On the “Greta Effect” – To Be, or Not to Be Right | New Eastern Outlook

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02-10-19 08:02:00,

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There are a lot of people angry at climate activist Greta Thunberg. In response to the animosity and confusion being spread, what I write here will not be popular for many of my colleagues. But those who know me will understand. Greta Thunberg is not the common enemy you think she is. She’s someone to be admired and supported because of her message, and because she is a child who managed what all the Barbie doll activists could not. Hate me or love me as you will, here is my view on humanity’s most pressing issue.

“Water and air, the two essential fluids on which all life depends, have become global garbage cans.” – Jacques Yves Cousteau

A Look-Back

When I was a kid living in Florida back in the 1960s, I believed anything was possible. My best friend Craig Stutzman, who lived next door, did too. So did all our schoolmates, the teachers, the coaches, even the newscasters we watched on TV, and the spacemen we watch blast-off from Cape Canaveral for the stars. I hope some reading this are willing to remember nostalgically, a time when America truly was about possibility. I also hope everyone reading this will come to terms with the fact we ventured far off the path to greatness.

We landed on the moon in 1969, we watched TV shows like Star Trek, and we dreamed great big about what the future would hold for us as grownups. By the 21st century, most of us figured we have colonies on Mars. I remember, there was this geology teacher who told us energy and other much-needed commodities would one day be free for all. And no, he was not a communist sympathizer even though a Cold War raged back then too. By now, many of the pressing problems we had in the 1970s should be ancient history. But the most critical ones are not. Regardless of what you think, read, hear, or watch, there is only one reason for this. We did not want to defeat hunger, cancer, or to have everlasting peace. And with regard to Greta Thunberg and Climate Emegency? Well, the majority never gave a damn about that, now did they? Let’s take off the kid gloves.

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Beispiel Greta, Klima und Umfragewerte der Grünen: Wie Propaganda funktioniert und wirkt | Anti-Spiegel

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01-10-19 07:01:00,

Seit einem knappen Jahr erleben wir eine beispiellose Propaganda-Kampagne, die auch Wirkung zeigt und es aufgrund ihrer messbaren Ergebnisse sicher bald in die Lehrbücher der Fachliteratur schaffen wird. Und sie zeigt, wie beeinflussbar die angeblich so aufgeklärten Menschen in Deutschland durch Propaganda auch heute noch sind.

Noch im Januar, als der Greta-Hype noch von vielen belächelt wurde, rangierte das Thema „Umwelt/Klimaschutz“ in Umfragen mit 13% zwar auf Platz drei der wichtigsten Probleme der Deutschen, aber doch noch unter „ferner liefen“, denn die Probleme „Migration/Integration“ (31%) und „Gesundheit/Rente/Sozialsysteme“ (29%) waren auf den Plätzen eins uns zwei die drängendsten Probleme für die Deutschen.

Nach zehn Monaten Dauerpropaganda in allen Medien über den Klimawandel, Greta und Friday-Hüpfer sieht die Rangfolge schon so aus: Platz eins „Gesundheit/Rente/Sozialsysteme“ (25%), Platz zwei „Umwelt/Klimaschutz“ (22,9%) und Platz drei „Migration/Integration“ (22,5%).

Man kann an dieser Entwicklung beispielhaft ablesen, welchen Einfluss Propaganda auch heute noch hat.

Es ist ja nichts geschehen, was diese Veränderung begründen würde. Es gab keine Naturkatastrophe, keine bahnbrechenden, neuen, wissenschaftlichen Erkenntnisse, gar nichts. Nur einen ungehemmten Medienhype um ein kleines Mädchen, das überall wie ein Papagei den gleichen Text runterrappelt, der aus Textbausteinen wie „Ihr klaut unsere Zukunft“, „wir lassen das nicht zu“ oder „wie könnt Ihr nur?“ in verschiedenen Kombinationen zusammengewürfelt wird.

Das alles wird hochemotional präsentiert. Es geht nicht um Fakten, neue Erkenntnisse oder eine offene Diskussion, nein, es geht nur um Parolen. Das ist ein klassisches Merkmal von Propaganda: Sprich die Menschen mit einfachen und emotionalen Parolen an!

Fakten brauchten Propagandisten eigentlich nie, nur Emotionen. So funktioniert auch Werbung, es sind die gleichen Mechanismen, weshalb PR und Propaganda auch für Fachleute das gleiche sind. In der Werbung wird nie erklärt, dass ein bestimmtes Auto besser ist, als seine Konkurrenz, weil …, sondern es gibt schöne Bilder und Musik, die die Gefühle ansprechen.

Propaganda und PR wollen den Verstand ausschalten, der Mensch muss etwas wollen, er muss es fühlen.

