Handelskrieg: Trump verhängt Strafzölle auf Produkte aus der EU | www.konjunktion.info

05-10-19 09:29:00,

Geld - Bildquelle: Pixabay / artbaggage; Pixabay LicenseGeld - Bildquelle: Pixabay / artbaggage; Pixabay License

Geld – Bildquelle: Pixabay / artbaggage; Pixabay License

Bereits im Juni warnte ich im Artikel Finanzsystem: Der Dritte Weltkrieg wird ein Wirtschaftskrieg sein, dass die Gespräche zwischen Großbritannien und den USA für ein “Nach-Brexit-Arrangement” Indicien aufweisen, dass Trump und seine hinter ihm stehenden Strippenzieher tatsächlich Strafzölle gegen die EU verhängen wollen:

Seit Monaten schwebt dieses Damoklesschwert über den Märkten und mit den letzten “Mai-Strafzöllen” gegen andere Staaten, scheint dieses Damoklesschwert im Sommer fallen zu müssen. Trumps kürzliche “Handreichung gegenüber London” signalisiert einen kommenden Handelskrieg mit der EU. Bislang scheint dies eher unwahrscheinlich, aber das Timing der IGE wäre perfekt, wenn die EU einen solchen Konflikt mit den USA “ausfechten” müsste.

In knapp zwei Wochen wird dies nun zur Realität werden. Sinn und Zweck dieses sich ausweitenden Handelskrieges ist, dass ein Konglomerat einer maximalen Ablenkung erzeugt werden soll; ein Sündenbockgroßereignis für das Platzen der “Blase aller Blasen”, die die Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) und ihre Banker seit nunmehr über zehn Jahren arrangiert haben, flankiert von weiteren Brandherden wie dem Iran oder dem Ukraine-Skandal. Strafzölle gegen die EU im Zusammenspiel mit anderen “Maßnahmen und Ereignissen auf dem Globus” lassen nicht nur erahnen, dass wir kurz vor dem von mir immer wieder ins Spiel gebrachten neuen “Lehman-Moment” stehen. Ein Punkt, an dem der bereits ablaufende Crash auch den Mainstream erreichen wird und an dem die Menschen realisieren, in welcher (wirtschaftlichen) Gefahr sie sich befinden.

Ich gehe zudem davon aus, dass die Ende Oktober angesetzten Verhandlungsgespräche zwischen Peking und Washington zu keinerlei wertigem Ergebnis führen werden. Auch wenn beide Seiten so tun, als würde “es die Möglichkeit einer Lösung geben”. Einmal mehr werden wir auch hier an der Nase herumgeführt… und alles verläuft nach Plan…

In den USA steigen die Preise für schottische, französische Weine, Käse und andere europäische Exporte: Am Mittwoch kündigte die Trump-Regierung neue Zölle für Waren im Wert von mehreren Milliarden US-Dollar aus der Europäischen Union an.

Präsident Trump hatte früher am Tag von der Welthandelsorganisation die Genehmigung erhalten, als Vergeltungsmaßnahme für illegale staatliche Hilfe für den Flugzeughersteller Airbus Zölle auf europäische Exporte im Wert von 7,5 Milliarden US-Dollar pro Jahr zu erheben.

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Handelskrieg: Trump sieht keinen Bedarf für eine Einigung mit China vor den US-Wahlen 2020 | www.konjunktion.info

23-09-19 10:19:00,

Schiffscontainer - Bildquelle: Pixabay / Free-Photos; CC0 Creative CommonsSchiffscontainer - Bildquelle: Pixabay / Free-Photos; CC0 Creative Commons

Schiffscontainer – Bildquelle: Pixabay / Free-Photos; CC0 Creative Commons

Dass der Handelskrieg zwischen den USA und China zu keiner schnellen Lösung finden soll und wird, habe ich bereits mehrfach thematisiert. Er wird sich daher bis ins nächste Jahr 2020, wenn nicht gar bis in die US-Wahlen im November hinziehen. Der Grund dafür ist einfach: der Handelskrieg ist eines der wichtigsten Ablenkungsmanöver, während das Establishment die “Blase aller Blasen” platzen lässt. Wobei viele immer noch nicht verstanden haben, dass dieser Crash JETZT GERADE vor unser aller Augen stattfindet. Ein Blick auf die Kredit- und US-Dollar-Liquidität zeigt, dass das Bankensystem massive Probleme hat.

