Ein Jahr Guaido: Der Spiegel als verschweigt alles, was nicht in die US-Propaganda passt | Anti-Spiegel

ein-jahr-guaido:-der-spiegel-als-verschweigt-alles,-was-nicht-in-die-us-propaganda-passt-|-anti-spiegel

05-01-20 04:18:00,

Ein Jahr ist es her, dass Guaido zum Vorsitzenden der Nationalversammlung in Venezuela gewählt wurde. Für den Spiegel ein Anlass, eine Bilanz zu ziehen und das Ergebnis ist ein mit Desinformation überhäufter Artikel.

Der Putschversuch, den Guaido im Januar 2019 begann, war ein von den USA gelenkter Regimechange, der jedoch gescheitert ist. Die westliche Propaganda machte daraus natürlich einen Volksaufstand gegen Präsident Maduro, auch wenn davon zu keinem Zeitpunkt die Rede sein konnte. Wie koordiniert die Sache damals abgelaufen ist, zeigte sich in den ersten Stunden, denn unmittelbar bevor Guaido sich selbst zum „Übergangspräsidenten“ ernannt hat, sicherten die USA ihm ihre Unterstützung zu. Diese Reihenfolge ist wichtig: Erst die Unterstützung der USA, dann die Selbsternennung. Schon daran sieht man, dass es eben kein spontaner Volksaufstand war, sondern dass die USA die Sache eingefädelt haben.

Das gibt – wohl ungewollt – auch der Spiegel in seinem Artikel zu Guaidos Jahrestag zu:

„Schnell zeigte sich, dass diese Schritte nicht Ausdruck eines spontanen Aufstands waren, sondern Teil einer breit angelegten Operation Machtwechsel. Mit Guaidó führte eine Figur das Anti-Maduro-Lager an, der die Sympathien zuflogen: jung und charismatisch, bescheiden und unbelastet.“

Auch die Aussage im zweiten Satz stimmt durchaus. In den ersten Wochen war Guaido in Venezuela durchaus beliebt, denn die wirtschaftliche Lage in dem Land war schlimm und die Menschen wollten Veränderungen. Aber Guaidos Unterstützung sank schnell wieder, denn allzu offensichtlich entpuppte er sich als Marionette Washingtons. Das allerdings ist in Lateinamerika kein Gütezeichen, im Gegenteil, denn die Monroe-Doktrin ist dort allgemein bekannt und es ist dort auch bekannt und nicht vergessen, dass die USA in der Region schon in so ziemlich jedem Land einen oder mehrere Putsche organisiert haben, wenn ihnen die Wahlergebnisse nicht gefallen haben. „Yankee go home“ ist dort ein geflügeltes Wort und die Menschen haben es satt, dass die USA ihnen seit über 150 Jahren sagen wollen, wie sie zu entscheiden haben.

Und Guaido ist ein Produkt der USA. Er hat in den USA studiert, ist dann durch die „Regimechange-Schule“ der USA, unter anderem in Serbien gegen Milosovic, gegangen. Hinter OTPOR, den radikalen Kräften in Serbien, standen die USA mit dem National Endowment for Democracy und anderen sogenannten NGOs. Und sogar die Symbole sind auffällig ähnlich: Links auf dem Bild das Symbol Guaidos in Venezuela,

 » Lees verder

Joshua Wong, Juan Guaido – eine neue Generation pro-westlicher „Heiliger“

joshua-wong,-juan-guaido-–-eine-neue-generation-pro-westlicher-„heiliger“

10-10-19 01:00:00,

Mit Joshua Wong und Juan Guaido haben zwei Figuren das internationale Medienparkett betreten, die im Westen als Vorkämpfer für „Freiheit“ und „Demokratie“ glorifiziert und geehrt werden. Man kann sie aber mit gutem Grund auch ganz anders sehen, wie der weltweit tätige Filmemacher und Journalist Andre Vltchek in seinem Essay darlegt: als Figuren, die im Interesse des neoliberalen Westens agieren und agitieren. Übersetzung aus dem Englischen von Susanne Hofmann.

Der neuen Generation „pro-westlicher Helden“ und „Heiliger“ gelingt es offenbar nicht, die Welt zu beeindrucken. Juan Guaido und Joshua Wong sind eindeutig genauso rechts gerichtet wie Mutter Teresa, jedoch nicht so „glaubwürdig“.

