Julian Assange trat persönlich an Verfahrensverhandlung in Westminster auf

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15-01-20 09:48:00,

Von
Thomas Scripps

15. Januar 2020

WikiLeaks-Gründer Julian Assange trat am Montag persönlich vor dem Amtsgericht Westminster in einer Anhörung auf, bei der es um Beweise ging, die die Verteidigung vorgelegt hatte. Die Anhörung war der jüngste Verfahrensschritt im Auslieferungsantrag der USA gegen Assange. Dieser Antrag wird ab nächsten Monat Gegenstand einer vierwöchigen Verhandlung sein.

Wie sich herausstellte, hatte Assange seit seiner letzten Anhörung am 19. Dezember insgesamt nur zwei Stunden Zeit bekommen, um die Beweise mit seinem Anwaltsteam zu prüfen. Diese Praxis der britischen Gerichte ist eher eine juristische Farce als ein Prozess. Sie soll die außergesetzliche Überstellung eines politischen Gefangenen in ein Land vertuschen, das politische Gegner schlankweg ermordet.

Die US-Regierung verfolgt Assange aufgrund falscher Anklagen nach dem amerikanischen Spionagegesetz, die ihn für 175 Jahre ins Gefängnis bringen könnten. Gegen Assange und die Whistleblowerin Chelsea Manning läuft ein Rachefeldzug, weil sie die Wahrheit über Kriegsverbrechen vor der Weltbevölkerung enthüllt haben. Sie haben die antidemokratischen Intrigen und die Massenüberwachung aufgedeckt, für die die US-Regierung und andere imperialistische Mächte, einschließlich des Vereinigten Königreichs, verantwortlich sind.

Assange zeigte sich bei seinem Auftritt vor Gericht entschlossen. Er führte ein kurzes Gespräch mit seiner Anwältin Gareth Peirce und grüßte seine auf der Zuschauertribüne versammelten Unterstützer, bevor die Anhörung begann. Er hob auch seine geballte Faust in Richtung der Zuschauer, als er den Gerichtssaal verließ.

Peirce begann die Anhörung mit dem Hinweis auf die anhaltende absichtliche Isolierung Assanges von seinen Anwälten. Wie sie ausführte, ist es auf dieser Grundlage unmöglich, eine effektive Verteidigung durchzuführen.

Laut Peirce ist unter anderem eine umfangreiche Akte über die Haftbedingungen noch gar nicht vorgelegt worden. Sie habe erst begonnen, mit ihrem Mandanten darüber zu sprechen. Es gebe drei weitere „umfangreiche Akten“ mit Material, das Assange noch nicht einmal zu Gesicht bekommen habe.

Das Anwaltsteam hatte laut Peirce gehofft, Zeit für die Durchsicht dieses umfangreichen Material zu bekommen, wenn Assange sich in den Zellen des Amtsgerichts Westminster aufhalten würde. Allerdings habe die Security des Gerichts ein ausführliches Gespräch nicht erlaubt und darauf bestanden, dies auf höchstens eine einstündige Sitzung zu beschränken.

Peirce erklärte: „Das hat unseren Zeitplan enorm zurückgeworfen.“

Bezirksrichterin Vanessa Baraitser war ungerührt. Sie erklärte, dass in den Zellen des Gerichts und in acht verfügbaren Befragungsräumen 47 Personen festgehalten würden,

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Mahnwache für Julian Assange in Frankfurt am Main

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11-01-20 03:02:00,

Von
einem Korrespondenten

11. Januar 2020

Auf der Frankfurter Zeil fand am Mittwoch den 8. Januar eine Mahnwache für den inhaftierten WikiLeaks-Gründer Julian Assange statt. Schätzungsweise 70 bis 80 Teilnehmer forderten unüberhörbar, den mutigen Journalisten sofort freizulassen und seinen Fall nicht länger zu verschweigen.

Mahnwache am 8. Januar in Frankfurt

Auf der ganzen Welt gibt es immer mehr Aktionen zur Verteidigung von Julian Assange. Weil er Kriegsverbrechen des US-Imperialismus enthüllt hat, sitzt der Journalist in London in Auslieferungshaft, und in den USA drohen ihm ein unfairer Prozess und 175 Jahre Gefängnis.

Wut und Protest gegen diesen eklatanten Verstoß gegen die Menschenrechte ziehen immer weitere Kreise. So hat die jüngste Initiative von Lehrern im australischen Melbourne, die Assange öffentlich verteidigen, weltweite Beachtung gefunden. Auch ist am Silvestertag ein geharnischter Brief des UN-Sonderbeauftragten für Folter, Nils Melzer, an die britische Regierung bekannt geworden.

In Frankfurt wiesen die Teilnehmer der Mahnwache vom Mittwochabend mit Schildern – „Don’t shoot the messenger“, „He gave us the truth!“ „Free Assange“, etc. – und selbstverfassten Handzetteln darauf hin, dass die Behandlung Julian Assanges einer skandalösen Verletzung von Meinungs- und Pressefreiheit gleichkommt. Die Mahnwache wurde zum ersten Mal im Fernsehen gezeigt, als die Hessenschau, wenn auch nur kurz, darüber berichtete.

Die Aktion war völlig außerhalb der bürgerlichen Medien, hauptsächlich über Facebook-Seiten und einen YouTube-Kanal, zustande gekommen. Private Unterstützer hatten die Aktionsgruppe #Free-Julian-Assange-Frankfurt gegründet.

Alexandra

Eine von ihnen ist Alexandra, die sich am Mittwoch freute: „Aus anfangs vier Leuten sind jetzt so viele geworden.“ Sie appelliert an alle: „Erhebt eure Stimme, dass Julian Assange nachhause kommt, zu seinen Eltern und seinem Kind und von allen Anklagen entlastet wird.“ Er brauche jetzt „jegliche Stimme“.

Alexandra erklärte, sie habe sich kurz nach Assanges Verhaftung gefragt, warum man aus den Medien nichts Vernünftiges darüber erfahren könne, und „tage- und nächtelang recherchiert, den Tränen nahe, was hier abging. Ich musste einfach was tun.“

In einer Rede vor den versammelten Demonstrierenden sagte sie: „Seit mittlerweile zehn Jahren führt die britische Regierung nun schon einen Krieg gegen Julian Assange.“ Das US-Establishment wolle Assange zum Schweigen bringen. Um ihm zu Diensten zu stehen, sei der britischen Regierung „jedes Instrument der Hard- und Softpower,

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Julian Assange: Das Russland-Komplott war Fake-News

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27-12-19 08:53:00,

Urs P. Gasche

Urs P. Gasche / 27. Dez 2019 –

Vor einem Jahr «enthüllte» der Guardian ein weihnächtliches Komplott, Julian Assange aus der Botschaft Ecuadors zu «schmuggeln».

Russische Diplomaten hätten in London mit Vertrauten von Julian Assange geheime Gespräche geführt über eine Flucht aus der Botschaft Ecuadors nach Russland. In einem Diplomatenwagen solle Assange in ein anderes Land geschmuggelt werden. Das enthüllte der Guardian als «den geheimen Weihnachtsplan, Assange nach Russland zu bringen». Der Guardian berief sich auf anonyme Quellen («… the Guardian has learned.»)

Schlagzeile im Guardian vom 22. September 2018

Kein Komplott, keine Schmuggelpläne, Russland hatte damit nichts zu tun

Erst ein gutes Jahr später, am 20. Dezember 2019, hat der Guardian die Vorwürfe von Schmuggel und Komplott zurückgezogen und den ursprünglichen Artikel mit folgendem Hinweis versehen (Original in Gelb):

Das unabhängige «Review Panel», eine Kontrollstelle für Medien, war auf eine Beschwerde eingegangen und veröffentlichte am 20. Dezember 2019 seine Stellungnahme: Der Artikel des Guardian habe verfälschte und irreführende Informationen enthalten. Die Zeitung müsse eine Berichtigung veröffentlichen, denn Russland hatte nichts zu tun mit einem Plan, nach dem Assange aus der Botschaft Ecuadors herausgeholt werden sollte.

Im Folgenden die wörtliche Schlussfolgerung des Panels:

«The Panel therefore invites the Guardian to issue a clarification that (a) the plan in relation to Mr Assange’s ability to be able to leave the Ecuadorean embassy was not devised or instigated by Russia; and (b) there was nothing illicit about the “plan” as described in the Article and that it would have involved the legitimate use of diplomatic immunity to allow Assange to leave the Embassy and travel to a third country.»

Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors

Keine

Weiterführende Informationen

Guardian Assange Komplott
Guardian Dementi

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US Hardliners Want Julian Assange and Chelsea Manning Crucified – Global Research

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19-12-19 06:56:00,

Mass incarceration in the US is a national disgrace, a crime against humanity, including countless numbers of political prisoners — pesecuted behind bars for their beliefs and activism, for resisting the dirty system, judged guilty by accusation.

Julian Assange and Chelsea Manning are best known, Assange imprisoned by Britain at the Trump regime’s request, extradition to the US to follow for truth-telling journalism.

Or perhaps he’ll perish behind bars because of appalling mistreatment, slowly killing him, including by denying him essential treatment for health issues, letting him deteriorate instead.

Numerous human rights workers, activists for justice, academics, and medical professionals called for upholding his rights — including Doctors For Assange on Monday.

By open letter to Australian authorities, they highlighted a “medical emergency” affecting him gravely, saying:

He “risk(s) death due to (appalling) conditions of his detention in a UK prison.”

Their November 22 open letter to Britain’s home secretary got worldwide attention.

