:00,

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Venezuela. Ein Land mit gigantischem Erdölreichtum und zugleich drückender Armut. Ein Land, das sich in einer massiven politischen Krise befindet und dessen Bevölkerung tief gespalten ist. Nirgendwo sonst auf dem Globus tritt das, was man „Ressourcenfluch“ nennt, so offen zutage, wie es aktuell in Venezuela der Fall ist. Wie konnte das passieren? Wie konnte gerade Venezuela zum Armenhaus Südamerikas werden?

Über diese Fragen hat sich KenFM mit Leo Gabriel unterhalten. Gabriel, gebürtiger Österreicher, ist auf dem Gebiet Lateinamerikas eine journalistische Koryphäe. Es dürfte im deutschsprachigen Raum nur wenige geben, die den Kontinent derart gut kennen, wie er.

Gabriel hat nicht nur jahrelang in diversen lateinamerikanischen Ländern gelebt, sondern er war, bedingt durch seine Arbeit, auch immer Teil des Widerstandes der dortigen Völker gegen offenen und verdeckten Imperialismus. Führende Persönlichkeiten wie Evo Morales, Lula oder Daniel Ortega kennt Gabriel persönlich.

Im Gespräch mit KenFM gewährt uns nun eben dieser Leo Gabriel einen Einblick in die Realitäten des lateinamerikanischen Kontinentes. Die dort vorherrschenden kulturellen und politischen Eigenheiten werden dabei ebenso thematisiert, wie der aktuelle Status quo im Krisenstaat Venezuela. Gabriel erklärt uns, woran die bolivarische Revolution gescheitert ist und was es mit dem neuen „Hoffnungsträger“ Juan Guaidó auf sich hat. Weiterhin bringt er Licht ins Dunkle des venezolanischen Ressourcenfluchs.

Wer weiß, vielleicht sollte sich unser Außenminister Heiko Maas, bevor er das nächste Mal nach Sanktionen schreit, mit Leo Gabriel unterhalten. Lernen würde er dabei jedenfalls eine Menge.

Inhaltsübersicht:

0:00:30 Basiswissen zu Lateinamerika

0:26:34 Venezuela – großer Erdölreichtum, großes Elend

0:48:14 Hugo Chávez und die bolivarische Revolution

0:59:04 Juan Guaidó und das gebrochene politische System Venezuelas

1:17:13 Chancen und Perspektiven für Venezuela in einer multipolaren Welt

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KenFM im Gespräch mit: Erwin Thoma (“Strategien der Natur”) | KenFM.de

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15-09-19 07:39:00,

Erwin Thoma ist der Mann und Ansprechpartner, wenn es um Fragen eines gesunden, nachhaltigen und erfüllten Lebens in und mit der Natur geht. Wenn er beginnt vom Wald zu erzählen, hat man das Gefühl, den Geruch sauberer Waldluft in der Nase zu spüren. Berichtet er von den Kreisläufen und Lebenszyklen eines Baumes, fängt man fast automatisch an, den eigenen Lebensstil zu überdenken. Erwin Thoma ist kein Träumer, er ist ein Mann der praktischen Vernunft, mit einem strahlend breiten Lächeln um die Mundwinkel, die von seiner aufrichtigen Liebe zur Natur zeugen.

In seinem neuen Buch „Strategien der Natur“ lässt er uns teilhaben am Wissen über die Evolution der Bäume und zeigt das Leben und die Beziehungen des Waldes mit allen anderen Waldbewohnern auf. Wir erfahren, dass auch der Wald ein soziales Wesen ist, von dem wir enorm profitieren können – fänden wir nur einen Weg dorthin (zurück), und zwar ganz ohne Bulldozer, Bagger oder Brandrodung.

Im Interview begeben wir uns mit einem im wahrsten Sinne des Wortes „bodenständigen“ Menschen auf die Suche nach jahrtausendealtem Wissen und suchen Antworten auf die drängendsten Fragen und Probleme unserer Zeit. In einem Gespräch mit Erwin Thoma verliert man sich, vergisst den Alltag und kommt ganz oft aus dem Staunen nicht mehr heraus – vielleicht auch deshalb, weil wir die Verbundenheit zur Natur ein wenig verloren haben? Back to the roots!

Inhaltsübersicht:

00:00:53 Erwin Thomas Buch “Strategien der Natur”

00:04:20 Die Politik der Natur

00:14:41 Erwin Thomas Erkenntnisweg

00:25:29 Systemvergleich: Wirtschaftswissenschaften und Forstwirtschaft

00:30:43 Der Klimawandel und die wirklichen CO2-Verursacher

00:42:38 Die Bauwirtschaft und wie sie nachhaltiger funktionieren kann

01:00:47 CO2-Verursacher: Militär und Landwirtschaft

01:13:49 Die Selbsttäuschung und der Sinn unseres Lebens

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KenFM im Gespräch mit: Heiko Schöning (9/11 und Anthrax) | KenFM.de

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11-09-19 09:24:00,

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Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das mit maximaler Leidenschaft und äußerster Akribie an Technologien zimmert, deren Ziel es ist, die eigene Art möglichst effizient zur Strecke zu bringen.

Während für andere Lebensformen die größte Gefahr für Leib und Seele von Naturkatastrophen ausgeht, sie gewissermaßen Opfer von Umständen werden, auf die sie keinen Einfluss haben, geht die größte Gefahr für den Menschen vom Menschen selber aus.

Zu allem Irrsinn hat die Menschheit dann auch noch die Wahl, mit welcher Technologie sie sich selbst ausradieren möchte.

Sollen es A, wie Atomwaffen sein? B, wie biologische Kampfstoffe oder C, chemische Keulen, die in einer nie dagewesenen Effizienz längst bewiesen haben, dass sie, einmal zur Anwendung gebracht, extrem brutal menschliches Leben zerstören können.

Dass sogenannte ABC-Massenvernichtungswaffen im 21. Jahrhundert überhaupt existieren, wird immer wieder damit begründet, dass sie als Garant für den Frieden unverzichtbar seien. Diese Begründung ist ein reines Täuschungsmanöver, dass verschleiern soll, dass schnöde Kriege und die dazu produzierten Waffen für die Rüstungslobby die einzige Einnahmequelle sind. Von daher liegt es auf der Hand, dass der militärisch-industrielle Komplex alles dafür tut, um einen weltweiten Frieden mit allen Mitteln zu verhindern.

Das Geschäftsmodell ist auf die Produktion immer neuer Feindbilder angewiesen und die werden mittels rüstungshörigen Massenmedien jeden Tag in Millionen Hirne gehämmert. Der Russe, der Moslem, der Flüchtling ….

Wer heute das Radio, den Fernseher, einschaltet oder die Zeitung aufschlägt, sieht sich einer synthetisch produzierten Angst ausgesetzt.

Der weltweite Terrorismus ist global auf dem Vormarsch und mit ihm die hybride Kriegsführung, wird behauptet. Klassische Front ist out, wird uns überall erklärt. Im 21. Jahrhundert sind es hinterhältige Anschläge in urbaner Umgebung, die unser aller Leben bedrohen.

Wer hier nicht überrascht werden will, muss vorsorgen. Z.B. indem er biologischen Kampfstoffen mit entsprechenden Impfstoffen zuvorkommt. Die sind natürlich sündhaft teuer, können aber dank privater Investoren in großen Mengen produziert werden, was längst geschieht.

