Jemen – große Solidaritätkundgebung am 23. März 2019 | KenFM.de

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17-03-19 09:40:00,

Am 26. März 2019 geht der völkerrechtswidrige Krieg einer internationalen Kriegskoalition – angeführt von Bin Salmann – dem Kronprinzen von Saudi Arabien mit Unterstützung einer afrikanischen / arabischen Kriegskoalition und fast sämtlicher westlicher Industrie- und NATO-Mächte, in sein fünftes Jahr.

Die Friedensinitiative Stop the WAR in Yemen aus Berlin-Brandenburg, ruft zum 23. März 2019 alle Jemeniten*innen, die in Deutschland leben, Friedensaktivisten und -initiativen, Kulturverbände bzw. alle friedliebenden Menschen auf, in Berlin gemeinsam laut und friedlich ihre Stimmen gegen den Krieg im Jemen zu erheben und unsere Forderungen nach dem sofortigen Stopp von Rüstungsexporten und die sofortige Beendigung des Völkermordes im Jemen zu unterstützen.

Die Friedenskundgebung findet auf dem Pariser Platz am Brandenburger Tor statt und beginnt um 15.00 Uhr.

Hier der Link zu weiteren Informationen: https://www.krieg-im-jemen.de/friedensmahnwache/

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Veröffentlicht am: 17. März 2019

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Getuigen uit Jemen in Brussel: “Internationale gemeenschap laat ons in de steek”

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28-02-19 04:33:00,

Drie Jemenitische vrouwen kwamen getuigen over de humanitaire ramp die zich al jaren afspeelt in hun land. Zij zijn diep teleurgesteld over de passiviteit van de internationale gemeenschap en de verkoop van wapens aan Saoedi-Arabië door Europese regeringen. “De hulp die er nu komt is onvoldoende en bereikt dikwijls niet eens de getroffen bevolking”.

Oxfam-Solidariteit haalde vertegenwoordigers van 4 partnerorganisaties uit Jemen naar België om de aandacht te vestigen op de lokale stemmen in Jemen. De organisatie vraagt meer aandacht voor de aanhoudende humanitaire noodtoestand in het land en wil meer steun voor de meisjes en vrouwen in Jemen. De Jemenieten zijn immers geen passieve slachtoffers. Er is wel degelijk veel lokaal potentieel. daarover kwamen zij getuigen. Tijdens hun bezoek aan Europa hebben zij de donorconferentie voor Jemen in Genève bijgewoond. Na hun bezoek aan België zullen ze ook in Groot-Brittannië, Frankrijk, Spanje, Nederland en Duitsland politici, pers en organisaties aanspreken over de toestand in Jemen.

Dalia Qasim stichtte de Hodaidah Girls Foundation, een organisatie die werkt met en voor vrouwen en gemeenschappen in de havenstad Hodaidah. Zij ijveren voor economische emancipatie en kinderbescherming.

Aisha Thawab is voorzitter van de Abs Foundation in de stad Hajjah. Ze heeft meer dan 13 jaar ervaring in de gezondheidszorg en publiceerde verschillende onderzoeken rond vrouwelijk leiderschap, gender en de ontwikkeling van jongeren.



Met veel enthousiasme en doorzettingsvermogen getuigen deze vrouwen van hun wil om Jemen er terug bovenop te helpen (eigen foto)

Laila Alshabibi is activiste voor vrouwenrechten en uitvoerende directeur van de To Be Foundation for Rights and Freedoms in het zuiden van Jemen. Deze basisorganisatie pleit ervoor om de stem van vrouwen in Jemen harder te laten doorklinken in het publieke en diplomatieke debat. Laila is ook lid van de MENA Women Human Rights Defenders Coalition en stichtte een feministisch netwerk voor vrede en democratie.



(oxfamsol.be)

Aisha Thawab steekt direct van wal: “De hulp moet de mensen bereiken daar waar ze nodig is. De huidige internationale steun is onvoldoende. Wij voelen ons verlaten. Hodaidah heeft de aanval vorig jaar nauwelijks overleefd. Het was op een bepaald ogenblik een kwestie van enkele honderden meters of de stad was gevallen (Hodaidah is een van de enige zeehavens van Jemen en is cruciaal voor de invoer van hulpgoederen).