“(H)aving received no response from the UK Government, we call upon you to intervene as a matter of urgency. As Australian (officials), you have an undeniable legal obligation to protect your citizen against the abuse of his fundamental human rights, stemming from US efforts to extradite Mr Assange for journalism and publishing that exposed US war crimes.”

He requires urgent medical treatment in “an appropriate hospital setting,” what’s unavailable to him under virtual gulag prison conditions.

Without proper care needed immediately, he may “die in a UK prison.”

“(T)he United Nations Working Group on Arbitrary Detention (earlier) concluded” that conditions under which he’s held “constitute(s) torture.”

“Medical experts have repeatedly advised the UK Government of potentially catastrophic consequences should it fail to facilitate adequate medical care for Mr Assange.”

After interviewing Assange in London’s Belmarsh prison, UN Special Rapporteur on Torture Professor Nils Melzer condemned his “collective persecution,” adding:

Besides his deteriorating physical condition, he shows “symptoms typical for prolonged exposure to psychological torture, including extreme stress, chronic anxiety and intense psychological trauma.”

Britain in cahoots with the Trump regime is killing him slowly. US hardliners likely want him dead to avoid a public trial that’ll highlight fraudulent charges against him.

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Free Julian Assange, Before It’s Too Late. Sign to Stop the USA Extradition – Global Research

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18-12-19 04:37:00,

Free Julian Assange, Before It’s Too Late. Sign to Stop the USA Extradition

Julian Assange has been forcibly removed from political asylum and has been arrested. He is no longer in the Ecuadorian Embassy and instead is in British police custody. Julian Assange now faces the prospect of extradition to the USA to face 175 years imprisonment for publishing facts delivered to him as a journalist and those facts revealed systemic government corruption and war crimes. These were the exact issues he required protection from and why he accepted Ecuadorian political asylum.

Julian Assange is an Australian Citizen who had been “arbitrarily” detained for over 8 years and more recently had endured over 1 year of torture in the form of continuous solitary confinement. Deprived of sunlight, contact with the outside world and proper healthcare. The United Nations Human Rights Office of the High Commissioner on Feb. 5, 2016 determined that Julian Assange’s arbitrary detention “should be brought to an end”.

Julian Assange is an awarded and respected international journalist who has never incorrectly published any news.

We respectfully request the Prime Minister and/or the Foreign Minister of the Australian Government intervene and ensure Julian Assange’s freedom of safe passage and return to his home Australia or any other location that Julian Assange requests to travel to. We further respectfully request that the Australian Government where influence can be made with friendly nations, that the Australian Government ensure that no extradition order is effected on Julian Assange from the USA that may otherwise impinge on his ongoing freedom of passage and existence.

Please click here to sign and share this petition. Thank you.

*

Note to readers: please click the share buttons above or below. Forward this article to your email lists. Crosspost on your blog site, internet forums. etc.

Disclaimer: The contents of this article are of sole responsibility of the author(s). The Centre for Research on Globalization will not be responsible for any inaccurate or incorrect statement in this article. The Centre of Research on Globalization grants permission to cross-post Global Research articles on community internet sites as long the source and copyright are acknowledged together with a hyperlink to the original Global Research article.

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Julian Assange bei Vorbereitung eingeschränkt und sein Gesundheitszustand erscheint weiter verschlechtert

julian-assange-bei-vorbereitung-eingeschrankt-und-sein-gesundheitszustand-erscheint-weiter-verschlechtert

17-12-19 08:29:00,

Am letzten Freitag erschien Julian Assange erneut per Videolink vor dem Westminster Magistrates Court in London. Wie die britische Daily Mail berichtete, hat Julian Assange bis dato keinen Zugang zu wichtigen Anklagepunkten gegen ihn erhalten. Einige Zuhörer auf der Besuchertribüne beschrieben seinen Gesundheitszustand als weiter verschlechtert. Leider habe ich in der deutschsprachigen Presselandschaft keinen Bericht über diese Verhandlung gefunden und darum nachfolgend eine kurze Zusammenfassung. Von Moritz Müller.

Thomas Scripps, der für WSWS (World Socialist WebSite) schreibt, beschreibt Assange:

“Er war in einem sichtlich schlechteren Zustand als bei seinem letzten Auftritt vor Gericht und wirkte unruhig, müde und niedergeschlagen. Zeugen auf der Tribüne stimmten zu, dass sich sein Gesundheitszustand weiter verschlechtert zu haben schien.”

Zuschauer aus dem Gerichtssaal sagten, dass Julian Assanges Hände mit Mullbinden verbunden waren. Wenn man bedenkt, dass schon im November 60 Ärzte in einem Offenen Brief seine Verlegung in eine Universitätsklinik gefordert haben, weil sein Leben in Gefahr sei, dann ist sein weiter verschlechterter Gesundheitszustand Grund zu dringender Besorgnis.

Dies scheint die zuständigen Stellen aber nicht weiter zu beunruhigen, zumal die jetzige konservative Regierung, durchsetzt mit Personen, die ihr Urteil über Assange schon gefällt haben, nach den Unterhauswahlen vom vergangenen Sonntag richtig fest im Sattel sitzt. Nicht nur im Zusammenhang mit Julian Assange werden sich in Zukunft viele Wähler fragen, wen sie da auf Grund schöner Verheißungen eines durch den Brexit entfesselten Landes gewählt haben.

Vielleicht ringt sich der Erzbischof von Canterbury, Justin Welby, ja doch noch zu einer Intervention durch, im Lichte dieser sich auf vielen Ebenen für Julian Assange verschlechterten Lage. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Zur Vorbereitung auf den für Ende Februar geplanten Prozess zur Auslieferung an die Vereinigten Staaten hörte das Gericht, dass seine Anwälte einen Antrag an die Richterin gestellt hatten, in dem sie sich über fehlenden Zugang zu ihrem Mandanten im Gefängnis beschwerten.

Die Verteidigerin Gareth Peirce sagte, dass das Rechtsteam sich damit abmühte, Dokumente für den Fall vorzubereiten, dass Assange keinen Zugang zu den Beweisen gegen ihn habe. “Ohne das Wissen von Herrn Assange sind einige davon neu hinzugekommene Beweise, andere das Ergebnis monatelanger Ermittlungen, nicht immer in diesem Land, von denen er wegen der Blockierung der (Anwalts-)Besuche nichts weiß.”

Die Fallübersicht,

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Plea for the Liberation of Julian Assange. Response from the Archbishop of Canterbury – Global Research

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16-12-19 08:02:00,

The plea which you kindly signed calling on the Archbishop of Canterbury to use his moral influence to bring about liberation of Julian Assange from Belmarsh prison was delivered to Lambeth Palace in London last November 29. On December 12, Lambeth Palace acknowledged reception of the letter in the attached message, which appears to be addressed to all the letter’s signatories.  

Elections held that same day leave scant hope for political intervention on behalf of Julian Assange.  This enforces our belief that this issue must be urgently addressed on purely moral and humanitarian grounds.  As Archbishop of Canterbury, Justin Welby has been entrusted by the Church of England with a moral authority which we invite him to exercise.  

On behalf of the Archbishop, the Lambeth Palace Correspondence Officer Dominic Goodall writes that: “For him not to speak out about an issue does not necessarily mean that it is not of concern to him, but the context and opportunity must be right if any intervention is to be effective.”

For our part, with due respect, we believe that the Christmas season provides an eminently appropriate “context” and “opportunity” for the Christian Church of England to demonstrate human kindness by speaking out on behalf of a political prisoner who is being treated more harshly than the worst of criminals. Julian Assange is fervently admired worldwide for his courageous commitment to speaking truth. His life is at stake, and also at stake is any remnant of the United Kingdom’s reputation as land of respect for individual rights and freedoms. The world watches and cares.

Dear signatories, 

If you care to follow up with your own message to Lambeth Palace, please note the addresses on the message below from Lambeth Palace.

Sincerely,

Diana Johnstone, Paris, France, [email protected]

***

Below is the message from Lambeth Palace

From: Lambeth Palace

Subject: 60053 Your letter to the Archbishop of Canterbury

Date: 12 December 2019 at 13:21:26 CET

To: “[email protected]”, “[email protected]

Dear Ms Johnstone and Mr Müller,

Thank you for your recent letter addressed to the Archbishop of Canterbury,

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Julian Assange in Lebensgefahr – Deutliche Worte vom russischen Außenministerium | Anti-Spiegel

julian-assange-in-lebensgefahr-–-deutliche-worte-vom-russischen-ausenministerium-|-anti-spiegel

13-12-19 08:24:00,

Das russische Außenministerium hat – im Gegensatz zu der sonst wegen der Sicherheit von Journalisten so besorgten deutschen Regierung – sehr deutliche Worte gefunden, um die Haftbedingungen von Julian Assange zu kritisieren.

Am Donnerstag hat Maria Sacharova, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, in ihrer Pressekonferenz die Haftbedingungen von Julian Assange kritisiert und London zur Erfüllung seiner international eingegangenen Verpflichtungen im Bezug auf Menschenrechte, Medienfreiheit und Sicherheit von Journalisten aufgefordert. Da man solche Töne von westlichen Regierungen, die angeblich durch ihre „Werte“ verbunden sind und sich ständig als Vorreiter beim Schutz von Menschenrechten und Pressefreiheit feiern, nicht hört, habe ich die offizielle russische Erklärung übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Die Berichte über die Verschlechterung des Gesundheitszustandes des WikiLeaks-Gründers Julian Assange sind ernst. Er befindet sich derzeit in Isolationshaft im britischen Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh. Seine Behandlung wird als grausam bezeichnet. Die Misshandlung des Journalisten war bereits Gegenstand von Diskussionen der Abgeordneten der Zweiten Parlamentskammer des Königreichs der Niederlande.

