KenFM im Gespräch mit: Franz Alt (“Was Jesus wirklich gesagt hat”) | KenFM.de

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02-01-19 06:19:00,

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Die Bibel. Heilige Schrift. Buch der Bücher. Unabdingbare Lebenshilfe, täglicher Ratgeber für Millionen Menschen, weltweit. Ein streitbares Buch, bei der Erläuterung und Auslegung seiner Inhalte.

Ein Bestseller seit der Veröffentlichung im Jahre 1452. Laut dem „Guiness Buch der Rekorde“ wurde die Bibel allein in den Jahren 1815 bis 2000 über 2.5 Milliarden Mal verkauft. Bis dato wurde dieses Werk in über 2.400 Sprachen übersetzt. Das Wort Bibel stammt aus dem Griechischen („biblia“) und bedeutet übersetzt schlicht – Bücher.

Die uns bekannten Ausgaben wurden textlich, also inhaltlich aus dem Griechischen übernommen. Bei Übersetzungen besteht jedoch immer das Problem der Deutung, ergeben sich Interpretationsfreiräume. Warum sollte dies bei der Bibel anders sein?

Viele Menschen wissen, dass Jesus hebräisch sprach. Wenigen ist bekannt, dass seine Muttersprache das Aramäische war, der Vorläufer der heutigen syrischen Sprache. Wie hält es sich nun mit den Texten von und über Jesus in der Bibel?

Ein Beispiel. „Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert!“ Das steht im Matthäus-Evangelium, Kapitel 10, Vers 34, übertragen aus dem Griechischen und so in der Bibel zu finden.

Übersetzt man diese Zeilen ins Aramäische, müsste es jedoch heißen: „Ich bin nicht gekommen Harmonie zu verbreiten, sondern gekommen, um Streitgespräche zu führen!“ Inhaltlich eindeutig different zur griechischen Übersetzung.

Unglaubwürdig? Blödsinn? Diese Frage stellte sich auch Dr. Franz Alt. Streitbarer Journalist, Solarfachmann und seit Jahrzehnten bekennender Christ und Bibelleser. Er beruft sich in seinem Buch „Was Jesus wirklich gesagt hat: Eine Auferweckung“ u.a. auf den Theologen Günther Schwarz, der sich über vierzig Jahre lang der Aramäischen Sprache gewidmet hat, aus nur einem Grund. Trotz Bibel hatte er seinen Glauben verloren, wurde unsicher. Durch die Übersetzung ins Aramäische, dem Studium der ursprünglichen Bedeutung der Texte Christi, fand er einen neuen Weg zu verstehen.

Die Bibel muss nicht neu geschrieben werden, könnte sich etwaig aber, nach einer sprachlichen Überarbeitung, noch mehr Menschen erschließen. Ob wir dadurch mehr Frieden auf Erden erhalten,

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KenFM im Gespräch mit: Stefan Schubert (“Die Destabilisierung Deutschlands”) | KenFM.de

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23-12-18 03:38:00,

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Als Angela Merkel im September 2015 die Grenzen öffnete und damit das Dublin-Abkommen faktisch außer Kraft setzte, war ihr vermutlich nicht bewusst, in welche politische Endlosschleife sie sich auf diese Weise hineinmanövriert hatte. Auch mehr als drei Jahre nach ihrer Entscheidung steht die Flüchtlingskrise noch immer im Zentrum einer Debatte, die sich vor allem durch ihren stets rauer werdenden Ton und einer zunehmenden Polarisierung kennzeichnet. Die Flüchtlingsdebatte droht zu einer Zerreißproben für die Gesellschaft zu werden.

Es scheint, als gäbe es nur dafür oder dagegen. „Willkommensklatscher“ oder „Nazi“. Schwarz oder Weiß. Dies hängt damit zusammen, dass auf beiden Seiten des Spektrums bewusst Fakten ausgeblendet werden, die das eigene Weltbild ins Wanken bringen könnten. Ein gefährlicher Verdrängungsmechanismus ist am Werk, der die Probleme in Zukunft nur noch weiter zuspitzen wird.

Aus diesem Grund hat KenFM mit dem ehemaligen Polizisten Stefan Schubert gesprochen. In seinem Buch „Die Destabilisierung Deutschlands: Der Verlust der inneren und äußeren Sicherheit“ widmet er sich den Schattenseiten der Massenmigration und mit ihnen einer Reihe von Tabuthemen, die von offizieller Seite aus nur allzu gerne kleingeredet werden.

So beschäftigt er sich zum Beispiel mit der Frage nach der Verwicklung des Verfassungsschutzes im Fall Anis Amri, welcher heute vor genau zwei Jahren durch die Kugel eines italienischen Beamten zu Tode kam. Wie war es möglich, dass Amri, trotz seines bemerkenswerten Strafregisters, ungeniert nach Deutschland einreisen und die Behörden mit mindestens 14 verschiedenen Identitäten an der Nase herumführen konnte? Waren hier womöglich Kräfte am Werk, die weit über die Grenzen der BRD hinaus agieren? Welche Implikationen würden sich hieraus ergeben?

Eine Demokratie, die es nicht wagt, sich mit solchen Fragen auseinander zu setzen, hat ihren Namen nicht verdient. Höchste Zeit also, die Scheuklappen abzulegen.

Zwischenzeitlich hat Stefan Schubert ein weiteres Buch veröffentlicht, auf das wir hier an dieser Stelle explizit hinwiesen möchten: „Anis Amri und die Bundesregierung – Was Insider über den Terroranschlag vom Breitscheidplatz wissen“.

Inhaltsübersicht:

0:05:49 Schnöggersburg – eine Kampfstadt für eine Milliarde Euro

0:20:17 Tiefer Staat und Flüchtlingswellen

0:35:03 Ein „Experiment“ in Westeuropa?

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KenFM im Gespräch mit: Elias Davidsson (“Der gelbe Bus”) | KenFM.de

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19-12-18 08:56:00,

Heute jährt sich zum zweiten Mal der Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz, der nach Angaben der Behörden 12 Menschen das Leben kostete und über 50 Verletzte zur Folge hatte. Der Täter, Anis Amri, wurde einige Tage später von den italienischen Behörden bei einer Personenkontrolle erschossen. Der Ablauf der Ereignisse folgte dabei einem altbekanntem Muster: Bei Anschlägen, die im Zusammenhang mit dem sogenannten „islamistisch motivierten Terrorismus“ stehen, gibt es für die mutmaßlichen Täter keinen Strafprozess. Vielmehr wird ihnen, per Druck auf den Abzug, der Prozess gemacht.

Ergeben sich bei einem Tathergang Widersprüche, ist es die Aufgabe der Journalisten diese herauszuarbeiten und die sich daraus ableitenden Fragen in den gesellschaftlichen Diskurs mit einfließen zu lassen.

Elias Davidsson hat genau das getan. In seinem neuen Buch: „Der Gelbe Bus – Was geschah wirklich am Breitscheidplatz in Berlin?“ stellt er all jene Fragen, die sich für ihn nach einer genauen Analyse der Ereignisse um den Anschlag ergeben haben. Er fordert deshalb nichts weiteres, als eine unabhängige Untersuchungskommission zur Überprüfung der Vorgänge am 19.12.2016.

Gar nicht so einfach bei einem gesellschaftlichen Tenor, der da lautet: Fall abgeschlossen. Aber ist er das wirklich? Setzt Euch mit Davidssons Fragen auseinander und macht Euch ein eigenes Bild.

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Veröffentlicht am: 19. Dezember 2018

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KenFM im Gespräch mit: Daniel Harrich (“Pharma-Crime”) | KenFM.de

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03-12-18 01:20:00,

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Wie sicher sind unsere Medikamente?

Dieser Frage ist der investigative Journalist Daniel Harrich in seinem neuen Buch „Pharma-Crime – Kopiert, gepanscht, verfälscht – Warum unsere Medikamente nicht mehr sicher sind“ auf den Grund gegangen.

Seine Rechercheergebnisse zeichnen ein erschreckendes Bild: Kaum einer weiß, was in all den Pillen, Tabletten und sonstigen Arzneimitteln, die uns der vertrauenserweckende Mann im weißen Kittel zu unserem Wohle verschreibt, eigentlich drin ist – erst recht nicht die Apotheker. Wie könnten sie auch, stehen sie doch am Ende einer globalisierten Produktionskette, die vielfach vollkommen intransparent ist. Wirklich nachzuvollziehen, wo denn nun welcher Wirkstoff eigentlich herkommt, ist heute nahezu ein Ding der Unmöglichkeit.

