Handelskrieg: US-Wirtschaftsberater des Weißen Hauses äußert Zweifel über positiven Verlauf der Gespräche mit China | www.konjunktion.info

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08-02-19 01:57:00,

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Schiffscontainer – Bildquelle: Pixabay / Free-Photos; CC0 Creative Commons

Der Monat März rückt immer näher. Und aktuell scheint es nicht so zu sein, dass die Handelsgespräche zwischen den USA und China bis dahin von Erfolg gekrönt sein werden. Geschieht kein Wunder mehr (bezogen auf eine wundersame Veränderung des Narrativs), wird es zu keiner wesentlichen Vereinbarung kommen, um die nächsten “Strafzollschritte” zu verhindern.

Sieht man den Handelskrieg – wie ich – als reines Ablenkungsmanöver vor der unausweichlichen Implosion der von den Notenbank angefeuerten “Blase aller Blase”, dann ergibt das aktuelle Geschehen einen perfekten Sinn.

Der Wirtschaftsberater des Weißen Hauses, Larry Kudlow, sagte am Donnerstag, die USA und China seien noch weit davon entfernt, eine Einigung abzuschließen, trotz des Optimismus, dass ein Treffen zwischen den Führern der beiden Nationen stattfinden wird.

“Wir haben noch einen ziemlich großen Abstand zu überwinden, um dorthin zu kommen”, sagte Kudlow zu Stuart Varney von FOX Business. “Um einen Kollegen von mir zu zitieren: ‘Wir haben noch Meilen vor dem Schlafengehen hinter uns zu bringen.’”

Der Dow Jones Industrial Average brach am Donnerstag nach Kudlows Kommentaren ein.

Kudlow sagte Reportern am Donnerstag vor dem Weißen Haus, dass Präsident Trump ein Treffen mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping erwartet, um eine Vereinbarung abzuschließen, obwohl Zeit und Ort noch unbekannt sind.

(White House economic adviser Larry Kudlow said Thursday that the U.S. and China are still far from reaching a deal on trade, despite optimism that a meeting will occur between leaders of the two nations.

“We’ve got a pretty sizable distance to go here,” Kudlow told FOX Business’ Stuart Varney. “To quote a colleague of mine – ‘we have miles to go before we sleep.’”

The Dow Jones Industrial Average plunged on Thursday after Kudlow’s comments.

Kudlow told reporters outside the White House on Thursday that President Trump expects to meet with Chinese President Xi Jinping in an effort to iron out a deal on trade, though the time and place are still unknown.)

Im März kommt es zu einer Vielzahl an Ereignissen,

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Juniorpartner der USA im Handelskrieg gegen Huawei

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05-02-19 09:35:00,

Die großen deutschen Mobilfunkunternehmen bereiten sich bei ihren Planungen für den neuen Mobilfunkstandard 5G bereits auf einen teilweisen Boykott des chinesischen Ausrüsters Huawei vor. Offenbar hat die Bundesregierung dem Druck der USA nicht standgehalten. Begründet wird dies mit „Sicherheitsbedenken“. Das ist interessant, da es bislang keinen Beleg dafür gibt, dass chinesische Dienste Technik von Huawei kompromittiert hätten. Ganz anders als die amerikanischen Konkurrenten, die bereits mehrfach durch NSA-Hintertüren aufgefallen sind. Einen Lichtblick stellt da das Gegenangebot der deutschen Mobilfunknetzbetreiber dar. Doch leider ist es unwahrscheinlich, dass die Bundesregierung die Interessen ihrer Bürger und Unternehmen über die Interessen der USA stellt. Von Jens Berger.

Seit der chinesische Technikriese Huawei auf dem internationalen Markt tätig ist, wird er von den USA und den Ländern, die zusammen mit den Amerikanern das Geheimdienst-Netzwerk der „Five Eyes“ bilden, mit aller Macht bekämpft. Zunächst hinderte man das chinesische Unternehmen daran, westliche Firmen zu übernehmen (z.B. Marconi (GB), 3Com (USA) oder 3Leaf (USA)) und schloss dann Huawei und den chinesischen Mitbewerber ZTE sogar generell bei Ausschreibungen aus – z.B. Sprint (2012/USA) oder NBN (2012/Australien). Nachdem in den letzten Jahren ein wenig Ruhe in den Handelskrieg gegen Huawei einkehrte, entfachte Donald Trump den Konflikt mit seiner zur Außenhandelsdoktrin erhobenen „America-First-Strategie“ neu und erklärte China den Handelskrieg.

Seitdem ist Huawei in den USA, Japan, Taiwan, Australien und Neuseeland beim Aufbau des 5G-Netzes offiziell ausgeschlossen. Kanada und Großbritannien prüfen ebenfalls einen Ausschluss – der britische Telekommunikationsgigant British Telecom hat seinerseits bereits erklärt, Huawei freiwillig bei den kommenden 5G-Ausschreibungen auszuschließen. Seit letzter Woche hat die US-Regierung offenbar hinter den Kulissen noch einmal den Ton verschärft und übt nun Medienberichten zufolge massiven Druck vor allem auf Deutschland, Polen und Großbritannien aus. Deutschland scheint dabei – wie gewohnt – als erstes einzuknicken und stellte bereits vor zwei Wochen Huawei öffentlich „als 5G-Ausrüster in Frage“, stößt dabei jedoch bis dato bei den Mobilfunknetzbetreibern auf Widerstand, die Huawei als zuverlässigen und preiswerten Ausrüster schätzen.

Um was geht es eigentlich bei diesem Handelskrieg? Offiziell ist beim Vorgehen gegen Huawei und den zweiten chinesischen Anbieter ZTE immer wieder von „Sicherheitsproblemen“ die Rede.

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Handelskrieg: Keine Einigung – Gespräche zwischen Peking und Washington einmal mehr vertagt | www.konjunktion.info

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04-02-19 09:30:00,

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Die Gespräche zwischen China und den USA bzgl. der Handelsproblematik (Strafzölle, Handelskrieg) und das, was dabei herum kommt, sind leicht vorhersehbar. Nach zahlreichen Treffen, in denen außer Spesen (lautes Tamtam ohne konkrete Ergebnisse) Nichts gewesen ist, spricht Donald Trump auch nach den jüngsten Gesprächen von “Optimismus” und dass man die Gespräche zu einem späteren Zeitpunkt fortsetzen will.