Menschenrechtler bringen immer wieder Beweise dafür vor, dass Julian Assange der Zugang zu medizinischer Versorgung vorenthalten wird, obwohl er schwer krank ist, woran auch die politisch begründeten Haftbedingungen Schuld sind. Ihm wird medizinische Hilfe verweigert, er bekommt keine vollwertigen Mahlzeiten und ist ständig schwerer psychischer Folter ausgesetzt. Darauf hat auch der UN-Sonderberichterstatter für Folter Meltzer hingewiesen. Bereits im Mai dieses Jahres besuchte er den Journalisten in Begleitung zweier unabhängiger Mediziner. In seiner Erklärung stellt Herr Meltzer mit Sorge fest: „Neben körperlichen Beschwerden weist Julian Assange alle Symptome der Folgen psychischer Folter auf, einschließlich Stress, chronischer Angst und ausgeprägten psychischen Traumata.“

Die Arbeitsgruppe des Menschenrechtsrates für willkürliche Inhaftierung, die UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Privatsphäre und die UN-Sonderberichterstatter über widerrechtliche Inhaftierungen und viele andere sind ebenfalls aufgerufen, ihren internationalen Verpflichtungen im Bereich des Schutzes der Menschenrechte von Julian Assange nachzukommen. In diesem Fall spricht die internationale Gemeinschaft mit einer nahezu einheitlichen Stimme. Unabhängig davon, ob es sich um offizielle Strukturen oder Gremien innerhalb der UNO handelt oder um beratende Strukturen und Foren, ob es Vertreter der Zivilgesellschaft, oder ob es ist Experten einzelner Länder sind – alle sind sich einig, dass dies Folter gegen einen Menschen ist, der wirklichen Journalismus betrieben hat. Es mag eine für die Welt neue Form des Journalismus sein, aber es ist der kritische Journalismus,

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Abby Martin über Julian Assange, den Putsch in Bolivien, Bernie Sanders & Gaza (DEUTSCH) | KenFM.de

abby-martin-uber-julian-assange,-den-putsch-in-bolivien,-bernie-sanders-&-gaza-(deutsch)-|-kenfm.de

07-12-19 11:45:00,

Ein Beitrag von acTVism Munich.

In diesem Interview mit der investigativen Journalistin, Gründerin der Empire Files und Dokumentarfilmerin Abby Martin sprechen wir über den Fall Julian Assange und dessen Auswirkungen auf den Journalismus. Darüber hinaus analysieren wir die Situation in Bolivien, ob es zu einem Staatsstreich gekommen ist und ob dies Teil eines größeren Trends in ganz Lateinamerika ist. Darüber hinaus diskutieren wir Abby Martins neuesten Dokumentarfilm „Gaza Fights for Freedom“ und untersuchen die sozioökonomischen Bedingungen in Gaza sowie die möglichen Lösungen für die Krise. Schließlich analysieren wir die US-Politik und sprechen darüber, was Bürger weltweit tun können, um einen sinnvollen Wandel herbeizuführen und Lösungen für die außergewöhnlichen Herausforderungen der Menschheit zu finden.

Um die vollständige Abschrift zu diesem Video zu lesen: https://bit.ly/2PoJ1XO

FOR ENGLISH: https://bit.ly/34VSRXH

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Dieser Beitrag erschien am 06.12.2019 bei acTVism Munich.

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Veröffentlicht am: 7. Dezember 2019

Anzahl Kommentare: noch keine

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Julian Assange: An Appeal From International Lawyers – Global Research

julian-assange:-an-appeal-from-international-lawyers-–-global-research

04-12-19 11:56:00,

The ongoing proceedings against Australian citizen Julian Assange, founder of WikiLeaks, presently held in Belmarsh Prison near London, display a grave erosion of time-honoured principles of human rights, the rule of law, and the democratic freedom to gather and share information. We would like to join the extraordinary line of earlier protests in the case.

Fifteen years ago, the world was shocked by serious circumventions of the right to due process and fair trial when, as part of the U.S. war on terror, the CIA ignored local authority to abduct people in secret flights from European jurisdictions to third countries where they were subjected to torture and violent interrogation. Among those voicing protests was the London-based International Bar Association; see its report, Extraordinary Renditions, January 2009 (www.ibanet.org). The world should stand firm against such attempts to exercise superior, worldwide jurisdiction and to interfere in, influence or undermine the protection of human rights in other countries.

However, since WikiLeaks released evidence of U.S. war crimes in Iraq and Afghanistan, the US has for nine years punished Julian Assange and deprived him of his freedom. To avoid extradition to the United States, Assange was compelled to seek asylum in the London embassy of Ecuador in August 2012. In April 2019, Ecuador — in violation of international asylum laws — handed Assange over to British police, and his private legal defence documents over to U.S. agents.

After exposing extensive U.S. abuse and power projection as a threat to international law and order, Assange himself experienced the full thrust of the same forces. Extortion of other countries to make them and their judicial systems bend the law is to undermine and violate human rights treaties. Countries must not allow the diplomacy and intelligence power culture to contaminate and corrupt the fair administration of justice in accordance with law.

Great nations like Sweden, Ecuador, and Britain have servilely complied with U.S. wishes, as documented in two 2019 reports by Nils Meltzer, U.N. Special Rapporteur on Torture and Other Cruel, Inhuman or Degrading Treatment or Punishment. Among other things, Melzer concludes that,

“In 20 years of work with victims of war, violence and political persecution I have never seen a group of democratic States ganging up to deliberately isolate,

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Tagesdosis 3.12.2019 – Der Fall Julian Assange, der Fall Hans und Sophie Scholl | KenFM.de

tagesdosis-3122019-–-der-fall-julian-assange,-der-fall-hans-und-sophie-scholl-|-kenfm.de

03-12-19 05:00:00,

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Ein Kommentar von Dirk Pohlmann.

Seit Jahrzehnten sind Journalisten und Politiker damit beschäftigt, rückwirkend das Dritte Reich zu verhindern. Je länger es vergangen ist, um so stärker wird es bekämpft. Politiker und Journalisten reden, filmen und texten voller Entschlossenheit gegen ein System an, dass vollkommen desavouiert ist, das nicht mal seine wenigen existierenden klammheimlichen Anhänger zu loben wagen. Die sagen dementsprechend nicht: Auschwitz war gut! Sondern: Auschwitz hat es nicht gegeben. Oder: es waren nicht 6 Millionen ermordete Juden, sondern irgendwie weniger. Die wenigen, erbärmlichen Verteidiger Hitlers fangen immer wieder Scharmützel an, die sie nur verlieren können. Sie sind Looser. Aber sie sind nicht das größte Problem.

Je länger das tausendjährige Reich vergangen ist, je weniger tatbeteiligte Überlebende es noch gibt, um so stärker wird der Drang auf Seiten der Mächtigen und der Sinnproduzenten, sich von etwas zu distanzieren, zu dem sich niemand mehr bekennt, der einigermaßen bei Sinnen ist. Die Naziherrschaft dient heute der rituellen Selbstversicherung, auf der richtige Seite zu sein. Als allgemein akzeptierte Definition des größtmöglich Negativen hat sie eine gemeinschaftsbildende Funktion, die Beschwörung der Gefahr ihrer Wiederkehr erzeugt nicht wirklich Angst, sondern eher ein Wir-Gefühl. Am Hitler-Mausoleum paradieren, sozusagen, unsere Politiker vorbei, um ihre ritualisierte Empörung vorzutragen, die Weihen der größtmöglichen Distanz zu erlangen und der herrschenden Machtstruktur des Großraumes ihre Gefolgschaft zu versichern. Die Abscheu ermöglicht den Schulterschluss mit den Siegermächten des 2. Weltkrieges und des Kalten Krieges. Wenn deutsche Politiker den D-Day in der Normandie als Sieg über die NS Herrschaft feiern, aber die 27 Millionen toten Russen vergessen, die den Sieg der Alliierten erkämpft haben, wenn sie die ermordeten Juden beweinen und die ermordeten Russen ignorieren, spätestens dann wird klar, dass es nicht um eine auf Wahrheit zielende Auseinandersetzung geht, sondern um die Teilnahme an Ritualen, die symbolisch die Anerkennung des Herrschaftsanspruches der USA bedeuten. In diesem Zusammenhang kann die Distanzierung von der Naziherrschaft sogar als Begründung für die Erhöhung des Kriegsbudgets benutzt werden.

Die Regierungen nutzen die negativ-zerstörerische Energie, die das Hakenkreuz immer noch abstrahlt, als historisches Plutonium,

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The Sword, the Pen and the Law – On Julian Assange – Global Research

the-sword,-the-pen-and-the-law-–-on-julian-assange-–-global-research

28-11-19 03:38:00,

“The more I pursued the question of why Assange has so little public support, the more disturbing the story became.”

I follow the blog written by Craig Murray, a former British Ambassador with long experience of the UK’s deep state. When he wrote recently about the deteriorating state of health of Julian Assange, the Australian publisher of WikiLeaks, currently detained in solitary in high-security Belmarsh prison, with inadequate access to documents and lawyers to defend himself against extradition to the USA, I decided to join the rally supporting him in Trafalgar Square, London. Hardly anyone showed up on Saturday, November 16th – at best 60 people.

This non-news is itself news. The more I pursued the question of why Assange has so little public support, the more disturbing and complicated the story became. If you want to follow this up with a single further source, I recommend prize-winning, independent journalist Jonathan Cook’s blog.

What Assange Has Done

In 2006, Assange established WikiLeaks, a platform for whistle-blowers. By leaking US war logs and hundreds of thousands of diplomatic cables supplied in 2010 by army intelligence analyst Chelsea Manning, he exposed human rights abuses, atrocities and war crimes in Afghanistan and Iraq. WikiLeaks, the self-proclaimed “intelligence agency of the people,” protected Manning’s anonymity (correct journalistic practice). The platform undermines Western powers’ control over information.

