KenFM-Spotlight: Heinz Peter Röhr über das Märchen vom Eisenofen als Parallele zum Narzissmus | KenFM.de

12-01-21 08:54:00,

Ausschnitt aus dem Gespräch mit Heinz Peter Röhr – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/der-freie-fall-mit-heinz-peter-roehr-thema-selbstliebe/

Unser Selbstwert! Was genau ist das eigentlich? Und woher beziehen wir unser persönliches Selbstbild? Gibt es geheime Programme, die wie automatisch in uns ablaufen und uns in unserem Denken, Fühlen und Handeln negativ bestimmen, uns förmlich sabotieren? Und wenn das so ist, wie können wir neue Programme entwickeln, um im Leben mit uns selbst und mit anderen besser zurecht zu kommen und zufriedener zu leben?

All diese Fragen stellen wir dem Pädagogen und Autor, Heinz-Peter Röhr, in der 5. Ausgabe von „DER FREIE FALL“.

Heinz Peter Röhr hat über 30 Jahre an der Fachklinik Fredeburg/Sauerland mit Suchtmittelabhängigen psychotherapeutisch gearbeitet. Er ist Autor zahlreicher erfolgreicher Büchern zu den Themen Sucht, Abhängigkeit und Selbstwert.

In seinem aktuellen Buch „Unser Selbstwert – Die Kunst sich selbst wertzuschätzen“ erklärt er uns die Bedeutung unserer frühkindlichen Programmierungen, die wir noch im Erwachsenenalter mit uns herumtragen und gegen die wir unbewusst mit unterschiedlichen Strategien zeitlebens ankämpfen, solange uns die Antworten auf die drei zentralen Fragen fehlen:

War ich willkommen?
Habe ich meinen Eltern genügt?
Bin ich satt geworden?

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Veröffentlicht am: 12. Januar 2021

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KenFM-Spotlight: Hans-Joachim Maaz über erfolgreiche, narzistisch-gestörte Politiker und das Ende der Demokratie | KenFM.de

11-01-21 04:05:00,

Ausschnitt aus dem Gespräch mit Hans-Joachim Maaz – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/hans-joachim-maaz/

Der Psychotherapeut und Psychiater Hans-Joachim Maaz ist ein Mann, dessen Beruf sein Leben im Innersten bestimmt.

Maaz macht aufmerksam auf die Bedeutung unserer frühkindlichen Erfahrungen für das Erwachsenleben eines jeden Einzelnen. Werden wir seelisch oder körperlich krank, können wir dies als eine Chance verstehen, über das eigene Leben zu reflektieren und das einst Verdrängte wieder in unser Bewusstsein zu holen. Dieser Prozess ist schwierig, weil die gemachten und verdrängten Erfahrungen so häufig extrem schmerzhaft waren. Nicht selten zu schmerzhaft, um sie im eigenen Bewusstsein noch einmal aufleben zu lassen.

Die Rolle der Eltern im Leben eines Menschen, hinterfragt Maaz stets kritisch, denn sowohl seine persönlichen Erfahrungen als auch diese mit seinen Patienten sprechen eine eindeutige Sprache: Die Probleme im Jetzt lassen sich in aller Regel zurückführen auf die Verbindung zu Mutter und Vater in der Vergangenheit.

Ziel der Therapie nach Maaz ist immer das tiefere Verständnis zum eigenen „Ich“. Denn auf die scheinbar so einfache Frage „Wer bist Du?“, können nur die Wenigsten eine stimmige, selbst-bewusste (im wahrsten Sinne des Wortes) Antwort geben. Stattdessen zeichnet sich zumeist ein hohes Maß der Selbstentfremdung in den Schilderungen über Mutter und Vater ab.

Entfremdung ist nach Maaz die „Pest unserer Zeit“. Sie ist die Grundlage für den Mangel an eigener Identität und die Konstruktion des Ichs über Identifikation. Identifikation jedoch kann Identität nicht ersetzen. Identifikation lässt sich als ein Hilfskonstrukt verstehen, das den Verlust der Identität kaschieren soll. Dieser Verlust ist extrem schmerzhaft für jedes Individuum und muss daher maximal verdrängt werden. Die Folge dieser Verdrängung ist der Gefühlstau. Erst, wenn dieser Stau der Gefühle aufgelöst wird, kann das Individuum zur heilenden Selbsterkenntnis kommen.

Auch politische Auseinandersetzungen, die heute auf der Straße oder im Parlament ausgetragen werden, sind sinnbildhaft Symptom eines gesellschaftlichen Gefühlsstaus.