Ein Politiker, der fordern würde, Millionen an Steuergeldern für eben diese Medikamente auszugeben, quasi prophylaktisch, müsste schon eine gute Begründung liefern,

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KenFM im Gespräch mit: Timm Koch (“Das Supermolekül”) | KenFM.de

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02-09-19 02:20:00,

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Ob der Klimawandel menschengemacht ist oder nicht, ist doch eigentlich nicht die zentrale Frage. Wie und mit welchen Mitteln wir nachhaltig, schonend und „enkeltauglich“ mit unserer Welt umgehen und wie wir Ressourcenkriege vermeiden ist das, was uns wirklich interessiert. Wenn wir erkennen, dass wir nur einen bewohnbaren Planeten haben, der uns alles anbietet, was wir zum Überleben brauchen; wenn wir es endlich schaffen, als Spezies zu denken, zu handeln und Ressourcen entsprechend gerecht zu verteilen, reicht dieses Angebot sogar für alle.

Beim Thema CO2-Ausstoß, regenerative Energien und Elektromobilität scheiden sich dennoch allzu oft die Geister. Wir alle sind süchtig nach Energie, in erster Linie nach Erdöl, dem Stoff der Begierde – vor allem im Autoland Deutschland. Dass aber allein mit Elektrofahrzeugen der Entzug nicht zu schaffen und die Welt nicht zu retten ist, zeigt schon ein Blick auf die seltenen Erden und die vielen Edelmetalle, die in einem Akku verbaut sein müssen. Ganz zu schweigen von der Ladekapazität, die das deutsche Stromnetz wohl um ein vielfaches überfordern würde, sollte jeder Autofahrer pünktlich abends 19 Uhr seinen fahrbaren Akku laden wollen.

Timm Koch, Philosoph, Imker und Buchautor bringt einen neuen Stoff in die Köpfe der industriellen Gesellschaft – einen Stoff, der vielleicht auch süchtig macht, jedoch ohne die herkömmlichen giftigen Nebenwirkungen: Wasserstoff.

Im Gespräch mit KenFM erklärt uns Timm Koch auf verständliche Art und Weise das enorme Energiepotenzial, das im Wasserstoff steckt, wie es entsteht und wie man es mit „neuen alten“ Methoden ohne großen Energieaufwand gewinnen und sogar speichern kann. Ob im Auto oder bei der Energieerzeugung: Wasserstoff ist für Koch das Superelement schlechthin, und die Energiegewinnung mit Wasserstoff die revolutionäre und zivilisatorische Errungenschaft unserer Zeit. Leider werden auch diese Technologien von den Großkonzernen immer wieder ad acta gelegt oder mangels Forschungsgelder in ihrer Entwicklung unterdrückt.

Lassen wir uns entführen in eine Utopie, in der das Spalten von Wasser sexy ist und AKWs, Kohlekraftwerke, Tankstellen und sogar Ressourcenkriege endlich der Vergangenheit angehören. Alles, was wir dazu brauchen, ist die Nummer 1. Zu finden im Periodensystem ganz links oben.

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KenFM im Gespräch mit: Robert Fitzthum (“China verstehen”) | KenFM.de

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28-07-19 08:47:00,

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China, 22.117 km Außengrenze, Atommacht und ein Staat mit ungefähr 1,4 Milliarden Menschen. Ein Land, so groß, vielseitig, progressiv und gegensätzlich, dass man es unmöglich in einem Menschenleben erfassen kann – geschweige denn in einem einzigen Interview. Versuchen kann man es trotzdem. Vor allem, wenn man einen Gesprächspartner vor sich hat, der seit Jahren in China lebt und Vollkontakt zur Bevölkerung hat.

Robert Fitzthum studierte Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an der Universität Wien und ist Beobachter der innen- und außenpolitischen Entwicklungen Chinas.

Im Gespräch mit KenFM beschreibt er nicht nur Chinas Status als Weltmacht, sondern auch seine wirtschaftlichen Interessen in anderen Ländern. Ein Kernthema hierbei ist die neue Seidenstraße, die von westlichen Industrien und Politikern weitestgehend ignoriert wird. Diese riesige, wirtschaftliche Verbindung birgt ein enormes Potenzial, um die Weltwirtschaft grundlegend zu verändern. „Made in China“ ist nicht mehr nur ein Symbol für billig gemachtes Handwerk – längst hat der technologische Fortschritt viele westliche Länder um Längen überholt.

Schon allein die nackten Zahlen beeindrucken: Wenn auf dem europäischen Markt mit „peanuts“ gehandelt werden würde, müsste man die Güter, die über die neue Seidenstraße kommen werden, wohl allein aufgrund der Menge als riesige Erdnussplantagen bezeichnen.

Die EU jedoch beteiligt sich an diesem Großprojekt nicht und möchte das sogar anderen Nicht-EU-Mitgliedern untersagen. Das ist Kapitalismus „at its best“: Denn gut ist nach EU-Denke nur, wenn sich der eigene Säckel füllt und niemals der der anderen. Dass diese Rechnung in einer globalisierten, multipolaren Welt nicht aufgeht und sogar der eigenen Bevölkerung schadet, sollte eigentlich jedem klar sein. Dennoch wird weiter am Prinzip der Konkurrenz festgehalten, statt sich zu vernetzen und zu organisieren.

Was hätten wir wohl für eine Welt, in der alle Länder zusammenarbeiten würden, jedes sein eigenes Potenzial zu 100 % ausschöpfen und technologischer Fortschritt mittels Teamwork und Austausch befruchtend wirken würde? Vielleicht eine Welt ohne Mangel, Hunger und Gewalt? Träumen wir uns 111 Minuten ins Reich der Mitte und versuchen wir auch China zu verstehen.

Inhaltsübersicht:

0:04:06 Ein Buch über China

0:12:45 Soziale,

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Pleisweiler Gespräch Moshe Zuckermann am 21. September 2019

pleisweiler-gesprach-moshe-zuckermann-am-21.-september-2019

26-07-19 12:06:00,

Unser Gesprächspartner ist Soziologe, Historiker und Philosoph. Er lebt in Israel, wurde dort geboren und hat in Deutschland studiert. Er ist ein kritischer kreativer Geist und voller Empathie. Thema des Gesprächs: Deutschlands Rolle in der Welt. Ort: Nonnensuselhalle in Pleisweiler-Oberhofen, Weinstraße 71. Beginn: 12:00 Uhr. Sie sind herzlich eingeladen, an einem hoffentlich goldenen Herbst in die Südpfalz zu kommen. Albrecht Müller.

Wenn Sie genauer prüfen wollen, wie interessant unser Gesprächspartner ist, dann schauen Sie sich dieses kurze Video an. In unserem Gespräch am 21. September wird es nicht nur um die im Video angesprochene unselige Antisemitismusdebatte und die damit verbundenen Einschränkungen und Beschädigung einer offenen Diskussion in Deutschland gehen. Wir haben im Vorgespräch das Thema erweitert. Moshe Zuckermann fand es interessant, auch einmal der Frage nachzugehen, wo das großartige Versprechen Willy Brandts bei seiner ersten Regierungserklärung geblieben ist: Wir wollen ein Volk der guten Nachbarn sein, im Innern und nach außen. Was würde das heute heißen?

