Im Gespräch: Wolfram Elsner (“Keine Angst vor China: Wie die neue Nummer Eins die Welt verändert”) | KenFM.de

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22-05-20 08:09:00,

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Eine 3.500 Jahre alte Kultur, 9,5 Millionen Quadratkilometer Festland, aktuell 1,393 Milliarden Menschen – das ist China. Ein Land, das sich in den letzten Jahrzehnten zu einer ernst zu nehmenden, modernen Industrienation entwickelt und sich die Bewunderung, den Respekt und natürlich auch den Neid vieler Staaten erarbeitet hat.

Ein Imperium aber ist es nicht. Dafür fehlen China im Vergleich zu den USA ein paar wenige Flugzeugträger sowie vor allem eins: das Streben nach Weltherrschaft. Wenn die USA sich selbst als exzeptionelle Weltmacht bezeichnen und Begriffe wie „Full-spectrum dominance“ für sich beanspruchen, will China im Gegensatz dazu lieber kooperieren statt dominieren.

Wolfram Elsner, seines Zeichens Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Bremen, erklärt uns gleich zu Beginn des Gespräches genau das. Und er geht weiter. Selbst innerhalb des gesellschaftlichen Bewusstseins sei in China in den letzten Jahren eine Abwendung von der egozentrischen Ellenbogengesellschaft zu beobachten, hin zu einem echten „Wir-Gefühl“.

Nicht nur die große Kooperationsbereitschaft und die Fähigkeit Klimaziele zu erreichen, auch die Abkehr von der „Ein-Kind-Politik“ und die kaum noch wirksame staatliche Zensur könnte den Zuschauer überraschen.

China ist weit weg, aber China ist auch weitaus interessanter, als es scheint. Das China von heute ist ein Einwanderungsland. Reisen wir also ins Reich der Mitte. Einmal klicken und schon geht‘s los.

Inhaltsübersicht:

0:01:40 China will kooperieren, nicht dominieren

0:08:21 Das frühe China auf dem Weg zum ökologischen Vorbild

0:18:25 Das Verhältnis chinesischer Bürger zum Staat

0:32:36 Eine Wir-Gesellschaft

0.39:24 Der Künstler Ai Weiwei

0:57:47 Als Ökonom nach China

1:10:32 China und die Corona-Situation

1:18:45 China ab 1949 – die 10 Krisen

1:28:37 Die Uiguren und die neue Seidenstraße

1:39:42 Die BRICS-Staaten und die Belt & Road Initiative

1:47:02 Die vergangene 1-Kind-Politik

1:48:55 Zensur in China

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Im Gespräch: Thomas Freitag (“Hinter uns die Zukunft”) | KenFM.de

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18-05-20 07:48:00,

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Vorhang auf, für den vielleicht besten deutschsprachigen Kabarettisten der letzten Jahrzehnte. Thomas Freitag, Jahrgang 1950, erlangte nach Abschluss einer Ausbildung zum Bankkaufmann über das Stuttgarter Renitenztheater seit 1974 Jahr für Jahr mehr Aufmerksamkeit und Popularität.

Unverkennbar ist seine Stimme und unverkennbar sind auch seine Parodien. Wer Willy Brandt, Herbert Wehner, Franz Josef Strauß, Helmut Kohl und Marcel Reich-Ranicki in einer so exakten Form parodieren und mit Witz, Charme und Niveau auf die Bühne bringen kann, verdient es noch einmal genauer unter die Lupe genommen zu werden.

Im Gespräch erfahren wir viele Details vom Leben auf der Bühne, blicken aber auch hinter die Kulissen des Showgeschäfts. Wir reisen durch die Anfänge des Kabaretts von Gert Fröbe bis Dieter Hallervorden, landen aber auch immer wieder im prägenden politischen Weltgeschehen von DDR bis USA.

