Deutschland: Grenzen werden weitgehend geschlossen – Und was kommt danach? | www.konjunktion.info

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15-03-20 08:31:00,

Zaun - Bildquelle: Pixabay / PublicDomainPictures; Pixabay LicenseZaun - Bildquelle: Pixabay / PublicDomainPictures; Pixabay License

Zaun – Bildquelle: Pixabay / PublicDomainPictures; Pixabay License

Als ich am 5. März den Artikel Systemfrage: Wie eine Pandemie das System in die gewünschte Richtung lenken könnte – Ein Gedankenspiel verfasste, ging ich dezidiert auf sechs “Folgemöglichkeiten” aufgrund des Coronavirus ein. Unter anderem auf die Möglichkeit “Neue[r] Reiserestriktionen”. Ich schrieb dort unter anderem:

In den nächsten zwei Monaten werden wir wahrscheinlich mehrere von den Regierungen erlassene Quarantänen erleben. Ob es gar zu Kontrollpunkten auf Hauptstraßen und Autobahnen kommt, wo man auf Fieber und andere Symptome testen wird? Wenn Sie in einem Gebiet mit einer hohen Bevölkerungszahl leben, ist es möglicherweise an der Zeit, sich ernsthafte Gedanken zu machen. Oder denkt jemand wirklich, dass die Maßnahmen Chinas, die man hier ja auch lobte, nicht auch bei uns zur Umsetzung kommen könnten?

Ich hätte nicht gedacht, dass es so schnell geht. Aber heute Nachmittag hat die aus meiner Sicht inkompetente Bundesregierung beschlossen, die Grenzen zu Österreich, Frankreich und der Schweiz weitgehend zu schließen:

Deutschland Grenzen - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt SZDeutschland Grenzen - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt SZ

Deutschland Grenzen – Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt SZ

Nachdem die Polen, Tschechien u.a. bereits am Freitag von sich aus die Grenzen zu Deutschland dicht gemacht haben, ist Deutschland nun mehr oder weniger – was Reisen ins Ausland anbelangt – abgeriegelt.

Ketzerisch könnte man nun zwei Dinge fragen:

  • Warum geht das heute, was 2015 angeblich nicht möglich war?
  • Will man mit dieser Maßnahme mehr die Menschen drin behalten, als anderen die Möglichkeit der Einreise verwehren?

Heute Abend will der Bundesinnenminister Seehofer eine Stellungnahme dazu abgeben. Wir dürfen gespannt sein, was uns dort “verlautbart” werden wird. Ich gehe von einer weiteren Beschneidung unserer Freiheitsrechte aus und dass zeitnah alle Geschäfte geschlossen werden müssen, die für die Grundversorgung nicht benötigt werden. Zudem erwarte ich bis Ende kommender Woche eine teilweise Absperrung/Abschaltung des öffentlichen Lebens. Vornehmlich in den Ballungszentren von Nordrhein-Westfalen und wohl ganz Bayern.

Angesichts der aktuellen Geschehnisse muss man schon fast zynisch sagen, dass die ganze Situation wie gemalt ist, um von den eigentlichen Ursachen des Zusammenbruchs unseres bisherigen (Wirtschafts-)Systems ablenken zu können. Nicht die jahrelangen Machenschaften unseres “Geldadels” und ihrer Strippenzieherinnen und -zieher im Hintergrund sind der Grund,

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Welche Grenzen setzen wir Künstlicher Intelligenz?

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31-07-19 11:04:00,

Wie weit die Möglichkeiten Künstlicher Intelligenzen gehen, ist bislang nur eine technologische Frage. Und jeden Tag werden die Grenzen des Machbaren weiter nach hinten verschoben

Es ist gut und richtig, dass Philosophen und Soziologen immer wieder kritische Fragen stellen und die Entwickler und deren Finanziers auf ihre gesellschaftliche Verantwortung hinweisen. Es ist gut und richtig, dass Juristen darauf aufmerksam machen, wo die Rechtsprechung angesichts immer mächtigerer algorithmischer Prozesse an ihre Grenzen gelangt. Doch in welchen Fragen KIs eigenständig entscheiden sollen und wo sie lediglich dem Menschen bei der Entscheidungsfindung helfen sollen, ist keine juristische, keine philosophische und keine soziologische Frage.

Es ist eine Frage nach den Grenzen, die wir Menschen der KI setzen wollen.