Zum Ablauf und andere Hinweise:

Wir bitten um Anmeldung, damit wir die richtige Ausstattung des Raumes planen können. Nutzen Sie dazu bitte: [email protected].

Diese Bitte um Anmeldung soll Sie aber nicht davon abhalten, sich spontan zur Teilnahme am Gespräch zu entscheiden.

Der Eintritt ist frei. Wenn Sie etwas für die Deckung der Kosten in den „Klingelbeutel“ tun können, freut und erleichtert uns das.

Für nicht Ortskundige:

Sie können Pleisweiler-Oberhofen mit dem Auto über Bad Bergzabern oder über Landau und Klingenmünster anfahren. Es liegt an der Weinstraße/B 48 zwei km nördlich von Bad Bergzabern. Der Ort der Veranstaltung liegt in der Mitte des Dorfes. Am Sportplatz können Sie parken.

Sie können Bad Bergzabern über Karlsruhe oder Neustadt/Weinstraße und dann über Winden (Pfalz) auch mit dem Zug erreichen und von dort nach Pleisweiler zu Fuß gehen oder mit dem Bus fahren.

Wenn Sie von weiter her anreisen und das Gespräch nutzen wollen, um ein Wochenende in der Südpfalz zu verbringen, dann sollten Sie nicht zögern. Die Südpfalz hat eine reizvolle Landschaft. Übernachtungsmöglichkeiten zeigt diese Übersicht. Notfalls könnten Sie auch in den Nachbarorten, zum Beispiel in Bad Bergzabern oder Gleiszellen-Gleishorbach suchen – Entfernung jeweils 2 km.

Bitte bald planen. Im Herbst ist die Südpfalz eine für Kurzurlaube begehrte Region.

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KenFM im Gespräch mit: Wolfgang Bittner (“Die Heimat, der Krieg und der Goldene Westen: Ein deutsches Lebensbild”) | KenFM.de

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22-07-19 08:22:00,

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Was bedeutet Heimat? Diese Frage ist im 21. Jahrhundert aktueller denn je. Globalisierung und grenzenlose Mobilität haben das bisherige Verständnis des Heimatbegriffs auf den Prüfstand gestellt. In Zeiten, in denen der Mensch – sofern er zu den ökonomisch Bessergestellten auf diesem Planeten gehört – jederzeit, überallhin reisen kann, mag das Wort Heimat zuweilen sogar wie ein veraltetes Relikt erscheinen.

Doch für die meisten Menschen ist Heimat eben doch mehr als ein monatlich wechselnder Lebensmittelpunkt. Sie ist eine Mischung aus individuellen Erinnerungen und Gefühlen und von daher auch nur schwer allgemein verständlich in Worte zu fassen. Vermutlich erschließt sich einem die wahre Bedeutung erst dann, wenn das, was zuvor als Heimat bezeichnet wurde, auf einmal verlorengeht.

Eine solche Erfahrung der vollständigen Entwurzelung gehört zur Biographie von Wolfgang Bittner. Er hat sie in seinem neuen Roman „Die Heimat, der Krieg und der goldene Westen: Ein deutsches Lebensbild“ schriftlich verarbeitet. Dabei lässt Bittner den Leser in die Gefühlswelt eines kleinen Jungen eintauchen, der sich mit den äußerst schmerzhaften Erfahrungen von Flucht und Vertreibung konfrontiert sieht. Eine Geschichte, die zwar gegen Ende des 2. Weltkrieges spielt, jedoch nichts an ihrer Aktualität eingebüßt hat.

Um aus der Vergangenheit zu lernen, muss man den Mut aufbringen, sich ihr zu stellen. Wolfgang Bittner hat dies stellvertretend für uns getan. Die Erfahrungen, die er in seinem Buch, sowie in dieser Ausgabe von KenFM im Gespräch mit uns teilt, sind folglich Gold wert. Denn Geschichte wiederholt sich, auch wenn dies nie unter identischen Vorzeichen geschieht.

Inhaltsübersicht:

0:01:05 Der Entstehungsprozess eines Romans

0:16:21 Vertreibung, Flucht und Entwurzelung

0:46:12 Der deutsche Neuanfang nach dem 2. Weltkrieg

1:12:07 Die Gehirnwäsche der Jugend damals und heute

1:28:30 Die politische Gegenwart und ein Ausblick in die Zukunft

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KenFM im Gespräch mit: Bernd Erbel | KenFM.de

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16-07-19 08:59:00,

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Der Mensch trägt das Reisefieber in sich. Das war schon immer so und dafür bedarf es gar keiner Charterflüge und Vollpensionen.

Bernd Erbel ist das beste Beispiel hierfür. Schon zu Kindheitstagen bereiste er mit seinem Vater allerlei ferne Orte, in einer Zeit, in der das Reisen eigentlich nur einer kleinen, wohlständigen Elite vorbehalten war. Mit dem Auto bis in die Türkei oder den Iran zu fahren, war für das abenteuerlustige Familiengespann nichts Ungewöhnliches.

Das Fernweh wurde Erbel also in die Wiege gelegt. Folgerichtig entschied er sich auch für einen Beruf, bei dem seine Passion garantiert nicht zu kurz kommen würde: Er wurde Diplomat im Auswärtigen Dienst. Als solcher verbrachte er mehr als zwei Drittel seines Lebens im Ausland. Schwerpunkt dabei: Der Nahe Osten.

Ägypten, Libanon, Jemen und der Irak waren nur einige der Stationen einer bewegten beruflichen Laufbahn.

Heute kennt Erbel die Region wie kaum ein Zweiter. Nicht nur, weil er so viel Zeit vor Ort verbracht hat, sondern vor allem auch deswegen, weil er bei seiner Arbeit stets in Kontakt mit den dort ansässigen Menschen geblieben ist. Klimatisierte Hilton-Hotel-Diplomatie kam für den ausgebildeten Orientalisten nie in Frage.

All diese unzähligen Erfahrungen und Erinnerungen hat Erbel nun im Interview mit KenFM Revue passieren lassen. Und da Vergangenheit und Gegenwart untrennbar miteinander verbunden sind, ist es gelungen bei jedem Thema den Bezug zur aktuellen Tagespolitik herzustellen.

Was ist also los in Middle East und wie ist es dazu gekommen? Nun, nur wenige Menschen sind in der Lage so fundiert auf diese Frage zu antworten, wie Bernd Erbel es ist.

Inhaltsübersicht:

 0:01:31 Erbels Reiseabenteuer in der Jugend

0:13:53 Deutschland und der Orient I – die Orientalistik

0:22:26 Der Orient – Vielfalt und Vorurteile

0:31:46 Deutschland und der Orient II – Die Rolle Goethes

0:38:13 Was ist der Islam?

