Bis heute ungeklärt: Der Mord an Alfred Herrhausen | KenFM.de

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30-11-19 01:14:00,

Von Ernst Wolff.

Vor dreißig Jahren, am 30. November 1989, wurde Alfred Herrhausen, Chef der Deutschen Bank, durch einen Bombenanschlag getötet. Auf Grund eines nicht verifizierten Bekennerschreibens und vager Indizien wurde der Anschlag der terroristischen Untergrundorganisation Rote Armee Fraktion (RAF) zugeschrieben. Die Mörder wurden jedoch nie ermittelt und mittlerweile gibt es zahlreiche Hinweise, die an der Täterschaft der RAF zweifeln lassen.

Trotzdem haben die Mainstream-Medien und die Behörden bis heute nicht die Frage gestellt, wer ein Interesse an Herrhausens Tod gehabt haben könnte. Zudem beschreiben sie ihn nach wie vor fälschlicherweise als Kapitalismuskritiker und als Träumer, der für eine Utopie sein Leben riskierte.

Tatsächlich war Herrhausen ein von der Marktwirtschaft überzeugter Banker, dessen erklärtes Ziel darin bestand, die Deutsche Bank an die Weltspitze zu führen und der als einer der ersten Europäer die Chancen erkannte, die der Umbruch im Finanzwesen den Großbanken in den Siebziger und Achtziger Jahren eröffnete. Vor allem aber war er ein Mann, der seine Ziele kompromisslos und mit großer Konsequenz und Härte verfolgte und der kein Problem damit hatte, sich viele Feinde zu machen.

Herrhausen erkannte früh die Chancen der Deregulierung

Nach dem Ende des Nachkriegsbooms, der die Deutsche Bank zum größten deutschen Finanzinstitut hatte aufsteigen lassen, suchten die Banken wegen des nachlassenden Kreditgeschäftes nach neuen Einnahmequellen und drängten die Politik, das Finanzwesen zu deregulieren und ihnen zu ermöglichen, das eigene Geschäft zu globalisieren.

Bereits im Anfangsstadium dieser Entwicklung nutzte Herrhausen die Möglichkeiten, die sich dadurch vor allem im Bereich des Investmentbankings ergaben und trieb die Neuausrichtung der Deutschen Bank ab Mitte der Achtziger Jahre energisch voran. Dabei zog er sich wegen seiner rigorosen Personalpolitik den Zorn großer Teile der traditionell konservativen Führung des Geldhauses zu.

Das aber hinderte ihn nicht daran, das Tempo des Umbaus sogar noch zu forcieren. Unter seiner Führung übernahm die Deutsche Bank zwischen 1986 und 1989 diverse Banken und  Wertpapier-Broker in Italien, den Niederlanden, Portugal, Spanien, Österreich, Kanada und Australien. 

Eintreten für den Schuldenschnitt – kühle Kalkulation zum eigenen Vorteil

Im Herbst 1987 unterbrach Herrhausen die Jahrestagung des IWF in Washington für einen Kurzbesuch beim Präsidenten des hoch verschuldeten Mexikos.

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M-PATHIE – Zu Gast heute: Tobias Beck – “Genug ist genug!” | KenFM.de

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22-11-19 09:31:00,

Vorsicht bei dem Verein GEDANKENTANKEN wo Tobias Beck mitmacht!

Die modernen Rattenfänger geben GUTES vor, aber wollen vor allem Eines: Richtig VIEL Geld verdienen und das machen sie auch. Man schaue sich die Honorare dieser SPEAKER an.

Gedanketanken versendet z.B. Köder-Mails wo “EIN GESCHENK” angeboten wird, das erinner an Zeiten der Drücker Kolonnen vom Bertelsmann Buchklub!

Letztendlich wollen Sie Dich einfangen und DEIN GELD! Wale retten und Meeresmüll beseitigen sind nur GREENWASHING, hier wird Green PR oder Green Marketing irreführend eingesetzt, um die Wahrnehmung zu fördern, dass die Kurse, Ziele oder Richtlinien umweltfreundlich sind.

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Heute vor 30 Jahren haben BILD und CDU beschlossen, aus „Wir sind das Volk“ „Wir sind ein Volk“ zu machen. Mit massiver Propaganda.

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12-11-19 02:47:00,

Davon ist in den Feiern zum Mauerfall nahezu nichts berichtet worden. Davon steht auch nichts in den Geschichtsbüchern. Propaganda ist, obwohl sie wie im konkreten Fall die Welt verändert hat, nicht Gegenstand der Geschichtsschreibung, nicht einmal Gegenstand der offiziellen politischen Wissenschaft. In unseren Publikationen finden Sie die notwendige aufklärende Ergänzung. Im Kapitel IV 1. meines neuen Buches habe ich beschrieben, wie nach dem Mauerfall von der Bild-Zeitung zusammen mit CDU und CSU die Willensäußerungen der Menschen in der DDR mittels massiver Agitation umgepolt worden sind. Unten finden Sie den Text. Albrecht Müller.

Vorweg noch folgender Hinweis: Auch die Anstalt des ZDF hat am 5. November von diesem Manipulationsvorgang und einiges mehr berichtet. Falls Sie die Sendung nicht gesehen haben, es lohnt sich sehr.

Sie werden nach Lektüre des unten folgenden Textes und nach dem Genuss der letzten Sendung der Anstalt unschwer erkennen, wie geistesverwandt die Macher der Anstalt und die Autoren der NachDenkSeiten sind. Wie viele unserer Leserinnen und Leser sind wir ausgesprochen froh, dass es im öffentlich-rechtlichen Rundfunk wenigstens diese Sendung gibt.

Auszug aus „Glaube wenig. Hinterfrage alles. Denke selbst“, erschienen am 1. Oktober 2019, seitdem auf der Spiegel-Bestsellerliste, zur Zeit auf Platz 3:

1. Wir sind das Volk. Wir sind ein Volk.

Als die Berliner Mauer am 9. November 1989 fiel, war auch unter jenen, die dafür in den verschiedenen Bürgerbewegungen der DDR gekämpft hatten, nicht klar, ob das Ergebnis zur deutschen Einheit führen solle oder nur zu mehr Demokratie und Selbstbestimmung in der DDR. »Wir sind das Volk« war die damals wohl mehrheitlich verinnerlichte Parole. Aber dann wurden – und dies sehr schnell – drei Buchstaben ausgetauscht. Dieser folgenreiche Austausch war weniger zufällig, als viele heute noch denken. Der Ruf nach der deutschen Einheit, die Veränderung der Parole von »Wir sind das Volk« zu »Wir sind ein Volk« war auch das Ergebnis einer bewussten und systematischen Kampagnenplanung, geplant und umgesetzt jedenfalls von der Bild-Zeitung und der CDU-Geschäftsstelle unmittelbar nach dem Mauerfall im November 1989.

»Wir sind ein Volk« wurde in Zeitungsartikeln, auf Flugblättern und Plakaten massenhaft unters Volk gebracht und hatte eine nachhaltige Wirkung. Auch die Volkskammerwahl vom 18. März 1990 wurde damit beeinflusst, die verschiedenen Kommunalwahlen in der DDR ebenfalls.

Deutschlandfunk Kultur hat den Vorgang am 29.

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M-PATHIE – Zu Gast heute: Peggy Rockteschel – “Ich bin mein Leben” | KenFM.de

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25-10-19 06:22:00,

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Peggy Rockteschel ist psychologische Beraterin, Autorin und sie ist Moderatorin auf dem YouTube-Kanal Welt im Wandel TV. In diesem Gespräch spricht Peggy Rockteschel über ihr Buch „Du bist der Filmemacher“. Gemeint ist damit das ganze Leben, in dem ein Jeder seinen Lebensfilm selbst gestaltet. „Wenn das Äußere sich nicht ändert, entweder gehst du drauf, springst wirklich, oder du wendest dich nach innen. Und dann fängt die Arbeit erst richtig an.“ Das wurde auch Peggys Wendepunkt in ihrem Leben, ihre Transformation zu dem Menschen, der sie heute ist.

Peggy Rockteschel hat sich dann aus all ihren Illusionen herausstrampeln müssen, wie sie selbst sagt. „Kampf, Beschuldigungen, Verurteilungen, mein Leid, mein finanzieller Mangel, all diese Themen musste ich anpacken. An ihnen war nie jemand anderes verantwortlich, außer ich selbst“, sagt sie. Sind wir selbst unser eigenes Schicksal? Projizieren wir unsere eigenen Unzulänglichkeiten allzu gerne immer und immer wieder auf andere Menschen? Oft sogar auf die, die wir am meisten mögen, ja auch auf diejenigen, die wir lieben? Wie viele Anteile eigener Konflikte projizieren wir auf andere Menschen und machen diese für Dinge schuldig, die wir selbst in uns tragen und die wir selbst lösen sollten?

„Dann dachte ich, nehmen wir mal an, ich bin das alles selbst. Ich bin meine Projektionen, meine Schuldzuweisungen an andere und all das, was wir Spiegelungen nennen. Was wäre dann? Wenn alles, was ich wahrnehme, ich selbst bin, was wäre dann? Alleine diesen Gedanken zuzulassen, war wie eine kleine Erleuchtung für mich.“ Peggy Rockteschel erzählt in diesem Gespräch ihre eigene Wandlung von einem gebeutelten Leben hin zu einem eigenverantwortlichen Bewusstsein, das sie erst zu dem Menschen gemacht hat, der sie heute ist.

All dies schrieb sie nieder und veröffentlichte dies unter ihrem Buch: „Du bist der Filmemacher“. Ihr Buch ist ein Aufwacher, eine Energiespritze für das eigene Leben, es zu ändern und nicht mehr andere für das eigene Misslingen zu missbrauchen. Genau diese Transformation ihres ganzen Wesens macht heute Peggys Lebendigkeit, ihre Vitalität und ihren Spirit aus. Lösen wir unseren eigenen dicken Knoten auf, der wie eine innere Handbremse unsere Verirrungen im Leben erzeugt,

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Heute vor 50 Jahren wurde Willy Brandt zum Bundeskanzler gewählt – eine Zäsur in der deutschen Nachkriegsgeschichte

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21-10-19 09:32:00,

Für viele Menschen hatte diese Zäsur eine große Bedeutung: Verständigung mit dem Osten, innere Reformen, Reform eines verkrusteten Rechtes, Integration der aufmüpfigen Jugend (68er) in die politische Arbeit, in der Folge Anstieg des politischen Interesses und der Mitarbeit in Parteien, deutliche Verbesserung des Rufes unseres Landes … Albrecht Müller.

Basis der Wahl Willy Brandts zum Bundeskanzler war die Bundestagswahl vom 28. September 1969. Siehe hier.

Quelle: Tagesschau

Willy Brandt hatte in der Nacht nach der Bundestagswahl mit dem FDP-Vorsitzenden zusammen die neue Koalition und den Kanzlerwechsel nach 20 Jahren CDU/CSU-Herrschaft vereinbart.

Brandt war nur viereinhalb Jahre im Amt – vom 21. Oktober 1969 bis 7. Mai 1974. Das ist eine sehr kurze Zeit, vor allem gemessen an Konrad Adenauers Amtszeit von 14 Jahren, Helmut Kohl mit 16 Jahren, Angela Merkel mit 14 Jahren; selbst Gerhard Schröder war mit sieben Jahren länger im Amt als Willy Brandt. Der Leistungsvergleich sei den Leserinnen und Lesern überlassen.

