„Weißhelme“ bereiten Provokationen in Idlib vor – Russisches Verteidigungsministerium

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26-11-19 08:42:00,

Politik

09:26 26.11.2019(aktualisiert 09:31 26.11.2019)

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Die Kämpfer der Terrormiliz „Haiʾat Tahrir asch-Scham“ (früher „Dschebhat an-Nusra“*) planen zusammen mit der Organisation „Weißhelme“ Provokationen mit inszenierten Luftangriffen und einem C-Waffen-Einsatz in der Deeskalationszone in Idlib. Dies teilt die Agentur RIA Novosti unter Verweis auf das russische Verteidigungsministerium am Dienstag mit.

Demnach hätten die Einwohner der Ortschaft Sarmada, die 30 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt der Provinz Idlib liegt, mitgeteilt, dass Anfang November unbekannte Personen in Begleitung von bewaffneten Kämpfern sowie ein Konvoi aus drei Lastwagen mit verschiedenen Chemikalienbehältern in die Stadt gekommen seien.

In einem der Fahrzeuge hätten sich professionelle Video-Ausrüstung und Fragmente von Luftwaffen- und Artilleriemunition mit sowjetischen und russischen Markierungen befunden, hieß es weiter.

Das russische Verteidigungsministerium stellte fest, dass Informationen über die Vorbereitung von Provokationen durch die Kämpfer der zur Terrormiliz „Haiʾat Tahrir asch-Scham“ gehörenden Gruppe von Kommandeur Abu Malik und die Mitglieder der „Weißhelme“ auf mehreren Wegen bestätigt worden seien. 

OPCW-Hauptstandort in Den Haag

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AP Photo / Peter Dejong

Laut Angaben des Verteidigungsministeriums wählen die Terroristen Einheimische zur Teilnahme an den Dreharbeiten von Videos aus, die Folgen von angeblichen Luftangriffen sowie vom Einsatz giftiger Substanzen zeigen sollten.

„Es ist geplant, gefälschte Videos über die bei den Luftangriffen und dem Artilleriebeschuss zerstörten zivilen Objekte und den vermeintlichen Einsatz von C-Waffen in den sozialen Netzwerken zu veröffentlichen und sie als Beweise für die Verbrechen der syrischen Regierung und die Aktionen der russischen Luft- und Raumfahrttruppen WKS  gegen Zivilisten zu präsentieren“, teilte das Ministerium mit.

Aktivitäten der „Weißen Helme“

Die Organisation „Weißhelme“, die vom Westen weitgehend anerkannt und unterstützt wird,  präsentiert sich als Beschützer der Zivilbevölkerung in den Kriegsgebieten Syriens, ohne politische Agenda. Jedoch wirft ihr Damaskus vor, Verbindungen zu Extremisten zu unterhalten und feindliche Propaganda-Aktivitäten zu betreiben.

Das russische Außenministerium bezeichnete die Tätigkeit der „Weißhelme“ als Teil einer Verleumdungskampagne gegen die syrische Regierung. Die Organisation wurde unter anderem der Provokation beschuldigt, die den Westen veranlasste, Damaskus den Einsatz chemischer Waffen vorzuwerfen.

*Terrororganisation, in Deutschland und Russland verboten 

pd/ip/sna/

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Der Gründer der „Weißhelme“ ist tot

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14-11-19 08:42:00,

Der mutmaßliche britische Geheimdienstmitarbeiter James Le Mesurier ist unter unklaren Umständen in Istanbul gestorben. Im Syrienkrieg erfüllten Le Mesurier und sein „Syrischer Zivilschutz“ eine „Scharnierfunktion“ zwischen Militär und zivilem Umfeld. Kritiker sehen die „Weißhelme“ als Akteure der ausländischen Intervention gegen Syrien. Von Karin Leukefeld.

Die in Amsterdam und Istanbul ansässige Stiftung “Mayday Rescue“ hat den Tod ihres Gründers und Geschäftsführers James Le Mesurier bestätigt. Le Mesurier habe sein Leben der Hilfe von Zivilisten in Notlagen, Konflikten und Naturkatastrophen geweiht. „Nirgends war die Auswirkung seiner wichtigen Arbeit so sehr zu spüren wie in Syrien“, heißt es in der knappen Mitteilung auf der Webseite von „Mayday Rescue“ weiter. Dort habe man „ein Netzwerk von freiwilligen Rettungshelfern unterstützt, das als Syrischer Zivilschutz, auch Weißhelme genannt, bekannt geworden ist.“ Unzählige Leben von Zivilisten habe man gerettet, so „Mayday Rescue“ weiter. Le Mesurier sei „ein großartiger Führer, Visionär, ein lieber Kollege und Freund“ gewesen.

Die Umstände des Todes von James Le Mesurier sind unklar. Er wurde in den frühen Morgenstunden des 11. November 2019 tot vor einem Haus in Beyoglu, einem Stadtteil in Istanbul aufgefunden, in dem er mit seiner Frau wohnte und in dem sich auch das Büro von „Mayday Rescue“ Istanbul befand. Seine Frau berichtete, beide hätten am frühen Morgen des Tages Schlaftabletten genommen, ihr Mann habe unter Stress und Depressionen gelitten. Sie sei erst aufgewacht, als die Polizei an ihre Wohnungstür klopfte und vom Tod ihres Mannes berichtete.

