KenFM-Spotlight: Ernst Wolff über private Geldschöpfung durch Banken | KenFM.de

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29-06-20 07:48:00,

Hallo citoyen invisible

zu deinen zwei Anmerkungen:

`Die Erfassung auf den Konten bei Bank und Kunde beschreibt nur buchhalterisch die Tatsache, dass rechtlich eben zwei gegenseitige Verpflichtungen entstanden sind.`

– gegenseitige Verpflichtungen, jup! Nur ….

… zu im Kern tatsächlich gleichwertigen Leistungen?

Zum `HUMANen Geldsystem`:

– das erwähnte Buch kenne ich, habe es abernur `überflogen` … 😉

`es setzt eine Umverteilung von oben nach unten voraus`

– das ist in meiner Wahrnehmung der Ansatz an der `falschen Seite`, an der im Ergebnis der

im Kern gesetzlich UNgeregelten (Buch-)Geldschöpfung im Rahmen der VORfinanzierung

`unseres` UMVERTEILUNGspiels sich `Geld` entsprechend den vorhandenen `Regeln`

bereits `konzentriert` hat

Ich sehe die wirkliche Chance eher `auf der Seite`, die die Entstehung / Schöpfung von `Geld` betrachtet, den Status Quo wahrnimmt und diesen ausspricht und ändert …

… auch wegen `Recht und Ordnung` und so

… für mich das Wesen eines HUMANen Geldsystems die im Kern tatsächlich gleichwertige BILANZIERUNG eine BEDINGUNGSLOSEN Einkommens

Hatte ua hier schon mal

https://kenfm.de/am-telefon-zur-corona-krise-dr-wolfgang-wodarg/#comment-181230

mal (m)ein Brainstorming dazu formuliert

und kopiere es nochmal hier her 😉

***

Ich greife mal etwas vor, was aus meiner Sicht im Kern `vernebelt werden soll`

…Link… Interview mit Prof. Hörmann

https://www.youtube.com/watch?v=HKVWS_itj84&t=21m03s

`Kredit` ~ `Schuldscheintausch` bei 24:55

`Wer ist hinterher* wem noch etwas schuldig?

Niemand! dem anderen!`

(* Bewusstwerdung ? 😉 )

Brainstorming in diesem Kontext als (m)eine Erläuterung

1 Die `kommende katastrophale Krise` ist das Ergebnis `unseres` wirtschaften/bilanzieren/legitimieren und basiert (nicht nur) im `Kapital-is-muss` im Kern auf VORfinanzierung in/bei `unserem` UMVERTEILUNGsspiel.

2 `Unser` Umverteilungsspiel ist gekleidet in `Recht und Ordnung` (Gesetze vs Normativ Faktisches).

3 Der Kern der Vorfinanzierung bei 1 (die Geldschoepfung).unterliegt KEINER gesetzlichen Regelung wie 2.

***

Inhaltlich habe ich dieses Brainstorming schonmal fromuliert

zb …LINK…

https://kenfm.de/tagesdosis-11-10-2019-goldene-zeiten-in-der-aera-des-wirtschaftskomas/#comment-172312

https://kenfm.de/tagesdosis-9-3-2020-finanz-tsunami-jetzt-kommt-das-derivate-beben/#comment-180646

***

… als Gedankenspiel versuche ich mal folgende „Übertragungen“ von der

.

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KenFM-Spotlight: Daniela Dahn über die Gründe für den Aufstieg der AfD | KenFM.de

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01-03-20 12:02:00,

Ausschnitt aus dem Gespräch mit Daniele Dahn – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/daniela-dahn/

Das Buch „Wir sind der Staat! – Warum Volk sein nicht genügt“ ist die brillanteste Demokratie-Analyse der letzten Jahre. Die Autorin Daniela Dahn versteht es meisterlich, die schwer angeschlagene Repräsentative Demokratie als das zu entlarven, was sie in Wahrheit ist. Eine Täuschung. Getäuscht wird die Bevölkerung.

Dass es dabei um politische Macht und wirtschaftlichen Einfluss einer sich selbst als Elite definierenden Gruppe geht, ist eine Binsenwahrheit, doch gelingt es Dahn in ihrem Buch aufzuzeigen, wie dies geschieht, mit welchen Tricks gearbeitet wird.

Ihr Buch leistet daher nicht nur das, was man Demaskierung nennen muss, sondern versteht sich auch als Aufforderung. Aufforderung zum Widerstand. „Occupy the Law“ ist Dahns Quintessenz, denn dass sich 1 % der Gesellschaft derart schamlos an der Leistung der 99 % bedienen kann, wird von selbstgestrickten Gesetzen „legalisiert“. Das Recht in diesem Fall nicht von „gerecht“ kommt, lässt sich nicht länger leugnen. Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer massiver auseinander.

Dank verrechtlichter Privilegien sorgt die Repräsentative Demokratie dafür, dass die Reichen immer reicher werden. Das von den Vermögenden installiere Betriebssystem ist bis ins Mark unfair.