0:44:41 Eine Laufbahn im Auswärtigen Dienst

1:03:27 Der Iran und die internationale Gemeinschaft

1:39:44 Die Verantwortung der deutschen Diplomatie

1:53:54 Das politische Ägypten damals und heute

2:05:20 Der Nahostkonflikt und die Palästinenserfrage

2:16:46 Iran – Deutschland: Chancen und Potenziale einer Beziehung

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KenFM im Gespräch mit: Mathias Bröckers (“Freiheit für Julian Assange!”) | KenFM.de

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06-07-19 09:00:00,

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Freiheit ist das höchste Gut, das der Mensch auf Erden besitzt. „Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren“, wusste schon Benjamin Franklin. Was in diesen Tagen mit Julian Assange, einem Kämpfer für die Meinungsfreiheit, passiert, ist das komplette Gegenteil aller Freiheiten, die sich die zivilisierte Welt des 21. Jahrhunderts erarbeitet hat.

Nach sieben Jahren Asyl und Freiheitsentzug in der ecuadorianischen Botschaft in London wurde Assange durch den neuen Präsidenten Ecuadors das Recht auf Asyl wieder entzogen, worauf er umgehend aus der Botschaft entfernt und in die Hände der britischen Polizei übergeben wurde. Ihm droht nun die Auslieferung an die Vereinigten Staaten. Wie viele Rechtsbrüche allein in den letzten beiden Sätzen stecken, kann man nur erahnen. In seinem neuen Buch „Don’t kill the messenger! Freiheit für Julian Assange“ geht Mathias Bröckers den Anschuldigungen gegen Assange auf den Grund – von der angeblichen Vergewaltigung in Schweden, der Verschwörung mit Chelsea Manning bis hin zur Gefährdung der „nationalen Sicherheit“ der USA und des Geheimnisverrats.

Wie viele Jahre Haft bekommt man in einer Welt, in der die Meinungsfreiheit angeblich ein Grundrecht ist, wenn man Verbrechen aufdeckt? Und wie viele Jahre bekommt derjenige, der sie begeht? Das Messen mit zweierlei Maß hat mittlerweile Ausmaße angenommen, die für den normalen Bürger bei genauerem Hinsehen kaum noch erträglich sind. Was das Exempel Assange für den freien Journalismus bedeutet, sollten sich die Redaktionen von FAZ bis Süddeutsche und Co. eigentlich auch längst fragen, denn dessen Verhaftung ist weit mehr als ein Schuss vor den Bug der Pressefreiheit.

„We must resist…“, waren Assange’s letzte Worte, als er in den britischen Polizeiwagen geschoben wurde. Danach hat man nicht wirklich wieder etwas von ihm gesehen oder gehört. Mathias Bröckers öffnet uns im Gespräch die Augen und zeigt mit aller Deutlichkeit auf eine klaffende Wunde unserer demokratischen Freiheit, die, sollte sie größer werden, uns alle mit vollständiger Lähmung infizieren wird. Desinfizieren wir sie mit Solidarität – für Julian Assange und alle mutigen Bürger.

„Wenn das Aufdecken von Verbrechen wie ein begangenes Verbrechen behandelt wird,

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KenFM im Gespräch mit: Winfried Wolf (“Mit dem Elektroauto in die Sackgasse”) | KenFM.de

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23-06-19 05:51:00,

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Das Zeitalter der E-Mobilität wurde quasi offiziell schon eingeläutet. Unter Pauken und Trompeten sind die führenden deutschen Automobilhersteller in die große E-Offensive gestartet. Praktisch dabei ist: Unterstützung gibt es von höchster Stelle. Bis 2022 möchte die Bundesregierung 1 Millionen Elektroautos auf die Straßen bringen. Das Schmutzimage, das der Branche in Zeiten von Dieselskandal und Klimawandel anhaftet, soll damit endgültig abgelegt werden. Einer grünen Zukunft auf vier Rädern steht also nichts mehr im Wege. Oder etwa doch?

Winfried Wolf, Verkehrsexperte und ehemaliges Mitglied des Deutschen Bundestages, meldet in seinem neuen Buch „Mit dem Elektroauto in die Sackgasse. Warum E-Mobilität den Klimawandel beschleunigt“, erhebliche Zweifel am aktuellen Kurs des Zusammenspiels aus Politik und Automobilindustrie an. Er entlarvt die aktuellen Konzepte der E-Mobilität als plumpen Taschenspielertrick – grüne Verpackung, toxischer Inhalt!

Diesem großzügig subventioniertem Greenwashing darf die Gesellschaft, sofern sie tatsächlich ein Interesse am Umweltschutz hat, keinesfalls auf den Leim gehen. Denn eine Verkehrswende, die darauf basiert, jeden Benziner oder Diesel durch ein E-Auto zu ersetzen, hat ihren Namen schlicht und ergreifend nicht verdient.

Was also tun? In dieser neuen Ausgabe von KenFM im Gespräch legt unser dar, dass eine Zukunft fernab des Individualverkehrs keineswegs gleichbedeutend mit vermindertem Komfort und geringerer Lebensqualität sein muss. Saubere Luftverhältnisse und ein unter dem Strich schnelleres Vorankommen sind keine Utopien und stehen nicht im Widerspruch. Wir müssen nur wollen. Winfried Wolf zeigt Alternativen auf, wie wir zu Pionieren einer zukunftsfähigen Mobilität werden.

Inhaltsübersicht:

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Veröffentlicht am: 23. Juni 2019

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KenFM im Gespräch mit: Sven Böttcher (“Rette sich, wer kann!”) | KenFM.de

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18-06-19 06:14:00,

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Wir schreiben das Jahr 2005, als der Journalist Sven Böttcher seinen Hausarzt aufsucht, weil seine kalten Füße ihm Sorgen bereiten. Nach einer Reihe medizinischer Tests wird ihm eine Diagnose übermittelt, die fortan sein ganzes Leben auf den Kopf stellen würde: MS – multiple Sklerose oder auch „die Krankheit mit den tausend Gesichtern“. Eine Krankheit, die sich in unvorhersehbaren Schüben äußert und als chronisch sowie in der Schulmedizin als unheilbar gilt.

Böttcher verbrachte daraufhin einige Zeit im Krankenhaus. Dort wollte trotz „großzügiger“ Cortison-Verabreichung partout keine Besserung einsetzen. Im Gegenteil: In Böttcher wuchs das Gefühl heran, dass sich mit jedem Tag, den er länger in der Klinik bliebe, sein Gesundheitszustand nur weiter verschlechtern würde. Also wagte er etwas, wovon ihm seine behandelnden Ärzte strengstens abrieten: Er entließ sich selbst.

Derselbe Sven Böttcher gab nun kürzlich ein Interview bei KenFM. Die Symptome, mit denen Böttcher damals im Klinikum zu kämpfen hatte, sind heute weitestgehend abgeklungen. Inzwischen ist er zu einem Vorbild für die Tausenden von Menschen geworden, die hierzulande jährlich neu an MS erkranken. Durch seinen Umgang mit der Krankheit hat Böttcher vorgelebt, dass der Verlauf einer MS-Erkrankung nicht alleine durch die Verabreichung chemischer Präparate von der Pharmaindustrie zu steuern ist.

Infolge der Erkenntnis, dass er erst aus dem Gesundheitssystem ausbrechen musste, um die Erfahrung der Selbstheilung machen zu dürfen, stellte sich für Böttcher die logische Frage, ob das sogenannte Gesundheitssystem seinen Namen denn auch wirklich verdiene. Eine Frage, der er in seinem neuen Buch „Rette sich, wer kann! Das Krankheitssystem vermeiden und gesund bleiben“ auf den Grund gegangen ist.