Und die Pharmaindustrie? Schweigt und sitzt Skandale – von Contergan bis Heparin – lieber aus, anstatt dem teilweise tödlichen Treiben ein Ende zu setzen. Man möchte sich sein milliardenschweres Geschäftsmodell eben nicht verbauen. Verantwortungsbewusstsein? Fehlanzeige. Wer denkt, die Profitgier würde zumindest vor dem Handel mit der Gesundheit von Menschen haltmachen, der denkt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten.

Hier den Finger in die Wunde zu legen, war längst überfällig. Harrichs Aufklärungsarbeit ist daher von unschätzbarem Wert für all jene, denen das Wohlergehen der eigenen Mitmenschen am Herzen liegt.

Und wie so häufig bleibt am Schluss die Erkenntnis: Wenn sich wirklich etwas verändern soll, müssen wir selber aktiv werden. Auf die moralische Läuterung einer geldgetriebenen Industrie zu warten, wäre vergebens.

Inhaltsübersicht:

0:00:25 Contergan & Co. – Wie sicher sind unsere Medikamente?

0:14:38 Organisationsstrukturen der Pharma-Kriminalität

0:36:14 Der halbherzige Kampf gegen gefälschte Medikamente

1:00:08 Bewusstes Wegsehen – Parallelen und Verbindungen zwischen Pharmaindustrie und Profisport

1:28:39 Mögliche Wege zu mehr Transparenz im Pharmabereich

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Veröffentlicht am: 2.

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KenFM im Gespräch mit: Fritz Glunk (“Schattenmächte”) | KenFM.de

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28-11-18 09:08:00,

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In der Schule haben wir gelernt, dass neue Gesetze in einer Zusammenarbeit von Bundesregierung, Bundestag und Bundesrat auf den Weg gebracht werden. Die zahlreichen Stationen, die ein Gesetzesentwurf bis zu seiner Verabschiedung zu durchlaufen hat, lassen den Prozess vertrauenserweckend erscheinen. Neue Gesetze, so der Eindruck nach der ersten Theorielektion, werden zum Wohle der Bevölkerung abgeschlossen, quasi als technisches Update einer veralteten Systemversion.

Diese Betrachtung mag zwar oftmals berechtigt sein, kann jedoch in manchen Fällen beim Ablegen der rosaroten Brille zu einer erheblichen Ernüchterung und Enttäuschung führen. Gerade dann, wenn die PR-Trommel am lautesten gerührt wird, wenn die vielen Vorteile eines neuen Abkommens oder Gesetzes gar nicht mehr alle aufzuzählen sind, wenn Politik und Wirtschaft von einer „Win-Win-Situation“ sprechen, ja gerade dann sollte unsereins besonders aufhorchen.

Immer öfter kommt es bei den Volksvertretern zu Verwechslungserscheinungen zwischen Volk und Wirtschaft, zwei Parteien mit oftmals diametralen Interessen. Welche Mechanismen hierbei wirken, beschreibt Fritz Glunk in seinem Buch „Schattenmächte: Wie transnationale Netzwerke die Regeln unserer Welt bestimmen“. Dort legt er dar, wie diese, oftmals Nichtregierungsorganisationen, so beharrlich die Politik umgarnen, bis sie ihnen das Wort reden und den Gesetzgebungsprozess nach ihren Wünschen ausrichtet. Gesetze mit vermeintlich unpopulären Inhalten werden dann auch noch kurz vor Feiertagen oder in Zeiten von Olympiaden und Weltmeisterschaften von den Volksvertretern durchgewunken.

Das sind nicht wirklich gute Neuigkeiten für den Bürger, der sich womöglich auch noch anhören muss, er habe diese Politiker ja gewählt. Doch Glunk belässt es in seinem Buch nicht bei einer Zustandsbeschreibung. Er benennt durchaus Möglichkeiten einer Neukalibrierung der Politik. Hierbei sieht er aber die Betroffenen selbst in der Verantwortung, die das Diktat des großen Geldes viel zu oft widerstandslos hinnehmen.

KenFM hat ihn eingeladen und mit ihm einen Mann kennengelernt, dessen Optimismus unter einer dicken Schicht Realismus immer wieder durchscheint.

Inhaltsübersicht:

0:00:24 Geheime Gesprächsforen und ihr Einfluss auf die Demokratie

0:13:02 Armut in Deutschland und mangelnde Empörung

0:27:07 Die Untergrabung staatlicher Souveränität

0:47:00 Global Governance – Wer herrscht hier wie?

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KenFM im Gespräch mit: Stefan Mekiffer (“Warum eigentlich genug Geld für alle da ist”) | KenFM.de

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14-11-18 11:35:00,

Geld ist genug da. Das wissen wir. Gerade wir, die im vermeintlich reichen Deutschland in einer Überflussgesellschaft leben. Dennoch stellt sich selbst hierzulande die Frage, wo es denn verblieben ist, das viele Geld und ob es vielleicht nicht doch zu wenig davon gibt, wenn das Straßenbild einer jeden Großstadt sichtbare Manifestation offenkundigen Mangels ist.

Ein möglicher Erklärungsansatz für diesen scheinbar systemimmanenten Mangel ist es, ihn zur Grundlage unserer modernen Kultur zu erheben, ohne den der Mensch fernab jeglichen Fortschrittes noch heute mit Speer und Bogen durch die Wälder streifen würde. Nach dieser Vorstellung sind die negativen Folgen unseres Geldsystems, wie Anonymität oder die Zwänge, die es auf uns auszuüben vermag, der Preis für die Prosperität der menschlichen Spezies.

In den Augen von Stefan Mekiffer ist eine andere Erklärung weitaus schlüssiger: Das System ist fehlerhaft konstruiert. Die durch den Zinsmechanismus erzeugte künstliche Verknappung des Geldes mag den Menschen zwar zu so mancher Großtat antreiben, doch ist sie es auch, die ihn von einem sozialen Wesen zu einem ichbezogenen Homo Oeconomicus heranzieht.

Da die Ökonomie jedoch keine Naturwissenschaft ist, liegt es am Menschen selbst, fehlerhafte und sogar lebensfeindliche Programmierfehler mit einem Systemupdate zu beheben. Im Gespräch mit KenFM legt Mekiffer dar, an welchen Stellschrauben er hierbei ansetzen würde.

Inhaltsübersicht:

0:09:59 Entstehung, Funktion und Wert von Geld

0:23:25 Macht Reichtum glücklich?

0:38:06 Geld ist ein Versprechen

0:44:17 Ein neues System – ohne Verknappung, ohne Überfluss

0:59:18 Egoismus in unserem Geldsystem

1:15:42 Inseln der Nachhaltigkeit – langsam aussteigen

1:27:24 Eine Griechenland-Hilfe, die keine war

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RUBIKON: Im Gespräch: „Der allgegenwärtige Antisemit“ (Moshe Zuckermann) | KenFM.de

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03-11-18 07:14:00,

Mit Demagogie und Stigmatisisierungen wollen die Eliten den Diskurs beherrschen und die öffentliche Meinung kontrollieren. Jens Lehrich und Florian Ernst Kirner im Gespräch mit Moshe Zuckermann.

Von Florian Ernst Kirner.

Moshe Zuckermann ist einer der Großen unserer Zeit. Als Historiker, zweifellos. Als mutiger Bürger Israels, selbstverständlich. Als Kämpfer für die Menschenrechte der Palästinenser, klar.

Vor allen Dingen aber, das durften Jens Lehrich und ich in Frankfurt am Main erleben, ist Moshe Zuckermann eine große, große Persönlichkeit unserer an Persönlichkeiten nun nicht gerade reichen Zeit.

Dieser Mann hat eine geistige Tiefe erreicht, die sich nicht allein durch Jahrzehnte des Forschens und Denkens erklärt. Sie ist auch aus den fruchtbarsten Traditionen des Geistes- und Kulturlebens erwachsen. Und sie ist das Ergebnis eines Lebens, das Anteil nimmt, das eingegriffen hat, das nicht nur irgendwo dabei gewesen ist, sondern mittendrin stand, im Fluss der Geschichte.

Dieses Leben begann als bewusstes Wirken in Frankfurt am Main. Die Erzählungen Moshe Zuckermanns über seine Erfahrungen als jüdischer Schüler in einem Westdeutschland kurz nach der Nazizeit sind so überraschend wie berührend. Seine Mitschüler, so berichtete er uns, seien durch die Bank feine Kerle gewesen.