Daniela Dahn spielt, wenn es um Herrschaftskritik geht, in einer Liga mit Noam Chomsky oder Stéphane Hessel. Auch Sie fordert die Bevölkerungen dazu auf, sich gegen die herrschenden verrechtlichten Privilegien aufzulehnen, bewusst Gesetze zu überschreiten, den zivilen Ungehorsam zu leben, wenn es darum geht, die Repräsentative Demokratie, eine Bevormundung, die heute vor allem durch sogenannte Finanzdienstleister ausgeübt wird, zu überwinden und durch echte Demokratie zu ersetzen.

Im Gespräch mit KenFM macht Daniela Dahn konkrete Vorschläge, wie die Überwindung des aktuellen Herrschaftssystems gelingen kann. Natürlich geht es zu Anfang des Gesprächs auch um die Bundestagswahl 2017. Wer hat hier eigentlich versagt und wer wurde abgewatscht? Wie kann es sein, dass in einem Land, das den größten Niedriglohnsektor Europas errichtet hat, eine Zone der Ausbeutung, die betroffenen Massen sich eher der AfD und FDP zuwenden, anstatt ihre Stimme den Linken zu geben? Wie ist dieser Vertrauensverlust zu erklären? Daniela Dahn nimmt kein Blatt vor den Mund.

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KenFM-Spotlight: Bernd Erbel über die Rolle des Iran im Irak | KenFM.de

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09-01-20 07:45:00,

Ausschnitt aus dem Gespräch mit Bernd Erbel (Deutscher Botschafter a. D.) – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/bernd-erbel/

Der iranische General Soleimani, den man auch als Vize-Präsidenten des Iran bezeichnen kann, wurde Anfang 2020 im Irak von den USA via Drohne ermordet. Ohne das deutsche Ramstein hätte dieser vorsätzliche Mord nicht gelingen können, auch wenn die Bundesregierung das wie immer bestreitet, da es ja nach deutschem Recht verboten sei, die Relaisstation für derartige Missionen zu gebrauchen.

An dieser Stelle ein Hinweis. Das deutsche Grundgesetz verbietet aktuell immer noch die Vorbereitung eines Angriffskrieges. Die Beteiligung an einem solchen ist inzwischen aber straffrei. Allein dieser Hinweis sollte endgültig klarmachen, zu welchen Winkelzügen unsere Regierung bereit ist, um die Bürger vollkommen zum Narren zu halten. Zurück zu Qasem Soleimani.

In den gesamten westlichen Medien wurde der Mann nach seiner völkerrechtlich illegalen Beseitigung als Pate des Terrors verkauft. In Wahrheit hatte dieser iranische General aber die Aufgabe, den Terror in der gesamten Region daran zu hindern, auch auf den Iran überzuschwappen. Dieser Terror, der seit Jahren im Nahen Osten zu einem gigantischen Chaos mit unendlichem Leid geführt hat, war nicht aus dem Nichts entstanden, sondern hatte durch die Bank Partner, die dem Westen zugeschrieben werden müssen.

Das meiste Geld kam aus Saudi-Arabien, die meisten Waffen aus den USA und die Logistik teilten sich die Geheimdienste der NATO-Staaten mit denen aus Riad und Jerusalem. Dass unsere Presse diesen unschönen Fakten nicht nennt, ist nur logisch. Der größte Teil unserer sogenannten freien Presse hat nur noch die Funktion, Kriegspropaganda zu verkaufen und jeden unter Feuer zu nehmen, der eine alternative Sicht auf die Gemengelage auch nur versucht.

In der aktuellen Situation, die sich jederzeit zu einem Weltkrieg ausweiten kann, wenn Teheran, Moskau und Peking sich gegen die NATO zusammentun, kann es helfen, sich noch einmal einen Mann anzuhören, der die Region besser kennt als das Außenministerium unter Heiko Maas.

Die Rede ist von Bernd Erbel, der als ehemaliger Deutscher Botschafter über Jahre in Kairo, Bagdad und zuletzt Teheran verbrachte. Diplomaten seines Schlages wären nötig, um jetzt zu deeskalieren.

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KenFM-Spotlight: Roberto De Lapuente über Gutes am Kapitalismus und Ausstiegsmöglichkeiten | KenFM.de

kenfm-spotlight:-roberto-de-lapuente-uber-gutes-am-kapitalismus-und-ausstiegsmoglichkeiten-|-kenfm.de

03-10-19 03:25:00,

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Ausschnitt aus dem Gespräch mit Roberto De Lapuente – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/roberto-de-lapuente/

9,2 Prozent der Stimmen erhielt die Linkspartei bei der letzten Bundestagswahl in 2017. Kann dieses Ergebnis zufriedenstellen? In Anbetracht der angespannten sozialen Lage, in der sich große Teile der Menschen in diesem Lande befinden, erscheint das Ergebnis doch eher bemerkenswert bescheiden. Man sollte meinen, dass Missstände wie Hartz IV, der größte Niedriglohnsektor Europas oder auch Alters- und Kinderarmut, dem linken politischen Spektrum einen idealen Nährboden liefern müssten. Stattdessen erleben wir jedoch in ganz Europa ein Erstarken rechter Bewegungen und Parteien. Lega Nord in Italien, Le Pen in Frankreich, AfD in Deutschland, um nur einige zu nennen. Wie lässt sich dieses Paradoxon erklären?

