Globale Wirtschaft: Die Ruhe vor dem Sturm | Von Ernst Wolff | KenFM.de

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14-09-20 08:57:00,

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Ein Kommentar von Ernst Wolff

Wir erleben in der Weltwirtschaft und im globalen Finanzsystem in diesen Tagen die sprichwörtliche Ruhe vor dem Sturm. Der Einbruch an den Finanzmärkten im März ist in der öffentlichen Aufmerksamkeit ebenso in den Hintergrund gerückt wie die Stilllegung ganzer Industriezweige und die Unterbrechung globaler Lieferketten in den Monaten März und April. 

Zwar ist inzwischen allgemein bekannt, dass wir es zurzeit mit der schlimmsten Rezession der Neuzeit zu tun haben, dass das Finanzsystem diesmal nur durch Billionenspritzen am Leben erhalten werden konnte und dass es noch nie in der gesamten Geschichte der Wirtschaft eine solche Entlassungswelle und so viel Kurzarbeit wie in diesem Jahr gegeben hat – aber das scheint für die Mehrheit der Menschen momentan kein Thema zu sein.

Hinter dieser Haltung dürften sich vor allem zwei Gründe verbergen: Zum einen konzentrieren sich Politik und Mainstream-Medien seit Monaten mit erheblichem Erfolg darauf, die von ihnen erzeugte Angst um die Folgen von Covid-19 in immer neue Höhen zu treiben. Zum anderen tun beide so, als sei die Wirtschaft inzwischen wieder auf dem Weg der Erholung und eine Besserung bereits in Sicht.

Da das Ansehen und die Glaubwürdigkeit sowohl der Politik als auch der Mainstream-Medien in den vergangenen Monaten stark gelitten haben, dürfte die Zahl der Menschen, die tatsächlich an eine solch wundersame Erholung der Wirtschaft glauben, nicht sehr groß sein. Dass die Mehrheit das Thema dennoch eher meidet, liegt vermutlich daran, dass die Panikmache der vergangenen Monate bei vielen Menschen mittlerweile eine tiefsitzende allgemeine Zukunftsangst erzeugt hat, die sie veranlasst, mehrheitlich den Kopf in den Sand zu stecken.

Die derzeit wichtigste Aufgabe besteht deshalb darin, diese lähmende Starre zu durchbrechen. Aber wie? Es gibt nur einen Weg: Indem man der verunsicherten Mehrheit auch dann, wenn sie es nicht hören mag, reinen Wein einschenkt, sie schonungslos über die aktuellen Entwicklungen aufklärt und so ausschließlich durch korrekte Analysen ihr Vertrauen gewinnt. Das erfordert Geduld, ist aber ein Prozess, der sich nicht künstlich beschleunigen lässt. 

Um ihn in Gang zu setzen, muss man den Menschen zunächst klarmachen,

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Die besondere globale Klimaerwärmung im Irak

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28-07-20 10:03:00,

Die Temperatur in einigen irakischen Städten, in der Regel um die 45°C im Sommer im Schatten, ist in diesem Jahr deutlich höher. Mehrere Städte verzeichnen seit mehr als 30 Tagen Durchschnittswerte über 50°C im Schatten. Die Temperatur sinkt nachts nicht unter 30 Grad Celsius.

Auch Teile des Irans und Kuwaits sind betroffen, wenn auch in geringerem Maße.

Nach Angaben der irakischen Wetterdienste wäre dieser Temperaturanstieg nicht auf die globale Erderwärmung zurückzuführen, sondern spezifisch auf die Region, aufgrund des dort herrschenden Krieges. Diese Störung könnte noch zunehmen, so dass in den nächsten 10 Jahren Temperaturen von bis zu 70°C zu erwarten sind.

Wissenschaftler erinnern daran, dass der “Meteorologische Krieg” die indochinesische Halbinsel während des Vietnamkriegs verwüstet hatte, was 1976 zur Unterzeichnung eines “Übereinkommens über das Verbot der Verwendung von Umwelttechniken für militärische oder andere feindliche Zwecke” zwischen den USA und der UdSSR führte.

Nun hat die US-Luftwaffe im Jahr 2013 Chemikalien an der syrisch-irakischen Grenze illegal gestreut, um auf einem sehr großen Gebiet die Erde zu sterilisieren. Es ging darum, die syrischen und irakischen Bauern ihrer Arbeitsplätze zu berauben, so dass sie sich 2014 Daesch anschließen, als diese Bewegung auftaucht (Plan Wright). Viele Gebiete sind nach wie vor für die Landwirtschaft ungeeignet, was daher das regionale Klima verändert. Bereits im September 2015 wurde ein riesiger Sandsturm von Israel bis zum Irak beobachtet, da das brachliegende Land den Sand nicht mehr zurückhält.