Einmal mehr wurde aus den Rufen “Dieses Mal wird es eine Einigung gegen!”, nur eine erneute Gesprächsrunde. In der Zwischenzeit setzt Peking den Abverkauf seiner US-Staatsanleihen fort – den sechsten Monat in Folge und aktuell ist kein Zeichen erkennbar, dass sich dies ändern könnte. Parallel dazu steigt das Handelsdefizit der USA gegenüber China weiter an – trotz Sanktionen und Strafzöllen

Die Realitätsprüfung zeigt, dass der Handelskrieg das von mir so oft aufgeführte Ablenkungsmanöver aka Kabuki-Theater ist. Trump hat keinerlei Interesse daran, eine Einigung zu erzielen – und auch China hat keines. Die Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) scheinen ein Ereignis vorzubereiten, dass im Frühjahr “starten” wird: einmal wird die Haushaltsdebatte in den USA wieder aufkommen und der Handelskrieg wird an Schärfe und Intensität zunehmen, falls im März keine Einigung erzielt wird.

Präsident Donald Trump hat am Donnerstag Chinas Engagement zum Kauf weiterer amerikanischer Sojabohnen angesprochen. Aber die zähen Probleme, die die beiden größten Volkswirtschaften der Welt voneinander trennen, blieben jedoch nach zwei Tagen Gesprächen zwischen amerikanischen und chinesischen Verhandlungsführern ungeklärt.

Trump sagte, dass er ein Treffen mit seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping erwartet, um zu versuchen, eine endgültige Lösung für die sechsmonatige Handelspause zu finden.

“Wenn wir zu einer Einigung kommen, muss noch viel getan werden”, sagte der US-Handelsvertreter Robert Lighthizer gegenüber den Reportern, zusammenfassend sprach er nach zwei Tagen und einen Abend von “sehr intensiven, detaillierten und spezifischen Diskussionen”.

“Meines Erachtens haben wir Fortschritte gemacht”, sagte er und lehnte es ab, bestimmte Bereiche zu skizzieren, in denen er der Meinung war, dass die beiden Seiten Fortschritte gemacht hätten. Lighthizer bekräftigte, dass die Fristen für den 2. März gültig seien, und sagte, es sei Trumps Sache zu entscheiden, wie er vorgehen sollte, wenn ein umfassendes Handelsabkommen mit China unerreichbar bleibt.

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Handelskrieg: Ist der chinesische Drache gezähmt worden? | www.konjunktion.info

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30-01-19 09:57:00,

Chinas Präsident Xi Jinping warnte laut Bloomberg dieser Tage davor, dass die “ruhmreiche Kommunistische Partei Chinas (KPC)” vor “langfristigen und komplexen Prüfungen in Bezug auf die Aufrechterhaltung langfristiger Regeln, Reformen und die Öffnung zu einer marktorientierten Wirtschaft hin, auch im äußeren Umfeld” stehe. Reuters interpretierte Xi Anmerkungen als eine Warnung vor den berühmt berüchtigten “Schwarzen Schwänen” und den weniger bekannten “Grauen Nashörnern”, während das chinesische Bruttoinlandsprodukt (BIP) auf die niedrigste Wachstumsrate seit der Krise von 2009 zurückgefallen ist und Xi “die Tür für einen Krieg mit Taiwan aufgemacht hat”.

Aber was bedeutet diese Anmerkung von Xi genau? Fällt der chinesische Drache gerade wegen des Handelskrieges mit den USA um? Zerbricht gar die Macht der KPC?

Um diese Fragen beantworten zu können, muss man zwischen den Zeilen lesen. Wie bei fast allen Dingen in der asiatischen Gesellschaft, liegt die eigentliche Botschaft im Subtext der Rede Xis versteckt. Pradeep Taneja von der University of Melbourne schreibt dazu:

Die Kommunistische Partei Chinas löst niemals Alarm aus. Sie sagen nie, dass die Dinge schlecht sind. Sie geben immer vor, dass sie die Kontrolle haben.

(The Chinese Communist Party never raises alarm. They never say that things are bad. They always indicate that they are in control.)

Die Tatsache, dass Präsident Xi eine solch ominöse Sprache in seiner Rede vor der Führung der KPC einsetzte, anstatt die üblichen Nichtaussagen über den unvermeidlichen Aufstieg des “Sozialismus nach chinesischer Prägung” zu tätigen, zeigt, dass es erhebliche Bedenken innerhalb der KPC bzgl. der ökonomischen Herausforderungen, denen sich das Riesenreich gegenüber sieht, gibt.

Eine dieser Herausforderungen ist das weiter zunehmende Schuldenproblem in den ländlichen Regionen. Angesichts einer sich verlangsamenden Wirtschaft (wie die aktuellen BIP-Zahlen belegen) und der strikten Quotenregelung bei den ausgegebenen Staatsanleihen, setzen die lokalen Regierungen in China vermehrt auf sogenannte Local Government Financing Vehicles (Kommunale Finanzierungsvehikel, LGFV), um die riesigen Infrastrukturinvestitionen und andere Wachstumsprogramme durchführen zu können. Das Ergebnis ist eine tickende Schuldenbombe, die inzwischen auf annähernd 5,8 Billionen US-Dollar angewachsen sein soll.

Aber letztlich ist dieses Tatsache nichts Neues. Chinesische Offizielle haben seit 2013 vor diesem “lokalen Schuldenproblem” gewarnt.

