Interessant, aber wenig überraschend: Studie zur Russland-Berichterstattung westlicher Medien | Anti-Spiegel

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14-10-19 08:44:00,

Am Montag hat des russische Fernsehen einen Bericht über eine Studie veröffentlicht, die analysiert hat, wie die westliche Presse über Russland berichtet. Überraschend war weniger, dass die negative Berichterstattung überwiegt, überraschend waren eher die deutlichen Zahlen.

Ich habe mir die in dem Artikel verlinkte Studie angeschaut und werde darauf auch eingehen. Zunächst übersetze ich den kurzen Artikel über die Studie, anschließend gehe ich auf ein paar Zahlen genauer ein, die ich sehr interessant fand.

Beginn der Übersetzung:

Die russische staatliche Medienholding „Russia Today“ hat eine groß angelegte Studie durchgeführt, um zu analysieren, wie die ausländische Presse über Russland berichtet.

Für die Studie, genannt „Octopus-1“ (weil die meisten ausländischen Medien in Karikaturen Russland als Kraken darstellen), wurden mehr als 81.000 Artikel und Meldungen untersucht, die in gedruckten und Online-Medien in Großbritannien, Deutschland, Italien, Kanada, USA, Frankreich und Japan im ersten Halbjahr 2019 veröffentlicht wurden.

Es stellte sich heraus, dass nur 2 Prozent der Berichte über Russland positiv waren, etwas mehr als 48 Prozent waren neutral und 49,81 Prozent waren negativ.

Spitzenreiter bei der negativen Berichterstattung über unser Land waren die amerikanischen Medien mit 90,8 Prozent. Das bedeutete darüber hinaus einen großen Vorsprung von den anderen Ländern, die negativste Berichterstattung über Russland kam von CNN.

Gleichzeitig waren 8,9 Prozent der Nachrichten in der US-Presse neutral im Ton und nur 0,2 Prozent positiv.

Die Presse in Kanada, Deutschland, Japan und Großbritannien gab Russland etwas mehr positive Berichte, aber auch nur zwischen 0,5 bis 1,1 Prozent.

Die positivsten Berichte über Russland wurden in Italien veröffentlicht, dort waren immer hin 13,2 Prozent der Berichte positiv. Gleichzeitig waren dort 63 Prozent neutral und 23,9 Prozent negativ.

Zu den „russischen“ Themen, die am häufigsten von der ausländischen Presse angesprochen wurden, gehörten der Konflikt in Syrien, die Lage in der Ukraine und die Krise in Venezuela, die Vergiftung der Skripals, der Vertrag über das Verbot für Kurz- und Mittelstreckenraketen (INF-Vertrag) und der Bau der Gaspipeline Nord Stream 2.“

Ende der Übersetzung

So weit kaum Überraschungen. Dass in den USA eine anti-russische Hysterie herrscht, kann man auch in den deutschen Medien verfolgen.

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