Ein Wegbereiter des Holocaust als Chef des Kanzleramtes

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01-03-20 12:01:00,

Die NachDenkSeiten hatten sich bereits in den letzten Wochen kritisch mit der Geschichte der CDU auseinandergesetzt. Albrecht Müller und Oskar Lafontaine beschäftigten sich dabei mit der Propaganda und der Lebenslüge der CDU. Ins gleiche Horn stößt die Schriftstellerin und Journalistin Daniela Dahn, die den NachDenkSeiten einen gut zum Thema passenden Auszug aus ihrem aktuellen Buch „Der Schnee von gestern ist die Sintflut von heute“ zur Verfügung gestellt hat.

Warum ausgerechnet der DDR-Antifaschismus das größte Hassobjekt der westdeutschen Elite war und ist, habe ich lange nicht verstanden. Gut, die DDR-Historiker und Juristen hatten bei der Aufarbeitung von Schuld und Mitverantwortung an den Verbrechen der Nazis einen gewaltigen Vorsprung. Das galt nicht nur für die KZ-Forschung, sondern auch für persönliche Verstrickungen Einzelner, die Rückschlüsse auf die Strukturen des Systems zuließen. Die DDR-Führung hatte dabei den Vorteil, über die nötigen Archive zu verfügen und auch zusätzliche politische Motive zu haben. Denn viele der Belasteten waren inzwischen im Westen hohe Funktionsträger. Daraus aber ausschließlich auf den Willen zu Propaganda gegen die Bundesrepublik zu schließen, greift zu kurz. Kein Zeithistoriker vermag zu sagen, wie denn in dieser ungeheuerlichen Causa Globke eine Aufklärung hätte aussehen sollen, die nicht unweigerlich dem Ansehen der Bundesrepublik erheblichen Abbruch getan hätte. Die Herabwürdigung wuchs aus der Sache selbst.

Nestbeschmutzung wurde auch dem mutigen Ausnahmejuristen Fritz Bauer bösartig unterstellt. Als Generalstaatsanwalt in Hessen wollte der Initiator des Eichmann- und der Auschwitzprozesse auch Hans Globke in Frankfurt am Main den Prozess machen. Er hatte dazu insgeheim von der Generalstaatsanwaltschaft der DDR Dokumente besorgt, denn die hatte die Personalakte Globkes. Bauer riskierte viel, nach dem damaligen politischen Strafrecht der BRD hatte er damit den Tatbestand des Landesverrats erfüllt. Als Adenauer von den Prozessplänen erfuhr, wurde Bauer massiv öffentlich attackiert und dem SPD-Ministerpräsidenten Georg August Zinn, gedroht, jede Zusammenarbeit zwischen CDU und SPD einzustellen. Bauers Ermittlungen gegen Globke mussten an die Staatsanwaltschaft Bonn abgegeben werden und wurden dort so schnell wie möglich eingestellt.

Nun blieb nur noch die DDR. Viele Antifaschisten hatten in Haft oder Exil ähnliche Leidensgeschichten erfahren, wie die Politbüromitglieder Hermann Axen, der Auschwitz überlebt hatte oder Albert Norden, Sohn eines Rabbiners, der erst nach der Rückkehr aus dem US-Exil erfuhr, dass sein Vater in Auschwitz vergast wurde. Man kann ihnen allen nicht absprechen,

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Auschwitz und der Holocaust – www.themen-der-zeit.de

auschwitz-und-der-holocaust-–-wwwthemen-der-zeit.de

18-02-20 11:01:00,

18. Februar 2020

Auschwitz-Ausstellung der 13. Klasse im Musiksaal der Rudolf Steiner Schule in Borchen

red.-tdz. Der Geschichtsunterricht gehört zu den wichtigen Fächern an bundesdeutschen Schulen. Ist doch das Wissen und das Verständnis für historische Vorgänge eine wichtige Voraussetzung für das Handeln in der Gegenwart und natürlich auch im Hinblick auf unsere Zukunft.

Wie Geschichtsunterricht auch stattfinden kann, erzählt Jannik Büker, ein Schüler der Klasse 13 der Rudolf-Steiner-Schule Schloss Hamborn: “Nachdem wir uns in der 12 Klasse innerhalb der Geschichtsepoche intensiv mit dem Nationalsozialismus und dem Holocaust beschäftigt hatten und hier auch die NS Ausstellung in der Wewelsburg besucht haben, hatten viele in der Klasse das Empfinden, sich nicht genug mit dem Thema beschäftigt zu haben. Trotz der Zahlen, Bilder und Filmaufnahmen hatten wir das Gefühl, zwar etwas über die Zahlen zu wissen, Bilder und Filmaufnahmen zu kennen, aber ein echtes Verständnis, ein Begreifen all dieser schrecklichen Ereignisse fehlte uns irgendwie.”