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Handelskrieg: USA besteht wohl auf Auslieferung der Huawei-Finanzvorständin Meng Wanzhou | www.konjunktion.info

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23-01-19 11:32:00,

Meng Wanzhou - Bildquelle: Wikipedia / Russia Calling! Investment Forum; Creative Commons Attribution 4.0Meng Wanzhou - Bildquelle: Wikipedia / Russia Calling! Investment Forum; Creative Commons Attribution 4.0

Meng Wanzhou – Bildquelle: Wikipedia / Russia Calling! Investment Forum; Creative Commons Attribution 4.0

Im Artikel Finanzsystem: Ablenkungsmanöver “Handelskrieg”, Huawei und die Linchpin Theory bin ich auf die Verhaftung der Finanzvorständin von Huawei, Meng Wanzhou eingegangen und die Möglichkeit, dass dieser Vorfall als erster fallender Dominostein im sich dann weiter aufschaukelnden Handelskrieg zwischen den USA und China dienen könnte.

Wenig überraschend hat das “Huawei-Ablenkungsmanöver” in den nächsten Gang geschaltet und Wanzhou soll dieser Tage von Kanada an die USA ausgeliefert werden:

US-Regierungsvertreter haben bestätigt, dass sie die Auslieferung einer leitenden Huawei-Vorständin anstreben, und es wird erwartet, dass sie in Kürze einen formellen Antrag an Kanada dazu stellen.

Die Finanzvorständin von Huawei, Meng Wanzhou, wurde am 1. Dezember in Vancouver auf Ersuchen der USA festgenommen.

China hat sowohl den USA als auch Kanada vorgeworfen, ihren Auslieferungsvertrag in diesem Fall “willkürlich missbraucht” zu haben.

Die USA haben 60 Tage Zeit, um eine Auslieferung zu beantragen, eine Frist, die am 30. Januar erreicht wird.

Das Justizministerium hat in einer Erklärung bekannt gegeben, dass es alle im Abkommen zwischen Kanada und den USA festgelegten Fristen einhalten wird.

“Wir schätzen die anhaltende Unterstützung Kanadas bei unseren gegenseitigen Bemühungen zur Durchsetzung der Rechtsstaatlichkeit sehr”, sagte die Behörde.

Am Dienstag sagte Kanadas Außenministerin Chrystia Freeland gegenüber Bloomberg TV, Ottawa habe die USA nicht gebeten, ihre Bestrebungen bzgl. Frau Meng [und deren Auslieferung] in die USA aufzugeben.

(US officials have confirmed they plan to pursue the extradition of a senior Huawei executive and are expected to soon file a formal request with Canada.

Huawei chief financial officer Meng Wanzhou was arrested on 1 December in Vancouver at the request of the US.

China has accused both the US and Canada of “arbitrarily abusing” their extradition treaty in this case.

The US has 60 days to file a formal demand for extradition, a deadline that will be reached 30 January.

The Department of Justice has said in a statement it will meet all deadlines set by the Canada-US agreement.

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Handelskrieg: “Niemand ist in einer Position, den chinesischen Menschen zu diktieren, was gemacht und was nicht gemacht werden sollte.” | www.konjunktion.info

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19-12-18 09:02:00,

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Schiffscontainer – Bildquelle: Pixabay / Free-Photos; CC0 Creative Commons

Der Handelskrieg zwischen den USA und China wird aktuell vor allem rhetorisch geführt und bleibt für mich das perfekte Ablenkungsmanöver, um den Blick der Öffentlichkeit vor den Machenschaften der Notenbanken abzulenken.

So hat jetzt der chinesische Präsident Xi Jinping im Bezug auf die US-Forderungen wissen lassen, dass

niemand in der Lage ist, dem chinesischen Volk [etwas] zu diktieren

(no one is in a position to dictate to the Chinese people.)

Der derzeitige 90-Tages-“Waffenstillstand” wird den Marktteilnehmern als Atempause verkauft und doch wird es meiner Meinung nach am Ende dieser Frist keine Einigung zwischen Peking und Washington geben, weil explizit nicht gewollt. Xi forderte gar, dass sein Land “auf Kurs bleiben (stay on course)” müsse und betonte zudem, dass “niemand in einer Position ist, den chinesischen Menschen zu diktieren, was gemacht und was nicht gemacht werden sollte (no one is in a position to dictate to the Chinese people what should or should not be done)”.

Die Verhaftung der Finanzvorständin von Huawei, Meng Wanzhou, in Kanada wegen der Verletzung der US-Sanktionen gegen den Iran hat die Spannungen weiter erhöht, was mit der Festsetzung zweier Kanadier durch Peking “beantwortet” wurde.

Das Gemeinschaftsprojekt The China Dashboard des Asia Society Policy Institute und der Rhodium Group versucht anhand von 10 Schlüsselkategorien zu prüfen, ob das chinesische Reformprogramm von 2013 greift und umgesetzt wird. Im Zusammenhang mit dem Handelskrieg schreibt The China Dashboard in seinem Herbstbericht 2018:

Die Vereinigten Staaten schließen die Tür für die Aussicht auf einen Kompromiss mit China in Bezug auf Wirtschaftspraktiken und bestehen fortan auf einer entscheidenden Rückkehr zum früheren Geist der Reformen und Öffnung, wie er international verstanden wurde.

Chinas Privatsektor schrumpft zum ersten Mal seit zwei Jahrzehnten – eine außergewöhnliche Entwicklung, die den Hoffnungen, die die Ziele der Wirtschaftsreform 2013 gesetzt hatten, und jahrzehntelangen Gesprächen über den Rückzug des Staates vom Markt widerspricht.

(The United States is closing the door to the prospect of compromise with China over economic practices and henceforth insisting on a decisive return to the earlier spirit of reform and opening as it was understood internationally.

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Handelskrieg: Verhaftung der Finanzvorständin von Huawei als reines Ablenkungsmanöver | www.konjunktion.info

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07-12-18 08:37:00,

John Bolton - Bildquelle: Wikipedia / Gage Skidmore; Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 generischJohn Bolton - Bildquelle: Wikipedia / Gage Skidmore; Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 generisch

John Bolton – Bildquelle: Wikipedia / Gage Skidmore; Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 generisch

In der gestrigen Ausgabe der NPR Morning Edition ließ der Nationale Sicherheitsberater John Bolton den Satz fallen, dass er im Voraus darüber informiert worden war, dass sich die kanadische Polizei auf eine Verhaftung der Finanzvorständin Wanzhou Meng des chinesischen Technikriesen Huaweis vorbereitet. Das heißt, dass Bolton und damit auch Trump wussten, dass eine solche Verhaftung bevor stehen würde, als die beiden mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping am Samstag anlässlich der Handelsgespräche zusammen sassen.