Der Autor und Blogger Roberto De Lapuente hat sich in seinem Buch „Rechts gewinnt, weil Links versagt“ eingehend mit dieser Frage beschäftigt. Im Gespräch mit KenFM legt er zahlreiche Gründe dar, die seiner Ansicht nach für die heutige Schwäche der Linken mitverantwortlich sind.

Da wären beispielsweise die ständigen Grabenkämpfe über die Frage nach den „wahren“ linken Werten. Diese haben dafür gesorgt, dass das linke Lager in unzählige Splittergruppen zerfallen ist, welche politisch jedoch so diffus positioniert sind, dass es von außen betrachtet kaum noch nachvollziehbar ist, wer oder was Links eigentlich ist.

Oder der endgültige Abschied der SPD in den Neoliberalismus, mit dem, um es mit den Worten De Lapuentes auszudrücken: „…die SPD aufgehört hat, eine Alternative für Deutschland zu sein“. Wo auch immer die Fehler liegen, eines ist sicher: Wenn linke Bewegungen in Zukunft mehr sein wollen, als nur eine Randerscheinung, führt kein Weg daran vorbei, die Lager der „rechten Linken“ und der „linken Linken“ zu versöhnen. Dabei müssten sich zwar beide Seiten von einigen ihrer Ideale verabschieden, doch gleichzeitig könnten sie voneinander lernen, um mit vereinten Kräften zu neuer Stärke zu finden.

Politik ist Konsensbildung und Konsensbildung beginnt nicht erst außerhalb der eigenen Partei. Wenn es den Linken also gelingt, die eigenen inneren Fronten aufzuweichen, könnten sie tatsächlich ein kleiner Hoffnungsschimmer am Parteienhimmel werden.

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KenFM-Spotlight: Roberto De Lapuente über linke Perspektiven für sozial Schwache und Obdachlose | KenFM.de

KenFM-Spotlight: Roberto De Lapuente über linke Perspektiven für sozial Schwache und Obdachlose | KenFM.de

28-10-18 09:44:00,

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Ausschnitt aus dem Gespräch mit Roberto De Lapuente – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/roberto-de-lapuente/

9,2 Prozent der Stimmen erhielt die Linkspartei bei der letzten Bundestagswahl in 2017. Kann dieses Ergebnis zufriedenstellen? In Anbetracht der angespannten sozialen Lage, in der sich große Teile der Menschen in diesem Lande befinden, erscheint das Ergebnis doch eher bemerkenswert bescheiden. Man sollte meinen, dass Missstände wie Hartz IV, der größte Niedriglohnsektor Europas oder auch Alters- und Kinderarmut, dem linken politischen Spektrum einen idealen Nährboden liefern müssten. Stattdessen erleben wir jedoch in ganz Europa ein Erstarken rechter Bewegungen und Parteien. Lega Nord in Italien, Le Pen in Frankreich, AfD in Deutschland, um nur einige zu nennen. Wie lässt sich dieses Paradoxon erklären?

Der Autor und Blogger Roberto De Lapuente hat sich in seinem Buch „Rechts gewinnt, weil Links versagt“ eingehend mit dieser Frage beschäftigt. Im Gespräch mit KenFM legt er zahlreiche Gründe dar, die seiner Ansicht nach für die heutige Schwäche der Linken mitverantwortlich sind.

Da wären beispielsweise die ständigen Grabenkämpfe über die Frage nach den „wahren“ linken Werten. Diese haben dafür gesorgt, dass das linke Lager in unzählige Splittergruppen zerfallen ist, welche politisch jedoch so diffus positioniert sind, dass es von außen betrachtet kaum noch nachvollziehbar ist, wer oder was Links eigentlich ist.

Oder der endgültige Abschied der SPD in den Neoliberalismus, mit dem, um es mit den Worten De Lapuentes auszudrücken: „…die SPD aufgehört hat, eine Alternative für Deutschland zu sein“. Wo auch immer die Fehler liegen, eines ist sicher: Wenn linke Bewegungen in Zukunft mehr sein wollen, als nur eine Randerscheinung, führt kein Weg daran vorbei, die Lager der „rechten Linken“ und der „linken Linken“ zu versöhnen. Dabei müssten sich zwar beide Seiten von einigen ihrer Ideale verabschieden, doch gleichzeitig könnten sie voneinander lernen, um mit vereinten Kräften zu neuer Stärke zu finden.

Politik ist Konsensbildung und Konsensbildung beginnt nicht erst außerhalb der eigenen Partei. Wenn es den Linken also gelingt, die eigenen inneren Fronten aufzuweichen, könnten sie tatsächlich ein kleiner Hoffnungsschimmer am Parteienhimmel werden.

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