Corona-Untersuchungsausschuss – Teil 6 | Von Jochen Mitschka | KenFM.de

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04-09-20 07:37:00,

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Majestätsbeleidigung oder notwendige Prüfung?

Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.

In Teil 1 und 2 dieser Serie berichteten wir über das erste Hearing des Corona-Ausschusses, mit dem Titel „Lernen vom Untersuchungsausschuss Schweinegrippe“ (1). In Teil 3 und 4 wird die Anhörung zu dem Thema „Die Lage der Menschen in Pflegeheimen“ beschrieben (2). Im 5. Teil begann die Zusammenfassung einer Berichterstattung über die Zustände in Bergamo in der dritten Anhörung (3). Diese wird heute abgeschlossen.

Anhörung von Frau Professor Gatti

Ihre Ausbildung und Tätigkeit beinhaltet Bioengineering, und Frau Professor Antonietta Gatti ist eine Spezialistin für Nanopathologie. Dabei geht es um die Bewertung von Mikro- und Nano-Partikel im Körper eines Menschen und die Analyse von „Verschmutzungen“ mit Mikro- und Nano-Partikeln. Ein Teil der Forschung wurde von der EU gefördert. Frau Prof. Gatti führte bei ihrer Vorstellung aus, dass sie zwar keine Virus-Expertin wäre, aber dass das Virus ein sehr kleines organisches Partikel wäre, mit einer angenommenen Größe von 0,12 µ oder 120 Nanonmeter. Diese Partikel könnten im Blut identifiziert werden. Wenn solche Partikel im Blutkreislauf sind, wären sie nicht „alleine“ unterwegs. Sie müssten mit anderen Blutkomponenten interagieren oder mit Teilen der Umweltverschmutzung, die sich im Blut und in den Organen finden lassen. Diese Interaktionen können auch stärkere biologische Reaktionen hervorrufen. Ihre Forschung wäre in der Lage, diese Interaktionen zu identifizieren, und den Mechanismus zu verstehen, mit dem die Viruspartikel mit den Blutkomponenten interagieren.

Das Wissen über diese Interaktionen wäre wichtig für die Therapie, Impfungen usw. zu entwickeln. Außer ihrer Person in Italien ist ihr jedoch niemand bekannt, der sich mit der Interaktion der Viruspartikel mit Blutkomponenten oder anderen Partikeln beschäftigen würde.

Aus dem Ausschuss wurde die Frage gestellt, ob man auf Grund ihrer Forschung feststellen könne, ob das Virus tatsächlich ein vollkommen neuer Virus wäre, oder ob er vielleicht schon länger existieren würde. Die Zeugin erklärte, selbst keine Beweise für die Existenz des Virus schon im Jahr 2019 zu haben, sie hätte aber von befreundeten Ärzten gehört, dass dies wohl der Fall gewesen wäre. Dann führte Sie aus,

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Corona-Untersuchungsausschuss – Teil 5 | Von Jochen Mitschka | KenFM.de

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29-08-20 08:08:00,

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Majestätsbeleidigung oder notwendige Prüfung?

Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.

In Teil 1 und 2 dieser Serie berichteten wir über das erste Hearing des Corona-Ausschusses, mit dem Titel „Lernen vom Untersuchungsausschuss Schweinegrippe“ (1). In Teil 3 und 4 wird die Anhörung zu dem Thema „Die Lage der Menschen in Pflegeheimen“ beschrieben (2). In diesem 5. Teil (3) geht es um die Zustände in Bergamo, welche von Medien und Politik immer wieder als Beweis für die Notwendigkeit eines Shutdowns in Deutschland angeführt werden.

Bergamo: Was war da los

In der Einleitung erklärte ein Mitglied des Ausschusses, dass die Berichterstattung über Bergamo einen Wendepunkt dargestellt, und die Menschen schockiert hätte. Deshalb schien es so, als ob der Lockdown eine logische Folge davon gewesen wäre. Um sich Klarheit zu verschaffen, was wirklich passierte, sollen in dieser Anhörung hochkarätige Wissenschaftler aus Italien zu Wort kommen, die vor Ort und ganz intensiv mit der Pandemie beschäftigt waren.

Als sachverständiger Gast der Juristen aus dem Ausschuss erklärte dann Dr. Wolfgang Wodarg, wie Bergamo in Deutschland wahrgenommen worden war. Dieser begann mit der Erklärung, dass man erwartet hätte, dass sich auf Grund der Erscheinungen in Bergamo, in China die Pandemie noch weiter und schrecklicher verbreiten würde. Was aber ja nicht der Fall war. In den meisten Regionen Chinas hatte es keinen Shutdown und kaum Infektionen und Todesopfer gegeben. Anfang Februar hatte man dann plötzlich nichts mehr aus China gehört. Genau zu diesem Zeitpunkt zog dann Italien die Aufmerksamkeit auf sich. Die schrecklichen Bilder von China, die nicht mehr vorhanden waren, wurden abgelöst durch Bilder aus Bergamo.

