KenFM im Gespräch mit: Hannes Hofbauer (“Kritik der Migration”) | KenFM.de

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19-02-19 06:53:00,

Migration ist das Streitthema unserer Zeit. Eine Beteiligung am öffentlichen Diskurs, ohne dabei voreilig einem bestimmten Lager zugeordnet zu werden, ist nahezu ein Ding der Unmöglichkeit. Damit drehen sich Diskussionen jedoch oftmals im Kreis und enden bei gegenseitigen Abwertungen, die das Verständnis für die Gegenposition nur noch weiter vermindern.

Hannes Hofbauer hat einen anderen Weg gewählt, sich der Thematik anzunähern. In seinem neuen Buch „Kritik der Migration: Wer gewinnt und wer verliert“ beleuchtet er jene Zusammenhänge, die von den Dogmatikern jeglicher Couleur nur allzu gerne übersehen werden.

Beispiele gefällig? Da wären zum einen die sogenannten „Partnerschaftsabkommen“, angebliche „Win-win-Situationen“, die in Wahrheit für unsere exportorientierte Wirtschaft nichts anderes als Türöffner zu neuen Märkten sind. Zum anderen, ließe sich an dieser Stelle auch das allseits bekannte „Wir schaffen das“ der Bundeskanzlerin aufführen. Dieses wird dem Bürger als christlich-humanitäre Geste verkauft, allerdings stets ohne dabei auf die nicht allzu christliche Kriegsbeteiligung Deutschlands in Syrien, Afghanistan oder Mali einzugehen. Es wird so getan, als gäbe es gerade in derlei Fragen keine Ursache-Wirkungsketten.

Migration einzig und allein unter humanitären Gesichtspunkten zu betrachten, ist folglich eine gefährliche Verkürzung komplexer Zusammenhänge. Denn gerade wenn es um Massenwanderungen geht, spielt interessengeleitetes Handeln immer eine wesentliche Rolle. Es geht auch um billige Arbeitskräfte, die dem Niedriglohnsektor zugeführt werden. Darüber muss gesprochen werden dürfen.

Inhaltsübersicht:

0:03:20 Migration – ein Mangel am Ort

0:08:09 „Wir schaffen das!“ – so nicht!

0:13:29 Migration ist normal und gab es schon immer

0:28:50 Formen der Migration

0:42:13 Deserteure aus Syrien – Willkommenskultur gegen Assad

0:49:16 Die Kosten

1:00:54 „Kultur der Würde und der Ehre“

1:09:18 Vom Nationalstaat zur Macht der Ökonomie

1:17:19 Lohngleichheit in der Europäischen Union

1:24:57 Griechenland – ein Arbeitskräfte-Lieferant

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KenFM im Gespräch mit: Bodo Schickentanz (Mainz Free-TV) | KenFM.de

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14-02-19 07:03:00,

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Bodo Schickentanz hat 22 Jahre lang für das ZDF als Grafiker gearbeitet. Die Arbeit hat ihm Spaß gemacht, er hatte mit tollen Kollegen zu tun und konnte sich in seinen Aufgaben künstlerisch austoben. Doch dann, eines Tages, wagte er etwas, was das Verhältnis zu seinem Arbeitgeber von heute auf morgen drastisch verändern sollte: Er übte Kritik an Sendeinhalten.

Auf seinem YouTube-Kanal „Mainz Free-TV“ äußerte er sich, in der für ihn charakteristischen direkten Art und Weise, kritisch zur medialen Berichterstattung seines Arbeitgebers im Zuge der Ukraine-Krise. Gerade in seiner Funktion des Mitinitiators der Mainzer Friedensmahnwachen hatte er die schmerzliche und persönliche Erfahrung machen müssen, wie meilenweit die medial vermittelte Realität und die vor Ort gemachten Erfahrungen auseinanderlagen. Ihm war schlicht und ergreifend der Kragen geplatzt.

Das ZDF nahm die getroffenen Aussagen zum Anlass, den Mann vor die Tür zu setzen. Von Selbstreflexion oder einem kritischen Diskurs innerhalb des öffentlich-rechtlichen Senders keine Spur.

Doch statt sich entmutigen zu lassen oder Kreide zu fressen, machte Bodo Schickentanz da weiter, wo er aufgehört hatte. Obwohl ihm von seinem ehemaligen Arbeitgeber davon abgeraten wurde, auch nur ein weiteres kritisches Video auf YouTube zu veröffentlichen, vervielfachte er den Output.

Inzwischen zählt sein Kanal über 1 Millionen Klicks. „Mainz Free-TV“ ist ein Demokratieprojekt, das das mediale Spektrum der freien Medien um eine Facette bereichert. Wenn schon das in unserer Demokratie ein Problem ist, dann hat ebendiese Demokratie ein gehöriges Problem.

Inhaltsübersicht:

0:00:16 Bodo Schickentanz über den Menschen Ken Jebsen

0:09:48 Der Mensch Bodo Schickentanz

0:19:47 Bodo Schickentanz als politischer Mensch

0:28:00 Demokratie und die öffentlichen-rechtlichen Medien in Deutschland

0:35:05 Der YouTube-Kanal „Mainz Free-TV“

0:53:00 Bodo Schickentanz über den Film „Sun Wolf“

0:59:42 Authentisches Auftreten vor der Kamera und in der Öffentlichkeit

1:12:21 Die Kündigung durch das ZDF

1:22:36 Wo stehen wir heute? Frage der Dezentralisierung der Medien

1:24:41 Wohin geht es?

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Es geht um alles! | KenFM.de

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12-02-19 12:53:00,

Ein klarer Appell für das Zusammenwirken der sozialen Bewegungen gegen die Zerstörung der Erde.

Hinweis zum Rubikon-Beitrag: Der nachfolgende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Rainer Mausfeld aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt KenFM diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!

von Bernhard Trautvetter, Esther Bejarano, Sally Perel.

Unser „Nein“ zu Kapitalismus und Gewalt entspringt einem „Ja“ zum Leben. Das gleichzeitige Auftreten großer Risiken macht die Gegenwart zur gefährlichsten Epoche der Menschheitsgeschichte. Das fordert von den Kräften der Veränderung eine Verstärkung ihrer Anstrengungen, gemeinsam und mutig einen Ausweg zu finden und ihn zu gehen. Den folgenden Appell haben drei Freunde geschrieben, die in der Friedensbewegung in Deutschland und in Israel aktiv sind. Es geht um nichts weniger als die Rettung des Lebensraumes Erde. Das wird nur mit Abrüstung, mit einer internationalen Friedensordnung, mit Verhandlungen statt Erpressung, Sanktionen und Krieg sowie mit einer Sozialpolitik und ökologischer Kooperation statt Konkurrenz möglich sein.

Die Menschheit steht derzeit vor zahlreichen Gefahren, nicht nur vor der Gefahr eines ökologischen Absturzes. Auch die Gefahr eines Atomkrieges rückt näher. Spannungen und Rüstung verbreiten sich.

Die Nuklearforscher haben die Weltuntergangsuhr auf zwei vor Mitternacht gestellt.

Die Polarisierung der Gesellschaften steigert in Verbindung mit der zunehmenden Kluft zwischen Arm und Reich die Gefahren des Zerfalls. Egoismus zerstört Gemeinschaften. Wachstumswahn, De-Regulierung und Privatisierung zeigen, dass der neoliberal entfesselte Kapitalismus unfähig ist, den Bedürfnissen der Menschen gerecht zu werden.

Die Konkurrenz um Standortvorteile, um Ressourcen, Märkte und Handelswege führt vermehrt — in Verbindung mit dem Aufstieg nationalistischer Kräfte — zur wachsenden Rücksichtslosigkeit im Unrecht des Stärkeren. Wirtschaftskriege steigern weltweite Spannungen.

In Krisenzeiten spielen rechte Populisten mit wohlwollender Unterstützung einflussreicher Medien die nationale Karte und spielen benachteiligte Menschengruppen gegeneinander aus. Sündenböcke, wie einst Juden und heute Flüchtlinge, werden zu Verantwortlichen für den Zerfall des Sozialstaats und der Sicherheit abgestempelt.

Um die alternativen Kräfte zu schwächen, betreiben die Herrschenden eine Kampagne zur Spaltung und De-Legitimierung der Bewegungen,

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Chemiewaffen, die 2. (Teil 5) | KenFM.de

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11-02-19 12:32:00,

Wie man die Kriegslügen allgemein und selbst erkennt

von Jochen Mitschka.

Im ersten Teil der Artikelserie auf Basis eines Essays habe ich über die Beweggründe gesprochen, die dazu führten, dass Tim Anderson und ich versuchten, dem normalen Medienkonsumenten das Handwerkszeug zu vermitteln, damit er selbst vergangene und zukünftige Kriegslügen des Establishments erkennen und bewerten kann. In Teil zwei begann ich mit der Besprechung der am häufigsten genannten „Chemiewaffen“-Einsätze der Regierung Syriens. Im dritten Teil kam ich zum Fall Douma. Im vierten Teil der Artikelserie erklärte ich, wie ein BBC-Bericht eine ganz bestimmte Richtung verfolgte. Und in diesem Teil will ich erklären, warum eine solche Politik ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit darstellt.

Die Anklage

Immer wieder wird gegen Texte, die sich kritisch mit den Darstellungen der westlichen Geopolitik auseinandersetzen, eingewandt, sie wären einseitig. Auch gegen diesen Text wird der Vorwurf erhoben werden, so zu tun, als ob bewiesen wäre, dass „Assad“ niemals Chemiewaffen eingesetzt hätte, was ein schlimmes Vergehen gegen die Wahrheit wäre – und reine Propaganda.

Stefan Schmitt hat sich auf den Nachdenkseiten im gleichen Kontext mit der Frage in einem Postscriptum auseinandergesetzt und ich möchte mich seiner Aussage anschließen.