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Kindersoldaten im Jemen | KenFM.de

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21-01-19 12:13:00,

Grabes-Stille in deutschen Medien.

Von Ulrich Gellermann.

Die VATICAN NEWS schreiben darüber. Die SOS-Kinderdörfer wissen davon. GRAND TOURISME, das Magazin für Politische Kultur und Mobilität, kann nicht dazu schweigen: Die saudi-arabische Armee verheizt im anscheinend unendlichen Krieg im Jemen Kindersoldaten. Eisern schweigt die TAGESSCHAU. Das zentrale Nachrichten-Instrument der ARD tut so als wäre nichts. Doch Ladislaus Ludescher vom Germanistischen Seminar der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg hat diese Grabesstille kühl und wissenschaftlich dokumentiert: In seiner Langzeitstudie „Vergessene Welten“ mit Daten zur Berichterstattung der Tagesschau im Jahr 2018 stellt er nach einer Auswertung von 4.000 Tagesschau-Sendungen fest: „Dass sich in der wichtigsten Nachrichtensendung im deutschsprachigen Raum, die täglich durchschnittlich von bis zu 10 Mio. Zuschauern verfolgt wird und für viele Menschen zu einem nicht unerheblichen Teil die politische Wahrnehmung der Welt bestimmt, die Berichterstattung stark auf den sog. Westen und Nahen Osten konzentriert, wodurch zahlreiche blinde Flecken entstehen. – Dazu gehört die von den Vereinten Nationen als aktuell schlimmste humanitäre Krise der Welt bezeichnete Situation im von Cholera und Hunger geprägten Bürgerkriegsland Jemen.“

Dass die saudischen Kindersoldaten im Jemen nicht selten mit dem deutschen Export-Schlager, dem Gewehr G3 von Heckler & Koch ausgerüstet sind, ist kommt in der TAGESSCHAU nicht vor. Auch der Bau einer Waffenfabrik nach deutschem Muster im finsteren Königreich wird von der ARD-Nachrichten-Schleuder konsequent beschwiegen. Die staatseigene saudische Rüstungsfirma MIC produziert dort das deutsche Sturmgewehr G-36 in Lizenz. Heckler & Koch ist in einer Lage, in der öffentliche Aufmerksamkeit eher stören könnte. Denn immer noch bemüht sich die gern romantisch „Waffenschmiede“ genannte Todes-Fabrik um einen Auftrag für das neue Standardgewehr der Bundeswehr. Als Ablösung für das bisherige Modell G36. Man ist in Konkurrenz mit anderen Wettbewerbern. In einem vertraulichen Schreiben des Beschaffungsamtes der Bundeswehr hieß es, dass keines der von verschiedenen Herstellern angebotenen Sturmgewehre die Anforderungen erfüllt habe. Den Unternehmen wurde eine Frist bis zum 15. Februar 2019 gesetzt, um die Probleme zu beseitigen. Da will man keinesfalls in die Schlagzeilen geraten.

Die Öffentlichkeit scheut auch Andreas Heeschen, der Mehrheitsgesellschafter bei Heckler & Koch. Das einzige bekannte Foto des Finanzjongleurs zeigt ihn auf einem Pressetermin im Bundestagswahlkampf 2009 in der Heckler-&-Koch-Zentrale in Oberndorf bei Rottweil. Da begrüßte der Schattenmann den Strippenzieher der CDU,

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Jemen im Dezember 2018 | KenFM.de

jemen-im-dezember-2018-kenfm.de

08-12-18 11:16:00,

Spendenaufruf der Friedensbrücke-Kriegsopferhilfe e.V. und der Friedensinitiative Stop the WAR in Yemen

Trotz laufender UN-Friedensverhandlungen seit 06.12.2018 in Schweden, hat die saudische Kriegskoalition allein in den ersten 4 Tagen erneut 156 Bombenangriffe (39 je Tag) auf Provinzen im Nordjemen durchgeführt, bei denen 32 unschuldige Menschen getötet bzw. verletzt wurden, 150 Häuser beschädigt oder ganz zerstört und 27 landwirtschaftliche Betriebe verwüstet wurden.

Und das, obwohl 18 Mio. Menschen von humanitären Hilfsgütern abhängig sind, 8 Mio. Menschen vor dem akuten Hungertod stehen und jetzt schon aller 10 Minuten ein Kind unter 5 Jahren an vermeidbaren Umständen stirbt. Müttern fehlen wegen dramatischer Unterernährung die Kraft, ihre Babys zu stillen.