Ein weiteres Merkmal frühkindlicher Beziehungsstörung, ist ein Leben in Projektionen, die den erlittenen Identitätsverlust unfühlbar machen sollen. Projektionen und Identifikationen hängen hierbei eng zusammen: Nur wer den eigenen Schmerz in Außenkonstruktionen projiziert, z.B. über Feindbilder politischer Gegner, versetzt sich unbewusst in die Lage einen Teil von sich selbst spürbar werden zu lassen.

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KenFM-Spotlight: Wolfgang Bittner über die Langzeitstrategie der USA | KenFM.de

09-01-21 09:11:00,

Ausschnitt aus dem Gespräch mit Wolfgang Bittner – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/wolfgang-bittner-die-abschaffung-der-demokratie/

Als Willy Brandt den Ausspruch von sich gab: „Mehr Demokratie wagen“, hätte es den meisten von uns dämmern müssen. Wieso „mehr“?

Entweder wir leben in einer Demokratie oder das System, das uns als Demokratie verkauft wird, ist nur eine Simulation. Wenn es eine Simulation ist, dann muss sich der Souverän, sprich das Volk, wenn es mehr Demokratie wagen will, diese erst von einer Art Boss genehmigen lassen. Das aber beißt sich vollkommen mit dem, was man unter dem Souverän versteht. Man kann auch nicht frei sein und als Sklave leben müssen.

Ein Sklave, der von seinem Besitzer bei besonders unterwürfigen Verhalten Sonderrechte eingeräumt bekommt, mag diese Geste als Geschenk, als Freiheit, empfinden, nur bleibt er dennoch, oder gerade deshalb, ein Sklave. Freiheit bekommt man niemals geschenkt, man muss für sie kämpfen und sie sich, wenn es nicht anders geht, mit Gewalt erobern. Ist das eine strafbare Handlung?

Schon diese Frage zeigt, wie tief die Gehirnwäsche der modernen Sklavenhalter bei den Sklaven, sprich uns, gewirkt hat. Wir haben schon ein Problem damit, uns zu fragen, ob es strafbar sein kann, sich gegen einen unnatürlichen Zustand zur Wehr zu setzen. Der Unfreiheit.

Der Mensch kommt als freies Wesen auf die Welt! Menschen, die andere Menschen willkürlich zu Sklaven machen, sind das Problem, sie sind im Unrecht, sie begehen eine strafbare Handlung. Der Entzug von Freiheit um der persönlichen Macht willen, ist der Hof- und Haussport der sogenannten Eliten. Da Eliten immer in der Minderheit sind, können sie ihren Fimmel, die Massen nach ihrer Pfeife tanzen zu lassen, nur gewährleisten, wenn sie diese einseifen. Der Begriff „Demokratie“ ist in diesem Zusammenhang die perfekte Täuschung.

Es gibt in den Schlüsselpositionen der Politik schlicht keinen echten Volksvertreter. Jeder, der zur Wahl steht, wurde von der Herrenklasse zuvor als zuverlässiger Sklave genehmigt. Wer diese geliehene Freiheit, sprich das Vortäuschen einer echten Alternative, missbraucht wird medial demontiert oder fährt Cabrio in Dallas.

Wolfgang Bittner ist mit seinen 75 Jahren lange genug auf diesem Planeten, um mit seiner Demokratie-Bilanz keine Rücksicht mehr nehmen zu müssen. Der gelernte Jurist und leidenschaftliche Schriftsteller ist seit den späten 70igern ein scharfer Kritiker des politischen Status quo.

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KenFM-Spotlight: Paul Schreyer über autoritäre Prägung und die Angst vor echter Demokratie | KenFM.de

07-01-21 10:04:00,

Ausschnitt aus dem Gespräch mit Paul Schreyer – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/paul-schreyer-die-angst-der-eliten/

„Wir müssen uns entscheiden: Wir können eine Demokratie haben oder konzentrierten Reichtum in den Händen weniger – aber nicht beides.“

Diese zutreffende Macht-Analyse stammt von Louis Brandeis. Brandeis war einer der einflussreichsten Juristen der USA und von 1916 bis 1939 als Richter am Obersten Gerichtshof beschäftigt.

Die Zukunft, vor der er damals warnte, ist längst Gegenwart geworden. Wo Demokratie draufsteht, ist Geldadel drin. Der Globus wird im Großen und Ganzen von global auftretenden Konzernen regiert, die über gesichtslose Bürokratien, NGOs, Stiftungen und Lobbyisten dafür sorgen, dass der Staat als Durchsetzungsinstanz vor allem ihre ganz privaten Interessen durchsetzt.