So entstand der Gedanke, dem Wissen ein Begreifen folgen zu lassen. Kurzerhand wurde der Entschluss gefasst, eine Fahrt nach Auschwitz zu organisieren und am Ende der Fahrt eine kleine Ausstellung zu konzipieren, um die Eindrücke, Erlebnisse und Erfahrungen mit den Mitschülerinnen und Mitschülern zu teilen. 
Vor dieser Fahrt fand auch das obligatorische Klassenspiel-Projekt der 12. Klasse und des Berufskollegs (BEKO1) statt. Jannik: “Wir hatten uns für das Stück „Das Experiment“ entschieden, das sich mit der Frage nach der Entstehung des Bösen beschäftigt und sich dabei an die Verbrechen des Holocausts anlehnt.”

Auschwitz zu besuchen war für alle in der Klasse eine sehr einprägsame und intensive Erfahrung, erzählt Jannik: “Durch diese Orte zu gehen an denen diese schrecklichen Dinge geschehen sind, die Berge an Schuhen, Haaren und Brillen zu sehen, bringt einen so nah an die Geschichte, an die Opfer heran, dass Gesichter, Namen, aber auch die Zahlen und bekannten Fakten plötzlich zum Greifen nah werden und doch muss ich sagen, dass es schwerfällt, es in Gänze zu erfassen.”

Die Eindrücke und Erlebnisse haben die SchülerInnen visualisiert und insgesamt dreimal präsentiert, darunter auch einmal im Altenwerk Schloss Hamborn. Zelda Oebbeke (Bild) zeigt ein Netz auf einem Brett mit Nägeln und schwarzen Bindfäden und sagt: “Das Netz symbolisiert die NS-Propaganda-Arbeit, den Holocaust zu realisieren und durchzusetzen. Viele Menschen haben partizipiert. Sie haben Hitler geholfen dieses Netz aus rechtem Gedankengut zu erschaffen,

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The German Holocaust: Germany’s War, Chapter 7: History’s Most Terrifying Peace – PaulCraigRoberts.org

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04-02-20 08:04:00,

The  war propaganda that demonized Germany and made Dwight D. Eisenhower into a war criminal also made mass rapists out of the allied troops at the expense of 2,000,000 German girls and women.  “The Greatest Generation” indeed.

Germany’s War by John Wear: https://www.amazon.com/GERMANYS-WAR-Origins-Aftermath-Atrocities/dp/0982344899/ref=sr_1_1?crid=1CODKQLIYA3ZW&keywords=john+wear+germany%27s+war&qid=1578315223&s=books&sprefix=John+Wear%2Caps%2C169&sr=1-1 

Germany’s unconditional surrender to the Allies marked the end of a long nightmare for German citizens and the beginning of an uncertain future. Most Germans assumed that as bad as the coming weeks and months might be, the worst of their death and suffering was behind them. However, although World War II was history’s most catastrophic and destructive war, the death and suffering of Germans increased after the end of the war. What lay ahead for Germany was, as Time magazine later phrased it, “history’s most terrifying peace.”1

Allies Warn Germany of Terrifying Peace

Numerous writers had warned of the terrible consequences that Germans would face if Germany lost the war. In his widely read book Germany Must Perish, Theodore Kaufman wrote:

This time Germany has forced a total war upon the world. As a result, she must be prepared to pay a total penalty. And there is one, and only one, such total penalty: Germany must perish forever! In fact—not in fancy! . . . The goal of world-dominion must be removed from the reach of the German and the only way to accomplish that is to remove the German from the world. . . . There remains then but one mode of ridding the world forever of Germanism—and that is to stem the source from which issue those war-lusted souls, by preventing the people of Germany from ever again reproducing their kind.2

Kaufman concluded that all German men and women should be sterilized to eliminate Germanism and its carriers.3 Many leading American journals such as Time magazine and The Washington Post expressed strong support for this genocidal concept.4

At the Quebec Conference in September 1944 between Roosevelt and Churchill, the Allied leaders announced the adoption of the Morgenthau Plan. Named after the U.S. Secretary of the Treasury Henry Morgenthau, the objective of the Morgenthau Plan was to de-industrialize Germany and diminish its people to a pastoral existence once the war was won.

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Why are Israel’s top Holocaust scholars so willing to deny this genocide? | Opinion

why-are-israel’s-top-holocaust-scholars-so-willing-to-deny-this-genocide?-|-opinion

03-10-19 12:53:00,





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Israel News

I expected some solidarity with fellow victims of a twentieth century European genocide. I found, instead, senior Israeli Holocaust experts happily co-opted into Serbian revisionism and denial. The reasons aren’t pretty

The Potocari memorial center sits amidst lush countryside and thickly forested hills. On a hot summer s day, the scent of cut grass and clover drifts over the graveyard where thousands of plain white…

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    1999: Der Holocaust als Rechtfertigung für einen Angriffskrieg

    1999-der-holocaust-als-rechtfertigung-fur-einen-angriffskrieg

    23-03-19 12:58:00,

    Bombardierung von Belgrad. Erste ZIele waren Rundfunk- und Fernsehsender. Bild: Darko Dozet/CC BY-SA-3.0

    Vor 20 Jahren begann der Kosovo-Krieg: Von Ursachen, Hintergründen und Folgen eines bis heute kaum aufgearbeiteten Ereignisses

    Vom 24. März 1999 an bombardierte die NATO 78 Tage lang Jugoslawien, bis es im Juni die Stationierung westlicher Soldaten in seiner Krisenprovinz Kosovo akzeptierte. Begründet wurde der Luftkrieg damit, den Albanern im Kosovo gegen die Unterdrückung durch Serbien zu helfen. Weil aber keine Ermächtigung durch den UN-Sicherheitsrat vorlag (Russland und China unterstützten zwar Sanktionen, drohten aber im Kriegsfall mit einem Veto), argumentierte man damit, einen drohenden Völkermord zu verhindern.