Bolton sagte er sei sich unsicher, ob Trump Informationen über die bevorstehende Verhaftung hatte:

Bolton sagte jedoch, er sei “unsicher”, ob Trump von der Festnahme wusste. Wir haben gestern Abend darüber berichtet, dass Wanzhou in Kanada festgenommen wurde und wahrscheinlich an die USA ausgeliefert wird, nachdem mutmaßliche Verstöße gegen US-Sanktionen gegen den Handel mit dem Iran ermittelt wurden. Es wird allgemein angenommen, dass die Verhaftung den Ausverkauf [an den Börsen] am Donnerstag vorantreibt, da sie wahrscheinlich die Bemühungen bei den Handelsgesprächen mit China beeinträchtigen könnten (gestern Abend haben wir festgestellt, dass die Verhaftung von Wanzhou für China einer Festnahme der Tochter von Tim Cook oder Jeff Bezos gleichkommen würde).

(However, Bolton said he was “unsure” whether Trump was aware of the arrest. We reported last night that Wanzhou was arrested in Canada and will likely be extradited to the US following an investigation into suspected violations of US sanctions against trade with Iran. The arrest is widely believed to be driving Thursday’s selloff, as it will likely throw a wrench in the works of trade talks with China (last night, we noted that Wanzhou’s arrest would be equivalent to China arresting the daughter of Tim Cook or Jeff Bezos).)

Ich denke, dass es einfach naiv ist zu glauben, dass Donald Trump nicht wusste, dass eine Verhaftung von Wanzhou Meng angeordnet wurde. Genauso naiv und lächerlich wie die Behauptung Boltons, dass diese Verhaftung nicht direkt auf China und dessen politische Struktur abzielen würde:

Bolton behauptete auch, dass die USA nicht auf Änderungen in Chinas “politischer Struktur drängen” wollen. Aber wenn sich Änderungen daraus ergeben, dass China seine Wirtschaft öffnet,

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Kurz eingeworfen: Vom Handelskrieg und fallenden Indices | www.konjunktion.info

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06-12-18 04:29:00,

Mit der Verhaftung der CFO von Huawei, Meng Wanzhou (im Übrigen die Tochter des Firmengründers), vor wenigen Tagen in Kanada wurde eine neue Ebene der Eskalation zwischen China und den USA betreten. Nach wie vor sehe ich den Handelskrieg als Kabuki-Theater an, das der Ablenkung vor den echten Geschehnissen (Straffungspolitik der Fed) dient und zudem als Begründung für fallende Aktienkurse herhalten muss, die zuvorderst durch diese Politik der Notenbank ausgelöst wurden.

Zhiwei Zhang, die Chefökonomin für China der Deutschen Bank, spricht in diesem Zusammenhang von

einem deutlichen Signal, dass der Handelskrieg auf eine neue Ebene eskaliert ist. Wir glauben, dass die Wahrscheinlichkeit, dass die USA und China bis zum 1. März einen Handelsvereinbarung erzielen, von 40% auf 30% gesunken ist. Die geschäftlichen Interessen der USA in China sind einem höheren Risiko ausgesetzt als zuvor.

(a clear signal that the trade war is escalating to a new level. We think the probability of US and China reaching a trade deal by Mar 1 has dropped to 30% from 40%. US business interests in China face higher risk than before.)

Diese neue Ebene kann man durchaus auch als neue Ablenkungsebene bezeichnen – auch weil der nun beantragte Auslieferungsantrag der USA an Kanada über Huaweis CFO und die damit verstärkten Spannungen direkt auf diverse Indices durchschlagen und als Begründung für einen schwachen Markt herhalten müssen:

ZDF - Zerohedge - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitte www.zerohedge.comZDF - Zerohedge - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitte www.zerohedge.com

ZDF – Zerohedge – Bildquelle: Screenshot-Ausschnitte www.zerohedge.com

Ein Blick auf die aktuellen Stände der verschiedenen Börsenindices bestätigt das Bild:

Indices Onvista 6.12.2018 - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt www.onvista.deIndices Onvista 6.12.2018 - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt www.onvista.de

Indices Onvista 6.12.2018 – Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt www.onvista.de

Wie von mir prognostiziert, nehmen das Ablenkungsmanöver namens Handelskrieg und die Abschläge an den Aktien im Verlauf des Dezembers weiter zu. Es ist angerichtet…

Quellen:
Deutsche Bank: “This Is A Clear Signal That The Trade War Is Escalating To A New Level”
Global Markets, Futures Plunge As Traders Brace For China’s Response
Onvista – Marktüberblick: Indizes

Ein Artikel bildet zwangsweise die Meinung eines Einzelnen ab. In Zeiten der Propaganda und Gegenpropaganda ist es daher umso wichtiger sich mit allen Informationen kritisch auseinander zu setzen. Dies gilt auch für die hier aufbereiteten Artikel,  » Lees verder

Handelskrieg USA-China: 90-Tage-Schonpause, aber in der Sache selbst keine Bewegung | www.konjunktion.info

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03-12-18 11:17:00,

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Schiffscontainer – Bildquelle: Pixabay / Free-Photos; CC0 Creative Commons

Am Wochenende fand die G20-Konferenz in Buenos Aires statt. Unter anderem mit einem Gespräch zwischen USA und China, in das viele Marktteilnehmer ihre Hoffnungen gesteckt hatten. Dass es dabei zu keiner Annäherung zwischen den beiden Parteien im Handelsstreit kam, war zu erwarten. Zwar wurde eine dreimonatige Verschiebung der 25%-Erhöhung der US-Strafzölle vereinbart, aber ansonsten blieben die Bedingungen “unangetastet”.

