Hinweise August 2019

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12-08-19 10:46:00,

Epstein: Ob Suizid, »Suizid«, oder »im Flieger nach Israel«: Ein weiterer hochbrisanter Prozess zu geopolitischer Pädokriminalität wurde auf mysteriöse Weise gestoppt. Zuletzt wurde noch bekannt, dass Epstein bzw. ein von ihm kontrollierter Trust am 2. Juli 2008 – ein Tag nach seiner damaligen Verurteilung – den Jackpot der staatlichen Lotterie von Oklahoma mit 30 Millionen Dollar gewann. Aufgrund einer »Computerpanne« konnte die damalige Ziehung nicht live am TV übertragen werden.

Siehe auch: Geopolitik und Pädokriminalität

Youtube: Im Juli wurde der Kanal des langjährigen deutschen Anbieters Nuoviso mit 170’000 Abonennten – viermal mehr als der Hauptkanal des Schweizer Fernsehens – kurzzeitig gelöscht. Auch die Youtube-Suche wird zusehends bereinigt: Wer noch kritische Dokus und Analysen finden möchte, muss vermehrt auf zensurfreie Suchmaschinen wie DuckDuckGo ausweichen und die Suche auf site:youtube.com eingrenzen, oder auf alternative Plattformen wie BitChute zurückgreifen.

Siehe auch: Die Propaganda-Matrix

MH17: Eine neue niederländische Doku argumentiert, dass der ukrainische Geheimdienst Audio- und Videomitschnitte manipulierte und umdatierte sowie Radar-Daten unterschlug. Auch die BBC wurde, einmal mehr, beim Manipulieren erwischt. Manche erinnern sich an die Ustica-Tragödie von 1980.

Russische Desinformation: Wie der KGB in den 1980er-Jahren das Gerücht weiterverbreitete, AIDS bzw. HIV entstamme der Pentagon-Biowaffenforschung. Interessanterweise waren frühere westliche Darstellungen dieser Operation ihrerseits irreführend (angefangen beim inexistenten Namen »Operation Infektion«), weshalb deutsche Forscher von »Desinformation im Quadrat« sprachen.

Siehe auch: Russische Propaganda

China: Das Ziel ist dasselbe wie zuvor beim Spanischen, Habsburgischen, Osmanischen, Deutschen und Sowjetischen Reich: die territoriale Aufteilung. Im Falle Chinas in das uigurische Xinjiang, das buddhistische Tibet, die nördliche Innere Mongolei, das ohnehin eher westlich orientierte Hong Kong und Taiwan, und das Kernland, das seinerseits in den Kantonesich sprechenden Süden, den Mandarin sprechenden Norden und die historische Mandschurei aufgeteilt werden könnte.

Viele dieser Regionen streben tatsächlich nach mehr Autonomie oder Unabhängigkeit von Peking, das deshalb mit Repression reagieren muss, wodurch es bei der Bevölkerung noch unbeliebter wird – was wiederum den USA und ihren »NGOs« in die (weitreichenden) Hände spielt.

Gleichzeitig erhöhen die USA die Präsenz in Chinas Nachbarstaaten wie Südkorea, Japan, den Philippinen, Vietnam und Myanmar und den Druck auf Chinas Partner und Lieferanten wie Russland,

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Hinweise Juli 2019

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12-07-19 10:22:00,

Migration

Econimica hat die neusten UNO-Daten zur globalen Bevölkerungsentwicklung ausgewertet und grafisch dargestellt. Die folgende Abbildung zeigt den zentralen Grund für die westliche Migrationspolitik: Ab circa 2025 wird die Bevölkerung in den reichen Ländern erstmals seit der Industriellen Revolution insgesamt schrumpfen, wodurch das auf Wachstum angewiesene Wirtschaftssystem und die zugehörigen Finanzmärkte innerhalb kurzer Zeit kollabieren würden.