What He is Alleged to Have Done

Assange is accused in the US of leaking confidential information and putting lives at risk. A Swedish prosecutor also alleged that he had unprotected sex with two women in Sweden (an offence under Swedish law).

Assange was told he was free to leave Sweden and one of the two women dropped her complaint. In late 2010 Assange surrendered to the British police for other alleged sex offence and was released on bail. In 2012, when a British court ruled that he should be extradited to Sweden, Assange breached his bail and was granted asylum on political grounds in London’s Ecuadorian Embassy. By then he feared he would be extradited to the USA directly or via Sweden.

In the increasingly ‘Me Too’ era, WikiLeaks and the alleged sex offences have been entwined by no fewer than six states.

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Julian Assange will ‘disappear for the rest of his life’ inside ‘inhumane’ US prison, UN envoy warns… if he makes it that far

julian-assange-will-‘disappear-for-the-rest-of-his-life’-inside-‘inhumane’-us-prison,-un-envoy-warns…-if-he-makes-it-that-far

27-11-19 07:31:00,

The UN rapporteur on torture has accused British and American authorities of waging a one-sided war against WikiLeaks founder Julian Assange, “violating due process at every step,” as Assange’s condition in prison deteriorates.

Speaking at a demonstration in Berlin on Wednesday, rapporteur Nils Melzer told RT that if the judicial institutions prosecuting Assange were “doing their job according to the law,” then they would take the WikiLeaks head’s declining health into account in their extradition efforts. However, Melzer does not expect any reprieve for Assange.

The whole system is skewed against him. It’s not a case of prosecution, it’s a case of persecution, and that’s how persecution works.

Since his forced eviction from London’s Ecuadorian embassy in April, Assange has languished in Belmarsh Prison, first facing extradition to Sweden for a since-dropped sexual assault case, and now to the United States, where he faces 175 years in prison if found guilty of espionage. The spying charges stem from his publication of classified military documents, detailing alleged war crimes by US forces in Iraq and Afghanistan.

Also on rt.com
‘Mr Assange could die in prison. There is no time to lose’ – over 60 medics in open letter to UK govt.

Melzer has sounded the alarm about the conditions of Assange’s detention before, accusing British authorities of “psychological torture,” and warning that he could face further torture if extradited to the US. The rapporteur is not alone in raising these concerns either. In an open letter addressed to British Home Secretary Priti Patel on Monday, over 60 medical professionals from across the world voiced their concern over the physical and mental health of the publisher, warning that “Mr. Assange could die in prison.”

Melzer met Assange in prison six months ago, and described his situation as “critical.” Since then, the torture envoy said that the WikiLeaks founder’s conditions have been “getting more oppressive and there’s more intense surveillance and stricter isolation.”

During Melzer’s visit, Assange was kept in solitary confinement for 23 hours per day, and was denied access to the prison’s library and gym. He is reportedly suffering from depression,

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Veranstaltungshinweis – Julian Assange geht uns alle an | KenFM.de

veranstaltungshinweis-–-julian-assange-geht-uns-alle-an-|-kenfm.de

23-11-19 08:07:00,

Gegen das Totschweigen eines Journalisten durch die Meinungsmacht.

Es ist ein erwiesenermaßen wenig probates Mittel, zu hoffen, dass die Leitmedien das Thema des politisch verfolgten Julian Assange auf die Tagesordnung setzen. Was völlig unzureichend thematisiert wird, ist die Tatsache, dass der Journalist Assange innerhalb eines angeblich demokratischen Rechtssystems unter menschenunwürdigen Bedingungen als politischer Häftling einsitzt.

Von Peter Frey.

Politische Verfolgung in als sogenannte Unrechtsstaaten abqualifizierten Ländern anzuprangern, ist eine der Lieblingsübungen des politischen Mainstreams. Die scheinheilige Dauererregung zu den Ereignissen in Hongkong zeigt es exemplarisch (1). Wenn es allerdings um das Kehren vor der eigenen Haustür geht, dann schwindet er rasch dahin, der Mut, auf das Offensichtliche zu zeigen und es auch hörbar zur Sprache zu bringen.

Zum Montagsbeginn, nachts um 0 Uhr –  dann, wenn Schlafen vor dem Beginn der neuen Schul-, Studien- oder Arbeitswoche angesagt ist – ja dann darf auch bei der ARD mal von der schmalen, wie gut befestigten Meinungshauptstraße abgebogen werden. Mein Respekt gilt natürlich trotzdem uneingeschränkt dem Schweizer Max Moor und seinem Team von ttt (Titel, Thesen, Temperamente), die Anfang Juli 2019 ungeschminkt die staatlich organisierte politische Hetzjagd auf Assange deutlich machten (2,a1).

Trotzdem hat eine solche Art von Berichterstattung den Makel des Feigenblattes, mittels dem man glaubt, dass damit der Anspruch an eine unvoreingenommene und vielschichtige Berichterstattung über gesellschaftliche Themen als erfüllt abgehakt werden darf. Die Tagesberichterstattung von ARD und Co. zeigt das überdeutlich. Somit stellt sich die Frage: Wenn die Medien nicht auf die wahre Bedeutung der Geschehnisse um den australischen Journalisten eingehen, wer tut es dann? Vielleicht Sie, liebe Leser?

In der sächsischen Landeshauptstadt Dresden existiert inzwischen eine recht enge Vernetzung dreier Friedensgruppen: der Friedensinitiative Dresden, der Bewegung aufstehen (Dresden und Umland) sowie der Mahnwache für Frieden Dresden. Diese haben eine Reihe von Initiativen ins Leben gerufen, um Julian Assange und mit ihm das, was unverzichtbar für eine wahrhaftige Demokratie ist, nämlich einen ebenso wahrhaftigen Journalismus zu schützen und zu unterstützen.

Wenn Journalisten ängstlich genug sind, beständig eine trügerische Sicherheit im Kampf gegen das eigene Gewissen gewinnen zu lassen, kann es dann nicht eine gute Idee sein,

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Julian Assange ist ein Journalist

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16-11-19 08:11:00,

Julian Assange ist ein Journalist

von Peter Frey / PEDS ANSICHTEN

Julian-Assange-Abode-of-Chaos-wikileaks-kritischer-investigativer-Journalismus-Investigativjournalismus-Meinungsfreiheit-Pressefreiheit-Staatsfeind-Kritisches-NetzwerkAm 2. November wurde der internationale Tag zur Beendigung von Straflosigkeit gegen Journalisten begangen. Der Generalsekretär der Vereinten Nationen hat anlässlich dieses Tages an uns alle appelliert, für Wahrheit und Gerechtigkeit einzutreten. Das gilt auch in besonderem Maße für all jene, deren berufliches Selbstverständnis das eines Journalisten ist. Staatlich sanktionierte Verbrechen gegen Journalisten lassen sich dieser Tage kaum stärker symbolisieren als mit dem Namen des australischen Journalisten Julian Assange.

UN-Generalsekretär António Guterres: Erklärung zum Internationalen Tag zur Beendigung der Straflosigkeit für Verbrechen gegen Journalisten:

Meinungsfreiheit und freie Medien sind unerlässlich, um Verständnis zu fördern, die Demokratie zu stärken und unsere Anstrengungen zur Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung voranzutreiben.

In den letzten Jahren haben jedoch das Ausmaß und die Anzahl der Angriffe auf Journalisten und Medienschaffende zugenommen, und es gab mehr und mehr Vorfälle, die ihre Fähigkeit ihre lebenswichtige Arbeit auszuüben beeinträchtigten. Diese Vorfälle beinhalteten Androhungen von Strafverfolgung, Festnahmen, Inhaftierungen, Zugriffsverweigerungen und Versagen, Straftaten gegen Journalisten zu untersuchen und zu verfolgen.

Der Anteil von Frauen unter den Todesopfern ist ebenfalls gestiegen, und Journalistinnen sind zunehmend geschlechtsspezifischer Gewalt ausgesetzt, wie sexueller Belästigung, sexuellen Übergriffen und Drohungen.

Wenn Journalisten ins Visier genommen werden, zahlt die Gesellschaft als Ganzes den Preis. Wenn wir nicht fähig sind, Journalisten zu schützen, sind wir kaum in der Lage informiert zu bleiben und zur Entscheidungsfindung beizutragen. Ohne Journalisten, die in der Lage sind, ihre Arbeit in Sicherheit zu erledigen, besteht die Gefahr von Desinformation und Verwirrung.

Lassen Sie uns an diesem internationalen Tag zur Beendigung der Straflosigkeit für Verbrechen gegen Journalisten gemeinsam für Journalisten, die Wahrheit und die Gerechtigkeit eintreten. [.unric.org Pressemeldung, 2.11.]

Eine der hervorstechendsten Merkmale wahrhaftigen Journalismus ist der Mut gegenüber der Macht. Es ist der Mut, den Missbrauch durch diese Macht aufzudecken, zu enthüllen. Durch Julian Assange und seine Mitstreiter bei WikiLeaks wurden Kriegsverbrechen aufgedeckt, welche der Führer der selbsternannten westlichen Wertegemeinschaft zu verantworten hat. Für diesen Mut zahlt Assange nun einen extrem hohen Preis. Es ist an der Zeit, dass die Journaille aus ihrer Ängstlichkeit ausbricht und begreift, dass der Angriff auf Assange auch ein Angriff auf sie selbst ist.

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Ein Quäntchen Hoffnung war in mir,

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Will Julian Assange Die In Prison?