Die große Perspektive

Die anhebende Studentenbewegung erreichte auch den Gymnasiasten Zuckermann.

Der wurde Marxist, aber auch, und mit einer gewissen Selbstverständlichkeit, in dieser Zeit kurz nach dem Holocaust, zu einem jungen Zionisten. Der Traum vom neuen Judenstaat in der Ferne begann hell zu leuchten in ihm.

1970 zog er dann tatsächlich in diese vermeintlich sichere, neue Heimstatt des geschundenen Judentums – aber die Realität, die er dort vorfand, stürzte ihn in erste Zweifel. Am Ende stand der Bruch mit einem expansiven und militaristischen Zionismus, der die Rechte der Palästinenser mit Füßen tritt.

Unser Gespräch nahm viele Wendungen und Zuckermann beschrieb die ganz große Perspektive: die Situation der Juden am Ausgang des 19. Jahrhunderts, die Entstehung des Zionismus in Wien, die Gegnerschaft von Karl Kraus und Theodor Herzl, die innenpolitische Lage Israels heute, die relative Isolation der Friedensbewegung und der winzigen israelischen Linken.

Und natürlich ging es auch um den Diskurs über die Juden, den Holocaust und den Staat Israel im heutigen Deutschland.

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KenFM im Gespräch mit: Andrea Komlosy (“Grenzen: Räumliche und soziale Trennlinien im Zeitenlauf”) | KenFM.de

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02-11-18 09:07:00,

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Spätestens seit der eigenmächtigen Grenzöffnung durch Angela Merkel auf dem vorläufigen Höhepunkt der Flüchtlingskrise im Sommer 2015, ist die Debatte über Grenzen, über „No Borders“ und „Closed Borders“, zu einem medialen Dauerbrenner mutiert. Plötzlich flammte ein Thema auf, welches man in Zeiten von Globalisierung, supranationalen Währungsräumen und transkontinentalen Wirtschaftsabkommen, auf dem Wege der Selbstauflösung wähnte.

Die infolgedessen unternommenen Versuche der Problemanalyse beschränken sich in ihrer Mehrheit auf nationalstaatliche, respektive kontinentale Außengrenzen. Das Phänomen der Grenze im Allgemeinen wird in Zeiten „grenzenloser Möglichkeiten“ jedoch nur selten in all seiner Komplexität ausgeleuchtet. Eine Wissenslücke, die die ohnehin aufgeladene Debatte nur weiter befeuert.

Höchste Zeit also, etwas Druck vom Kessel zu nehmen und sich dem Thema mit mehr Gelassenheit zu nähern. In ihrem Buch „Grenzen: Räumliche und soziale Trennlinien im Zeitenlauf“ beschreitet die österreichische Sozialhistorikerin Andrea Komlosy genau diesen Weg. Nichts wird beschönigt und nichts verteufelt. Grenzen werden schlicht als das beschrieben, was sie sind: Ein natürlicher Bestandteil menschlicher Existenz.

Auch wenn Grenzen zwangsläufig etwas inhärent Trennendes haben, ist dies zunächst einmal weder positiv noch negativ. Erst das gewollte Hinwegsehen über offenkundig vorhandene Grenzen, bereitet den fruchtbaren Nährboden für Konflikte entlang ihrer Verläufe.

Ein angemessener Weg wäre also, sich der existierenden Grenzen, welcher Beschaffenheit auch immer sie sein mögen, bewusst zu werden und sich ihnen vorbehaltlos zu nähern. So werden aus ihnen Räume der Begegnung und des gegenseitigen Verständnisses.

Inhaltsübersicht:

0:04:15 Das Wort „Grenze“ – eine etymologische Herleitung

0:11:50 Natürliche und staatliche Grenzen

0:21:25 Nationalstaat, Kolonie und deren Gemeinsamkeiten

0:32:35 Feindbilder, künstlich erzeugte und durchlässige Grenzen

0:55:20 Die Deutungshoheit der Presse in Österreich und Deutschland

1:02:20 Das Helfersyndrom und die Grenzen im Kopf

1:12:40 Digitalisierung – die virtuelle Grenzenlosigkeit

1:26:40 In Zeiten, als Grenzen erträglich waren

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KenFM im Gespräch mit: Jean Feyder (“Leistet Widerstand!”) | KenFM.de

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30-10-18 07:16:00,

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Jean Feyder ist gebürtiger Luxemburger. In seinem Heimatland, sowohl von der Fläche als auch von den Einwohnern her, eines der kleinsten in ganz Europa, gibt es eine McDonalds Filiale, der es gelingt mit 13 Mitarbeitern 13,7 Milliarden Euro zu erwirtschaften. Welch bemerkenswerte Konzentration an fleißigen Arbeiterbienen!

Die Einsicht, dass es dabei nicht mit rechten Dingen zugehen kann, hat sich jedoch spätestens seit den LuxLeaks auch über die Landesgrenzen des Zwergstaates hinaus verbreitet. Luxemburg ist ein Land der Briefkastenfirmen. Ganze 27 % des dortigen Bruttoinlandsproduktes entfallen auf den Finanzsektor. Dieser bietet den großen multinationalen Unternehmen wie Apple, Amazon, Ikea und Co. eine bunte Palette an „Steueroptimierungsmöglichkeiten“, die deren Gewinne in ungeahnte Höhen wachsen lassen.

Feyder legt sich mit genau diesem Finanzsektor an. Er kritisiert das neoliberale Dogma der „offenen Märkte“, die nur dann offen sind, wenn sich die finanzkräftigen Strippenzieher dadurch ein gutes Geschäft erhoffen. Da er es nicht nur bei Kritik belassen möchte, widmet er sich in seinem Buch „Leistet Widerstand! Eine andere Welt ist möglich“ der Frage, inwieweit der Einzelne gegen diese zum Himmel schreienden Ungerechtigkeiten selber aktiv werden kann. Eine längst überfällige Beleuchtung des Weges von der Erkenntnis hin zur konkreten Handlung.

Inhaltsübersicht:

0:05:01 Die Botschaft des Buches – zusammengefasst von Ken Jebsen

0:09:04 McDonald’s Kapitalismus im Steuerparadies Luxemburg

0:16:18 Public Private Partnerships – Staatsmissbrauch in Perversion

0:27:39 Freihandel schafft Wirtschaftsflüchtlinge

0:39:50 Eigenproduktion statt Import

0:49:21 Entwicklungshilfe mit Bedingungen und Steuerparadiese

1:03:48 Solidarität in Europa

1:09:16 Palästina

1:20:16 Kubas Weg in die Unabhängigkeit

1:27:55 Papst Franziskus: „Diese Wirtschaft tötet.“

1:30:14 EU-Politik und EU-Krisen aktuell

1:35:58 Widerstand lokal leisten

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KenFM im Gespräch mit: Jochen Mitschka (“Schattenkriege des Imperiums”) | KenFM.de

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26-10-18 10:01:00,

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Der Iran ist ein gebeuteltes Land. Seit nunmehr über 60 Jahren ist der Staat in Vorderasien auf dem Radar (neo-)kolonialer Kräfte, denen von illegalen Regime-Changes bis zu strangulierenden Sanktionsmaßnahmen kein Mittel zu schade ist, um das Land zu schwächen und politisch auf Kurs zu bringen.

Dass der Iran trotz alldem kein „Failed State“, sondern sich als besonders zäh und krisenresistent erwiesen hat, macht ihn in den Augen einiger Geostrategen besonders gefährlich und schürt deren imperiale Kriegsgelüste. Die geostrategische Lage und die großen Erdölvorkommen des Iran wecken dabei besondere Begehrlichkeiten.

Die gezielte Strategie der Spannung im nahen und mittleren Osten hat Jochen Mitschka in seinem neuen Buch „Schattenkriege des Imperiums: Der Krieg gegen den Iran“ eingehend analysiert. Die Aufkündigung des Atomabkommens mit dem Iran ist dabei nur ein Beispiel für die beabsichtigte Destabilisierung der Region.

Im Gespräch mit KenFM zeigt er sich besorgt über die ständigen Zündeleien, die sich leicht zu einem unkontrollierbaren Flächenbrand ausbreiten könnten, wenn nicht bald etwas Vernunft im Umgang mit dem regionalen Schwergewicht Iran einkehrt.

