Wo die Kanonen blühen

05-05-21 08:13:00,

Im Jahr 2019 wurden weltweit für das Militär und die Rüstung rund 1917 Milliarden US-Dollar ausgegeben. Das sind 241 US-Dollar. pro Kopf der Weltbevölkerung beziehungsweise 66 Cent pro Tag (1). Zum Vergleich: Das World Food Programme brachte 2019 rund 8 Milliarden US-Dollar zusammen. Diese Organisation unterstützte 97 Millionen Menschen in 88 Ländern (2). Trotzdem hungern 690 Millionen Menschen und zwei Milliarden leiden an Mangelernährung.

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Demonstration der Union pacifiste auf dem Place Saint-Michel in Paris (Foto: Union pacifiste, Suzanne Glaner)

Etwa 3,1 Millionen Millionen Kinder unter 5 Jahren sterben jährlich durch Hunger. Alle 10 Sekunden verhungert ein Kind. Mit 40 Cent könnte das Welternährungsprogramm ein Kind einen ganzen Tag lang ernähren, das sonst nichts zu essen hat.

Das würde für alle Kinder pro Jahr 452,6 Millionen US-Dollar kosten. Rechnen wir aber großzügiger und nehmen wir 10 Dollar pro Tag für ein Kind, würde das Gleiche pro Jahr 11,315 Milliarden US-Dollar kosten — noch immer 169-mal weniger als die 1917 Milliarden US-Dollar, die weltweit für die Rüstung und das Militär ausgegeben werden. Mit 10 Dollar pro Tag könnte ein Kind dann vielleicht sogar die Schule besuchen und in einem Ambulatorium medizinische Hilfe finden, wenn es krank wird.

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Verhältnis der 15 Länder mit den im Jahr 2019 höchsten weltweiten Militärausgaben (Grafik: SIPRI)

Ausgaben 2019 des Welternährungsprogramms: 8  Milliarden US-Dollar, um 97 Millionen Menschen in 88 Ländern zu unterstützen

Weltweite Ausgaben für Militär und Rüstung 2019: 1.917 Milliarden US-Dollar, 239-mal mehr als die Mittel des Welternährungsprogramms.

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Grafik: Heinrich Frei

Weltweit haben im Jahr 2019 neun Länder 72,9 Milliarden US-Dollar für Atomwaffen ausgegeben, unter Berücksichtigung der Kosten für die Wartung und den Bau neuer Kernwaffen. Pro Minute sind das 138.699 US-Dollar, die weltweit für Atomwaffen aufgewendet werden. Die globalen Nuklearausgaben stiegen seit 2018 um 7,1 Milliarden US-Dollar. Beatrice Fihn, Exekutivdirektorin der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN), erklärte: „Es ist absurd, jede Minute 138.700 Dollar für Waffen auszugeben, die katastrophalen menschlichen Schaden verursachen könnten, anstatt sie auszugeben, um die Gesundheit ihrer Bürger zu schützen, ihr Volk zu schützen“ (3).

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Grafik: Weltweite Ausgaben für die Atomrüstung des Jahres 2020 (icanw.org)

Großbritannien will die Zahl seiner heute 180 Atomsprengköpfe auf 260 erhöhen (4).

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Mit Kanonen auf Schüler | Von Flo Osrainik | KenFM.de

09-03-21 02:07:00,

Mit rigorosen Mitteln versucht die Politik den Maskenzwang gegen die schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft durchzusetzen: Kinder. Exklusivabdruck aus „Das Corona-Dossier“.

Ein Standpunkt von Flo Osrainik.

Doch das RKI verwirrt offensichtlich gerne mit Fakten. Auch sich selbst. Etwa mit Interessenkonflikten, die gar keine seien: So ist der Leiter für Public-Health-Laborunterstützung des RKI, Heinz Ellerbrok, Gesellschafter von GenExpress, einer Firma, die mit „Standards für PCR und Real Time-PCR“ Geschäfte macht. Zwar könne sich RKI-Präsident Lothar Wieler dazu nicht äußern, Ellerbrok war schon früher in „Doppelfunktion“ tätig, aber Interessenkonflikt sei das keiner, so das RKI gegenüber dem Handelsblatt, denn eine Beteiligung an einem Unternehmen sei keine „Tätigkeit gegen Entgelt“ und damit okay.