Um dies zu verhindern und gleichzeitig mit Blick auf die Globalisierung die kleinräumig-national­staatlichen Strukturen zu überwinden, wurden Mechanismen zur sofortigen und langfristigen Aufnahme von mehreren Millionen Migranten geschaffen, deren Einkommen mangels niedrig­qualifizierten Arbeitsplätzen künftig allerdings größtenteils durch Sozialhilfe bzw. eine Art Grundeinkommen bereitgestellt werden muss.

Der ehemalige UNO-Mi­gra­tions­beauftragte Peter Sutherland, zuvor Ge­ne­ral­di­rek­tor der Welt­handels­organisation WTO, Wett­be­werbs­kommissar der EU und Präsident von Goldman Sachs International, forderte die EU mit Blick auf das Wirtschaftswachstum bereits 2012 auf, »ihr Möglichstes« zu tun, um die »ethnische Homogenität« der EU-Staaten durch Migration zu »unterminieren«.

Siehe auch: Migration und Medien

Bevölkerungsentwicklung in reichen und armen Ländern (Econimica/UNO 2019)
Warum berichtet die NZZ bisweilen migrationskritisch?

Aus zwei Gründen: Erstens ist die NZZ angesichts des rapide schrumpfenden Schweizer Print-Werbemarktes auf die deutschen Leser angewiesen, die von der gleichklingenden deutschen Presse enttäuscht sind. Zweitens aber wissen die Wirtschaftskapitäne im NZZ-Aufsichtsrat, was die deutsch-europäische Migrationspolitik für die Schweiz letztlich bedeutet.

Jene deutschen Leser, die glauben, mit der NZZ endlich eine kritische Zeitung gefunden zu haben (»das neue Westfernsehen«), laufen freilich direkt in die nächste Propagandafalle.

Geopolitische Pädokriminalität

  • US-Milliardär Jeffrey Epstein wurde Anfang Juli verhaftet. Der ehemalige US-Staats­anwalt Acosta – der ihn 2007 noch schonte – erklärte 2016 dazu: »Mir wurde gesagt Epstein gehört zu einem Geheimdienst und ich solle die Finger davon lassen.« Epstein war zudem Mitglied des Council on Foreign Relations (CFR) und der Trilateralen Kommission.
  • Die Belgierin Anneke Lucas, die von sich sagt, in den 1970er-Jahren als sechs- bis zwölfjähriges Mädchen in pädokriminellen Elitennetzwerken missbraucht worden zu sein, behauptet in einem neuen Text, 1972 auch einem ehemaligen deutschen Bundeskanzler zugeführt worden zu sein. Sie belegt dies allerdings in keiner Weise, weshalb weiterhin Skepsis angebracht ist.
  • Der österreichische Staatsanwalt,

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Hinweise

hinweise

07-06-19 07:30:00,

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  1. Drei kritische Texte zur westlichen Dar­stel­lung der Ereignisse auf dem Tiananmen-Platz von 1989: Infosperber: Die Wahrheit über das Pekinger Tiananmen-Massaker; Rubikon: Das Fake-Massaker; MoA: Tian An Men Square – What Really Happened
  2. Der in der Schweiz lebende Publizist Alex­an­der Dorin ist einer der bekanntesten Kritiker der westlichen Darstellung der Jugoslawienkriege im Allgemeinen und Srebrenica im Besonderen. In einem aktu­el­len Interview spricht er über seine für viele wohl kaum vorstellbaren Erfahrungen mit Schweizer Medien, Polizei und Justiz (ab Minute 28). Vgl.: Das gewünschte Narrativ.
  3. Ein Mitarbeiter der Schweizer Bundes­an­walt­schaft ermittelte im Fall Magnitsky und kam zum Schluss, dass der maßgebende Bericht eines Schweizer Europarat­politikers »unglaub­würdig« sei: Der Politiker sei Investor Browder »zu hundert Prozent auf den Leim gekrochen«. Wenig später wurde der Mitarbeiter entlassen und mit einem Strafverfahren überzogen. »Zum Dank für meinen Einsatz für die Schweiz werde ich vernichtet.« (Zum Film: The Magnitsky Act)
  4. MH17: Der malaysische Premierminister sieht bisher »keine Evidenz« dafür, dass Russland für den Abschuss der MH17 im Juli 2014 verantwortlich ist und merkte an, dass Malaysia von der Untersuchung ausge­schlos­sen worden sei. »Die Idee war nicht herauszufinden was passierte, sondern die Verantwortung den Russen zuzuschieben. Das war keine neutrale Untersuchung.«
  5. Journalist Matthias Holland-Letz betätigte sich als Wikipedia-Autor zu (geo-)poli­ti­schen Themen und schilderte seine Erfahrungen im Medienmagazin Journalist. Dabei geht er auch auf die Bedeutung der Urteile des LG Berlin und LG Hamburg ein. (Vgl.: Urteil im Wikipedia-Prozess)