Dabei gäbe es für eine diplomatischere Herangehensweise allen Grund: So könnte der Iran, was eine tatsächliche „Demokratisierung“ der Region angeht, sogar eine Vorreiterrolle spielen.

Schwer zu glauben? Jochen Mitschka zeichnet ein Bild von dem Iran, wie man es in den Mainstream-Medien hierzulande nicht gezeigt bekommt.

Inhaltsübersicht:

0:06:05 Der Vertragsbruch der USA mit dem Iran

0:16:42 Revolutionen im Iran – Atombomben für den Irak

0:24:05 „Politik der konstruktiven Zerstörung“

0:29:56 Wie demokratisch ist die Republik Iran?

0:44:09 Das Kopftuch: Feminismus im Iran

0:56:59 Der Krieg ist beschlossene Sache

1:18:31 Hamas, Hisbollah und der Terror im Jemen

1:32:55 Deutschlands Position und deutsches Machtstreben

1:36:53 Wie lässt sich ein angekündigter Krieg verhindern?

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KenFM im Gespräch mit: Timm Koch (“Herr Bien und seine Feinde”) | KenFM.de

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17-10-18 07:17:00,

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Von Albert Einstein soll der Satz stammen: „Wenn die Biene stirbt, dann hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben“. Die Erfolgsdoku „More Than Honey“ ist seine moderne Überlieferung. So hat inzwischen nun fast jeder mitbekommen, dass es mit den Bienen mehr auf sich hat, als nur schmackhafter Honig und schmerzhafte Stiche. Doch was ist es, das die Biene so unverzichtbar macht? Und wie funktioniert der hochkomplexe Organismus Bienenvolk eigentlich genau?

Timm Koch setzt sich nun schon seit vielen Jahren mit eben diesen Fragen auseinander. In seinem Buch „Herr Bien und seine Feinde“ liefert der begeisterte Hobbyimker Antworten auf die Fragen, die der Biene in der heutigen Berichterstattung zu unverhoffter Popularität verholfen haben. Antworten, die weit über die Insektengruppe der Biene hinausgehen und die die Beziehung des Menschen zu seiner Umwelt in ein völlig neues Licht rücken.

Inhaltsübersicht:

0:04:38 Die Varroamilbe – ein relativ neuer Bienenfeind

0:07:49 Bestäubung

0:15:56 Synthetische Pfanzenschutzmittel

0:19:19 Das Leben einer Biene im Bienenstock

0:27:20 Die Aufgabenverteilung im Bienenstock

0:35:07 Die Biene und der Mensch

0:41:41 Menschliche Hybris und die Gier nach Göttlichkeit

0:46:06 Die natürlichen Feinde der Biene

1:01:48 Bienenbrot, Bienengift & Gelée royale.

1:08:38 Bienen haben Charakter

1:23:49 Wenn Bienen volltanken

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Veröffentlicht am: 17. Oktober 2018

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KenFM im Gespräch mit: Florian Schwiecker (“Verraten”) | KenFM.de

KenFM im Gespräch mit: Florian Schwiecker (“Verraten”) | KenFM.de

07-10-18 06:11:00,

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Viele von uns haben sich schon einmal die Frage gestellt, wie es wäre, einen Schwerverbrecher vor Gericht vertreten zu müssen. Florian Schwiecker hat dies jahrelang hauptberuflich gemacht. Als Strafverteidiger musste er ein Meister im Umgang mit den „schlimmen Jungs“ werden, um seine Aufgabe – die Findung eines für seinen Mandanten angemessenen Strafmaßes – zur allgemeinen Zufriedenheit zu erfüllen.

Seine Laufbahn verschlug ihn in die USA, wo ihm schließlich auf einem Flug von Atlanta in das kanadische Toronto die Idee kam, einen Roman zu verfassen. Er hatte neben einem Armeesoldaten gesessen, dessen Schilderungen über seine Erfahrungen bei Auslandseinsätzen einen solch nachhaltigen Eindruck bei ihm hinterließen, dass er sich umgehend an die Arbeit machte.

Herausgekommen ist „Verraten“ – Ein mitreißender Thriller über Terror und Terrorbekämpfung, in den der Autor persönliche Erfahrungen aus seiner Zeit als Strafverteidiger mit einfließen lässt. Dass ihm sein Buch inzwischen sogar in Zeitschriftengeschäften am Bahnhof in die Hände fällt, war wohl anfangs selbst für ihn kaum abzusehen.

Doch wer Schwiecker zuhört, merkt schnell: Der Mann ist ein Tausendsassa. Denn während er seine Juristenkarriere an den Nagel gehängt hat, um einen Posten als Geschäftsführer bei einem internationalen Konzern anzunehmen, steht ihm nun plötzlich die Tür zu einem völlig neuen Berufsfeld offen: Schriftsteller. Eine Option, die angesichts des Erfolges von „Verraten“ alles andere als abwegig erscheint. So oder so, die Leser wird es freuen zu hören, dass ein Folgewerk bereits in Arbeit ist.

Inhaltsübersicht:

0:00:22 Florian Schwiecker – Verantwortungsbewusste Strafverteidigung

0:22:12 Special Forces und weitere Täter in Uniform

0:47:50 Der G20 Gipfel in Hamburg aus der Sicht eines Juristen

1:06:13 Der Entstehungsprozess und die Reaktionen auf das Buch

1:18:30 Wirtschaftspolitik und der Kampf gegen den Terror

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KenFM im Gespräch mit: Prof. Rainer Mausfeld (“Warum schweigen die Lämmer?”) | KenFM.de

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02-10-18 02:41:00,

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Dass Professor Rainer Mausfeld es im Alter von 68 Jahren mit seinen Vorträgen noch zu einem Millionenpublikum bringen würde, hätte er selbst vermutlich als Letzter vermutet. Doch ganz offensichtlich trifft er mit seinen Inhalten, verbildlicht durch die inzwischen weitläufig bekannte politische Metapher der „schweigenden Lämmer“, den Nerv der Zeit. Es ist, als hätten wir jahrelang eine dunkle Vermutung gehegt und endlich spricht sie einmal jemand aus – Unsere Demokratie ist bei weitem nicht so demokratisch, wie sie uns verkauft wird.

Nun ist der Kaiser also nackt. Dennoch hält sich die gesellschaftliche Empörung in Grenzen. Wie lässt sich das erklären? Professor Mausfeld ist überzeugt: Es liegt an der Beschaffenheit des Kaisers, der nicht mehr in schicker, feudaler Tenue, sondern in Form unpersönlicher, intransparenter und abstrakter Machtstrukturen daherkommt. Genannte Strukturen, man kann sie auch als Elitenetzwerke bezeichnen, bedienen sich des Begriffes der Demokratie, weil er sich für sie als ideale Revolutionsprophylaxe in Zeiten zunehmend feudal anmutender sozialer Ungleichheit herausgestellt hat. Da diese Verschleierungstaktik, bei der ideologisch aufgeladene Begriffe inhaltlich in ihr Gegenteil verkehrt werden, sich zu Indoktrinationszwecken als besonders effektiv erwiesen hat, kommt sie auch in aller Regelmäßigkeit zur Anwendung. So z.B. bei Wörtern wie „Globalisierung“ oder „freie Märkte“, welche der desorientierten Bevölkerung als naturgegebene Phänomene verkauft werden, um über das in ihrer neoliberalen Interpretation verankerte Recht des Stärkeren hinwegzutäuschen.

Hieraus ergibt sich die Aufgabe, die Kluft zwischen dem vorgegaukeltem und dem eigentlichen Wortsinn, zwischen PR und Realität, zu überwinden, mit dem Ziel sich dabei Schritt für Schritt an das Ideal demokratischer Verhältnisse im Sinne der Aufklärung anzunähern. Dafür bedarf es nicht nur der intellektuellen Bewaffnung und Bewusstwerdung über die subtilen Techniken der Meinungskontrolle des Einzelnen, sondern vor allem auch des Eingeständnisses, dass man einem gigantischen Betrug aufgesessen ist.

Professor Mausfelds Buch „Warum schweigen die Lämmer?“, welches die Inhalte des beliebten gleichnamigen Vortrages weiter vertieft, kann diesen kollektiven Aufwachprozess mit anschieben. Ins Handeln kommen müssen wir dann aber schon selber.

Inhaltsübersicht:

0:04:56 Der Kaiser ist nackt – wir wissen es alle

0:13:15 Der „Feind“ ist abstrakt

0:21:50 Aber wir haben doch eine Demokratie…

0:31:16 Wie wichtig ist Repräsentation in einer Demokratie?