US-Präsident Donald Trump und der chinesische Präsident Xi Jinping erklärten sich einverstanden, die Eskalation ihres Handelskriegs zu verhindern, mit dem Versprechen, die Einführung neuer Zölle vorübergehend einzustellen, da die beiden größten Volkswirtschaften der Welt ein dauerhaftes Abkommen aushandeln.

Der Waffenstillstand zwischen den USA und China trat am Samstag nach einem mit Spannung erwarteten Abendessen zwischen Trump und Xi am Rande des G20-Gipfels in Argentinien ein. Die Regierungschefs stimmten darin überein, die Einführung neuer Tarife einzustellen und ihre Handelsgespräche zu intensivieren, sagte der chinesische Außenminister Wang Yi den Journalisten Stunden später in Buenos Aires.

(U.S. President Donald Trump and Chinese President Xi Jinping agreed to keep their trade war from escalating with a promise to temporarily halt the imposition of new tariffs as the world’s two largest economies negotiate a lasting agreement.

The truce between the U.S. and China emerged after a highly anticipated dinner Saturday between Trump and Xi on the sidelines of the Group of 20 summit in Argentina. The leaders agreed to stop the introduction of new tariffs and intensify their trade talks, Chinese Foreign Minister Wang Yi told reporters hours later in Buenos Aires.)

Die Verschiebung ist weit, weit weniger als das, was viele Analysten im Vorfeld erwartet hatten, die zum Teil davon sprachen, dass China komplett einknicken würde und Peking beim G20-Gipfel – überspitzt formuliert – um Gnade winseln wird. Das ist natürlich nicht eingetreten. Zwar sprechen beide Seiten von einem “Erfolg”, aber es ist klar, dass das eigentliche Ziel, die Öffentlichkeit weiter an der Nase herum zu führen, erreicht wurde. Es ging zu diesem Zeitpunkt nie um eine echte Lösung bei den Handelsstreitigkeiten. Genau so wie ich es vor wenigen Wochen vorhergesagt habe.

Das Weiße Haus bezeichnete das Trump-Xi-Treffen als “äußerst erfolgreich” und sagte,

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Handelskrieg: Das perfekte Ablenkungsmanöver und seine x-fache Wiederholung | www.konjunktion.info

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02-11-18 09:06:00,

Präsident Donald Trump hat sein Kabinett nicht gebeten, ein Handelsabkommen mit China abzuschließen, sagte der Wirtschaftsberater des Weißen Hauses, Larry Kudlow, am Freitag, was einem früheren Bericht widerspricht.

“Es gibt keine enorme Entwicklung, die sich mit China beschäftigen könnte”, sagte Kudlow, Direktor des Nationalen Wirtschaftsrats, dem “Halbzeitbericht” von CNBC. “Wir haben China bereits in Bezug auf den Handel Fragen gestellt.”

“Wir machen einen normalen, routinemäßigen Durchlauf von Dingen, die wir bereits zusammengestellt haben, und normale Vorbereitungen”, sagte er. “Wir stehen nicht vor einem Deal.”

Bloomberg berichtete am Freitag, dass Trump Beamte gebeten hatte, einen Entwurf für ein US-China-Handelsabkommen vorzubereiten. Drei hochrangige Verwaltungsbeamte erklärten der CNBC, dass es keinen Hinweis auf ein unmittelbar bevorstehendes Handelsabkommen mit China gebe.

(President Donald Trump has not asked his Cabinet to put together a trade deal with China, White House economic advisor Larry Kudlow said Friday, contradicting an earlier report.

“There’s no massive movement to deal with China,” Kudlow, director of the National Economic Council, told CNBC’s “Halftime Report.” “We have already put out asks to China with respect to trade.”

“We’re doing a normal, routine run-through of things that we’ve already put together and normal preparation,” he said. “We’re not on the cusp of a deal.”

Bloomberg reported earlier Fridahttps://www.cnbc.com/2018/11/02/kudlow-says-cabinet-was-not-asked-to-draw-up-trade-plan-for-china.htmly that Trump had asked officials to prepare a draft for a U.S.-China trade deal. Three senior administration officials told CNBC there was not indication of an imminent trade deal with China.)

Der gemeine Investor konnte sich in den letzten Jahren darauf verlassen, dass die Federal Reserve als “buyer of the last resort (Käufer der letzten Instanz)” auftreten würde, wenn die Aktienmärkte gen Süden drehen. Immer dann wenn die Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) in der jüngeren Vergangenheit woll(t)en, dass der Einbruch an den Märkten abgebremst wird, setz(t)en sie auf positive Schlagzeilen wie die über eine mögliche Einigung im Handelskrieg mit China.

Es ist inzwischen nicht mehr nachvollziehbar wie oft diese falschen Nachrichten über eine eventuelle Einigung eingesetzt wurden, um die Aktienkurse wieder etwas Luft zu verschaffen.

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Handelskrieg: Implementierung chinesischer Strafzölle just am Tag der nächsten Fed-Konferenz | www.konjunktion.info

Handelskrieg: Implementierung chinesischer Strafzölle just am Tag der nächsten Fed-Konferenz | www.konjunktion.info

18-09-18 08:20:00,

Bereits gestern schrieb ich einen kurzen Artikel zu den neuen Strafzöllen Trumps gegen China und deren eigentliche Verschleierungsfunktion.

Keine 24 Stunden später gibt es die Reaktion Pekings, die als perfekter Mitspieler den von Trump zugespielten Ball aufnehmen und die Farce eines Handelskriegs weiter befeuern, um den weltweiten Zentralbanken Deckung zu verschaffen. So hat China nun seine Antwort auf die neuen Zölle bekannt gegeben: 60 Milliarden US-Dollar schwere Strafzölle auf US-Produkte.

Trump drohte bereits mit weiteren Zöllen in Höhe von 267 Milliarden US-Dollar, sollte Peking wirklich seine Drohung wahr werden lassen. Ich gehe davon aus, dass er dieser Drohung Taten folgen lassen wird, sobald Peking seine Strafzölle implementiert hat.