Daher rufen die Brandenburger NGO`s Friedensbrücke-Kriegsopferhilfe e.V. und die Friedensinitiative Stop the WAR in Yemen gemeinsam zu einer großen Spendenaktion auf.

Wir können Saudi Arabien nicht dazu bewegen, den Krieg zu beenden, aber ein wenig das Leid der Menschen im Jemen lindern, dazu brauchen wir Eure Hilfe!

Weitere Informationen findet ihr hier: https://spenden-jemen.jimdofree.com/

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Veröffentlicht am: 8. Dezember 2018

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Jemen: Beispiel für den Zynismus des Westens

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13-11-18 01:55:00,

Bombardierung eines Gebäudes in Sanaa, 2016. Bild: fahd sadi/CC BY-SA-3.0

Europäische Rüstungskonzerne haben viele Milliarden mit Waffenverkäufen an Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate verdient, die geleistete humanitäre Hilfe war nur ein kleiner Bruchteil davon

Immer wieder erstaunlich ist, wie offen eine Doppelmoral praktiziert werden kann. Während der Nato-Westen massiv vor einer humanitären Katastrophe warnte, wenn Idlib von den syrischen Truppen eingenommen würde, und militärische Konsequenzen androhte, geht es bei den Angriffen von Regierungstruppen, die von Saudi-Arabien unterstützt werden, auf die jemenitische Hafenstadt Hodeidah deutlich zurückhaltender zu. Dabei ist klar, dass die Versorgung der Hälfte der Bevölkerung, die auf humanitäre Hilfe angewiesen ist, gefährdet sein wird. UN-Generalsekretär Antonio Guterres spricht zwar von einer “absolut katastrophalen Situation”, wenn der Hafen bei den Kämpfen zerstört werden sollte, aber die Kämpfe gehen weiter.

Die Bewohner von Hodeida, die noch nicht wie Hunderttausende geflohen sind, müssen nun eingeschlossen in der Stadt und meist auch in ihren Häusern leben, weil die Regierungstruppen schon in Teile der Stadt eingedrungen sind und auf den Straßen gekämpft wird. Über den Hafen kommt ein Großteil der Lebensmittel und der medizinischen Produkte in das Land, in dem 14 Millionen der Bevölkerung von Hunger bedroht sind, 3 Millionen Kinder und Mütter unterernährt und 22 Millionen oder 75 Prozent nach UN-Angaben auf humanitäre Hilfe angewiesen sind. Durch den eventuellen Ausfall der Versorgung würde die schon lange bestehende humanitäre Katastrophe noch einmal größer. Die internationale Gemeinschaft hat derweil zugeschaut, die westlichen Staaten haben – ebenso wie Russland – weiterhin eifrig Geschäfte mit den Golfstaaten gepflegt.

Zwar steht Saudi-Arabien wegen der Ermordung von Jamal Khashoggi unter Druck, erneut in Gespräche mit den Huthis einzutreten. Selbst die US-Regierung, die nun mit der demokratischen Mehrheit im Repräsentantenhaus genötigt sein wird, die Unterstützung für den saudischen Krieg gegen den Jemen zurückzufahren, hat schon einmal ein symbolisches Zeichen gesetzt und stellt das Wiederauftanken der Kampfflugzeuge ein. Symbolisch ist dies, weil die saudische Luftwaffe darauf kaum mehr angewiesen ist.

Auch aus Europa wird Saudi-Arabien aufgefordert, in Verhandlungen einzutreten, um den Krieg zu beenden. Gestern war der britische Außenminister Jeremy Hunt auf Besuch beim saudischen König Salman Bin Abdul Aziz. Er wird auch mit Kronprinz Mohammad Bin Salman und dem Außenminister Adel Al Jubeir sowie mit Jemens Vizepräsidenten Ali Mohsen und Außenminister Khalid Al Yamani.