Übersetzung
Horst Frohlich

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NWO: Der “Globale Ökonomische Neustart” wird 2021 vollzogen | www.konjunktion.info

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19-06-20 02:31:00,

Der perfekte Sturm - Bildquelle: Pixabay / skeeze; Pixabay License

Der perfekte Sturm – Bildquelle: Pixabay / skeeze; Pixabay License

Für diejenigen, die mit dem Ausdruck “globaler ökonomischer Neustart” nicht vertraut sind: es ist ein Ausdruck, der seit einigen Jahren immer häufiger von den Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) in der Welt der Zentralbanken verwendet wird. Zum ersten Mal habe ich 2014 gehört, dass Christine Lagarde, die damalige IWF-Chefin, darauf Bezug genommen hat. Der Neustart, oftmals auch Reset oder neuerdings als “Neue Normalität” betitelt, wird oft in einem Atemzug mit Ideen wie “der neue Multilateralismus” oder “die multipolare Weltordnung” oder “die neue Weltordnung” genannt. All diese Formulierungen bedeuten im Wesentlichen aber dasselbe.

Der Neustart wird als eine Lösung für die anhaltende Wirtschaftskrise, die 2008 ausgelöst wurde, propagiert. Derselbe Finanzcrash ist auch heute noch aktuell, war immer schwellend vorhanden, aber jetzt, nach einem Jahrzehnt des Gelddruckens durch die Zentralbanken und der Aufhäufung von Schuldenbergen, ist die Blase noch größer als zuvor. Wie immer ist das “Heilmittel” der Zentralbank viel schlimmer als die Krankheit, und der erneute Crash, mit dem wir heute konfrontiert sind, ist weitaus tödlicher als das, was 2008 passiert wäre, wenn wir einfach den Dingen ihren Lauf gelassen und uns geweigert hätten, nicht überlebensfähige Teile der Wirtschaft künstlich zu stützen.

Viele alternative Ökonomen denken oft fälschlicherweise, dass das Vorgehen und Agieren der Fed, die Dinge letztlich immer noch schlimmer zu machen, eine Art von “Hybris” oder “Ignoranz” seien. Sie glauben, die Fed wolle tatsächlich das Finanzsystem retten oder “die goldene Gans schützen”, aber das ist nicht die Realität. Die Wahrheit ist, dass die Fed kein stümperhafter Bestandsbewahrer ist, die Fed ist ein Saboteur, ein Selbstmordattentäter, der sogar bereit ist, sich selbst als Institution zu zerstören, um die US-Wirtschaft zu sprengen und den Weg für ein neues, global zentralisiertes Eineweltsystem frei zu machen. Etwas, was ich seit Jahren warnend beschreibe. Und daher auch der Begriff des “Globalen Neustarts”.

Im Jahr 2015 veröffentlichte ich in den Artikel NWO: Der “Neubeginn” wurde bereits eingeleitet, in dem ich erklärt:

Der von Lagarde postulierte “Neubeginn” ist nicht die “Antwort” auf die Krisen/Lage in der wir uns befinden.

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Globale Geiselnahme

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09-04-20 02:46:00,

von K. V. Ramani

Wir sind Opfer eines neuen Stockholm-Syndroms. Wir finden uns in einer Situation wieder, in der wir genau den Regierungen vertrauen sollen, denen wir in den vergangenen Jahren immer weniger getraut haben. Wir müssen uns an genau jene Politiker und Apparatschiks wenden, die uns jahrelang systematisch unserer Existenzgrundlage, des Werts unserer Lebensersparnisse, unserer Freiheiten, unserer Rechte und unseres Selbstbewusstseins beraubt haben. Mit einem giftgetränkten Dolch an unserem Herzen zwingt man uns, unseren Blick von dem Stiefel, der uns immer tiefer drückt, abzuwenden.

Vielleicht ist es nun an der Zeit, tief durchzuatmen und über die außerordentlichen Veränderungen nachzudenken, die unserem Leben durch diese Viruskrise aufgezwungen werden.

Der Angstfaktor wurde von den westlichen Mainstream-Medien — und dadurch auch von Medien im Rest der Welt, die wenig Originalität bei der Berichterstattung zu globalen Themen zeigen — mit methodischer Hysterie angeheizt. Das heißt nicht, dass die Tödlichkeit des Virus oder der verheerende Schaden, den er weltweit anrichtet, ignoriert werden sollte.

Man muss sich jedoch fragen, wer hiervon profitiert. Und was kommt danach?

