Bluthunde des Justizministeriums auf der Spur von John Brennan

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14-06-19 12:25:00,

Es ist nur eine Frage der Zeit, dass die Ermittler des US-Justizministeriums den ehemaligen CIA-Direktor John Brennan, dem sie auf den Fersen sind, als Chefproduzenten der Russiagate-Geschichte identifizieren, sagt Ray McGovern. Übersetzung aus dem Englischen von Thilo Haase und Stefanie Intveen.

Die New York Times hat am Donnerstagmorgen schlechte Nachrichten für eine ihrer beliebtesten anonymen Quellen, den ehemaligen CIA-Direktor John Brennan.

Die Times berichtet, das Justizministerium plane, hochrangige CIA-Offiziere zu befragen; es wolle sich mit der Behauptung beschäftigen, der russische Präsident Wladimir Putin habe den russischen Geheimdienst angewiesen, in die Wahlen 2016 einzugreifen, um Donald J. Trump zu helfen. Ermittler des Justizministeriums werden nach Beweisen für diese bemerkenswerte Behauptung suchen, die im Abschlussbericht von Sonderermittler Robert Mueller nicht enthalten war.

Obwohl die Theorie der geheimen Absprache und Verschwörung („collusion conspiracy“) beerdigt wurde, glauben weiterhin viele Amerikaner, einschließlich der Mitglieder des Kongresses, rechts wie links, das beweisarme Mem von Medien und “ehemaligen Geheimdienstoffizieren”, dass der Kreml bei den Präsidentschaftswahlen 2016 massiv eingegriffen habe.

Man kann sich der Analogie mit den falschen Beweisen für Massenvernichtungswaffen im Irak nicht entziehen. Wie 2002 und 2003, als die Manie für die Invasion des Irak stieg, haben die Medien des Establishments einfach wieder das aufgebrüht, was ihnen Nachrichtenquellen wie Brennan über Russia-Gate erzählten. Niemand hatte Augen dafür, als Brennan im Mai 2017 vor einem Parlamentsausschuss sagte: “Ich kann nichts beweisen.”

 
Leak, kein Hack

 

Wie wir “Veteran Intelligence Professionals for Sanity” in den letzten gut zwei Jahren mehrfach gewarnt haben, gibt es keine zuverlässigen forensischen Beweise, die die Geschichte unterstützen, dass Russland das DNC gehackt hat. Außerdem habe ich in einem Artikel, den ich im Mai geschrieben habe – “Orwellian Cloud Hovers Over Russia Gate”-, erneut darauf hingewiesen, dass zunehmende forensische Beweise aus Metadaten eindeutig auf einen internen DNC-Job hinweisen – ein Leak, nicht ein Hack, von Russland oder sonst jemand.

Brennan und seine Partner, FBI-Direktor James Comey und National Intelligence Director James Clapper, erfanden also den Inhalt für eine dünne, aber explosive Suppe und fütterten damit die hungrigen Stenografen, die heute als russlandbesessene Journalisten durchgehen.

 
Ist das Spiel aus?

 

Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein,

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