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Jemen: de wortels van de huidige tragedie

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31-10-18 04:22:00,

De gruwel van de oorlog in Jemen is geen hoofdnieuws. Volgens de VN dreigt nochtans de grootste humanitaire catastrofe sinds Wereldoorlog II. In de verslaggeving is nauwelijks aandacht voor de directe westerse betrokkenheid bij de aanvalsoorlog door buurland Saoedi-Arabië, al evenmin voor de oorzaken van dit conflict. Historicus Guy Vanthemsche legt de diepe historische wortels van deze tragedie uit.

De geschiedenis kan soms bijzonder ironisch uit de hoek komen. Het gebied dat de Romeinen 2000 jaar geleden “Arabia felix” noemden (“het gelukkige Arabië”), is vandaag een van de meest abominabele plekken van de aardbol. De catastrofe die zich momenteel in Jemen afspeelt kaapt veel minder publieke aandacht weg dan, pakweg, de moord op een Saoedische journalist. Dat zegt iets over onze selectieve en onevenwichtige aandachtscriteria.

Een jarenlange burgeroorlog gepaard met buitenlandse militaire interventies heeft volgens Oxfam 3 miljoen Jemenieten op de vlucht gedreven en 14 miljoen met de hongersnood geconfronteerd. Wat is daar aan de hand? De draden van dit conflict zijn talrijk en complex verweven. We werpen een blik in het verleden om die tragedie iets beter te begrijpen.

Strategische ligging: het ontstaan van Zuid-Jemen

Jemen vormt de oostelijke oever van de Bab-el-Mandeb, letterlijk “Poort der tranen”, de zee-engte die toegang geeft tot de Rode Zee. Al honderden jaren voor onze tijdrekening passeerden handelsroutes langs die zuidwestelijke punt van het Arabische schiereiland, met onder meer kostbare ladingen mirre en wierook. Bovendien was in die streek ook heel vroeg landbouw ontstaan, met een heus bevloeiingssysteem.

Op die agrarische basis waren tenslotte bloeiende steden en koninkrijken ontstaan. Een echo daarvan vinden we terug in het Oude Testament, waar de “koningin van Saba” de koning van Israël, Salomon, weet te bekoren met haar charmes en rijkdommen. Omwille van die welvaart hadden de Romeinen dit meest zuidelijke gebied van hun wereldrijk bedacht met de term die we zopas aanhaalden, namelijk Arabia felix.

Die oude glorie was echter helemaal verdwenen toen de Europese machten vanaf de 16e eeuw hun commerciële en koloniale expansie inzetten. De Portugezen doen Jemen heel even aan, maar vestigen zich daar niet. Het loopt anders met de Britten die zich in 1839 nestelen in het zuidelijke deel van die streek. Van de havenstad Aden maken ze een kolonie en een belangrijke ankerplaats op weg naar Brits Indië.

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Khashoggi, niet Jemen veroorzaakt ophef | Uitpers

Khashoggi, niet Jemen veroorzaakt ophef | Uitpers

24-10-18 05:16:00,

De gruwelijke executie van Jamal Khashoggi in het Saoedische consulaat in Istanboel beroert de internationale gemoederen. Voor het eerst komt er echt spanning op de relaties tussen het Westen en het Saoedische koningshuis.

Er is zelfs sprake van sancties, hoewel het zo’n vaart wel niet zal lopen. Beide hebben elkaar nodig. Saoedi-Arabië is de belangrijkste olieproducent en speelt een belangrijke rol in het stabiel houden van de wereldwijde energiemarkt. Washington ziet in het wahabistisch regime bovendien een belangrijke bondgenoot, om Iran te isoleren en onder de knoet te houden, een belangrijke prioriteit voor het Witte Huis. Omgekeerd vloeien de petrodollars terug naar het westen, waarvan een belangrijk deel gaat naar wapenaankopen die Riyad nodig heeft in het geopolitieke militaire machtsspel waarin het in de regio verwikkeld zit.

Oorlogsmisdaden

Het is opvallend dat de moord op een Saoedische journalist meer ophef lijkt te veroorzaken dan drieënhalf jaar brutaal Saoedisch optreden in de oorlog in Jemen. Het Saoedische leger wordt er van beschuldigd zich te buiten te gaan aan zware oorlogsmisdaden, zoals het bombarderen van ziekenhuizen, scholen, begrafenissen en trouwfeesten. Volgens de Verenigde Naties speelt zich in Jemen de ergste humanitaire crisis in de wereld af met driekwart van de bevolking die afhankelijk is van humanitaire hulp en bescherming. Drie miljoen kinderen bevinden zich in acute hongersnood. Dat is niet alleen een gevolg van de vijandelijkheden, maar ook van de maritieme blokkade die Saoedi-Arabië rond het land heeft aangelegd.