„Der Vorwurf der Einseitigkeit geht noch tiefer. Denn er wirft die Frage auf: Mit wem darf man sich eigentlich solidarisieren? Oder: Ist das Aufstehen gegen und die Ablehnung des von den Neokonservativen geplanten und gewollten Kriegs notwendigerweise eine Parteinahme für Assad bzw. für die syrische Regierung? Die Frage gewinnt an Schärfe dadurch, dass es uns Deutschen (und auf ähnliche Weise auch dem Durchschnittsamerikaner) über die Jahrhunderte hinweg verboten wurde, für etwas anderes Partei zu nehmen als für das Reine und das Gute. Die historische Substanz dieses inneren Bedürfnisses und Imperativs, nur für das Gute eintreten und kämpfen zu können, ist die deutsche Tragödie, die sich wie ein roter Faden seit den Bauernkriegen durch die deutsche Geschichte zieht: Es ist den Deutschen gründlich ausgetrieben worden, sich mit den Falschen zu solidarisieren. (…)

Man muss diese politischen Fangfragen und den Distanzierungszwang, den man uns vorsetzt, zurückweisen, indem man sich den Impetus klar macht,

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TREE.TV 2 mit Heiko Schöning | KenFM.de

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10-02-19 06:43:00,

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Der Diesel ist heute ziemlich stark in Verruf geraten. Abgasskandal, Stickoxide und Fahrverbote sind nur drei derjenigen Assoziationen, die uns wahrscheinlich derzeit als erstes einfallen, wenn wir das Wort „Diesel“ hören. Woran vermutlich kaum einer denken würde, ist die soziale Frage. Warum auch?

Dafür gäbe es aber eigentlich einen sehr guten Grund. Von Rudolph Diesel, dem Erfinder des Diesel-Motors, ist folgendes Zitat überliefert: „Dass ich den Diesel-Motor erfunden habe, ist schön und gut. Aber meine Hauptleistung ist, dass ich die soziale Frage gelöst habe.“ Was genau er damit meint, beschreibt Diesel in seinem weitgehend in Vergessenheit geratenen Werk „Solidarismus: Die natürliche wirtschaftliche Erlösung des Menschen“.

Mehr als 100 Jahre später stößt der Hamburger Arzt Heiko Schöning durch einen Zufall auf Diesels Schriften. Er arbeitet sich in die Materie ein und versucht, das Buch aus der damaligen Perspektive zu verstehen. Es dauert nicht lange, bis er zu der Ansicht kommt: Der Mann hat Recht!

In der Konsequenz entwickelt Schöning das Spiel „WIRKRAFT“, mit dem er für seine Mitmenschen die Idee von Diesel spielerisch erfahrbar machen möchte. Doch damit nicht genug. Schöning möchte den Geist von Rudolph Diesel jetzt als unabhängiger und parteiloser Kandidat ins Europaparlament tragen.

KenFM hat sich im Rahmen des Formates TREE.TV mit Schöning getroffen, um einen Menschen abzubilden, der vor einiger Zeit einen politischen Aufwachprozess durchlebt hat und sich seither auf einem Weg des Wandels befindet. In sein altes Leben kann und möchte er nicht mehr zurück. Damit ergeht es ihm wie so vielen da draußen, die beginnen, sich ihre eigenen Gedanken zu machen und das so lange als alternativlos Hingenommene zu hinterfragen.

Herausgekommen ist ein mitreißendes Gespräch vor einer traumhaften österreichischen Winterkulisse.

Inhaltsübersicht:

0:02:01 Heiko Schöning – Vom Bundeswehroffizier zum Friedensaktivisten

0:27:51 Der Fall von Anna Bågenholm und die Gehirnkühlung

0:47:02 Rudolph Diesel und der Solidarismus

0:53:54 Das Spiel „WIRKRAFT“

1:10:37 Kandidatur für das Europaparlament

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Chemiewaffen, die 2. (Teil 4) | KenFM.de

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09-02-19 02:24:00,

Wie man die Kriegslügen allgemein und selbst erkennt

von Jochen Mitschka.

Im ersten Teil der Artikelserie auf Basis eines Essays habe ich über die Beweggründe gesprochen, die dazu führten, dass Tim Anderson und ich versuchten, dem normalen Medienkonsumenten das Handwerkszeug zu vermitteln, damit er selbst vergangene und zukünftige Kriegslügen des Establishments erkennen und bewerten kann. In Teil zwei begann ich mit der Besprechung der am häufigsten genannten „Chemiewaffen“-Einsätze der Regierung Syriens. Im dritten Teil kam ich zum Fall Douma. Im vierten Teil der Artikelserie nun ein BBC-Bericht und seine Erklärung.

Die BBC-Zusammenfassung

Tim Anderson ist der Meinung, dass es nicht notwendig ist, jeden einzelnen behaupteten Fall des Einsatzes von Chemiewaffen durch die Regierungskräfte zu besprechen, wenn man einmal die Grundsätze festgelegt hat und sich daraus jeder selbst die Meinung bilden kann. Ich will dennoch noch auf eine BBC-Zusammenfassung von dramatisch erscheinenden Chemiewaffeneinsätzen eingehen.

Am 15. Oktober 2018 erschien in der BBC ein zusammenfassender Bericht mit dem suggestiven Titel „Wie Chemiewaffen halfen, Assad zum Sieg zu bringen“. Bevor wir in die Details einsteigen, muss dem Leser bewusst werden, dass die BBC neben dem Guardian die heftigsten Vertreter eines Regime-Change in Syrien waren und sind. Und dass in mindestens einem Fall nachgewiesen wurde, dass die BBC nicht nur von Terroristen gedrehtes Bildmaterial als Beweis für Angaben der „Rebellen“ verwandte, sondern sogar selbst in Fälschungen einer Dokumentation verwickelt war.(1)

Und so gilt es den scheinbar hochwissenschaftlichen und seriösen Bericht der BBC (2), der aber doch mit einer so plakativen Überschrift für sich wirbt, mit Vorsicht zu genießen.

Die Organisation „Friends of Syria – die Wahrheit enthüllen“ veröffentlichte eine Antwort von Tony Cartalucci, einem unabhängigen Analytiker mit Sitz in Bangkok, auf die Behauptungen der BBC. Er beginnt damit zu hinterfragen, wo denn in dem ganzen Artikel die Behauptung erklärt werde, dass Präsident Bashar al Assad den Krieg wegen Chemiewaffen gewonnen hätte.

Jedoch, nicht ein einziges Mal liefert die BBC eine Erklärung, warum oder wie die Chemiewaffen Damaskus näher an den Sieg gebracht hätten. Selbst wenn man die Aussage als bare Münze nehmen würde, wird die Prämisse des Artikels in jedem Absatz durch die Statistiken und die beschriebenen Ereignisse selbst in Frage gestellt.“ (3)

Der Autor erklärt,

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Chemiewaffen, die 2. (Teil 3) | KenFM.de

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08-02-19 01:41:00,

Wie man die Kriegslügen allgemein und selbst erkennt

von Jochen Mitschka.

Im ersten Teil der Artikelserie auf Basis eines Essays habe ich über die Beweggründe gesprochen, die dazu führten, dass Tim Anderson und ich versuchten, dem normalen Medienkonsumenten das Handwerkszeug zu vermitteln, damit er selbst vergangene und zukünftige Kriegslügen des Establishments erkennen und bewerten kann. In Teil zwei begann ich mit der Besprechung der am häufigsten genannten „Chemiewaffen“-Einsätze der Regierung Syriens. In dem vorliegenden dritten Teil nun komme ich zum Fall Douma.

Douma

Der vierte und ebenfalls umfangreich medial beachtete Fall war ein angeblicher Chemiewaffenangriff, von dem behauptet wurde, dass er genau in dem Augenblick stattgefunden hätte, als sich die syrische Armee daran machte, den letzten Rest der Stadt Douma von al-Kaida und verbündeten Dschihadisten zu befreien. Es war der angebliche Angriff vom 7. April 2018 auf das Krankenhaus von Douma.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte die syrische Armee mit der Hilfe Russlands und des Irans die Dschihadisten langsam aber sicher aus allen urbanen Zentren vertrieben und das mit wesentlich weniger Totalbombardierungen wie die USA in Rakka vorgemacht hatte. Wieder einmal fehlte jede rationale Begründung für den Einsatz von Chemiewaffen in dieser Situation. Und doch wurde der Einsatz von der „Armee des Islam“ und der verbotenen al Nusra und deren westlichen Sponsoren behauptet.

Und wieder einmal verbreiteten die White Helmets und ihre Partner Videos, die zeigten, wie Menschen in die Rezeption des Krankenhauses eilten und wie Kindern die Augen mit Wasser ausgewaschen wurden. Das Weiße Haus und die mit ihm verbundenen Medien (darunter die BBC, CNN, Bellingcat und die in den USA ansässige „Syrisch-Amerikanische Medizinische Gesellschaft“) verbreiteten die von den Terrorgruppen erstellten Nachrichten.

Der Medienarm der „Armee des Islam“, das „Ghouta Media Centre“ verbreitete die Geschichte, dass „Hunderte“ getötet und verwundet worden wären, und zwar durch eine „Fassbombe mit Sarin“.(1) Und die gesamten Qualitätsmedien, auch in Deutschland, zögerten nicht, die Meldung zu verbreiten.

Eine Stellungnahme des Weißen Hauses bestätigt ernsthaft: „Die Vereinigten Staaten stellen mit Überzeugung fest, dass das syrische Regime am 7. April 2018 Chemiewaffen in den östlichen Vororten von Damaskus eingesetzt hat, dabei dutzende von Männern, Frauen und Kindern tötete.

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Willkommen in den 80s | KenFM.de

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08-02-19 01:32:00,

von Bernhard Trautvetter.

Die kritischen Nuklearwissenschaftler haben keine Panikmache betrieben, als sie Anfang 2019 in ihrem Bulletin die Weltuntergangsuhr auf zwei Minuten vor zwölf beließen.