Le Mesurier soll Agent des britischen Geheimdienstes MI6 gewesen sein, eine Bestätigung dafür wird es vom britischen Geheimdienst nicht geben. Fest steht, dass er ein erstklassig ausgebildeter und hochdekorierter britischer Elite-Soldat war. Spiegel Online schreibt, er habe im Balkankrieg begriffen, „dass humanitäre Hilfe besser geeignet sei, Kriege zu verhindern, als bewaffnete Einsätze“. Er habe seinen Militärdienst im Jahr 2000 quittiert und einige Jahre für private Sicherheitsfirmen in der „humanitären Sparte“ gearbeitet. 2013 habe er mit türkischer Unterstützung „die ersten 25 Syrer darin ausgebildet, Kriegsopfer zu bergen“. (Spiegel Online, 12.11.2019). Daraus wurden schließlich die international bekannten „Weißhelme“.

Scharnierfunktion im Syrien-Krieg

Le Mesuriers‘ Erfahrungen auf dem Balkan waren nicht ausschließlich persönlicher Art. Er folgte einem Angebot an Elitekräfte, sich – außerhalb des Militärs – für ein neues NATO-Konzept zu engagieren, die zivil-militärische Zusammenarbeit. Das neue Konzept beruht auf der militärischen Notwendigkeit,

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Aktivist: Weißhelme bringen Gasbehälter nach Idlib – Angst vor Giftgas-Fake wächst

Aktivist: Weißhelme bringen Gasbehälter nach Idlib – Angst vor Giftgas-Fake wächst

11-09-18 02:30:00,

Politik

15:26 11.09.2018(aktualisiert 15:28 11.09.2018) Zum Kurzlink

Gut zwei Wochen nach der Warnung aus Moskau verdichtet sich der Verdacht, dass syrische Regierungsgegner in der von ihnen kontrollierten Provinz Idlib im Nordwesten des Bürgerkriegslandes doch einen Giftgaseinsatz vortäuschen wollen, um die USA und ihre Partner so zu einem Angriff auf die Truppen von Präsident Baschar al-Assad zu provozieren.

Am Dienstag hatte das russische Militär mitgeteilt, dass in Idlib bereits ein Fake-Film gedreht werde, der später der Öffentlichkeit als Beweis für einen C-Waffen-Einsatz präsentiert werden solle.

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REUTERS / Khalil Ashawi

Der syrische Bürgerrechtler Ammar Dschamal, der sich vor Ort befindet, bestätigte gegenüber Sputnik, dass rund 30 Mitarbeiter der umstrittenen “Hilfsorganisation Weißhelme“ am frühen Dienstagmorgen mit Ambulanzwagen nach Idlib gekommen und mehrere Behälter „mit unbekanntem Gas“ mitgebracht hätten. Sie seien aus der Stadt Darkush mit türkischen Kennzeichen eingereist und befänden sich jetzt in einem Getreidespeicher. Die „Weißhelme“ wurden schon mehrmals mit Vorwürfen konfrontiert, ihre Hilfsaktionen medienwirksam inszeniert zu haben.

Russische Regierungsvertreter hatten bereits Ende August gewarnt, dass Islamisten in Idlib eine „Provokation mit Giftgas“ planen würden, um eine militärische Reaktion des Westens gegen die syrische Regierung auszulösen. Das russische Versöhnungszentrum in Damaskus ließ wissen, dass die Weißhelme „Giftstoffe“ in Saraqib eingelagert hätten. Idlib gilt als die letzte Islamistenhochburg in dem vom Krieg verwüsteten Syrien.

Nach Angaben der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) hatte die syrische Regierung all ihre bekannten C-Waffen-Vorräte entsorgt. Dennoch werfen die USA und ihre Verbündeten der Regierung in Damaskus vor, Giftstoffe gegen Rebellen einzusetzen. Nach einem angeblichen solchen Angriff in Duma hatte die OPCW vor Ort ermittelt, jedoch keine Spuren von Giften ausfindig gemacht.

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Muallim: „Weißhelme“ entführten Kinder für Inszenierung von C-Waffen-Attacke in Idlib

Muallim: „Weißhelme“ entführten Kinder für Inszenierung von C-Waffen-Attacke in Idlib

30-08-18 02:20:00,

Politik

15:57 30.08.2018(aktualisiert 17:00 30.08.2018) Zum Kurzlink

Vertreter der „Weißhelme“ haben 44 Kinder entführt, um sie bei der Inszenierung einer C-Waffen-Attacke in Idlib einzusetzen. Das teilte der syrische Außenminister Walid al-Muallim bei einer Pressekonferenz mit.

Demnach stehen britische Sicherheitsdienste hinter der „Pseudo-Organisation ‚Weißhelme‘“, welche sie finanzieren und leiten. „Sie stehen hinter der Organisation konstruierter Szenarien von Chemiewaffeneinsätzen. Auch jetzt bereiten sie eine ähnliche Entwicklung mit dem Einsatz von C-Waffen in Idlib vor“, so al-Muallim.