Das weitaus Interessantere an diesem Hin-und-Her ist jedoch das Timing dieser Bekanntmachungen zu den Strafzöllen: kurz vor dem anstehenden Fed-Treffen am 24. und 25. September, wo ich eine erneute Zinserhöhung und eine größer ausfallende Bilanzreduzierung erwarte. Dabei sollen die chinesischen Strafzölle just am 24. September implementiert werden und greifen. Das bedeutet, dass der Handelskrieg weiterhin als perfektes Ablenkungsmanöver eingesetzt wird, damit die Zentralbanken weltweit ihre Stimulimaßnahmen einkassieren können und gleichzeitig einen Schuldigen für die einbrechenden Märkte vorzeigen können.

Da die Emerging Markets bereits am Zusammenbrechen sind und die abgesprochene Taktik zwischen den USA und China (aka West und Ost) ins Rollen gebracht wurde, gehe ich davon aus, dass wir noch vor Ende diesen Jahres den Beginn des Absturzes der US-Märkte erleben werden.

China hat gegen Präsident Donald Trump zurückgeschlagen, indem es neue Handelszölle auf 60 Milliarden Dollar amerikanischer Waren einführen wird.

Dies alles, nachdem die USA am Montag die Zölle auf chinesische Importe von 200 Mrd. US-Dollar beschlossen und ihren Handelskrieg mit Peking eskaliert haben.

China wird sich auf amerikanische Güter wie verflüssigtes Erdgas konzentrieren, die in den Staaten produziert werden, die dem US-Präsidenten treu sind.

In einem Tweet jedoch warnte Trump Peking davor, Einfluss auf die bevorstehenden US-Zwischenwahlen zu nehmen.

“Es wird große und schnelle wirtschaftliche Vergeltungsmaßnahmen gegen China geben, wenn unsere Bauern, Viehzüchter und/oder Industriearbeiter angegriffen werden!” sagte er.

(China has hit back at President Donald Trump by imposing new trade tariffs on $60bn of American goods.

It comes after the US slapped duties on $200bn of Chinese imports on Monday,

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Kurz eingeworfen: “Handelskrieg wird die USA am Härtesten treffen” – Soren Skou, Maersk | www.konjunktion.info

Kurz eingeworfen: “Handelskrieg wird die USA am Härtesten treffen” – Soren Skou, Maersk | www.konjunktion.info

20-08-18 01:00:00,

Kurz eingeworfen - Bildquelle: Wikipedia / 4028mdk09Kurz eingeworfen - Bildquelle: Wikipedia / 4028mdk09

Kurz eingeworfen – Bildquelle: Wikipedia / 4028mdk09

Der von Donald Trump los getretene Handelskrieg scheint den Nebeneffekt explodierender Frachtkosten mit sich zu bringen. In Kombination mit dem steigenden US-Dollar-Index ziehen die Kosten bei Schiffracht gerade massiv an. Da der größte Teil des globalen Handels in US-Dollar (und auch der Schiffsgüterverkehr) abgerechnet wird, bedeutet ein hoher US-Dollar-Index auch höhere Kosten beim Wechsel in Fremdwährungen.

Es wird daher nur eine Frage der Zeit sein, bis die Emerging Markets nach Alternativen suchen werden, um diese “Doppelbelastung” zu umgehen. Sowohl der Handeslkrieg als auch die steigenden Kosten werden diese Länder dazu zwingen, dass sie nach diesen Alternativern suchen und sich damit vom US-Dollar als Weltreservewährung abwenden werden.

Ich bleibe bei meiner bisherigen Linie und sehe weiterhin den US-Dollar als eigentliches Ziel hinter Aktionen wie dem Handelskrieg. Der Pfeiler, der fallen muss, bevor die bereits in Position gebrachten Sündenböcke medial für den Zusammenbruch des uns bekannten Systems verantwortlich gemacht werden.

Zum Thema Frachtkosten noch ein kleiner Auszug aus einem Bloomberg-Artikel:

Die US-Wirtschaft wird von einem eskalierenden globalen Handelskrieg um ein Vielfaches härter getroffen sein als der Rest der Welt, so der Vorstandsvorsitzende von A. P. Moller-Maersk A/S.

Soren Skou, Betreiber der größten Reederei der Welt in Kopenhagen, sagte, die Folgen der derzeitigen protektionistischen Welle könnten “leicht in den USA größer werden [als anderswo]”. Zölle könnten das jährliche Welthandelswachstum um 0,1 bis 0,3 Prozent verlangsamen, während für die USA der Effekt “vielleicht 3 oder 4 Prozent” betragen könnte, sagte er am Freitag in der Zentrale von Maersk. “Und das wäre definitiv nicht gut.”

Das Unternehmen transportiert etwa 20 Prozent der weltweiten Konsumgüter auf See und ist damit in einer einzigartigen Position, um die Auswirkungen der Zölle auf die Handelsströme zu messen. Maersk hat in der Vergangenheit mit seiner Kultur gebrochen, jede politische Debatte zu vermeiden, um die Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump zu kritisieren.

Maersk konzentriert sich auf die Handelsströme zwischen Europa und Asien, und bisher wurde das Geschäft nicht direkt durch Zölle beeinträchtigt. Tatsächlich ist die Nachfrage im zweiten Quartal um 4 Prozent gestiegen. Aber Skou sagt, dass sich das ändern könnte,

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USA: Ein sich ausweitender Handelskrieg als Ablenkungsmanöver | www.konjunktion.info

USA: Ein sich ausweitender Handelskrieg als Ablenkungsmanöver | www.konjunktion.info

18-07-18 01:23:00,

In mehreren Artikeln bin ich bereits darauf eingegangen, dass der aktuelle Handelskrieg, den die USA vom Zaun brechen, ein reines Ablenkungsmanöver darstellt.