Es reicht, sich eine einzige Bundespressekonferenz, egal zu welchem Thema, anzusehen, um zu erkennen, dass die sogenannten Volksvertreter heute nicht mehr sind, als die Pressesprecher der Industrie.

Kein Politiker, kein Staat ist heute noch solo in der Lage, Politik für die Wähler zu machen, wenn deren Interessen denen der „Märkte“ widersprechen. Geld regiert die Welt. Damit das Abwracken der Demokratie möglichst unauffällig vonstattengehen kann, muss das, was man Transparenz nennen könnte, unter allen Umständen vermieden werden. Wem es dennoch gelingt, Licht in den Sumpf der Korruption zu bringen, nichts Anderes ist die Demontage der Demokratie, der kann sich warm anziehen. Man lässt ihn vor allem durch eine völlig rückgratlose Presse in den Schmutz zerren, auf dass er in Zukunft als Verschwörungstheoretiker sehen muss, wie er sich wirtschaftlich über Wasser hält.

Umso mutiger ist die Arbeit von Paul Schreyer zu bewerten. In seinem aktuellen Buch „Die Angst der Eliten – Wer fürchtet die Demokratie?“ legt er den Finger in die Wunde. Wir haben keine Demokratie, wir werden von reichen Schnöseln regiert. Wie lange noch?

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KenFM-Spotlight: Lothar Hirneise über Wege, den Krebs zu besiegen | KenFM.de

04-01-21 09:05:00,

Ausschnitt aus dem Vortrag von Lothar Hirneise – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/lothar-hirneise-onkologie-2018-time-for-change/

Lothar Hirneise beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit an Krebs erkrankten Menschen. Ihm zufolge weisen diese häufig ein gemeinsames Merkmal auf: Man sieht ihnen zunächst gar nicht an, dass sie krank sind. Diese Menschen arbeiten, treffen Freunde, haben Sex und kümmern sich um ihre Familien. Anders formuliert: Sie führen in den meisten Fällen ein ganz normales Leben. Wenn da nur dieser blöde Tumor nicht wäre.

Nun verfolgt die Schulmedizin einen, um es mal freundlich zu formulieren, recht kontraintuitiven Ansatz mit gegebener Situation umzugehen. Er lautet: Damit der Mensch wieder gesund wird, müssen wir ihn zunächst einmal krank machen. Chemotherapie ist dabei das Mittel der ersten Wahl. Schließlich ist der Tumor böse und was böse ist, muss schnellstmöglich beseitigt werden.

Doch was wäre, wenn der Tumor gar nicht das Problem ist? Was wäre, wenn die Krankheit im Kern etwas Gutes ist? – Ein Regulationsmechanismus, ja womöglich eine Botschaft, die auf die dringende Notwendigkeit einer Veränderung aufmerksam machen möchte.

Aus der Warte der Schulmedizin betrachtet, sind Menschen, die solche Fragen stellen, nicht mehr als „verrückte Spinner“. Diese würden durch die Bank mit unwissenschaftlichen Methoden arbeiten und auf diese Weise falsche Hoffnungen verbreiten. Und selbst wenn diese Menschen trotzdem dann beeindruckende Ergebnisse erzielen und reihenweise Menschen ins Leben zurückholen, die von der Schulmedizin bereits für quasi Tod erklärt wurden, wird dies bestenfalls noch mit „Glück“ quittiert.

Die Krebsforschung ist eben voller Dogmen. Mal sind die Gene schuld, mal fließt zu wenig Geld in die Forschung. An Ausreden mangelt es jedenfalls nicht, wenn es darum geht, das eigene Versagen zu rechtfertigen. Doch anstatt sich endlich einzugestehen, dass der eingeschlagene Weg in einer Sackgasse endet, behält man die Scheuklappen lieber auf. Je größer und hartnäckiger die Lüge, desto weniger möchte man sich der Wahrheit stellen.

Dieser Vortrag richtet sich an alle, die sich mit dem Status quo nicht mehr abfinden wollen. Lothar Hirneise, Mitbegründer des „3E Zentrums“ nahe Stuttgart, zeigt uns, dass die Zeit für einen neuen Umgang mit Krebs längst überfällig ist. Wir müssten es nur wagen, über den eigenen Tellerrand hinaus zu blicken.

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