Die vernietigende oorlogspolitiek lijkt amper een impact te hebben op de wapenexport naar Saoedi-Arabië. Wel integendeel. De afgelopen vijf jaren is die met 225% gestegen ten opzicht van de periode daarvoor. Het land is na India de belangrijkste importeur van wapens. 61 procent daarvan is afkomstig van de VS, nog eens klein kwart van Groot-Brittannië. Niets wordt geweigerd: gevechtsvliegtuigen, helikopters, clustermunitie, raketten, tanks, gepantserde voertuigen,… Ook andere Europese landen zoals Frankrijk en Duitsland bevoorraadden het Saoedische regime met wapens. België is traditioneel een van de belangrijkste leveranciers van munitie en lichte wapens.

Wapenembargo

Een meerderheid in het Europees Parlement hernieuwde een jaar geleden een oproep voor een Europees wapenembargo, maar die viel in dovemansoren van de Europese regeringsleiders. Eigenlijk zou dat niet nodig moeten zijn. De EU beschikt over een Gemeenschappelijk Standpunt met duidelijke criteria die de wapenhandel naar problematische bestemmingen aan banden moet leggen.

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«Entrüstet Euch über die Rolle der USA in Jemen»

«Entrüstet Euch über die Rolle der USA in Jemen»

11-10-18 09:14:00,

Bilder über saudische Bombardierungen erreichen die Welt schon lange. Doch es geht weiter.
© cc

Bilder über saudische Bombardierungen erreichen die Welt schon lange. Doch es geht weiter.

Urs P. Gasche / 11. Okt 2018 –

«New York Times-Kolumnist Nicholas Kristof: «Die USA tragen zur grössten humanitären Krise bei. Unser Verhalten ist gewissenlos.»

«Die USA helfen weiter zu töten, Menschen zu Krüppeln zu schiessen und Kinder verhungern zu lassen», empört sich der Kolumnist der NYT.

Stets ist von der «saudischen Koalition» die Rede, welche Jemen seit mehr als drei Jahren bombardiert. Die entscheidende Rolle der USA wird meist ausgeklammert.

Doch ohne amerikanische Waffen, ohne die US-Logistik und ohne das Auftanken saudischer Bomber in der Luft durch US-Flugzeuge müsste schon längst eine politische Lösung gefunden werden.

Das Zerstören eines Schulbusses mit Lockheed Martin-Bomben im August, bei dem 51 Kinder umkamen, habe in den USA ebenso wenig zu einem Umdenken geführt wie das frühere Töten von 155 Trauergästen mit US-Bomben oder von 97 Zivilisten auf einem Markt, erklärt Nicholas Kristof. «Weil wir iranische Ajatollaha nicht mögen, lassen wir jemenitische Schulkinder sterben.»

Auch viele Überlebende würden physisch und psychisch lebenslänglich leiden. Schon vor einiger Zeit sprach die UNO von der «grössten gegenwärtigen humanitären Katastrophe». Millionen von Menschen hungern und erkranken. Millionen haben ihre Dörfer und Städte verlassen. Nach Angaben der Uno befinden sich über zwanzig Millionen Menschen in Not und wären dringend auf Hilfe angewiesen. Wasser- und Stromversorgung sind in vielen Gebieten zerbombt. Ebenso die wirtschaftliche und sanitäre Infrastruktur in diesem eh armen Land.

David Milibrand, der Präsident der Internationalen Hilfsorganisation für Flüchtlinge und frühere britische Aussenminister erklärte: «Diese humanitäre Krise ist nicht der Preis, um einen Krieg zu gewinnen. Denn keine Seite gewinnt diesen Krieg ausser extremistische Gruppen.»

Saudis verhindern den Zugang von Journalisten

Nicholas Kristof versucht seit zwei Jahren vergeblich, von den Saudis eine Reisebewilligung zu erhalten, aber die Saudis würden den Hilfsorganisationen verbieten, Journalisten mitzunehmen. Doch nur weil es höchstens einzelnen Journalisten gelingt, aus Jemen selber zu berichten, sollte das Schicksal von Millionen von Jemeniten in den Medien nicht vergessen gehen.