Das ist die höchste Gefahrenstufe ihres Indikators für die Gefahr des Ausbruchs eines Atomkrieges. 1994 stand diese Uhr auf 17 Minuten vor Mitternacht. (1) Seit Jahresanfang hat sich die Situation durch die Ankündigung der USA und dann der Nato, aus dem Vertrag zum Verbot nuklearer Mittelstreckenraketen in Europa auszusteigen, zugespitzt.

Zwar wird von der Nato gebetsmühlenartig betont, der „Schwarze Peter“ liege in Russland, aber die Belege dafür, die sie vorlegt, bleiben im nebulösen Bereich eines Eindrucks.

Beispielsweise formulierte Nato-Generalsekretär Stoltenberg im ARD-Interview im November 2018: „Wir sollten nie hinnehmen, dass gegen einen Abrüstungsvertrag straflos verstoßen wird.“ Der Text der Tagesschau dazu lautete wie folgt: „Was das genau heißt, führte Stoltenberg nicht näher aus. Unzweideutig aber ist, dass mit derlei Sätzen der Druck auf Russland erhöht werden soll (…)“ (2) Der Fakten-Finder der ARD ergänzt dazu:

„Die Amerikaner seien öffentlich nicht so deutlich geworden, über welches Waffensystem sie reden würden, meint der Direktor des Friedensforschungsinstituts SIPRI, Dan Smith, in Stockholm. Man denkt, dass es ein seegestützter Marschflugkörper ist, der Kalibr, der in bodengestützte Abschussrampen gesteckt wird, die sogenannten Iskander. Aber es ist nicht ganz klar, dass die Amerikaner genau das meinen, erklärt Smith im Interview mit dem ARD-Faktenfinder. Ohne Zugang zu geheimen Dokumenten fehle auch Forschern hier die Möglichkeit, genauer nachzuprüfen, meint SIPRI-Chef Smith.“ (3)

Wir sind jetzt wieder in der Situation angekommen, in der die Nato-Staaten zu überlebenswichtigen Fragen nicht nur lügen (das kennen wir), sondern es ist die Situation, die an die Bedrohungslage der 1980er Jahre erinnert, als US-Atomraketen nach Deutschland (West) und Europa (West) kommen sollten und kamen, was u.a. die Friedensbewegung auf den Plan rief, bis dieses Teufelsgerät wieder verschwand.

Die Position des schwedischen Friedensforschungsinstituts trifft sich mit Einschätzungen, die sich schon alleine durch systematisches Nachdenken ergeben: Die Nato plant, so schnell wie möglich Militärausgaben in Höhe von zwei Prozent der Wirtschaftsleistung zu erreichen. Das wird vor allem mit der russischen Gefahr begründet. Diese Gefahr ist im 20. Jahrhundert als Rechtfertigung Deutschlands in beiden Weltkriegen an die Wand gemalt worden.

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Die Macht um Acht (19) | KenFM.de

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06-02-19 07:51:00,

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Die erste Pappnase: Georg Mascolo!

Die Macht-Um-Acht-Zuschauer wählten den Atlantiker

An die 100 Zuschauer der MACHT-UM-ACHT, der Alternative zur „Tagesschau“, haben sich per Mail für Georg Mascolo, den Leiter des „Rechercheverbundes von NDR, WDR und der Süddeutschen Zeitung“ entschieden: Er wurde von den meisten Zuschauern zur Pappnase erwählt. Erst weit hinter ihm kamen dann Barbara Kostolnik, Bernd Musch-Borowska und Claudia Kornmeier auf die Plätze. Und Mascolo ist ein würdiger Preisträger: Als ARD-Terrorismusexperte tätig, als Mitglied der Atlantik-Brücke und der Core Group der Münchner Sicherheitskonferenz, gebührt ihm alle Ehre. Kaum jemand anderer als Mascolo ist so unverhüllt und unverschämt als Manipulator für die NATO und die USA unterwegs. Aber der Wettbewerb um die Pappnasen ist noch nicht beendet: Erneut stellt die MACHT-UM-ACHT neue Anwärter für den Titel vor. Aber natürlich sind auch Doppelnennungen möglich. Wer seine Favoriten benennen will, sende ihn an diese Mail-Adresse: DIE-MACHT-UM-ACHT@KENFM.DE

Unter der Überschrift „Bundeswehr – Zahl der Trauma-Erkrankungen bleibt hoch“ berichtet die „Tagesschau“ scheinbar sachlich über die psychischen Erkrankungen von Bundeswehrsoldaten, die in Afghanistan für die USA und den kleinen Großmachtanspruch Deutschlands unterwegs sind. Die ARD kann es nicht lassen: Immer noch nennt der Sender den Krieg einen „Kampfeinsatz“, als sei man in der Halbzeitpause einer Sportveranstaltung. Um dann gegen Ende tröstend zu erzählen: „Die Bundeswehr ist nur noch zur Ausbildung und Beratung der afghanischen Streitkräfte im Land.“ Hier wird ziemlich primitiv mittels Kleinreden manipuliert.

Regelrecht unverschämt ist die nächste Meldung: „Ausbau des 5G-Netzes – Sicherheitsbehörden warnen vor Huawei“. Dem chinesischen Konzern wird unterstellt, er würde mit dem chinesischen Geheimdienst zusammenarbeiten. Kein Beweis, keine ordentliche Quelle für diese angebliche Nachricht. Statt dessen dieser Satz: „Die deutschen Sicherheitsbehörden räumen zwar ein, dass es bisher für einen möglichen Missbrauch der Technologie keine Beweise gebe, ausgeschlossen werden könne das allerdings nicht.“ Das ist Zuschauer-Verarschung. Denn wenn es nicht den Hauch eines Beweises gibt, dann ist das keine Meldung, sondern eine Unterstellung. Dürfte also gar nicht gesendet werden.

Schließlich sind die Russen mal wieder dran, verleumdet zu werden. Mit dem Satz „Es treibt die USA auch zwei Jahre nach dem Amtsantritt von Donald Trump noch immer um,

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Chemiewaffen, die 2. (Teil 2) | KenFM.de

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06-02-19 03:48:00,

Wie man die Kriegslügen allgemein und selbst erkennt

von Jochen Mitschka.

Im ersten Teil der Artikelserie auf Basis eines Essays habe ich über die Beweggründe gesprochen, die dazu führten, dass Tim Anderson und ich versuchten, dem normalen Medienkonsumenten das Handwerkszeug zu vermitteln, damit er selbst vergangene und zukünftige Kriegslügen des Establishments erkennen und bewerten kann. Die drei wichtigsten Bedingungen waren zunächst zu identifizieren, wer welche Interessen in dem Konflikt vertritt und dann nur Beweise von unabhängigen Quellen, die nicht „Kriegspartei“ oder deren Unterstützer sind, zuzulassen sowie Widersprüche in den Aussagen zu erkennen und zu bewerten. In diesem zweiten Teil beginne ich mit der Besprechung der am häufigsten genannten „Chemiewaffen“-Einsätze der Regierung Syriens.

Kahn al Asal

Der erste Fall der angeblichen Nutzung von Chemiewaffen durch die syrische Regierung fand im April 2013 bei Khan al A­sal statt, in den westlichen Außenbezirken von Aleppo. Die syrische Regierung berichtete der UNO, dass regierungsgegnerische, bewaffnete Gruppen Sarin-Gas genutzt hätten und damit 25 Menschen getötet und dutzende verwundet hatten. Darunter Soldaten der syrischen Armee als auch Zivilisten. Im Mai 2013 bestätigte die Ermittlerin Carla del Ponte, dass die UNO Beweise hätte, dass die „Rebellen“ Sarin-Gas benutzt hatten.(1) Sie gab ihr Amt jedoch auf, da sie der Meinung war, dass die UNO keine wirkliche Aufklärung betreiben wollte.

Ebenfalls im Mai 2013 berichtete die die türkische Polizei vom Fund eines Kanisters mit zwei Kilogramm Sarin bei der Razzia in einem Haus eines Mitglieds der Terrororganisation Jabhat al Nusra, eines Al-Kaida-Ablegers.(2)

Die UNO sandte dann endlich Waffen-Inspekteure im August 2013 nach Damaskus, nachdem die syrische Regierung über Monate (!) interveniert hatte.(3) Jedoch gerade als diese Inspektoren in Damaskus ankamen, wurde ein Sarin-Vorfall in Ost-Ghouta berichtet.

Ost-Ghouta

Videos und Fotos von toten oder erkrankten Kindern wurden veröffentlicht und die bewaffneten Gruppen und ihre Sponsoren machten die syrische Armee verantwortlich. Syrien dementierte. Die bewaffneten Gruppen behaupteten, dass 1.400 Menschen getötet worden wären, allerdings wurden nur acht Körper beerdigt.

Syrien hinterfragte die Fotografien der Kinder, da das Gebiet seit langer Zeit Kriegszone und verlassen von Zivilisten war, eher eine Geisterstadt, ohne Schulen. Man vermutete, dass es sich um entführte Kinder gehandelt hatte.(4) Dieser Vorfall überschattete und verhinderte zunächst die Untersuchung von Khan al Asal und führte zu einer internationalen Krise,

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Chemiewaffen, die 2. (Teil 1) | KenFM.de

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05-02-19 11:32:00,

von Jochen Mitschka.

Immer wieder trifft man auf Menschen, die trotz hunderter entlarvter Kriegslügen seit dem zweiten Weltkrieg, von denen sie sogar einige selbst kennen, immer wieder auf die Geschichten hereinfallen, die ihnen das Establishment präsentiert. Ein Beispiel ist die immer wieder für Bombardierungen von Syrien benutzte Behauptung, der Staat würde Chemiewaffen gegen die eigene Zivilbevölkerung einsetzen. Gemeinsam mit Tim Anderson habe ich darüber nachgedacht, wie man ohne auf jede einzelne der unzähligen Lügen, Verdrehungen und Halbwahrheiten einzugehen, dem normalen Medienkonsumenten erklären kann, wie er sich eine unabhängige Meinung über solche Geschichten selbst bilden kann. Das Ergebnis war ein Essay, und Auszüge daraus als Artikel bei KenFM.