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KenFM im Gespräch mit: Peter Frey (peds-ansichten.de) | KenFM.de

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15-09-18 07:05:00,

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Blogs gibt es viele. Es gibt Beautyblogs, Foodblogs, Fashionblogs und unzählige weitere Formen des Internet-Journals. Unter ihnen ist nur selten ist mal ein Blog, der dem Leser sorgfältig recherchierte, scharfe politische Analysen liefert, die ihn zu einem Blick über den Tellerrand hinaus animieren.

Peter Frey – besser gesagt sein Blog „Peds Ansichten“ – ist eine dieser erfrischenden Ausnahmen. Es ist ein Ort, an dem der Leser möglicherweise völlig neue Analysen und Sichtweisen über geopolitisches Zeitgeschehen dargelegt bekommt und der ihm Wege des alternativen Denkens aufzeigt, die ihm vermutlich durch das alleinige Studium der Massenmedien verborgen geblieben wären.

Es sind Leute wie Frey, die mit ihrem unermüdlichen ehrenamtlichen Engagement dafür sorgen, dass die von den Mainstream-Medien bewusst kreierte Informationslücke, im Internet ein Stück weit geschlossen wird.

Die intensive Arbeit an seinem Blog ließ in Frey die Erkenntnis heranwachsen, dass es die Angst ist, die dafür sorgt, dass der Mensch, trotz all seiner friedfertigen Anlagen, noch immer ein konfliktgeplagtes Wesen ist. Gegen Angst existiert jedoch ein wirksames Gegenrezept: Mut!

Mut, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen, um sich so neue Gestaltungsräume zu schaffen, anstatt sich durch angstgetriebene Selbstkonditionierung in die Gefangenschaft einer Opferrolle zu manövrieren.

Peter Freys Lebenslauf macht Mut. Er war Autoschlosser, Taxifahrer und nach der Insolvenz als IT-Berater sogar Sozialhilfeempfänger. Sein Weg aus der Hartz-IV-Falle, hin zu dem Punkt, an dem er heute steht, zeigt wie Beharrlichkeit und Begeisterung für das eigene Tun Berge versetzen können. Krisen können Chancen sein. Wie in der Geopolitik hängt alles von der Betrachtungsperspektive ab.

Inhaltsübersicht:

0:00:28 Peter Frey – Vom Taxifahrer zum Blogger

0:10:33 Der Blog Peds Ansichten

0:39:14 Einblick in die Geschichte der NATO

0:57:23 Der Greater Area Plan (GAP) – War/Ist die NATO ein US-Projekt?

1:01:31 Anwendung von Atombombentechnologie – Pläne und Wirklichkeit

1:27:02 Ängste als Kriegsbereiter

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KenFM im Gespräch mit: Roberto De Lapuente (“Rechts gewinnt, weil Links versagt”) | KenFM.de

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10-09-18 07:15:00,

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9,2 Prozent der Stimmen erhielt die Linkspartei bei der letzten Bundestagswahl in 2017. Kann dieses Ergebnis zufriedenstellen? In Anbetracht der angespannten sozialen Lage, in der sich große Teile der Menschen in diesem Lande befinden, erscheint das Ergebnis doch eher bemerkenswert bescheiden. Man sollte meinen, dass Missstände wie Hartz IV, der größte Niedriglohnsektor Europas oder auch Alters- und Kinderarmut, dem linken politischen Spektrum einen idealen Nährboden liefern müssten. Stattdessen erleben wir jedoch in ganz Europa ein Erstarken rechter Bewegungen und Parteien. Lega Nord in Italien, Le Pen in Frankreich, AfD in Deutschland, um nur einige zu nennen. Wie lässt sich dieses Paradoxon erklären?

Der Autor und Blogger Roberto De Lapuente hat sich in seinem Buch „Rechts gewinnt, weil Links versagt“ eingehend mit dieser Frage beschäftigt. Im Gespräch mit KenFM legt er zahlreiche Gründe dar, die seiner Ansicht nach für die heutige Schwäche der Linken mitverantwortlich sind.

Da wären beispielsweise die ständigen Grabenkämpfe über die Frage nach den „wahren“ linken Werten. Diese haben dafür gesorgt, dass das linke Lager in unzählige Splittergruppen zerfallen ist, welche politisch jedoch so diffus positioniert sind, dass es von außen betrachtet kaum noch nachvollziehbar ist, wer oder was Links eigentlich ist.

Oder der endgültige Abschied der SPD in den Neoliberalismus, mit dem, um es mit den Worten De Lapuentes auszudrücken: „…die SPD aufgehört hat, eine Alternative für Deutschland zu sein“. Wo auch immer die Fehler liegen, eines ist sicher: Wenn linke Bewegungen in Zukunft mehr sein wollen, als nur eine Randerscheinung, führt kein Weg daran vorbei, die Lager der „rechten Linken“ und der „linken Linken“ zu versöhnen. Dabei müssten sich zwar beide Seiten von einigen ihrer Ideale verabschieden, doch gleichzeitig könnten sie voneinander lernen, um mit vereinten Kräften zu neuer Stärke zu finden.

Politik ist Konsensbildung und Konsensbildung beginnt nicht erst außerhalb der eigenen Partei. Wenn es den Linken also gelingt, die eigenen inneren Fronten aufzuweichen, könnten sie tatsächlich ein kleiner Hoffnungsschimmer am Parteienhimmel werden.

Inhaltsübersicht:

0:03:57 Warum Europa rechts wählt

0:09:23 Ist die Linke unterwandert?

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KenFM im Gespräch mit: Tommy Hansen (Podcast) | KenFM.de

KenFM im Gespräch mit: Tommy Hansen (Podcast) | KenFM.de

31-08-18 07:27:00,

Am 18. August 2018 verstarb der dänische Journalist Tommy Hansen nach schwerer Krankheit. Anlässlich seines Todes möchten wir auf ein Interview hinweisen, das KenFM im Sommer 2014 mit ihm geführt hat. In diesem Gespräch stellte er zum ersten Mal seine Idee eines Internetmagazins vor, das man auch ausdrucken kann.

Tommy Hansen war Gründer der Internetplattform Free21.org. In seinem Kampf für freie und unabhängige Medien setzte er sich insbesondere für eine Aufklärung der Ereignisse um die Anschläge am 11. September 2001 ein. Mit Tommy Hansen verliert der freie investigative Journalismus einen großer Mitstreiter in der Medienrevolution. Das Projekt Free21 wird weiterleben!

Anmoderation zum Interview:

Die Anschläge vom 11. September 2001 haben die gesamte Welt in eine neue Ära der Geschichte katapultiert. Mit dem 11. September wurden zahlreiche Kriege gerechtfertigt, und seit 2001 sind die USA in eine Nation, die Folter bis heute offiziell betreibt und mit 9/11 rechtfertigt.

Der 11. September führte zum Patriot-Act in den USA, also zur massiven Bescheidung von Bürgerrechten.

Der 11. September führte über den Hebel der NSA zu einem weltweiten Misstrauen gegenüber allen Ländern, die nicht bereit waren, den demokratiegefährdenden Weg der USA mitzugehen.

„Wer nicht für uns ist ist gegen uns!“ Dieser Satz des damaligen US-Präsidenten George W. Bush gilt unter Obama erst recht und hat mit der Drohnenpolitik seinen aktuellen Höhepunkt gefunden.

Auch ein Berufszweig ist seit dem 11. September besonders betroffen: Der Journalismus. Wer es bis heute auch nur wagt, kritische Fragen zu diesem Jahrhundertverbrechen zu stellen, das bis heute zu großen Teilen nicht aufgeklärt wurde, schießt sich ins Aus und begeht schnell finanziellen Selbstmord.

Sei „embedded“ oder ein Verschwörungstheoretiker – und damit Freund von Terroristen. Das ist die von den USA diktierte Linie, an der sich der Journalist zu orientieren hat.

KenFM gehört zu den wenigen Pressehäusern im deutschsprachigen Raum, das immer wieder Menschen die Gelegenheit bietet, den Fall 9/11 um weitere offene Fragen zu bereichern. Z.B. Mathias Bröckers, Daniele Ganser und Elias Davidsson.

Unlängst trafen wir den Journalisten Tommy Hansen, um mit ihm ein ausführliches Gespräch zu führen. Hansen lebt in Dänemark, arbeitet seit Jahren auf dem Gebiet der 9/11-Forschung und hat sich als freier Autor einen internationalen Ruf erarbeitet.