Ich komme ursprünglich aus dem Vertrieb und dort lernte man, dass man auf emotionaler Basis bei den Menschen ein Bedürfnis, einen Mangel wecken muss. Wenn der Mensch dieses Bedürfnis dann befriedigen will, kauft er das Produkt um jeden Preis. Wer einem Kunden eine Altersvorsorge verkaufen will, muss ihm vorrechnen, was er an Rente bekommt.

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Greta Thunberg and Big-Biz’ Climate Charade | New Eastern Outlook

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28-09-19 09:51:00,

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A 16 year old girl is obviously not behind a “global movement” demanding “climate action” from governments.

The massive corporate Western media is. And anything the corporate media is behind certainly cannot be described as “grassroots.”

It is the Western media’s daily promotion of this 16 year old that has created “her” movement for her.

Her family background of entertainers and performers is particularly interesting in this regard – Greta Thunberg being the daughter of entertainer Malena Ernman and actor Svante Thunberg, and granddaughter of actor Olof Thunberg. She is the perfect candidate surrounded by the perfect coaches to become a central figure in an exercise of corporate public relations.

Also behind the growing momentum of this “climate action” movement is a myriad of corporate-foundations – notorious for their support of regime change around the globe, the protection and promotion of corporate-financier special interests, and the co-opting of legitimate causes ranging from human rights to now concerns over our collective impact on the environment.

Just like the “war on terror” was a fraudulent campaign aimed at very real terrorists – Greta Thunberg’s “Fridays for Future” climate movement is a fraudulent campaign aimed at the very real environmental damage being done around us.

And just like the “war on terror” where the US was caught in fact arming and funding the very terrorists they were supposed to be fighting – all as a pretext to advance otherwise indefensible wars of aggression, “Fridays for Future” is supported by and being advanced for the very worst environmental offenders on Earth to advance an agenda that allows for otherwise indefensible and unpopular policies – many of which will be easily delayed or redirected in the West while forced on developing nations.

“Climate action” forced on the developing world is aimed at crippling progress and granting the West a reprieve from its otherwise irreversible economic, political, and military decline upon the global stage and its ability to coerce and exploit these nations, their people, and their resources.

What is “Fridays for Future?” 

Following the money is particularly easy in unravelling “Fridays for Future.” The “movement’s” own website – under “About” contains a list of websites that make up the “movement’s” network.

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Greta und das FARA-Gesetz – Warum wurde Greta in New York nicht verhaftet? | Anti-Spiegel

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21-09-19 08:43:00,

In den USA ist es Ausländern verboten, sich politisch zu betätigen, wenn sie sich nicht vorher als „ausländischer Agent“ registrieren lassen. Aber anscheinend gilt das Gesetz nicht für jeden, wie das Beispiel Greta zeigt.

Das FARA-Gesetz (Foreign Agents Registration Act) gibt es bereits seit 1938. Es soll ausländische Einmischungen in die Politik der USA verhindern. Nach dem Gesetz drohen jedem, der in den USA als Ausländer politisch tätig wird, Gefängnisstrafen. Und es wird normalerweise sehr restriktive angewendet. Derzeit sitzt deshalb zum Beispiel die russische Studentin Maria Butina in den USA im Gefängnis. Ihr Verbrechen war es, als Waffennärrin Kontakte zur US-Waffenlobby zu knüpfen. Alleine dass sie mit einigen der Waffenlobbyisten gesprochen hat, reichte aus, um zu über einem Jahr Gefängnis verurteilt zu werden.

Aber in den USA scheint das Gesetz nicht für alle zu gelten, wie ich vor einiger Zeit am Beispiel der russischen „Aktivisten“ von Pussy Riot aufgezeigt habe. Pussy Riot hat im Juli ein Konzert in den USA gegeben, das als Protest gegen US-Abtreibungsgesetze gedacht war. Es war also eine offene Einmischung in die politischen Prozesse bzw. die politische Willensbildung in den USA. Trotzdem hat niemand die Band verhaftet.

Und auch für Greta scheinen die Gesetze in den USA nicht zu gelten. Sie hat für den letzten Freitag zu Protesten in den USA aufgerufen. Aber anstatt sie zu verhaften, hat die Stadt New York sogar angekündigt, dass Schüler, die an dem Tag die Schule schwänzen, entschuldigt seien. Zu der Demo kamen am Ende ca. 60.000 Menschen, was natürlich viel ist. Aber wenn man bedenkt, dass es in New York ca. eine Million Schüler gibt, die die offizielle Erlaubnis zum Schule schwänzen hatten, ist es doch ein eher mageres Ergebnis. Die Organisatoren sprechen zwar von 250.000 Teilnehmern, aber ich glaube in diesem Fall der polizeilichen Schätzung, denn die Polizei hatte keinen Grund, die Zahlen künstlich klein zu rechnen, wie man das zum Beispiel bei den Gelbwesten immer wieder beobachten konnte.

