Heilsame Verwandlung

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06-11-19 11:11:00,

„Die Mikrobe ist nichts, das Milieu ist alles“ — Dr. Antoine Béchamp (1816 bis 1908).

Keiner konnte mir als Kind logisch erklären, warum Ärzte und Krankenschwestern, die Kranke mit höchst infektiösen Krankheiten behandelten, nicht selbst erkrankten. Intuitiv habe ich in gewisser Weise an der Infektionstheorie gezweifelt. Doch lange Zeit fügte ich mich dennoch den Glaubenssätzen der Schulmedizin. Obgleich mit ganzheitlichem Ansatz in Bezug auf die Gesundheit aufgewachsen, habe ich vieles nicht infrage gestellt, wie zum Beispiel, dass man bei gynäkologischen Infektionen einfach immer Antibiotika nehmen müsse, weil da einfach nichts anderes helfe. Antibios stammt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie gegen das Leben.

Vor etwa zehn Jahren machte mich ein ganzheitlicher Arzt auf die Forschungen von Dr. Robert Oldham Young aufmerksam. Dieser konnte unter der 20.000-fachen Vergrößerung seines Mikroskops beobachten, wie sich eine Anthraxbakterie — der Erreger des Milzbrands — in ein rotes Blutkörperchen und auch wieder zurück in eine Bakterie verwandelte — je nachdem, welches Milieu vorherrschte.

Dieser Beobachtung, die der gängigen Infektionstheorie und damit auch der üblichen Definition von Krankheit widerspricht, wohnt ein immenses Potenzial inne. Wir haben allem Anschein nach individuellen Einfluss auf unser Milieu und damit auf unsere Gesundheit. Vieles, was wir als Krankheit bezeichnen, fangen wir uns demnach nicht von außen ein, sondern entwickelt sich von innen heraus durch eine Vielzahl von Verkettungen, die den Körper dazu bewegen, auf physiologischer Ebene zu reagieren.

Diese andere Perspektive hilft, uns vorzustellen, dass womöglich nichts Bösartiges in unserem Körper geschieht — mit Ausnahme, wenn wir es mit Vergiftungen zu tun haben, auf die ich später eingehe — und wir kranke Zellen nicht von außen zu bekämpfen brauchen, sondern verstehen lernen könnten, was mit dem einen oder anderen Symptom ausgesagt und uns durch unseren Körper ausgedrückt wird.

Um klarer zu sehen, kam mir vor einigen Jahren die Entdeckung der Neuen Medizin sehr zur Hilfe. Ich hatte gerade eine schreckliche Bronchitis sowie eine sehr starke Nebenhöhlenentzündung und war dennoch vollkommen sicher, dass ich sie ohne klassische Medikamente und Arztbesuch würde ausheilen können, und vor allem wollte ich das auch. Ich sagte mir, wenn ich das überlebe — die Schmerzen waren immens —, dann ändere ich mein Leben und meine Perspektive in Bezug auf Krankheit und Gesundheit.

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Heilsame Verwandlung

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30-07-19 10:10:00,

Die MetAMORphose ist nicht nur individuell einsetzbar, sie kann auch bei kollektiven Prozessen und auf gesellschaftlicher Ebene Wunder wirken. Da es durch die jahrhundertelangen Gräueltaten im Namen von Religionen wie auch von (atheistischen) Ideologien sehr viele unaufgelöste Traumata im gesellschaftlichen Kollektiv-Feld gibt, ist es eine große Aufgabe der gegenwärtigen Menschheitsfamilie — wenn sie wirklich Frieden erreichen möchte —, an der Auflösung und Transformation dieser Kollektiv-Traumata mitzuwirken. Eine persönliche Umgangsform, inspiriert von Armin Risi (1) und Christina von Dreien (2).

Immer wieder den Blick fürs Ganze im Auge behalten, während man sich gleichzeitig ganz auf das eigene Leben im Hier und Jetzt einlässt, ist ein wichtiger Aspekt unserer Bewusstseinsentwicklung. Das gilt nicht nur für die eigene Gesundheit, sondern in gleichem Maße für die kollektive Schwingung und gesellschaftliche Heilung der Wunden im Kollektivfeld. Schon längst gibt es nicht nur Kriegsschauplätze im Äußeren.