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KenFM im Gespräch mit: Tommy Hansen | KenFM.de

KenFM im Gespräch mit: Tommy Hansen | KenFM.de

19-08-18 06:07:00,

Am 18. August 2018 verstarb der dänische Journalist Tommy Hansen nach schwerer Krankheit. Anlässlich seines Todes möchten wir auf ein Interview hinweisen, das KenFM im Sommer 2014 mit ihm geführt hat. In diesem Gespräch stellte er zum ersten Mal seine Idee eines Internetmagazins vor, das man auch ausdrucken kann.

Tommy Hansen war Gründer der Internetplattform Free21.org. In seinem Kampf für freie und unabhängige Medien setzte er sich insbesondere für eine Aufklärung der Ereignisse um die Anschläge am 11. September 2001 ein. Mit Tommy Hansen verliert der freie investigative Journalismus einen großer Mitstreiter in der Medienrevolution. Das Projekt Free21 wird weiterleben!

Anmoderation zum Interview:

Die Anschläge vom 11. September 2001 haben die gesamte Welt in eine neue Ära der Geschichte katapultiert. Mit dem 11. September wurden zahlreiche Kriege gerechtfertigt, und seit 2001 sind die USA in eine Nation, die Folter bis heute offiziell betreibt und mit 9/11 rechtfertigt.

Der 11. September führte zum Patriot-Act in den USA, also zur massiven Bescheidung von Bürgerrechten.

Der 11. September führte über den Hebel der NSA zu einem weltweiten Misstrauen gegenüber allen Ländern, die nicht bereit waren, den demokratiegefährdenden Weg der USA mitzugehen.

„Wer nicht für uns ist ist gegen uns!“ Dieser Satz des damaligen US-Präsidenten George W. Bush gilt unter Obama erst recht und hat mit der Drohnenpolitik seinen aktuellen Höhepunkt gefunden.

Auch ein Berufszweig ist seit dem 11. September besonders betroffen: Der Journalismus. Wer es bis heute auch nur wagt, kritische Fragen zu diesem Jahrhundertverbrechen zu stellen, das bis heute zu großen Teilen nicht aufgeklärt wurde, schießt sich ins Aus und begeht schnell finanziellen Selbstmord.

Sei „embedded“ oder ein Verschwörungstheoretiker – und damit Freund von Terroristen. Das ist die von den USA diktierte Linie, an der sich der Journalist zu orientieren hat.

KenFM gehört zu den wenigen Pressehäusern im deutschsprachigen Raum, das immer wieder Menschen die Gelegenheit bietet, den Fall 9/11 um weitere offene Fragen zu bereichern. Z.B. Mathias Bröckers, Daniele Ganser und Elias Davidsson.

Unlängst trafen wir den Journalisten Tommy Hansen, um mit ihm ein ausführliches Gespräch zu führen. Hansen lebt in Dänemark, arbeitet seit Jahren auf dem Gebiet der 9/11-Forschung und hat sich als freier Autor einen internationalen Ruf erarbeitet.

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KenFM im Gespräch mit: Klaus-Jürgen Bruder (“Psychologie ohne Bewusstsein”) | KenFM.de

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11-08-18 09:24:00,

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Behaviorismus. Eine Wissenschaftsform, die das Verhalten von Lebewesen untersucht, ohne dabei dem Innenleben des Untersuchungsobjektes Rechnung zu tragen. Das Gehirn eines Menschen wird in den Modellen der Behavioristen als eine Art Black-Box dargestellt, welches auf einen bestimmten äußeren Reiz ein voraussehbares Reaktionsmuster abspult.

„Unsinn!“ könnte man als spiritueller Zeitgenosse nun entgegnen und auf das sich neuerdings in aller Munde befindende Bewusstsein verweisen. Ein nicht unberechtigter Einwand.

Allerdings lehrt uns ein Blick in die Geschichte, dass es scheinbar möglich ist, mittels verschiedener Konditionierungstechniken das Bewusstsein eines Menschen nahezu vollständig auszuschalten. Das erklärt auch, warum die Psychologie in ihren Ursprüngen eine von den Eliten geförderte Forschung war. Um effektiv Gehorsam zu schaffen, müssen die Herrschenden die Beherrschten besser kennen, als diese sich selber. Nur so können auf strikter Ungleichheit beruhende Herrschaftssysteme den Bevölkerungen als „alternativlos“ verkauft werden.

Wenn also heutzutage von einer wachsenden Schere zwischen arm und reich die Rede ist, müssten wir uns eigentlich fragen, wie es dazu kommen konnte, dass wir als Gesellschaft solche zum Himmel schreienden Ungerechtigkeiten mehr oder weniger widerstandslos als „normal“ hinnehmen. Offensichtlich sind uns die herrschenden Eliten noch immer einige Schritte voraus.

Ihre Druckventile, die vom Hartz-4-Empfänger über den „Einwanderer in die Sozialsysteme“ bis hin zu dem in Mesut Özil personifizierten Versagen „der Mannschaft“ bei der Fußball-WM reichen, werden noch immer allzu gerne angenommen, um angestauten Frust in systemerhaltende Bahnen zu lenken.

Wie kommen wir aus dieser Nummer raus? Der Psychologe Klaus-Jürgen Bruder liefert Denkansätze aus seinem Wissenschaftsgebiet und zeigt auf, dass das menschliche Gehirn weit mehr ist, als eine maschinenartige Black-Box. Dessen müssten wir uns nur bewusst werden.

Inhaltsübersicht:

0:04:47 Ist Gehorsam menschlich?

0:08:30 Behaviorismus

0:22:08 Künstlich erzeugte Realität durch Medien

0:24:31 Neusprech zu alten Themen und das Problem der Verdrängung

0:33:42 Gibt es Unterschiede zur großen Verdrängung in der NS-Zeit?

0:42:37 Der Alltag eines Therapeuten

0:49:32 Der „Schulz-Effekt“

1:05:35 Räume der Selbstbestimmung

1:16:27 Behaviorismus plakativ erklärt

1:25:51 Techniken,

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KenFM im Gespräch mit: Margret Rasfeld (“Schulen im Aufbruch”) | KenFM.de

KenFM im Gespräch mit: Margret Rasfeld (“Schulen im Aufbruch”) | KenFM.de

05-08-18 07:37:00,

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„Nicht für die Schule, für das Leben lernen wir.“ Diese Weisheit stimmt. Sie sagt uns, dass es noch mehr gibt, als das, was uns in über einem Jahrzehnt Schulzeit versucht wird beizubringen. Unser Schulsystem hat mit seinem Lehrauftrag genau das zum Ziel: Jungen Menschen Wissen und Kenntnisse zu vermitteln, die ihnen im Leben weiterhelfen – an Haupt-, Realschulen und Gymnasien.

Und da sind wir schon beim einem Kernproblem: Der „Selektion“. Schon bei der Wahl des Schultyps stellt man Weichen. Bei dieser Vorauswahl können wir bereits erkennen, wer es voraussichtlich im Leben zu etwas bringen und Karriere machen könnte und wem das verwehrt bleibt. In diesem Konkurrenzsystem fallen die Würfel früh. Hinzu kommt, dass der Lehrplan im Mittelpunkt steht und nicht die individuelle Leistungsförderung. Schneller, höher, weiter ist das Gebot der Stunde und mit dem gescheiterten G8 hatte man genau das zum Ziel: die neoliberalen Märkte brauchen gehorsame Arbeiter und Konsumenten, keine Kreativen und Freidenker.

Margret Rasfeld war Leiterin an der Evangelischen Schule Berlin Zentrum und ist Mitbegründerin der Initiative „Schule im Aufbruch“. Sie hat diese Probleme erkannt und wirbt intensiv für einen grundsätzlichen Wandel im Umgang mit Kindern und Jugendlichen. Nicht der Lehrplan sollte im Fokus stehen, sondern der Mensch, der lernwillig und wissbegierig ist, mit all seinen Vorlieben, Eigenheiten und besonderen Fähigkeiten. Lernen im Gleichschritt funktioniert nicht.

Von Geburt an sind wir Wesen, die mit dem Turbo-Booster „Neugier“ ausgestattet sind. Er befeuert unser Gehirn derart, dass wir innerhalb kurzer Zeit eine Sprache lernen und höchst komplexe, feinmotorische Bewegungsabläufe beherrschen können – niemand sonst lernt so schnell, wie ein Kleinkind. Und warum? Weil es Freude macht.