Es ist zu diesem Zeitpunkt unwesentlich, ob das Virus künstlich geschaffen wurde oder ob es eine natürliche Mutation ist. Sich widersprechende Ansichten, ja selbst medizinische Meinungen werden schnell verbreitet und verbittert vertreten. Wir können sie nicht beurteilen — wir besitzen weder die Fakten noch den Sachverstand. Und vor allem sind wir zu sehr damit beschäftigt, zu hamstern und uns einzusperren. Dass wir die Ursprünge der Bedrohung nicht verstehen, sollte uns jedoch nicht davon abhalten, über die Folgen der beispiellosen Maßnahmen im Kampf dagegen nachzudenken. Folgen für uns selbst, für unsere Gemeinden, unsere Länder, die Welt — die einzige Welt, die wir haben.

Seit der Finanzkrise von 2008 haben die großen Ökonomien der Welt lange erprobte Wirtschaftsprinzipien, ja sogar den gesunden Menschenverstand über Bord geworfen. Sie haben ihre politische und wirtschaftliche Macht missbraucht, einen explosiven Transfer von Reichtum von unten nach oben in Gang zu setzen — und wir haben dafür zunehmende Herrschaft von oben nach unten und autoritäre Regierungen bekommen. Beide werden gekauft und gestützt von einer immer kleiner werdenden Minderheit einer superreichen Elite, die weniger als 0,1 Prozent der Weltbevölkerung ausmacht.

Unmittelbar vor der aktuellen Krise war die Orgie wirtschaftlicher und politischer Exzesse, der sich diese Elite zwölf Jahre lang hingegeben hatte,

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Globale Marken setzen auf Zwangsarbeit von Uiguren

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09-03-20 11:38:00,

Eines der wenigen Bilder aus einem chinesischen Lager. Es zeigt inhaftierte Uiguren.

Tobias Tscherrig / 09. Mär 2020 –

Apple, Samsung und Sony gehören zu den 83 globalen Marken, die in Fabriken von Zulieferern auf uigurische Zwangsarbeit setzen.

Mindestens 80’000 Arbeiterinnen und Arbeiter der muslimischen Minderheit der Uiguren arbeiten unter miserablen Bedingungen und weit entfernt von ihrem Wohnort in 27 chinesischen Fabriken, die einige der grössten Marken der Welt beliefern. Ein Bericht eines australischen Think-Tanks hat nun 83 globale Marken identifiziert, in deren chinesischen Lieferketten uigurische Muslime unter Bedingungen angestellt sind, die einer Zwangsarbeit gleichkommen.

Aus Xinjiang «transferiert»

Seit längerem wird China – unter anderem von den Vereinten Nationen – beschuldigt, im Rahmen einer «Kampagne zur Bekämpfung des islamischen Extremismus» (so die Eigendefinition) mehr als eine Million Uiguren in Arbeits- und Umerziehungslagern in der westlichen Provinz Xinjiang interniert zu haben. Die chinesische Führung bestritt die Vorwürfe in der Vergangenheit vehement, bevor man die Existenz der Lager schliesslich zugab, sie als «Berufszentren» bezeichnete und erklärte, dass alle betroffenen Personen einen «Abschluss» gemacht und Arbeitsplätze erhalten hätten.

Wie das in der Realität aussieht, belegt der Bericht des «Australian Strategic Policy Institute» (ASPI), über den unter anderem die britische Internet-Zeitung «The Independent» berichtet hat. ASPI beschreibt sich selbst als unabhängigen Think-Tank, dessen Kernziel es ist, der australischen Regierung Einblicke in Fragen der Verteidigungs-, Sicherheits- und Strategiepolitik zu geben. Allerdings wird ASPI von Grosskonzernen gesponsert.

Gemäss dem ASPI-Bericht seien zehntausende Uiguren aus der Provinz Xinjiang «transferiert» und als Arbeiterinnen und Arbeiter in mindestens 27 grosse Fabriken in neun verschiedene chinesische Provinzen versetzt worden. Die Autoren des ASPI-Berichts stützten sich in ihrer Untersuchung auf die Analyse von chinesischen Regierungsdokumenten und lokalen Medienberichten und fanden dabei heraus, dass die Uiguren auch nach dem Eintritt in die Arbeiterschaft der grossen Fabriken ein «hartes, abgesondertes Leben» führen.

Zwangsarbeit bei mindestens 83 bekannten Weltmarken

In den Fabriken würden die uigurischen Arbeiterinnen und Arbeiter weiterhin überwacht, heisst es in dem Bericht. Die Ausübung ihrer Religion sei ihnen verboten worden und sie seien gezwungen worden, an Mandarin-Sprachkursen teilzunehmen. Ausserdem seien die Rückreisen nach Xinjiang eingeschränkt worden.

«Unter Bedingungen, die stark auf Zwangsarbeit hindeuten, arbeiten Uiguren in Fabriken,

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