Das Bild, das das Robert Koch-Institut (RKI) von sich selbst hat“, ist eben „gut und eindeutig“, so das Handelsblatt. Auch „eine jahrelange Recherche von BuzzFed News zeigt“, dass Zehntausende Ärzte „von der Pharma-Industrie gefördert werden, dies aber systematisch nicht transparent machen“.

Unter anderem verstoßen hochrangige Mediziner aus Deutschland „gegen die wissenschaftlichen Standards“.

Und die Gates-Stiftung hatte in der Corona-Krise vermutlich auch nur Dollarzeichen im Sinn, als man mit vielen Millionen bei den deutschen Biotechunternehmen Evotec, um ein Corona-Medikament in den USA zu entwickeln, und bei Biontech einstieg.

Na ja. Rund ein halbes Jahr nach Ausrufung der Corona-Pandemie ließ sich jedenfalls keine anhaltende Corona-Gefahr mehr erkennen, um die Beibehaltung der Restriktionen zu rechtfertigen. Erst recht nicht bei Kindern. Insgesamt waren in Deutschland bis 8. September 2020 „zwei COVID-19-Todesfälle bei unter 20-Jährigen übermittelt worden. Die verstorbenen Personen waren im Alter zwischen drei und 18 Jahren, alle hatten Vorerkrankungen“, so das RKI.

Kinder mussten nach den Sommerferien sogar im Sportunterricht Masken tragen. In Bayern zum Beispiel. Das war den Fachärzten für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, Martin Hirte und Steffen Rabe aus München, dann zu viel. Sie schrieben in „Wider die Maskenpflicht an bayerischen Schulen — ein offener Brief“ an die Bayerische Staatskanzlei und das Staatsministerium für Unterricht und Kultus, um ihrer Sorge „wegen der in Bayern im Zuge der COVID-19-Pandemie an“ Kindertagesstätten (KiTas) und Schulen ergriffenen Maßnahmen Gehör zu verschaffen: Mittlerweile sei nämlich bekannt, dass die Gefährlichkeit des Coronavirus SARS-CoV-2 „für die Gesamtbevölkerung zu Beginn der Pandemie wesentlich überschätzt wurde“.

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Mit Kanonen auf Schüler

06-03-21 10:58:00,

Doch das RKI verwirrt offensichtlich gerne mit Fakten. Auch sich selbst. Etwa mit Interessenkonflikten, die gar keine seien: So ist der Leiter für Public-Health-Laborunterstützung des RKI, Heinz Ellerbrok, Gesellschafter von GenExpress, einer Firma, die mit „Standards für PCR und Real Time-PCR“ Geschäfte macht. Zwar könne sich RKI-Präsident Lothar Wieler dazu nicht äußern, Ellerbrok war schon früher in „Doppelfunktion“ tätig, aber Interessenkonflikt sei das keiner, so das RKI gegenüber dem Handelsblatt, denn eine Beteiligung an einem Unternehmen sei keine „Tätigkeit gegen Entgelt“ und damit okay.

„Das Bild, das das Robert Koch-Institut (RKI) von sich selbst hat“, ist eben „gut und eindeutig“, so das Handelsblatt. Auch „eine jahrelange Recherche von BuzzFed News zeigt“, dass Zehntausende Ärzte „von der Pharma-Industrie gefördert werden, dies aber systematisch nicht transparent machen“.

Unter anderem verstoßen hochrangige Mediziner aus Deutschland „gegen die wissenschaftlichen Standards“.

Und die Gates-Stiftung hatte in der Corona-Krise vermutlich auch nur Dollarzeichen im Sinn, als man mit vielen Millionen bei den deutschen Biotechunternehmen Evotec, um ein Corona-Medikament in den USA zu entwickeln, und bei Biontech einstieg.

Na ja. Rund ein halbes Jahr nach Ausrufung der Corona-Pandemie ließ sich jedenfalls keine anhaltende Corona-Gefahr mehr erkennen, um die Beibehaltung der Restriktionen zu rechtfertigen. Erst recht nicht bei Kindern. Insgesamt waren in Deutschland bis 8. September 2020 „zwei COVID-19-Todesfälle bei unter 20-Jährigen übermittelt worden. Die verstorbenen Personen waren im Alter zwischen drei und 18 Jahren, alle hatten Vorerkrankungen“, so das RKI.