Seltsamerweise wird uns diese Freude, und damit die Lust am Lernen, sukzessive abtrainiert, sehr früh und sehr methodisch; mit Frontalunterricht und Ganztagsschulen ohne wirkliche Beziehungspersonen. Zeit für Freizeit? Keine Chance. All die vielen Abenteuer in der Natur sterben heute im Klassenzimmer.

Dass uns aber ein funktionierender, gehorsamer Nachwuchs nicht weiterhilft, ja sogar noch weiter in die Krisen des 21. Jahrhunderts treibt, können oder wollen Bildungspolitiker wohl nicht einsehen.

Alternative Wege gibt es aber schon.

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KenFM im Gespräch mit: Gerald Hüther (“Mit Freude lernen”) | KenFM.de

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03-08-18 06:41:00,

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Die hebbsche Lernregel, verkürzt in dem Ausspruch: „What fires together, wires together“, ist die grundlegende Essenz dessen, was die vergangenen Jahrzehnte in der Hirnforschung hervorgebracht haben. Neuroplastizität nennt sich das dahinter verborgene Phänomen, welches ganz nach seiner inhärenten Logik dafür sorgt, dass wir alle, die wir eine Schule aufgesucht haben, den Lernprozess unweigerlich mit dieser Institution in Verbindung setzen.

Nun würde dies an sich kein Problem darstellen, wenn Schulen tatsächlich Orte wären, in denen die im Menschen verankerte Lernbereitschaft genährt würde und Rücksicht auf die individuellen Voraussetzungen eines jeden Einzelnen genommen würde. Wie wir wissen, ist die Realität jedoch vielerorts eine andere: Die Mehrheit der Menschen musste von der frühen Kindheit bis ins junge Erwachsenenalter die Erfahrung machen, dass an Schulen genau das Gegenteil dessen passiert, was sich alle Beteiligten – von den Eltern über die Schüler bis zu den Lehrern – von ihr erhoffen. Bereits wenige Jahre, in denen einem jungen Menschen die Zwangsjacke der Schulpädagogik übergestreift wird, reichen aus, um das innere Feuer der Neugierde – die oft beschworene „Freude am Lernen“ – für immer auszulöschen.

Zwar stellt die Gesellschaft eine breite Palette an Ersatzbefriedigungen bereit, um das entstandene Loch irgendwie zu stopfen, doch keine Fast-Food-Orgie und auch kein Konsumrausch werden auf lange Sicht je in der Lage sein, ein wohliges Kohärenzgefühl im Gehirn zu erwirken.

Schulen sind keine Entfaltungsorte, sondern ein wichtiger Seitenarm des Systems zur Wahrung von Konformität gegenüber der herrschenden Ordnung. Dass dies nun schon seit Jahrhunderten so geht, unterstreicht nur wie überfällig ein neues Lernkonzept ist. Denn um die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu meistern, bedarf es mehr als einer großen Masse angepasster Ja-Sager, die in die Schule geht, weil man halt muss. Stattdessen muss Schule ein Ort werden, zu dem die Kinder gehen, weil sie Lust haben, etwas Gutes auf diesem Planeten zu tun und wo ihnen als Schlüssel zur Problembewältigung individuelles Denken und Kooperationsbereitschaft mit auf den Weg gegeben werden.

Wer ernsthaft daran interessiert ist, eine solche Entwicklung voranzutreiben, sollte sich einen kompetenten Hirnforscher mit ins Boot holen. Menschen wie Gerald Hüther,

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KenFM im Gespräch mit: Diether Dehm (“Bella Ciao”) | KenFM.de

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23-07-18 07:40:00,

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O Bella Ciao! Indem El Profesor aus der von Netflix produzierten Erfolgsserie „Haus des Geldes“ wiederholt die Hymne der italienischen Partisanen im Zweiten Weltkrieg anstimmte, verhalf er dem Lied zu einer europaweiten Renaissance. Diese Entwicklung erhält nun durch den gleichnamigen Roman von Diether Dehm weiteren Auftrieb. „Bella Ciao“ handelt von Krieg, Widerstand und Liebe im faschistischen Italien. Der Roman ist jetzt auch als aufwendig produziertes Hörbuch erhältlich.

Dehm ist eben mehr als einfach nur Berufspolitiker. Der Bundestagsabgeordnete der Linkspartei wurde in seiner Jugend durch Erzählungen über das Leiden der Auschwitz-Insassen nachhaltig geprägt und schon früh politisiert. Seine Kunst ist immer auch ein Sprachrohr mit politischen Untertönen, die sich selbst in Liedern wie „Was wollen wir trinken sieben Tage lang“ wiederfinden.

Um dem Zuschauer die so facettenreiche Persönlichkeit Diether Dehm näher zu bringen, wird im Interview ein großer Bogen geschlagen: Vom persönlichen Werdegang über den Nahostkonflikt und seiner Solidarität mit Ex-Bundespräsident Christian Wulff bis hin zu den aktuellen Entwicklungen in Katalonien kommt eine breite Themenpalette zur Sprache, die einen guten Überblick über die politischen Positionen des Antiimperialisten liefert.

Und dann ist da ja noch der Roman. Langweilig wird es mit Dehm also bestimmt nicht.

Inhaltsübersicht:

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Veröffentlicht am: 23. Juli 2018

Anzahl Kommentare: noch keine

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KenFM im Gespräch mit: Mirko Hannemann (Batterie-Pionier) | KenFM.de

KenFM im Gespräch mit: Mirko Hannemann (Batterie-Pionier) | KenFM.de

10-07-18 09:35:00,

Elektromobiler Individualverkehr im kapitalistischen System oder nur ein weiteres Pflaster für den metastasierenden Tumor.

Elektromobilität und Nachhaltigkeit – sind E-Autos wirklich grüner?
13. August 2016 von Manfred Prescher

Elektroautos fahren ohne direkten Schadstoffausstoß, die Elektromobilität ist daher also „grün“ in ihrer unmittelbaren Umgebung. Doch in Sachen Nachhaltigkeit bleibt bei der Elektromobilität trotzdem noch reichlich Entwicklungsbedarf…

(…)
Halbes Kilo Seltene Erden pro Hybrid-Elektroauto

Autos mit Elektromotor schonen die Umwelt dort, wo man sie fährt. Das heißt allerdings nicht, dass es um ihre Nachhaltigkeit so gut bestellt ist, dass global denkende Menschen unbedenklich zugreifen können.
Es hakt und zwickt noch in zwei Bereichen: Erstens ist die Herstellung extrem ressourcenfressend (siehe: Elektroauto-Rohstoffe werden knapp) und daher alles andere als nachhaltig. Zweitens ist bei der Elektromobilität der Treibstoff ein zentrales Thema.

Schon die Fertigung elektrischer Autos ist aufwendig. Der Antriebsstrang gilt als höchst problematisch, so Jörg Grotendorst, Geschäftsführer von Siemens eCar Powertrain: „Die momentan verwendeten Elektromotoren brauchen die sogenannten Seltenen Erden, etwa Neodym oder Dysprosium. Diese lassen sich nur schwierig gewinnen und verarbeiten.“ Grotendorst, unter dessen Führung man an neuen Antriebs- und Ladekonzepten forscht, erklärt, dass der Abbau der Seltenen Erden die Umwelt massiv schädigt. „Für einen Hybridmotor wird beispielsweise je nach Leistung rund ein halbes Kilo an Seltenen Erden aufgewendet“, so Grotendorst. Diese Erden, die eigentlich Metalle sind und in Kleinstmengen in der Natur vorkommen, stellen ein besonderes Nachhaltigkeitsproblem dar: Will man an sie herankommen, braucht es mehrere hundert Arbeitsschritte. Bei jedem Schritt muss sehr viel Energie eingesetzt werden, auch fallen dabei große Mengen an giftigen, häufig sogar radioaktiven Rückständen an.

https://utopia.de/fragen/elektromobilitaet-nachhaltigkeit/

Auto-Trends: Kunststoffeinsatz im Fahrzeugbau steigt weiter
Leichtbau mit Kunststoffen
    
Der Kunststoffanteil in Kraftfahrzeugen steigt stetig. Grafik 2 zeigt den durchschnittlichen Gewichtsanteil reiner Kunststoffe – ohne Verbundwerkstoffe und verstärkte Kunststoffe – in einem Auto. Schließt man verstärkte oder Kompositkunststoffe ein, liegt das Gewicht synthetischer Materialien pro Auto fast doppelt so hoch. PKWs bestehen heute zu 15 % oder mehr aus Kunststoffen und Kunststoffverbundwerkstoffen. Frost & Sullivan prognostiziert eine jährliche Gewichtszunahme von Polymerwerkstoffen pro Auto um 1,8 % bis 2019. Haupttreiber ist die mit den leichten Materialien erzielbare Gewichtsreduzierung. Im Mittel ersetzen 100 kg Kunststoff etwa 200 bis 300 kg herkömmlicher Werkstoffe.