Ich habe nicht gehört, dass Greta sich in den USA als ausländische Agentin hat registrieren lassen. Sie müsste also eigentlich verhaftet und zu einer Gefängnisstrafe verurteilt werden, denn sie hat sich ganz eindeutig politisch in den USA betätigt. Man stelle sich zum Vergleich einmal vor,

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Die andere Greta

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18-09-19 08:57:00,

Ellyanne Wanjiku Chlystun Githae lebt in Kenia, ist heute neun Jahre alt und steht auf der Business-Plattform „urbwise“ in der Ehrenliste „phänomenaler Frauen, die nationale Anerkennung verdienen“. Das hat sie mit ihrer schwedischen Schwester gemein.

Wie ihre große Schwester Greta Thunberg in Schweden hat sie auch vermögende Mittelklasse-Eltern. Sie geht auf die Peponi House Preparatory School in Nairobi, eine multikulturelle Privatschule mit britischen Standards. Sie spielt mit ihrem Teddy, selbst vor der Kamera, doch sie träumte nicht wie so viele in ihrem Alter, schön und reich zu werden, nicht Modemacherin oder Pilotin. Aber Greta Thunberg konnte ihr Vorbild nicht sein, die gab es da noch nicht medial, als Ellyanne anfing, Bäume zu pflanzen. Sie war begeistert von Professor Wangari Maathai — hierzulande nicht bekannt, aber in Afrika und besonders in Kenia.

Wangari Maathai promovierte 1971 als erste Frau Ost- und Zentralafrikas. Inspiriert von Algeriens 1974 in die Wege geleiteten Programms „barrage vert“ gründete sie 1977 die „Green Belt“-Bewegung mit dem Ziel, das Land aufzuforsten, und erhielt als erste Frau Schwarzafrikas 2004 den Friedensnobelpreis. Die grüne Umweltministerin scheute selbst das Gefängnis nicht, um den Mächtigen des Landes den Spiegel ihrer Umwelt- und anderer Sünden vorzuhalten.

Ihr wollte es die kleine Ellyanne nachtun, ebenso aufrecht und kämpferisch. Aber wie kann ein kleines Mädchen von sechs Jahren in die Fußstapfen einer der großen heroischen Frauen des Landes treten? Ellyanne wollte wenigstens Bäume pflanzen, aber mindestens eine Million. Gegenüber Mtoto News äußerte sie sich am 27. Juni 2019 schon realistischer: Sie habe 509 Bäume gepflanzt, wolle aber die 10.000er Marke erreichen. Nach Information der kenianischen Internet-Plattform „Business Today“ vom 22. August hat sie bereits mehr als 1.500 Bäume geschafft, hartnäckig wie sie ist.

Unterstützt von ihren Eltern und von anderen Kindern zogen in den letzten Jahren ihre Pflanzaktionen weite Kreise. Das 2006 von Pädagogen, Schriftstellern und Bürgermeistern gegründete Netzwerk „Children With Nature“ unterstützte sie, heute ist sie dessen Botschafterin. In kurzer Zeit folgten ihrem Beispiel Kinder an anderen Schulen und in anderen Städten. So initiierte Ellyanne, wie „Children With Nature“ am 12. Dezember 2017 meldete, einen landesweiten Schreib- und Kunstwettbewerb, „Kenya Climate Change Art and Essay Competition“, den sie am 1. August 2017 an der öffentlichen Kilimani Primarschule in Nairobi eröffnete. Unterstützt wurde der Wettbewerb vom Erziehungsministerium, von USAid und von KEPSA,

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Tagesdosis 29.8.2019 – Greta, the greatest Missverständnis | KenFM.de

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29-08-19 12:11:00,

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Ein Kommentar von Bernhard Loyen.

Greta, the one and only, betrat nun schlussendlich gestern gegen 21:45 Uhr deutscher Zeit, bei Regen und Wind New Yorker Boden. Das Wetter wollte bei der bis ins Detail geplanten Inszenierung einfach nicht mitspielen. Der Spiegel wusste abends jedoch zu berichten, Zitat: Weder das schlechte Wetter noch der Sturm im Internet haben sie aufgehalten (1)

Bitte nicht, werden jetzt diverse Leser und Hörer denken. Warum schon wieder Zeit verschwenden, mit diesem Gör, bzw. lasst doch mal das Mädchen in Ruhe? Nun ja, dieses Kind, so würde ich sie schon noch bezeichnen, hat eine Funktion. Ob sie es selber schon schlussendlich wirklich realisiert hat, sei dahingestellt. Das einem Großteil der Bevölkerung, vor allem Kinder und Jugendlichen, die Hintergründe nicht bekannt, Ältere nicht wirklich interessiert, kann bei ähnlichen Phänomen beobachtet werden. Stichworte Rezo, Fridays For Future und Luisa Neubauer.

Befassen wir uns nun mit dem jetzt schon legendären Segeltörn, der Bootsfahrt von Greta Thunberg. Beginnen wir mit den freundlichen spontanen Sponsoren und Unterstützern ihrer vermeintlichen Idee.