Thomas Pany hat in seinem Artikel auf Telepolis richtigerweise darauf hingewiesen, dass es im Fall der Massenvernichtungswaffen, respektive Chemiewaffen in Syrien längst nicht mehr um Beweise geht. Er stellt fest, dass es um die Deutungshoheit, Lagerzugehörigkeit und den Glauben geht. Auch wenn er ein Fragezeichen dahinter setzt. Er hat Recht. Sein Artikel schließt mit der Feststellung:

„Die Gewissheit für den Angriff ist rein politisch belegt. Aufpoliert fürs Menschenrechts-Schaufenster sieht die Begründung so aus, dass der Gebrauch von Chemiewaffen geahndet werden muss, um aufzuzeigen, dass jemand mit harter Hand aufpasst; empirisch sieht es so aus, dass dieser Grundsatz bei Chlor-Gas-Vorkommnissen in der Vergangenheit bei weitem nicht so wichtig war. In der Erzählung, die den militärischen Einsatz und alle nicht so sauberen Mittel rechtfertigt, hat Trump nun die an mittelalterliche Anschauungen gemahnende Metapher gefunden, dass es um den Kampf gegen ein Tier geht.“

Und tatsächlich sind wir wieder zurück im Mittelalter. Wer die Macht der Waffen hat, bestimmt die Regeln, ist das Völkerrecht.

In einem E-Mail-Wechsel mit Tim Anderson sagte mir Tim sinngemäß auch, es mache keinen Sinn, die einzelnen Vorwürfe, die sich zu einer lächerlichen endlosen Kette verwoben hatten, Stück für Stück zu widerlegen, denn das wäre wie der Versuch, einer Hydra den Kopf abzuschlagen. Vielmehr müsse man grundsätzlich an Beispielen zeigen, wie jeder Medienkonsument selbst herausfinden kann, warum diese Nachrichten, die uns mit angeblichen „Chemiewaffeneinsätzen des Regimes“ überschwemmen, alle auf falschen Angaben basieren.

Und so habe ich mich entschlossen, auf Basis seiner Vorschläge und einigen weiteren Überlegungen, dem Leser dieses Essays das Handwerkszeug vorzuschlagen,

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https://kenfm.de/tagesdosis-4-2-2019-wer-die-wahrheit-sagt/

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04-02-19 12:48:00,

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Ein Kommentar von Susan Bonath.

Geltungssüchtig, psychisch krank, wahlweise von den Eltern, einem „PR-Manager“ oder „den Eliten“ für nicht näher benannte „geheime Vorhaben“ benutzt: Der Onlinemob speit Hass und Galle. Abgesehen hat er es auf eine 16jährige schwedische Umweltaktivistin.

Greta Thunberg ruft seit letztem Sommer jeden Freitag zum Schülerstreik gegen die fortschreitende Umweltzerstörung zulasten des Weltklimas auf. Das erregt Aufmerksamkeit. Die Presse berichtet. Politiker und Klimaaktivisten, darunter der schwedische Unternehmer Ingmar Rentzhog, lassen sich mit Thunberg fotografieren. Die Bilder landen in sozialen Netzwerken. Andere Schüler, auch in Deutschland, tun es ihr gleich. Die damals 15jährige wird über Schweden hinaus bekannt.

Ihre Rede beim UN-Klimagipfel in Kattowitz Mitte Dezember steigert ihre Berühmtheit. „Ihr sprecht von ewigem grünen Wirtschaftswachstum, weil ihr Angst habt, euch durch die Wahrheit unbeliebt zu machen“, sagt sie in Richtung der Reichen und Mächtigen. Tatsächlich gehe es denen jedoch darum, den Wahnsinn, der in die Krise geführt habe, weiter zu treiben. „Ihr opfert die Menschheit, um immer mehr Geld zu horten“, so Thunberg. Und: „Wenn Lösungen im System nicht funktionieren, müssen wir wohl das System ändern.“

Vor anderthalb Wochen reist sie schließlich zum Weltwirtschaftsforum nach Davos. Die Fahrt haben ihr, wie sie sagt, die Eltern bezahlt. Sie redet über Müllberge und Mikroplastik in Meeren, von Feinstaub, der die Luft zum Atmen raubt, von einer immer schnelleren Ausplünderung der Ressourcen. „Unser Haus brennt“, sagt sie. „Ich bin hier, um zu sagen, dass unser Haus brennt.“ Und: „Ich will, dass ihr in Panik geratet!“

Nun wird Greta Thunberg massiv beschimpft und verhöhnt. Als „gedrillte Göre“ beispielsweise, die „verhaltensgestört“ sei und „Untergangs-Fantasien“ verfolge. Mit dem Prädikat „geisteskrank“ fixiert man sie auf ihr Asperger-Syndrom, eine leichte Form von Autismus, welche die soziale Interaktion beeinträchtigt, und aus der sie kein Geheimnis macht. Noch bösartigere Hetzer vergleichen ihren Auftritt in Davos sogar mit der sogenannten „Brutkastenlüge“, welche in den Irak-Krieg führte. Und ohnehin, so kotzen sich diverse Hater aus, sei Thunberg eine von PR-Leuten, den Eltern oder schlicht „den Eliten“ gesteuerte „Systemhure“.

Nun ja, abgesehen davon, dass es eher geisteskrank ist,

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KenFM im Gespräch mit: Franz Ruppert (“Wer bin ich in einer traumatisierten Gesellschaft?”) | KenFM.de

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27-01-19 09:50:00,

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Jedes Lebewesen – egal ob Mensch, Tier oder Pflanze – hat eine Psyche. Ein wunderbares Tool, das dem Leben mit den in ihr beheimateten Gedanken und Gefühlen erst seine Würze verleiht.

Diese Psyche steht in einem wechselseitigen Austausch mit den manifesten Teilen unseres Körpers und ist, genau wie dieser, durch eine gewisse Verletzlichkeit gekennzeichnet. So wie eine tiefe Schnittwunde womöglich zu einer Narbe führen kann, können auch seelische Verletzungen bleibende Schäden nach sich ziehen. In der Psychologie spricht man dann von einem Trauma.

Der Mensch reagiert auf eine solche Situation mit Verdrängung. Er spaltet den verletzten Teil seines Ichs ab und versieht diesen dann anschließend mit einem Filter, durch den ihm das traumatische Erlebnis erträglicher vorkommt. Unproblematisch ist das nicht, denn der abgespaltene Teil des Ichs ist in Wirklichkeit gar nicht vollständig von ihm abgetrennt. Die Verbindung ist nur so lange blockiert, bis ein externer Reiz wieder die alten Emotionen triggert, wodurch es letztlich zu einem erneuten Aufkeimen des Schmerzes kommt.

Genau an dieser Stelle setzt Dr. Franz Ruppert an. Er ist der Auffassung, der Weg der Verdrängung und der Bekämpfung seelischer Wunden, ist ein Irrweg. Stattdessen müssen die abgespaltenen Teile der Psyche wieder als das erkannt werden, was sie sind: Teile der eigenen Identität.

Das ist leichter gesagt als getan. Doch wie funktioniert das in der Praxis? Und wie schiebt man einen solchen Prozess an, wenn es nicht nur um einzelne Individuen geht, sondern womöglich um ganze Gesellschaften, die traumarisiert sind? Im Gespräch mit KenFM liefert Ruppert hierzu Antworten, die wohl nur die wenigsten unter uns unberührt lassen.

Inhaltsübersicht:

0:02:00 Trauma und Psyche

0:07:54 Menschliche Psyche und Identität

0:16:45 Psychische Schäden am Beispiel Abtreibung

0:26:33 Krieg – eine Opfer-Täter-Dynamik

0:40:08 Demokratie – nur eine Überlebensstrategie?

0:48:06 Kein Wunschkind

0:50:07 Die „Anliegen-Methode“

1:08:19 Verzeihen und versöhnen hilft keinem

1:13:11 Täter brauchen Mittäter

1:22:12 Eine Konkurrenzgesellschaft ist identitätsfeindlich

1:35:43 Können sich Menschen ändern?

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ISIS tötet US-Soldaten (Teil 2) | KenFM.de

isis-totet-us-soldaten-teil-2-kenfm.de

25-01-19 02:05:00,

von Jochen Mitschka.

Verschwörungstheorien

Jene, die Thesen als Verschwörungstheorien wegfegen, erkennen das klassische Vorgehen eines Kriminalrechercheurs nicht an, der zunächst nach dem Motiv fragt und wem die Tat nutzt (Cui bono). Eine solche Nachfrage wird heute als „rechtsesotherisch“ verleumdet, denn sie stört oft, wenn Thesen als Verschwörungstheorien einfach von der Diskussion ausgeschlossen werden sollen. Am 17. Januar veröffentlichte KenFM einen Artikel (17), in dem ein tödlicher Anschlag in Syrien gegen die dortigen Besatzungstruppen der USA, aus einem anderen Blickwinkel als dem der Massenmedien, betrachtet wurde. Ich behauptete nicht, dass es sich um einen False-Flag der Kurden handelte, sondern wies nur darauf hin, dass eine solche Möglichkeit auf Grund der Erfahrungen in der Vergangenheit zumindest in Betracht gezogen werden sollte. Nun sind neue Fakten aufgetaucht, die ebenfalls nicht in den Massenmedien erwähnt werden, und die noch mehr Grund zum Nachdenken geben.