Welche Funktionalität und welchen Autonomiegrad wir uns für smarte Geräte und Dienste wünschen und wo die Intelligenz den Rahmen unserer Zustimmung verlässt, spielt in Studien und Umfragen bislang ebenso wenig eine Rolle wie im medialen Diskurs. Doch wir brauchen eine solche Position – als Verbraucher, Staatsbürger, Arbeitnehmer und als diejenigen, die Verantwortung für künftige Generationen tragen.

Ein paar Gedankenspielereien:

Wenn ein schlauer Algorithmus in Diensten einer Versicherung heute schon die Schadensabwicklung übernimmt, kann er dann mit Duplex‘ Fähigkeiten nicht auch künftig die Kundenberater ersetzen? Oder gar mit Bildmanipulations-Algorithmen den Schadensanspruch für unbegründet erklären?

Sollen uns Neuronale Netze nur bei der Erforschung von Medikamenten und der Behandlung von Kranken helfen oder auch gleich – wie es das US-Startup “Aspire Health” anbietet – die Behandlungskosten angesichts der errechneten Lebenserwartung prognostizieren? Braucht es in Zukunft noch analoge Kontakte, wenn man heute schon Beziehungen zu KIs aufbauen kann, wie es sich die Cozmo-Entwickler vorstellen? Wenn Gesichtserkennungs-Algorithmen heute schon Kriminelle erkennen können, erkennen sie künftig auch Fremdgeher, Hände-Nicht-Wascher, Klingelbeutel-Boykotteure, Hundekot-Liegenlasser?

Wir haben gesehen, dass auch Schwache KIs, also auf eine Aufgabe oder wenige Aufgaben beschränkte Systeme, deutliche Auswirkungen auf unser Leben und unsere Gesellschaft haben. Deshalb muss bei den heute verfügbaren Anwendungen neben den vielen noch offenen Fragen vor allem die Frage nach der Grenze des Gewollten beantwortet werden – sei es bei algorithmischen Entscheidungen, bei autonomen Autos, intelligenten Haushaltsgeräten, Deep Fakes oder von Computern geschaffener Kunst.

Auch über gesetzliche Grenzen der KI-Entwicklung müssen wir nachdenken. Das geschieht bereits an verschiedenen Stellen, wenn auch ein Konsens noch in weiter Ferne ist,

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Die Heimat hoch, die Grenzen dicht geschlossen | KenFM.de

Die Heimat hoch, die Grenzen dicht geschlossen | KenFM.de

02-07-18 05:51:00,

Die Heimat hoch, die Grenzen dicht geschlossen | KenFM.de

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Die Heimat hoch, die Grenzen dicht geschlossen

02-07-18 05:38:00,

Der Horst marschiert, mit rechtem Schritt und Tritt

Autor: U. Gellermann
Datum: 02. Juli 2018

Es schmerzt wenn man in diesen Tagen Angela Merkel gegen Horst Seehofer verteidigen muss. Jene Frau, die auf´s engste mit der deutschen Wirtschaft verbunden ist, einer Wirtschaft, die in gnadenloser Ausbeutung in fernen Ländern Hungerlöhne drückt, und so tut, als hätte sie mit der Massen-Migration der Armen aus den „Drecksloch-Ländern“ nichts zu tun. Jene Frau, die als US- und NATO-Komplizin kaltblütig die deutsche Armee in anderen Ländern morden lässt. Jene Merkel, die ohne Plan und Perspektive die Lohndrücker-Kolonnen aus aller Herren Länder nach Deutschland geholt hat. Zwar könnte man die Migration auch als Ausgleich für deutsche Ausbeutung und deutsche Kriegsbeteiligung in Asien oder Afrika begreifen, aber solch edle Motive wollen wir der Merkel doch nicht unterschieben. Sie hatte nur mal wieder aus Umfragen erfahren es käme gut an, wenn sie die Madonna der Flüchtlinge geben würde. Spätestens als sie im wesentlichen Schlangen organisiert hatte – vor Asylämtern, vor Arbeitsämtern, vor Wohnungsämtern, vor Essens-Reste-Verwertungs-Initiativen und noch mehr Obdachlosigkeit – wurden die Flüchtlinge reif für ihre neue Rolle: Als Hassobjekte für sozial benachteiligte Deutsche und als Manövrier-Masse jener Jahrmarkt-Politiker, die aus dem Elend anderer Wählerstimmen machen wollen.