Jerome Powell - Bildquelle: Wikipedia / Federalreserve; Public DomainJerome Powell - Bildquelle: Wikipedia / Federalreserve; Public Domain

Jerome Powell – Bildquelle: Wikipedia / Federalreserve; Public Domain

Auch der Auftritt des Fed-Präsidenten Jerome Powell vor dem US-Kongress ist in diese Kategorie einzuordnen und bestätigt für mich nur meine Annahme, dass damit die Öffentlichkeit von den wahren Dingen abgelenkt werden soll. Powell wurde von den Senatoren bei der Anhörung weder über die Zinserhöhungen, noch über die Bilanzreduzierungen oder die wachsende wirtschaftliche Instabilität in den USA befragt. Stattdessen drehte sich wieder einmal alles um die Politik Trumps und des von ihm ausgesprochenen und losgetretenen Handelskrieges. Als ob dies der alles entscheidende Faktor für die finanzielle Zukunft der USA und damit leider auch der Welt wäre.

Hierzu ein kleiner Auszug aus einem Reuters-Artikel:

Der Vorsitzende der Federal Reserve, Jerome Powell, sagte am Dienstag, er sehe die Vereinigten Staaten für Jahre auf einem stetiger werdenden Wachstumspfad, wurde jedoch von Senatoren in einer Kongressanhörung befragt, die befürchteten, dass die Handelspolitik Trumps die Unternehmen in ihren Bezirken schädige.

Powell ließ in einer schriftlichen Zeugenaussage vor dem Bankenausschuss des Senats und in seiner Antwort auf Fragen zu einem möglichen “Handelskrieg” die Risiken weitgehend außen vor und sagte, es gäbe ein positives Ergebnis, wenn die Verhandlungen der Regierung letztlich zu einer Welt niedrigerer Zölle führen würden.

Aber die Demokratin Heidi Heitkamp von Nord-Dakota sagte, sie sei frustriert von der Idee eines “kurzfristigen Schmerzes für langfristige Gewinne”. Sie bemerkte, dass der Energiesektor in ihrem Bundesstaat wegen der Einfuhrzölle bereits von höheren Stahlpreisen betroffen gewesen sei und dass die Landwirte über den dauerhaften Verlust von Marktanteilen aufgrund von Vergeltungsmaßnahmen, die auf ihre Waren erhoben werden, besorgt sind.

(Federal Reserve Chairman Jerome Powell said on Tuesday he sees the United States on track for years more of steady growth, but was challenged in a congressional hearing by senators worried the Trump administration’s trade policies were already damaging businesses in their districts.

Powell in written testimony to the Senate Banking Committee and in his response to questions about a possible “trade war” largely discounted the risks and said there would be a positive outcome if the administration’s bargaining ultimately produced a world of lower tariffs.

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Handelskrieg: Point of no return überschritten?

Handelskrieg: Point of no return überschritten?

29-06-18 06:38:00,

Die zunehmenden handelspolitischen Auseinandersetzungen scheinen sich der Kontrolle der staatlichen Akteure zunehmend zu entziehen

Ist es schon zu spät, um eine unkontrollierbare Eskalation des globalen Handelskrieges zu vermeiden? Bei dem sich zuspitzenden handelspolitischen Auseinandersetzungen sind die Augen er Öffentlichkeit zumeist auf die Hauptakteure, auf die Volksrepublik China, auf Merkels Eurozone und die USA Donald Trumps gerichtet. Doch es könnten gerade die kaum beachteten Reaktionen der übrigen Volkswirtschaften sein, die darüber entscheiden, ob der globale protektionistische Wettlauf bereits eine irreversible Eigendynamik entwickelt hat.

Kanadas Regierung etwa macht ebenfalls Ernst mit der Politik von “Grenzen dicht!”. Und dies geschieht nicht aus Überzeugung einer ansonsten liberalen Regierung, sondern aus blanker Notwendigkeit. Neben den bereits beschlossenen Vergeltungsmaßnahmen gegenüber den USA, die Kanada in Reaktion auf die US-Zölle auf Stahl und Aluminium am 1. Juli erlässt, sollen nun in Ottawa auch Handelsbeschränkungen für Produkte aus weiteren Volkswirtschaften erwogen werden.

Die zusätzlichen Handelsschranken sollen dazu beitragen, eine “potenzielle Flut” von Stahlprodukten abzuwehren, die sich gerade Aufgrund der US-Zölle über den kanadischen Binnenmarkt ergießen könnte. Der Grund hierfür: Der Druck auf den immer enger werdenden Märkten nimmt zu. Viele chinesische oder deutsche Stahlproduzenten, die sich mit den amerikanischen Handelsschranken konfrontiert sehen, suchen verstärkt neue Absatzmöglichkeiten auf anderen Märkten, was den Importdruck – etwa in Kanada – ansteigen lässt.

Den US-Zöllen, die sich hauptsächlich gegen China und Deutschland richten, müssen sich folglich aus unmittelbarem ökonomischem Interesse auch jene Länder anschließen, deren Regierungen eigentlich eine protektionistische Politik ablehnen. Dieser protektionistische Kurswechsel Kanadas sei kein Ergebnis eines Meinungsumschwungs der regierenden Liberalen, hieß es folglich in kanadischen Medien, sondern der “brutalen Logik von Handelskriegen”. Der kanadische Protektionismus soll Dumping auf dem heimischen Merkt verhindern, der durch den amerikanischen Protektionismus befeuert würde.

Protektionismus könnte sich ausbreiten

Damit scheint sich eine protektionistische Dynamik auf dem Weltmarkt zu entfalten, bei der durch die US-Strafzölle ausgelösten Verschiebungen der Handelsströme zu immer neuen protektionistischen Maßnahmen weiterer Länder führen. Keiner will mehr die Überschussproduktion aufnehmen, die bislang auf dem riesigen US-Binnenmarkt abgesetzt werden konnte. Der Prozess der – letztendlich kreditfinanzierten – kapitalistischen Globalisierung würde somit zusammenbrechen (Ende der Globalisierung).

