Von 9/11 bis zum Großen Reset, von Al Qaida bis zum COVID-Virus…

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17-10-20 09:25:00,

(Bild: WEF / Youtube.com / Screenshot: https://www.youtube.com/watch?v=8rAiTDQ-NVY)

Dieser Text wurde zuerst am 11.9.2020 auf http://www.globalresearch.ca unter der URL veröffentlicht. Lizenz: ©Pepe Escobar, GlobalResearch.ca, 2020

Der Grundstein des neuen Jahrtausends war der 11. September 2001 – der immer noch so unergründlich ist, wie die Mysterien von Eleusis. Im vergangenen Jahr habe ich in der Asia Times erneut eine Reihe von Fragen aufgeworfen, die immer noch unbeantwortet sind. [1]

Eine Überblicksanalyse in Lichtgeschwindigkeit der „Schlingen und Pfeile   des abscheulichen Schicksals“[2]  der letzten zwei Jahrzehnte beinhaltet ganz sicher die folgenden Punkte: Das „Ende der Geschichte“ [3]. Den kurzen „unipolaren Moment“ [4]. Den „Langen Krieg“ [5] des Pentagon.  Die Heimatschutzbehörde [6]. Den Patriot Act [7]. Furcht und Schrecken [8]. Die Tragödie/das Debakel im Irak. Die Finanzkrise von 2008. Den Arabischen Frühling. Die Farbrevolutionen. Die Führung aus dem Hintergrund. Humanitärer Imperialismus. Den ultimativen Stellvertreter-Krieg in Syrien. Die Farce des „Islamischen Staats“ (ISIS/Daesh). Die Ära der psychologischen Kriegsführung. Das Zeitalter des Algorithmus. Das Zeitalter der 0,0001 Prozent.  

Wieder einmal wandeln wir knietief in einer aus den Fugen geratenen Welt, wie sie der irische Dichter William Butler Yeats beschrieb; „Den Besten fehlt jede Überzeugung, während die Schlimmsten von leidenschaftlichem Tatendrang erfüllt sind.“ Ungebrochen und ungehindert verlief der „Krieg gegen den Terror“ – die heutige Variante des Langen Krieges – in dem massenhaft Muslime getötet und mindestens 37 Mio. Menschen vertrieben wurden. [9]

Geopolitik, die auf der Nachkriegsordnung beruht, ist Geschichte. Der Kalte Krieg 2.0 ist in vollem Gang. Er begann als Drohgebärde der USA gegen Russland, verwandelte sich in einen Kalten Krieg der USA gegen China, der in der Nationalen Sicherheitsstrategie der USA mit der Unterstützung beider US-Parteien ausformuliert wurde: Die USA gegen beide Staaten. Der ultimative Mackinder-Brzezinski-Alptraum nimmt Gestalt an, denn der gefürchtete, ebenbürtige Konkurrent in Eurasien, kriecht in Richtung Washington: Russland + China in ihrer strategischen Partnerschaft. Es musste etwas passieren. Und dann passierte es, völlig unerwartet.

Die Entwicklung einer nach allen Seiten gepanzerten Konzentration der Macht und der geopolitischen Diktate wurde bereits 2015 – unter der Tarnung einer „nachhaltigen Entwicklung“ – in der UNO geplant. [10] Nun wird dieses neue Betriebssystem – man kann es auch eine technokratische, digitale Dystopie nennen – in Regeln gegossen, verpackt und seit Mitte Sommer 2020 mittels großangelegter,

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Gelddrucken im großen Stil: FED erhöht Bilanzsumme um fast 50 Prozent in sechs Wochen | Anti-Spiegel

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17-04-20 12:58:00,

Die FED hat ihre Bilanzsumme in diesem Jahr um fast 50 Prozent erhöht. Die Bilanzsumme der FED rennt von einem Rekord zum nächsten.

Die weltweite Verschuldung war schon vor der Coronakrise das vielleicht größte Problem der Weltwirtschaft. Die Coronakrise wird dieses Problem nun massiv verschärfen, denn die Staaten legen gigantische Rettungs- und Konjunkturprogramme auf, die mit Schulden finanziert werden. Und diese Programme gehen dann zu einem Großteil als Kreditprogramme an die Wirtschaft, die sich damit noch höher verschuldet. Das birgt das Risiko, dass viele Unternehmen die Kredite nicht zurückzahlen können.