In einem Twitter-Thread ab Nr. 139 (1) sammelte Filomena Rocha interessante Details, die weitgehend unbekannt sein dürften. Bevor Rocha darauf eingeht, warum sie von einem False Flag ausgeht, definiert sie, welche Gruppen für einen solchen in Frage kämen. Sie nennt die Kurden, die USA, genauer gesagt Teile der CIA, und Israel. In dem gleichen Tweet zeigt sie ein Video, das den genauen Moment des Anschlags zeigt. Es ist unbekannt, wie sie in den Besitz der Aufnahme gelangte.

Im Tweet Nr. 140 schreibt sie dann: „Wenn Sie das Video genau betrachten, werden Sie sehen, dass die Bombe nicht außerhalb des Cafés explodierte, sondern in seinem Inneren. Schauen Sie auf die Menschen, die dort vorbei gehen und dann zu Boden fallen, als die Bombe explodiert. Sie stehen dann auf und gehen weg. Wenn die Bombe vor dem Café gewesen wäre, wären diese Menschen jetzt tot.“(2).

Zur Untermauerung ihrer These zeigt sie in Tweet 154, dass Fahrzeuge, die vor dem Café bzw. Restaurant geparkt hatten, nur wenige Beschädigungen aufwiesen. (7)

Im nächsten Tweet berichtet sie, dass Zeugen vor Ort einen grauen S-92-Hubschrauber sahen, der die Opfer evakuierte. Es handelte sich ihren Angaben zufolge um einen ähnlichen Hubschrauber, wie früher schon in Gebieten beobachtet worden waren, in denen die US-geführte Koalition operiert – was nicht besonders verdächtig erscheinen muss.

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Die Macht um Acht (18) | KenFM.de

die-macht-um-acht-18-kenfm.de

23-01-19 08:08:00,

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Pappnase für Pappnasen

Macht-Um-Acht sucht Preisträger

Die Macht-Um-Acht-Redaktion will Mitarbeiter der Tagesschau mit einem Preis beglücken: Mit der PAPPNASE des Halbjahres. Die Pappnase ist umgangssprachlich die Bezeichnung für jemanden, der nix, aber auch gar nix kapiert. Herausragende Pappnasen will die Macht-Um-Acht mit Hilfe der Tagesschau-Zuschauer ermitteln und besonders blöde, schlechte oder manipulative Meldungen oder Journalisten der ARD-Sendung auszeichnen.

Vorschläge nimmt die Reaktion gerne entgegen unter: DIE-MACHT-UM-ACHT@KENFM.DE

Claudia Kornmeier von der ARD-Rechtsredaktion schlägt der Journalist Uli Gellermann als erste Trägerin der Pappnase des Halbjahres vorgeschlagen. Frau Kornmeier arbeitet neben ihrem Job bei der ARD für die „Legal Tribune Online“, ein Rechtsmagazin der Wolters Kluwer Deutschland GmbH. Das verschweigt sie aber, obwohl sie mit der Meldung „Diesel-Klagen – lauter rätselhafte Einigungen“ eine Form der Rechtsberatung betreibt. Dass die Wolters Kluwer N.V. ein niederländischer Informationsdienstleister ist, der im Jahr 2015 einen Umsatz von 4,2 Milliarden Euro erzielte und rund 18.000 Mitarbeiter weltweit beschäftige, wäre auch eine interessante Information gewesen. Das will uns die Tagesschau ebenfalls nicht mitteilen.

Mit dem Redakteur Bernd Musch-Borowska vom ARD-Studio Südasien wird ein weiterer Anwärter auf die Pappnase des Halbjahres vorgestellt. Obwohl der Korrespondent seinen Sitz im indischen Neu Delhi hat, schweigt er eisern über den indischen Generalstreik vom 8. und 9. Januar, an dem rund 200 Millionen Arbeiter teilgenommen haben. Bernd Musch-Borowska schafft es bei einer Nachricht über Gulbuddin Hekmatyar, den afghanischen „Schlächter“, zu verschweigen, dass der von den USA mit 660 Millionen Dollar unterstützt wurde. Auch die militärische und logistische Hilfe für den afghanischen Terroristen durch Pakistan und Saudi-Arabien mag uns der Herr nicht mitteilen. So wird dem Zuschauer jene halbe Wahrheit erzählt, die zur Lüge mutiert.

Schließlich meldet sich der heißeste Anwärter auf die Pappnase, Georg Mascolo, mit einer angeblichen Nachricht über Sanktionen der Bundesregierung gegen den Iran. Mascolo setzt letztlich nur eine Meinung der US-Regierung in die Welt der Öffentlich-Rechtlichen. Von Nachricht keine Spur. Was man über den Mann wissen sollte, aber nicht mitgeteilt bekommt: Er ist Mitglied der US-Fan-Organisation „Atlantik-Brücke“ und Mitglied der „Core Group“ der Münchner Sicherheitskonferenz. Dass er den Rechercheverbund des NDR,

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Die UNO und ihre Atombomben | KenFM.de

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17-01-19 07:15:00,

von Peter Frey.

Verfügten denn die Vereinten Nationen jemals über Atombomben? Oh, ja!

Bei Betrachtung des Korea-Krieges, 1950 bis 1953, kann man fassungslos werden angesichts der Tatsache, dass er als sogenannte UN-Friedensmission allen Ernstes mit dem Gedanken des Atomkrieges spielte. Der selbst heraufbeschworene paranoide Wahn der Machteliten in den USA, entstanden aus der fixen Idee, sich gegen einen vorgeblich aggressiven Kommunismus verteidigen zu müssen, löste immer mehr Hemmschwellen – vor allem die von Humanität und Völkerrecht.

Doch ist tatsächlich etwas dran an dem ungeheuerlichen Vorwurf, dass die UNO praktisch über Atomwaffen verfügte und diese gedachte, auch einzusetzen?

Um den Krieg in Korea zu verstehen – vor allem die Art und Weise, wie er von Seiten der UNO geführt wurde – muss man sich in die damalige Zeit und das vorherrschende gesellschaftliche Klima hinein versetzen (a1). Wieder ist es verblüffend, welche Parallelen sich zur Gegenwart auftun. So ist die im Jahr 2018 konstruierte Skripal-Affäre nicht nur als Manipulation der Bevölkerung, sondern auch als Zeichen einer zunehmenden Hysterie politischer Entscheidungsträger vor den allenthalben lauernden Feinden anzusehen.

Gesellschaftliche Psychose

Paranoia ist das Symptom einer gestörten Psyche mit übersteigerten Angstzuständen. Jedes Vertrauen weicht tiefem Misstrauen, überall werden Feinde gewittert und umgehend bekämpft. Die damit verbundene, zunehmende Einsamkeit wird mit geradezu religiösem, selbstzerstörerischem Eifer kompensiert. Das ist nicht neu, erfasste doch eine gleichermaßen gestörte Psyche 1947 schon einmal den Machtapparat der Vereinigten Staaten von Amerika vollständig und leitete die sogenannte McCarthy-Ära ein.

Der Tod des im Jahr 1949 gerade entmachteten US-Kriegsministers James Forrestal steht geradezu symbolisch für die Psychose im Machtapparat der USA, in der zunehmend erst einmal grundsätzlich jeder als ein Agent Moskaus einzuschätzen war, solange er nicht überzeugend Stellung auf der „guten Seite“ bezogen hatte. Forrestal hatte sich am 22. Mai 1949 aus dem Fenster einer Klinik gestürzt, gefangen in tiefen Depressionen und Wahnvorstellungen von den die einzigartige Nation angreifenden Russen.

„Mein Gott, George [ein Freund Forrestals], du und ich und Bill Bullitt [damaliger US-Botschafter in der UdSSR] sind die einzigen Leute um den Präsidenten, die die Russen durchschauen.“ (1)

Dieser Wahn verursachte – im Zusammenspiel mit dem sich im Entstehen befindlichen militärisch-industriellen Komplex der USA,

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ISIS tötet US-Soldaten | KenFM.de

isis-totet-us-soldaten-kenfm.de

17-01-19 05:18:00,

In einem Gebiet, in dem es seit Jahren nicht aktiv war

Von Jochen Mitschka

Am 16. Januar machte die Nachricht die Runde, dass ISIS Kämpfer, vermutlich mit einem Selbstmordanschlag, eine Gruppe von 18 Menschen in Manbij getötet hätten. Darunter befanden sich vier oder fünf US-Soldaten. Angeblich waren es zwei Soldaten, die zwei CIA-Agenten begleiteten, die mit den Kurden über den Abzug verhandeln sollten, die Nachrichten sprechen von einer Patrouille. Der Anschlag erfolgte in einem Gebiet, der weit entfernt von ISIS-Stellungen war, und zu einem Zeitpunkt, da ISIS eigentlich froh sein sollte, dass die USA das Gebiet verlassen wollen. War es überhaupt ISIS? Wie wir wissen, nehmen Sie jeden Verkehrsunfall für sich in Anspruch. Käme denn jemand für einen False-Flag Angriff in Frage?

Der Angriff hat als wahrscheinlichstes Ergebnis zur Folge, dass die USA den Abzug aus Syrien zurückstellen. Auch wenn Trump behauptet, dass das ein Sieg von Daesh/ISIS wäre. Wir werden sehen, wie sich die Diskussion innerhalb der USA entwickelt, ob er den Abzug weiter durchsetzen kann. Der Anschlag war andererseits zu klein, um wirklich einen Abzug zu erzwingen. Er müsste wohl das Ausmaß des Anschlages von Beirut 1983 haben, bei dem 241 US-Soldaten getötet worden waren, um die öffentliche Meinung zu einem Abzug zu bewegen. Deshalb ist eher davon auszugehen, dass der Anschlag das Gegenteil beabsichtigte: Den Abbruch des US-Abzuges.

Dies kann durchaus im Interesse von ISIS sein. Denn es gibt kaum ein Gebiet in Syrien, in dem sie sich so lange und standhaft halten konnten, als in dem von den USA kontrollierten Gegenden östlich des Euphrat. Und immer wieder war auch berichtet worden, wie Hubschrauber ohne Kennung ISIS-Kommandeure aus prekären Situationen ausflogen, mehrmals. Und ISIS-Präsenz in Syrien, die droht auf den Irak auszustrahlen, ist der einzige Grund, mit dem die USA noch ihre Präsenz im Irak begründet.