Genug verraten. Bitte jetzt den Play-Button klicken und es heißt: „Bühne frei für ein humorig-aufschlussreiches, situationskomisch-spannendes Gespräch mit Thomas Freitag.“

Inhaltsübersicht:

0:05:12 Ein kritischer, katholischer Kabarettist

0:15:46 Das Leben auf der Bühne

0:25:24 Ein kabarettistischer Blick in die politische Geschichte

0:36:24 Patriotismus und Vaterlandsliebe

0:47:30 Die Geburt eines Künstlers

1:06:16 Von Gert Fröbe über Dieter Hallervorden ins Profi-Business

1:17:47 Prägende Erfahrungen beim Zivildienst

1:26:49 In den Kabaretts der Republik

1:37:45 Einflüsse aus den Staaten

1:55:22 Erfahrungen in der DDR

2:14:12 Privates und Persönliches

2:26:38 Vorbilder und Verführer

2:40:35 Tschernobyl, Mauerfall, 9/11

2:48:07 Der letzte Satz

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Im Gespräch: Renate Schoof (“Alle Wünsche werden erfüllt”) | KenFM.de

im-gesprach:-renate-schoof-(“alle-wunsche-werden-erfullt”)-|-kenfm.de

16-05-20 07:12:00,

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Angenommen die gute Fee gäbe es wirklich und der Leser dieses Textes hätte nach dem Ansehen des Interviews drei Wünsche frei. Was wären die Favoriten? Wäre Gesundheit dabei? Ein langes Leben vielleicht? Reichtum? Oder ganz schlau: unendlich viele weitere Wünsche?

Ein Gedankenkonstrukt, das jeder von uns sicher schon einmal durchgespielt hat. Es ist wichtig, um selbstreflektierend eine Antwort auf die Frage zu finden: Was will ich eigentlich? Denn oft genug holt einen die Realität schneller ein, als man sich etwas wünschen kann. So auch im Roman „Alle Wünsche werden erfüllt“ von Renate Schoof, in dem die Protagonistin Amelie mit jener Diagnose konfrontiert wird, die alle Wünsche blitzschnell auf Eis legt: Krebs.

Was nun? Was tun? Wünschen hilft jetzt nicht mehr. Die Welt scheint still zu stehen. Doch das Leben um einen herum geht heiter weiter, während man sich selbst mit dem Ende auseinandersetzen muss.

Das vorliegende Interview mit der Autorin ist eine Buchrezension in Spielfilmlänge, mit genügend Stoff, um beide Gehirnhälften gleichzeitig in Schwung zu versetzen. Die folgenden 95 Minuten sind tiefgründig, philosophisch, psychologisch wertvoll – bieten aber keine Pauschallösung an für ein freies, selbstbestimmtes Leben. Eins ist aber sicher: Angst ist es sicher nicht.

Inhaltsübersicht:

0:01:19 Renate Schoof – Personenvorstellung

0:16:25 Die neuen Freiheiten der Frau und ihre Kehrseite

0:26:32 Krankheit und Verantwortung

0:58:24 Corona, Angst und Entschleunigung

1:20:32 Unsere Gesellschaft und der Tod

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Veröffentlicht am: 15.

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KenFM im Gespräch mit: Rolf Hochhuth (“Ausstieg aus der Nato oder Finis Germaniae”) | KenFM.de

kenfm-im-gesprach-mit:-rolf-hochhuth-(“ausstieg-aus-der-nato-oder-finis-germaniae”)-|-kenfm.de

14-05-20 02:03:00,

Ich verstehe die kritische Sichtweise manche Kommentare auf Frau Merkel bzw. Herrn Hochhuth als zeitbezogene Kritik.

Heute wird in der Presse einerseits Frau Merkel zur mächtigsten Frau der Welt gepriesen und wer daran glaubt, kann alles Leid oder Unvermögen der deutschen Bundesregierung fortan auf Frau Merkel projizieren.

Merkel fordert baldiges Nato-Russland-Treffen

Bundeskanzlerin Angela Merkel fordert ein Treffen der Nato mit Russland noch vor dem Warschauer Gipfel des westlichen Verteidigungsbündnisses Anfang Juli.

Nach einem Gespräch mit Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg in Berlin betonte Merkel am Donnerstag zudem, dass man trotz des verstärkten Engagements in den baltischen Nato-Staaten die Vereinbarungen der Nato-Russland-Grundakte einhalte. Diese sieht vor, dass die Militärallianz keine Kampfeinheiten permanent in den ehemaligen Staaten des Warschauer Paktes stationieren darf.

http://de.reuters.com/article/nato-russland-merkel-idDEKCN0YO1VP

Also einerseits, wenn ich skyman hier richtig lese, hat skyman Merkel mit „schlag ins Gesicht“ gegenüber Putin genannt:

Eine Quelle dazu:

Merkel folgt US-Vorgaben: Russland-Sanktionen müssen bleiben

Bundeskanzlerin Merkel lehnt eine Diskussion über die Sanktionen gegen Russland ab und folgt damit den Vorgaben der US-Regierung vom G7-Gipfel. Die Sanktionen haben in der EU bereits enormen Schaden angerichtet. Eine Fortsetzung wird die deutsche Wirtschaft weiter zurückwerfen. Zuletzt wurden die Bedenken etwas lauter, ernsthaften Widerstand muss die Kanzlerin jedoch nicht befürchten.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten | 1. Juni 2016 |

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/06/01/merkel-folgt-us-vorgaben-russland-sanktionen-muessen-bleiben/

Andererseits gab es, „angeblich“ auch schon andere Gedanken von Merkel:

CDU-Quelle: Merkel ist bereit, Russland-Sanktionen aufzuheben, beklagt aber fehlendes Vertrauen

17.02.2016 • 12:18 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel soll laut einer anonymen CDU-Quelle auf einer geschlossenen Fraktionssitzung erklärt haben, sie möchte die Sanktionen gegen Russland so schnell wie möglich aufheben.

Mehr lesen:EU verlängert Sanktionen gegen Russland – Wirtschaft protestiert: „Wir sind Geisel der EU-Politik“

Merkel zufolge sollte man das Embargo lieber heute als morgen fallenlassen. Dennoch glaube sie, dass die Aufhebung der Sanktionen auf der Einhaltung der Minsker Abkommen basieren solle. Zurzeit sei das ihrer Einschätzung nach in den von den „Separatisten“ kontrollierten Gebieten der Ostukraine jedoch nicht der Fall. Auch Russlands Handlungen in Syrien würden kein Vertrauen erwecken. Darüber hinaus habe die russische Führung bewusst versucht, den Skandal um das angeblich verschwundene 13-jährige Mädchen mit russischer Staatsbürgerschaft aufzubauschen.

Was nun wirklich an der Aussage vom Februar dran ist?

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Im Gespräch: Reiner Laux (“Seele auf Eis: Ein Bankräuber rechnet ab.”) | KenFM.de

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12-05-20 05:00:00,

Friedrich Engels – Umrisse zu einer Kritik der Nationalökonomie

Der Kampf von Kapital gegen Kapital, Arbeit gegen Arbeit, Boden gegen Boden treibt die Produktion in eine Fieberhitze hinein, in der sie alle natürlichen und vernünftigen Verhältnisse auf den Kopf stellt.

(…)

Die Konkurrenz hat alle unsre Lebensverhältnisse durchdrungen und die gegenseitige Knechtschaft, in der die Menschen sich jetzt halten, vollendet. Die Konkurrenz ist die große Triebfeder, die unsre alt und schlaff werdende soziale Ordnung, oder vielmehr Unordnung, immer wieder zur Tätigkeit aufstachelt, aber bei jeder neuen Anstrengung auch einen Teil der sinkenden Kräfte verzehrt. Die Konkurrenz beherrscht den numerischen Fortschritt der Menschheit, sie beherrscht auch ihren sittlichen. Wer mit der Statistik des Verbrechens sich etwas bekannt gemacht hat, dem muss die eigentümliche Regelmäßigkeit aufgefallen sein, mit der das Verbrechen alljährlich fortschreitet, mit der gewisse Ursachen gewisse Verbrechen erzeugen. Die Ausdehnung des Fabriksystems hat überall eine Vermehrung der Verbrechen zur Folge. Man kann die Anzahl der Verhaftungen, Kriminalfälle, ja die Anzahl der Morde, der Einbrüche, der kleinen Diebstähle usw. für eine große Stadt oder einen Bezirk mit jedesmal zutreffender Genauigkeit alljährlich vorausbestimmen, wie dies in England oft genug geschehen ist. Diese Regelmäßigkeit beweist, dass auch das Verbrechen von der Konkurrenz regiert wird, dass die Gesellschaft eine Nachfrage nach Verbrechen erzeugt, der durch eine angemessene Zufuhr entsprochen wird, dass die Lücke, die durch die Verhaftung, Transportierung oder Hinrichtung einer Anzahl gemacht, sogleich durch andere wieder aufgefüllt wird, gerade wie jede Lücke in der Bevölkerung sogleich wieder durch neue Ankömmlinge aufgefüllt wird, mit andern Worten, dass das Verbrechen ebenso auf die Mittel der Bestrafung drückt wie die Völker auf die Mittel der Beschäftigung. Wie gerecht es unter diesen Umständen, abgesehen von allen andern, ist, Verbrecher zu bestrafen, überlasse ich dem Urteil meiner Leser. Mir kommt es hier bloß darauf an, die Ausdehnung der Konkurrenz auch auf das moralische Gebiet nachzuweisen und zu zeigen, zu welcher tiefen Degradation das Privateigentum den Menschen gebracht hat.