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KenFM im Gespräch mit: Holger Balodis (“Die große Rentenlüge”) | KenFM.de

KenFM im Gespräch mit: Holger Balodis (“Die große Rentenlüge”) | KenFM.de

26-06-18 06:38:00,

KenFM im Gespräch mit: Holger Balodis (“Die große Rentenlüge”) | KenFM.de

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KenFM im Gespräch mit: Michael Meyen (“Breaking News: Die Welt im Ausnahmezustand”) | KenFM.de

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14-06-18 09:55:00,

KenFM im Gespräch mit: Michael Meyen (“Breaking News: Die Welt im Ausnahmezustand”) | KenFM.de

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KenFM im Gespräch mit: Paul Schreyer (“Die Angst der Eliten”) | KenFM.de

KenFM im Gespräch mit: Paul Schreyer (“Die Angst der Eliten”) | KenFM.de

10-06-18 06:40:00,

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KenFM im Gespräch mit: Christoph Pfluger (“Stop Fake-Money”) | KenFM.de

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30-05-18 06:23:00,

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KenFM im Gespräch mit: Domenico Losurdo (“Wenn die Linke fehlt…Gesellschaft des Spektakels, Krise, Krieg”) | KenFM.de

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13-05-18 06:17:00,

Freitag, 06. April 2018, 09:00 Uhr
~7 Minuten Lesezeit
Der Intelligenz-Mythos

Intelligenz-Tests sind ein Werkzeug ohne Sinn und Verstand. von Patrick Zimmerschied

Um IQ-Tests wird gerne ein enormes Aufsehen gemacht, und Leute, die sie hinterfragen, werden regelmäßig so hingestellt, als ob sie keine Ahnung hätten. Skeptischen Laien empfehlen Experten auf diesem Gebiet pauschal, die Fachliteratur genauer zu lesen, ohne auf ihre begründeten Zweifel auch nur einzugehen. Das sind dann Artikel vermeintlicher „Autoritäten“ mit massiver ideologischer Schlagseite. Darin wird mitunter die Methodik der IQ-Forschung mit der Rigorosität der Physik verglichen — worüber Physiker nur herzlich lachen können. Abtrünnige Psychologen, die die Unzulänglichkeiten dieses Konstrukts betonen, werden — wenn möglich — totgeschwiegen. Eine scharfe Kritik dieses Forschungszweigs ist daher angebracht.
https://www.rubikon.news/artikel/der-intelligenz-mythos

Nun, Kritik wird wenig bis nichts bringen, dazu ist es doch viel zu nützlich zum Sortieren. Ergänzend noch ein Kommentar bei Telepolis:

Die Intelligenzia ist doch am anfälligsten für Ideologie!!

Denn gerade die Berufsgruppen wo die meisten Intellektuellen vertreten sind,Akademiker,Tech-Bereiche,Dienstleistungsektor,Politik und Firmenvorstände usw. haben doch den meisten Rechtfertigungsdruck wenn es um Weltbilder geht innerhalb ihrer Bezugsgruppe.Das heisst du musst dich ständig politisch Positionieren weil die meisten dieser Gesellschaftsbereiche mehr oder weniger auf diesen Weltbildern aufbauen,vom Staat abhängig sind oder anderweitig mit den Eliten verflochten und so kann man sich dort auch kaum eine vom medialen Mainstream abweichende Meinungen leisten. Falls du es doch tust bist du auch schnell raus aus diesen Kreisen…
https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Wenn-Weltbilder-aufeinanderprallen/Die-Intelligenzia-ist-doch-am-anfaelligsten-fuer-Ideologie/posting-31601878/show/

Hier nähert man sich der Handlung an:

Freitag, 11. Mai 2018, 11:48 Uhr
~10 Minuten Lesezeit

Pseudo-Intelligenz Das Establishment kann ungestraft Lügen verbreiten.

von Jochen Mitschka

Russische Giftgasangriffe. Babymorde im Irak. Einmarsch in Afghanistan, um Brunnen zu bauen und Frauen zu retten. Enteignung der Steuerzahler, um Banken zu retten… Die Etablierten lügen „wie gedruckt“, und obwohl einige ihrer Verdrehungen immer wieder auffliegen, kommen sie letztlich damit durch. Warum gibt es keinen Aufstand gegen diese Form der Verdummung; warum kommt es nicht zu Rücktritten, Strafprozessen oder zumindest einem angemessene „Karriereknick“ bei den Verantwortlichen? Allzu oft wird das Heil bei den Gebildeten und Intellektuellen im Land gesucht; diese sind aber nicht selten „verbildet“ durch intelligent gemachte Propaganda seitens der Täter.

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KenFM im Gespräch mit: Ernst Wolff (“Finanz-Tsunami”) | KenFM.de

KenFM im Gespräch mit: Ernst Wolff (“Finanz-Tsunami”) | KenFM.de

27-01-18 05:31:00,

Huhu Huhu!

**“Das schöne ist, das der „Normalbürger“ sich nicht vor der „Enteignung“ schützen kann.“**

Doch, das kann er sogar sehr effektiv, 100% effektiv. Wer nichts hat, dem kann man auch nichts wegnehmen. :–))
Und die etwas haben, wandern aus – alle Anderen sind halt die gearschten.

Ja, es gibt diese Zyklen der Geldentwertung. Einige sprechen von alle 30 Jahre, Andere von alle 30 bis 60 Jahre.

Die letzte große Geldentwertung fand 2002 statt, mit Einführung des Euro. Wurden ANFANGS ! noch Mieten und Versicherungsbeiträge – NUR MIETEN UND VERSICHERUNGSBEITRÄGE – korrekt umgerechnet und ohne Aufschlag präsentiert, galt das für ALLES Andere nicht. Bereits nach ein paar „Wochen der Vergessenheit“, wurden nahezu alle Waren, Güter und Dienstleistungen teuer, bis extrem teuer. Nach ein paar Monaten war es dann vorbei mit der Scham und Preisaufschläge von 400% bis 6000% !! waren keine Seltenheit mehr. Mittlerweile haben sich die Kosten für Miete, Versicherungen im Vergleich zur letzten Abrechnung in DM auch locker vervierfacht (400%), oder teilweise noch weitaus mehr. Bei gleichzeitiger Einführung eines Niedriglohnsektors gigantischen Ausmaßes und real sinkenden Löhnen – jedenfalls für die meisten Menschen.

Es gibt ja noch etliche andere Zyklen. Ravi Batra beschreibt die Herrschaftszyklen, was ich recht interessant finde.
Nachfolgend der Text dazu, nicht ganz so kurz, aber lesenswert – finde ich. Ravi Batra hatso einiges nachweisbar vorhergesehen, unter anderem auch

**“Vor diesem Hintergrund, der mit „konventionellen ökonomischen Mitteln“ nicht mehr reparabel sei, bleibt für Präsident Bush nur eine Lösung: KRIEG (um Rohstoffe), den die USA alleine aus wirtschaftlichen Gründen etwa alle 15 Jahre benötigten. Noch im Jahr 2001 werde ein Schockereignis die Welt heimsuchen, welches möglicherweise den Ausgangsherd für einen Weltkrieg III bilden, und an welchem sich die NATO beteiligen werde.“**
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Ravi Batra (Jahrgang 1943, US-Bürger indischer Abstammung, Professor für Wirtschaft an der Southern Illinois Universitiy, USA)

Ravi Batra legt Wert darauf, als Prognostiker und nicht etwa als Prophet verstanden zu werden. Seit jeher hat er bei seinen Forschungsarbeiten auf eine ganzheitliche „Problem-Näherung“ Wert gelegt, wobei bei ihm neben den üblichen Analyse-Instrumenten der Wirtschafts-„Wissenschaftler“ heutiger Provenienz, wie beispielsweise Wirtschaftsgeschichte und Computer-Simulations-Modelle, die Spiritualität, verbunden mit täglicher vielstündiger Meditation zur Anwendung gelangen. Batra ist der Überzeugung,

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