Internationaler Strafgerichtshof für Daesch: vor allem die Fakten nicht enthüllen

internationaler-strafgerichtshof-fur-daesch:-vor-allem-die-fakten-nicht-enthullen

07-06-19 06:28:00,

Ein Dutzend Länder haben hohe Beamte nach Stockholm zu einem Meeting am 3. Juni 2019 geschickt. Unter dem Vorsitz des schwedischen Innen-Ministers, Mikael Damberg (Foto), haben sie die Möglichkeit der Schaffung eines internationalen Gerichtshofs bewertet, um die Verbrechen von Daesch zu verurteilen.

Seit mehreren Wochen haben Frankreich, die Niederlande und das Vereinigte Königreich ihr Interesse an einer durch das spezielle Tribunal für Ruanda inspirierten Formel gezeigt.

Viele Fragen wurden aufgeworfen:
- Gelegenheit: nur die Verbrechen von Daesch verurteilen, würde bedeuten, die anderen Verbrechen in der Levante zu bestätigen.
- Machbarkeit: Die Schaffung eines solchen internationalen Gerichts bedarf der Zustimmung von Syrien und Irak. Die irakische Verfassung verbietet das jedoch und Syrien -, das viele Teilnehmer ja nicht anerkennen – betrachtet sich fähig, auf seinem Hoheitsgebiet begangene Verbrechen zu verurteilen – und wird es auch selbst machen -.
- Kosten: Ein internationales Tribunal würde mindestens mehrere hundert Millionen Dollar kosten. Beispielsweise verlangt Irak von der internationalen Gemeinschaft zwei Milliarden Dollar, um die Dschihadisten zu verurteilen, die dort in Haft sind.
- Beschränkung der Zuständigkeit: mindestens 17 Staaten – von denen mehrere an der Sitzung teilnehmen – haben Daesch bewaffnet, während andere Staaten Verbrechen zugelassen haben (wie der Völkermord an den jezidischen Kurden), als ihre Armee vor Ort war.

Laut einem Teilnehmer dieses Treffens, versuchen Staaten, die an diesem Treffen teilnahmen, die Besprechungen hinauszuziehen, damit sie nie enden.

Die unsagbaren Schwierigkeiten sind bereits sichtbar bei der Rückführung der Kinder der europäischen Dschihadisten. Schweden und Norwegen haben schon eine Vereinbarung mit Rojava getroffen, einem kurdischen Staat, den sie aber nicht anerkennen. Inzwischen verhandeln zwei andere Staaten direkt und heimlich mit Damaskus, obwohl sie es öffentlich alle Arten von Verbrechen beschuldigen. Alle anderen Staaten haben die Kinder ihrer Staatsangehörigen aufgegeben.

Über die Realität von Daesch, siehe: Sous nos yeux. Du 11-Septembre à Donald Trump, Thierry Meyssan, Demi-Lune (2017).

Übersetzung
Horst Frohlich

 » Lees verder

„Internationaler Tiefer Staat kämpft um das Überleben des Petro-Dollars“

internationaler-tiefer-staat-kampft-um-das-uberleben-des-petro-dollars

10-02-19 09:19:00,

Mit einer Registrierung können Sie diesen Artikel KOSTENLOS lesen.

Registrieren Sie sich hier

Sie sind bereits registriert? Hier Anmelden

 » Lees verder

Internationaler Frauentag: ein Feiertag für Berlin! Peinlich oder ein notwendiges Signal?

internationaler-frauentag-ein-feiertag-fur-berlin-peinlich-oder-ein-notwendiges-signal

29-01-19 12:35:00,

Dass der Vorstoß, den Internationalen Frauentag in Berlin zu einem Feiertag zu machen, für teilweise heftige Reaktionen sorgen würde, war vorauszusehen. Dass die Wirtschaftsverbände Zeter und Mordio schreien, ist ein erwarteter Reflex. Dass aber Frauen diese Entscheidung auch negativ sehen, verwundert dann doch. Anette Sorg.

Lydia Rosenfelder arbeitet sich in einem Kommentar in der FAS (27.01.2019 S. 8) zunächst an den Feierlichkeiten zum 8. März in der ehemaligen DDR ab. In den düstersten Farben beschreibt sie die dortigen Feierlichkeiten:

„Was die DDR an diesem Frauentag gefeiert hat, ist in Wahrheit die Arbeitskraft der Frau. Eine geschickte Form der Ausbeutung durch Belobigung. Der DDR ging es nicht um die Gleichstellung der Frau, es ging ihr um die sozialistische Produktivität.“

Die Kommentatorin möchte den Eindruck erwecken, dass es sich bei diesem Feiertag um ein Relikt rückständiger oder mindestens ideologisch verbrämter Gesellschaften handelt, wenn sie schreibt:

„Noch weniger feierlich wird einem zumute, wenn man sich anschaut, wer den Internationalen Frauentag auf der Welt außerdem groß propagiert. Da hätten wir, neben einigen afrikanischen Ländern, noch Kuba, Nordkorea, und Afghanistan…Nur mangelt es im täglichen Leben ein bisschen an der Umsetzung.“