Und:

Her Majesty´s Prison Belmarsh

11. Mai 2020 Christian Bunke

Hochsicherheitsknast und Gesellschaftskrise

Gefängnisse sagen viel aus über die Verfasstheit eines Landes. Wer sitzt dort ein? Warum und unter welchen Bedingungen? Die Mauern von HMP Belmarsh erzählen Geschichte und Geschichten über die verrotteten Zustände im Vereinigten Königreich.

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Im Gespräch: Wolfgang Effenberger (“Geo-Imperialismus: Die Zerstörung der Welt”) | KenFM.de

im-gesprach:-wolfgang-effenberger-(“geo-imperialismus:-die-zerstorung-der-welt”)-|-kenfm.de

05-05-20 12:30:00,

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Was haben Geopolitik und physikalische Gesetze gemeinsam?

Beides betrifft uns alle. Jederzeit. Der kleine aber feine Unterschied liegt jedoch darin, dass während bei der Physik niemand ernsthaft die Wichtigkeit dieser wissenschaftlichen Disziplin in Frage stellen würde, die Geopolitik, im Gegensatz dazu, von manch einem gerne in den Rang einer „Pseudodisziplin“ gehoben wird. Folglich gibt es nur sehr wenig Menschen, die sich in dieser Materie wirklich gut auskennen.

Dies ist fatal, meint Wolfgang Effenberger, ehemaliger Bundeswehroffizier, der heute als Historiker und freier Autor tätig ist. Effenberger hat Geopolitik am eigenen Leib erfahren. Sie war sein Job. Zu Bundeswehrzeiten erhielt er Informationen über laufende Planungen zum „Atomaren Gefechtsfeld Europa“. Spätestens da wurde ihm klar, dass Geopolitik ein reales Instrument ist, das, wenn man die Bevölkerungen weiterhin derart im Unklaren darüber ließe, stets dazu genutzt würde, einen Keil zwischen sie zu treiben.

In der Folge entschied sich Effenberger dazu, sein Studium zu intensivieren und sein Verständnis für geopolitische und geostrategische Zusammenhänge zu verfeinern. Das Ergebnis? Effenberger ist heute ein wandelndes Archiv, eine Koryphäe. Kaum einer kennt sich auf dem Gebiet der Geopolitik so gut aus, wie er es tut. Klar, dass sich KenFM die Möglichkeit einen Mann von einem solchen Format zu interviewen, nicht entgehen lassen konnte.

„Geopolitik ist weder gut noch schlecht“, sagt Effenberger. „Sie gleicht einem Küchenmesser, mit dem ich entweder eine Zwiebel schneiden kann, oder einen Menschen umbringen kann.“

Doch wofür wird Geopolitik heute tendenziell mehr verwendet? Erfüllt sie ihre Funktion oder wird sie zweckentfremdet? Die Antwort erfahrt ihr in dieser neuen Ausgabe von „Im Gespräch“.

Inhaltsübersicht:

0:00:52 Gastvorstellung

0:12:45 Pax Americana und der Krieg gegen Afghanistan

0:25:15 Herzlandtheorie, Sykes-Picot und Balfour-Deklaration – noch aktuell?

0:48:35 Die amerikanische “Full spectrum dominance”

0:59:34 Karl Haushofer und die geostrategische Lage Deutschlands

1:15:06 Die verdeckte Kriegsführung der USA

1:27:21 Das Bröckeln der Nachkriegsordnung

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Im Gespräch: Christoph Pfluger (“Die Strategie der friedlichen Umwälzung: Eine Antwort auf die Machtfrage”) | KenFM.de

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17-04-20 09:11:00,

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Lachen hält jung und gesund. Selbst die Kanzlerin hat unlängst empfohlen, eher ein entspanntes Lächeln zu verwenden, als einen ernsten Handschlag.