Fazit von Kristof:
«Beide Seiten dieses Bürgerkriegs sind für Brutalitäten verantwortlich. Der einzige Ausweg ist eine Verhandlungslösung. Aber der saudische Kronprinz zieht eine Hungersnot und eine Zerstörung aller staatlichen Einrichtungen vor.

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Die US-Aggression im Jemen

Die US-Aggression im Jemen

16-08-18 09:55:00,

Die USA sind in die Kindermorde im Jemen verstrickt
von Kathy Kelly

Am 9. August wurde bei einem von den USA unterstützten Luftangriff durch Saudi-Arabien in Sa’ada, einer Stadt im Norden des Jemen, ein Bus mit Schulkindern bombardiert. Die New York Times berichtet, die Schüler seien auf einer Freizeitausfahrt gewesen. Laut dem Gesundheitsamt von Sa’ada wurden bei dem Angriff mindestens 43 Menschen getötet.

Dem Internationalen Komitee des Roten Kreuzes zufolge waren mindestens 29 der Getöteten jünger als 15 Jahre, zudem erlitten 48 Menschen Verletzungen, darunter 30 Kinder.

CNN zeigte erschreckende, herzzerreißende Aufnahmen von Kindern, die den Angriff überlebt haben und in einer Notaufnahme behandelt wurden. Eines der Kinder, das einen blauen UNICEF-Rucksack trägt, ist blutüberströmt und übersät mit schweren Brandwunden.

In ihrem Bericht über die Tragödie betont CNNs Chef-Korrespondentin Nima Elbagir, sie habe nicht ausgestrahlte Videoaufnahmen gesehen, die noch schlimmer seien als das, was CNN gezeigt hat. Dann merkte sie an, dass sich die Lage verschlimmern könnte, da Jemens lebenswichtiger Hafen in Hodeidah, der einzige zur Zeit funktionsfähige Hafen des Landes, bereits seit Wochen unter Beschuss anhaltender, durch die Saudi-Koalition geführter Luftangriffe stehe.

Elbagir bezeichnet den Hafen von Hodeidah als „einzige Lebensader zur Versorgung des Jemen.“ „Dieser Konflikt wird durch die USA und Großbritannien gestützt“, meint Elbagir und beschließt ihren Bericht mit den Worten: „Sie bieten volle Unterstützung für die derzeitigen Saudi-geführten Aktivitäten im Jemen.“

US-Unternehmen wie Raytheon, General Dynamics, Boeing und Lockheed Martin haben Waffen im Wert von mehreren Milliarden Dollar an Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und weitere Länder in der saudisch-emiratischen Koalition verkauft, die den Jemen angreift.

Das US-Militär tankt saudische und emiratische Kampfflugzeuge während deren Luftübungen auf. Zudem helfen die USA den Kriegstreibern der Saudi-Koalition bei der Auswahl ihrer Angriffsziele.

Isa Blumi, Lehrbeauftragter an der Universität Stockholm und Autor des Buches Destroying Yemen (Die Zerstörung des Jemen), ist der Meinung, die USA seien „an vorderster Stelle verantwortlich“ für die Angriffe der Saudi-Koalition.

Bei dem Versuch, die US-Unterstützung für die saudisch-emiratischen Kampfhandlungen im Jemen angemessen zu beschreiben, hat Journalist Samuel Oakford kürzlich folgenden Vergleich eingebracht: „Wenn ein Luftangriff ein Mordanschlag aus einem fahrenden Auto wäre, dann würden die USA das Auto, die Räder, die Pistole, die Kugeln sowie Wartung und Reparatur sowohl für Fahrzeug als auch der Waffen zu Verfügung stellen – und den Sprit.“

Die Luftangriffe vom 9.

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Jemen: Der Krieg, der in unseren Medien nicht stattfindet – USA und Saudi-Arabien töten zahlreiche Kinder bei einem Luftangriff | www.konjunktion.info

Jemen: Der Krieg, der in unseren Medien nicht stattfindet – USA und Saudi-Arabien töten zahlreiche Kinder bei einem Luftangriff | www.konjunktion.info

10-08-18 01:10:00,

Seit Jahrzehnten betreiben die USA im Nahen/Mittleren Osten und in Afrika eine Politik der Zerstörung. Fadenscheinig begründet in der jüngeren Vergangenheit vor allem mit dem “Kampf gegen den Terror”. Doch egal, ob der Präsident nun Reagan, Bush sen., Clinton, Bush jun., Obama oder aktuell Trump hieß bzw. heißt, es ging immer nur darum auf Kosten Unschuldiger das eigene Imperium zu schützen und auszuweiten.