Kinder mussten nach den Sommerferien sogar im Sportunterricht Masken tragen. In Bayern zum Beispiel. Das war den Fachärzten für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, Martin Hirte und Steffen Rabe aus München, dann zu viel. Sie schrieben in „Wider die Maskenpflicht an bayerischen Schulen — ein offener Brief“ an die Bayerische Staatskanzlei und das Staatsministerium für Unterricht und Kultus, um ihrer Sorge „wegen der in Bayern im Zuge der COVID-19-Pandemie an“ Kindertagesstätten (KiTas) und Schulen ergriffenen Maßnahmen Gehör zu verschaffen: Mittlerweile sei nämlich bekannt, dass die Gefährlichkeit des Coronavirus SARS-CoV-2 „für die Gesamtbevölkerung zu Beginn der Pandemie wesentlich überschätzt wurde“. Schon vor der Pandemie hätten sich Schulschließungen als epidemiologische Maßnahme auf keine wissenschaftliche Evidenz stützen können.

„Dennoch sind — entgegen dem ausdrücklichen Rat der WHO und entgegen den aktuellen Forderungen von UNICEF — partielle oder vollständige Schulschließungen in Deutschland weiterhin eine gängige politische Erstmaßnahme.

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Mit Kanonen auf Spatzen

07-05-20 11:25:00,

Am 2. Mai traf ich auf dem fast leeren Marktplatz in Zürich-Oerlikon wieder einmal die alte Drehorgelfrau. Es tat richtig gut, die schönen Melodien der Drehorgel zu hören an diesem grauen, tristen Samstagmorgen. Als ich vom Einkaufen zurückkam, lag der Sonnenschirm der Drehorgelfrau auf dem Boden und ein Polizeiauto stand neben ihr auf dem Gehsteig. Die bejahrte Frau diskutierte mit den zwei jungen Polizisten und sagte ihnen, sie lebe von diesem Drehorgelspiel. Die Polizisten beharrten jedoch darauf, dass sie nach Hause gehen solle. Scheinbar war das Covid-19-Veranstaltungsverbot vom 1. Mai auch am 2. Mai noch in Kraft.

Wie lange gilt dieses Verbot für die alte Drehorgelfrau? Erhält sie eine Erwerbsausfallentschädigung wie die Leute, die beim ABB-Konzern, bei Lindt und Sprüngli, beim Baukonzern Implenia und so weiter, arbeiten? Oder erhält die Drehorgelfrau einen Batzen der 1,5 Milliarden Schweizer Franken, die der Schweizer Bundesrat im Zuge des Corona-Rettungsprogrammes jetzt für die Fluggesellschaft Swiss ausgeben will? Swiss ist eine Tochtergesellschaft der Lufthansa, die die Deutschen 2005 nach dem Konkurs der Swissair für ein Trinkgeld gekauft hatten, für 310 Millionen Euro — 329 Millionen Schweizer Franken.

Die Crème de la Crème der Schweizer Wirtschaft hat wegen der Corona-Krise Kurzarbeit beantragt. Großaktionäre erhalten dennoch meist die volle Dividende.

Der Schokoladenproduzent Lindt & Sprüngli versüßt das Leben der Aktionäre mit einer Jubiläums-Sonderdividende. 345 Millionen Franken wurden ausbezahlt, 7,8 Millionen an Ernst Tanner, den Verwaltungsratspräsidenten und Ex-CEO des Konzerns. Mitarbeiter in den eigenen Shops und im Außendienst wurden auf Kurzarbeit gesetzt.

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Foto: Heinrich Frei. Corona Ostergruß aus einer Unterführung in Zürich.

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Fotos: Heinrich Frei. Unübersehbare Corona-Seuche in Zürich: „Bleiben Sie zu Hause. Ausgenommen Arbeitsweg, Arzt, Apotheke oder Einkäufe“, „Stay home!“, sprayten Kinder oder Erwachsene auf die Straße, „Wo bleibt die Corona-Soforthilfe für Alle? Jetzt Bedingungsloses Grundeinkommen! … Sozialstaat…“. Ein kleines Wäldchen wurde beim Einkaufszentrum Glatt von der Polizei abgesperrt, verständlicherweise, denn es wäre dort für Liebespärchen schwierig gewesen, den Corona-Sicherheitsabstand von zwei Metern einzuhalten.

Aufgrund der Covid-19-Verordnung des Bundesrates wurde am 1. Mai in Zürich jegliche Art von Veranstaltung mit mehreren Personen verboten. Ein Dutzend Frauen und Männer, die sich nicht an dieses Verbot halten wollten,

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