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M-PATHIE – Zu Gast heute: Michael Hüter – Die empathielose Gesellschaft | KenFM.de

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04-10-19 07:10:00,

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Wir glauben, dass wir die Gesellschaft gemacht haben. Gleichzeitig aber kommt uns nicht in den Sinn, dass die Gesellschaft auch uns macht. Vor allem macht sie unsere Kinder.

Michael Hüter ist Historiker, Kindheitsforscher, Pianist und Aktivist. Mit seinem Buch „Kindheit 6.7“ ist ihm ein Manifest gelungen, das eine Lücke in den Regalen der Kindheitsforschung schließt. „Es ist höchste Zeit, mit unseren Kindern neue Wege zu gehen!“, so der Untertitel des Buches. Liest man sein Buch, so wird man förmlich erschlagen von seiner akribischen Arbeit, denn es ist vollgestopft mit wissenschaftlichen Untersuchungen, die aufzeigen, dass es Kindern und Jugendlichen noch nie so schlecht ging, außerhalb von Kriegssituationen, wie heute.

Sein Buch wird nicht nur in Fachkreisen hochgelobt. Auch im Mainstream, wo es hingehört, bekommt es Aufmerksamkeit. Fast alle Menschen, die nicht fachlich im Thema sind, und das sind die meisten, dürften erstaunt sein, dass Hüters Hauptargument ein Plädoyer für eine ganz andere Bildung, eine ganz andere Erziehung und eine ganz andere Betreuung von Kindern ist. Wir müssen unseren kompletten Umgang mit unseren Kindern völlig neu überdenken.

In den letzten zehn Jahren ist die Anzahl der Drogentote um 107 Prozent gestiegen. Die Suizidrate in der Pubertät steigt kontinuierlich seit Jahrzehnten an. Um 60 bis 70 Prozent. In diesen Daten spiegelt sich die Hoffnungslosigkeit, das eigene Leben mit einem Sinn zu füllen, wider. Hören wir aber den relevanten meinungsbildenden Medien und den Politikern zu, so leben wir alle in der besten aller Zeiten überhaupt. Alles wächst und sprießt vor Freude und Glück. Und noch nie war alles so wunderbar wie heute, hören wir. Das kann nicht stimmen. Denn der Schrei der Kinder und Jugendlichen wird gar nicht gehört. Er wird wegretuschiert.

„Die ganzen Fakten sind in Fachkreisen bekannt, sie werden aber nicht breit thematisiert“, sagt Michael Hüter. Fast in allen westlichen Ländern ist zudem die Reproduktionsrate der einzelnen Gesellschaften so heruntergerutscht, dass sich die meisten westlichen Gesellschaften durch sich selbst gar nicht mehr erhalten können. Wir bekommen zu wenige Kinder und die werden dann auch nicht wirklich liebevoll angenommen. Zu viele sterben uns förmlich dann auch noch weg.

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Heute steigende Altersarmut wurde seit 15 Jahren erwartet – Politik und Medien tun überrascht | Anti-Spiegel

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19-09-19 11:12:00,

Man liest immer wieder von drohender Altersarmut. Die Medien tun ganz überrascht, berufen sich auf Studien und zucken mit den Schultern. Warum wächst die Altersarmut in Deutschland so schnell und warum wird sie in zehn Jahren fast jeden zweiten Deutschen treffen?

Am Mittwoch erschien ein Artikel im Spiegel, der berichtete, dass immer mehr Rentner zu den Tafeln gehen, weil ihr Geld nicht für Lebensmittel reicht. Dort heißt es:

„Nach einer Hochrechnung des Vereins ist sie innerhalb eines Jahres um zehn Prozent auf 1,65 Millionen gestiegen. Besonders deutlich war der Anstieg bei Senioren. In dieser Gruppe stieg die Zahl der Menschen, die zur Tafel gehen, um 20 Prozent.“

Zu den Gründen kann man lesen:

„Niedrige Renten oder Grundsicherung im Alter seien hinter Langzeitarbeitslosigkeit der zweithäufigste Grund, warum Menschen zur Tafel gehen.“

Das ist für keinen Fachmann überraschend. Aber beim Spiegel wird unter Verweis auf eine Bertelsmann-Studie abgewiegelt:

„Eine kürzlich veröffentlichte Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung zeigte, dass mehr als jeder fünfte Rentner in Deutschland in 20 Jahren von Altersarmut bedroht sein könnte.“

Leider hat die Spiegel die Studie nicht verlinkt, die hätte ich mir gerne angeschaut, denn es ist nicht jeder fünfte Rentner in 20 Jahren von Altersarmut bedroht, sondern mindestens jeder zweite, der neu in Rente geht. Und es geht auch nicht darum, dass es so „sein könnte“, es geht darum, dass es nach den geltenden Gesetzen unvermeidbar ist. Und das ist schnell erklärt, ohne dass man dazu eine aufwendige Studie benötigt.

Als Rot-Grün die letzte große Rentenreform beschlossen hat – Wir erinnern uns, man muss demnach bis 67 arbeiten – wurde auch das Rentenniveau gesenkt. Ich habe das schon erklärt, solche Reformen zeigen ihre Wirkung mit 20 Jahren Verzögerung. Sie werden schleichend umgesetzt, jedes Jahr gehen neue Rentner einen Monat später in Rente, bis das Renteneintrittsalter bei 67 angekommen ist. Und dabei geht jeder neue Rentner jedes Jahr auch mit etwas weniger Rente in den Ruhestand, als sein Kollege, der im Vorjahr aufgehört hat. So entsteht ein schleichender Prozess und was wir heute sehen, ist noch nicht das Ende der Fahnenstange, denn diese schrittweisen Veränderungen gehen noch bis 2029 weiter. Was wir derzeit erleben, ist also nur der Anfang.

Das Ergebnis wird sein,

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M-PATHIE – Zu Gast heute: Ken Jebsen – “Ich bin kein Guru!” | KenFM.de

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13-09-19 10:12:00,

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Ken Jebsen ist seit 2011 sein eigener Chef und hat seitdem eine beachtliche Karriere in den noch freien Medien des Internets hingelegt. Er selbst ist längst zu einer Marke geworden, einer Institution für freien und kritischen Journalismus, der sich nicht gegen das Establishment richtet, sondern für das, was nicht in den Mainstream-Medien steht. Viel Feind, viel ehr. Das trifft auf Ken Jebsen zu, wie auf keine vergleichbare Person kritischer und offener Berichterstattung im Internet.

Seit 2013 ist Ken Jebsen auch Friedensaktivist und versucht dort Leute dazu zu begeistern, eine andere Sicht auf das eigene Weltbild zuzulassen.

Hört man ihm genau zu, so kann man bemerken, dass er sich sehr häufig nicht gegen etwas positioniert, sondern neue Wege interpretiert, die ein großes Publikum begeistern. Ken Jebsen, ein Klargeist, ein Schnellsprecher und Wortfechter, dem es wie keinem anderen in den deutschsprachigen alternativen Medien gelungen ist, große Gesellschaftskritiker, journalistische Ausnahmetalente und Personen des öffentlichen Lebens vor die Kamera zu bekommen. Nicht nur das. Jebsen bewies im Alleingang, dass Menschen sich durchaus gerne Gespräche anhören, die mitunter drei Stunden dauern können.

Ihm gelingt es, sein Publikum über eine so lange Zeit zu fesseln, indem er seinen Gästen nur die eine Regel eröffnet: Du darfst aussprechen und ich falle dir nicht ins Wort oder lenke das Gespräch in meine Richtung.

In diesem Interview spricht er über den Weg von KenFM, seit 2011, über die Friedensbewegung, über seine Sicht des Klimawandels, über einen demokratischen Konsens, über das Menschsein, über die Arroganz und Überheblichkeit vieler Intellektueller, über Greta, Rezo und über Empathie.

Jebsen sprudelt in diesem Interview wieder über und über von Ideen und Sichtweisen, die oft klug und manchmal auch weise daherkommen. Einzig die Geschwindigkeit seines Sprechens verhindert hier für einige das Erkennen weiser Ansichten.

Als Verleger setzt Ken Jebsen auch auf Meinungen, die nicht sein Weltbild stützen, aber trotzdem gesendet werden. Zu senden, was andere nicht senden, zu sagen, was andere nicht hören wollen, das ist das, was KenFM ist. Denn daraus besteht ja die Demokratie. Aufrufe zur Gewalt oder Hass gehören natürlich nicht dazu,

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Heute Journal mal wieder ein Tiefpunkt: Schäuble der Superdemokrat, bei 9/11 keinerlei Zweifel an der offiziellen Version, Populist und der Wippschaukeleffekt.

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09-09-19 08:33:00,

Das Heute Journal vom 8. September 2019 war einmal mehr eine Zumutung. Zunächst wurde im Zusammenhang mit der Absage der Verhandlungen mit der Taliban die offizielle Version des Einsturzes der World-Trade-Center-Türme vor 18 Jahren wiedergegeben, ohne auch nur anzumerken, dass es berechtigte Zweifel gibt. Dann wurde Bundestagspräsident Schäuble zum Jubiläum des Deutschen Bundestages (erste Sitzung vor 70 Jahren) von Frau Slomka so interviewt, als gäbe es keine Zweifel an der demokratischen Qualität dieses Mannes und seiner Partei. Und dann hat die Moderatorin den Begriff Populist gebraucht – siebenmal – , ohne zu bemerken, dass dieser Sprachgebrauch alleine schon an der aufklärerischen Qualität der Moderatorin wie auch der Sendung nähren muss. Albrecht Müller.

Zur offiziellen, im konkreten Fall vom Washingtoner ZDF-Korrespondenten Elmar Theweßen verkündeten Version gibt es sehr berechtigte Zweifel. Wir werden heute noch ein Interview mit einem Mathematiker bringen, das diese Zweifel bestätigt. Das mindeste, was man von ZDF verlangen müsste, wäre, dass diese Zweifel wenigstens angemerkt werden, gegebenenfalls auch konkret genannt werden, damit sich die Zuschauer ein differenziertes Bild bilden können. Aber das fällt den Machern des Heute Journals nicht ein, weil sie hier wie bei anderen Gelegenheiten wie eine Außenstelle des Weißen Hauses funktionieren.

Wolfgang Schäuble hat 1994 eine 100.000-D-Mark Spende in bar angenommen und weitergegeben. Wie das alles geschah und wie es und ob es ordentlich verbucht worden ist, und wie die politischen Gegenleistungen der CDU/CSU aussahen und aussehen, ist bis heute offen.

Zu Ihrer Information zitieren wir ausnahmsweise die Schäuble betreffende Passage des Artikels bei Wikipedia zur Spenden Affäre der CDU. Wenn Sie das lesen, dann werden Sie nachvollziehen können, warum Schäubles Aussagen von gestern zum Jubiläum des Deutschen Bundestages ziemlich verlogen und unglaubwürdig sind:

CDU-Spendenaffäre

Wolfgang Schäuble

Am 16. Februar 2000 erklärte Schäuble, als Partei- und Fraktionsvorsitzender nicht mehr zu kandidieren. Friedrich Merz wurde daraufhin zum neuen FraktionsvorsitzendenAngela Merkel zur neuen Parteivorsitzenden gewählt. Schäuble blieb jedoch Mitglied des CDU-Präsidiums.

Zuvor hatte Schäuble am 10. Januar 2000 eingeräumt, vom Waffenhändler Karlheinz Schreiber im Jahre 1994 eine Bar-Spende über 100.000 DM für die CDU entgegengenommen zu haben. Am 31. Januar 2000 gab Schäuble ein weiteres Treffen mit Schreiber im Jahr 1995 zu.