Wer nun denkt, dieses Interview sei nur für jene Menschen von Interesse, die an MS erkrankt sind, der irrt gewaltig. Der sich gesund wähnende, kann vom Kranken mindestens genauso viel lernen wie andersrum. Und vom Geheilten nochmal mehr. Von daher hoffen wir, dass der Zuschauer, unabhängig vom aktuellen Wohlbefinden, einige ganz persönliche Lektionen aus diesem Gespräch für sich herausfiltern kann.

Inhaltsübersicht:

00:07:32 Gesamtsystem Körper – wenn das Fass überläuft

00:16:42 Die Erwartungshaltung an Ärzte

00:20:57 Warum Multiple Sklerose perfekt für die Pharmaindustrie ist

00:29:04 Erkenntnis Gesundheit

00:42:33 Das marktkonforme Krankensystem

00:58:29 Was müsste am Krankensystem geändert werden?

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KenFM im Gespräch mit: Jochen Scholz | KenFM.de

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16-06-19 01:36:00,

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Jochen Scholz ist ehemaliger Bundeswehroffizier der Luftwaffe. Bis zum Jahr 2000 war er unter anderem 12 Jahre lang in multinationalen NATO-Gremien sowie sechs Jahre lang im Bundesministerium der Verteidigung tätig. Nachdem sich die rot-grüne Regierung unter Gerhard Schröder 1999 an der völkerrechtswidrigen Bombardierung Jugoslawiens beteiligte, trat Scholz aus seiner damaligen Partei, der SPD, aus.

Scholz kennt die Bundeswehr noch aus Zeiten, als diese noch nicht zum alleinigen Spielball transatlantischer Interessen mutiert war. Während seiner aktiven Laufbahn konnte er jedoch den Wandel seines Arbeitgebers von einer Landesverteidigungsarmee zu einer „Out-of-area-Armee“ aus nächster Nähe mitverfolgen.

Heute wie damals vertritt Scholz die Ansicht, dass eine Armee nicht dazu da sei, Interessen außerhalb des eigenen Landes durchzusetzen, sondern um das eigene Territorium zu schützen. Aus diesem Grund verweist er auch immer wieder auf Paragraph 7 des Soldatengesetzes, der da lautet: „Der Soldat hat die Pflicht, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen.“

Wenn jedoch das Völkerrecht, das über dem deutschen Recht steht, in diesem Land nicht mehr respektiert und verteidigt, sondern mit Füßen getreten wird, dann sind das Zustände, die nicht länger hinnehmbar sind.

Scholz betreibt daher mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln wertvolle Aufklärungsarbeit. Im Interview mit KenFM liefert der unermüdliche Pensionär mitreißende Einblicke in eine bewegte berufliche Laufbahn und zeigt sich als mutiger Kämpfer für eine wirklich humanitäre deutsche Außenpolitik. Wir hoffen sehr, dass seine Arbeit bei den Bundeswehrsoldaten sowie einigen seiner ehemaligen Kollegen auf offene Ohren stößt.

Inhaltsübersicht:

0:01:23 Bundeswehr früher und heute

0:18:00 Die Bundeswehr, eine Söldner-Armee?

0:29:40 Krieg mit Rot-Gün 1999, und die deutsche Presse ist dabei

0:38:57 Völkerrechtsbruch ohne Straftäter – Geopolitik aus Washington

0:53:48 NATO und Warschauer Pakt

1:05:22 Der erste NATO-Bündnisfall im Jahr 2001

1:16:10 Zusammenarbeit mit Russland und China?

1:26:43 Geopolitik gegen den Iran

1:36:24 Statt NATO,

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KenFM im Gespräch mit: Franz Alt (“Lust auf Zukunft”) | KenFM.de

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09-06-19 07:21:00,

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Dr. Franz Alt ist ein journalistisches Urgestein. 20 Jahre lang moderierte er beim SWR das Politmagazin „Report“ und baute im selben Sender die erste Zukunftsredaktion der ARD auf.

Das Thema Zukunft sollte ihn bis heute nicht mehr loslassen. Franz Alts aktuelles Buch heißt „Lust auf Zukunft: Wie unsere Gesellschaft die Wende schaffen wird“ und handelt von den großen Herausforderungen, die der Mensch jetzt bewältigen muss. Dabei stehen insbesondere der Klimawandel und die an ihn gekoppelte Energiewende im Vordergrund. Als Verfechter der Solarenergie, setzt sich Alt mit unermüdlichem Einsatz dafür ein, dass Deutschland den Weg zu seiner längst verloren gegangenen Vorreiterrolle beim Klimaschutz zurückfindet. Dass hierzulande auf diesem Weg „die Lichter ausgehen würden“, hält er für einen längst widerlegten Mythos. „Frieden durch Sonne, statt Krieg um Öl“ ist stattdessen sein Motto, das sich wie ein roter Faden durch die vergangenen Jahrzehnte seiner Tätigkeit zieht.

Mit dieser langjährigen Einstellung ist Alt zweifellos ein Pionier auf dem Gebiet des lösungsorientierten Journalismus. Und genau um diese Art Journalismus geht es auch bei KenFM.

Dies haben wir zum Anlass genommen, ihn zu einem kritischen Gespräch über den Status Quo unserer Gesellschaft und den Herausforderungen der Zukunft in unser Studio nach Berlin einzuladen.

Wir konnten feststellen: Mit seinen 80 Jahren kommt unser Gast alles andere als „alt“ daher.

Inhaltsübersicht:

0:07:53 Der Energiemix in Deutschland

0:19:01 Solarstrom ist Sozialstrom

0:27:40 Mobilität, verschmutzte Luft und Diesel-Motoren

0:33:09 Stromsicherheit durch Atomkraftwerke?

0:38:48 Der Klimawandel und der Einfluss des Menschen

0:48:11 Fleischkonsum und Energieverbrauch

0:54:36 Arbeit, Bildung und künstliche Intelligenz

1:04:43 Finanzkapitalismus und Ungleichheit

1:14:09 Du sollst nicht töten

1:21:54 Forderungen an die Leser

1:26:36 Zukunft Holzbau und ökologischer Landbau

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KenFM im Gespräch mit: Norbert Häring (“Schönes neues Geld”) | KenFM.de

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06-06-19 06:19:00,

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Schöne neue Welt…schönes neues Geld! Im digitalen Zeitalter soll künftig nur noch bargeldlos bezahlt werden! Warum? Bargeld ist teuer, umständlich, schmutzig und geldwäscheanfällig. Es ist schlicht und ergreifend „so yesterday“. Höchste Zeit also, uns von diesem Elend zu lösen.

Glücklicherweise haben wir unseren Erlöser schon gefunden. Die „Better than cash alliance“ hat sich, in bis dahin unbekannter Selbstlosigkeit, dazu bereiterklärt, der Welt endlich den langersehnten Weg zur „finanziellen Inklusion“ zu weisen. Inklusion ist toll. Und „better than cash“ ist digitales Bezahlen ja schon irgendwie. Voll praktisch.

Bei aller Euphorie bleiben dennoch einige Fragen offen: Ist es wirklich Zufall, dass Großkonzerne wie Amazon, Microsoft, MasterCard und Co alle beim Thema Bargeld ihren Altruismus ausleben? Ist das Ende des Bargelds wirklich gleichbedeutend mit dem Ende der Geldwäsche? Und gibt es bei der ganzen Sache nicht vielleicht doch einen verdeckten Preis?

