Das Heute Journal mal wieder in Top-Propagandaform

11-01-21 08:29:00,

Man lernt viel, wenn man sich diese Sendung von gestern anschaut: offene Propaganda für Angela Merkel, Unterstützung dieser Lobeshymne durch den einzigen linken Ministerpräsidenten Ramelow, massive Beeinflussung der öffentlichen Meinung und Nutzung der damit beeinflussten Umfrageergebnisse. Und dann noch wie selbstverständlich die Nutzung des Begriffs „Mob“ für die durchaus unsympathischen Leute, die das US-amerikanische Kapitol stürmten. Zu Letzterem der Hinweis auf einen bemerkenswerten Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Albrecht Müller.

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Schon in der 1. Minute, bei Minute 0:59, lässt Frau Slomka wissen, Umfragen würden zeigen, eine Mehrheit in Deutschland wolle, dass dieses Virus bekämpft wird und mit „wirksamen“ konsequenten Maßnahmen bekämpft wird. Welch ein Wunder! Dafür bin ich auch.

Was die Moderatorin des ZDF damit meint, folgt gleich bei Minute 1:07: Viele wären für einen „richtigen Lockdown“ zu haben, wenn damit die Ausbreitung gestoppt werden kann. Welch ein Wunder! Aber was ist ein „richtiger Lockdown“?

Darauf folgt ein Bericht aus Halle, wie es sich gehört mit einer tendenziellen Auswahl von Meinungsäußerungen und der Forderung nach mehr Kontrollen und mehr Strafen.

Bei Minute 4:31 darf dann der thüringische Ministerpräsident Ramelow zum 1. Mal sagen, die Kanzlerin habe wirklich recht gehabt. Im Interview bei 5:50 bekennt er dann noch einmal, falsch gelegen zu haben. Das Virus fange erst richtig an, Fahrt aufzunehmen. Die Hütte brenne. Kein Platz für Lockerung und auch er fordert einen „richtigen Lockdown“.

Der einzige linke Ministerpräsident als Testimonial von Frau Merkel und der CDU/CSU: Das ist schon eine bemerkenswerte Konstellation. Als früherer Wahlkampfplaner hätte ich von solchen Konstellationen träumen können. CDU und CSU brauchen jetzt Ramelows goldene Worte nur noch einzurahmen und bei allen Gelegenheiten einzustreuen. Die Linkspartei kann sich schon mal bei ihrem Ministerpräsidenten für diesen Beitrag zum weiteren Niedergang bedanken.

Der thüringische Ministerpräsident stellt die Lage in dunklen Farben dar, es drohe der Gesundheitsnotstand, das Virus nehme Fahrt auf – meint Ramelow. Die Kliniken seien voll von jungen Leuten.

Und dann meint er, „Kontaktminimierung“ sei das Zauberwort. Die Kontakte passierten aber im Alltag, auf der Baustelle, in den Produktionshallen. Homeoffice ist aus seiner Sicht das Gebot der Stunde. Wie soll das denn von Industriearbeitern oder Bauarbeitern praktiziert werden?

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M-PATHIE – Zu Gast heute: Markus Haintz und Friederike Pfeiffer-de Bruin – “Mehr Demokratie und Menschlichkeit wagen!” | KenFM.de

28-08-20 08:47:00,

Sehr geehrter Herr Kollege Haintz,

lassen Sie mich Ihr Image weiter pflegen, zugleich aber auch die Kollegen (einschließlich mir) gegen Ihre harsche Kritik in Schutz nehmen.

Zunächst meine Anerkennung für Ihr unbestreitbar auch unter Anwälten überdurchschnittliches rhetorisches Talent und Ihr öffentlichkeitswirksames Charisma, das uns in den inzwischen verfügbaren Videos eindrucksvoll präsentiert wird. Betrachten Sie es als eine Gabe, die nicht jedem geschenkt ist, und sehen Sie deshalb mit Fug und Recht einer erfolgreichen Zukunft als Anwalt entgegen.

Und sehen Sie es Kollegen nach, wenn diese sich öffentlich mehr zurückhalten, eben weil sie nicht über dieses Talent verfügen, sich wirkungsvoll öffentlich in Szene zu setzen. Vertrauen Sie darauf, dass es auch unter diesen nicht wenige Kollegen gibt, die sich auf andere Weise ebenfalls engagiert einbringen, auch in Sachen Corona, wenn auch weniger nach außen sichtbar. Ich erinnere hier nur an unsere anwaltliche Schweigepflicht, die uns vielfach daran hindert, Details aus unserer Arbeit preiszugeben. Wie Sie wissen, machen wir uns strafbar, wenn wir dagegen verstoßen und Geheimnisse von Mandanten ohne deren Einverständnis preisgeben (§ 203 des Strafgesetzbuches).

Aber vor allem: „Es kann schlicht nicht sein, dass Mandate abgelehnt werden (Minute 8:40)“?

Doch! Es kann sehr wohl. Unter Umständen muss es sogar so sein.

1.