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M-PATHIE – Zu Gast heute: Nepomuk Maier – Erweiterte Realität | KenFM.de

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23-08-19 08:09:00,

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Johann Nepomuk Maier ist Autor und Filmemacher eines Tabuthemas, das ihn durch die ganze Welt reisen ließ. Er traf die bekanntesten Forscher und Menschen zum Thema des Paranormalen und hat unfassbare Entdeckungen dabei auf Film bannen können. „Jenseits des Greifbaren“ nennt er seine Filme und Bücher dazu und ist davon überzeugt, dass es mehr gibt als das, was wir gewöhnlich wahrnehmen.

Den Wenigsten dürfte bekannt sein, dass es zu dem Thema längst unzählige wissenschaftliche Forschungen gibt, die teils Verblüffendes herausgefunden haben. Seine DVD „Jenseits des Greifbaren II“ hat es sogar auf die Spiegel-Bestseller-Liste geschafft. Recherchiert man selbst über das Thema des Paranormalen, so findet man schnell heraus, dass dieses Thema in unserer Gesellschaft ein verheimlichter Bestseller ist.

Johann Nepomuk Maier kam durch einen Todesfall in der Familie zu dem Thema. Nach dem Todesfall hörte seine ganze Familie und auch Freunde ein seltsames Lachen in der Küche, das immer pünktlich samstags um 11.00 Uhr ertönte. Diesem ging er zunächst privat nach und daraus wurden dann Reisen um die ganze Welt, viele Bücher und Dokumentationen. Und so wurde er weltweit bekannt und der TV-Sender Gaia in den USA wurde auf ihn aufmerksam.

Dieser gab ihm einen Sendeplatz, auf dem er regelmäßig in Deutschland Talks mit prominenten Menschen zu dem Thema anbietet. Sein Format TIMELESS wird regelmäßig von vielen Leuten gesehen. Der Link dazu findet sich unten. Wenn man sich mit den Arbeiten von Johann Nepomuk Maier intensiv beschäftigt, dann stellt man fest, dass diese mehr sind, als bloße Effekthascherei, wofür diese Themen oft bei denen herhalten müssen, die sich nie länger als ein paar Minuten damit beschäftigen.

Gibt es tatsächlich feinstoffliche Wesenheiten? Was ist dran am Channeling? Gibt es Menschen, die mit Verstorbenen reden können? Kann ein Mensch Gegenstände bloß mit den Gedanken bewegen? Gibt es Gedankenübertragung? Menschen zeichnen Menschen, die sie noch nie gesehen haben, die aber existieren? Gibt es Stimmen, die man über bestimmte Frequenzen hörbar machen kann? Können Verstorbene erscheinen? Was kann ein Medium? Was sind Nahtoderfahrungen? Und und und. Das alles und noch mehr, findet sich in seinen Dokumentarfilmen und Büchern.

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M-PATHIE – Zu Gast heute: Hans-Joachim Maaz – Die normopathische Gesellschaft | KenFM.de

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02-08-19 08:20:00,

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Dr. Hans-Joachim Maaz ist Mediziner, Psychiater, Psychoanalytiker und Autor zahlreicher Bücher. Maaz war Chefarzt einer psychotherapeutischen und psychosomatischen Klinik in Halle. Heute arbeitet er in der Hans-Joachim Maaz – Stiftung für Beziehungskultur. Gerade im Bereich der Gesellschaft weiß Maaz Wichtiges herauszuarbeiten und dies leicht verständlich zu erklären. Maaz ist einer der führenden Gesellschaftskritiker in diesem Land geworden, den auch die Öffentlich-rechtlichen Medien einladen.

In diesem Gespräch geht Hans-Jochim Maaz tief in die Krankheit unserer Konsum- und Wettbewerbsgesellschaft hinein. Er erklärt vom Kleinkind bis hin zum Erwachsenwerden die möglichen Störungen, denen wir alle mehr oder weniger unterliegen könnten und zeigt auf, wie diese Störungen die Identität und Sinnstiftung der Menschen und seine Gesellschaft bilden und auch abbilden. Eines der wichtigen Merkmale gesunder Erwachsener sieht Hans-Joachim Maaz in den Beziehungen, denen wir durch die Zielsetzungen der Gesellschaft selbst unterliegen.

Wenn einem Kind vorgegeben wird, wie es handeln soll, was richtig und was falsch ist, was es zu tun oder zu lassen hat, dann entwickelt sich eine Beziehung oft zeitlebens als eine Subjekt-Objekt-Beziehung, in der das Subjekt als Autorität dem Objekt als Gehorchendem vorschreibt, was es zu tun und was es zu lassen hat. Hier beginnt die Störung, da dem Kind abtrainiert wird, dass es selbst Subjekt, also Akteur seines Lebens ist.

Die sich daraus ergebenden unterschiedlichen Störungsbilder greifen in alle Schichten menschlicher Kultur hinein und bilden sich bis in die Strukturen der Demokratie und können dann destruktive Muster politischen Handelns ausprägen (strukturelle Gewalt). So wird aus dem inneren Störungsbild eine äußere gestörte Welt. Ein Abbild, in der die Projektionen des inneren Zerrissenseins vorherrschen und auf diese Weise nach Kanalisierung streben. Und genau so verhält sich die Gesellschaft und vor allem die Politik. Sie irrationalisiert das humanistische Menschenbild und die Demokratie und hat auch keine wirklichen Antworten auf die Probleme dieser Gesellschaft.

Wer eine andere Meinung hat, wird so zum Bösen gemacht und abgewertet, damit auf diese Abwertung möglichst viel der eigenen inneren negativen Energien abgeladen werden können. Die Gewaltspirale entsteht. Das alles ist zurückzuführen auf eine frühkindliche Bindungsschwäche. An ihr entlang bilden sich im Laufe des Lebens immer weitere Probleme (Kollaterale) zu größeren Konfliktherden aus,

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M-PATHIE – Zu Gast heute: Dr. Alexander Unzicker – Physik-Querdenker | KenFM.de

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21-06-19 05:17:00,

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„Wenn man weiß, wo der Verstand ist, hat der Tag Struktur.“

Alexander Unzicker, Kognitionsforscher und Physiker, gilt als Deutschlands Physik-Querdenker Nr. 1. Er sieht die fundamentalen Fragen in der Physik auf einem Nebengleis abgestellt und möchte eben diese wieder in den Mittelpunkt physikalischen Forschens stellen. Er hat einige Bücher zu dem Themenbereich geschrieben und kürzlich ist auch sein erstes gesellschaftliches Buch erschienen, in dem er eine Gefahr für den gesunden Menschenverstand postuliert.

„Ich setze mich mit grundlegenden Dingen auseinander, in der fundamentalen Physik und das ist ja etwas, was heutzutage gar nicht mehr gemacht wird oder in einer ganz anderen Weise“, sagt Alexander Unzicker. Die Physik hat sich sehr verändert. Es kam die Politik hinzu, die Kernspaltung, die Atombombe und die Teilchenbeschleuniger. Unter Hitler wurde das wissenschaftliche Leben einfach kaputtgemacht. Es wurde die naturphilosophische Tradition zerstört.

Macht und Geld haben die Zielsetzung der Naturwissenschaften völlig verändert. Heute werden in der Gesellschaft Banalitäten zum Hauptobjekt des Verstandes erklärt. Die absurden Dinge haben den Alltag der Menschen derart im Griff, dass man am Verstand zweifeln könnte. Benutzen wir den Verstand für die wichtigen großen Dinge, nicht nur in der Wissenschaft, sondern auch bei gesellschaftlichen und politischen Themen?

Die allgemeine politische Diskussion und die Themen, die in den Nachrichten diskutiert werden, scheinen immer absurder zu werden. Kriegstreiberei und Kriegsvorbereitungen in Mitteleuropa werden heute als völlig normale Nachrichten gesendet und in Talkshows verarbeitet. Man realisiert überhaupt nicht mehr, wie vollkommen absurd und auch tragisch solche politischen Realitäten nach dem Mauerfall und dem Ende des Kalten Krieges sind.

Ja, sind wir den verrückt geworden, uns nach den zwei Weltkriegen wieder auf Krieg einzulassen und seine Möglichkeiten zu diskutieren, als hätte es die beiden Weltenbrände gar nicht gegeben? Diesem irrationalen Gebrauch unseres Verstandes auf den Grund zu gehen, hat Alexander Unzicker dazu bewogen, sein neues Buch: „Wenn man weiß, wo der Verstand ist, hat der Tag Struktur. Anleitung zum Selberdenken in verrückten Zeiten“, zu schreiben.

Läuft in diesen Zeiten der Verstand außer Kontrolle? „Die Irrationalität, die hier gerade abläuft, die gefährdet unsere Demokratie“,

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M-PATHIE – Zu Gast heute: Anke Evertz – Nahtoderfahrung | KenFM.de

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31-05-19 06:41:00,

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„In meinem anderen Leben“, wie Anke Evertz sagt, „war ich Millionärin und glaubte, auf diese Weise Anerkennung, Bedeutsamkeit, ja sogar Liebe von anderen Menschen zu erlangen. Bis ich vor zehn Jahren eine Erfahrung machte, die mein ganzes Leben umkrempelte und ich mein Millionärsdasein kündigte. Ich ging buchstäblich für mich selbst durch das Feuer.“

Was war geschehen? Anke Evertz ging damals fast jeden Abend joggen, um sich den Kopf frei zu machen. Sie litt in dieser Zeit unter Depressionen und hielt ihr Leben für eine Qual, trotz des größeren Wohlstandes, den sie genoss. „Was ist bloß mit mir los? Wie konnte mir mein Leben so entgleiten?“, fragte sie sich oft.

Eines kalten Septemberabends kam sie vom Joggen nach Hause und wollte es sich in ihrem Wohnzimmer wohlig warm machen. Sie zündete den Kamin an, legte Holz nach und bemerkte plötzlich, dass sich auch ihre Hose entzündet hatte. Dabei dachte sie sich erst einmal nichts, bis die Flammen immer höher schnellten. Noch immer blieb sie relativ gelassen, da sie annahm, sie könne die Flammen leicht ersticken. Doch schnell züngelte das Feuer bis zur Brust hoch, bis zum Gesicht und sie stand schließlich lichterloh in Flammen. Jetzt wusste sie, „ich werde sterben.“

In diesem Moment stand sie wie aus dem Nichts heraus ca. zwei Meter von ihrem Körper entfernt und sah, wie das Feuer immer dichter wurde, bis sie nur noch eine einzige große Flamme war. Sie stand neben sich und sah sich selbst in Flammen stehen. Sie selbst verspürte aber überhaupt gar keine Schmerzen. Teilnahmslos sah sie, wie die Flammen immer mächtiger wurden, als ihr Sohn ins Zimmer gestürmt kam und versuchte, seine Mutter zu retten. Noch immer nahm Anke Evertz, die vor ihrem brennenden Körper stand, die Situation teilnahmslos an und sprach dabei zu ihrem Sohn, dass er sich doch keine Sorgen machen solle. Allerdings wunderte sie sich, dass ihr Sohn sie gar nicht hören konnte. Anke Evertz realisierte in diesem Moment noch gar nicht, was mit ihr geschah und sie wusste auch nicht, in welcher Welt oder in welchem Dasein sie sich nun befand.

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“Das Brüssel, das wir heute kennen, ist eine Festung!”

“das-brussel,-das-wir-heute-kennen,-ist-eine-festung!”