KenFM hat sich mit dem renommierten Ökonomen und Wirtschaftsjournalisten Norbert Häring über diese Fragen unterhalten. Die Partylaune ist uns dabei, ehrlich gesagt, ziemlich schnell vergangen. Die grenzüberschreitende Zurückdrängung des Bargeldes bringt Folgen mit sich, denen sich die wenigsten von uns heute bewusst sind. Sie bergen das Potenzial, die orwellsche Dystopie noch bei weitem zu übersteigen.

„Bargeld ist Freiheit“, sagt Häring. In diesem Interview erklärt er uns, warum wir uns diese Freiheit auf keinen Fall nehmen lassen sollten.

Inhaltsübersicht:

0:06:04 Bargeldabschaffung in Indien

0:17:06 Die „Besser-als-Bargeld-Allianz“

0:23:35 Argumente gegen Bargeld

0:33:27 Totalüberwachung – wer merkt das eigentlich?

0:42:00 Personalausweise von Kreditkartenanbietern

0:54:45 Biometrische Erfassung und Verhaltenskontrolle

1:09:30 Parteien gegen Bargeldabschaffung

1:11:30 Rundfunkbeitrag in bar bezahlen

1:17:01 Das Finanzsystem – eine Waffe, die auf jeden gerichtet ist

1:27:40 Bargeld – der einzige Weg, dem System zu entkommen

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KenFM im Gespräch mit: Arnold Hottinger (Teil 1) | KenFM.de

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21-05-19 08:14:00,

Der Nahost-Experte und frühere NZZ-Korrespondent Arnold Hottinger ist in der Nacht zum Dienstag, den 21. Mai 2019, an den Folgen einer vor vier Monaten schlecht verlaufenen und abgebrochenen Herzoperation in Zug (Schweiz) im Alter von 92 Jahren verstorben.

Hottinger war einer der angesehensten Nahost-Kenner. Er sprach neben Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch auch sieben arabische Dialekte. Über Jahrzehnte reiste er durch alle arabischen und islamischen Länder und verfasste mehrere Bücher, seine Texte sind mehrfach preisgekrönt.

Anlässlich seines Todes möchten wir auf ein Interview hinweisen, das KenFM Ende 2013 mit ihm geführt hat.

Anmoderation zum Interview:

Arnold Hottinger ist der Prototyp des Reporters und Auslandskorrespondenten, und fing vor über 50 Jahren an, für die Neue Zürcher Zeitung aus dem Nahen und Mittleren Osten zu berichten.

Er war für mehrere Jahrzehnte DER Auslandskorrespondent der NZZ und parallel dazu für das Schweizer Radio DRS tätig. Er ist einer der letzten Vollprofis auf seinem Gebiet.

Inzwischen ist er 87 Jahre alt und verbringt immer noch täglich einige Stunden im Internet, um sich hier ein Bild vor allem über die komplexe Lage nahen Osten zu verschaffen. Im Anschluss publiziert er auf www.journal21.ch Analysen, die man zu den fundiertesten aus der gesamten Region zählen kann.

Anders als heute üblich hat Hottinger ein Land, bevor er auch nur eine Zeile darüber schrieb, es zuvor bereist und erkundet. Zu Fuß, oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Hottinger spricht die meisten Sprachen der Länder, aus denen er berichtete und zu denen er auch zahlreiche Bücher publizierte. Hottinger ist ein wahrhafter Islam-Experte und hat einen deutlich neutraleren Blick auf die Region als deutsche Berichterstatter. Schon Kanzler Adenauer sagte seinerzeit, er erführe durch Hottingers Berichte mehr aus der Region, als durch seinen gesamten diplomatischen Stab.

Es gibt kein deutsches Pendant für Arnold Hottinger. Peter Scholl-Latour zum Beispiel wäre bestenfalls ein passabler Ersatz. Ist aber in seinen Recherchen eingeschränkt, da er kein Arabisch spricht.

Wir trafen den nicht unter Arbeitslosigkeit leidenden Arnold Hottinger, um mit ihm über sein Lebenswerk und seinen Blick auf die aktuellen Entwicklungen im Nahen und Mittleren Osten zu sprechen.

Es entstand eine umfassende Analyse über eine Region,

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KenFM im Gespräch mit: Ullrich Mies („Der Tiefe Staat schlägt zu”) | KenFM.de

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20-05-19 07:53:00,

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Der Mensch will frei sein. Das ist keine Entscheidung, die er erst fällen muss. Sie ist von Natur aus in ihm angelegt.

Menschen diese Freiheit vorzuenthalten, führt zu natürlichem Widerstand und der lässt sich nur kontrollieren, wenn mit System vorgegangen wird. Die entscheidende Komponente lautet dabei: ANGST.

Hat der Mensch Angst, ist er bereit, zumindest zeitweise, auf seine ihm mit der Geburt zustehende Freiheit zu verzichten. Von daher liegt es auf der Hand, dass jedes System, in dem nur wenige Menschen über die Masse herrschen wollen, nicht daran interessiert sein kann, einen Zeitgeist zu fördern, der ohne Angst auskommt.

Im Gegenteil, auch die sogenannte moderne und aufgeklärte Gesellschaft, die Zivilisation, der Staat, haben aufgrund ihrer Pyramiden-Struktur ein vitales Interesse daran, Menschen in der Masse permanent in Angst zu halten. Nur so kann die Spitze der Pyramide, sprich die selbst ernannte Elite, sich chronisch und ohne jeden Skrupel bereichern. Und nur darum geht es unter dem Strich. Eine immer überschaubarere Gruppe von Personen steht über dem Gesetz und hat mit dem Tiefen Staat, einer gesichtslosen Bürokratie, ein global agierendes Modell des Apartheidstaates installiert. Geld regiert die Welt und wo Demokratie draufsteht, ist in Wahrheit Eliten-Diktatur drin.

Ullrich Mies gelingt in seinem neuen Buch „Der Tiefe Staat schlägt zu: Wie die westliche Welt Krisen erzeugt und Kriege vorbereitet“ das herzustellen, was man Transparenz nennt. Zusammen mit 16 Autoren zeigt er dezidiert auf, mit welch plumpen Methoden der sogenannte „Westen“ permanent Krisen produziert und Feindbilder konstruiert, um sich noch schamloser als bisher an den Ressourcen der Welt zu vergreifen.

Der Feind, so wird im Buch dann klar, befindet sich aber nicht nur in jenen Ländern, die vom Westen ins Fadenkreuz genommen werden. Wer als Teil des Westens dann die verbrecherischen Machenschaften der eigenen Eliten benennt, gerät ebenfalls ins Visier dieser Oligarchen-Clique.

Wir leben in autoritären Strukturen, die wie Krebs wuchern. Pressefreiheit oder eine vom Staat unabhängige Justiz sind nur simuliert. Auch bei uns im „Goldenen Westen“.

Es wird Zeit, dass wir, die Massen, das Regime der Reichen endlich auf dem Müllhaufen der Geschichte entsorgen,

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KenFM im Gespräch mit: Hans-Joachim Maaz (“Die Liebesfalle”) | KenFM.de

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17-05-19 06:51:00,

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Der Psychotherapeut und Psychiater Hans-Joachim Maaz ist ein Mann, dessen Beruf sein Leben im Innersten bestimmt.

