1999: Der Holocaust als Rechtfertigung für einen Angriffskrieg

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23-03-19 12:58:00,

Bombardierung von Belgrad. Erste ZIele waren Rundfunk- und Fernsehsender. Bild: Darko Dozet/CC BY-SA-3.0

Vor 20 Jahren begann der Kosovo-Krieg: Von Ursachen, Hintergründen und Folgen eines bis heute kaum aufgearbeiteten Ereignisses

Vom 24. März 1999 an bombardierte die NATO 78 Tage lang Jugoslawien, bis es im Juni die Stationierung westlicher Soldaten in seiner Krisenprovinz Kosovo akzeptierte. Begründet wurde der Luftkrieg damit, den Albanern im Kosovo gegen die Unterdrückung durch Serbien zu helfen. Weil aber keine Ermächtigung durch den UN-Sicherheitsrat vorlag (Russland und China unterstützten zwar Sanktionen, drohten aber im Kriegsfall mit einem Veto), argumentierte man damit, einen drohenden Völkermord zu verhindern.

Von einem “neuen Auschwitz” (so der damalige deutsche Außenminister Joseph “Joschka” Fischer) konnte allerdings keine Rede sein (Konstruktion von Medienrealität im Kosovo-Krieg). UNO-Generalsekretär Kofi Annan etwa stellte fest, dass Serben und Albaner gleichermaßen die Verantwortung für den jahrelangen politischen Konflikt, der ab 1998 zum Bürgerkrieg eskaliert war, trügen. Er rief zu einer politischen Lösung auf, die aber von allen Konfliktparteien – Serbien, UÇK und NATO – ignoriert wurde.

Teil 1: “Testfall für die Rolle der NATO in Europa nach dem Ende des Kalten Kriegs”

Während das Transatlantische Bündnis jegliche Verantwortung für die Eskalation dem “neuen Hitler” Slobodan Milošević zuschrieb, verhinderten die Luftangriffe indes nicht, dass Hunderttausende vor serbischen Vertreibungen und westlichen Bomben flohen. Die NATO wiederum beschloss im April 1999 anlässlich ihres 50. Geburtstags, zukünftig weltweit zugunsten von unterdrückten Völkern einzugreifen. Was die einen als Schritt zur globalen Friedenssicherung begrüßten, kritisierten andere als Verwandlung eines Verteidigungs- in ein Angriffsbündnis und somit als Schritt Richtung neuer Angriffskriege.

Als Begründung für den Völkerrechtsbruch wurde im Fall Kosovo dezidiert die Geschichte des 20. Jahrhunderts bemüht. Die richtigen Lehren aus der Shoa, aus dem Massenmord der Nationalsozialisten an den europäischen Juden, zu ziehen, bedeute, so die einen, jeden “potentiellen Holocaust” bereits im Ansatz militärisch zu verhindern. Die anderen wiederum bekrittelten, dass damit der historische Holocaust seiner Einzigartigkeit beraubt werde, indem er mit zahllosen Bürgerkriegsereignissen weltweit gleichgesetzt werde. Zudem, so der Einwand der Friedensforschung, könne das Menschenrechtsargument nahezu beliebig verwendet werden, um über ökonomische, strategische und geopolitische Interessen der NATO-Mitglieder hinwegzutäuschen.

Historisch bedingte Schuldgefühle oder ökonomisch-militärisches Kalkül?

Spielte also beim Versuch,

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A holocaust was what the Americans did to the Germans – PaulCraigRoberts.org

a-holocaust-was-what-the-americans-did-to-the-germans-8211-paulcraigroberts.org

11-01-19 04:36:00,

A holocaust was what the Americans did to the Germans

Eisenhower’s Starvation Order

By James Bacque

Never had so many people been put in prison. The size of the Allied captures was unprecedented in all history. The Soviets took prisoner some 3.5 million Europeans, the Americans about 6.1 million, the British about 2.4 million, the Canadians about 300,000, the French around 200,000. Uncounted millions of Japanese entered American captivity in 1945, plus about 640,000 entering Soviet captivity.

As soon as Germany surrendered on 8 May 1945, the American Military Governor, General Eisenhower, sent out an “urgent courier” throughout the huge area that he commanded, making it a crime punishable by death for German civilians to feed prisoners. It was even a death-penalty crime to gather food together in one place to take it to prisoners … The order was sent in German to the provincial governments, ordering them to distribute it immediately to local governments. Copies of the orders were discovered recently in several villages near the Rhine … The message [which Bacque reproduces] reads in part: “… under no circumstances may food supplies be assembled among the local inhabitants in order to deliver them to the prisoners of war. Those who violate this command and nevertheless try to circumvent this blockade to allow something to come to the prisoners place themselves in danger of being shot….”

Eisenhower’s order was also posted in English, German and Polish on the bulletin board of Military Government Headquarters in Bavaria, signed by the Chief of Staff of the Military Governor of Bavaria. Later it was posted in Polish in Straubing and Regensburg, where there were many Polish guard companies at nearby camps. One US Army officer who read the posted order in May 1945 has written that it was “the intention of Army command regarding the German POW camps in the US Zone from May 1945 through the end of 1947 to exterminate as many POWs as the traffic would bear without international scrutiny.”

… The [American] army’s policy was to starve [German] prisoners, according to several American soldiers who were there. Martin Brech, retired professor of philosophy at Mercy college in New York, who was a guard at Andernach in 1945, has said that he was told by an officer that “it is our policy that these men not be fed.” The 50,000 to 60,000 men in Andernach were starving,

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