Wer die Macht des Geldes und damit den Ernst der finanziellen Lage auf dieser Welt einmal durchschaut hat, kann das ganze betrügerische System, auf Pump, auf Kosten der ärmeren Weltbevölkerung und auf Profitgier ausgerichtet, nur noch mit einem Schmunzeln im Gesicht ernst nehmen. Wie absurd eine Geldschöpfung aus dem Nichts ist, wie fragil das unser gesamtes Leben macht, das erfahren wir ganz aktuell. Und seien wir ehrlich – wir hätten es wissen können.

Die Börse crasht, aber was heißt das? Zum größten Teil nicht reales Geld verliert einen nicht realen Wert. Real sollte das eigentlich egal sein. Dumm nur, dass wir unseren Glauben und damit unser Vertrauen auf genau dieses Fundament gesetzt haben. Irrsinn? Ja. Künstlich? Ja. Funktioniert aber. Kunstdünger funktioniert ja auch.

Im Gespräch mit Christoph Pfluger analysieren wir noch einmal, wie dieses System überhaupt so weit in den Irrsinn getrieben werden konnte und erklären, was es mit so irreführenden Begriffen wie Minuszinsen, Warenkorb und Bruttoinlandsprodukt auf sich hat.

So trocken wie das klingt, so heiter wird es im Gespräch. Denn, wenn es stimmt, dass alles nur Glaube ist, wenn fast alles nur virtuell existiert, dann kann man, so Pfluger, Geld doch auch verschenken. Eine Maßnahme, die befreit. Ein schönes Gefühl – bringt Freude und entspannt vollkommen.

Lust auf weitere schöne Ideen? Einfach mal runter vom Panik-Knopf und zuhören.

Inhaltsübersicht:

0:04:11 Mit Humor gegen die Macht des Geldes

0:09:54 Vom Jäger und Sammler zum Geldsammler

0:16:43 Die Jubeljahre – ein vergessenes Verrechnungssystem

0:21:22 Der Zusammenhang von Geld und Krieg

0:30:33 Geldschöpfung aus dem Nichts

0:42:17 Negativzins – denn sie wissen, was sie tun

0:46:56 Der Warenkorb und das BIP

0:52:51 Den Gegner ausfindig machen und überlisten

1:05:08 Geld verschenken

1:13:45 Soziale Homöopathie

1:27:31 Im Kleinen Großes erreichen

1:31:48 Die Welt nach einem Reset

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Im Gespräch: Bertrand Stern (“Saat der Freiheit: Impulse für aufblühende Bildungslandschaften”) | KenFM.de

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14-04-20 12:48:00,

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Wäre die Schule eine klassische Dienstleistungsfirma, die ihren Kunden universelle Bildung anbieten würde, wären die meisten Einrichtungen übermorgen pleite. Kein Mensch, der die Wahl hätte, würde sich in diesen Informationskasernen länger als nötig aufhalten und gäbe es darüber hinaus eine Online-Bewertung wie bei Tripadvisor, wären die meisten Bildungseinrichtungen in der BRD als Orte des Grauens gekennzeichnet.

Dass Schulen vor allem in Deutschland keinerlei Rücksicht auf ihren Kunden nehmen müssen, ist dem schlichten Umstand geschuldet, dass in der BRD Schulpflicht herrscht. Wer nicht „freiwillig“ erscheint, wird von der Polizei abgeholt. Die Bilanz dieser Zwangsbeschulung ist ein Desaster. Immer mehr Schüler sind depressiv und müssen sich erst zudröhnen, um Schule überhaupt ertragen zu können. Bulimie-Lernen ist der Status quo in diesem Land.

Kinder und Jugendliche lernen heute weniger für das Leben, denn für die Prüfung. Sie lernen, was der Lehrer vorgeben muss, um selber nicht gefeuert zu werden. Was junge Menschen selber gerne gelernt hätten, interessiert unseren Staat herzlich wenig. Demokratie? Fehlanzeige!

Schule in Deutschland bedeutet vor allem den Lehrplan vermittelt zu bekommen und der zielt darauf ab, junge und freidenkende Menschen zu brechen, um sie zu guten Untertanen umzuprogrammieren. Sie sollen vor allem gehorchen und da wäre echte Bildung nur ein Hindernis. Wer in Jahren des Schulterrors gelernt hat, seine eigenen Bedürfnisse, Wünsche und Ansichten zu begraben, ist ein idealer Kandidat für den „flexiblen“ Arbeitsmarkt. Er ist ein Staatsbürger, der nach Autorität lechzt. Zufall? Eher Ziel!

