Die iranische Indoktrinierung

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07-09-19 09:18:00,

Am G7-Gipfel in Biarritz hat der französische Präsident Emmanuel Macron versucht, seinen US-Kollegen Donald Trump zu Verhandlungen über die Iran-Frage zu bewegen. Daher hat er den iranischen Außenminister Mohammad Djavad Zarif am Rande des Gipfels eingeladen und seine Gäste allein gelassen, um bilaterale Gespräche mit ihm zu führen.

Die französische Initiative wurde mit einem Kreditangebot in Höhe von 15 Milliarden Dollar gekoppelt, um der iranischen Wirtschaft frischen Wind zu geben.

Für die internationale Presse und insbesondere für die französische Presse war Emmanuel Macron proaktiv bei der Rettung des Friedens. Wir haben aber im Gegenteil betont, dass die Verletzung der Regeln der Angemessenheit und der Versuch, irgendeine Form von Verhandlungen durchzusetzen, ohne zu versuchen, den Inhalt des Konflikts zu verstehen, die Dinge nur noch verschlimmern würden. [1].

Donald Trump hat jahrelang erklärt, er sei bereit, sich mit seinem iranischen Amtskollegen Scheich Hassan Rohani zu treffen, welcher jedoch wiederholt erklärt hat, er werde die Rückkehr der Demokratischen Partei ins Weiße Haus abwarten, um den Dialog wieder aufzunehmen. Trotz der französischen Initiative hat sich nichts geändert.

Am 4. September 2019 hat Präsident Rohani im Fernsehen feierlich die Wiederaufnahme der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im Nuklearbereich verkündet. Dies ist die dritte Stufe des Ausstiegs aus dem Wiener 5+1-Abkommen (JCPOA) und wahrscheinlich des ihm beigefügten bilateralen Geheimprotokolls über die militärischen Aktivitäten des Iran und der Vereinigten Staaten im erweiterten Nahen Osten. Er hat auch den 15 Milliarden-Dollar-Kredit abgelehnt und die Frist, die er am 7. Juli den anderen Parteien des 5+1-Abkommens gegeben hatte, verlängert, um dem Iran zu helfen, die illegale wirtschaftliche Belagerung zu umgehen, die ihm von den Vereinigten Staaten auferlegt wurde.

Übersetzung
Horst Frohlich

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40 Jahre Iranische Revolution: Geheime britische Unterstützung für Khomeini enthüllt

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11-02-19 07:48:00,

Am 11. Februar 1979 kam Ayatollah Ruhollah Khomeini im Iran an die Macht, der den vom Westen unterstützten Schah Mohammad Reza Pahlavi ablöste, und gründete die Islamische Republik. Damals sowie auch heute wissen nur wenige, dass es London war, das bei seiner Unterstützung viele Jahre vor und nach der Islamischen Revolution die Hauptrolle spielte.

„Wenn man den Bart von Ayatollah Khomeini hochzieht, sieht man an seinem Kinn die Aufschrift – ‚Made in England‘“, wütete der iranische Schah Mohammad Reza Pahlavi kurz vor einem grausamen Aufstand, der im ganzen Königreich innerhalb vieler Monate wütete und im Januar 1979 seine fast 38-jährige Herrschaft beendete.

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“Iranische Opposition” oder Terrorsekte in Europa?

“Iranische Opposition” oder Terrorsekte in Europa?

03-10-18 07:48:00,

Maryam Rajavi, Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates im Iran (NWRI) – nach Einschätzung des BNDs eine “Vorfeldorganisation” der Volksmodschahedin (MEK). Foto (2017): Rondolinda / CC BY-SA 4.0

  1. “Iranische Opposition” oder Terrorsekte in Europa?

  2. Aktivitäten der MEK in Deutschland – gegen Diplomatie und Verständigung der Völker


  3. Auf einer Seite lesen

Über die Volksmudschahedin (MEK/MKO), ihre Umsturzpläne und Unterstützer

Am 30. Juni 2018 fand im Pariser Umland die jährliche Großveranstaltung des sogenannten “Nationalen Widerstandsrates (NWRI)” Irans statt. Maryam Rajavi, die Präsidentin der Organisation, die schon zum Nourouz (Neujahrsfest) zu “einem Jahr voller Aufstände bis zum Sieg” in Iran aufgerufen hatte bekräftigte die Pläne zum Umsturz in Iran und ihren Anspruch auf die Gründung einer “provisorischen” Regierung.

Der “Nationale Widerstandsrat” ist das selbsternannte, ohne demokratische Legitimierung gegründete, “Exilparlament” Irans und nach Aussage des deutschen Verfassungsschutzes die “Frontorganisation” der militantesten iranischen Widerstandsgruppe, der Volksmodjahedin Iran (auch Volksmudschahedin geschrieben).

Die sogenannten Volksmodjahedin (sinngemäß übersetzt: “Religionskrieger des Volkes”, persisch: “Modjahedin e Khalqh”, kurz MEK – auch als MKO, NLA – “Nationale Befreiungsarmee” – und unter einer Reihe anderer Abkürzungen bekannt) waren zu Schah-Zeiten eine der Widerstandsgruppen in Iran. Im Gegensatz zur Mehrheit des Widerstandes setzten sie auch auf Gewalt.

Sie verübten Anschläge gegen Iraner und US-Staatsbürger. Ihre blutigen Terrorakte setzten sie fort, als sie nach der Revolution nicht an der Macht beteiligt wurden. Schließlich gingen sie ins Exil und kämpften für den irakischen Diktator Saddam Hussein gegen Iran und gegen die irakische kurdische Bevölkerung. Sie verübten weltweit Terroranschläge auf iranische Einrichtungen.

Nach Saddam Husseins Sturz wurde ein Großteil von ihnen in den letzten Jahren nach Albanien umgesiedelt. Was sich in ihren abgeschotteten Lagern abspielt, dringt kaum nach außen. Da sie sich von Gewalt als politischem Mittel niemals distanziert haben, muss man befürchten, dass neben den Aktivitäten ihrer kürzlich bekannt gewordenen “Troll-Fabrik” auch terroristische Aktionen vorbereitet werden.

Gäste der Pariser Veranstaltung mit ca. 4.000 Teilnehmern waren unter anderem auch amerikanische Politiker und Militärs wie schon in den vergangenen Jahren.

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