Imperium USA: „Die skrupellose Weltmacht“ – Historiker Daniele Ganser Exklusiv

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09-07-20 04:31:00,

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Buchkritik: «Imperium USA» von Daniele Ganser

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13-05-20 09:29:00,

Erich Gysling / 13. Mai 2020 –

Gansers Buch zur «skrupellosen Weltmacht USA» zeigt nur «eine Perspektive unter vielen möglichen Perspektiven».

Der Historiker Daniele Ganser versieht den Titel seines neuen Buchs «Imperium USA» mit dem Untertitel «Die skrupellose Weltmacht». Er bezieht sich da nicht nur auf die Aussenpolitik der Trump-Administration, sondern greift weit in der Geschichte zurück, bis in die Epoche der Inbesitznahme des nordamerikanischen Kontinents durch die Einwanderer und die Ausrottung der «Indianer» – und, detailliert, vor allem in die Zeit um den Zweiten Weltkrieg und, noch detaillierter, in die Jahrzehnte danach und bis ins Jahr 2020.

Er recherchierte so ziemlich das ganze Spektrum des globalen Anspruchs der USA, immer mit Fokus auf aussenpolitische Strategien. «Keine andere Nation hat seit 1945 so viele andere Länder bombardiert wie die USA. Kein anderes Land hat seit 1945 so viele Regierungen gestürzt und war in so vielen offenen und verdeckten Konflikten verstrickt wie die USA. Kein anderes Land der Welt unterhält in so vielen anderen Ländern Militärstützpunkte, exportiert so viele Waffen und unterhält einen so hohen Rüstungsetat wie die USA.»

Fast am Anfang merkt der Autor an: «Über die USA ist schon viel geschrieben worden. Auch dieses Buch ist nur eine Perspektive unter vielen möglichen Perspektiven.» Ja, da kann ich nur zustimmen – es gibt auch andere Perspektiven. Etwa jene, die besagt, dass die USA zwar ihre Macht sehr oft eigennützig eingesetzt haben, dass aber die meisten Interventionen letzten Endes Schlimmstes verhindert hätten.

Ich teile diese «milde» Sichtweise nicht – oder lasse sie nur für Ausnahmefälle gelten. Ja, die Vereinigten Staaten setzen ihre politische, wirtschaftliche, finanztechnische Übermacht gezielt und oft skrupellos ein. Jüngstes Beispiel: das Diktat, das die US-Politik und auch die US-Banken global ausüben, um die Sanktionen (nennen wir es besser einen Wirtschaftskrieg) gegen Iran durchzusetzen. Oder die (angestrebte) finanzielle Strangulierung der WHO in der Corona-Krise. Nur: Ist das – und mehr – nicht erst durch Donald Trump so geworden? Da vertritt Daniele Ganser eine andere Meinung: Er sieht Kontinuität in der «Skrupellosigkeit». Und verweist u.a. auf Meinungsumfragen, die, international, bereits in der Obama-Zeit gemacht wurden und die darauf hinwiesen, dass auch Obamas Amerika in relativ breiten Bevölkerungskreisen in und ausserhalb Europas mit Misstrauen betrachtet wurde.

Wie erklärt sich das? War Obama nicht darauf bedacht,

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Ignorantes Imperium

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14-03-20 02:07:00,

von Larry Romanoff

„Tests auf das Coronavirus sind in New York City noch nicht verfügbar.“ Alle Berichte besagen, dass die US Centers for Disease Control (CDC), nicht auf das neue Coronavirus testen und dass es in den USA ohnehin keine zuverlässigen Tests gibt. Das ist in diesem Bereich bar jeder rationalen Erklärung. In den USA gibt es vielleicht viele Tausende von Coronavirus-Infektionen, was jedoch niemand weiß, da die CDC nicht auf das Virus testet. Die CDC hat eine Reihe von Testkits produziert, die reine Zufallsergebnisse, positiv oder negativ, lieferten, dem folgte die Anweisung, die Testkits als unzuverlässig zu verwerfen (1).

Mehrere US-Bundesstaaten sagten, dass die neuen Testkits nicht funktionierten, andere erklärten, sie seien völlig unzuverlässig (2). New York City berichtete, dass die von der Regierung ausgegebenen Tests fehlerhaft seien und „man sich nicht darauf verlassen könne, dass sie ein genaues Ergebnis liefern“. Diese fehlerhaften Testkits wurden jedenfalls in die ganze Welt verschickt, aber meines Wissens hat die CDC diese Informationen an niemanden außerhalb der USA weitergegeben.

Zudem haben amerikanische Krankenhäuser infizierte Patienten auf der Grundlage dieser fehlerhaften Tests entlassen, wobei die CDC erklärte, in vielen Situationen seien die Testergebnisse bei denselben Patienten abwechselnd negativ und positiv ausgefallen (3).

Eine US-Medienquelle sagte, dass Kalifornien im gesamten Bundesstaat nur 200 geeignete Testkits habe und nur ein paar weitere irgendwo anders im Land. Ich konnte jedoch keinen Beweis dafür finden, dass die CDC scheinbar nichts weiter tut, als neue Testkits vorzubereiten. Die Ursache, warum die CDC keine COVID-19-Infektionen feststellen kann, liegt wohl darin begründet, dass die CDC nicht testet, auf jeden Fall nicht in der Lage ist, zuverlässige Tests durchzuführen.