25-05-19 08:15:00,

Yanis Varoufakis: “Wir müssen Europa aufhalten, in einen rassistischen Abgrund zu stürzen.”

  1. “Das Brüssel, das wir heute kennen, ist eine Festung!”

  2. “Demokratisierung der Wirtschaft muss das Herz jedes ökonomischen Masterplans gerade bei der Bekämpfung der Umweltkrise sein”

  3. “Weg von zentralisierten Banken, hin zu public domains!”


  4. Auf einer Seite lesen

Yanis Varoufakis über die EU, das Programm von DIEM25, die Umweltkrise und die Demokratisierung der Wirtschaft

Yanis Varoufakis war Finanzminister, Cambridge-Dozent, arbeitete am “Counterstrike”-Game mit – als EU-Wahl-Spitzenkandidat des internationalen Aktivisten-Netzwerks DIEM25 wird er nun unterstützt von Bernie Sanders, Antonio Negri, Fernando Haddad, Richard Sennett, Ken Loach und Pamela Anderson.

Europa ist zutiefst gespalten – der Vatikan trat auch diesmal nicht beim ESC an. Eine wirkliche Spaltung in der EU zwischen Nord und Süd, Arm und Reich aber gab es 2015 in der Euro- und Griechenland-Krise, als es im Europäischen Rat der EU-Regierungschefs und bei den Finanzministertreffen in Brüssel zu finalen shoot-outs kam, die mit der nächtlichen Grexit-Drohung Angela Merkels nach dem “Oxi”-Referendum endeten und mit sozialen Sparmaßnahmen nach dem “agreekment” (EU-Ratspräsident Donald Tusk). Der damalige Finanzminister Wolfgang Schäuble fasste die Diskussionen mit Varoufakis am Finanzminister-Konferenztisch in Brüssel in der US-TV-Doc “Inside Europe” später so zusammen: “Er erklärte uns lange, dass wir alle Idioten sind. Und vielleicht hatte er Recht.”

2016 gründete Varoufakis mit Dutzenden von Wissenschaftlern, Gewerkschaftern, Aktivisten, Künstlern und Politikern aus fast ganz Europa das international ausgerichtete Netzwerk Democracy in Europe (DIEM25, unterstützt von der spanischen Podemos-Bewegung. Gründungsmitglieder und Unterstützer sind unter anderem Antonio Negri, Noam Chomsky, Ken Loach, Slavoj Zizek, Naomi Klein (“No Logo”), Jean-Michel Jarre, Srecko Horvat, Brian Eno, Baltasar Garzon, Elif Shafak, Benoit Hamon, Eyal Weizman, Julian Assange, Jeremy Corbyn und Pamela Anderson.

“Die Europäer denken, sie seien auserwählt als Hort des Humanismus”

Donald Rumsfeld bezeichnete vor einigen Jahren das westliche Europa als old europe. Die westlichen Staaten der EU stellen sich heute gerne als Kraft der Zukunft dar, ökonomisch wie moralisch. Allerdings wird oft Kritik an unsozialer Politik damit beantwortet, dass sei ja alles Schwarzmalerei,

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M-PATHIE – Zu Gast heute: Owe Schattauer – Russland-Friedensfahrer | KenFM.de

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10-05-19 07:38:00,

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Owe Schattauer, Musiker, Bauunternehmer und Friedensaktivist, reiste in den letzten Jahren sechs Mal nach Russland. Drei Mal davon war er im Rahmen der Druschba Friedensfahrt, die Rainer Rothfuß in der vierten Sendung von „POSITIONEN – Politik verstehen“ auf KenFM spontan ins Leben gerufen hat, dabei.

Schon vor der ersten Friedensfahrt nach Russland wurde Owe Schattauer dort überaus bekannt, da er zu einer Sendung im russischen Fernsehen eingeladen wurde, die zu seinem Video Bezug nahm, dass er die „Stimme des Zorns“ nannte und bis heute über zehn Millionen Mal angeklickt wurde.

Owe Schattauer ist zornig und wütend über die deutsche Politik, die Wladimir Putin und damit Russland ganz pauschal wieder als böse und als Feind ausgemacht haben. Besonders seit der Regierungszeit von Angela Merkel ist dies politischer und medialer Konsens, bundesweit.

Owe Schattauer stammt aus der ehemaligen DDR und war schon dort dem System gegenüber sehr kritisch eingestellt. Seine Musik ist manchmal herb, aber sie ist auch poetisch und oft auch philosophisch, hört man seinen Texten genauer zu. Er macht sich schon lange Gedanken über die politischen Zustände in Deutschland, in Europa und darüber hinaus.

Die drei Friedensfahrten nach Russland hat er maßgeblich mitgeprägt und sie haben ihm die Liebe seines Lebens geschenkt, die er Anfang 2019 geheiratet hat. So weit kann Frieden gehen.

Owe Schattauer beschreibt in dieser Sendung, wie im tiefsten Hinterland Russlands selbst die Menschen über die Weltpolitik ein Wissen haben, bei denen man es zunächst nicht glauben will.

Hier in Deutschland dagegen, so Owe Schattauer, interessieren sich sehr viele nicht für Politik, obwohl sie einen erheblich leichteren Zugang zu Informationen der Weltpolitik haben.

Owe Schattauer wie auch Rainer Rothfuß haben in Russland für Freundschaft und Frieden geworben und sind mit offenen Armen dafür bei der russischen Bevölkerung unterstützt worden.

Russen und Deutsche wollen in Frieden und Freundschaft miteinander leben. Nie wieder Krieg, ist für Owe Schattauer keine Floskel. Er tritt dafür ein, wie es nur wenige tun: nicht nur mit dem Mund, sondern mit seiner ganzen Person.

Mehr über Owe Schattauer hier: https://www.youtube.com/user/117records/videos

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Die Heute Show kann man tatsächlich vergessen. Statt Aufklärung gibt‘s dort Unterstützung für eine zentrale Botschaft der westlichen Propaganda gegen Russland.

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29-04-19 02:13:00,

Am Freitagabend war ich gerade dabei, für die NachDenkSeiten einen Artikel darüber zu schreiben, dass die täglichen Versuche, unsere Meinung zu prägen, oft auf gut geplanten und langfristig angelegten Strategien gründen und auch deshalb erfolgreich sind. Die Klage über zu hohe Löhne und Lohnnebenkosten war z. B. eine solche strategisch angelegte Agitation; ähnlich die Behauptung in den neunziger Jahren, der Sozialstaat sei übertrieben worden. Die Folge: die Agenda 2010. Auch der Aufbau des neuen Feindbildes von Russland gründet auf clever ausgedachten Strategien der Manipulation. Dazu gehört zum Beispiel die Behauptung, Russland fördere die rechtsradikalen Parteien in Europa. Diese strategisch ausgedachte Behauptung wurde am 26. April auch von Oliver Welke verbreitet. Albrecht Müller.

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„Beiläufig“ eingeflochten bei Minute 3:30: „Quasi die von Putin bezahlte Internationale der Nationalisten“… „Die Europawahl entscheidet über das Schicksal des Kontinents“ Quelle: ZDF heute-show vom 26. April.

Aufmerksamen NachDenkSeiten-Leserinnen und Lesern ist die Behauptung, die rechten Parteien Europas seien von Putin finanziert, vermutlich auch schon öfter begegnet. Ich hatte auf den NachDenkSeiten beispielsweise schon davon berichtet, dass der französische Politologe Alfred Grosser bei einer gemeinsamen Podiumsdiskussion für mich und das Publikum überraschend mit dieser Behauptung operierte. Siehe hier.

Das ist offensichtlich eine strategisch ausgedachte Behauptung, die unseren Nachbarn im Osten diffamieren soll. Tatsächlich entspricht die Behauptung nicht der politischen Linie Russlands und seines Präsidenten Putin und schon gar nicht den Interessen Russlands.

Dem Parolenverstärker Oliver Welke sei empfohlen, sich einmal die mahnenden Worte der russischen Politologin Veronika Krasheninnikova im Sputnik-Interview anzuhören und unters Kopfkissen zu legen.

Zitat:

‚Russland sieht Europawahl mit Sorge: „Rechte Kräfte wollen EU umgestalten“ Bei der Europawahl im Mai könnten rechts-nationalistische Parteien gestärkt ins EU-Parlament einziehen. Davor warnt die russische Politologin Veronika Krasheninnikova im exklusiven Sputnik-Interview mit Korrespondent Alexander Boos. „Russland hat Interesse an einer stabilen, demokratischen EU“, so die Moskauer Geopolitik-Expertin. „US-Berater Steve Bannon fördert rechte Kräfte.“‘

Quelle: SNA Radio oder in den Video-/Audiohinweisen der NachDenkSeiten

Die NachDenkSeiten sind für eine kritische Meinungsbildung wichtig, das sagen uns sehr, sehr viele – aber sie kosten auch Geld und deshalb bitten wir Sie,

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M-PATHIE – Zu Gast heute: Malte Klingauf – Pax Terra Musica | KenFM.de

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19-04-19 07:48:00,

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Malte Klingauf ist Musiker und Teil der Friedensbewegung. Sein Engagement begann 2014, als Lars Mährholz am 14. März in Berlin die „Montagsmahnwachen für den Frieden“ ins Leben gerufen hatte. In ganz Deutschland kamen daraufhin in über 200 Städten Menschen zusammen, um für mehr Frieden und gegen mediale Manipulationen auf die Straße zu gehen.

Zwei Jahre lang moderierte Malte auf der Berliner Mahnwache und setzte sich auch kritisch mit der damaligen Berichterstattung zu politischen Ereignissen auseinander. Seine Analysen teilte er vor Ort mit den Menschen. Dass Malte das Feuer des Friedens längst in sich entzündet hatte, zeigte er auch, als er 2015 gemeinsam mit Paula P’Cay die „Humanistische Friedenspartei“ gründete und zudem begann, inspiriert von den „Stopp Ramstein“-Demonstrationen, die Musiker von dort in einem Netzwerk zu bündeln und für ein neues Projekt zu begeistern: Das Friedensfestival „Pax Terra Musica“. Im Sommer 2017 kamen dann über 1.000 Friedensaktivisten zusammen, um sich in Workshops, Vorträgen und bei Musik kennenzulernen und miteinander auszutauschen.

Trotz finanzieller Verluste, die dieses Großprojekt mit sich brachte, konnte das Musikfestival mit Hilfe einer Spendenaktion gerettet werden. Und so im Sommer 2018 dann erneut an den Start gehen: In Friesack, in Brandenburgs schönster Natur, kamen Aktivisten für den Frieden aus ganz Deutschland zusammen und verbrachten drei Tage und Nächte in friedvoller Atmosphäre miteinander.

Malte stellt trotz oder gerade wegen seiner eigenen gelebten Friedfertigkeit die grundsätzliche Systemfrage: Wie leben wir und auf welche Kosten leben wir? Wie können wir in einem System mehr Frieden schaffen, das ökologisch, ökonomisch und militärisch auf Krieg setzt? All das sind Fragen, die Malte gemeinsam mit vielen Menschen und Friedensaktivisten auf dem Pax-Terra-Musica-Festival vom 25. – 28. Juli 2019 in Friesack angehen möchte.

Es soll darum gehen, die Zwischenmenschlichkeit zu stärken und ein Schwarz-Weiß-Denken zu überwinden. Gemeinsam und im Austausch miteinander. Menschen, die sich mehr Frieden in der Welt und in allen Bereichen des Lebens wünschen, sind also herzlich eingeladen auf das PTM-Festival 2019 nach Friesack zu kommen.