Der unbekannte Strippenzieher im Hintergrund ist der Schwede Ingmar Rentzhog, der in den Medien als Entdecker von Greta Thunberg gilt. Dieser gründete 2017 eine Organisation mit dem Namen „We don`t have Time“. Natürlich eine Klima-Organisation. Auf seinem Linkedin-Account formuliert Rentzhog das Ziel, eine Plattform aufzubauen, „auf der sich Millionen von Mitgliedern zusammentun, um Druck auf Leader, Politiker und Unternehmen auszuüben, um für das Klima zu agieren“ (2). Im darauffolgenden Jahr sprach er zufällig ein Kind, mit einem Schild in der Hand an und war begeistert. Sie war nämlich eine Klimaaktivistin. Etwas spitzer formuliert, das Maskottchen war vermeintlich gefunden.

Rein zufällig landete das erste Video, das es von Greta gibt, auf dem YouTube Kanal von – „We don`t have Time“. Der Rest soweit bekannt, alle begeistert, vor allem die Eltern von Greta und speziell Ingmar Rentzhog. Im Oktober 2018 veröffentlichte die Organisation eine dreiseitige Erklärung mit dem schönen Titel: Questions and answers about We Don’t Have Time’s relationship with Greta Thunberg (3).

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Persona non Greta? – Climategate

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20-08-19 08:21:00,

Greta Thunberg. Foto: Facebook-pagina Greta Thunberg.

Een gastbijdrage van Alexander van der Meer.

Greta Thunbergs bezoek aan Frankrijk ging gepaard met de nodige controverse.

Vorige week bezocht het Zweedse milieu-icoon Greta Thunberg de Assemblée nationale, het Franse parlement. Ze was door maar liefst 160 volksvertegenwoordigers uitgenodigd.

Maar Frankrijk zou Frankrijk niet zijn als de Jeanne d’Arc van het milieu – zoals ze hier wel wordt genoemd – zonder weerwerk haar apocalytische boodschap had kunnen verkondigen. Verschillende parlementsleden lieten zich van tevoren al ongezouten uit over haar komst.

Zoals Bénédicte Peyrol, nota bene van Macrons partij – waar ze nu haar toekomst wel kan vergeten. Op Twitter vroeg ze zich af of al die aandacht niet beter besteed kon worden aan wetenschappers die zich al jaren druk maken over het welzijn van de planeet. Ze sprak over het zwart-wit denken van de Zweedse, dat te simpel zou zijn voor deze complexe materie. ‘Reken maar niet op mij om deze profete in korte broek toe te juichen!’, tweette ze.

Een links parlementslid wist blijkbaar dat Thunberg inmiddels is genomineerd voor een Nobelprijs, en sprak over de ‘Nobelprijs voor de angst’. Hij tweette: ‘De planeet, ja, groene business, nee.’

Guillaume Larrivé, van de conservatieve Les Républicains, probeerde zelfs een boycot te organiseren. ‘Om intelligent de opwarming van de aarde te bestrijden, hebben we geen apocalyptische goeroe nodig, maar wetenschappelijke vooruitgang en politieke moed,’ was zijn tekst.

Een bekende politica van die partij sprak over Thunberg als iemand die volledig op afstand bestuurd en gemanipuleerd wordt. Maar de prijs gaat naar het Kamerlid dat meedeelde dat hij geen zin had op te draven voor de ‘Justin Bieber van het klimaat’.

Uiteraard ging het leger sympathisanten van Thunberg volop in de tegenaanval, Macrons ministers incluis. Behalve dan die van Arbeid: zij werd door Le Canard enchaîné (een satirisch weekblad, nvdr) betrapt op het per Falcon-jet bezoeken van de Tour de France, in gezelschap van de zogenaamd extreem groene burgemeester Hidalgo van Parijs.

Per TGV duurt hetzelfde traject 3,5 uur, werd in de Macron minder goed gezinde media droogjes opgemerkt.

Foto: Facebook-pagina Greta Thunberg.

Greta wil alleen met de trein.

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Greta und die Vermummte – Wenn Vermummungsmeister auffordern, Gesicht zu zeigen

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16-08-19 12:14:00,

Die Klimaaktivistin Greta Thunberg war die Tage im Hambacher Forst. Dort haben (Zehn-)Tausende gegen die weitere Abholzung eines Waldes gekämpft, gegen die Fortsetzung des Braunkohleabbaus und mit ihren Kämpfen immerhin einen Stopp der Rodungsarbeiten erwirkt. Greta Thunberg kam also zu Besuch und es hätte genug Gründe gegeben, noch einmal daran zu erinnern, mit welchem Irrsinn und welcher Brutalität daran festgehalten wird, die Profite des Energiekonzerns RWE zu bedienen. Das wäre also eine gute Gelegenheit gewesen, am Ort des Geschehens Revue passieren zu lassen, wie ernst man es in diesem Lande mit der „Energiewende“ meint. Eine solche Berichterstattung würde auch der Presse gut zu Gesicht stehen. Von Wolf Wetzel.