Von der AfD und ihrem Gauland, dem Mann mit dem Vogelschiss im Kopf, war nichts anderes zu erwarten gewesen. Aber auch im Mutter-Schoss der AfD, der CDU-CSU, rührten sich die Fremden-Hasser und Wähler-Betrüger: Ihr Slogan “Der Fremde ist an allem Schuld und Merkel irgendwie auch” soll Wahlen gewinnen und Posten sichern. Das ist der klassische Job bürgerlicher Parteien und so weit üblich und bekannt. Aber Horst Seehofer, getrieben von Markus Söder, treibt Angela Merkel in einer Art vor sich her, die den seriösen Anstrich der bürgerlichen Partei abplatzen lässt. Seehofers Wort vom “Asyltourismus” offenbart den ganzen miesen Zynismus des Politikers, der mit Vorliebe auf anderen rumtrampelt, um sie klein zu machen damit er größer wirkt. Als sei die tödliche Flucht über das Meer eine Traumschiff-Reise. Als seien ertrinkende Kinder Teil eines Animateur-Programms im Club Méditerranée. Mit dem Wort “Systemversagen” knüpft der gelernte Beamte und “Erfahrungsjurist” bewußt an die Formel der Nazis von den “Systemparteien” an, die mit solchen Begriffen ihren Kampf gegen die Weimarer Republik geführt haben, um den letzten deutschen Krieg anzufangen und ein organisiertes Schlachten für den Profit einer dünnen Schicht von Eigentümern zu beginnen.

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Grenzen schützen unsere persönliche Freiheit!

Grenzen schützen unsere persönliche Freiheit!

12-06-18 12:19:00,

Bild Frau: pixabay.com; Bild Lars Patrick Berg: AfD; Komposition: Info-DIREKT

Der Kampf gegen den Terrorismus, wie er seit den Anschlägen auf das World Trade Center am 11. September 2001 auf Druck der USA von der westlichen Welt bis heute geführt wird (George W. Bush am 21.09.2001 vor dem US-Kongress: „Entweder ihr seid für uns, oder ihr seid für den Terrorismus.“) ist inzwischen dabei, das höchste Gut der bürgerlichen Gesellschaft zu bedrohen – verfassungsmäßig garantierte bürgerliche Freiheiten.

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Ein Gastbeitrag von Lars Patrick Berg

Unter der berechtigten Absicht, die Bürger möglichst gut und umfassend vor terroristischen und kriminellen Anschlägen zu schützen, hat eine „Sicherheitsindustrie“ während der vergangenen Jahre die Instrumentarien zu einer nahezu perfekten Überwachung der Bevölkerung geschaffen.

Stets aufs Neue werden die jeweiligen Maßnahmen von Politikern als erforderlich gerechtfertigt, um angeblichen oder tatsächlichen Missbrauch, Betrug, Kriminalität oder Terrorismus effektiver bekämpfen zu können. Die Bürger scheinen es hinzunehmen, und ausgerechnet linke Parteien, die einst die Fahne der Freiheit am höchsten hielten, unterstützen den fortschreitenden Überwachungsdrang, insbesondere dann, wenn er als „Kampf gegen rechts“ etikettiert werden kann.

Wie in totalitären Staaten

Das Ausmaß der bereits national oder EU-weit umgesetzten, geplanten oder ernsthaft diskutierten staatlichen Überwachungsmaßnahmen hat inzwischen einen Umfang angenommen, wie man ihn zurecht mit totalitären oder autokratischen Staaten wie etwa China oder Saudi-Arabien in Verbindung bringt: Biometrische Ausweise, Vorratsdatenspeicherung, Screening von Autokennzeichen, staatliche Konteneinsichtnahme auf Verdacht, Denunziationsgesetze. Diese Auflistung ist keineswegs vollständig und ließe sich problemlos fortsetzen. Es finden sich immer neue Themenfelder zur sogenannten Gefahrenabwehr wie beispielsweise der vielleicht perfideste Anschlag auf die individuelle Freiheit, die propagierte Abschaffung des Bargeldes. Wer aber schützt die Bürger vor dem Missbrauch dieser Kontroll- und Überwachungsmaßnahmen?

Das Beispiel der quasidiktatorischen absolutistischen Staaten des 17. und 18. Jahrhunderts führte zum jahrzehntelangen Kampf um die individuelle politische Freiheit. Ihre Protagonisten begrüßten daher 1789 die Französische Revolution als einen historischen Akt der Befreiung. Die Beseitigung von Herrscherwillkür und Ständestaat, die Trennung von Religion und Politischem sollten den modernen bürgerlichen Rechtsstaat begründen.

Freiheit stirbt mit Sicherheit

Der deutsche Philosoph G.W.F. Hegel ließ keinen Zweifel daran aufkommen, was man unter einem Rechtsstaat zu verstehen habe: Der Staat sei die Wirklichkeit der Freiheit.

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