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12-11-19 07:51:00,

Authored by Barbara Boland via TheAmericanConservative.com,

Wikileaks founder Julian Assange is suffering significant “psychological torture” and abuse in the London prison where he is being held, and his life is now “at risk,” according to an independent UN rights expert. A senior member of his legal team believes Assange may not live until the end of the extradition process.

Assange mumbled, stuttered, and struggled to say his own name and date of birth when he appeared in court on October 21. The Wikileaks founder is being subjected to long drawn-out “psychological torture” as he battles to prevent his extradition to the United States where he faces a slew of espionage charges, warns Nils Melzer, the UN special rapporteur on torture and other cruel, inhuman or degrading punishment.

“Unless the UK urgently changes course and alleviates his inhumane situation, Mr. Assange’s continued exposure to arbitrariness and abuse may soon end up costing his life,” Melzer said in a statement on Friday.

“His physical appearance was not as shocking as his mental deterioration,” writes former British ambassador Craig Murray, who was present at the October hearing. “When asked to give his name and date of birth, he struggled visibly over several seconds to recall both… his difficulty in making it was very evident; it was a real struggle for him to articulate the words and focus his train of thought… Until yesterday I had always been quietly skeptical of those who claimed that Julian’s treatment amounted to torture… and skeptical of those who suggested he may be subject to debilitating drug treatments. But having attended the trials in Uzbekistan of several victims of extreme torture, and having worked with survivors from Sierra Leone and elsewhere, I can tell you that … Julian exhibited exactly the symptoms of a torture victim brought blinking into the light, particularly in terms of disorientation, confusion, and the real struggle to assert free will through the fog of learned helplessness.”

“One of the greatest journalists and most important dissidents of our times is being tortured to death by the state, before our eyes. To see my friend, the most articulate man, the fastest thinker, I have ever known,

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How to Help Julian Assange by Writing to Him in Prison – Global Research

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07-11-19 03:00:00,

Not reported by ANY corporate media was the October 2 London protest to protect Julian Assange, led by Pink Floyd’s world famous co-founder, Roger Waters and award-winning journalist John Pilger, in front of Britain’s Home Office.  About 1,000 people attended.

On Monday, October 28th  Roger Waters, one of the top UK performers of all time (“Dark Side of the Moon”), described the media blackout:

.

This is incredible, given that Assange was interviewed in 2010 by Sir David Frost (the only person to have interviewed all US presidents and UK prime ministers for many decades) on Al Jazeera.

There are no charges against Assange. At the Westminster magistrate’s extradition hearing October 21, John Pilger was present and reported that Assange could barely speak or think. Assange was not permitted to see his defence documents while in this “court”. John’s description is utterly appalling.

The truth about Julian’s character was recently reported by the Ecuadorian diplomat at the Ecuadorian embassy in London, who was with Julian for six years. See this.

The media is now entirely complicit as the UK bows to US dominance, while turning its back on its own laws in an atrocious violation of human rights.

Julian needs a network of people to co-ordinate a grass-roots movement to press for his freedom – but most people as of 2019 have never heard of Assange, thanks to the presstitute media.  Paul Craig Roberts has recently mounted a petition to support Assange on his website.

Julian himself has made some suggestions on how to help him in his replies to people who have written to him in prison: “Letters from Belmarsh: What Julian Assange says we should do to save his life

Until something major gets organized, it is possible to write words of encouragement to Julian. His prisoner number must be included on the envelop or the letter will not be delivered to him in Belmarsh maximum security prison, where he is not permitted to speak to other prisoners.  Here is what is recommended for writing to him:

Apparently,

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Julian Assange: The Lynching of the Charismatic Geek – Global Research

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04-11-19 05:31:00,

Once upon a time, there was a very bright little boy in Australia who grew up as stranger to conventional society. His mother went from husband to husband, from theater to cult, always on the eccentric margins, while the boy’s natural father was left behind. As an adolescent he found his own world in cyberspace, which offered a field for his insatiable curiosity. As he learned about that great world out there and its secrets, he developed his very own rigorous ethic: his vocation was to search for true facts and share them with the public. Living outside the usual social codes, his moral compass was uninhibited by the usual niceties. Truth was truth, deception was wrong, lies on the part of the powerful should be exposed.

The original sin of Julian Assange was the same as that of Galileo Galilei. Galileo sinned by revealing to the people things the elite already knew or at least surmised, but wished to keep secret from the masses, in order not to shake the people’s faith in the official truth. Assange did the same thing with the formation of WikiLeaks The official version of reality was challenged. All lies should be exposed. By far the most sensitive targets of his wide-ranging reality revelations were the lies, the hypocrisy, the inhuman brutality of the United States in its wars of global hegemony. To Assange, these things were simply wrong.

At first, WikiLeaks attracted a great deal of popular attention and even acclaim. Julian Assange became famous. He was a geek, but he didn’t look like a geek. Tall, handsome, striking with his nearly white hair, Julian was something strange: a charismatic geek.

He arrived in Sweden with near superstar status. Swedish women contrived to get him into their beds. They bragged about having sex with Julian: he was a trophy lover. But the charismatic geek didn’t know the social codes of the peculiar Swedish forms of virtuous promiscuity. This lacuna was exploited by his enemies in extravagantly unpredictable ways.

Julian Assange tried to straighten out what seemed to be a serious misunderstanding before leaving Sweden. But the Swedish side failed to make matters clear and he left for London.

In London, he was quickly taken up by the radical chic branch of the British upper class,

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Julian Assange’s Life May be at Risk. UN Expert on Torture Sounds Alarm – Global Research

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04-11-19 04:47:00,

The UN Special Rapporteur on torture, Nils Melzer, has expressed alarm at the continued deterioration of Julian Assange’s health since his arrest and detention earlier this year, saying his life was now at risk.

Mr. Assange was sent to a UK high-security prison on 11 April 2019 where he continues to be held in connection with a US extradition request on espionage charges for having exposed evidence for US war crimes and other misconduct in Iraq and Afghanistan. “While the US Government prosecutes Mr. Assange for publishing information about serious human rights violations, including torture and murder, the officials responsible for these crimes continue to enjoy impunity,” said Melzer.

The Special Rapporteur and his medical team visited the imprisoned Wikileaks founder in May and reported that he showed “all the symptoms typical for prolonged exposure to psychological torture” and demanded immediate measures for the protection of his health and dignity.

“However, what we have seen from the UK Government is outright contempt for Mr. Assange’s rights and integrity,” Melzer said. “Despite the medical urgency of my appeal, and the seriousness of the alleged violations, the UK has not undertaken any measures of investigation, prevention and redress required under international law.”

Under the Convention against Torture, States must conduct a prompt and impartial investigation wherever there is reasonable ground to believe that an act of torture has been committed.

“In a cursory response sent nearly five months after my visit, the UK Government flatly rejected my findings, without indicating any willingness to consider my recommendations, let alone to implement them, or even provide the additional information requested,” the UN expert said.

As predicted by Melzer, shortly after the Special Rapporteur’s visit, Mr. Assange had to be transferred to the prison’s health care unit.

“He continues to be detained under oppressive conditions of isolation and surveillance, not justified by his detention status,” said Melzer, adding that having completed his prison sentence for violating UK bail terms in 2012, Mr. Assange was now being held exclusively in relation to the pending extradition request from the United States.

“Despite the complexity of the proceedings against him led by the world’s most powerful Government, Mr. Assange’s access to legal counsel and documents has been severely obstructed,

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Killing Julian Assange: Justice Denied When Exposing Official Wrongdoing – Global Research

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31-10-19 05:13:00,

The hideous treatment of WikiLeaks founder Julian Assange continues and many observers are citing his case as being symptomatic of developing “police state” tendencies in both the United States and in Europe, where rule of law is being subordinated to political expediency.

Julian Assange was the founder and editor-in-chief of the controversial news and information site WikiLeaks. As the name implies, after 2006 the site became famous, or perhaps notorious, for its publication of materials that have been leaked to it by government officials and other sources who consider the information to be of value to the public but unlikely to be accepted by the mainstream media, which has become increasingly corporatized and timid.

WikiLeaks became known to a global audience back in 2010 when it obtained from US Army enlisted soldier Bradley Manning a large quantity of classified documents relating to the various wars that the United States was fighting in Asia. Some of the material included what might be regarded as war crimes.

WikiLeaks again became front page news over the 2016 presidential election, when the website released the emails of candidate Hillary Clinton and her campaign manager John Podesta. The emails revealed how Clinton and her team collaborated with the Democratic National Committee to ensure that she would be nominated rather than Bernie Sanders. It should be noted that the material released by WikiLeaks was largely documentary and factual in nature, i.e. it was not “fake news.”

Because he is a journalist ostensibly protected by the First Amendment guarantee of free speech, the handling of the “threat” posed by journalist Assange is inevitably somewhat different than a leak by a government official, referred to as a whistleblower. Assange has been vilified as an “enemy of the state,” likely even a Russian agent, and was initially pursued by the Swedish authorities after claims of a rape, later withdrawn, were made against him. To avoid arrest, he was given asylum by a friendly Ecuadorean government seven years ago in London. The British police had an active warrant to arrest him immediately as he had failed to make a bail hearing after he obtained asylum, which is indeed what took place when Quito revoked his protected status in April.

As it turned out,

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Julian Assange: „Was können wir sonst noch tun?“

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31-10-19 02:09:00,

Diese Frage, „What more can we do?“, die der Amnesty-Generalsekretär Kumi Naidoo am letzten Freitag in Brüssel geäußert hat, nachdem zwei besorgte Bürger, unter ihnen „Whistlehead“, mit Plakaten zu Julian Assange und Chelsea Manning auf der Bühne erschienen, stelle ich mir auch immer wieder aufs Neue. Außerdem veröffentlichen wir hier einen weiteren Augenzeugenbericht zum Schauprozess gegen Assange der vergangenen Woche in London, der vom australischen Journalisten John Pilger stammt. Und zu guter Letzt einige Leserreaktionen zum Fall Assange und zu unserer Berichterstattung darüber. Zusammengestellt von Moritz Müller.