Russland hat sicher kein Interesse, US-Soldaten zu töten, so sehr auch die tödlichen Angriffe auf russische Kräfte, sowohl auf ein Feldlazarett, als auch einen Führungsoffizier, die nur durch US-Aufklärung möglich gewesen sein konnten, schmerzen. Aber Russland hat kein Interesse daran, dass die USA den Abzug unterbrechen oder abbrechen.

Auch die Türkei hat sicher kein Interesse daran, aus den gleichen Gründen.

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Die Macht um Acht (17) | KenFM.de

die-macht-um-acht-17-kenfm.de

09-01-19 07:52:00,

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Tagesschau: Setzen, sechs!

Über acht Milliarden Euro jährlich für die ARD

In der ersten Ausgabe der MACHT UM ACHT des Jahres 2019 kontrolliert der Journalist Uli Gellermann, ob die Redaktion der Tagesschau aus den bisherigen Folgen der Tagesschau-Kritik im Format von KenFM etwas gelernt hat. Das Lernziel, so Gellermann, wären saubere, objektive Nachrichten. Und nach den 16 Folgen, die das MACHT-UM-ACHT-Team bisher als Beispiele hergestellt hat, hatte sich Gellermann eigentlich gewisse Fortschritte versprochen.

Doch schon bei der ersten untersuchten Meldung musste Gellermann im Wording, in der Sprachgestaltung, eine manipulative Einfärbung feststellen. Unter der durchaus positiven Überschrift „Japans Pazifismus geht in die Offensive“ erzählt die Tagesschau in Wahrheit Negatives: Die japanische Regierung will mehr Geld für das Militär ausgeben und mehr offensive Waffen anschaffen. Obwohl der Artikel 9 der japanischen Verfassung von 1946 kriegerische Aktivitäten sowie den Unterhalt von Streitkräften verbietet. Das verschweigt die Tagesschau-Redaktion. Stattdessen verkauft sie die neue Militarisierung als „Offensive des Pazifismus“. Da muss Gellermann die Redaktion einfach schlecht benoten.

Noch schlechter – Setzen sechs! – gerät der Tagesschau eine Nachricht über Libyen: In der kann die Redaktion – nach einem Anschlag auf das libysche Außenministerium – zwar Chaos in dem nordafrikanischen Land erkennen, mag aber nicht erzählen woher das Chaos kommt. Dabei hätte sie einfach in ihr eigenes Archiv schauen sollen. Da gibt es vom 20.10.2011 die folgende Meldung: „Eine Koalition unter Führung von Frankreich, Großbritannien und den USA bereiten Luftangriffe auf Libyen vor.“ Diese internationale Einmischung in die inneren Angelegenheiten Libyens hatte ein bis heute kaputtes Land und rund 50.000 Tote zur Folge. Hier verschweigt die Tagesschau offenkundig den Anlass und die Verantwortlichen für das „Chaos“.

Nach dieser Meldung sucht man bei der Tagesschau vergebens: „ARD-Chef Ulrich Wilhelm will vor das Verfassungsgericht ziehen. Für einen höheren Rundfunkbeitrag.“ Eine Information, die man in anderen Medien mühelos lesen erfahren kann. Obwohl die ARD, das Mutterschiff der Tagesschau, jährlich über acht Milliarden Euro einsammelt, will ihr Chef mal wieder mehr Geld. Gellermann fragt die Zuschauer, ob man denn für diese gigantische Summe nicht auch bessere Leistungen, zum Beispiel objektive,

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Israel im Jahr 2018 – Teil 8 | KenFM.de

israel-im-jahr-2018-8211-teil-8-kenfm.de

05-01-19 04:30:00,

Medienberichte, die vielleicht nicht oder aus einem anderen Blickwinkel bekannt sind.

von Jochen Mitschka.

Der erste Teil des Medienspiegels über Israel im Jahr 2018 hatte eine Einleitung und die Monate Januar und Februar beleuchtet. Im Teil 2 folgten die Monate Mai bis Juni. Im dritten Teil stellten wir die Monate Juli und August vor. Im vierten Teil zeigten wir Medienberichte aus dem September und Oktober, im fünften Teil zeigten wir auf, welche Medienberichte im November möglicherweise der Aufmerksamkeit des Lesers entgingen. Im sechsten Teil berichteten wir über Medienmeldungen zwischen dem 1. und 13. Dezember. Im siebten Teil deckten wir den 14. und 15. Dezember ab, und hier nun Tag 16 und Epilog.

Der folgende Text stammt aus einem E-Book (1), das am 18. Dezember im NIBE-Verlag erschien, und versucht das für Israel wichtige Jahr 2018 aus dem Blickwinkel alternativer Medienberichte zu spiegeln.

Dezember (16. und Epilog)

Am 16. Dezember konnte man in einem Blog das Interview mit Suzan Shori lesen, eine wichtige Persönlichkeit der internationalen Fair-Trade-Bewegung. Sie ist eine christliche Palästinenserin und lebte in der Stadt Beit Sahour in Palästina. Zu den Chancen für Frieden sagte sie:

Drittens brechen wir das Schweigen, weil wir auch mit israelischen Partnern zusammenarbeiten. Es gibt auch israelische Organisationen, die in Frieden leben wollen und an Humanität glauben. In Israel ist unser wichtigster Handelspartner Sindyanna of Galilee. Die Organisation ist, genauso wie BFTA, Mitglied der World Fair Trade Organisation. Normalerweise treffen wir uns in Palästina. Einmal hatten wir eine Sondereinreisegenehmigung und konnten uns mit unseren israelischen Freunden im American Colony Hotel in Jerusalem treffen. (…) Frieden ist möglich, aber nicht in meinem Leben. Vielleicht in 50 Jahren. Ich wünsche mir, dass wir Graswurzelinitiativen mehr ins politische Geschehen involviert werden. Wir müssen von beiden Seiten stärker gehört werden. Irgendwann wird Frieden möglich sein. Ich bin davon überzeugt, dass Araber und Juden hier zusammenleben können.“ (2)

Am gleichen Tag wurde veröffentlicht, dass das Zeigen von palästinensischen Flaggen durch die Besatzungsmacht Israel in Palästina verboten werden sollte. „Israels Ministerkomitee für Rechtsfragen sieht die Diskussion eines neuen Gesetzentwurfes vor, der eine einjährige Gefängnisstrafe für Personen vorsieht,

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Israel im Jahr 2018 – Teil 7 | KenFM.de

israel-im-jahr-2018-8211-teil-7-kenfm.de

04-01-19 11:37:00,

Medienberichte, die vielleicht nicht oder aus einem anderen Blickwinkel bekannt sind.

von Jochen Mitschka.

Der erste Teil des Medienspiegels über Israel im Jahr 2018 hatte eine Einleitung und die Monate Januar und Februar beleuchtet. Im Teil 2 folgten die Monate Mai bis Juni. Im dritten Teil stellten wir die Monate Juli und August vor. Im vierten Teil zeigten wir Medienberichte aus dem September und Oktober, im fünften Teil zeigten wir auf, welche Medienberichte im November möglicherweise der Aufmerksamkeit des Lesers entgingen. Im sechsten Teil berichteten wir über Medienmeldungen zwischen dem 1. und 13. Dezember. Im vorliegenden siebten Teil decken wir den 14. und 15. Dezember ab.

Der folgende Text stammt aus einem E-Book (1), das am 18. Dezember im NIBE-Verlag erschien und versucht, das für Israel wichtige Jahr 2018 aus dem Blickwinkel alternativer Medienberichte zu spiegeln.

Dezember (14. und 15.)

Am 14. Dezember meldete Haaretz einen weiteren rassistischen Angriff auf einen Palästinenser. „Der Busfahrer sagt, dass zwei israelische Teenager ihn geschlagen hatten, nachdem sie sicher waren, dass er Araber war. (…) Der Fahrer erzählte der Polizei, dass während seiner Fahrt in Modi’in Ilit der Bus von einem Fahrzeug blockiert wurde. Zwei junge Männer stiegen aus dem Wagen, stellten sicher, dass er Araber war, schlugen ihn zusammen und flohen“(2).

Am gleichen Tag werden neue Berichte bekannt, dass israelische Siedler palästinensische Fahrzeuge und Anwesen in den besetzten Territorien, in Qalqilia beschädigt hatten.(3)

Am 14. Dezember machte auch ein Bild die Runde, das ein palästinensisches Mädchen auf dem Weg zur Schule zeigte. Auf dem Rücken trug sie eine über 2 Meter lange Leiter, um offensichtlich über die Mauer steigen zu können, die vermutlich die Schule von ihrem Wohnbereich trennt. „Ich werde zur Schule gehen und keine israelische Teilungswand wird mich stoppen“(4).

Mehdi Hasan von Intercepts untersuchte und widerlegte einige der Mythen um die BDS-Bewegung. Es war ein Video, das zum Beispiel die Behauptung pro-israelischer Lobbygruppen widerlegte, dass die Boykottbewegung das Existenzrecht Israels bestreiten würde oder antisemitisch wäre. Es enthielt viele andere interessante Informationen zu BDS.(5) (Sprache Englisch)

Nachdem die Nachforschungen von Spezialermittler Robert Mueller hinsichtlich der Einflussnahme von Russland auf die Präsidentschaftswahlen ins Leere liefen,

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Israel im Jahr 2018 – Teil 6 | KenFM.de

israel-im-jahr-2018-8211-teil-6-kenfm.de

03-01-19 01:48:00,

Medienberichte, die vielleicht nicht oder aus einem anderen Blickwinkel bekannt sind.

von Jochen Mitschka.