Maaz macht aufmerksam auf die Bedeutung unserer frühkindlichen Erfahrungen für das Erwachsenleben eines jeden Einzelnen. Werden wir seelisch oder körperlich krank, können wir dies als eine Chance verstehen, über das eigene Leben zu reflektieren und das einst Verdrängte wieder in unser Bewusstsein zu holen. Dieser Prozess ist schwierig, weil die gemachten und verdrängten Erfahrungen so häufig extrem schmerzhaft waren. Nicht selten zu schmerzhaft, um sie im eigenen Bewusstsein noch einmal aufleben zu lassen.

Die Rolle der Eltern im Leben eines Menschen, hinterfragt Maaz stets kritisch, denn sowohl seine persönlichen Erfahrungen als auch diese mit seinen Patienten sprechen eine eindeutige Sprache: Die Probleme im Jetzt lassen sich in aller Regel zurückführen auf die Verbindung zu Mutter und Vater in der Vergangenheit.

Ziel der Therapie nach Maaz ist immer das tiefere Verständnis zum eigenen „Ich“. Denn auf die scheinbar so einfache Frage „Wer bist Du?“, können nur die Wenigsten eine stimmige, selbst-bewusste (im wahrsten Sinne des Wortes) Antwort geben. Stattdessen zeichnet sich zumeist ein hohes Maß der Selbstentfremdung in den Schilderungen über Mutter und Vater ab.

Entfremdung ist nach Maaz die „Pest unserer Zeit“. Sie ist die Grundlage für den Mangel an eigener Identität und die Konstruktion des Ichs über Identifikation. Identifikation jedoch kann Identität nicht ersetzen. Identifikation lässt sich als ein Hilfskonstrukt verstehen, das den Verlust der Identität kaschieren soll. Dieser Verlust ist extrem schmerzhaft für jedes Individuum und muss daher maximal verdrängt werden. Die Folge dieser Verdrängung ist der Gefühlstau. Erst, wenn dieser Stau der Gefühle aufgelöst wird, kann das Individuum zur heilenden Selbsterkenntnis kommen.

Auch politische Auseinandersetzungen, die heute auf der Straße oder im Parlament ausgetragen werden, sind sinnbildhaft Symptom eines gesellschaftlichen Gefühlsstaus.

Ein weiteres Merkmal frühkindlicher Beziehungsstörung, ist ein Leben in Projektionen, die den erlittenen Identitätsverlust unfühlbar machen sollen. Projektionen und Identifikationen hängen hierbei eng zusammen: Nur wer den eigenen Schmerz in Außenkonstruktionen projiziert, z.B. über Feindbilder politischer Gegner, versetzt sich unbewusst in die Lage einen Teil von sich selbst spürbar werden zu lassen.

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KenFM im Gespräch mit: Lothar Hirneise (“Chemotherapie heilt Krebs und die Erde ist eine Scheibe”) | KenFM.de

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14-05-19 09:16:00,

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Jahr für Jahr erkranken in Deutschland mehr als 500.000 Menschen an Krebs. Täglich sind es etwa 700 Menschen die hierzulande an den Folgen einer Zivilisationskrankheit sterben, die inzwischen bis auf Platz 2 der häufigsten natürlichen Todesursachen vorgerückt ist.

Wie konnte das passieren?

Diese Frage haben wir Lothar Hirneise gestellt. Hirneise ist ein ehemaliger Krankenpfleger, der überdies eine Ausbildung zum Psychoanalytiker absolviert hat. Die Erkrankung eines guten Freundes machte ihn vor über 20 Jahren schmerzlichst auf das Thema Krebs aufmerksam, ein Thema, was ihn seither nicht mehr loslassen sollte. Er stieg aus seinem alten Job aus und reiste um die ganze Welt, um Antworten auf jene Fragen zu finden, die ihm die Schulmedizin nicht beantworten konnte.

Es verwundert nicht, dass Hirneises Antwort auf die oben genannte Frage in den Ohren der Schulmedizin zunächst recht unkonventionell anmutet. Seiner Auffassung nach, ist ein Krebstumor nichts Böses. Im Gegenteil: Er sieht den Tumor als ein Selbstheilungsinstrument des Körpers, als das Symptom einer Erkrankung, jedoch nicht als die Krankheit selbst.

Wenn das stimmt, dann befindet sich die Schulmedizin mit ihrer Art und Weise mit dem Tumor umzugehen in einer Sackgasse. Ihr Versuch mit Bestrahlung und Chemotherapie den Tumor zu beseitigen, würde dem Versuch mit Bomben und Raketen den Krieg zu beseitigen, gleichkommen.

Und tatsächlich ist laut Hirneise ein Tumor in den häufigsten Fällen genau das: Ein Hinweis auf einen inneren Krieg.

Wie man diesen beseitigt und wie Hirneise in seinem Zentrum für alternative Krebstherapie von der Schulmedizin aufgegebene Patienten wieder zur Gesundheit verholfen hat, sind Themen einer neuen Ausgabe von KenFM im Gespräch, die jeden, ganz unabhängig des eigenen Vertrauenslevels in die Schulmedizin, zumindest nachdenklich machen wird.

Inhaltsübersicht:

0:13:06 Eine andere Haltung zu Krebs und die Reaktion der Fachleute

0:19:09 Was ist Krebs?

0:28:45 Tumore, Warnsignale des Körpers – die Mutations-Theorie

0:41:10 Mitochondrien

0:55:45 Krebs ist ein Geschäft

1:02:40 Krebs dank Krebsuntersuchungen

1:19:05 Unglaubwürdige alternative Medizin – es kommt drauf an,

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“Bei Gesprächen mit Freunden die Klappe halten.” Oder: Wie kommen wir an jene Menschen heran, die nicht mehr aufgeklärt werden wollen? Eine Frage an Sie.

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03-05-19 08:57:00,

Auf den Beitrag “Lieber dazugehören, als aufgeklärt sein” von Anette Sorg kamen eine Reihe interessanter Mails, darunter auch solche von NachDenkSeiten-Leserinnen und -Lesern, die von ihrer eigenen ähnlichen Erfahrung berichteten – von Menschen im Freundeskreis, die nicht mehr hören wollen, was ist und denen unsere kritische Begleitung ihrer Medien nicht gefällt. Einer der Leser schreibt: „Was also tun? Auf etablierte Medien zurückgreifen und abends Tagesschau gucken, um sozial integriert zu bleiben oder weiter kritisch bleiben und lernen, in den Gesprächen mit Freunden die Klappe zu halten?“ – Was also tun, das wollten wir Sie, liebe Leserinnen und Leser, fragen. Albrecht Müller.

Dass ehedem kritische Mitbürgerinnen und Mitbürger müde werden, ist ausgesprochen verständlich. Dass sie sich ungern in ihrem Milieu isolieren, ist auch verständlich. Und je mehr die reaktionäre, konservative, neoliberale Bewegung dominiert und das Geschehen bestimmt, umso schwieriger ist Widerspruch.