Weitere Sputnik-Artikel: Folgen der Spiele mit C-Waffen-Provokationen durch Westen unvorhersehbar – Moskau

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AFP 2018 / LOUAI BESHARA

„Unseren Angaben zufolge haben sie vor kurzem 44 Kinder in der Region Idlib entführt, um diese Inszenierung mit Chemiewaffen umzusetzen“.

Provokation mit C-Waffen

Am Samstag hatte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, erklärt, Terroristen von „Haiʾat Tahrir asch-Scham“ würden eine Provokation vorbereiten. Damit solle Damaskus des Einsatzes von Chemiewaffen gegen Zivilisten in der syrischen Provinz Idlib bezichtigt werden, was dann als Vorwand für einen Angriff der USA und ihrer Verbündeten auf Regierungsobjekte in Syrien dienen könne.

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Sputnik / Mikahil Alaeddin

Zu diesem Zweck, so Konaschenkow, sei ein US-Zerstörer mit 56 Marschflugkörpern an Bord im Persischen Golf eingetroffen und ein Bomber vom Typ B-1B auf den Militärstützpunkt Al-Udeid in Katar verlegt worden.

Weitere Sputnik-Artikel: Syrien-Eskalation nach Drehbuch: Lügen, Giftgas und False-Flags

Ein weiterer Hinweis auf die Vorbereitung eines erneuten Schlags der US-Verbündeten gegen Syrien seien haltlose Aussagen einer Reihe von Vertretern der USA, Großbritanniens und Frankreichs vom 22. August. Demnach bestehe die Absicht, auf vermeintliche „C-Waffen-Einsätze“ durch die syrische Regierung kategorisch zu reagieren.

Weitere Sputnik-Artikel: „Regime change gescheitert“: Russischer Außenminister über US-Politik in Syrien

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Die Lügen der Weißhelme

Die Lügen der Weißhelme

09-08-18 08:09:00,

Wer es noch nicht verdächtig findet, dass die Weißhelmtruppe, die nach eigener Darstellung erst nach zweieinhalb Jahren Krieg in Syrien in der Türkei von dem britischen Agenten/Söldner James Le Mesurier gegründet wurde und offen von westlichen Regierungen mit Millionenbeträgen finanziert wird, sollte doch wenigstens den Naturgesetzen vertrauen. Eine an wissenschaftlichen Maßstäben orientierte Betrachtung der großen Medienevents der Weißhelme entlarvt die Truppe als bemerkenswert inkompetente Propagandamaterialhersteller.

Im Folgenden schauen wir uns etliches Beweismaterial gegen die Truppe an, die ausschließlich in den Gebieten der vom Westen unterstützten Terroristen am Al Qaida aktiv ist und sich auch personell mit diesen Kämpfern teilweise überschneidet (1, 2, 3). Es stammt überwiegend von den Weißhelmen selbst und zumeist von bestellten Propagandagroßereignissen, welche die Medien tagelang beschäftigten. Auch das bisher letzte große „Giftgasereignis“ in Duma bei Damaskus wird dabei ausgiebig gewürdigt. Zu Bedenken ist, dass jeweils nur ein Teil der vorhandenen möglichen Kritikpunkte aufgeführt ist.

Ein Schule im Ort Idlib, Hass, soll im Oktober 2016 bei einem russischen oder syrischen Luftangriff zerstört worden sein. Angeblich sollen dabei 22 Kinder in der Schule gestorben sein. Luftraumüberwachungsdaten als Beleg für die Anwesenheit russischer oder syrischer Flugzeuge zur fraglichen Zeit am fraglichen Ort konnte niemand vorlegen. Allerdings haben die Weißhelme und ihre Verbündeten Material geliefert:

Bild

Quelle: Screenshots YouTube

Das Bild oben zeigt links das Schulgebäude nach dem angeblichen Luftangriff. Es soll nicht durch eine Bombe durch das Dach zerstört wurden sein, sondern der Sprengkörper landete angeblich im Hof und sprengte die Wände des Gebäudes weg. Ein Bombentrichter im Hof ist nicht zu sehen. Auch die auf dem Bild zu sehenden Schäden sprechen nicht für diese Darstellung. Mauerschutt findet sich nur vor dem Gebäude und dieser Schutt wurde offenbar dort vor längerem deponiert beziehungsweise aus dem Inneren des Gebäudes nach außen gebracht.

Das Bild oben rechts zeigt Innenansicht des auf dem linken Bild rechts zu sehenden Raumes. Dort ist kein Schutt des angeblichen Bombenangriffs zu sehen, dafür aber direkt hinter der Mauer Sand, der sich dort im Laufe der Zeit abgelagert hat. Das Loch gibt es also definitiv schon länger. Die Tische und Bänke der Schüler sind völlig intakt und stehen in Reih und Glied. Spuren von Schülern oder deren Bergung sind nicht zu sehen. Hingegen sieht man ungestörten feinen Sand auf den Tischen.

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