Malte setzt auf Toleranz: Indem Eigenschaften wie ein aufmerksames Zuhören und ein friedlicher Austausch sachlicher Argumenten gestärkt werden,

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Heute hier, morgen dort – Warum unsere digitale Dauer-Erregung kontraproduktiv ist

heute-hier-morgen-dort-warum-unsere-digitale-dauer-erregung-kontraproduktiv-ist

18-04-19 10:47:00,

In Zeiten der Hashtags, Shitstorms und Online-Petitionen hat sich auch die Art und Weise unserer politischen Teilhabe beschleunigt. Nahezu täglich wird in den sozialen Netzwerken die nächste Sau durchs virtuelle Dorf getrieben. Doch im gleichen Maße wie unsere Erregung steigt, sinkt auch unsere Aufmerksamkeitsspanne. Twitter, Facebook und Co. geben den Takt vor – die Debatte wird schneller, oberflächlicher, undifferenzierter und löst sich genauso schnell wieder im digitalen Nirwana auf, wie sie entstanden ist. Nicht trotz, sondern wohl eher wegen unseres politischen Hyperaktivismus ändert sich nichts. Wenn wir wirklich etwas ändern wollen, muss unsere politische Kommunikation nachhaltiger werden und sich entschleunigen. Ein Debattenbeitrag von Jens Berger.

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Für Menschen, die die sogenannten sozialen Netzwerke auch zur politischen Kommunikation nutzen, war die letzte Woche purer Stress. Am Anfang echauffierte sich das Netz über „Enteignungen“ und in den linken Ecken der Netzwerke wehte gar ein Hauch von Revolution durch die virtuelle Arena. Man ließ seinen Avatar durch einen Algorithmus mit einem „Enteignet Deutsche Wohnen und Co.“ Sticker verschönen und schwor „den Kapitalisten“, sie diesmal nicht ungeschoren davonkommen zu lassen. Zum Glück für die Kapitalisten hatte der „rote Spuk“ jedoch schon am letzten Freitag sein Ende.

Nun standen Julian Assange und seine drohende Auslieferung in die USA im Fadenkreuz der Klicktivisten. Die Enteignungs-Sticker wichen in Windeseile #FreeAssange-Soli-Stickern und es wurden Onlinepetitionen angeklickt. So (hyper)aktiv war die Community selten. Bis dann Notre Dame Feuer fing. Nun solidarisierte man sich mit den Parisern, besorgte sich fix Je-suis-Notre-Dame-Sticker und überflutete die Netzwerke mit genau den Videos und Bildern, die zeitgleich die TV-Kanäle überfluteten; um sich tags drauf darüber zu kabbeln, ob eine brennende Kathedrale schlimmer ist als ein Flüchtlingskind, das im Mittelmeer ertrinkt und warum „wir“ so einen Wind um eine Kirche machen. Und wer weiß – vielleicht tragen die Sticker der Netzwerke zum Zeitpunkt des Erscheinens dieses Artikels schon neue Slogans und es wird bereits die nächste Sau durchs virtuelle Dorf getrieben.

Die Karawane der Empörung ist in stetiger Bewegung und verharrt selten so lange an einem Ort, dass es ausreicht, der Empörung auch einmal Nachdruck zu verleihen. Und das ist der Punkt, an dem aus politischem Klick-Aktivismus Belanglosigkeit wird.

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M-PATHIE – Zu Gast heute: Andrea Tosi – Repeacer | KenFM.de

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05-04-19 06:13:00,

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„Ich bin ein Repeacer!“

Andrea Tosi ist gebürtiger Schweizer, Sozialpsychologe und Designer von Beruf. Er lebte 15 Jahre in San Francisco, der Hauptstadt des Friedens in den USA. Dort begann er, an mehreren Demonstrationen unterschiedlicher Art teilzunehmen und entdeckte für sich, dass jede einzelne Gruppe, egal wie groß deren Kraft auch war, immer gegen wirtschaftliche Interessen verloren, nicht gegen die Menschen, die sich für diese Ideen interessierten.

Die Kraft des Friedens in den USA ist zwar groß, doch sind deren Anhänger zu passiv, weil sie sich als Antikriegsbewegung verstehen. Das ist in Deutschland auch so.

Andrea Tosi machte sich intensiv Gedanken darüber, warum die Bewegungen so nicht vorankommen konnten, warum sie keinen politischen Impact verursachten und da viel es ihm wie Schuppen vor die Augen: Allen Bewegungen, weltweit, ist der Frieden wichtig. Und daher sind alle Gruppen im Grunde genommen Friedensbewegungen, weil sie alle Konflikte lösen wollen, in denen die einzelnen Menschen stecken.

Da alle Bewegungen im Grunde den Frieden wollen, sind sie übergeordnet Friedensbewegungen. Den einzelnen Gruppen ist das nicht so sehr bewusst, da sie ihren eigenen Frame und ihren eigenen Brand entwickeln und stur nur noch diesem Rahmen ihre Präsenz geben. Was wäre, sie begriffen dieses, machten aber trotzdem so weiter wie bisher, doch würden sie sich nicht mehr in den unterschiedlichen einzelnen Gruppierungen voneinander trennen, sondern als gemeinsame Bewegung verstehen, als Repeacer, als reorganisierte Friedensverwirklicher. Zugegeben, die Idee ist genau so einfach, wie sie genial ist.

Macht man sich einmal etwas länger mit dieser Idee vertraut, versteht man ihr großes Potenzial, denn dann sind wir alle, egal ob Frauenbewegung, Friedensbewegung, Umweltbewegung, Anti-AKW-Bewegung, sexuelle Bewegung etc., eine einzige Bewegung.

Unser übergeordnetes Ziel ist Frieden nach innen und Frieden nach außen. Andrea Tosi möchte sich nicht als jemanden verstehen, der im Mittelpunkt stehen will. Er will alle Bewegungen unterstützen und die Menschen- und Friedensrechte für alle Menschen verwirklicht sehen. Andrea Tosi möchte nur seine Idee verschenken.

Als Repeacer könnten alle Menschen in allen Bewegungen mitmachen. Daher würden sie im Einzelnen auch größer werden.

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M-PATHIE – Zu Gast heute: Dagmar Neubronner – Freilernen | KenFM.de

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22-03-19 08:30:00,

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Dagmar Neubronner ist Diplom-Biologin und Pionierin auf dem Gebiet des Freilernens in der BRD. Schon früh wollten ihre Kinder nicht am Schulunterricht teilnehmen und sie förderte dies und hat sich dadurch über die Jahre ein sehr großes Wissen über die Struktur der Bildung in diesem Land angeeignet.

Deutschland ist eines der wenigen Länder weltweit, in dem es eine im Gesetz verankerte Schulpflicht gibt. Was diese Schulpflicht für uns alles bedeutet und was diese langfristig in uns Menschen anrichtet, schildert Dagmar Neubronner in diesem Interview sehr deutlich.

Um Menschen aufzuklären, gründete sie einen Verlag, weil sie unbedingt das Buch von John Taylor Gatto ins Deutsche übersetzen wollte. Es trägt den Titel: „Verdummt noch mal! Dumbing us down. Der unsichtbare Lehrplan oder Was Kinder in der Schule wirklich lernen.“ Dieses Buch ist noch heute ein Muss für alle, die wissen wollen, was Schule wirklich mit uns allen macht.

Dagmar Neubronner schildert in der Sendung M-PATHIE im Wesentlichen das deutsche Bildungsdrama aus der Sicht unserer Gehirne und unserer Psyche und beantwortet die Frage, was eine solche Bildung mit uns Menschen langfristig macht. Was richtet diese in der Familie an, bei den Kindern?

Schule missbraucht ganze Generationen. Sie missbraucht unsere Gehirne für eine völlig unnatürliche Bildung und dies hinterlässt Spuren in der Gesellschaft. Auch verändert das Schulsystem die familiäre Struktur sehr nachteilig.

Heute ist Dagmar Neubronner eine Gesellschaftskritikerin, die ihre Erfahrungen mit dem Staat geschickt in andere Bereiche und für Menschen mit ganz anderen Schwierigkeiten nutzt.

Dagmar Neubronner bietet für Erwachsene ein Training unter dem Motte „Frei Großwerden“ an. Dort will sie Menschen wieder in ihre Menschlichkeit, in ihr ganz natürliches Menschsein hineinbringen, das durch die Art und Weise, wie wir in unserer Gesellschaft groß werden, von künstlichen Verhaltensweisen verschüttet wurde. Frei und groß werden. „Ich glaube“, sagt Dagmar Neubronner, „dass wir große und schöpferische Wesen sind, die frei sein wollen.“

Mehr über Dagmar Neubronner hier: www.Dagmarneubronner.de

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M-PATHIE – Zu Gast heute: Gerhard Jes Krebs (Pferdeflüsterer) | KenFM.de

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09-03-19 10:59:00,

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Gerhard Jes Krebs ist Pionier des Kommunikations-Trainings mit Menschen und Pferden. Nachdem er sechs Jahre lang privat Pferde besaß, wurde eine Mitarbeiterin aus seinem Betrieb krank. Sie litt an zu viel Stress. Gerhard Jes Krebs sagte seiner Mitarbeiterin, dass er ihren Arbeitsplatz sechs Monate freihalten würde, unter einer Bedingung: „Du kommst einmal die Woche mit uns in den Pferdestall.“ Nach einem Vierteljahr hatte sie sich erholt und konnte sie wieder voll mitarbeiten.

Dieses Ereignis brachte Gerhard Jes Krebs auf eine Idee und war der Startschuss für ein Projekt, dass ihn weltweit als Pferdekommunikations-Trainer bekannt machen sollte. Zusammen mit seiner Frau hatte er zunächst angefangen, Führungskräfte zu trainieren. Die Firmen waren bereit, in die Trainings zu investieren. Dadurch konnte die sehr kostenintensive Arbeit mit den Pferden finanziert werden. Heute arbeitet Gerhard Jes Krebs mit einem kleinen Team in seiner Akademie.

Empathie – die Bereitschaft und Fähigkeit, sich in die Empfindungen anderer Menschen einzufühlen – ist der Schlüssel dafür, dass ein Pferd den Menschen als „Chef“, oder besser als „Leittier“, akzeptiert. Das Pferd muss die Gelegenheit bekommen, alles freiwillig zu tun. Der Mensch kommt dabei unausweichlich mit seiner inneren Sprache in Kontakt. Das ist der Sinn eines solchen Trainings. Der Mensch findet dadurch wieder zu seiner ihn wirklich ausmachenden ganzheitlichen Sprache zurück, der Empathie.

Aus Feedback-Gesprächen hat Gerhard Jes Krebs erfahren, dass Menschen, die ein Pferdetraining erlebt haben, kommunikativer werden und dass Arbeitsprozesse im Team besser funktionieren als vorher. Wenn Menschen mit Pferden und Pferde mit Menschen über ihre Körpersprache und ihr inneres Empfinden kommunizieren können, könnte es sein, dass dies eine universelle Sprache vieler Lebensformen ist?

Wenn der Mensch sich mehr auf seine innere Kommunikation verlassen könnte, welche Probleme der Menschheit ließen sich damit eigentlich alle bewältigen, für die wir heute noch immer keine Lösung haben, weil wir uns nicht auf die jeweils unterschiedlichen kulturellen Sprachen und Schriften einlassen können? Und welche Lösungen würde ein jeder für sein unmittelbares Umfeld finden?