Man stellte sich natürlich die Frage, warum ausgerechnet Italien so betroffen war, und auch in Deutschland praktisch noch gar nichts passierte. Dann kamen Anfang März Bilder von quasi Leichenbergen aus Bergamo und entzündeten in Deutschland eine Panik. Es folgte dann in Italien der Lockdown. Da zu Beginn praktisch nur alte Menschen zu den Todesopfern gezählt wurden, fragte man sich natürlich, so Wodarg, ob da vielleicht etwas mit der Betreuung der alten Menschen schief gelaufen war.

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Corona-Untersuchungsausschuss – Teil 5 | Von Jochen Mitschka (Podcast) | KenFM.de

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28-08-20 08:47:00,

Majestätsbeleidigung oder notwendige Prüfung?

Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.

In Teil 1 und 2 dieser Serie berichteten wir über das erste Hearing des Corona-Ausschusses, mit dem Titel „Lernen vom Untersuchungsausschuss Schweinegrippe“ (1). In Teil 3 und 4 wird die Anhörung zu dem Thema „Die Lage der Menschen in Pflegeheimen“ beschrieben (2). In diesem 5. Teil (3) geht es um die Zustände in Bergamo, welche von Medien und Politik immer wieder als Beweis für die Notwendigkeit eines Shutdowns in Deutschland angeführt werden.

Bergamo: Was war da los

In der Einleitung erklärte ein Mitglied des Ausschusses, dass die Berichterstattung über Bergamo einen Wendepunkt dargestellt, und die Menschen schockiert hätte. Deshalb schien es so, als ob der Lockdown eine logische Folge davon gewesen wäre. Um sich Klarheit zu verschaffen, was wirklich passierte, sollen in dieser Anhörung hochkarätige Wissenschaftler aus Italien zu Wort kommen, die vor Ort und ganz intensiv mit der Pandemie beschäftigt waren.

Als sachverständiger Gast der Juristen aus dem Ausschuss erklärte dann Dr. Wolfgang Wodarg, wie Bergamo in Deutschland wahrgenommen worden war. Dieser begann mit der Erklärung, dass man erwartet hätte, dass sich auf Grund der Erscheinungen in Bergamo, in China die Pandemie noch weiter und schrecklicher verbreiten würde. Was aber ja nicht der Fall war. In den meisten Regionen Chinas hatte es keinen Shutdown und kaum Infektionen und Todesopfer gegeben. Anfang Februar hatte man dann plötzlich nichts mehr aus China gehört. Genau zu diesem Zeitpunkt zog dann Italien die Aufmerksamkeit auf sich. Die schrecklichen Bilder von China, die nicht mehr vorhanden waren, wurden abgelöst durch Bilder aus Bergamo.

Man stellte sich natürlich die Frage, warum ausgerechnet Italien so betroffen war, und auch in Deutschland praktisch noch gar nichts passierte. Dann kamen Anfang März Bilder von quasi Leichenbergen aus Bergamo und entzündeten in Deutschland eine Panik. Es folgte dann in Italien der Lockdown. Da zu Beginn praktisch nur alte Menschen zu den Todesopfern gezählt wurden, fragte man sich natürlich, so Wodarg, ob da vielleicht etwas mit der Betreuung der alten Menschen schief gelaufen war.

In einem Gespräch mit einem Beamten einer kassenärztlichen Vereinigung in Deutschland wurde Wodarg erklärt,

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Corona-Untersuchungsausschuss – Teil 4 | Von Jochen Mitschka | KenFM.de

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21-08-20 10:19:00,

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Majestätsbeleidigung oder notwendige Prüfung?

Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.

In Teil 1 und 2 dieser Serie berichteten wir über das erste Hearing des Corona-Ausschusses, mit dem Titel „Lernen vom Untersuchungsausschuss Schweinegrippe“ (1). In Teil 3 wird der erste Teil der zweiten Anhörung zu dem Thema „Die Lage der Menschen in Pflegeheimen“ beschrieben, was nun im vierten Teil mit dem Bericht eines Betreuers und einer Angehörigen weitergeführt wird.

Bericht eines Betreuers

Herr Kusch (2) betreut 16 Personen und berichtete per Telefon aus seiner Tätigkeit, insbesondere während des Schließens der Pflegeheime.

Er berichtete von Fällen, in denen Betreute sediert wurden, damit sie sich weniger bewegten, damit sie die Zimmer nicht verließen. Was nun während der Einschließungen der Bewohner in ihren Zimmern besonders oft stattfand. Sedierung würde leider viel zu oft angewandt, und je kritischer die Pflegesituation ist, desto häufiger würden Sedierungen als „Therapien“ eingesetzt.