Entweder durch direktes militärisches Eingreifen (wie im Irak) oder mit der Hilfe von Proxies und Terroristen (wie in Syrien) hat Washington ganze Landstriche unbewohnbar (Stichwort Uranmunition) gemacht und Hunderttausende Menschen getötet und Millionen zu Flüchtlingen gemacht. Zum Großteil gedeckt und unterstützt durch die willfährigen Politdarsteller und Redaktionsstubenhocker in Deutschland.

Der Jemen macht hier keine Ausnahme – außer dass die Berichterstattung unserer Hochleistungspresse dazu eigentlich nicht stattfindet. Seit Jahren wird das Land von einer “Koalition aus Saudi-Arabien und den USA” völkerrechtswidrig angegriffen und steht heute – auch Dank einer Wirtschaftsblockade – kurz vor dem Zusammenbruch. Auch hierzu kein Aufschrei unserer “Medienschaffenden und Politgrößen”.

Auch einen aktuellen Luftangriff der US-Saudi-Kräfte auf einen mit Zivilisten besetzten Bus in Nordjemen muss man der internationalen Presse entnehmen. So berichtete der Guardian, dass 43 Menschen bei diesem feigen Angriff ums Leben gekommen sind – die meisten davon Kinder. Johannes Bruwer vom vor Ort helfenden Roten Kreuz:

Nach dem humanitären Völkerrecht müssen Zivilisten während des Konflikts geschützt werden. Zahlreiche Tote, noch mehr Verletzte, die meisten unter 10 Jahre alt.

(Under international humanitarian law, civilians must be protected during conflict. Scores killed, even more injured, most under the age of 10.)

Tweet Johannes Bruwer - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt TwitterTweet Johannes Bruwer - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt Twitter

Tweet Johannes Bruwer – Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt Twitter

Einmal mehr werden die Opfer euphemistisch als “collateral damage” bezeichnet, die sich zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort in der Nähe eines militärischen Ziels befanden. Eine Bekanntmachung der saudischen Staatspresse nannte den Angriff eine “legitime militärische Aktion” und dass der Luftangriff

internationalen und humanitären Gesetzen entsprach.

(conformed to international and humanitarian laws.)

Weiter lesen wir in der Pressemitteilung aus Riad, dass die Kinder als Schutzschilde durch die Gegner der Koalition missbraucht worden sind. Dabei ist dieses neue Bombardement nur ein verhältnismäßig kleines im Kontext einer viel größer angelegten Bombenkampagne,

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Jemen – Met steun van het Westen

Jemen – Met steun van het Westen

10-07-18 06:39:00,

Terwijl men in Thailand terecht kost noch moeite spaart om de 12 voetballertjes en hun coach uit de kilometerslange onderwater gelopen tunnel te halen is er gelijktijdig de onvoorstelbaar dramatische toestand van de kinderen in Jemen.

Al drie jaar voeren Saoedi-Arabië en de Verenigde Arabische Emiraten daar een niets ontziende oorlog en organiseerden ze zelfs een cordon rondom het land veel te weinig voedsel en andere dagelijkse benodigdheden het land binnen raken.

Waardoor miljoenen mensen honger lijden, waarbij dan honderdduizenden kinderen, of sterven aan cholera. In wezen echter is dit een oorlog van de NAVO waarbij Westerse generaals, met Franse, Britse en Amerikaanse special forces en duizenden huurlingen en jihadisten van ISIS en al Qaeda, de leiding erover hebben en zorgen voor de moord op mogelijks honderdduizenden Jemenieten.

Dit terwijl datzelfde Westen het maar steeds blijft hebben over de Syrische president Bashar al Assad die volgens Parijs, Brussel, Londen en Washington, zijn eigen bevolking blijft uitmoorden. Met miljarden euro’s aan wapens die vanuit het Westen aan het Huis van Saoed worden geleverd om die slachtpartij toch maar te kunnen verder zetten.