Der Krieg nach Innen wird durch Angst und Spaltung generierende Medien und Politik sowie Zerstörung der Natur — Vergiftung von Luft, Wasser und Erde — effektiv geführt. Doch in gleichem Maße, wie die Manipulation und Machenschaften im Dunklen zunehmen beziehungsweise durch mutige Aufdeckungsaktionen — wie etwa jenen von WikiLeaks — immer sichtbarer werden, wächst auch das Urvertrauen, die Zuversicht und der tiefe Glauben an das Gute, an die allumfassende und bedingungslose Liebe Gottes im Kollektiv-Feld. Durch unseren persönlichen Einsatz erweitern und verfeinern wir dieses lichtvolle und heilsame Feld, das mehr Macht hat, als wir zu träumen wagen. Genau deshalb wird ja so viel Angst gesät, weil wir mit unserem Bewusstsein so unglaublich stark sind. Unser Herz ist, gepaart mit unserem Bewusstsein, ein ordnungsstiftendes Umpolungsorgan.

„Unsere größte Angst ist nicht, unzulänglich zu sein.

Unsere größte Angst ist, grenzenlos mächtig zu sein.

Unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, ängstigt uns am meisten.

Wir fragen uns: Wer bin ich denn, dass ich so brillant sein soll?

Aber wer bist du, es nicht zu sein?

Du bist ein Kind Gottes.

Es dient der Welt nicht, wenn du dich klein machst.

Sich klein zu machen, nur damit sich andere um dich herum nicht unsicher fühlen,

hat nichts Erleuchtetes.

Wir wurden geboren,

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Heilsame Verwandlung

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23-07-19 08:45:00,

Vor etwa einem Jahr hat die Seele meiner Mutter ihren Körper verlassen. Eine Vielzahl feiner Umstände hat dazu geführt, dass ich sie in der ganzen letzten Phase ihres Lebens intensiv begleiten durfte. Und dabei mehr gelernt habe als in meinem gesamten bisherigen Leben. Meine Mutter war so mutig und bestimmt und trotz ihrer schwerwiegenden Lage, die man gemeinhin mit dem Oberbegriff Demenz zusammenfasst, eigentlich klar. Im Herzen klar. Und die Herzenssprache hat sie bis zuletzt auch fließend gesprochen, sogar besser als je zuvor. Sie hat ihrem Umfeld ein Vermächtnis hinterlassen — ein offenes Geheimnis, das dennoch so schwer zu realisieren ist in einer vom spaltenden Materialismus geprägten Welt:

Man sieht und spricht nur aus dem Herzen gut. Alles andere ist Ablenkung vom Wesentlichen.

Nicht nur, weil ich mich in Folge viel mit Gravitations- und Feinstofflichkeitsforschung befasst habe, sondern auch wegen ihrer unerschrockenen Haltung habe ich die Angst vor diesem Übergang verloren. Selbst wenn diese Erkenntnis leider im Alltag immer wieder etwas verblasst, bleibt ein unerschütterliches Gefühl von Vertrauen und Ruhe zurück. Alles ist in Bewegung und Evolution, und dieser scheinbar finale Übergang ist Teil davon.

Wir haben dies aus verschiedensten Gründen scheinbar vergessen, aber es gibt Augenblicke, in denen uns das Höherdimensionale förmlich anspringt. Geburt und Tod sind solche Momente, und plötzlich, wenn wir wieder empfänglicher und durchlässiger für das Feinstoffliche geworden sind, entdecken wir überall im Alltag solche Tore — vor allem über unser Herz, das Tor zu unserer Seele. Und tief in unserem Inneren spüren wir, dass dies das Wesentliche ist, was man auch mitnimmt über die Grenze hinweg.

Die Transformation meiner Mutter hat mich aufgefordert, mich noch mehr diesen Klarheiten und Wahrheiten hinter dem Sichtbaren zu öffnen, hinzugeben und mein Leben in und an die Hand zu nehmen. Da es bei all dem Trubel hier auf Erden nicht immer einfach ist, eine tiefe Form von Glück zu leben, lädt mich dieses In-mich-gehen, das eine natürliche Entschleunigung zur Folge hat, dazu ein, zwar immer ganz in dieser Welt, aber nicht nur von dieser Welt zu sein und das Unsichtbare ebenfalls als Teil der Ganzheit, der absoluten Wirklichkeit, zu erfahren.

Denn diese unsichtbare Wirklichkeit ist nicht immer fassbar, aber sehr wohl erfahrbar. Und im Erfahren erscheint sie mir als der eigentliche und so vernachlässigte Reichtum,

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