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Notizen und Hinweise

notizen-und-hinweise

26-01-19 03:55:00,

Kommentierte Notizen und Hinweise zum Thema Medien, Propaganda und Geopolitik.

  • Venezuela: Ein klassisches Szenario L. Ausgang ungewiss.
  • Angelina Jolie (CFR): Besucht nach Tripolis und Raqqa nun das NATO-Hauptquartier.
  • »Newsguard«: Neu vorinstalliert im mobilen Edge-Browser. Beide CEOs und vier von sieben Beiräten sind CFR-Mitglieder (darunter ein ehemaliger CIA- und NSA-Direktor). Welche »News« da wohl »beschützt« werden sollen?
  • Presserat: »Agenturmeldungen bedürfen keiner Überprüfung« (Wo kämen wir da auch hin?)
  • Wikipedia: Eine Wikipedia-Fußnote zum deutschen Chef der »Integrity Initiative«? Nicht erlaubt, da keine »reputable Quelle« über seine Mitarbeit berichtet hat. (Manchmal ist eben auch die Realität nicht reputabel genug.) Cf. Die Wikipedia-Analyse; cf. Die Integrity-Initiative.
  • Republik: Der Textchef kommt vom deutschen (Soros-finanzierten) Facebook-Zensor Correctiv; NATO-kritische Medien verbreiten ihmgemäß »Verschwörungstheorien«. (Republik?)
  • RT Deutsch: »Kein journalistisches Informationsmedium«, sagt der DJV-Vorsitzende. Das ist medien­stra­tegisch gesprochen korrekt; die Reduzierung auf angebliche »Fake News« verkennt jedoch die Komplexität moderner russischer Propaganda. (Nebenbei gefragt: Wie journalistisch sind NZZ & Co., wenn es um Geopolitik geht? Cf. Die NZZ-Studie.)
  • Youtube: Auf YT nach kontroversen Themen suchen? Wenn da bloß diese Blacklist nicht wäre.
  • Magnitsky: Regisseur Nekrasov im Interview: »Und meine Erfahrungen beim Versuch, den Film im Westen zu veröffentlichen, haben mich wirklich erschreckt. Es gibt eine sehr effiziente Zensur, still und leise, aber wirksam und konsequent.« (Zum Film: The Magnitsky Act)
  • Kashoggie: »Did Kashoggie Really Die?« Basierend auf den Vor-Ort-Recherchen der FBI-Whistle­blowerin Sibel Edmonds, die von einer »PsyOp« spricht, um MBS unter Druck zu setzen.
  • Human Rights Watch: »Menschenrechte und Meinungsmache« (Hinweis: Der HRW-Direktor ist langjähriges CFR-Mitglied und ipso facto Teil der transatlantischen Informationsmatrix.)
  • Saläre von US TV-Moderatoren: $69 Millionen für Megyn Kelly (Warum Bankdirektor werden?)
  • Pharma: US-Regierungsexperte für Impfschäden warnte 2007 vor Autismus-Risiko, wurde sogleich entlassen. Mit erhellenden Statements von Kongress­abgeordneten zum Einfluss der Pharma.

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