Stattdessen hat sie bei dem Besuch von Greta Thunberg im Hambacher Forst nur eines entdeckt: Etwas ganz Schlimmes, etwas, was gar nicht geht und worüber man sich endlich so richtig aufregen und gar nicht mehr einkriegen kann. Im Kreise der BesucherInnen befand sich doch tatsächlich eine Aktivistin, die ihr Gesicht vermummt hatte. Sofort wusste man, worauf es bei dieser Begegnung ankommt:

„Vermummte führt Klima-Kids durch besetzten Wald“

(BILD vom 14.8.2019)

„Greta Thunberg: Wirbel wegen Foto mit Vermummten – Vater äußert sich rigoros.“

(Merkur vom 14.8.2019)

In großer Freiheit hat es also das Gros der Presse einmal mehr geschafft, das eigentliche Thema, den zum Greifen nahen Irrsinn der Klima- und Wirtschaftspolitik der Großen Koalition zum Verschwinden zu bringen. Das Bild mit Greta und der Vermummten lieferte die Munition und zahlreiche Politiker, die mit diesem Irrsinn groß und wohlhabend wurden, luden damit ihre Revolver und schossen wild um sich. Auf einmal wussten sie ganz sicher, wo wir hier leben, was sich gehört und was hier nichts zu suchen hat. So wusste der NRW-Innenminister Reul gegenüber Bild zu berichten:

„Wir leben in Deutschland aber zum Glück nicht in einer Diktatur, sondern in einem demokratischen Rechtsstaat. Bei uns gibt es wirklich keinen Grund, sein Gesicht zu vermummen – es sei denn, man hat etwas zu verbergen.“

Auch Joachim Lenders, der Vize-Chef der deutschen Polizeigewerkschaft, beteiligte sich an der Standortbestimmung: „Man lebe ‚nicht in einem autoritären Regime wie in Russland oder der Türkei.‘ Im Gegensatz zu diesen Ländern würden in Deutschland politische Aktivisten nicht unrechtmäßig verfolgt.‘ (Merkur vom 1.8.2018)

Baden-Württembergs Innenminister und CDU-Bundesvize Strobl sekundierte sogleich:

„Wer für etwas einstehen möchte,

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Greta und ihre CO2-freie USA-Reise: Wie die Medien die “Greta-Jünger” für dumm verkaufen | Anti-Spiegel

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16-08-19 09:35:00,

In den letzten Tagen gab es in sozialen Netzwerken Meldungen, dass Gretas Segeltörn nach New York keineswegs CO2-frei wäre, weil dafür mehrere Langstreckenflüge nötig seien. Was ich für Unsinn gehalten habe – so blöd kann die Greta-Bewegung doch gar nicht sein – hat sich als wahr herausgestellt. Hier die Fakten.

Der Spiegel hat heute auf entsprechende Medienberichte reagiert und bestätigt: Damit Greta „CO2-frei“ nach New-York segeln kann, müssen die Crewmitlieder mindestens sechs Transatlantikflüge machen. Der Grund: Die Crew des Bootes muss ausgetauscht werden, also fliegen einige Leute von Europa nach New York und andere von New York nach Europa. Insgesamt sechs Personen, die über den Atlantik fliegen müssen. Wäre Greta mit ihrem Vater ins Flugzeug gestiegen, wären nur vier Flüge nötig gewesen und nicht sechs.

So weit, so bekloppt (sorry!). (Ich bitte um Verzeihung, ich konnte mir beim Schreiben dieses Artikels den Zynismus gleich mehrfach nicht verkneifen)

Aber noch blöder wird es, wenn man nun den Spiegel-Artikel liest, der seinen Lesern allen ernstes versucht zu erklären, das ganze wäre trotzdem CO2-neutral. Glauben Sie nicht? Ich konnte es auch nicht glauben, aber sehen Sie selbst.

Es beginnt schon mit der Einleitung zu dem Spiegel-Artikel:

„Damit Greta Thunberg in die USA segeln kann, sind laut einem Medienbericht mindestens sechs Langstreckenflüge nötig. Ihr Team gleicht allerdings seinen gesamten CO2-Ausstoß aus.“

Da fragt man sich natürlich sofort, wie das gehen soll. Aber die Antwort gibt der Spiegel auch, das Team „kompensiert“ das CO2:

„Bei der CO2-Kompensation spenden CO2-Verursacher Geld an Organisationen wie atmosfair oder myclimate. Diese Anbieter finanzieren mit den Spenden klimafreundliche Projekte, deren CO2-Einsparung sie genau bemessen können. So kann die ausgestoßene Menge an Treibhausgasen etwa durch einen Flug mit der Einsparung verrechnet werden – und wird dann als ausgeglichen bezeichnet.“

Jetzt stellen wir uns einmal vor, die Organisatoren von Gretas Weltreisen würden einfach für sechs Flüge spenden und so das CO2 „kompensieren“, während Greta aber nur vier Flüge (für Papa und sie hin und zurück) gebraucht hätte. Nach der Logik dieser Traumtänzer wäre Gretas Reise dann nicht nur CO2-neutral gewesen, sie hätte sogar eine negative CO2-Bilanz gehabt.