Beleuchten wir zunächst jene Kanzleien, die ihrer Mandantschaft verpflichtet sind, weil sie regierungsnahe Personen oder Unternehmen oder Behörden vertreten. Diese Kanzleien und ihre dort beschäftigten Rechtsanwälte DÜRFEN GAR NICHT gegen die Interessen ihrer Mandanten handeln, sondern sind aus berufsrechtlichen Gründen gesetzlich verpflichtet, ausschließlich die Interessen ihrer Mandanten wahrzunehmen, und zwar höchst parteiisch und einseitig. Tun sie das nämlich nicht, machen sie sich strafbar, und zwar wegen Parteiverrats, der mit Freiheitsstrafe von mindestens 3 Monaten bis zu 5 Jahren bestraft wird (§ 356 des Strafgesetzbuchs). Diese Straftat stuft unsere Rechtsordnung also als recht schwerwiegend ein. Denn sie sieht von vornherein nur Freiheitsstrafe vor und nicht auch die mildere Geldstrafe, wie das bei anderen Straftaten der Fall ist. Dies hat etwa mit „Schweinesystem“ rein gar nichts zu tun, sondern ist vielmehr ein wesentlicher und wichtiger Pfeiler unserer Rechtsordnung. Er garantiert nämlich jedem, dass er zu dem ihm zustehenden Recht gelangen kann, auch mithilfe eines Anwalts, der ihm genau zu diesem Recht verhelfen muss – zu DIESEM ihm zustehenden Recht, nicht mehr und nicht weniger.

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Journalismus heute: ein enormer propagandistischer Ausstoß an Angst | KenFM.de

04-08-20 07:14:00,

Von Dirk C. Fleck.

Nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland waren die Medien-Gaukler so ratlos unter der Zirkuskuppel wie heute. Soll man sich darüber freuen oder muss man Sorge tragen? Wohl beides. Freuen darf man sich darüber, dass ein verhängnisvolles Geschäftsmodell sich offensichtlich seinem Ende zuneigt. Wer der Meinung ist, dass das Mediengeschäft in erster Linie ein Geschäft ist und dass ein Verlag nicht anders geführt werden sollte als eine Schraubenfabrik, selbst wenn in ihr an den Stellschrauben unserer Gesellschaft gedreht wird, hat sich die aktuellen Umsatzeinbußen redlich verdient.

Die Ökonomisierung unseres Berufes durch viele Verlagsmanager, die sich ausschließlich an der Rendite messen ließen, war der Anfang einer Fehlentwicklung, die den Journalismus zum Konsumgut degradiert hat. Dumm nur, dass die Klientel im Zirkus Maximus, die man sich auf billigstem Unterhaltungsniveau herangezüchtet hat, inzwischen in arge Zahlungsschwierigkeiten geraten ist, was die werbetreibende Wirtschaft nun davon abhält, in gewohnter Weise in Anzeigen zu investieren. Betroffen sind in erster Linie die Printmedien. Da helfen den Zeitungen auch die zahlreichen Onlineangebote nicht weiter, die mit ihren niedrigen Einnahmen keine Ausfallbürgschaft antreten können. Ein Großteil des Werbekuchens wird inzwischen durch branchenfremde Akteure wie Suchmaschinen, Social Media und Telekommunikationsunternehmen abgezogen.

Wohl gemerkt, wir reden hier ausschließlich von der Krise des Informationsjournalismus, von der vierten Macht im Staate. Und da muss man sich in der Tat Sorgen machen. Schließlich lässt sich an den Geschäftsmodellen, die Dienstleistungen und Merchandising an journalistische Plattformen binden, eine höchst unerfreuliche Nebenwirkung ablesen: die Erosion der redaktionellen Unabhängigkeit. Ein hohes Gut in der Demokratie, dessen Zerfall von den Medien selbst betrieben wird. Durch den Abbau von Korrespondentennetzen und Ressorts zum Beispiel, durch die Schaffung sogenannter Zentralredaktionen für verschiedene Zeitungen, durch die Hörigkeit gegenüber der Marktforschung und nicht zuletzt durch eine „zielgerichtete“ Ausbildung des Journalistennachwuchses.

Harald Schumann vom Tagesspiegel bringt es auf den Punkt: „Um der wirklichen Gefahrenlage, in der wir uns befinden, als Journalist gerecht zu werden, bräuchte es eine Form von innerer Unabhängigkeit, die die meisten Kollegen nicht haben. Auf den Nachwuchs braucht man nicht zu setzen. Der Zugang zum Journalistenberuf ist inzwischen so schwer geworden, dass die jungen Leute, die in den Beruf kommen, eine Orgie der Anpassung hinter sich haben,

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M-PATHIE – Zu Gast heute: Götz Wittneben – “Alles ist möglich!” | KenFM.de

01-08-20 10:44:00,

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Götz Wittneben studierte Theologie und hat dann als Sozialarbeiter gearbeitet. Danach leitete Wittneben Kinder- und Jugenddörfer und landete schließlich auch als Mitarbeiter in einem Arbeitsamt. Dort coachte er Arbeitssuchende mit Trainingsmaßnahmen, die er zuvor schon als Sozialarbeiter vielfach anwendete.