Tiere als Trainer für Empathie im Menschen? Ja, denn der Mensch hat verlernt, seinem inneren Kompass zu vertrauen.

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M-PATHIE – Zu Gast heute: Ralph Valenteano | KenFM.de

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22-02-19 06:31:00,

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Ralph Valenteano ist Musiker, Autor und ein spiritueller Mensch, der einen anderen Zugang zu unserer Welt hat. Er versteht sich als ein Kanal zur spirituellen Welt. Besonderes Interesse hat er für die Person Jesus, losgelöst von dem Jesus, den die Kirchen für sich beanspruchen.

Auf seiner Suche nach dem Sinn des Lebens kam er zu den Sufi-Dichtern. Besonders zum indischen Sufitum, das wenig bekannt ist. Diese Begegnung veränderte seinen Musikstil. Hört man Ralph Valenteanos Musik, so merkt man schnell den Einfluss dieser spirituellen Welt. Es ist eine sehr schöne und transzendente Musik.

Ralph Valenteano sieht in der sufistischen Spiritualität eine Verbindung zur westlichen Welt und möchte mit seiner Dichtkunst und seiner Musik das Abendland und das Morgenland zusammenbringen, es versöhnen, wie er sagt. Dieses verbindende Element ist der Frieden.

„In allen Schriften findest du immer Wahrheit und Lüge. Warum ist das so? Weil du die Wahrheit fühlen sollst. Und das ist unser Weg, in den wir jetzt gehen. Wir sollen raus aus unserem Verstand“, sagt Ralph Valenteano und fährt fort, „es gibt nur zwei Energien, aus denen alles entsteht: Liebe und Angst. Das muss einem erst einmal klarwerden.“

„Du kannst alles haben, was du willst, wenn du es nicht mehr willst. Das ist das Prinzip des Loslassens. Was wir festhalten wollen, kommt nicht zu uns, es flieht.“

„Würde jeder nur schenken, müsste niemand mehr wünschen. Die volle Hand wird nie zur Faust.“

Mehr über Ralph Valenteano hier: https://valenteano.com

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Veröffentlicht am: 22. Februar 2019

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M-PATHIE – Zu Gast heute: Florian Kirner | KenFM.de

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08-02-19 07:14:00,

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Florian Kirner, alias Prinz Chaos II., ist einer der schillernsten Figuren in der linken Szene, wie auch in der Friedensbewegung. Er erzählt in dieser Sendung aus seinem Leben. Wie fing sein Engagement in der sozialistischen Szene an? Was trieb ihn an, sich als linker Aktivist in den verschiedensten Organisationen zu etablieren? Er spart auch nicht mit Kritik an der linken Szene, in der sich manchmal derart unnötig an die Gurgel gegangen wird, wie er das von keiner anderen Partei oder politischen Szene kennt. „Was ist da los?“

Als Scheidungskind hat Florian Kirner lange Zeit geglaubt, dass ihm die Scheidung seiner Eltern nichts ausgemacht hat. Das aber war ein Irrtum, von dem er in diesem Gespräch offen erzählt. Der Tod seines Vaters hat ihn tief verändert. Er erzählt davon so bildhaft, dass man glauben könnte, mitten in dem Geschehen dabei gewesen zu sein.

Florian Kirner ist in diesem Gespräch sehr offen und er erzählt von Missständen, Irrtümern, vom Glück, von seiner Sexualität. Vom Schwulsein, vom Heterosein, ja, als Historiker, von der Geschichte der Ehe und der Abwertung der Gleichgeschlechtlichkeit als politischen Akt. Heute lebt Florian Kirner mit einer Frau zusammen. Für ihn zählt der Mensch. „Wenn ich den gut finde, dann ist mir sein Geschlecht egal.“

Dieses Gespräch ist beides: kurzweilig und intensiv. Hier sprudelt Florian Kirner vor Witz und Charme, vor kluger Selbstkritik und guten Vorsätzen, die einem das Gefühl vermitteln, dass er mitten im eigenen Wohnzimmer sitzt und man sich gerne noch länger mit ihm unterhalten möchte.

Weil er ausspricht, was er denkt und fühlt, manchmal auch mit Wut und Empörung, ist er vielen eine zu aggressive Person – was, wenn man ihm genauer zuhört, gar nicht stimmt. Viel eher ist er ein Mensch, der sehr gefühlvoll und empathisch die leidenden Menschen fühlt. Das wird deutlich, wenn er hier über die Ungerechtigkeit, über den Hambacher Forst und deren Bewohner, redet. Dort hat er wunderbare Menschen getroffen, die ihn zutiefst bewegt haben. Denken und fühlen ist für ihn nicht getrennt, es findet zur gleichen Zeit statt.

Florian Kirner bloß als linken Spinner abzutun,

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M-PATHIE – Zu Gast heute: Christiane Borowy | KenFM.de

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25-01-19 08:07:00,

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Christiane Borowy ist Diplom-Soziologin, Körperpsychotherapeutin, Coach, Sängerin und sie schreibt regelmäßig für das Internet-Magazin Rubikon. Als Konfliktlösungsexpertin versucht sie, das Spannungsverhältnis des Individuums und der Gesellschaft in Balance zu bringen.

Ein schwieriges Unterfangen, wie sie selbst sagt. In ihrem borowita-Institut bietet Christiane Borowy Gestaltungsseminare mit dem Schwerpunkt „Konfliktlösung“ an.

Kann man alle Konflikte lösen? Nein, sagt Christiane Borowy, man kann aber einen besseren Umgang mit diesem Konflikt erarbeiten. Ganz besonders in den Meinungen oder Weltbildern der Menschen oder Gruppen kann man Lösungen im Sinne eines feindlosen Umgangs miteinander lernen.

Konflikte zu lösen und Frieden zu finden, ist nichts für Weicheier. Dazu braucht es Mut, sich selbst anzugucken, weg von der eigenen Haltung zu gehen. Konflikt ist das, was die anderen haben, sagt sie. Ist immer der andere doof? Natürlich nicht.

In der Konfliktarbeit geht es auch nicht um den anderen. Es geht um meine, also die eigenen Anteile, um mein Wachstum. Denn eine Konfliktlösung zwingt mich zu mehr Achtsamkeit im Umgang mit mir und den anderen. Wer bei sich bleibt und bei sich schaut, der kann Veränderungen herbeiführen. Zu Beginn rührt das auch immer an der eigenen Substanz und ist unbequem. Daher projizieren viele ihre Anteile am Konflikt in die Außenwelt oder auf einen anderen Menschen. Das sehen wir überall um uns herum. Es ist immer der andere, der schuld ist, der doof ist, der nichts kapiert.

Christiane Borowy geht in diesem Gespräch auch auf das wohl interessanteste Konfliktmodell des österreichischen Professors Friedrich Glasl ein, der in der Friedensbewegung relativ unbekannt ist. Sein Modell erklärt die Konfliktgenese in neun Konfliktstufen, die in ihrer Nichtbeachtung Verhärtungen der Weltbilder erzeugen und zu Feindschaften führen. Christiane Borowy arbeitet in ihren Seminaren auch mit dem Nichtkampf-Prinzip, bei dem die Körper der Konfliktparteien auf räumliche Distanz gehen.

Dadurch wird das Prinzip der Unversehrtheit der Teilnehmer gewahrt, was das Entscheidendste bei der Konfliktlösung ist. Das durchbricht sofort alles, sagt Christiane Borowy.

Weitere Informationen zu den Seminaren findet Ihr hier: www.borowita.de

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M-PATHIE – Zu Gast heute: Andreas Schmidt-Hartmann | KenFM.de

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11-01-19 07:20:00,

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Andreas Schmidt-Hartmann ist Musiker, Komponist und Friedensaktivist. Er schrieb eine Sinn-Phonie über die Menschenrechte. Diese Sinn-Phonie untermalte er mit Texten aus der Menschen-rechtskonvention, einer Rede des Häuptlings Seattle und des Bürgerrechtlers Martin Luther King.

Als wir Andreas Schmidt-Hartmann kennenlernten, waren wir verblüfft darüber, dass wir und fast alle Teile der Friedensbewegung, diesen Mann nicht kannten. Andreas Schmidt-Hartmann fühlt die Welt und alles, was er macht, ist von tiefer Empathie gestaltet.

Selten trifft man einen Menschen, hier einen Mann, der derart tief mit sich selbst verbunden ist und dies nicht nur in Musik verwandelt. „Wir leben in einer Welt, ich würde es als Hypnose beschreiben, wo wir hypnotisiert werden von Gedanken und Wortbildern, Metaphern, die der Spaltung dienen. Wo gegenseitig ausgegrenzt wird.“

Andreas Schmidt-Hartmann geht es um die persönlichen Begegnungen der Menschen untereinander, dort, wo wir uns wirklich begegnen, wo wir nicht in unseren hypnotischen Bildern vom anderen befangen sind. „Wir sind in uns getrennt, oftmals auch von uns gespalten und das spiegelt sich in der äußeren Welt wider.“ Unsere innere Spaltung projizieren wir in die Außenwelt. Daher ist sie auch so kaputt.

In diesem Gespräch wird sehr deutlich, wie wichtig unsere Gefühle für unser Einwirkung auf die Welt sein können, wie achtsam wir uns mit uns selbst beschäftigen sollten und wie sehr das Verdrängen der eigenen Gefühlswelt Projektionen in der Außenwelt erschafft, die unsere Weltbilder beeinflussen.

Andreas Schmidt-Hartmann ist ein Meister der Empathie. Sie ist sein Navigationssystem. Für einen Künstler sicher nichts Außergewöhnliches. Wenn man ihn als Musiker erlebt, ist man fast an den legendären Leonard Bernstein erinnert, der auch nicht anders konnte, als seine Gefühle direkt und unverblümt mitzuteilen.

Wer hier zuhört, wird vieles in sich bestätigt sehen oder bei so manchem, was Andreas Schmidt-Hartmann ausspricht, zu sich sagen: „Ja, das stimmt.“ Ein Musiker, dem es ganz sicher an klugen Einsichten auf sich und die Welt nicht mangelt. Und ein klein wenig hat man den Eindruck, dass in diesem Mann auch ein guter Psychologe schlummert.

Hier nun noch die Daten der nahenden Aufführungen der SINN-Phonie:

  • So,

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M-PATHIE – Zu Gast heute: Dirk C. Fleck | KenFM.de

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28-12-18 08:32:00,

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Dirk C. Fleck, den meisten hier auf KenFM und darüber hinaus bekannt, ist nicht nur ein außergewöhnlicher Autor von Ökothrillern und Texten rund um das Thema der Ökokatastrophe. Wer ihn persönlich kennt, der weiß, dass er auch ein außergewöhnlicher Mensch ist.

In diesem Interview kommt ein anderer Dirk C. Fleck zum Vorschein. Ein Mensch, der seinen Erfahrungen nie widerstanden ist. Ein Mensch, der sich nicht einfügt, der wider dem Gehorsam lebt und sich nur einer einzigen wichtigen Erfahrung beugt: der Liebe. Sie ist, wenn man Fleck folgt, einziger Sinn und Zweck des Lebens, ja des ganzen Daseins hier auf dieser Erde.

Rüdiger Lenz lässt in diesem Interview keine Autobiographie dieses interessanten Mannes Revue passieren. Viel wichtiger erschien dem Moderator, den inneren Kern dieses wichtigen Zeitzeugen bloß zu legen. Dabei entstand ein Interview, das nicht nur kluge Antworten dieses Romanciers lieferte. Fleck entsendete auch weise Hoffnungen, für die sich ein Leben in unserer Zeit und darüber hinaus noch immer lohnt.