Genial!

Warum ist niemand auf die Idee gekommen? Weil es bei Greta nicht um CO2 geht, es geht nur um die Verdummung der Leute und um PR,

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Greta und ihre „Kritiker“ – woher kommt all die Boshaftigkeit auf etwas, das eigentlich doch nur positiv ist?

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31-07-19 02:30:00,

Die junge Klimaaktivistin Greta Thunberg folgt einer Einladung von António Guterres und wird an der UN-Klimakonferenz in New York teilnehmen. Den Weg dorthin wird sie öffentlichkeitswirksam auf einer emissionsfreien Renn-Segelyacht zurücklegen. Eine junge Frau erdreistet sich, für die Sache, an die sie glaubt, zu kämpfen und die Möglichkeiten zu ergreifen, die sich ihr bieten? Für 1.518 Leser von welt.de ist dies offenbar eine Kampfansage. Es gibt wohl nur wenige Artikel, die häufiger kommentiert wurden und nur selten hat man so viele boshafte und hämische Leserkommentare gelesen. Warum sehen so viele Menschen die bloße Forderung nach mehr Klimaschutz vor allem als Bedrohung? Was haben Greta und Co. verbrochen, dass sie in den Kommentarspalten derart angefeindet werden? Von Jens Berger.

Lesen Sie dazu auch: „Den Eliten gefällt das … Schülerproteste stoßen auf Hass und Häme“.

Für ihre Anhänger mag Greta Thunberg ein Idol sein, für ihre Kritiker ist sie die Leibhaftige. Anders ist die Fixierung auf die schwedische Klimaschutzaktivistin kaum zu erklären. Seit die Medien sie als Gesicht der Klimaproteste gesetzt und zahlreiche Politiker sie umgarnt haben, ist die junge Frau das Lieblingsopfer reaktionärer, schreibender Männer wie Henryk M. Broder oder Roger Köppel. Richtig zur Sache geht es bei den „Skeptikern des menschgemachten Klimawandels“ und einschlägigen rechten Internetmedien. Dort hat man alle Hemmungen über Bord gehen lassen und lebt seinen Hass auf den „Schweden-Mongo“ „Gräte Thunfisch“ ganz offen aus und wünscht ihr offen den Tod. Aber es ist beileibe nicht nur der rechte Rand; auch aus der Mitte der Gesellschaft und Teilen der Gegenöffentlichkeit sind immer wieder derbe Sprüche gegen „Gretel“ zu hören. Was hat das Mädchen diesen Menschen nur getan?

Beispielhaft für die intellektuelle Seichtigkeit dieser „Kritik“ ist die Aufregung über Greta Thunbergs Reise zum Weltwirtschaftsforum in Davos. Klimafreundlich reiste die Schwedin mit der Bahn und postete davon auch ein Foto. Dies fachte den Groll ihrer Kritiker jedoch erst richtig an, die sich nun auf ein Bündel Bananen am Bildrand stürzten, das offenbar zu ihrer Wegzehrung gehörte – gerade so, als habe Thunberg durch den Verzehr von Bananen, die ja aus dem fernen Afrika importiert werden, ihr Recht verspielt, sich zu klimapolitischen Fragen zu äußern.

Ähnlich ist das Schema der aktuellen Kritik.

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Greta Thunberg – Professionele mediahype van grote spelers

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29-06-19 02:55:00,

Als je afgaat op de indruk die in de mainstream media gewekt wordt, zou je denken dat het fenomeen Greta Thunberg zich min of meer vanzelf, slechts gedragen door de kracht van overtuiging en toewijding, over de wereld verbreidt. De Amerikaanse president Franklin D. Roosevelt wist echter reeds: “Niets in de politiek gebeurt toevallig. En als er iets gebeurt, dan was het zo gepland.” Dat Greta Thunberg een instrument van de politiek is, behoeft geen betoog.

De misvatting begint al eerder. Namelijk bij de veronderstelling dat de Fridays for Future-beweging door de jonge Zweedse in het leven zou zijn geroepen. Dat klopt niet, het plan is een paar jaar ouder. Terwijl de mediahype rond Greta Thunberg in 2018 losbarstte, hield de Plant for the Planet Foundation drie jaar eerder in Bonn reeds een mondiale jongerentop. Een uitkomst van deze bijeenkomst is op de website climastrike.net te vinden, waar het heet: “Op de Global Youth Summit in mei 2015 hebben we het idee van een mondiale schoolstaking voor klimaatbescherming bedacht.” Het duurde vervolgens drie jaar tot de mensen op de achtergrond Greta Thunberg als de geschikte woordvoerster gevonden hadden, om haar vervolgens het auteurschap van het idee voor de schoolstakingen toe te schrijven.