Am vergangenen Freitag gab es in Brüssel „Einen Abend mit Kumi Naidoo“, organisiert von der flämisch-belgischen Amnesty-International-Sektion. Mit den Postern zu Manning und Assange konfrontiert (siehe Titelfoto), äußerte der Amnesty-Generalsekretär diese erstaunlichen Worte. Erstaunlich deshalb, weil AI bisher zu Assanges Behandlung durch US- und GB-Justiz nur sehr verhaltene Kommentare abgegeben hat und Assange von AI auch nicht als „Prisoner of Conscience“ anerkannt wird.

Wenn man bei amnesty.org „Julian Assange“ als Suchwort eingibt, bekommt man die folgende Liste, auf der eine Meldung vom 13. Mai dieses Jahres, die sich mit den auf Eis gelegten Vergewaltigungsvorwürfen beschäftigt, ganz oben steht, über zwei neueren Statements, in denen die Nichtauslieferung an die USA gefordert wird. Es wäre in meinen Augen das Erste, dass diese Meldung um den jetzigen Stand der Dinge (Schweden hat im Juni keinen Auslieferungsantrag gestellt und die schwedischen Strafverfolger machen keine Anstalten, Herrn Assange im Gefängnis zu befragen) ergänzt und chronologisch eingereiht wird, anstatt ganz oben ihre rufmörderische Wirkung zu entfalten.

Ob Herr Naidoo als südafrikanischer Anti-Apartheid-Veteran wirklich nicht weiß, was man noch tun könnte, ist schwer zu glauben, aber vielleicht sind ihm auch unsichtbar die Hände gebunden oder er merkt nicht, was vor sich geht, und dann würde vielleicht der unten folgende Bericht aus dem Westminster Magistrates Court helfen.

Außerdem wurde ihm dieser zweite offene Brief überreicht, der sicher auch informativ für ihn ist, und die belgische AI-Sektion hat ein Treffen mit den „besorgten Bürgern“ versprochen, wo über mögliche Hilfen für Assange beraten werden soll. Man sieht, dass Aktionen wie diese manchmal zum Dialog führen können. Am besten wäre natürlich eine „echte“ Kampagne der sonst so schlagkräftigen AI-Organisation.

Nachfolgend nun ein weiterer Bericht aus dem Gerichtssaal in London.

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Der Fall Julian Assange – Analysen von Rainer Mausfeld, Yanis Varoufakis und Aaron Maté

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31-10-19 08:28:00,

acTVism unterstützen: https://goo.gl/uc1Zxo
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In diesem Video haben wir Aussagen von Experten zusammengestellt, die sich auf den Fall von Julian Assange und Wikileaks beziehen.

Vollständige Interviews:
Rainer Mausfeld: https://youtu.be/9t40guoRABU
Yanis Varoufakis: https://youtu.be/VgiVHVVfZIA
Aaron Maté: https://youtu.be/LgGG_jPowHs

Weitere Inhalte zu diesem Thema:
Zain Raza über Wikileaks: https://youtu.be/q42GdsTZ6oU
“We are all Julian Assange!” Demo: https://youtu.be/GRFej-HcKgQ
Snowden über Whistleblowern & Journalismus: https://youtu.be/o_PuxUyzmLc
Chomsky, Varoufakis, Horvat kommentare zu Wikileaks: https://youtu.be/iSGrbpnFLps
Glenn Greenwald über Wikileaks: https://youtu.be/Zr5vb4wcDCk
3 wissenswerte Wikileaks Enthüllungen: https://youtu.be/1kSLj_zEtyA
acTVism-Interview mit Wikileaks: https://youtu.be/sRalrr_c_sw
acTVism-Reportage über Wikileaks: https://youtu.be/qFtUVS6T5BQ

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#wikileaks #assange #julianassange #freeassange #snowden

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Source: Originally posted to Flickr as IMG_4739
Author: Espen Moe
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We must act now to save Julian Assange and the Rule of Law – PaulCraigRoberts.org

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28-10-19 11:28:00,

Dear Readers:  If the millions who read my website will sign this petition with their name and their country, you will have made an effort to save Julian Assange from death at the hands of the Anglo-American criminal gang who are determined to remove the accountability of government to law and to the people.  The continued existence of a rule of law in the Western World and of government accountable to law depends on our ability to defend and free Julian Assange.

If you value civil liberty, go to my website—www.paulcraigroberts.org —click “contact,” put “petition to save Julian Assange” in the “your subject” line, and in your message, copy and past the petition below.

If we cannot save Julian Assange, we cannot save ourselves. 

To her Majesty, Queen Elizabeth II

To the House of Lords

To the House of Commons

We the undersigned respectfully call on the appropriate authorities of the United Kingdom to immediately release Julian Assange, citizen of Australia and Ecuador, from Belmarsh prison where he is being unjustly and cruelly incarcerated.

Julian Assange is not charged with any crime or even misdemeanor in Britain, and has fully served his sentence for his single offense: jumping bail to avoid extradition to the United States via Sweden.  He was not and is not charged for any crime in Sweden.  The sole charges against him originate in the United States, on purely political grounds, aimed at punishing Julian Assange for publication of accurate information provided by informed sources.  This is a regular practice of all mainstream media, which now shamefully fail to speak out in defense of Mr. Assange, even when they published exactly the same information that he did.

It is quite clear that in their current treatment of Julian Assange, the United Kingdom is debasing itself as a mere instrument of political repression exercised by the United States. Our confidence in the judicial system and in the media is very seriously shaken.

Your Majesty, Members of Parliament,

The current imprisonment of Julian Assange is a blot on the nation’s judicial system, a disgrace to British decency.  This scandal may be largely hidden today but will surely emerge in history unless measures are taken immediately by the highest representatives of the British people to correct this major injustice.

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Julian Assange im Gerichtssaal – Ein Schatten seiner selbst

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25-10-19 01:38:00,

Craig Murray

Am vergangenen Montag fand vor dem Westminster Magistrates Court in London eine Anhörung statt, in der es um das weitere Vorgehen im Fall Assange ging. Es war der erste öffentliche Auftritt von Julian Assange seit seiner Verhaftung vor einem halben Jahr. Der britische Historiker, Ex-Botschafter und Menschenrechtsaktivist Craig Murray war unter den Anwesenden im Gerichtssaal. Er veröffentlichte auf seiner Webseite einen bewegenden Bericht über das, was er im Gerichtssaal sehen und hören musste. Nachfolgend aus dem Englischen die Übersetzung ins Deutsche von Susanne Hofmann und Moritz Müller, die Craig Murray uns freundlicherweise gestattete.

Julian Assange im Gerichtssaal

Ich war zutiefst erschüttert, als ich den gestrigen Vorgängen vor dem Westminster Magistrates Court beiwohnte. Jede Entscheidung wurde von einer Richterin, die noch nicht einmal so tat, als würde sie zuhören, gegen die kaum gehörten Argumente und Einwände des Assange-Rechtsbeistands durchgeboxt.

Bevor ich auf den eklatanten Mangel an fairem Prozedere zurückkomme, muss ich zunächst auf Julians Zustand eingehen. Ich war zutiefst schockiert über den Gewichtsverlust meines Freundes, über die Geschwindigkeit, mit der sein Haar zurückgegangen ist, und über die Anzeichen vorzeitigen und stark beschleunigten Alterns. Er hinkt merklich, was ich noch nie zuvor gesehen habe. Seit seiner Verhaftung hat er über 15 kg Gewicht verloren.

Aber seine körperliche Erscheinung war nicht so schockierend wie sein geistiger Verfall. Als er gebeten wurde, seinen Namen und sein Geburtsdatum zu nennen, kämpfte er mehrere Sekunden lang sichtlich, sich an beides zu erinnern. Ich werde zum gegebenen Zeitpunkt auf den wichtigen Inhalt seiner Erklärung am Ende des Verfahrens kommen, aber seine Schwierigkeit, sie abzugeben, war sehr offensichtlich; es war ein echter Kampf für ihn, die Worte zu artikulieren und sich auf seinen Gedankengang zu konzentrieren.

Bis gestern war ich immer leicht skeptisch gegenüber denen gewesen, die behaupteten, dass Julians Behandlung Folter sei – sogar gegenüber Nils Melzer, dem UN-Sonderberichterstatter für Folter – und gegenüber denen, die behaupteten, dass er möglicherweise einer zermürbenden Drogenbehandlung ausgesetzt sei. Aber weil ich in Usbekistan an den Prozessen gegen mehrere Opfer extremer Folter teilgenommen und mit Überlebenden aus Sierra Leone und anderen Ländern zusammengearbeitet habe, kann ich Ihnen sagen, dass ich gestern meine Meinung vollständig geändert habe. Julian zeigte genau die Symptome eines Folteropfers,

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Julian Assange lehnt konsularische Hilfe ab – Zeitung

julian-assange-lehnt-konsularische-hilfe-ab-–-zeitung

24-10-19 02:07:00,

Panorama

15:15 24.10.2019(aktualisiert 15:17 24.10.2019)

Zum Kurzlink

Julian Assange, der Gründer der Enthüllungsplattform WikiLeaks, hat die britischen Behörden gebeten, Informationen zu seiner Person nicht an die australische Botschaft in London zu liefern. Darüber berichtet die Zeitung „Sydney Morning Herald“.