„Jeder Einzelne ist ein Medium, um die Umwelt zu begreifen. Deine Sinne sind es, die dir die Welt präsentieren. Wenn dir das bewusst wird und du deine Sinne schärfst, nimmst du das Leben anders wahr. Das System zwingt jeden in eine Solidargemeinschaft, die manipuliert ist und auf Gehorchen dressiert ist. Daraus muss man sich befreien und ich kann nur jedem raten, es zu versuchen“, sagt Dirk C. Fleck.

Alles, was das Leben im Inneren zusammenhält, ist Liebe. Nichts anderes! Menschen können sich all den Ankern der Liebe zuwenden, die sich aus dem Leben ergeben. Das könnte die Probleme der Menschen auf lange Sicht bereinigen. Es ist schwer, dies im Einzelnen zu versuchen, da jeder von uns derart manipuliert ist, die Liebe im vollen Umfang nicht zuzulassen. Liebe zu sich selbst, zu den anderen und zur Natur, zur Erde, ist die Heilung, der es bedarf, damit wir wieder auf eine Weise wirken können, die uns die Liebe spüren lässt. Liebe ist die Heilpflanze der Natur und letztlich die des Menschen.

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M-PATHIE – Zu Gast heute: Birgit Assel | KenFM.de

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14-12-18 07:28:00,

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Birgit Assel ist Sozialpädagogin und Trauma-Expertin. In Hannover organisiert sie Veranstaltungen für Daniele Ganser. Schon früh kehrte sie ihrem Hauptberuf, die Sozialpädagogik, den Rücken und fühlte sich intensiv in ihre Klienten ein. So bemerkte sie, dass die Probleme der Menschen, die zu ihr kamen und kommen, fast immer eine viel tiefere Ursache haben, als es die sozialpädagogischen Ansätze von ihr erwarteten.

Sie traf vor Jahren auf den renommierten Trauma-Psychologen Professor Franz Ruppert, der eine völlig neue Methode mit Menschen entwickelte, an ihre wirklichen Probleme gelangen und individuelle Lösungen zu entwickeln. Das faszinierte Birgit Assel so sehr, dass sie bei ihm eine Ausbildung begann und sich seiner Lehre, der Trauma-Forschung und Trauma-Therapie, anschloss.

In diesem Interview berichtet Birgit Assel von ihren Erfahrungen der Entbindung, dass zu ihrem Spezialthema geworden ist. Es folgten zahlreiche Publikationen dazu. Auch beim Rubikon schreibt sie des öfteren über frühkindliche Trauma-Erfahrungen und engagiert sich in der Öffentlichkeit für eine breite Sensibilisierung zu diesem Thema.

Die Ausführungen von Birgit Assel in diesem Gespräch schockieren den Moderator immer wieder. Denn der Themenbereich des Entbindungstraumas bei Müttern und Kindern pflegt nicht nur in der Psychologie ein stiefmütterliches Dasein. Auch in der Gesellschaft ist dieses zentrale seelische Schmerzthema noch gar nicht angekommen.

Wie werden in westlichen Gesellschaften Kinder entbunden? Entstehen dort bei Kindern und Müttern Traumen, die die Beziehung beider fortan prägen? Werden Kinder schon beim Entbindungsprozess traumatisiert? Wie geht es dann mit der Erziehung weiter? Und wie in Kindergärten und Schulen? Sind wir fast alle durch die Anpassungen an unsere Gesellschaft traumatisierte Menschen?

Dieses Gespräch ist nicht nur für Frauen, die Mütter werden wollen oder es schon sind, emotional hochinteressant. Auch Männer und Väter werden hier von der Trauma-Expertin Birgit Assel viel Neues erfahren, von dem sie bisher noch gar nichts gewusst haben. Beziehung statt Erziehung, ein Slogan der Neurobiologie wird hier fassbar und seine Bedeutung einem größeren Publikum nahegebracht. Werden wir alle zu Objekten der Gesellschaft erzogen und werden wir dadurch erst unserer Eigenständigkeit beraubt? Ist Empathie mit sich und den anderen der Schlüssel für eine gesunde Menschheitsfamilie?

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M-PATHIE – Zu Gast heute: Julia Szarvasy | KenFM.de

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30-11-18 06:15:00,

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M-PATHIE – Neues Format mit Rüdiger Lenz!

Spätestens seit Ingangsetzen der Friedensbewegung 2.0 haben viele Menschen verstanden, dass es um unsere Gesellschaftsordnung nicht gerade gut bestellt ist. Menschen klären sich über politisch-gesellschaftliche Umstände viel intensiver auf und werden immer mehr und mehr.

Doch hat die Friedensbewegung 2.0 auch für eine Menge Unruhe unter den Aktivisten gesorgt. Zunehmend haben linke und grüne politische Kräfte in Deutschland die Friedensbewegung mit rechten Parolen untermalt und für sich festgestellt, dass diese Friedensbewegung rechts und von Nazis nur so untersetzt sei. Was aber überhaupt nicht stimmt!

Was bedeutet es für eine ehemalige linke Aktivistin wie Julia Szarvasy, die sogar aktiv bei der Antifa gegen Nazis vorgegangen ist, nun selbst diffamiert zu werden – als Rechte? Was stimmt in diesem Land mit der Bildung nicht? Wie kann es angehen, dass Menschen, die sich für den Frieden stark machen, als Rechte, als Nazis und sogar als Antisemiten diffamiert werden? Brauchen wir als Ersatz für politisches Denken in rechts und links eine an den Potenzialen orientierte Bildung, damit jeder junge Mensch sich anhand seiner inneren Potenziale entwickeln kann?

Schlüssel zu einem echten Frieden ist die Ausrichtung der Emotionen sowie dessen Heranbildung in einem freien System, das für den Menschen, nicht für die Industrie, ausgerichtet wird. „Die Menschen müssten wieder bereit sein, miteinander zu leben. Nicht jeder für sich“, meint Julia Szarvasy. Empathie zu sich und den anderen ist der Schlüssel für einer am Menschen orientierten Gesellschaft, die die Menschen aus ihren maschinell geprägten Strukturen abholt und sie hinführen kann zu einer am Menschen orientierten Lebensweise.

„Jemanden zu akzeptieren und zu tolerieren fiel mir auch noch schwer vor einigen Jahren. Mittlerweile aber finde ich das gut, wenn jemand eine vollkommen andere Sichtweise hat, weil es meinen Debattenraum vergrößert. Und auf einmal kommen ganz spannende neue Impulse rein“, sagt Julia Szarvasy.

Mit dem Format „M-PATHIE“ ist eine Plattform geschaffen worden, auf der sich Menschen aller Couleur und aus allen Bereichen des Lebens zusammen mit Rüdiger Lenz über prägende und emotionale Ereignisse ihres Lebens, sowie die daraus gezogenen Lehren,

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Von 1945 bis heute – 20 bis 30 Millionen Menschen von den USA getötet, von Manlio Dinucci

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21-11-18 10:38:00,

Es ist eine Tatsache, keine Analyse, nicht einmal eine Meinung – die seit 1945 von den Vereinigten Staaten vorangetriebene “freie und offene internationale Ordnung” hat weltweit 20 bis 30 Millionen Menschen das Leben gekostet. Kein Präsident, welcher auch immer, hat es geschafft, den Rhythmus dieser Tötungsmaschine zu verlangsamen.

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In der Zusammenfassung seines letzten strategischen Dokuments – 2018 National Defense Strategy of the United States of America (dessen gesamter Text geheim ist) – behauptet das Pentagon, dass “die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten nach dem Zweiten Weltkrieg eine freie und offene internationale Ordnung geschaffen haben, um die Freiheit des Volkes vor Aggression und Zwang zu schützen”, aber dass “diese Ordnung derzeit von Russland und China untergraben wird, die gegen die Grundsätze und Regeln der internationalen Beziehungen verstoßen”. Dies ist eine völlige Umkehrung der historischen Realität.

Professor Michel Chossudovsky, Direktor des Zentrums für Globalisierungsforschung, erinnert uns daran, dass diese beiden Länder, die heute als Feinde aufgelistet sind, diejenigen sind, die, als sie im Zweiten Weltkrieg mit den Vereinigten Staaten verbündet waren, den Sieg über die nationalsozialistische faschistische Achse Berlin-Rom-Tokio mit dem höchsten Preis an menschlichen Leben bezahlt haben – etwa 26 Millionen aus der Sowjetunion und 20 Millionen aus China, verglichen mit etwas mehr als 400.000 aus den Vereinigten Staaten.

Mit dieser Einleitung stellt Chossudovsky der Global Research eine dokumentierte Studie von James A. Lucas über die Zahl der Toten vor, die durch die ununterbrochene Serie von Kriegen, Staatsstreichen und anderen subversiven Operationen der Vereinigten Staaten seit dem Ende des Krieges 1945 bis heute getötet wurden – eine Zahl, die auf 20 bis 30 Millionen Opfer geschätzt wird [1]. Etwa doppelt so viele Todesopfer wie im Ersten Weltkrieg, dessen hundertjähriges Ende gerade in Paris mit einem Friedensforum begangen wurde.

Abgesehen von den Toten gibt es die Verwundeten, die sehr oft lebenslang verkrüppelt sind – einige Experten gehen davon aus, dass auf jeden Kriegstoten zehn weitere Versetzte kommen. Das bedeutet, dass die Zahl der durch US-Kriege verwundeten Menschen in die Hunderte von Millionen gehen muss.

Zu dieser Schätzung in der Studie müssen wir eine nicht quantifizierte Zahl von Toten, wahrscheinlich Hunderte von Millionen, hinzufügen, die von 1945 bis heute durch die indirekten Auswirkungen von Kriegen verursacht wurden – Hungersnot, Epidemien, Zwangsmigrationen, Sklaverei und Ausbeutung,

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Macht es heute noch Sinn, die Kriegsschuldfrage 1914-1918 zu behandeln? – www.NachDenkSeiten.de

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13-11-18 08:33:00,

Willy Wimmer:

Die Bilder aus London am Waffenstillstandstag des 11. November 2018 suchte man in den Hauptnachrichten von ARD und ZDF vergebens. Auch BBC rückte erst spät damit heraus. Bilder, die den deutschen Bundespräsidenten Steinmeier bei einer Kranzniederlegung in London zeigten. Hielt man diese Bilder deshalb zurück, weil weder der deutsche Bundespräsident Steinmeier noch die noch im Amt befindliche Bundeskanzlerin Merkel es an diesem denkwürdigen Wochenende für nötig gehalten haben, der deutschen Soldaten und Opfer des Ersten Weltkrieges in angemessener Weise dort zu gedenken, wo diese Toten ihre letzte Ruhe finden mußten. Damit macht die deutsche Staatsspitze deutlich, welchem Geschichtsbild sie anhängt. Vor allem im Vorfeld von Versailles 1919, an dem man sich im Sommer 2019 in besonderer Weise erinnern wird.