Seit 1919 schrieb die Weimarer Verfassung die allgemeine Schulpflicht für ganz Deutschland fest. An der Idee, Menschen gegen ihren Willen zu beschulen, wird in Nachkriegs-Deutschland bis heute festgehalten. Ist unser Menschenbild tatsächlich so aufgeklärt, wie wir vorgeben?

Es wird höchste Zeit, das Schulsystem aus dem 19. Jahrhundert von Grund auf zu reformieren. Im Fokus sollten dabei diejenigen stehen, um die es geht. Kinder und Jugendliche. Binden wir diese „pädagogischen“ Opfer endlich mit ein. Fragen wir diese Menschen, wie sie sich die Schule der Zukunft vorstellen. Die Würde des Menschen ist unantastbar. Man muss keine 18 sein, um vor dem Gesetz als Mensch zu gelten.

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Im Gespräch: Thorsten Schulte (“Fremdbestimmt: 120 Jahre Lügen und Täuschung”) | KenFM.de

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06-04-20 10:46:00,

Eigentlich kommt diese Aufklärung der Geschichte, wie auch schon mit den Büchern und Beiträgen von und mit Hermann Ploppa geschehen (und sicherlich noch vielen Anderen), doch zur rechten Zeit.

Mir wurde als heranwachsender Mensch auch die Geschichte eingeprägt, dass der böse Diktator mit dem nationalsozialistischen Faschismus nur entstehen konnte, weil Deutschland, geknebelt durch die Versailer Verträge und Weltwirtschaftskrise, als darniederliegende Nation und Volkswirtschaft sich nicht anders zu helfen wuste.

Mit Zucht und Ordnung hatte Deuschtland dann, unter der Knute der Nationalsozialisten und ihrem Führer, das Land und seine Wirtschaft wieder auf die Beine gebracht. Nur hatten die Nazis es dann übertrieben und ihre Menschenvernichtung an andere Völker und Juden praktiziert. So richtig wusste es aber Anfangs aber keiner und am Ende war es dann zu spät (soweit die holzschnittartige Kurzform)

Die deutsche Nation hatte sich damit – wohl unbestritten – aber nicht nur eines abscheulichen Völkermordes schuldig gemacht.

Sich in einer Krisensituation, für eine nationalsozialistische Option mit entsprechender Führerschaft, mit all ihren grausamen und Menschen verachtenden Auswirkungen und Folgen, zu entscheiden, bzw. keinen anderen humanistischen Weg eingeschlagen zu haben oder finden zu können, wurde darüber hinaus – gerade wegen dem Verschweigen der eigentlichen Drahtzieher und Einflussnahme von Aussen – dem deutschen Naturell ansich ebenso zugeschrieben und hat damit „die/den“ Deutschen zusätzlich noch dämonisiert.

Ergebnis: Wenn Mensch nicht auf den ordnungsliebenden und bürokratischen Deutschen aufpasst, kann das ganz böse Auswüchse annehmen.

So hatte ich es immer wahrgenommen und verstanden und man ist geneigt es auch so zu verinnerlichen, wenn Mensch die ganze Geschichte nicht kennt. Da teilte sich für mich dann die deutsche Geschichte und auch das kulturelle und menschliche Selbstverständnis „der Deutschen“/ als Deutscher auf, in die Zeit vor und nach den Kriegen.

Es fühlte sich an, als wären wir Deutschen, mit den Auswüchsen des Nationalsozialismus und nach dem 2.Weltkrieg bzgl. einer naturgegebenen Menschlichkeit nicht mehr ganz zurechnungsfähig, bzw. wenn, dann nur unter Aufsicht.

(aus meiner Sicht, könnte das auch der Punkt sein, der der jüngeren Generation gehörig auf den Kecks geht, wenn sie heute danach fragen, warum sie sich immer noch schuldig fühlen sollen. Gemeint ist damit aber nicht das Gedenken an die furchtbaren Ereignisse, sondern vielmehr diese angebliche humanistische Unzurechnungsfähigkeit, die sie – wohl zurecht – für sich in ihrem Leben einfach nicht nachvollziehen können?).

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