Vielleicht hilft Frau Rosenfelder ja ein wenig Geschichtsunterricht? Ein Blick in die Geschichte beweist, dass ihre willkürliche Auswahl an zitierten Ländern ein Manipulationsversuch ist, der die Intention und Bedeutung des Internationalen Frauentages sträflich vernachlässigt:

  • 1910: In Kopenhagen beschließt die II. Internationale Sozialistische Frauenkonferenz, an der mehr als 100 Delegierte aus 17 Ländern teilnehmen, auf Initiative der deutschen Sozialistin Clara Zetkin die Einführung eines jährlichen Internationalen Frauentages.
  • Zum ersten Internationalen Frauentag gingen rund eine Million Demonstrantinnen und Demonstranten am 19. März 1911 in Deutschland, Österreich, Dänemark und in der Schweiz auf die Straße. Ihre wichtigste Forderung: das Wahlrecht für Frauen und damit die Möglichkeit zur politischen Teilhabe. Nur in Finnland hatten Frauen zu diesem Zeitpunkt die Möglichkeit, an Wahlen teilzunehmen. Erst 1918 bekamen deutsche Frauen das Wahlrecht, Schweizerinnen dürfen erst seit 1971 wählen.
  • In den folgenden Jahren fand der Internationale Frauentag seinen Platz in der sozialistischen Bewegung. Während des Ersten Weltkrieges wurde der Tag zum Aktionstag gegen den Krieg. 1921 legte die 2. kommunistische Frauenkonferenz den Internationalen Frauentag auf den 8. März fest.
  • Die Nationalsozialisten hatten den Internationalen Frauentag als Feiertag der sozialistischen Arbeiterbewegung zwischen 1933 und 1945 offiziell verboten und durch den Muttertag ersetzt.

 » Lees verder

5G: Internationaler Aufruf – Stop 5G on Earth and in Space | www.konjunktion.info

5g-internationaler-aufruf-8211-stop-5g-on-earth-and-in-space-wwwkonjunktion.info

09-11-18 08:44:00,

Will man sich über mögliche Gefahren und Folgen der neuen Mobilfunkgeneration 5G informieren, muss man sich alternativen Plattformen zuwenden. Einmal mehr versagen in diesem Kontext die klassischen Medien und kommen ihrem Informationsauftrag in keinster Weise nach. Leider sind es zumeist englischsprachige Plattformen, die sich mit dem Thema 5G befassen und das Race for 5G adressieren.

Bei diesem Rennen werden Millionen kleine Funkeinheiten aufgestellt, um eine möglichst vollständige Netzabdeckung zu erreichen. Während bei den “Alttechniken” diese Sendemasten meist noch auf wenigen Dächern oder Masten installiert waren, benötigt 5G aufgrund der geringen Reichweite eine Vielzahl an Funkstationen – oftmals direkt vor der eigenen Haustür.

Verständlicherweise sind viele Menschen davon nicht begeistert, eine “Mikrowelle” direkt vor dem eigenen Haus installiert zu bekommen. Gerade weil die Gefahren dieser neuen Sendeanlagen nicht über einen längeren Zeitraum erforscht worden sind.

Dabei findet der Aufbau dieses Netzes fast weltweit statt, obwohl sich ein immer größerer Widerstand dagegen formiert, da die Menschen die Konsequenzen dieser Technologie fürchten.

Dabei gibt es eine seit Jahrzehnten unabhängige, staatliche und von der Industrie geförderte Forschung, die bereits heute beweist, dass alle Strahlungsquellen (Mobilfunk, WiFi, usw.) schädlich für Mensch, Tier und Pflanzen sind – inklusive des Frequenzbereiches den 5G nutzt.

Es ist zudem bezeichnend, dass sich Versicherungsunternehmen weigern, die Kommunikationsunternehmen im Bezug auf die Funktechnologien zu versichern.

In einem Online-Aufruf gegen 5G lesen wir:

Dutzende von Petitionen und Aufrufe internationaler Wissenschaftler, darunter der von über 3.000 Ärzten unterzeichnete Freiburger Appeal, forderten bereits vor dem Vorschlag 5G zu entwickeln, den Ausbau der Funktechnologie einzustellen und ein Moratorium für neue Basisstationen.

Im Jahr 2015 haben 215 Wissenschaftler aus 41 Ländern ihre Bedenken an die Vereinten Nationen (UN) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) übermittelt.

(Even before 5G was proposed, dozens of petitions and appeals by international scientists, including the Freiburger Appeal signed by over 3,000 physicians, called for a halt to the expansion of wireless technology and a moratorium on new base stations.

In 2015, 215 scientists from 41 countries communicated their alarm to the United Nations (UN) and World Health Organization (WHO).)

Es ist wichtig zu verstehen,

 » Lees verder