Der erste Teil des Medienspiegels über Israel im Jahr 2018 hatte eine Einleitung und die Monate Januar und Februar beleuchtet. Im Teil 2 folgten die Monate Mai bis Juni. Im dritten Teil stellten wir die Monate Juli und August vor. Im vierten Teil zeigten wir Medienberichte aus dem September und Oktober. Im fünften Teil zeigten wir auf, welche Medienberichte im November möglicherweise der Aufmerksamkeit des Lesers entgingen. Im vorliegenden sechsten Teil berichten wir über Medienmeldungen zwischen dem 1. und 13. Dezember. Der folgende Text stammt aus einem E-Book (1), das am 18. Dezember im NIBE-Verlag erschien, und versucht das für Israel wichtige Jahr 2018 aus dem Blickwinkel alternativer Medienberichte zu spiegeln.

Dezember

Der Dezember wurde eine etwas längere Betrachtung von Medienberichten, weil ich durch den Entschluss dieses Essay zu schreiben, in diesem Monat wesentlich stärker auf Nachrichten betreffend Israel geachtet hatte.

Am 4. Dezember tauchten Videoaufnahmen von der Ermordung Muhammad Habalis auf. Man sah, wie ihm langsam weggehend in den Rücken geschossen wurde. Was Israels Behörden als „getötet bei Zusammenstößen“ beschrieben (2). Verschiedene Berichte stellten klar, dass Muhammad Habali sich nicht aggressiv verhalten hatte (3).

Am 5. Dezember wurden 21 Palästinenser im Morgengrauen an verschiedenen Stellen auf dem besetzten Gebiet der Westbank verhaftet, darunter sollen auch Hamas-Aktivisten gewesen sein (4). Dazu muss man wissen, dass kein anderes Land der Welt so viele Gefangene in Vorbeugehaft nimmt, ohne dass jemals eine Anklage erhoben wird oder ein Urteil gesprochen wird (5).

Im Dezember wurde auch die Rolle bekannt, die Israel im Mordfall Khashoggi gespielt haben könnte. „Ein saudischer Dissident und Menschenrechtsaktivist namens Omar Abdulaziz, der ein Vertrauter des ermordeten Journalisten Jamal Khashoggi ist, hat gegen die Spionagesoftware der israelischen Firma NSO Klage erhoben, weil sie Riad geholfen haben soll, private Kommunikationen mit Khashoggi in seinem Smartphone auszuspionieren.“(6) Israel sieht die Spionagesoftware, die offensichtlich an Saudi-Arabien geliefert wurde, um Dissidenten auszuspionieren, als Waffe an, weshalb diese Software nicht ohne offizielle Genehmigung der Regierung hatte verkauft werden können.

Anfang Dezember fanden schwer bewaffnete Patrouillen von Israels Soldaten in Tulkarem in der Dämmerung statt.

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KenFM im Gespräch mit: Franz Alt (“Was Jesus wirklich gesagt hat”) | KenFM.de

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02-01-19 06:19:00,

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Die Bibel. Heilige Schrift. Buch der Bücher. Unabdingbare Lebenshilfe, täglicher Ratgeber für Millionen Menschen, weltweit. Ein streitbares Buch, bei der Erläuterung und Auslegung seiner Inhalte.

Ein Bestseller seit der Veröffentlichung im Jahre 1452. Laut dem „Guiness Buch der Rekorde“ wurde die Bibel allein in den Jahren 1815 bis 2000 über 2.5 Milliarden Mal verkauft. Bis dato wurde dieses Werk in über 2.400 Sprachen übersetzt. Das Wort Bibel stammt aus dem Griechischen („biblia“) und bedeutet übersetzt schlicht – Bücher.

Die uns bekannten Ausgaben wurden textlich, also inhaltlich aus dem Griechischen übernommen. Bei Übersetzungen besteht jedoch immer das Problem der Deutung, ergeben sich Interpretationsfreiräume. Warum sollte dies bei der Bibel anders sein?

Viele Menschen wissen, dass Jesus hebräisch sprach. Wenigen ist bekannt, dass seine Muttersprache das Aramäische war, der Vorläufer der heutigen syrischen Sprache. Wie hält es sich nun mit den Texten von und über Jesus in der Bibel?

Ein Beispiel. „Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert!“ Das steht im Matthäus-Evangelium, Kapitel 10, Vers 34, übertragen aus dem Griechischen und so in der Bibel zu finden.

Übersetzt man diese Zeilen ins Aramäische, müsste es jedoch heißen: „Ich bin nicht gekommen Harmonie zu verbreiten, sondern gekommen, um Streitgespräche zu führen!“ Inhaltlich eindeutig different zur griechischen Übersetzung.

Unglaubwürdig? Blödsinn? Diese Frage stellte sich auch Dr. Franz Alt. Streitbarer Journalist, Solarfachmann und seit Jahrzehnten bekennender Christ und Bibelleser. Er beruft sich in seinem Buch „Was Jesus wirklich gesagt hat: Eine Auferweckung“ u.a. auf den Theologen Günther Schwarz, der sich über vierzig Jahre lang der Aramäischen Sprache gewidmet hat, aus nur einem Grund. Trotz Bibel hatte er seinen Glauben verloren, wurde unsicher. Durch die Übersetzung ins Aramäische, dem Studium der ursprünglichen Bedeutung der Texte Christi, fand er einen neuen Weg zu verstehen.

Die Bibel muss nicht neu geschrieben werden, könnte sich etwaig aber, nach einer sprachlichen Überarbeitung, noch mehr Menschen erschließen. Ob wir dadurch mehr Frieden auf Erden erhalten,

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Israel im Jahr 2018 – Teil 5 | KenFM.de

israel-im-jahr-2018-8211-teil-5-kenfm.de

02-01-19 12:44:00,

Medienberichte, die vielleicht nicht oder aus einem anderen Blickwinkel bekannt sind.

Von Jochen Mitschka.

Der erste Teil des Medienspiegels über Israel im Jahr 2018 hatte eine Einleitung und die Monate Januar und Februar beleuchtet. Im Teil 2 folgten die Monate Mai bis Juni. Im dritten Teil stellten wir die Monate Juli und August vor. Im vierten Teil zeigten wir Medienberichte aus dem September und Oktober. Im vorliegenden fünften Teil zeigen wir auf, welche Medienberichte im November möglicherweise der Aufmerksamkeit des Lesers entgingen. Der folgende Text stammt aus einem E-Book, das am 18. Dezember im NIBE-Verlag erschien, und versucht das für Israel wichtige Jahr 2018 aus dem Blickwinkel alternativer Medienberichte zu spiegeln.

November

Israels Verteidigungsminister Avigdor Lieberman, so wurde am 1. November bekannt, hatte den Bau eines Appartmentblocks auf dem zentralen Markt in Hebron auf der besetzten Westbank angeordnet. Damit wurden die Händler, die den Markt benötigten, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten verdrängt. Gegen die Verdrängung besaßen sie einen Rechtschutz. Israel hatte diesen kurzerhand für nichtig erklärt. Anscheinend sollten durch die Apartments Platz für weitere jüdische Siedler geschaffen werden, die bereits illegalerweise die Siedlung Avraham Avinu gebaut hatten.  https://altahrir.wordpress.com/2018/11/01/israel-lieberman-orders-construction-in-central-hebron/

Am 2. November erschien ein Bericht darüber, was aus dem Begriff „Antisemitismus“ geworden war bzw. „was Antisemitenmacher alles dürfen“. „Tatsächlich ist die Antisemitismus-Diskussion in Deutschland, und wahrscheinlich auch überall sonst, ein Witz. Diese angebliche Diskussion wird von Interessen gesteuert, die diese Debatte überlagern und immer bestimmen wollen, wer Antisemit ist oder nicht. Sie reißen mit Gewalt die Deutungshoheit über den Antisemitismus an sich und manipulieren damit die Öffentlichkeit. Man muss es nicht mehr sagen. Es ist ganz offensichtlich der Staat Israel, der mit seinem Propaganda-Ministerium hinter dieser Gehirnwäsche steht.“ Begründet wurde dies in dem Artikel unter anderem mit dem vollkommenen Ignorieren wichtiger Bücher über Antisemitismus von berufenen Autoren wie Prof. Moshe Zuckermann oder Prof. Rolf Verleger. Allerdings geht der Autor noch tiefer in die Problematik ein, was aber den Rahmen dieses Essays sprengen würde.

Anfang November verstarb der 14-jährige palästinensische Junge Muhammad al-Rifi an Wunden, die er bei einem israelischen Luftangriff auf das Haus seiner Familie im Jahr 2014 erlitten hatte. Bei dem Angriff waren sein Vater,

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Israel im Jahr 2018 – Teil 4 | KenFM.de

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31-12-18 01:56:00,

Medienberichte, die vielleicht nicht oder aus einem anderen Blickwinkel bekannt sind.

von Jochen Mitschka.

Der erste Teil des Medienspiegels über Israel im Jahr 2018 hatte eine Einleitung und die Monate Januar und Februar beleuchtet. Im Teil 2 folgten die Monate Mai bis Juni. Im dritten Teil stellten wir die Monate Juli und August vor. Im vorliegenden vierten Teil zeigen wir Medienberichte aus dem September und Oktober. Der folgende Text stammt aus einem E-Book(1), das am 18. Dezember im NIBE-Verlag erschien, und versucht das für Israel wichtige Jahr 2018 aus dem Blickwinkel alternativer Medienberichte zu spiegeln.