Vor langer Zeit besuchte ich einen Ort in Kalkutta, Indien, an dem Mutter Teresa früher wirkte. Laut der katholischen Kirche und laut westlichem Propagandaapparat half sie den Armen.

Als ich jene befragte, die sie persönlich kannten, beschrieben sie sie als einen boshaften, rachsüchtigen, unbeherrschten Menschen. Natürlich „off the record“, weil eine offene Kritik an ihrer Person weltweit große Empörung hervorriefe.

Einer der schärfsten Kritiker von Mutter Teresa war ein englisch-amerikanischer Autor, Christopher Eric Hitchens, der frank und frei über sie schrieb:

“Dies bringt uns zurück zur mittelalterlichen Korruption der Kirche, die Vergünstigungen an die Reichen verkaufte, während sie den Armen Höllenfeuer und Enthaltsamkeit predigte. [Mutter Teresa] war keine Freundin der Armen. Sie war eine Freundin der Armut. Sie sagte, das Leiden sei ein Geschenk Gottes. Sie hat ihr Leben lang das einzige bekannte Mittel gegen die Armut bekämpft, nämlich die Stärkung der Frauen und ihre Emanzipation von einer Art viehzuchthafter Zwangsreproduktion.“

Als Antikommunistin und eiserne Serbenhasserin bat Mutter Teresa angeblich Bill Clinton, Belgrad zu bombardieren, aber diese Information ist auf wundersame Weise aus den Annalen verschwunden.

***

Der westliche Apparat produziert am laufenden Band „Schurken“: sowjetische und chinesische Kommunisten, lateinamerikanische Anti-Imperialisten und Patrioten aus dem Mittleren Osten sowie asiatische Führungsfiguren, die nach Unabhängigkeit ihrer Länder streben.

Zugleich produziert er „Helden”: religiöse Halb-Heilige, ‚freiheitsliebende Oppositionsführer‘, gütige Monarchen, die von ihrem Volk geschätzt werden, sowie pro-westliche (und daher „demokratische“) Präsidenten.

Beinahe wie durch ein Wunder tun und sagen all diese glorreichen Menschen genau das, was man in London, Paris und Washington von ihnen erwartet. Unweigerlich imponieren sie den westlichen Massenmedien und dem westlichen Publikum;

 » Lees verder

Venezuela: Guaido lässt mal wieder die Maske fallen und zeigt seine wahren Absichten | Anti-Spiegel

venezuela:-guaido-lasst-mal-wieder-die-maske-fallen-und-zeigt-seine-wahren-absichten-|-anti-spiegel

21-08-19 10:20:00,

Aus Venezuela gibt es schon lange kaum Nachrichten in den Medien, es ist ruhig um den Putschversuch geworden, der dort seit Januar läuft. Heute gab es jedoch eine kuriose und entlarvende Meldung, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte.

Ich habe schon lange nicht mehr über Venezuela geschrieben, obwohl das Thema in den russischen Medien immer noch präsent ist. Aber die Meldungen sind jede für sich meist nicht wirklich erwähnenswert. Nachdem die ersten großen Stromausfälle noch ein Thema in Deutschland waren, wurde später über die fielen folgenden Stromausfälle nicht mehr berichtet. Zu offensichtlich wäre dem deutschen Leser wahrscheinlich vor Augen geführt worden, dass diese plötzliche Häufung nicht an der Misswirtschaft der Regierung liegen kann, sondern dass sie die Folge von Cyberattacken der USA sind.

Auch neue Sanktionen der USA waren nicht wirklich interessant, obwohl die USA versuchen, sämtliche Auslandsvermögen der Regierung und auch ihren internationalen Zahlungsverkehr einzufrieren. Aber auch das ist nicht neu, es gab eben nur immer mal wieder neue Details.

Das sind in Kombination interessante Meldungen, aber wenn jede Meldung einzeln kommt und danach wochenlang nichts, dann ist jede einzelne Meldung eben auch nicht unbedingt berichtenswert, denn da ich keine Redaktion habe, sondern alleine arbeite, muss ich manchmal auch Themen bei Seite lassen, weil es genug andere, interessantere Themen gibt.

Heute jedoch kam eine Meldung, die auch keinen großen Nachrichtenwert hat, aber unglaublich entlarvend ist. Am 15. August haben Russland und Venezuela einen Vertrag über gegenseitige Flottenbesuche geschlossen. Sie wollen sich gegenseitig besuchen kommen. Das ist eigentlich nichts besonderes, sondern weitgehend normale Praxis.