Herr Kusch berichtete von großen Unterschieden in der Behandlung. Einige Einrichtungen hätten schon vor der Verhängung der Maßnahmen begonnen, Schutzmaßnahmen für die Bewohner einzuführen. Als dann die Kontaktsperren verhängt worden waren, hätte er keinerlei Möglichkeiten mehr gehabt, die Behandlung der von ihm Betreuten zu überprüfen. Er hätte einfach glauben müssen, was ihm die Heime sagten. Die Bewohner, so Kusch, wären vollkommen dem Wohlwollen der Heime ausgeliefert gewesen, ohne die Chance, dass durch den Betreuer etwas hätte unternommen werden können.

In Heimen, in denen schon vor der Schließung immer wieder Missstände aufgetreten wären, hätte es ganz besonders große Schwierigkeiten gegeben, die Betreuten angemessen zu vertreten. Als er dann wieder als Betreuer die Möglichkeit hatte, Besuche zu machen, hätte er Dinge gesehen, die „krass“ gewesen wären. Es begann mit den äußeren Umständen (lange Haare, schlechter Pflegezustand allgemein). Viele Menschen, die aus Krankenhäusern eingeliefert worden wären, nach Schlaganfall oder Herzinfarkt, da hätte man „nicht rein gedurft“. Patienten bzw. Bewohner wären zum großen Teil nur mit Medikamenten behandelt worden, nicht mit üblichen Reha-Maßnahmen.

Ich habe gestern mit Einem gesprochen, der war dieses Jahr noch nicht an der Sonne.“ Er hätte das nicht glauben wollen.

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Corona-Untersuchungsausschuss – Teil 3 | Von Jochen Mitschka | KenFM.de

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14-08-20 01:24:00,

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Majestätsbeleidigung oder notwendige Prüfung?

Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.

In Teil 1 und 2 dieser Serie berichteten wir über das erste Hearing des Corona-Ausschusses, mit dem Titel „Lernen vom Untersuchungsausschuss Schweinegrippe“ (1). Aber nach Darstellung der Geschichte und Entlarvung der ersten Pandemie, nachdem die WHO seine Definition über Pandemien anscheinend den offensichtlichen Wünschen der Pharmaindustrie angepasst hatte, ging die Anhörung von Dr. Wolfgang Wodarg auch über andere Themen, wie den Corona-Test zum Beispiel. Dies hier ist nun der erste Teil der Zusammenfassung der zweiten Anhörung zu dem Thema „Die Lage der Menschen in Pflegeheimen“. Fachleute und Betroffene werden zu ihren Erfahrungen während der Schließung der Heime befragt.

Bericht aus der Praxis

Der Ausschuss begann mit der Befragung von Adelheid von Stösser. Frau Stösser berichtete, dass sie von der Ausbildung her Krankenschwester ist und seit 50 Jahren in der Pflege arbeite. Sie ist außerdem Lehrerin für Pflegeberufe und hat die letzten Jahrzehnte Projekte an Unikliniken und anderen Einrichtungen geleitet, mit dem Ziel, individuelle, bedarfsgerechte Pflege zu gewährleisten. Sie ist Autorin von Büchern, insbesondere über Pflegestandards. Außerdem hatte sie an verschiedenen grundsätzlichen Projekten mitgearbeitet, welche versuchte, für die Entwicklung der Pflege in Deutschland bessere Standards zu entwickeln. Da Widerstand aus den Kostenträgern kam, die Standards umzusetzen „wechselte ich die Seite“ (2). Sie wurde eine der Gründerinnen des Vereins Pflegeethik-Initiative (3).

Frau Stösser berichtete, dass sich die Pflegeheime während des Corona-Shutdowns als besonders gefährliche Orte herausgestellt hätten. Sie begründete ihre Aussage damit, dass die alten Menschen aufgrund von Alter und Vorerkrankungen besonders gefährdet sind, an einer Infektion zu versterben, und andererseits, weil erlebt wurde, wie Pflegeheime kurzerhand zu Gefängnissen wurden. „Der Staat verfügte für die rund 900.000 Menschen in Heimen quasi eine Sicherungsverwahrung“. Bewohner durften das Heim nicht verlassen, Angehörige durften es nicht betreten. Von Mitte März bis Mitte Mai bestand ein totales Besuchsverbot, nicht nur für die nächsten Angehörigen, sondern auch für rechtliche Vertreter, für Physiotherapeuten, Logopäden, Ergotherapeuten, Fußpflegerinnen, Friseure, ehrenamtliche Helfer. Auch Ärzte und Seelsorger sollten nur im Notfall die Heime betreten. Der Besuch von Zahnärzten und anderen Fachärzten war zwar nicht ausdrücklich verboten,

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