Der Januar 2019 im Leben von Nova-Atlantis – Teil 1 | KenFM.de

05-03-19 12:24:00,

Ein Land und seine Abenteuer, im Spiegel von Medienberichten.

Von Jochen Mitschka

Dieses Essay erzählt die Geschichte des Landes Nova-Atlantis im Januar 2019. Dies ist keine Satire. Es sind wahre Begebenheiten, echte Vorfälle, nur mit geänderten Namen. Versuchen Sie einfach, die Fakten auf sich wirken zu lassen, ohne erkennen zu wollen, welche Personen und Länder dahinterstecken. Die Idee ist, dass Sie das Essay lesen, ohne auf die Links zu klicken, um die wirklichen Namen zu erkennen. Diese Dinge passierten wirklich im Januar 2019, nicht vor hundert Jahren. Die Artikelserie basiert auf einem im NIBE-Verlag erschienenem Essay (1).

Es sind Fakten, sicher, sie sind zum Teil einseitig dargestellt, ohne ausgewogene Bewertung von beiden Seiten. Aber es bleiben Fakten. Und wenn Sie Ähnlichkeiten zum Verhalten von Kolonialländern vergangener Jahrhunderte finden, sollte mich das nicht verwundern. Die Kolonialzeit wurde auch nicht beendet durch „ausgewogene“ Darstellung von beiden Seiten, sondern durch die Parteinahme für die Unterdrückten und Schwachen.

Lesen Sie sich einfach durch die Geschichte des Januars, und dann der Vorgeschichte, die zu diesem Januar führte, und machen Sie sich ihre Gedanken. Dann im Anschluss prüfen Sie die Links und ob die Tatsachen richtig geschildert wurden. Damit eröffnen Sie sich die Chance, einen Eindruck von den Fakten zu erhalten, ohne durch Vorurteile geblendet zu werden.

Und los geht es mit einer Nachricht am 1. Januar 2019:

Die kritische linke Zeitung Kritika von Nova-Atlantis veröffentlichte Anfang Januar einen Artikel, in dem erklärt wurde, dass eine Ausstellung über Zensur in dem Land zensiert wurde, und die Künstler daher ihre Kunstwerke wieder zurückzogen. „Die Kuratoren entfernten eine Arbeit über das Gedicht ‚Widerstehe, mein Volk‘ und stellten stattdessen den Zensurvorgang aus“ (2). Der Beschluss der Zensur war vom Kultusminister erteilt worden. Daraufhin zogen vier Künstler ihre Arbeit aus der Ausstellung zurück.

Wie schon länger angekündigt, zog sich Nova-Atlantis zum Anfang des Jahres aus der weltumspannenden Organisation zum Schutz von Kulturgütern zurück, mit der Begründung, dort unfair behandelt zu werden. Das von Nova-Atlantis besetzte und kolonialisierte Land Aboringina war von der Organisation als Mitgliedsstaat zugelassen worden, und die Kolonialisierung von der Organisation verurteilt worden (3).

 » Lees verder