Een stervend Jemenitisch kind. Dankzij de uitgebreide hulp van het Westen met onder meer België en zijn wapens uit Herstal. Dank U premier Charles Michel, Didier Reynders, minister van Buitenlandse Zaken, en Willy Borsu, Waals minister-president (allen MR). Dit kind en haar ouders zullen uw ‘generositeit’ levenslang blijven herinneren. Als ze het tenminste overleven.

Met ook België en de Waalse overheid die via het overheidsbedrijf en wapenproducent FN flink poen schept door de Saoedische salafisten wapens te verkopen. En onze vele parlementen en regeringen zwijgen en zijn dus medeplichtig.

Een zinloze oorlog want nooit is er iemand in geslaagd om het land te veroveren, noch de Abessiniërs, de Romeinen, de Turken, de Saoedi’s, de Egyptenaren of de Britten. Het land is taai, te taai voor imperialisten.

Maar ondertussen steunt men bloeddorstige monsters als prins Mohammed bin Salman al Saoed met zijn zinloze oorlog want de Saoedi’s hebben heel veel geld waar ze graag mee zwaaien. Walgelijk is een veel te braaf woord voor wat in Jemen al sinds 2015 gebeurt.

Willy Van Damme

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Jemen: Der Angriff auf die Hafenstadt al-Hudeida hat begonnen

Jemen: Der Angriff auf die Hafenstadt al-Hudeida hat begonnen

13-06-18 12:56:00,

Saudi-arabischer Soldat der “First Airborne Brigade” und ein Soldat der Vereinigten Arabischen Emirate. Bild: Saudi88hawk / CC BY-SA 4.0

  1. Jemen: Der Angriff auf die Hafenstadt al-Hudeida hat begonnen

  2. Warnungen vor einer Katastrophe


  3. Auf einer Seite lesen

Operation “Goldener Sieg”: Saudi-Arabien verspricht, dass die Stadt danach “größer” sein wird und “besser”. Befürchtet wird eine Katastrophe

Die internationale Öffentlichkeit war gestern mit dem Treffen zwischen Trump und Kim Jong-Un in Singapur beschäftigt, es wurde von der US-Regierung als spektakuläres Politik-Kino propagiert, das der Welt zeigt, wie friedlich und gut die Absichten der USA sind, wie sehr Trump an Entspannung von Konflikten gelegen ist.

Gestern wurde im Jemen aber auch die Operation “Golden Victory” gestartet: der Angriff jemenitischer Verbände unterstützt durch die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und die saudi-arabische Koalition auf die Hafenstadt Hudaida (auch al-Hudaida oder Hodeida, Hudaydah).

Ohne Placet aus Washington wäre das nicht so ohne weiteres möglich. Die mit den USA verbündeten Golfstaaten hatten denn kürzlich auch erklärt, dass sie mit der Offensive auf Hudaida warten würden, bis die US-Regierung zustimme.

Grünes Licht der USA

Ein offizielles Statement von US-Außenminister Pompeo am Montag wurde wegen der Formulierung – “Ich machte den Ministern aus den Emiraten unseren Wunsch klar, dass ihre Sicherheitsinteressen berücksichtigt werden” (i.O. “our desire to address their security concerns”) – offensichtlich nicht nur von Beobachtern als “grünes Licht” gewertet. Die jemenitische Regierung teilte gestern Mittag mit, dass Regierungskräfte mit Unterstützung der arabischen Koalition eine Offensive “zur Befreiung” der von Rebellen kontrollierten Hafenstadt begonnen hätten.

Geschickt eingefädelt

Die Sache war geschickt eingefädelt, da die Vereinigten Arabischen Emirate, die in der Öffentlichkeit anscheinend nun mehr und mehr die Rolle als Sprachrohr für die “arabische Koalition” übernehmen, zuvor das Bild der Situation propagierten, wonach sie selbst zwar zurückhaltend und vorsichtig agieren würden, dass man aber befürchten müsse, dass die jemenitischen Einheiten angesichts der Aktivitäten der feindlichen Huthis auf Dauer nicht zu kontrollieren seien (siehe Al-Hudaida: Die “Dynamik” im Jemen ändern).

Die Kontrolle sei schwierig. Obwohl jemenitische Kämpfer wie z.B.

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