Was jetzt noch fehlt, ist der klassische Lehman-Moment und dass die Öffentlichkeit realisiert, dass die Rezession bereits Realität ist. Trumps Aussagen haben wohl die chinesische Seite dazu veranlasst, den Besuch im Oktober auf ein zeitliches Minimum zu reduzieren. Und ich gehe derzeit davon aus, dass die Gespräche zu keiner Einigung oder einem großen Schritt auf der Suche nach einer Lösung führen werden. Auch wenn uns medial dann etwas anderes erzählt werden wird. In Richtung “große Fortschritte”, bevor ein paar Wochen später auch diese Seifenblase zerplatzen wird.

Der einzige Weg, wie der Handelskrieg ein Ende finden kann, ist, wenn ein anderes noch größeres Ablenkungsmanöver (Krieg gegen den Iran?) diesen ablösen kann. In der Zwischenzeit sollten wir uns darauf vorbereiten, dass viel heiße Luft im weiteren Kontext des Handelskriegs verbreitet wird….

Präsident Donald Trump sagte am Freitag, er glaube nicht, dass er vor den Präsidentschaftswahlen 2020 ein Handelsabkommen mit China schließen müsse.

“Nein, ich glaube nicht, dass ich es vor der Wahl brauche”, sagte Trump während einer Pressekonferenz im Weißen Haus mit dem australischen Premierminister Scott Morrison gegenüber Eamon Javers von CNBC.

“Ich denke, die Leute wissen, dass wir einen großartigen Job machen”, sagte Trump und verwies auf die Arbeit seiner Verwaltung im Bereich Wirtschaft und Militär. “China ist sehr stark betroffen. Wir sind nicht betroffen”, sagte er.

Sein Verhältnis zum chinesischen Präsidenten Xi Jinping sei stark, fügte Trump hinzu, aber “wir haben im Moment ein wenig Probleme”. Trump sagte auch, er wolle keinen “Teilvertrag” mit Peking,

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Handelskrieg: US-Farmer vor dem Ruin – “Es bringt uns um.” | www.konjunktion.info

14-08-19 10:43:00,

Landwirtschaft - Bildquelle: Pixabay / PublicDomainPictures; Pixabay LicenseLandwirtschaft - Bildquelle: Pixabay / PublicDomainPictures; Pixabay License

Landwirtschaft – Bildquelle: Pixabay / PublicDomainPictures; Pixabay License

Dass der Handelskrieg schwerwiegendere Folgen für die USA als für China haben wird, habe ich bereits mehrfach ausgeführt. Neben den US-Konsumenten, die höhere Preise für Importgüter aus China zahlen müssen, trifft es insbesondere die US-Farmer, die ihren größten Abnehmer ihrer Produkte verloren haben.

Nachdem China offiziell den Ankauf von US-Agrarprodukten gestoppt hat (als Reaktion auf eine erneute Erhöhung der Strafzölle um 10% auf chinesische Waren im Wert von 300 Milliarden US-Dollar durch die Trump-Administration), geht den US-Farmer sprichwörtlich das Geld aus. Laut eines CNBC-Berichts stehen viele Farmer vor der Aufgabe:

Es wird wirklich sehr, sehr schlimm hier draußen. Es gibt keinen Anreiz, die Landwirtschaft fortzusetzen, außer dass ich alles in die Landwirtschaft investiert habe und es schwierig ist, wegzugehen.

(It’s really, really getting bad out here. There’s no incentive to keep farming, except that I’ve invested everything I have in farming, and it’s hard to walk away.)

Chinas Boykott der landwirtschaftlichen Produkte aus den USA trifft die Farmer schwer, nachdem sie bereits zuvor massiv unter Rekordniederschlägen und Extremhitze gelitten haben, die viele Felder zerstörten, und nachdem sie weniger Umsatz tätigten konnten aufgrund der ersten Sanktionsrunden im Handelsstreit.