Der Commonwealth-Historiker Christopher Clark hat es deutlich gemacht. Nichts hat Versailles und das Verdikt der Entente-Staaten über das Deutsche Reich gerechtfertigt. Clark hat sogar mit dem Segen der deutschen Öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten dekretiert, daß es für den Ausbruch des Ersten Weltkrieges keine Sonderverantwortung von irgendeinem Staat gebe, obwohl der deutsche Historiker Wolfgang Effenberger und andere auf die über ein Jahrzehnt laufende Vorbereitung des Ersten Weltkrieges durch britische und französische Zirkel, einschließlich der über das Deutsche Reich zu verhängenden Hungerblockade, hingewiesen haben. Eine Hungerblockade wohlgemerkt, die bis weit nach dem Waffenstillstand in den Sommer 1919 Millionen deutsche Opfer und den Verlust einer ganzen Generation von Kindern zur Folge haben sollte. Wenn es selbst nach Christopher Clark keine deutsche Sonderverantwortung für den Ausbruch des Ersten Weltkrieges gegeben hatte, ist die in Versailles von den Alliierten dekretierte “deutsche Alleinschuld” nicht aufrecht zu erhalten.

Die Vernichtung Deutschlands war das Ziel von Versailles und mittels Hitler und dem Zweiten Weltkrieg sollte es gelingen. Steinmeier und Merkel laufen Gefahr, Versailles und die gegen Deutschland gerichtete Vernichtungspolitik auf Dauer zu legitimieren.

Das könnte man der Geschichte überantworten, wenn dies nicht ins nächste Verhängnis führen würde.

Zunächst einmal in grundsätzlicher Hinsicht. Wer heute Versailles legitimiert, beantwortet eine Frage nicht: Wer kann Frieden? Darauf hat es in der Geschichte Antworten gegeben, wie der Friedensschluß 1648 von Münster und Osnabrück sowie der Wiener Kongreß nach Ende der napoleonischen Kriege zeigen konnte. Man ließ dem besiegten Land sein Gesicht und schuf das “Recht auf Vergessen”.

Es war der russische Zar Alexander I, gemeinsam mit dem österreichischen Kanzler Metternich,

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„Heute erntet die AfD, was die die rot-grüne Koalition mit ihrer ‚Agenda‘-Politik und den Hartz-Gesetzen gesät hat“ – www.NachDenkSeiten.de

„Heute erntet die AfD, was die die rot-grüne Koalition mit ihrer ‚Agenda‘-Politik und den Hartz-Gesetzen gesät hat“ – www.NachDenkSeiten.de

28-10-18 03:18:00,

28. Oktober 2018 um 11:45 Uhr | Verantwortlich:

„Heute erntet die AfD, was die die rot-grüne Koalition mit ihrer ‚Agenda‘-Politik und den Hartz-Gesetzen gesät hat“

Veröffentlicht in: AfD, Interviews, Rechte Gefahr, Soziale Gerechtigkeit

Seit einem Jahr ist die AfD nun im Bundestag vertreten. Der Politikwissenschaftler Christoph Butterwegge stellt im Interview mit den NachDenkSeiten fest, dass viele Millionen Bürger in Deutschland eine Kursänderung der „enttäuschenden Regierungspolitik“ nur noch von rechts und nicht mehr von links erwarten. Die im Land existierende soziale Spaltung habe auch zu einer politischen Spaltung geführt. „Aber gerade CDU und CSU interessieren sich nicht für die soziale Gerechtigkeit, betreiben Reichtumsförderung statt Armutsbekämpfung und machen Lobbypolitik für kapitalkräftige Interessengruppen“, so Butterwegge. Ein Interview über die AfD, ihr Verhalten in den Parlamenten und die Frage, wie ein weiterer Rechtsruck verhindert werden kann. Von Marcus Klöckner.

Herr Butterwegge, nun ist die AfD auch in Bayern im Parlament. Was geht im Land vor, dass eine Partei wie die AfD immer präsenter wird?

Offenbar hat eine Rechtsentwicklung in ganz Deutschland – wohlgemerkt: kein Rechtsruck, dazu sind die Gegenkräfte momentan (noch?) zu stark – stattgefunden, verbunden mit einer Vergiftung des gesellschaftlichen Klimas und einer Beschädigung der politischen Kultur. Mit der AfD wird – im europäischen Vergleich mit einer gewissen Zeitverzögerung, die sich auf den Wohlstand des Landes, die Fünfprozent-Hürde und die Hemmschwelle aufgrund der NS-Vergangenheit zurückführen lässt – eine ultrarechte Partei zum festen Bestandteil des politischen Systems. Seit knapp fünf Jahren eilt die AfD von einem Wahlerfolg zum nächsten, weil sie von einem Stimmungsumschwung in der Bevölkerung profitiert: Kursänderungen der Millionen Menschen enttäuschenden Regierungspolitik erhoffen diese nicht mehr von links, sondern offenbar eher von rechts, zumal der Parteiname „Alternative für Deutschland“ verheißungsvoll klingt und suggeriert, endlich komme es zu einem Politikwechsel, nachdem die von Neoliberalen jahrzehntelang als alternativlos dargestellten Reformen das Land nicht befriedet haben.

Wo liegen aus Ihrer Sicht die Hauptursachen für das Erstarken der Rechten in Deutschland?

An erster Stelle nenne ich die soziale Spaltung. Sie hat maßgeblich zur politischen Spaltung der Gesellschaft beigetragen und verhindert, dass alle Bevölkerungsschichten vom wachsenden Wohlstand profitieren. Da sich die Kluft zwischen Arm und Reich immer mehr vertieft,

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NSA-Leak: Heute hartes Urteil gegen Whistleblowerin Reality Winner erwartet

NSA-Leak: Heute hartes Urteil gegen Whistleblowerin Reality Winner erwartet

22-08-18 01:48:00,

Sie hat sich schuldig bekannt, geheime Dokumente weitergegeben zu haben. Die Whistleblowerin Reality Winner wird dafür am Donnerstag von einem Gericht in Augusta, Georgia, verurteilt werden. Mit ihrem Verteidiger hat sie einer Strafe von 63 Monaten Haft zugestimmt. Die ehemals bei der NSA unter Vertrag stehende Winner würde damit in den Vereinigten Staaten die höchste Strafe erhalten, die für einen Leak von Dokumenten an die Medien je verhängt wurde.

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Winner arbeitete bis zu ihrer Festnahme im Juni 2017 bei einer NSA-Vertragsfirma. Ihr wird ein Verstoß gegen den Espionage Act vorgeworfen, weil sie Dokumente an die Presse weitergab. Nachdem Winner bereits ein Jahr ohne Kaution im Gefängnis gesessen hatte, war im Juni bekanntgeworden, dass sie ein Schuldgeständnis abgeben würde und damit eine Bestrafung akzeptiert. Das Gericht kann aber von dem Strafmaß noch abweichen.

Der Verteidiger von Winner, aber auch die Staatsanwälte betonen gegenüber dem Gericht, dass die Strafe von 63 Monaten, der die Beschuldigte zugestimmt hat, härter ausfällt als in vergleichbaren und sogar einigen schwereren Fällen von staatlichen Angestellten, die geheime Informationen weitergereicht haben. Die hohe Strafe von 35 Jahren gegen Chelsea Manning ist nicht mit dem erwarteten Urteil gegen Winner vergleichbar, da hier Militärrecht betroffen war und auch ein Militärgericht die Strafe ausgesprochen hatte.

Dass ein harsches Urteil die gewünschte abschreckende Wirkung haben wird, ist allerdings zweifelhaft. Nach Angaben des Justizministers Jeff Sessions laufen 27 aktive Ermittlungen wegen Weitergabe geheimer Informationen. Diese Angaben machte der Minister gegenüber dem zuständigen Aufsichtsgremium des US-Kongresses (House Oversight Committee) Ende letzten Jahres. Das Leaken ist also nicht eben selten und nimmt auch zu: In den drei vorhergehenden Jahren gab es nach der Auskunft von Sessions insgesamt nur neun Ermittlungen.

Heldin oder Verräterin?

Inhaltlich ging es bei den geleakten Papieren um eine wichtige, zuvor öffentlich nicht bekannte Information über Versuche, vor den US-Präsidentschaftswahlen amerikanische Softwaresysteme zur Wählerregistrierung anzugreifen. Die amerikanischen Geheimdienste hatten die russische Seite als Urheber dafür ausgemacht. Die damals bei dem NSA-Partner Pluribus International als Übersetzerin angestellte Winner soll den als „top secret“ eingestuften Bericht an The Intercept weitergeleitet haben, wo Details daraus veröffentlicht wurden.

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Heute vor 73 Jahren war der zweite Weltkrieg zu Ende. Dessen gedenken wir mit dem Text einer 96-jährigen NachDenkSeiten-Leserin. – www.NachDenkSeiten.de

Heute vor 73 Jahren war der zweite Weltkrieg zu Ende. Dessen gedenken wir mit dem Text einer 96-jährigen NachDenkSeiten-Leserin. – www.NachDenkSeiten.de

08-05-18 07:53:00,

8. Mai 2018 um 8:45 Uhr | Verantwortlich:

Heute vor 73 Jahren war der Zweite Weltkrieg zu Ende. Dessen gedenken wir mit dem Text einer 96-jährigen NachDenkSeiten-Leserin.

Veröffentlicht in: Audio-Podcast, Gedenktage/Jahrestage, Militäreinsätze/Kriege

Sie schreibt großartig, und sie teilt die Sorgen um die neuen Konflikte, die noch mal zum großen Krieg führen könnten. Sie hat als junge Frau während des Zweiten Weltkriegs in einem Frankfurter Betrieb gearbeitet. Dort waren auch russische und französische Kriegsgefangene und Deportierte beschäftigt. Gemeinsam erlebten sie die Bombennächte. Hiervon handelt der folgende Text „Über die Kriegsjahre im Büro“. Albrecht Müller.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

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Unsere Autorin will nicht mit ihrem Namen auftreten. Wir akzeptieren das. Anette Sorg und ich haben sie am vergangenen Sonntag besucht und sind tief beeindruckt. Wir freuen uns darüber, den NachDenkSeiten-Leserinnen und -Lesern die Texte einer Frau bieten zu können, die 1922 geboren wurde und das Geschehen von Jugend an und bis heute hellwach begleitet, beobachtet, kritisiert. Heute macht sie sich zum Beispiel große Sorgen darüber, was Cambridge Analytica und ähnliche Firmen mit uns anstellen. Davon vielleicht später mehr. Heute statt einer Politiker-Rede zum 8. Mai dieser Bericht:

Louise Demangeon, André Sergeff

(Über die letzten Kriegsjahre im Büro)

Meine Geschichte beginnt im Herbst 1943. In der Lampenfabrik war ich von der „Auslands-korrespondentin“ zur „Werbeleiterin“ avanciert. Meine Vorgänger, wiewohl nicht mehr die Jüngsten, waren zum Kriegsdienst eingezogen worden. Darunter litt die Firma allerdings kaum. Der Bedarf an Auslandskorrespondenz und Werbung tendierte gegen null. Die Leuchtenfabrikation war auf kriegswichtige Güter reduziert worden und nur für solche gab es Zuteilung von Rohstoffen. Lampen mit Lichtkurven für die diffuse Beleuchtung des trauten Heims waren passé. Statt dessen mussten Leuchten für Landebahnen der Luftwaffe und schlagwettergeschützte Grubenleuchten produziert werden. Dass ich mit Mittelschulreife und Lehre zur Kaufmannsgehilfin vom Berufsbild „Werbeleiter“ keine Ahnung hatte, war unter solchen Umständen irrelevant.

Das letzte Aufgebot waren meine eingezogenen Vorgänger leider noch lange nicht. Die deutschen Heere Ost hatten nach der verlorenen Schlacht um Stalingrad ein halbes Jahr zuvor die Zeit ihrer größten Ausdehnung in Europa bereits überschritten.

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