Zudem scheint die Trump-Administration auch weiterhin gewillt zu sein, ihre handelspolitische Eskalationsstrategie fortzusetzen. Gegenüber der Volksrepublik China hat der Rechtspopulist im Weißen Haus inzwischen angekündigt,

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Handelskrieg: Warum Peking seine US-Staatspapiere nicht auf den Markt werfen wird | www.konjunktion.info

Handelskrieg: Warum Peking seine US-Staatspapiere nicht auf den Markt werfen wird | www.konjunktion.info

10-04-18 09:52:00,

Zölle, Gegenzölle. Vorwürfe und Rufe nach Vergeltung. Die lang erwartete Kampagne der Trump-Administration gegen China “nimmt gerade so richtig Fahrt auf”. Die Futures kennen aktuell nur eine Richtung und auch das US-Handelsdefizit ist so gering wie seit einem Jahrzehnt nicht mehr. Die Volatilität an den Märkten ist zurück und kommt dem Absturz von 1987 nahe. Liest und hört man die Artikel unserer Hochleistungspresse dazu, wird aus dieser Kampagne der von mir bereits angedeutete Handelskrieg in rhetorischer Form.

So titelte die Nachrichtenagentur Reuters gar China, holding Treasuries, keeps “nuclear option” in U.S. trade war (China, das [US-]Staatspapiere hält, behält im US-Handelskrieg die “nukleare Option” vor).

Aber, was ist diese “nukleare Option” nun genau? Reuters zeigt dazu ein Diagramm, das China als größten Halter von US-Staatspapieren zeigt. Im Artikel lesen wir dann weiter, dass China all seine US-Papiere sofort auf den Markt werfen könnte, was zu einer totalen Vernichtung des Marktes führen und eine Krise in den USA und des US-Dollars auslösen würde. Diese Unterstellung Reuters, dass China diese Maßnahme anwenden könnte, bedarf natürlich einer genaueren Analyse. Könnte China wirklich seine “nukleare Option” ziehen und eine Marktpanik auslösen, inklusive des Zusammenbruchs des US-Dollars? Nun ja, zumindest nicht so, wie es sich Reuters da zusammen gebastelt hat und nicht so, wie sie es dem Leser glauben lassen möchten.

Selbst Reuters rudert dann – jenseits der massentauglichen Schlagzeile – etwas von dieser Unterstellung im späteren Textverlauf zurück. So lässt man im Artikel Jeffrey Gundlach, Vorsitzender von DoubleLine Capital LP, zu Wort kommen, der die US-Papiere in chinesischer Hand eher als “Hebel und Druckmittel” ansieht, was Peking nicht aufgeben wird:

Es ist effektiver als eine Bedrohung. Wenn sie verkaufen, haben sie keine Bedrohung mehr. Es würde nur die Situation eskalieren [lassen] und ihre Hebelwirkung beseitigen.

(It is more effective as a threat. If they sell, they have no threat. It would only escalate the situation and eliminate their leverage.)

Gundlach hat aus meiner Sicht mit seiner Anmerkung recht. Genauso wie die Tausenden an echten Atomsprengköpfen, könnte diese “nukleare Option” ebenfalls das Leben auf dem Planten, so wie wir es kennen,

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„Trump erklärt den Handelskrieg“ – unsere Denkblockade wird immer dramatischer – www.NachDenkSeiten.de

„Trump erklärt den Handelskrieg“ – unsere Denkblockade wird immer dramatischer – www.NachDenkSeiten.de

09-03-18 01:22:00,

9. März 2018 um 12:51 Uhr | Verantwortlich:

„Trump erklärt den Handelskrieg“ – unsere Denkblockade wird immer dramatischer

Veröffentlicht in: Audio-Podcast, Denkfehler Wirtschaftsdebatte, Europäische Union, Globalisierung, Kampagnen / Tarnworte / Neusprech

Wussten Sie schon, dass wir uns seit heute Nacht im Krieg befinden? Im „Handelskrieg“, um genauer zu sein. Den hat US-Präsident Trump nämlich nun der Welt erklärt, wie unsere Qualitätszeitungen einhellig heute vermelden. Fortan erheben die USA Einfuhrzölle auf Aluminium und Stahl. Ein Skandal! Und was macht die EU? Die erhebt ebenfalls Einfuhrzölle auf Aluminium und Stahl, nennt diese Zölle jedoch „Antidumping-Maßnahmen“, was freilich ein und dasselbe ist. Und weil man die „politisch motivierten“ Strafzölle Trumps auch nicht hinnehmen will, prüft Brüssel nun seinerseits Strafzölle gegen amerikanische Orangen, Bourbon-Whiskey und Harley Davidsons und Kartoffeln. Warum ausgerechnet diese Produkte? Weil sie in Bundesstaaten hergestellt werden, in denen Trump besonders viele Stimmen bekam. So viel zum Thema „politisch motiviert“. Wäre es nicht so grotesk und traurig … man könnte herzhaft lachen. Von Jens Berger.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Podcast: Play in new window | Download

Wir sind die Guten! Was man sich darunter vorstellen kann, zeigt eine „typische“ Pressemeldung der EU von diesem Dienstag:

„Die Europäische Kommission hat heute (Dienstag) ihre Antidumpingmaßnahmen auf Stahlerzeugnisse aus China um fünf Jahre verlängert. Betroffen davon sind nahtlose Rohre aus Edelstahl, die mit erhöhten Einfuhrgebühren zwischen 48,3 und 71,9 Prozent belegt werden. […] Die Prüfung hatte ergeben, dass die chinesischen Produkte weiterhin zu Dumpingpreisen auf den Markt kamen und damit vor allem Hersteller aus Frankreich, Schweden und Spanien benachteiligten. Derzeit führt die EU 53 Maßnahmen gegen Stahl- und Eisenprodukte, davon 27 aus China, durch.

Die EU-Kommission schützt mit den Strafzöllen die europäischen Stahlhersteller vor unfairen Handelspraktiken und schafft faire Wettbewerbsbedingungen in der Stahlbranche.“

Da haben wir ja den Unterschied. Während Trump der Welt den Handelskrieg erklärt, schützt die EU nur europäische Stahlhersteller vor unfairen Handelspraktiken. Wir sind ja schließlich die Guten! Und wie sehen solche unfairen Praktiken aus? In China kriegen Stahlhersteller beispielsweise staatlich subventionierte niedrige Energiepreise.

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