Nach Angaben der Zeitung hatte das australische Konsulat seit dem 14. Juni vier Mal an Assange geschrieben und bisher keine Antwort von ihm bekommen.

Graffiti mit dem Bild von dem Wikileaks-Gründer Julian Assange in London am 21. Oktober 2019

©
REUTERS / Hannah McKay

„Die Botschaft gibt ihre Versuche nicht auf, sich mit Assange in Verbindung zu setzen, um ihm konsularische Hilfe erweisen zu können (…). Keiner unserer Versuche wurde jedoch beantwortet“, sagte der Sprecher des australischen Außenministeriums, Andrew Todd.

Der Diplomat ergänzte, dass die australischen Behörden den physischen und psychischen Zustand des WikiLeaks-Gründers nicht länger verfolgen könnten.

Australiens Außenministerin Marise Payne sagte dazu, das Angebot konsularischer Unterstützung sei ein standardisiertes Verfahren und dürfe nicht als Versuch Australiens betrachtet werden, den Fortgang des Gerichtsprozesses zu beeinflussen.

Festnahme des Wikileaks-Gründers Julian Assange (Archiv)

©
AP Photo / Matt Dunham

„Ihm wurden wie jedem anderen Australier konsularische Dienste angeboten (…). Ich glaube, man muss daran denken, dass Australien keine Einmischung in seinen eigenen Gerichtsprozess akzeptieren würde. Und wir dürfen uns auch nicht in den Gerichtsprozess eines anderen Landes einmischen“, so Payne.

Trübe Aussichten für den Enthüller

Assange war im Jahr 2010 in Schweden von zwei Frauen wegen Vergewaltigung und sexuellen Missbrauchs angezeigt worden. Er hat die Vorwürfe stets bestritten. Im Jahr 2012 flüchtete er in die Botschaft Ecuadors in London in der Befürchtung, dass Schweden ihn an die USA ausliefern könnte. Am 11. April 2019 wurde er festgenommen, nachdem Ecuador Assange das politische Asyl entzogen hatte. Ein Londoner Gericht verurteilte den 47-Jährigen wegen Verstoßes gegen Kautionsauflagen zu 50 Wochen Haft.

Die US-Behörden hatten Ende Mai neue Anklagen gegen Assange wegen Verstoßes gegen das Anti-Spionage-Gesetz und der Veröffentlichung geheimer Dokumente erhoben. Im Falle seiner Auslieferung an die USA kann der WikiLeaks-Gründer zu einer hohen Haftstrafe verurteilt werden.

ls/sb

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Julian Assange beklagt unfaires Verfahren

julian-assange-beklagt-unfaires-verfahren

22-10-19 08:41:00,

Screenshot von RT-YouTube-Video.

WikiLeaks-Gründer erschien gestern von der Haft gezeichnet vor einem Londoner Gericht. Kritik an Vorgehen der britischen Justiz

Der Gründer der Enthüllungsplattform WikiLeaks, Julian Assange, ist am Montag bei einem öffentlichen Auftritt in London deutlich gezeichnet von der Einzelhaft vor Gericht erschienen. Bei der Anhörung vor dem Westminster Magistrates’ Court in London sagte der Australier, er könne unter den derzeitigen Bedingungen “nicht klar denken”. Bei dem Gerichtstermin ging es um eine drohende Auslieferung an die USA. Dort droht dem 48-jährigen eine Freiheitsstrafe von bis zu 175 Jahren, de facto also lebenslang – oder gar die Todesstrafe.

Eine von Assange beantragte Verschiebung der Anhörung hatte das Gericht abgelehnt. Die Hauptanhörung im Auslieferungsverfahren soll wie geplant Ende Februar kommendes Jahres stattfinden. Der aus Australien stammende Journalist und seine Verteidiger hatten für die Vorbereitung des Gerichtsverfahrens gegen ihren Mandanten mehr Zeit gefordert. Richterin Vanessa Baraitser gestand ihnen gerade einmal zwei Monate zu. Die Juristin wird in der Hauptverhandlung entscheiden, ob Assange an die USA ausgeliefert wird. Dort droht ihm ein weiteres Verfahren auf Basis des gut 100 Jahre alten US-Antispionagegesetzes.

Auch einen Antrag der Verteidigung, die Zulässigkeit des US-Auslieferungsersuchens grundsätzlich zu überprüfen, lehnte Baraitser ab, berichtete (“Verfolgung von Julian Assange schafft einen gefährlichen Präzedenzfall”) die deutsche Linken-Politikerin Heike Hänsel in einem Beitrag für Telepolis.

Assange selbst hatte deutliche Probleme, gefasst aufzutreten: “Ich kann nicht richtig denken”, sagte er auf die Frage der Richterin, ob er alles verstanden habe. Der Wikileaks-Gründer sprach nach Schilderungen von Anwesenden kaum verständlich, stockte und stotterte, als er zu Beginn der Anhörung seinen Namen und sein Geburtsdatum bestätigen sollte.

Die US-Regierung versucht, des 48-Jährigen habhaft zu werden, um ihn wegen der Veröffentlichung hunderttausender geheimer Regierungsdokumente zu bestrafen, die Kriegsverbrechen der US-Armee in Afghanistan und Irak publik gemacht hatten. In den USA drohen ihm 18 Anklagen, unter anderem wegen Verschwörung, des Eindringens in Regierungscomputer und der Verletzung des Spionagegesetzes.

Soll Assange im US-Wahlkampf instrumentalisiert werden?

Der australische Journalist und Dokumentarfilmer John Pilger sowie der ehemalige Bürgermeister von London, Ken Livingstone, gehörte zu den Unterstützern des Angeklagten in dem überfüllten Gerichtssaal. Weitere Sympathisanten protestierten außerhalb des Gerichts. Der Anwalt von Assange, Mark Summers, bezeichnete das Auslieferungsverfahren derweil als einen “politischen Versuch”

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“Verfolgung von Julian Assange schafft einen gefährlichen Präzedenzfall”

“verfolgung-von-julian-assange-schafft-einen-gefahrlichen-prazedenzfall”

21-10-19 04:26:00,

21. Oktober 2019

Protest vor der Anhörung Gericht. Bild: privat

Heike Hänsel, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, zur Anhörung anlässlich einer möglichen Auslieferung Julian Assanges an die USA

Der Gründer der Enthüllungsplattform Wikileaks, Julian Assange, ist am Montag in London vor Gericht erschienen, um sich gegen eine drohende Auslieferung an die USA zu wehren. Es war der dritte öffentliche Auftritt des 48-jährigen Australiers, seit er am 11. April aus der ecuadorianischen Botschaft in der britischen Hauptstadt verschleppt und in dem Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh inhaftiert wurde. In die Botschaft Ecuadors hatte er sich 2013 geflüchtet, um einer Auslieferung an die USA zu entgehen. Dort droht dem Journalisten wegen einer Anklage auf Basis des Antispionagegesetzes eine 175-jährige Haftstrafe – also de facto lebenslanges Gefängnis. Grund dafür ist die massenhafte Veröffentlichung geheimer US-Regierungsdokumente, mit denen Kriegsverbrechen in Afghanistan und Irak an die Öffentlichkeit gelangt sind.

Die Inhaftierung Assanges‘ und seine drohende Auslieferung an die USA sind damit nicht nur eine ernsthafte Bedrohung für sein Leben. Die politische und juristische Verfolgung gegen den WikiLeaks-Gründer bedrohen auch die Arbeit der freien Presse. In London war daher neben EU-Abgeordneten und Vertretern der Kampagne für Julian Assange auch die Vizevorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Bundestag anwesend. Nach der Anhörung gab sie vor dem Westminster Magistrates‘ Court folgendes Statement ab:

Wir stehen heute hier vor dem Westminster Magistrates‘ Court nach einer weiteren gerichtlichen Anhörung zur Auslieferung Julian Assanges an die USA, gegen die wir gemeinsam kämpfen. Julian Assange ist bei der Anhörung persönlich anwesend gewesen, sein dritter öffentlicher Auftritt seit er am 11. April 2019 aus der ecuadorianischen Botschaft in London verschleppt wurde.

Dieses gesamte Verfahren wirft Fragen bezüglich rechtsstaatlicher Standards auf. Die Verteidigung von Assange beantragte drei weitere Monate, um das Gerichtsverfahren vorzubereiten, dies wurde von der Richterin nicht gewährt. Assange beklagte, dass er unter den bestehenden restriktiven Haftbedingungen kaum Möglichkeiten habe, sich adäquat auf das Verfahren vorzubereiten. Die Supermacht USA habe zehn Jahre Zeit gehabt, um sich vorzubereiten, während er gerade mal fünf Monate Zeit bekomme, um die Dokumente zu prüfen, so Assange, der erst vergangene Woche die Unterlagen von seinen Anwälten per Post zugestellt bekam. Assange hat in der Haft keinen Zugang zu einem Computer und bisher noch keinen Kontakt zu seinen US-Anwälten aufnehmen können.

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What Julian Assange Really Represents – Global Research

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04-10-19 02:23:00,

Julian Assange is facing extradition to the United States after he was forcibly dragged from the Ecuadorian embassy in London by police mid-April this year. On the 1st May, he was imprisoned for breaching bail conditions. His sentence is now done and Julian Assange now represents something else other than just a political prisoner.

In mitigation, Mark Summers QC said his client was “gripped” by fears of rendition to the US over the years because of his work with whistle-blowing website Wikileaks.

Sentencing him, Judge Deborah Taylor told Assange it was difficult to envisage a more serious example of the offence. In reality, his ‘offence’ was nothing more than publishing embarrassing documents that rightly framed America for their actions in foreign lands – of war crimes.