Trump ruiniert unsere Märkte. Niemand kauft unser Produkt mehr und wir haben keine Märkte mehr.

(Trump is ruining our markets. No one is buying our product no more, and we have no markets no more.)

Der Export nach China von US-Agrargütern fiel im letzten Jahr um mehr als die Hälfte. 2017 importierte das Riesenreich noch Produkte im Wert von 19,5 Milliarden US-Dollar, was das Land zum zweitgrößten Ankäufer von US-Agrarprodukten machte. Bereits 2018 viel dieser Wert laut des US-Landwirtschaftsministeriums auf 9,2 Milliarden US-Dollar als Folge des Handelskrieges. In diesem Jahr viel der Export nochmals um 20%. In den letzten sechs Jahren sanken die Einnahmen der US-Farmen um 45% von insgesamt 123,4 Milliarden US-Dollar (2013) auf 63 Milliarden US-Dollar (2018).

Agrargüterexport China - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt www.fas.usda.govAgrargüterexport China - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt www.fas.usda.gov

Agrargüterexport China – Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt http://www.fas.usda.gov

Zippy Duvall, der Präsident der American Farm Bureau Federation, sagt, dass der Importstopp Chinas

Tausenden von Landwirten und Viehzüchtern, die bereits Schwierigkeiten haben, durchzukommen, den Todesstoß versetzt.

(body blow to thousands of farmers and ranchers who are already struggling to get by.)

Neben der fehlenden chinesischen Abnehmer,

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Handelskrieg: Peking stellt den Kauf von US-Agrargütern vollständig ein, während Washington China “Währungsmanipulation” vorwirft | www.konjunktion.info

06-08-19 09:16:00,

Landwirtschaft - Bildquelle: Pixabay / PublicDomainPictures; Pixabay LicenseLandwirtschaft - Bildquelle: Pixabay / PublicDomainPictures; Pixabay License

Landwirtschaft – Bildquelle: Pixabay / PublicDomainPictures; Pixabay License

China bezieht bislang große Mengen an landwirtschaftlichen Produkten aus den USA. Nachdem die Trump-Administration neue Strafzölle auf chinesische Produkte erlassen hat, reagiert Peking nun, indem alle Ankäufe von US-Landwirtschaftsprodukten eingestellt wurden. Eine Entscheidung, die die US-Farmer hart treffen wird. China hat mit seinen Partnern aus dem BRICS-Verbund (Brasilien, Russland) und andern Ländern (wie Mexiko) zahlreiche Optionen in der Hinterhand um seinen Bedarf zu decken.

Diese beidseitige Verschärfung im Handelskrieg zwischen den USA und China belegt einmal mehr meine These, dass es immer dann zu einer solchen Verschärfung kommt, wenn es eine geldpolitische Entscheidung gab, die massive Auswirkungen auf die Welt-/US-Wirtschaft hat. Einmal mehr bietet das aktuelle Geschehen ein perfektes Ablenkungsmanöver, um von den Verursachern des bereits stattfindenden Einbruchs und des wohl kurz bevorstehenden Aktiencrashs abzulenken. Nicht der Handelskrieg oder andere geopolitische Scharmützel sind der Grund für diese Entwicklungen – allein die Straffungspolitik der Fed ist verantwortlich dafür, dass die “Blase aller Blasen” platzt. Jedoch werden wir diesen Fakt so nicht in unserer Hochleistungspresse lesen können. Man wird stattdessen Trump und die “Populisten”, die ihn angeblich unterstützen, dafür zur Verantwortung ziehen.

Die chinesische Regierung hat ihre staatlichen Unternehmen aufgefordert, die Einfuhr von US-Agrarprodukten einzustellen, nachdem Präsident Donald Trump letzte Woche die Handelsspannungen mit der asiatischen Nation verschärft hatte.