Allerdings muss man sich in Erinnerung rufen, dass der Putschist Guaido sich im Januar mit massiver Rückendeckung der USA zum „Übergangspräsidenten“ erklärt hat, nachdem Russland und Venezuela über einen möglichen russischen Stützpunkt in dem Land verhandelt haben und im Dezember 2018 zwei russische strategische Bomber Venezuela einen Freundschaftsbesuch abgestattet haben.

Da hörte der Spaß für die USA auf und sie haben den Putschversuch losgetreten. Und wenn wir uns an den Verlauf der ersten Wochen und Monate erinnern, so lag damals die unverholene Drohung der USA in der Luft, notfalls in Venezuela einzumarschieren und Guaido mit Gewalt an die Macht zu bringen.

Bei der Gelegenheit zeigte Guaido sein wahres Gesicht, denn er teilte mit,

 » Lees verder

Venezuela’s Guaido Wants Direct Line To Pentagon For “Coordination” Of US Military Action

venezuela’s-guaido-wants-direct-line-to-pentagon-for-“coordination”-of-us-military-action

13-05-19 06:05:00,

Authored by Jason Ditz via AntiWar.com,

Venezuelan opposition leader Juan Guaido confirmed this weekend that his diplomats are seeking to open a direct line of communication with the US military, and would use them for “coordination” of possible military action to impose regime change.

Guaido said having direct lines of communication between him and the Pentagon would put more pressure on President Maduro to resign. Admiral Craif Faller, the head of South Command, says he “looks forward” to supporting the members of Venezuela’s military “who make the right decision,” which is to say backing the US-supported takeover by Guaido.

While Guaido continues to hold regular opposition rallies demanding he be made president, the crowds at those rallies are getting smaller since the recent failed coup.

On Saturday, a modest crowd of several hundred Venezuelans gathered in the capital of Caracas.

“We live in dictatorship,” Guaidó said, urging his supporters to press forward in their campaign to oust his foe.

“We don’t have the option to stay at home waiting, but to keep demanding our rights in the streets.”

With Guaido seemingly losing momentum, the Trump Administration may ultimately feel they need to get more directly involved in invading Venezuela and ensuring his rule.

President Maduro maintains control of the vast majority of Venezuela’s military, despite US hopes of a mass rebellion behind Guaido. Maduro has dismissed Guaido as a US puppet, and accuses the US plotting to exploit Venezuela’s oil wealth. 

 » Lees verder

‘Hapless’ Guaido ‘worth more dead than alive’ to Venezuela coup cause – Ron Paul Institute director

‘hapless’-guaido-‘worth-more-dead-than-alive’-to-venezuela-coup-cause-–-ron-paul-institute-director

01-05-19 12:48:00,

Venezuelan opposition leader Juan Guaido failed to kick-start a military uprising on Tuesday. After this fizzle, his life may be in danger from his own CIA backers, the director of the Ron Paul Institute argued in a debate.

Daniel McAdams and Ron Paul, the former libertarian representative from Texas, discussed the repeated attempts by Guaido to oust Venezuelan President Nicolas Maduro with the backing from the US government. Despite all the efforts, Maduro remains in power, supported by many Venezuelans and in control of its military and police forces.

Paul said he was concerned that the Latin American country may be plunged into large-scale violence by some provocation.

“The big danger is a hard war breaking out. I’d still bet it won’t be too bad, with thousands of troops moving. But it could be a guerrilla war or something like that. If there is a false flag or some important official on either side gets killed, you can’t tell what might happen,” he said.

McAdams pointed out that Guaido himself, with his record of failing to mobilize the protest against the Maduro government, could be a target for such a provocation.

He has been a kind of a hapless figure so far. He calls for mass protests and no one shows up. I don’t think he realizes right now that he is actually now worth more dead than alive not only to the CIA, but also to his own opposition people. A shot in the crowd or something like that to take Guaido out. It might shock you, Dr. Paul, but the CIA is pretty good at this kind of things.

He said Tuesday’s events, when Guaido declared a military-backed coup to be underway in Caracas which as of now seems to have led to little consequence for Maduro, seemed like an act of desperation.

“[Guaido] said: ‘this is the final phase of [the] plan to overthrow the government’. It sort of smacks of desperation because he declared himself [interim] president in January and nothing happened. He kept trying to do things to get the military to turn and he was unsuccessful,” he said.

Also on rt.com
Coup fizzles?

 » Lees verder