As of 22nd September, Julian Assange had officially finished his jail sentence. There is no Swedish charge or request for his extradition from Sweden, as those flimsy sexual allegations are no longer required to capture Assange. They now have him.

We should not forget what the continued imprisonment of Julian Assange means. And we should not forget that it adds another piece of information about the British state and its so-called legal system.

While the mainstream media are captivated by Boris Johnson’s philandering and abuse of public office while Brexit rages on, Assange is a political prisoner – nothing more, nothing less.

Assange’s crime is publishing secrets of the US state, revealing war crimes. The judge was entirely wrong to assert that Assange was somehow escaping justice by hiding in an embassy – he was on the run from a state with about as much integrity as China or Russia when it comes to such matters. Assange is in a maximum-security prison full of terrorists, murderers and worse – but from what is understood – in solitary confinement, without access to his legal team or medical assistance. This breaks the norms of international law.

In the meantime, we should also not forget that Britain simply rejected an International Court of Justice ruling where British occupation of the Chagos Islands was found unlawful by a majority of 13 to 1, with all the judges from EU countries amongst those finding against the UK.

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Vater von Julian Assange spricht vor dem Brandenburger Tor

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02-10-19 06:10:00,

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Julian Assange Prison Updates: 30 September 2019 – Defend WikiLeaks

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30-09-19 06:27:00,

30 September 2019

There have been no noticeable changes to Julian Assange’s prison conditions or treatment since his bail sentence ended on 22 September and his imprisonment on remand for the United States’ extradition request began the following day. He remains in effective solitary confinement within healthcare, spending 21-23 hours in his cell every day and with “controlled moves” every time guards move him from his cell to an appointment or outside to exercise, meaning the corridors are cleared and the prison goes on lockdown during his movement.

Eileen Chubb presents Julian Assange’s award to Julian’s father, John Shipton (click for source)

On Saturday, 28 September, supporters gathered outside Belmarsh as Eileen Chubb presented Assange with the 2019 Gavin MacFadyen Award, jointly given by Compassion in Care and the Whistler and accepted by Julian’s father John Shipton on Julian’s behalf. When Julian was moved from his cell through prison corridors to the exercise yard that day, he was able to see the protesters from afar, saying he saw hundreds of supporters outside. In his limited interactions with others, he was told that guards and other prisoners had heard heard the protest as well. But when Julian’s exercise time ended, prison guards took him back to his cell by a different route, one they’ve never used in the past for such moves, so that he couldn’t see the supporters as he walked.

On Sunday, 29 September, a man in the cell next door to Julian in Belmarsh’s health ward was apparently driven to desperation. The prisoner set fire to or in his own cell, sending smoke into the corridors and into the nearby cells. A day later, the inmate is back in the same cell.

Assange’s next administrative hearing is scheduled for 11 October 2019 at Westminster Magistrates’ Court.

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Julian Assange auch nach Haftende weiter im Gefängnis und Gericht blockiert vollständige Information

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20-09-19 03:38:00,

Am kommenden Sonntag ist eigentlich die 50-wöchige Haftstrafe für Julian Assange zu Ende bzw. 50% davon sind abgesessen, und da kommen „normale“ Häftlinge im Vereinigten Königreich für gewöhnlich auf freien Fuß. Dass dem in seinem Fall nicht so ist, musste Julian Assange letzten Freitag per Videozuschaltung aus seinem Hochsicherheitsgefängnis erfahren. Am letzten Samstag veröffentlichte die italienische La Repubblica einen Artikel zu dem Gerichtsurteil des Obersten Tribunals in London, welches besagt, dass die Presse kein Recht auf vollen Zugang zu den Dokumenten im Fall Assange hat. Hiermit gibt es also zwei weitere fragwürdige Entscheidungen in diesem andauernden Justizskandal, in welchem die wahren Täter nicht belangt werden, während die Berichterstatter/innen über die (Kriegs)verbrechen mit Hilfe weiterer (Schreibtisch)gehilfen und Wegschauender in Isolationshaft gehalten werden. Eine Zusammenfassung von Moritz Müller.

Die sehr engagierte Aktivistin Emmy Butlin veröffentlichte am Montag ihren Aufruf, in der Sache Assange an das Westminster Magistrates Court zu schreiben. In dem Aufruf folgt dann, was sie selber an das Gericht geschrieben hat, nämlich, dass die derzeitigen Justizaktivitäten im Fall Assange sehr intransparent sind, weil der Öffentlichkeit manchmal erst nach Gerichtsterminen oder kurz vorher Bescheid gegeben wird oder, wie am 2. Mai geschehen und auch von den NachDenkSeiten berichtet, die normale Bevölkerung, außer hauptsächlich ausgesuchter Presse, keinen Zugang zum plötzlich in einen kleineren Saal umgezogenen Prozess hatte.

Des Weiteren beschreibt Emmy ihre Frustration, dass in dem „archaischen“ Gericht weder Transkripte angefertigt werden, noch dass es Videoaufzeichnungen oder -übertragungen gibt, wie noch 2012 im Fall Assange geschehen. Somit ist es für die Öffentlichkeit unnötig schwer, in dieser Sache einen Überblick zu behalten bzw. überhaupt zu bekommen. Als Beispiel zieht Emmy den Gerichtstermin vom letzten Freitag heran, über den die BBC berichtete. Hier ein Auszug aus diesem Bericht, übersetzt von mir (MM): „Bezirksrichterin Vanessa Baraitser sagte am Freitag zu Assange, der per Video-Link erschien: “Sie wurden heute vorgeführt, weil ihre Haftstrafe kurz vor ihrem Ende steht. […] Wenn dies geschieht, ändert sich Ihr Haftzustand von einem büßenden Gefangenen zu dem einer Person, die einer Auslieferung entgegensieht.”

Sie sagte, dass seine Anwältin es nicht für nötig befunden habe, in seinem Namen einen Antrag auf Kaution zu stellen, und fügte hinzu: “Vielleicht nicht überraschend angesichts Ihrer Fluchtgeschichte in diesem Verfahren. […] Meiner Meinung nach habe ich einen wesentlichen Grund zu glauben,

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Why Is Julian Assange Being Tortured to Death? – LewRockwell LewRockwell.com

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14-09-19 12:31:00,

I think we already know the answer.  We need to go further and try and understand what this partially veiled, but completely serious, US and UK destruction of a modern journalist means for all of us.

Assange is an advocate for whistleblowers, a promoter of information access and information security for everyone, not just governments and major government-connected corporations.  He, with the help of information security specialists, codewriters, truthtellers and witnesses around the world, received and published material that embarrassed and exposed a number of powerful organizations, including the US government and its many cronies and beneficiaries.

Why is he being tortured to death?  Why is he still being subjected to new and experimental variants of BZ fresh from Porton Down, and deprived, not only of friends, relatives, and unsupervised access to his legal team, but to food and basic care?

The short answer is that he is being held on behalf of the United States and he is being chemically and physically interrogated in Belmarsh (the British Gitmo) in order to reveal his private cryptographic keys, and the names and cryptographic information relating to others within the Wikileaks information network.  The arrest of Ola Bini in April with new charges filed last month, and the re-arrest and incarceration of Chelsea Manning, speak to part of the effort to find the anonymous leakers of information from the NSA vaults, specifically their hacking tools cache leaked in 2016.  This is generally indicated but not completely put forth in the US indictment.

The WikiLeaks Files: T…
WikiLeaks
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(as of 11:40 EDT – Details)

It is fascinating that the plea deals of two recent NSA “spies” – government employees who took home and “hoarded” vast quantities of NSA material were remarkably mild, when compared to what Julian Assange is going through, and how Bini and Manning have been and are being treated.

A Mr. Pho, a 67 year old who worked as a developer for NSA’s Tailored Access Operations, pled guilty to one count of willful removal of defense information,

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Julian Assange To Remain Jailed After Serving Sentence

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14-09-19 09:40:00,

By Tyler Durden

WikiLeaks publisher Julian Assange was ordered to remain in prison once his 50-week prison sentence ends on September 22, over concerns that he will evade a US extradition request due to his “history of absconding,” according to the BBC.

Magistrate says Assange to remain in prison indefinitely. He has been in increasing forms of deprivation of liberty since his arrest 9 years ago, one week after he started publishing Cablegate. The Cablegate portion of US charges amount to a life sentence. 50 out of 175 years.

— WikiLeaks (@wikileaks) September 13, 2019

This morning’s hearing was not a bail hearing, it was a technical hearing. Despite this, The magistrate preemptively refused bail before the defence requested it.

— WikiLeaks (@wikileaks) September 13, 2019

The 48-year-old Assange was arrested on April 11th and found guilty of violating the terms of his bail conditions nearly seven years earlier, after he claimed asylum at Ecuador’s London embassy to avoid extradition to Sweden where he was wanted for questining over an alleged sexual assault. On May 1, he was sentenced to 50 weeks in London’s Belmarsh Prison – however, the reason for Assange’s September release date (just 23 weeks later including time served) is unclear.

“In my view, I have substantial ground for believing if I release you, you will abscond again,” said Westminster Magistrates’ Court District Judge Vanessa Baraitser.

Over the summer his lawyer and supporters have reported the 48-yearold’s health has deteriorated rapidly amid solitary confinement conditions, with very limited contact to the outside world. He’s set for a full extradition hearing next year, February 25th, after his US extradition request was signed in June.

Shortly after Assange’s arrest, US prosecutors unsealed criminal charges accusing the WikiLeaks founder of helping for mer intelligence analyst Chelsea Manning crack a password stored on a Defense Department computer network, and that the trove of classified documents WikiLeaks subsequently published was a threat to US national security.

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