Die FED hatte zum 1. Januar eine Bilanzsumme von 4.173 Milliarden Dollar, heute sind es 6.083 Milliarden. Seit Anfang März ist Bilanzsumme der FED von 4.242 Milliarden Dollar auf 6.083 Milliarden explodiert, das ist eine Erhöhung um über 40 Prozent in sechs Wochen. Alleine in der letzten Woche ist die Bilanzsumme um 300 Milliarden Dollar gewachsen.

Reuters schrieb dazu:

„Die Zentralbank nutzt ihre nahezu unbegrenzte Kaufkraft, um Werte aufzukaufen, um einen abrupten freien Fall der Wirtschaft aufgrund der Coronavirus-Pandemie zu verhindern und die Märkte am Funktionieren zu halten.“

Die Blianzsumme der FED beträgt nun 30 Prozent des BIP der USA.

Da es derzeit viel zu viele unberechenbare Faktoren gibt, die die Entwicklungen der Wirtschaft und des Finanzsystems beeinflussen, wage ich keine Prognose darüber, welche Folgen das haben wird. Fakt ist, dass die USA sich weiter verschulden und zwar in noch einmal erhöhtem Tempo. Dass die USA dabei nicht pleite gehen, liegt nur daran, dass die ganze Welt Dollar braucht, um zum Beispiel Öl zu kaufen. Aber was passiert, wenn die Welt den Glauben an einen Dollar verliert, den die FED weiter in unbegrenzten Mengen auf den Markt wirft?

Nicht umsonst nennt sich unser Geldsystem „FIAT-Money“. Und Fiat kommt aus dem Latein und bedeutet, dass man daran glauben muss. Was aber passiert, wenn die Welt den Glauben an den US-Dollar verliert?

Bisher haben die USA rücksichtslos Kriege geführt, um Staaten, die sich vom Dollar abwenden wollten, bei der Stange zu halten. Und wenn die Staaten – wie Russland zum Beispiel – zu groß für heiße Kriege sind, dann führen die USA eben einen Wirtschaftskrieg. Die „Qualitätsmedien“ vermeiden diesen Ausdruck und sprechen von „Sanktionen“,

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Wir lieben den großen Bruder

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07-04-20 02:25:00,

Selbst Leute, die ich bislang als ziemlich unabhängige Geister respektiert habe, sind ihr verfallen. Sie glauben (obgleich es für diese Annahme nur äußerst fragwürdige Belege gibt), sie retteten andere vor einer grausamen Seuche, indem sie sich in ihren Häusern verstecken. Und so kann man mittags im Herzen der Stadt seine eigenen Schritte vernehmen. Ich vermute, der glücklichste Mensch, den man am Sonntag dort zu Gesicht bekam, war ein runzliger, plappernder Zecher mit einer Dose kräftigen Lagers in der Hand, der sich in einem undefinierbaren Krebsgang die Fassade des Balliol College entlang bewegte, wobei er sich dieses mächtigen Sitzes der Gelehrsamkeit als Geländer bediente, um nicht vornüber zu fallen. Aus zwei Gründen konnte er entspannt und froh gestimmt sein. Erstens war er nahezu besinnungslos und hatte folglich keine Ahnung von dem traurigen Schicksal, dass über sein Land gekommen war. Zweitens sind gemäß einem ungewollt komischen Zusatz zu unserer neuen Ausgangssperre im chinesischen Stil die Obdachlosen ausdrücklich von der Vorschrift ausgenommen, die uns alle in, äh, unsere Häuser sperrt.

Die eher fragwürdige gesetzliche Grundlage unseres Massenhausarrests ist ein Dokument mit dem Titel The Health Protection (Coronavirus, Restrictions) (England) Regulations 2020. Es basiert selbst auf dem Public Health (Control of Disease) Act 1984. Abgesehen von denen ohne ein Heim, für die es heißt “Regulation 6, Paragraph (1) findet keine Anwendung auf jedwede Person, die obdachlos ist“, stehen wir unter dem Zwang von Regulation 6, Paragraph (1), welche unverblümt und demütigend verkündet: “Während der Zeit des Notstands darf niemand seine Unterkunft ohne vernünftige Gründe verlassen.” Es folgt eine Liste offiziell akzeptierter Entschuldigungen, zu welchen bloßes Herumstehen und die Landschaft Betrachten, Pausieren, um die Aussicht von einem Hügel zu genießen, oder irgendeine andere Form der Kontemplation und des Vergnügens nicht gehören. Ein führendes Regierungsmitglied, der zunehmend enttäuschte angebliche Intellektuelle Michael Gove, hat angeregt, wir sollten unsere Gänge auf eine Stunde pro Tag beschränken. Ich kenne Michael seit vielen Jahren. Der Gedanke, er sei nun befugt, mir vorzuschreiben, wann und wo ich in den Feldern und Wäldern meiner Heimat spazieren gehe, ist bis zur Unglaubwürdigkeit absurd. Aber ein striktes Verbot selbst kleinster Freuden wird allerorten mit Strenge und Beflissenheit durchgesetzt. Es ist, als wäre man besetzt, bis auf den Umstand, dass die finster blickenden Besatzer meine eigenen Landsleute sind. Vor einem Pub, den ich kenne (und der natürlich verschlossen und dunkel ist),