Man kann seine Freude daran haben, über die USA zu spotten, darüber, dass sie nicht in der Lage sind, zuverlässige Tests durchzuführen. Da die Amerikaner nicht generell unfähig sind, wirft das leider viele Fragen auf.

Es scheint bizarr, dass die CDC zwar schnell zuverlässige Tests entwickeln und landesweit anwenden könnte, es aber offenbar vorzieht, dies nicht zu tun, und das zu einer Zeit, in der Kalifornien und andere Staaten bereits den Notstand erklärt haben und das Weiße Haus Flüge nach China storniert und 2 Milliarden Dollar für die Finanzierung der Virusinfektion beantragt hat.

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Das Imperium schlägt zurück

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30-03-19 09:12:00,

Ob Friday-for-Future, die Gelbwesten in Frankreich oder nun die riesige, länderübergreifende Protestwelle gegen die EU-Urheberrechtsreform, insbesondere Artikel 11 und 13, unter dem Motto #saveyourinternet – wenn eine Bewegung der herrschenden Politik zuwiderläuft, wird sie mit allen Mitteln aus dem Diffamierungs-Repertoire bekämpft.

Welche Anschuldigungen und Verschwörungstheorien wurden bei dieser Bewegung nicht bereits aus dem Arsenal geholt? Ein Beispiel: Die fünf Millionen Unterschreiber der Petition gegen Artikel 13 seien allesamt nur Bots, hieß es aus den Reihen der CDU. Als dann auf den Demos im Chor ertönte, „Wir sind keine Bots“, waren die Demonstranten in den Augen der CDU-Politiker von den großen Internet-Giganten gekauft.

Ich selbst, Nicolas Riedl, habe an einer der größten Demos gegen die Urheberrechtsreform in München mit knapp 50.000 Demonstranten teilgenommen. Dass man dafür Geld von YouTube und Google bekommen würde, wusste ich nicht. Über Leserzuschriften, die mir sagen können, wohin ich meine Selfies von der Demo schicken kann, um die Bezahlung noch nachträglich zu erhalten, wäre ich sehr dankbar!

Die Anschuldigung, man sei nur ein Bot, mag vielleicht auf die Verzweiflung der Befürworter zurückzuführen sein. Aus der überheblichen Politik ist man zudem nichts anderes gewohnt. Wo der Spaß aber tatsächlich aufhört, ist der Kommentar von Thomas Schmid in der WELT aus dem Hause Springer.

Wer sich bei jeder Textzeile dieses Kommentars bewusst macht, in welchem Medium er veröffentlicht wurde, dem erscheint das Ganze sehr surreal. In den ersten Abschnitten wirkt es, als hätte ein Praktikant bei der WELT aus Versehen einen Artikel von der jungen Welt veröffentlicht. Schmid gibt sich hier als besorgter Kritiker großer Konzerne wie Google, Facebook, Amazon und YouTube. Er inszeniert die Proteste gegen Art. 13 als Konflikt zwischen der EU und den übermächtigen Internet-Konzernen, was die eben genannten Firmen auch de facto sind. Nur ist dieser Konflikt selbstverständlich ein reiner Scheinkonflikt, denn in Wahrheit spielen sich beide Parteien die Bälle zu.

Die „Eliten“ möchten die Kontrolle über Meinungs- und Deutungshoheit zurückgewinnen und müssen dafür den für sie historischen Super-GAU – das freie Internet – loswerden. Da es für die Politik aber nicht einfach ist, eine breite Internet-Zensur als nett und hilfreich zu verkaufen, greift die EU auf das Scheinargument zurück, doch nur die Interessen der Künstler schützen zu wollen.

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Die Republik und das Imperium

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23-11-18 08:53:00,

Das Online-Magazin Republik startete 2018 mit dem erfolgreichsten Medien-Crowdfunding aller Zeiten. »Journalismus ist ein Kind der Aufklärung. Seine Aufgabe ist die Kritik der Macht.«, prokla­mierte das Manifest verheißungsvoll. Doch wie sieht es damit in der Realität aus?

Zum Schicksal des US-kritischen Aufklärers Julian Assange sieht die Republik »keinen Anlass für eine Geschichte«, denn es gebe »nichts Neues oder Relevantes« beizutragen.

Auch zum Syrienkrieg finden sich in der Republik keine Hintergründe, stattdessen die im amerikanischen TV gezeigte Story eines Rebellen­führers, der einen verirrten Geier rettet.

Über das »moderne« Saudi-Arabien schreibt der Vertreter einer Stiftung der deutschen Bundes­regierung, die dorthin gerne mal Waffen verkauft.

Eine linke Bewegung, die Migration als im Konzerninteresse kritisiert? »Der neue Chauvinismus«.

Russland? Doping, Oppositionelle, Putin-Versteher, Bloß raus!, und Doping.

Wer den umtriebigen US-Milliardär George Soros hinterfragt, bei dem dürfte es sich um einen »rechten Verschwörungstheoretiker« und/oder »Antisemiten« handeln.

Gelobt werden die »hervorragenden amerikanischen Qualitätsmedien«, gewarnt wird vor der unbeaufsichtigten »Youtube-Hölle«, der nur mittels algorithmischer Zensur beizukommen sei.

Der Journalismus der Republik: Ein Kind der Aufklärung?

Oder eines, das nicht aus dem etablierten Mediensystem verstoßen werden möchte?

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Publiziert: November 2018

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