Es bleibt uns trotzdem nichts anderes übrig, als nachzudenken, was in dieser schwierigen Situation getan werden könnte. Sie könnten uns bitte unter der E-Mail-Adresse [email protected] ihre Vorschläge oder auch nur ihre Meinung wissen lassen. Wir werden diese dann auswerten und wieder auf Sie zukommen.

Vorerst aber dokumentieren wir hier die Leserbriefe zu dem Beitrag von Anette Sorg.

Wir beginnen mit dem oben schon zitierten Leserbrief:

1. Leserbrief

„seit etwa 2-3 Jahren bin ich Leser der Nachdenkseiten und verpasse keine Folge des Podcastangebotes. Einige Folgen höre ich sogar mehrfach, um den häufig umfangreichen Inhalt der jeweiligen Folge zu verinnerlichen. Ich schreibe dies einleitend, da sich seitdem zunehmend ein Gefühl in mir breit macht, welches in dem am 30. April erschienenen Artikel „Lieber dazugehören, als aufgeklärt sein“ auf den Punkt formuliert wird. Ich werde in Gesprächen und Diskussionen regelmäßig mit Blicken gestraft, sobald ich die gängige Meinung hinterfrage. Argumente bringe ich schon keine mehr, eine gefühlte Isolation ist häufig das Ergebnis. In der Konsequenz ist es also eine Art kognitive Dissonanz, mit der ich mich da konfrontiert sehe. Was also tun? Auf etablierte Medien zurückgreifen und abends Tagesschau gucken, um sozial integriert zu bleiben oder weiter kritisch bleiben und lernen, in den Gesprächen mit Freunden die Klappe zu halten? Ich habe mich zunächst für letzteres entschieden, wenngleich damit eine Art Ohnmacht einher geht. – Ich danke Ihnen für das kritische Denken,

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Ein Gespräch mit Jürgen Todenhöfer über die „Große Heuchelei“ des Westens

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16-04-19 09:30:00,

Aus Anlass des Erscheinens seines neuen Buches haben wir über 1 Stunde lang miteinander gesprochen.[*] Die NachDenkSeiten hatten das Buch am 29. März schon vorgestellt. Im Interview geht es um den Kern des Buches, um Krieg und Frieden und um die Rolle unseres Landes. Der Autor meint, unser Land könne und müsse eine vermittelnde Rolle spielen. Viel mehr als heute. Wir sollten die strategische Partnerschaft im Westen durch eine strategische Partnerschaft mit Russland ergänzen. Es geht im Gespräch wie schon im Buch um die grenzenlose westliche Brutalität, die wir systematisch in edle Worte und edle Werte verpackt haben: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Christianisierung, Zivilisierung und so weiter. Albrecht Müller.

Jürgen Todenhöfer schätzt klare unbequeme Aussagen, bei aller Verbindlichkeit, die ihn ansonsten auszeichnet. Ein Beispiel für seine schnörkellose Darstellung der Fakten: ‚Immer wenn man tötete, sagte man: Das tun wir dir zuliebe, das ist eine humanitäre Aktion. Wenn wir von „humanitären Kriegen“ sprechen, wäre die korrekte Übersetzung: Humanes Totschlagen von Kindern.‘

[«*] Redaktionelle Vorbemerkung: Das Interview wurde per Telefon geführt. Die Niederschrift erfolgte möglichst nah am Gespräch.

Das Gespräch

Albrecht Müller: Guten Tag, Herr Todenhöfer. Sie haben ein großes Buch geschrieben. Der Titel ist provokant: “Die große Heuchelei. Wie Politik und Medien unsere Werte verraten.” Ich hätte eine so klare Botschaft nicht erwartet, erläutern Sie bitte die Begründung für diesen harten Titel.

Jürgen Todenhöfer: Das ist der Versuch, die Geschichte des Aufstiegs der Europäer und der Amerikaner in den letzten 500 Jahren ehrlich zu beschreiben. Und ich glaube, dass diese Geschichte der europäisch-amerikanischen Zivilisation umgeschrieben werden muss: wir, die Europäer und die Amerikaner haben die Welt ja nicht durch, wie wir immer sagen, durch unsere Werte und durch besondere Genialität der sogenannten weißen Rasse erobert, sondern durch eine grenzenlose Brutalität, die wir aber, und es gab auch andere brutale Weltmächte in der Geschichte der Menschheit, die wir aber, und das unterscheidet uns von anderen Großmächten, systematisch in edle Worte und edle Werte verpackt haben. Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Christianisierung, Zivilisierung und so weiter.

Also, wir waren schon immer große Propagandisten?

Ja, ich glaube, dass der Mensch dazu neigt, und ich schließe mich davon nicht aus,

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KenFM im Gespräch mit: Karl-Heinz Land (“Erde 5.0: Die Zukunft provozieren”) | KenFM.de

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07-04-19 07:13:00,

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Die Welt hat im Laufe des 20. Jahrhunderts eine Reihe massiver Umwälzungen erlebt. Auf die industrielle Revolution folgte die technische Revolution und auf diese folgte die digitale Revolution. Eines fällt dabei sofort ins Auge: Die zeitliche Abfolge zwischen diesen einzelnen Veränderungsschritten wurde und wird immer kürzer.

Experten gehen davon aus, dass bis 2025 etwa 1 Billionen Dinge im sogenannten „Internet of things“ miteinander kommunizieren werden. Dabei wird jedoch nur ein marginaler Anteil dieser Kommunikation vom Menschen zum System stattfinden. Der weitaus größere Anteil, etwa 97 Prozent, wird sich zwischen den einzelnen Systemen abspielen.

Hieraus ergeben sich weitreichende Folgen – positive wie negative. Autonome Fahrzeuge werden z. B. in der Lage sein, autonom Staus zu umfahren, wodurch sich dieses Problem drastisch verringern wird. Die andere Seite dieser rasanten Entwicklungen ist: Es fällt eine unvorstellbare Datenmenge an, welche zu überblicken, kein Mensch mehr imstande ist. Und Daten sind, wie wir in Zeiten von Google, Facebook und Amazon gelernt haben, das neue Gold in unserer Ökonomie.

Doch wer reguliert diese Daten eigentlich? Und welche Rolle wird dabei die vielbeschworene künstliche Intelligenz spielen? Diese und viele weitere Fragen hat KenFM mit dem Experten für digitale Transformation Karl-Heinz Land besprochen. Der optimistische Rheinländer nennt künftige Herausforderungen und Gefahren beim Namen, jedoch nicht ohne auf mögliche Problemlösungsansätze aufmerksam zu machen. Geht es nach ihm, sollten wir uns der digitalen Herausforderung stellen, anstatt vor Entwicklungen wegzulaufen, die ohnehin nicht mehr aufzuhalten sind.

Inhaltsübersicht:

0:02:00 Exponentialgrößen hochgerechnet

0:09:05 Wie die menschliche Hybris bremsen?

0:22:47 Künstliche Intelligenz, natürliche Dummheit und selbstfahrende Autos

0:39:46 Proteste gegen soziale Ungleichheit

0:56:12 Künstliche Intelligenz, die man abstellen musste

1:04:26 Datensouveränität und die Blockchain-Technologie

1:18:07 Auswege zu Freiheit und Selbstbestimmung

1:26:58 Das bedingungslose Grundeinkommen

1:34:26 Transhumanismus

1:48:28 Wieviel Zeit bleibt für einen Bewusstseinswandel?

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