De mensen op de achtergrond

Om wie het bij die mensen op de achtergrond zou kunnen gaan, wordt duidelijk als je uitzoekt wie de Plant for the Planet Foundation opgezet en met de nodige middelen uitgerust heeft. Dat zijn verhelderend genoeg de Club van  Rome en het German Marshall Fund.

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Club van Rome

De Club van Rome werd door David Rockefeller opgericht en verkreeg wereldwijde bekendheid toen het in 1972 het boek ‘Grenzen aan de groei’ publiceerde. Daarbij maakten vooral twee centrale voorspellingen indruk. Ten eerste de voorspelling dat er door het afsterven van bossen rond de millenniumwisseling in Europa geen bos meer zou zijn. Ten tweede de prognose dat tien jaar later de aardolievoorraden van de planeet verbruikt zouden zijn. In werkelijkheid nam het bos-oppervlak in Europa juist toe en werd er wereldwijd jaarlijks meer olie gevonden dan verbruikt. Deze faalprognoses doen echter schijnbaar niet af aan de naam van de Club van Rome. In de mainstream geldt deze club als maatgevend in de milieubescherming.

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Greta Thunberg – the Cabal’s puppet given mass exposure to sell their agenda (and she will have no idea) | Light On Conspiracies – Revealing the Agenda

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29-04-19 02:16:00,

The Manufacturing of Greta Thunberg – for Consent: The House is On Fire! and the $100 Trillion Rescue [ActIV]

This is ACT IV of the six-part series: The Manufacturing of Greta Thunberg – for Consent: The Political Economy of the Non-Profit Industrial Complex

In ACT I of this new body of research I opened the dialogue with the observations of artist Hiroyuki Hamada:

“What’s infuriating about manipulations by Non Profit Industrial Complex is that they harvest good will of the people, especially young people. They target those who were not given skills and knowledge to truly think for themselves by institutions which are designed to serve the ruling class. Capitalism operates systematically and structurally like a cage to raise domesticated animals. Those organizations and their projects which operate under false slogans of humanity in order to prop up the hierarchy of money and violence are fast becoming some of the most crucial elements of the invisible cage of corporatism, colonialism and militarism.”

The Manufacturing of Greta Thunberg – for Consent has been written in six acts. [ACT I • ACT II • ACT III • ACT IV • ACT V • ACT VI] [Addenda: I]

In ACT I, I disclosed that Greta Thunberg, the current child prodigy and face of the youth movement to combat climate change, served as special youth advisor and trustee to the burgeoning mainstream tech start-up, “We Don’t Have Time”. I then explored the ambitions behind the tech company We Don’t Have Time.

In ACT II, I illustrated how today’s youth are the sacrificial lambs for the ruling elite. Also in this act I introduced the board members and advisors to “We Don’t Have Time.” I explored the leadership in the nascent We Don’t Have Time and the partnerships between the well established corporate environmental entities: Al Gore’s Climate Reality Project, 350.org, Avaaz, Global Utmaning (Global Challenge), the World Bank, and the World Economic Forum (WEF).

In ACT III, I deconstructed how Al Gore and the Planet’s most powerful capitalists are behind today’s manufactured youth movements and why. I explored the We Don’t Have Time/Thunberg connections to Our Revolution, the Sanders Institute, This Is Zero Hour,

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Greta for Parliament | KenFM.de

greta-for-parliament-kenfm.de

22-04-19 10:00:00,

Politischer Suizid einer Bewegungs-Ikone.

Von Uli Gellermann.

Irgendwie ist sie doch unsere Greta, die 16-jährige Greta Thunberg, die nette Greta mit den lustigen Zöpfen, die mit dem von ihr initiierten Schülerstreik der Umweltbewegung neue Akzente verschaffte. Immer mehr junge Leute beteiligen sich inzwischen an den Fridays for Future, an jener Bewegung, die am 15.3.2019 eine Million Menschen in über 2.000 Städten, in 125 Ländern, auf allen Kontinenten vereinte. Der SPIEGEL sah sie heroisch: „Greta Thunberg erobert Rom“. Der Deutschlandfunk sieht sie als „Allheilsbotschafterin“. Die Bildzeitung schreibt wohlwollend über die „Die große Greta-Show in Berlin“. Eins ist sicher: Greta ist bewegend, die kann bewegen und bisher fand diese Bewegung unter freiem Himmel statt, auf Straßen und Plätzen. Greta war das sympathische Gesicht einer neuen außerparlamentarischen Opposition.