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Den „Großen“ hilft man, die „Kleinen“ überlässt man ihrem Schicksal? Interessante und erschütternde Beispiele unserer Leser

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23-03-20 01:08:00,

Vor einer Woche kommentierten wir die ersten „Corona-Rettungsprogramme“ der Bundesregierung und äußerten bereits damals den Verdacht, dass vor allem Großkonzerne profitieren und Kleinbetriebe sowie Selbstständige und prekär Beschäftigte zu den wirtschaftlichen Opfern der Pandemie sowie der politischen Reaktionen auf diese Pandemie zählen werden. Die Ereignisse haben uns in dieser Woche überholt. Zahlreiche Leserinnen und Leser* nutzten unseren Aufruf und schilderten ihre Situation, ihre Probleme und Befürchtungen, die wir Ihnen heute in einer ausführlichen Sammlung vorstellen wollen. Zusammengestellt von Jens Berger.

1. Leserbrief

Sehr geehrter Jens Berger,

wir zählen zu der von Ihnen beschriebenen Gruppe von Selbstständigen und Geringverdienern im Kulturbereich. Wir sind eine 3-köpfige Familie, unser Sohn besucht die 11. Klasse eines Gymnasiums, mein Lebenspartner und Vater ist freiberuflich bildender Künstler und zu 100% abhängig von Kunstverkäufen an wohlhabende Sammler*innen und ab und zu kärglichen Honoraren für Performances/Ausstellungen (Ausstellungshonorare werden bekanntermaßen kaum an Künstler*innen gezahlt, die Regel ist, dass diese “froh sein müssen, wenn sie ihre Kunst irgendwo ausstellen dürfen”…). Ich bin ebenfalls freiberuflich tätig und als geringfügig Beschäftigte arbeite ich knapp über dem Minijobniveau für meinen Lebenspartner (wodurch ich krankenversichert bin), und organisiere seine Ausstellungen, Reisen, schreibe Angebote an Sammler, wickle Verkäufe ab etc. Zudem schreibe ich als freie Journalistin über Kunst, habe eine Honorartätigkeit für eine Grundschule (Schülerzeitungs AG 1 x wöchentlich) und eine Honorartätigkeit für eine gemeinnützige Stiftung (5h/Woche). Wir erhalten Wohngeld und kommen gerade so über die Runden, wenn wir uns extrem einschränken (keine eigenes Auto stattdessen Fahrrad und ÖPNV, kein Familienurlaub, keine teuren Theater/Konzert/Kinobesuche, kein Essen in Restaurants sondern selber zuhause kochen, kaum neue Kleidung nur das Nötigste, um ein paar Beispiele zu nennen). Ersparnisse oder Reserven gibt es kaum. Durch den Stillstand durch die Coronakrise droht uns unmittelbar der Verlust unseres Wohnateliers und wir werden sehr schnell kein Geld mehr haben, um Lebensmittel zu kaufen. Spätestens, wenn der Dispokredit ausgeschöpft ist.

Mit freundlichen Grüßen

M. L. aus Berlin

2. Leserbrief

Liebes Team,

ich arbeite als Freelancer in der Medienbrance für das Fernsehen.

Die Auftragslage ist generell schwierig, öffentlich-rechtliche Sender haben Begrenzungen der Einsatztage im Monat bzw. Jahr um sich vor Klagen zu schützen. Private Unternehmen erweisen sich oft als unzuverlässig, geben schlimmsten Falls sogar Ausfälle weiter an die Freien durch Stornierung der Aufträge ohne entsprechende Ausfallgehälter.

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