Das Ideal als Kraftquelle

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29-11-19 10:33:00,

Richtet sich mein Blick auf die Weltsituation mit ihren illegalen Kriegen, den Attentaten, Rassenhass und falschen Ideologien, den Lügen, Suggestionen, Manipulationen, zerstörerischen Diffamierungen und vielem Schrecklichen mehr, so kann ich ein gewisses Erschauern, einen tiefen Schmerz in der Seele, ein Angstgefühl und eine heranschleichende Resignation und Hoffnungslosigkeit oft schwer mehr bezwingen.

Die Gräueltaten, zu denen Menschen fähig sind, nehmen mir den Atem. Der Geist wird weitestgehend verneint, der schier unersättliche Materialismus bejubelt und gefeiert. Ein dunkles, keineswegs menschenwürdiges Bild bietet sich meinem Blick.

Soll Resignation die einzige Lösung sein? Ist der Mensch den Machenschaften von Geld- und Machtgierigen hilflos ausgeliefert? Niemals!!!

Ich wende meinen Blick auf das wahre Wesen des Menschen, das nicht auf Körper, Emotion und Intellekt beschränkt ist. Er besitzt Geist, ein großes Potential, eine Schöpferkraft, und kann mit Weisheit, Empathie und Mut durchaus bis in die Weltgeschehnisse verändernd wirken.

Viele haben es uns vorgemacht: Mahatma Gandhi, Martin Luther King, Nelson Mandela und einige mehr. Sie alle hatten einen Traum oder — ich möchte es deutlicher ausdrücken — sie hatten ein großes Ideal, das über ihre eigenen Bedürfnisse weit hinausreichte. Es war getragen von wahrer Menschenliebe. Dieses Ideal wurde zu lebensnaher Vorstellung und fand schließlich seine Form in der irdischen Wirklichkeit.

William Wilberforce, ein britischer Parlamentarier aus dem 18. Jahrhundert, setzte — erschüttert über die unmenschlichen Bedingungen des Sklavenhandels — all seine Kraft und Arbeit ein, um ein Gesetz zur Abschaffung des Sklavenhandels zu schaffen. Er hat es erreicht und sein großes Ideal verwirklicht.

Die Geschwister Scholl, Dietrich Bonhoeffer und viele mehr gingen in den Widerstand gegen das grausame Naziregime und opferten ihr Leben. Auf solch große Taten wende ich den Blick und spüre, dass mich dies aufrichtet, dass sie mir Mut machen und Hoffnung schenken. Es gibt sie immer noch, diese Menschen, die ich mir als große Vorbilder vor Augen führe.

Edward Snowden, jetzt im Exil, und Julian Assange, verfolgt, verleumdet und verhaftet, haben an ihrem hohen Ideal für Wahrheit und gutem Journalismus festgehalten.

Der Geistforscher Heinz Grill, der sich trotz übelster Verleumdungen und Diffamierungen weiterhin unermüdlich für die Freiheit und Individualisierung der Menschen und für die Erkenntnisse der feinstofflichen Welten einsetzt.

Der Historiker und Friedensforscher Daniele Ganser, der in zahlreichen Vorträgen die erwiesenen Machenschaften und Lügen der Mächtigen aufdeckt,

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