Die Gesund-Lügner – Krankheit predigen und Gesunde zerstören | KenFM.de

16-12-20 11:44:00,

Von Uli Gellermann.

Aus jedem Sender, aus fast jedem Blatt brüllt uns die Botschaft an: Hütet Euch vor sozialen Kontakten, sonst seid ihr bald tot! Wer das drohend in die Gesellschaft schreit und schreien lässt, das ist genau jene übergroße Koalition derer, die unser Gesundheits-System zerstört hat und es weiter zerstören will. Wer diesem asozialen Pack der Krankenhaus-Schließer und -Privatisierer, so ziemlich alle herrschenden Parteien waren daran beteiligt, glaubt, der kann den politischen Löffel abgeben.

750 Millionen Euro Steuergelder für Schließungen von Krankenhäusern

An medizinischer Glaubwürdigkeit sind die Corona-Betrüger Null interessiert. Denn noch während sie auf allen Kanälen Gesundheit predigen, schließen sie erneut ein Krankenhaus nach dem anderen: Bund und Länder stellen seit 2016 jährlich eine Milliarde Euro (seit 2018 jährlich 750 Millionen Euro) Steuergelder für Schließungen von Krankenhäusern bereit. Während öffentlich von zu wenig Intensivbetten fabuliert wurde, haben die Heuchler in Bochum, Fürth, Havelberg, Losheim, Oberwesel, Ottweiler, Riedlingen, Rodalben, Vohenstrauß, Waldsassen, Wedel und Weingarten zum Bespiel seit März diesen Jahres Kliniken geschlossen. Der Grund liegt auf der Hand: Seit 1985 können Krankenhäuser indirekt Gewinne erwirtschaften. Seit Mitte der 1980er­ Jahre entstanden in Deutschland deshalb fünf große private Klinikkonzerne. Ihre Profite speisen sich unter anderem aus Einsparungen beim Personal.

Asklepios­-Kliniken­-Gruppe Gewinn von 172,3 Millionen Euro

Schon im August 2019 und somit vor Ausbruch der „Pandemie“ forderte die Bertelsmann Stiftung, mehr als die Hälfte aller deutschen Krankenhäuser zu schließen. Vor kurzen veröffentlichte die Robert Bosch Stiftung und das Barmer Institut für Gesundheitssystemforschung  ein sogenanntes Richtungspapier, in dem sie von „Lehren aus Corona“ sprechen. Erneut wird darin empfohlen, Krankenhäuser zu schließen! Denn unter Anlegern gilt der Gesundheitssektor als „konjunktur­ unabhängiger Wachstumsmarkt“. Die Asklepios­Kliniken­-Gruppe zum Beispiel erwirtschaftete im Jahr 2019 einen Gewinn von 172,3 Millionen Euro. Der weitere Ausbau zentralisierter Großkliniken verspricht den Privaten ein profitables Geschäft.

Brigitte Mohn sitzt im Aufsichtsrat der Rhön-Kliniken

Der oberste Corona-Agitator, Jens Spahn, jammerte noch jüngst, die stationäre Versorgung sei durch die „Epidemie“ kurz vor der Überlastung. Von Infizierten-Zahlen kann er schwafeln, aber die Schließungen von Krankenhäusern will er nicht stoppen. Die Merkel-Freundin und Bertelsmann-Eigentümerin Brigitte Mohn sitzt im Aufsichtsrat der Rhön-Kliniken, einem der großen Profiteure von Klinikschließungen.

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