    Von einem “neuen Auschwitz” (so der damalige deutsche Außenminister Joseph “Joschka” Fischer) konnte allerdings keine Rede sein (Konstruktion von Medienrealität im Kosovo-Krieg). UNO-Generalsekretär Kofi Annan etwa stellte fest, dass Serben und Albaner gleichermaßen die Verantwortung für den jahrelangen politischen Konflikt, der ab 1998 zum Bürgerkrieg eskaliert war, trügen. Er rief zu einer politischen Lösung auf, die aber von allen Konfliktparteien – Serbien, UÇK und NATO – ignoriert wurde.

    Teil 1: “Testfall für die Rolle der NATO in Europa nach dem Ende des Kalten Kriegs”

    Während das Transatlantische Bündnis jegliche Verantwortung für die Eskalation dem “neuen Hitler” Slobodan Milošević zuschrieb, verhinderten die Luftangriffe indes nicht, dass Hunderttausende vor serbischen Vertreibungen und westlichen Bomben flohen. Die NATO wiederum beschloss im April 1999 anlässlich ihres 50. Geburtstags, zukünftig weltweit zugunsten von unterdrückten Völkern einzugreifen. Was die einen als Schritt zur globalen Friedenssicherung begrüßten, kritisierten andere als Verwandlung eines Verteidigungs- in ein Angriffsbündnis und somit als Schritt Richtung neuer Angriffskriege.

    Als Begründung für den Völkerrechtsbruch wurde im Fall Kosovo dezidiert die Geschichte des 20. Jahrhunderts bemüht. Die richtigen Lehren aus der Shoa, aus dem Massenmord der Nationalsozialisten an den europäischen Juden, zu ziehen, bedeute, so die einen, jeden “potentiellen Holocaust” bereits im Ansatz militärisch zu verhindern. Die anderen wiederum bekrittelten, dass damit der historische Holocaust seiner Einzigartigkeit beraubt werde, indem er mit zahllosen Bürgerkriegsereignissen weltweit gleichgesetzt werde. Zudem, so der Einwand der Friedensforschung, könne das Menschenrechtsargument nahezu beliebig verwendet werden, um über ökonomische, strategische und geopolitische Interessen der NATO-Mitglieder hinwegzutäuschen.

    Historisch bedingte Schuldgefühle oder ökonomisch-militärisches Kalkül?

    Spielte also beim Versuch,

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    A holocaust was what the Americans did to the Germans – PaulCraigRoberts.org

    a-holocaust-was-what-the-americans-did-to-the-germans-8211-paulcraigroberts.org

    11-01-19 04:36:00,

    A holocaust was what the Americans did to the Germans

    Eisenhower’s Starvation Order

    By James Bacque

    Never had so many people been put in prison. The size of the Allied captures was unprecedented in all history. The Soviets took prisoner some 3.5 million Europeans, the Americans about 6.1 million, the British about 2.4 million, the Canadians about 300,000, the French around 200,000. Uncounted millions of Japanese entered American captivity in 1945, plus about 640,000 entering Soviet captivity.

    As soon as Germany surrendered on 8 May 1945, the American Military Governor, General Eisenhower, sent out an “urgent courier” throughout the huge area that he commanded, making it a crime punishable by death for German civilians to feed prisoners. It was even a death-penalty crime to gather food together in one place to take it to prisoners … The order was sent in German to the provincial governments, ordering them to distribute it immediately to local governments. Copies of the orders were discovered recently in several villages near the Rhine … The message [which Bacque reproduces] reads in part: “… under no circumstances may food supplies be assembled among the local inhabitants in order to deliver them to the prisoners of war. Those who violate this command and nevertheless try to circumvent this blockade to allow something to come to the prisoners place themselves in danger of being shot….”

    Eisenhower’s order was also posted in English, German and Polish on the bulletin board of Military Government Headquarters in Bavaria, signed by the Chief of Staff of the Military Governor of Bavaria. Later it was posted in Polish in Straubing and Regensburg, where there were many Polish guard companies at nearby camps. One US Army officer who read the posted order in May 1945 has written that it was “the intention of Army command regarding the German POW camps in the US Zone from May 1945 through the end of 1947 to exterminate as many POWs as the traffic would bear without international scrutiny.”

    … The [American] army’s policy was to starve [German] prisoners, according to several American soldiers who were there. Martin Brech, retired professor of philosophy at Mercy college in New York, who was a guard at Andernach in 1945, has said that he was told by an officer that “it is our policy that these men not be fed.” The 50,000 to 60,000 men in Andernach were starving,

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