Götz Wittneben ist auch Moderator bei NuoViso.TV und leitet dort die Sendereihe „Neue Horizonte“, die aufgeschlossenen Menschen sehr zu empfehlen ist.

Götz Wittneben leitet heute mit seiner Freundin eine Beratungs- und Coaching-Praxis, in der beide auch Paarberatung und berufliche Neuorientierung anbieten. Wittneben schrieb ein Buch „Wenn wir wüssten …“ Welches er als liebevolle Einladung zu uns selbst beschreibt. Auch eine Meditations-CD „Begegnung mit dem inneren Kind“ sprach er auf und untermalte sie mit Musik.

Immer deutlicher wurde ihm klar, dass unser Leben auf Glaubenssätzen beruht, denen wir dann, oft auch zeitlebens, hinterherrennen und dabei nicht erkennen, dass es eben diese Glaubenssätze sind, die wir ändern sollten.

In der von Götz Wittneben entwickelten Methode der „Ich-MindMap“ kommen all die Formen zu Papier, oft auch gemalt, die den Einzelnen daran hindern, ein Leben in Zufriedenheit, Glück und ohne Angst zu leben. In dieser Gedankenlandkarte wird auch die Einzigartigkeit jedes einzelnen Menschen klar.

Götz Wittnebens Leidenschaft hingegen ist das Liederschreiben. Diese singt er dann mit seiner Gitarre ein. Seine Texte sind gesellschaftskritisch, nie anklagend, immer an unser inneres Kind gerichtet und sehr liebevoll.

Sein sehr bewegter und streckenweise auch dramatischer Lebenslauf hat Götz Wittneben nicht ganz nach unten gezogen, sondern ihn gestärkt für die Dinge, die er heute tut. Vor allem sein Geist und sein emotionaler Körper sind weltoffen. Er ist oft auch sehr humorvoll und verschließt sich nicht den schwierigsten und seltsamsten Ansichten. Was ein Gewinn ist, wenn man mit ihm „frei“ diskutiert.

Hier geht es zur Homepage von Götz Wittneben: https://www.goetz-wittneben.de

Hier geht es zu seiner Sendereihe neue Horizonte auf NuoViso, die mittlerweile 105.000 Abonnenten zählt: https://www.youtube.com/channel/UC-zK3cJdazy01AKTu8g_amg

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M-PATHIE – Zu Gast heute: Ronald Steckel – “Die seelischen Kräfte der Menschen” | KenFM.de

03-07-20 12:20:00,

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Ronald Steckel ist ein Regisseur, Autor und Künstler, der in Berlin lebt. Zu seinen Veröffentlichungen gehören Bücher, Essays, Hörstücke und Features, Kompositionen für Theaterstücke, Klang-Installationen, Konzert-Performances, Experimentalfilme und Theaterstücke. So hat Steckel auch das Projekt: Auschwitz-Stimmen „gerettet“, in dem er die Original Frankfurter Auschwitz-Prozesse (von 1963 – 1965) in einem Hördokument festgehalten und für die Nachwelt auf CD-ROM verfügbar machte.

In diesem Gespräch geht es jedoch um die höchst spannende Sichtweise Ronald Steckels, die er über unsere Bewusstseinszustände, den Geist und den Umgang mit ihnen, den wir nach 1945 wieder neu entdecken sollten, redet. Dazu werden interessante Einsichten und Zusammenhänge gedeutet und über den in Deutschland heute wiederentdeckten Mystiker Jacob Böhme gesprochen.

Über Bewusstsein und den Geist heute zu sprechen, scheint wichtiger denn je zu sein. Sich der schöpferischen Urquelle anzunähern und diese wieder Teil unseres gemeinschaftlichen Konsenses werden zu lassen, hat nichts mit Esoterik oder Geschwurbel zu tun, mit deren Mitteln eine Diskussion darüber oft ausgegrenzt wird. Eine ganzheitliche Sicht über uns ist nur möglich, wenn wir uns dem Ganzen, was wir sind und was uns ausmacht, nicht verschließen.

Ronald Steckel schrieb in Deutschland das erste Buch über bewusstseinserweiternde Drogen und regte damit zur ersten großen Diskussion darüber an. Die Doppelnatur des Menschen, welche Steckel „Die Lehre von den zwei Naturen“ nennt, die über Jahrhunderte den Konsens der europäischen Naturphilosophie ausgemacht hatte, wird in diesem Gespräch verdeutlicht.

Steckel fragt: „Bringt man den Kindern heute in Schulen bei, dass die Quelle der Weisheit in ihnen selber liegt? Man stelle sich nur einmal vor, das würde passieren! Ich glaube, wir wären kulturell irgendwie schon ganz woanders.“

Über Ronald Steckel: https://www.nootheater.de

Eine lange Nacht über den Mystiker Jakob Böhme:

https://www.deutschlandfunkkultur.de/eine-lange-nacht-ueber-den-mystiker-jacob-boehme-liebe-und.1024.de.html?dram:article_id=473349

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