Nun rief Greta den Wählern in der Europäischen Union zu: „Sie sollen für Leute wie mich wählen, die von der Krise betroffen sein werden“. Diesen Wahlaufruf verkündete jene Klima-Ikone, die ihre Generation gerade in das politische Handeln geführt hatte. Sie ruft zur Wahl zu einem Parlament auf, das von Lobby-Organisationen geradezu umzingelt ist: Rund 25.000 Lobbyisten mit einem Jahresbudget von 1,5 Milliarden Euro nehmen in Brüssel Einfluss auf die EU-Institutionen. Unter ihnen jede Menge Energiekonzerne. Großkonzerne – die Hauptverursacher der Klima-Katastrophe – zahlen fast nirgends in der EU die gesetzlich vorgeschriebenen Steuern. Der gesetzliche Unternehmenssteuersatz in der EU beträgt durchschnittlich 23 Prozent, doch die Firmen zahlen im Schnitt nur 15 Prozent. Und Steuern sind das wesentliche Steuermittel zur Lenkung der Emissionen. Immerhin stammen 56,8 % der Treibhausgasemissionen in der EU aus der Energiegewinnung. Der Weg zum EU-Parlament ist der Weg in den Suizid einer außerparlamentarischen Bewegung. m

Wahrscheinlich ist es zu viel verlangt von einer 16-Jährigen, die immerhin mit Erfolg jede Menge Menschen weit über ihre Generation hinaus für ein wichtiges Menschheitsziel bewegt hat, einen kritischen Blick auf den Parlamentarismus zu erlangen. Aber was ist mit den erwachsenen Oppositionellen? Die LINKE will „Europa anders denken“ und geht mit einer Reihe respektabler Forderungen ins Wahlgefecht. Na, ist man versucht zu sagen: Dann denkt mal schön. Oder in der Abwandlung eines Opa-Spruchs: Der Mensch denkt und der Konzern lenkt. Gleich um die Ecke,

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Greta Thunberg kritisieren?

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02-04-19 08:09:00,

Greta Thunberg in Berlin, 29. März 2019. Bild: Leonhard Lenz /CC0

  1. Greta Thunberg kritisieren?

  2. Konformistische Revolte der Mittelstandsjugend


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Die Initiatorin der neuen Jugendumweltbewegung wird mit Lob überschüttet, dahinter steckt auch Paternalismus. Besser wäre eine kritische Auseinandersetzung

Nun war Greta Thunberg auch in Berlin, sagte wenig und alle schienen begeistert. Fast alle … Einige Jungrechte hielten das Titelblatt des Magazins mit der Schlagzeile “Greta nervt” in die Höhe, wurden aber gleich von jungen Antifaschisten vertrieben. Schon der erste Satz infantilisiert die Initiatorin der Jugendumweltbewegung und bleibt damit ideologisch auf der gleichen Ebene wie sie und viele Vertreter dieser Bewegung.

Während sie gegen alte weiße Männer oder auch gleich die gesamte ältere Generation wettern, schwingt sich Compact wie viele andere rechte Medien zu den Verteidigern dieser alten weißen Männer auf.

Nehmt Greta Thunberg ernst

Nicht nur an diesem Punkt verdient die neue Jugendumweltbewegung eine kritische Auseinandersetzung. Das wäre auch der beste Umgang mit ihr. Denn mehr noch als rechte Häme, die zeigt, dass sie ernst genommen wird, ist das wohlmeinende Lob und die Überhäufung mit Preisen paternalistisch.

Darauf hat Bettina Gaus, eine der schlauesten Stimmen in der Taz, vor einigen Wochen in einem Kommentar hingewiesen. Dabei richtet sie völlig korrekt die Kritik auf Thunbergs Umfeld:

Der Hype um Greta Thunberg nimmt bedrohliche Züge an. Daraus ist dem jungen Mädchen kein Vorwurf zu machen. Die 16-Jährige kann nichts dafür, wenn weite Teile der Öffentlichkeit durchdrehen. Sie hat ein Anliegen, mit dem es ihr bitter ernst ist, und sie trifft den richtigen Ton, um andere zu überzeugen und mitzureißen. So weit, so eindrucksvoll. Das Problem liegt nicht bei ihr, sondern bei vielen Leuten, die auf sie reagieren.

Bettina Gaus, Taz

Besonders die Forderung, Thunberg den Nobelpreis zu verleihen, kritisiert Gaus:

Die Verleihung des Friedensnobelpreises 2014 an die damals 17-jährige Malala Yousafzai wies die Richtung, ebenso wie die Zuerkennung dieser Ehrung an den neu gewählten US-Präsidenten Barack Obama 2009. Eine unreife Vorschusslorbeere. Die Verehrung, die Greta Thunberg entgegengebracht wird, erinnert an religiöse Erweckungserlebnisse.

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