Chinas staatliche Agrarunternehmen haben inzwischen aufgehört, amerikanische Agrarerzeugnisse zu kaufen, und warten darauf, wie die Handelsgespräche weitergehen. Chinas Handelsministerium antwortete nicht auf ein Fax, in dem um einen Kommentar gebeten wurde.

Präsident Trump schlug am Donnerstag vor, ab dem 1. September einen 10%-igen Strafzoll auf weitere 300 Mrd. USD an Importen zu erheben, was eine abrupte Eskalation des Handelskrieges zwischen den größten Volkswirtschaften der Welt darstellt, kurz nachdem die beiden Seiten die Gespräche wieder aufgenommen hatten. Laut chinesischen Beamten, die an den Handelsgesprächen beteiligt waren, waren die Beamten in Peking von der Ankündigung von Trump verblüfft, und Peking hat sich verpflichtet, zu reagieren, wenn die USA darauf bestehen, die zusätzlichen Zölle einzuführen.

(The Chinese government has asked its state-owned enterprises to suspend imports of U.S. agricultural products after President Donald Trump ratcheted up trade tensions with the Asian nation last week, people familiar with the situation said.

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Handelskrieg: Nur einem Tag nach der enttäuschenden Zinssenkung gibt Trump neue Strafzölle gegen China bekannt | www.konjunktion.info

02-08-19 12:55:00,

Der Kampf zwischen Donald Trump und der Fed ist ein wichtiger Teil des Kabuki-Theaters. Und betrachtet man das aktuelle Geschehen rund um die Zinssenkung wird eines deutlich: die ineinander verwobenen Handlungen beider Parteien ist so offensichtlich, dass es fast schon körperlich weh tut.

Was will ich damit sagen? Wie erwartet, hat die letzte Entscheidung der Federal Reserve, die Zinsen zu senken und damit eine nur minimale “Anpassung” bei den Zinssätzen bzw. das Ausbleiben weiterer QE4-Maßnahmen in der näheren Zukunft, zu Panik an den Märkten und bei den Investoren geführt. Und – ebenfalls wie erwartet und von mir immer wieder aufgezeigt – hat Trump NUR EINEN TAG nach der Zinssenkung, ein weiteres Ablenkungsmanöver gestartet, in dem er den Handelskrieg mit China verschärft hat. Wollte Trump wirklich verhindern, dass man ihm und den konservativen Kräften später die Schuld für die Rezession und den bereits stattfindenden Einbruch zuschiebt, dann scheitert er gerade grandios an dieser Aufgabe. Will er aber das Narrativ stärken, dass er und seine konservativen Unterstützer die Sündenböcke in den Geschichtsbüchern für einen von den Internationalsten/Globalisten/Eliten (IGE) ausgelösten Zusammenbruch sind, dann ist er mehr als erfolgreich.

Es sollte spätestens jetzt jedem klar sein, dass die Fed keinerlei Intentionen verfolgt, den Zusammenbruch zu verhindern. Würde die Fed dies wollen, dann hätte sie eine mindestens 0,5%-ige Zinssenkung vorgenommen und zudem massive QE4-Maßnahmen in nähester Zukunft bekannt gegeben. Beides blieb aber aus. Stattdessen hat die Fed eigentlich den Märkten so gut wie nichts an die Hand gegeben. Einmal mehr bietet Trump der Fed ein perfektes Ablenkungsmanöver und Schutz für deren Handlungen, in dem er weitere Strafzölle gegen China implementiert. Wer hier noch von Zufall sprechen will…

Präsident Donald Trump sagte am Donnerstag, dass die USA mit Wirkung zum 1. September 10%-ige Zölle auf chinesische Waren im Wert von 300 Milliarden US-Dollar erheben werden.

“Die Handelsgespräche werden fortgesetzt, und während der Gespräche werden die USA am 1. September beginnen und einen kleinen zusätzlichen Zoll von 10% auf die verbleibenden 300 Milliarden Dollar auf Waren und Produkte, die aus China in unser Land kommen, erheben. Wir freuen uns darauf unseren positiven Dialog mit China über ein umfassendes Handelsabkommen fortzusetzen und glauben,

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