September

Im September 2018 wurde bekannt, dass die Regierung Israels erklärte, seine Gerichtsbarkeit überall in der Welt durchsetzen zu können, und dass Israel berechtigt wäre, die Souveränität anderer Länder zu verletzten, und dass „es erlaubt ist, die Direktiven des internationalen Rechts in jedem gewünschten Feld zu ignorieren. Dies wurde in einem offiziellen Antwortbrief an das oberste Gericht im letzten Monat geschrieben.“ Ähnlich wie die USA, sieht sich demnach Israel nicht an internationales Recht gebunden. Der ausführliche Artikel endet mit der Bemerkung: „Die Sprache in diesem Brief sollte uns als Weckruf dienen.“(2)

Immer noch im September wurde verbreitet, dass die israelische Regierung ein „Kommandozentrum“ eingerichtet hat, das mit künstlicher Intelligenz „alle Berichte“ in Twitter und Facebook auf „Antisemitismus“ untersucht, und dann Beschwerden in einigen europäischen Ländern bei den zuständigen Behörden veranlasst(3). Das könnte erklären, warum über ein dutzend Links, die ich im Laufe des Jahres gesammelt hatte, am Jahresende nicht mehr verfügbar waren. Aber in Deutschland geht die Suche und Vernichtung von Kritik an der Politik der israelischen Führung noch weiter, und macht auch vor jüdischen Kritikern nicht halt. „In Amtsstuben der Republik, in Landes- und Stadtparlamenten und den verschiedensten Presseorganen, von der taz bis zur WELT, wird die Evangelische Akademie von Philosemiten und Freunden Israels als antisemitisch verleumdet und eine kritische Tagung, bei der es um Dialog und Verständnis ging, als ein „Happening der Israelkritiker“ diffamiert.“(4)

Am 26. September folgte dann die Meldung, dass über zweitausend Palästinensern der Zutritt zu Israel verweigert wurde, weil sie den gleichen Nachnamen hatten, wie jemand,

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Israel im Jahr 2018 – Teil 3 | KenFM.de

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29-12-18 10:33:00,

Medienberichte, die vielleicht nicht oder aus einem anderen Blickwinkel bekannt sind.

von Jochen Mitschka.

Der erste Teil des Medienspiegels über Israel im Jahr 2018 hatte eine Einleitung und die Monate Januar und Februar beleuchtet. Im Teil 2 folgten die Monate Mai bis Juni. Im dritten Teil stellen wir die Monate Juli und August vor. Der folgende Text stammt aus einem E-Book(1), das am 18. Dezember im NIBE-Verlag erschien, und versucht das für Israel wichtige Jahr 2018 aus dem Blickwinkel alternativer Medienberichte zu spiegeln.

Juli

Im Juli wurde bekannt, dass Israel Neo-Nazi-Gruppen in der Ukraine Waffen zukommen lässt. „Die Tatsache, dass Waffen an die ukrainischen Neo-Nazis gehen, wird durch die Online-Propaganda Azovs gestützt. Auf dem YouTube-Kanal hinterließ Azov eine Video-Beurteilung von lokal produzierten Kopien von zwei israelischen Tavor Gewehren, die man im Video sehen kann.“(2) Ohne eine Export- bzw. Lieferlizenz der israelischen Regierung wäre das kaum denkbar gewesen.

Im Juli wurde auch ein weiterer Luftangriff Israels gegen Ziele in Syrien bekannt.(3) Zeitgleich wurde eine Ermächtigung des Parlaments für den Premierminister und Verteidigungsministers zurückgezogen, nach der die beiden ohne Anhörung des Parlaments in der Lage waren, Staaten den Krieg zu erklären(4). Davon sind jedoch „präventive“ Luftangriffe nicht betroffen. Gleichzeitig werden immer mehr Funde von israelischen Waffen und Munition bei Terroristen in Syrien bekannt.(5)

Auch im Juli wurde der finale Text eines israelischen Grundgesetzes (das Land hat keine Verfassung, sondern ähnlich wie Deutschland nur Grundgesetze) bekannt, der alle nicht-jüdischen Israelis nun auch offiziell diskriminiert. Times of Israel(6) beschreibt die Kernpunkte des Gesetzes. Demnach wird Israel als Heimat der jüdischen Menschen beschrieben, ohne Berücksichtigung nicht-jüdischer Ureinwohner und Bürger des Landes. Jerusalem wird völkerrechtswidrig als Hauptstadt benannt und einzige Landessprache ist Hebräisch. Die illegalen, kolonialen Siedlungen in den besetzten Gebieten Palästinas werden als „Nationaler Wert“ angesehen, und ihre Errichtungen gefördert.

Das Gesetz wurde am 19. Juli 2018 in der Knesset verabschiedet und von den arabischen Abgeordneten „Apartheidgesetz“ genannt(7). Und selbst in der israelischen Zeitung Haaretz durfte nun von Israel als Apartheidsystem gesprochen werden.

„Netanyahu führte die Regierung dazu, den Nationalstaaten-Gesetzentwurf zu verabschieden, ein Gesetz, das die Gleichheits- und Demokratieregeln von Israels Unabhängigkeitserklärung, die die Leitlinie für die Zukunft des Landes war,

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Israel im Jahr 2018 – Teil 2 | KenFM.de

israel-im-jahr-2018-8211-teil-2-kenfm.de

28-12-18 08:40:00,

Medienberichte, die vielleicht nicht oder aus einem anderen Blickwinkel bekannt sind.

von Jochen Mitschka.

Der erste Teil des Medienspiegels über Israel im Jahr 2018 hatte eine Einleitung und die Monate Januar und Februar beleuchtet. Im Teil 2 folgen die Monate Mai bis Juni. Der folgende Text stammt ebenfalls aus einem E-Book(1), das am 18. Dezember im NIBE-Verlag erschien und versucht, das für Israel wichtige Jahr 2018 aus dem Blickwinkel alternativer Medienberichte zu spiegeln.

März

Im März wurde bekannt, dass die libanesische Hisbollah in den USA als Terrorgruppe gelistet werden sollte, obwohl sie gerade im Kampf gegen den Terrorismus in Syrien große Opfer gebracht hatte und verhinderte, dass dieser Terrorismus auf den Libanon übergriff. Die Frage wurde gestellt, warum die Hisbollah, der 7 oder 8 Angriffe außerhalb des Landes vorgeworfen wurden – von denen die meisten umstritten sind – zur Terrorgruppe erklärt wurden, nicht aber der Mossad, der über 2.700 Morde außerhalb des Landes beging – von denen die meisten gar nicht geleugnet werden. Eine Tabelle(2) stellte die Mission, den nationalen Status und den internationalen Status gegenüber.

Im gleichen Zeitraum erklärte der US-Sicherheitsberater John Bolton, also der letzte, den der Präsident hört, bevor er einen Militäreinsatz befiehlt, dass für Israel ein neuer Krieg bevorstehen würde.

Bolton, der Vertreter für den israelisch-amerikanischen Kasino-Milliardär und Königmacher der Republikaner, Sheldon Adelson, wird der Startfunken sein, der eine neue Runde von Kriegen für Israel auslösen wird. Bolton hat schon lange geplant den Iran anzugreifen. Er hatte sich in den Jahren 2003-2004 geheim und illegal mit Israels Mossad getroffen, als er im Außenministerium unter George W. Bush verantwortlich für die Grundlagen eines solchen Konfliktes war.“(3)

Ende März begannen die Demonstrationen „Der Große Marsch der Rückkehrer“ an der Grenze zwischen Gaza und Israel. Palästinenser forderten ihr Rückkehrrecht, das von der UNO ausdrücklich bestätigt worden war, und die Aufhebung der Belagerung des Gaza-Streifens. Hunderte sollten im Laufe der nächsten Monate während der Demonstrationen ihr Leben lassen, tausende durch Scharfschützen Israels verwundet werden, viele ihre Gliedmaßen verlieren(4).

Ein „Brief an einen Philosemiten“ begann mit dem Satz: „Wenn der Faschismus wiederkehrt,

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Israel im Jahr 2018 – Teil 1 | KenFM.de

israel-im-jahr-2018-8211-teil-1-kenfm.de

27-12-18 10:50:00,

Medienberichte, die vielleicht nicht oder aus einem anderen Blickwinkel bekannt sind.

von Jochen Mitschka.

Der folgende Text stammt aus einem neuen E-Book(1), das am 18. Dezember im NIBE-Verlag erschien, und versucht das für Israel wichtige Jahr 2018 aus dem Blickwinkel alternativer Medienberichte zu spiegeln. Im ersten Artikel einer Serie werden der Status und die ersten zwei Monate beleuchtet.

Israels Situation

Israels Bevölkerung lebt in Angst vor Anschlägen, während Palästinenser vertrieben, erschossen, verfolgt werden. Seit 70 Jahren ist dies die Realität im „Heiligen Land“. Langsam sollte sich das Bewusstsein breit machen, dass eine friedliche und prosperierende Zukunft, ohne Abhängigkeit von Militärhilfe aus den USA, nur in einem Land möglich ist, in dem Israelis jedweder Religion, gemeinsam mit den ursprünglichen Einwohnern, den Palästinensern, friedlich und ausgestattet mit gleichen Rechten, zusammen leben.

Das Jahr 2018 hatte für Israel gewaltige Veränderung gebracht, ohne dass diese in vollem Umfang in Deutschland bewusst wurde. Die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch die USA entgegen dem geltenden Völkerrecht und UNO-Beschlüssen wird noch in unserer Erinnerung sein. Aber viel wichtiger war der Beschluss eines Grundgesetzes, das die Praktiken der Diskriminierung nichtjüdischer Bürger kodifizierte. Israel ist nun auch nach seinen eigenen Gesetzen ein Apartheidstaat.

70 Jahre Besatzung, rigide Zensurpolitik, drastische Geheimdienstaktionen und Kriege haben die Bevölkerung indoktriniert und empfänglich für rassistische Parolen gemacht.

Wie Südafrika zur Zeit der Apartheid wird Israel durch die USA und ehemalige Kolonialstaaten unterstützt. Aber schon bald wird sich in den Unterstützer-Ländern der Widerstand gegen ihre Regierungen manifestieren, besonders wenn die politische Führung Israels weiter den Weg der ethnischen Säuberungen geht. Die Zeichen an der Wand können in Irland besichtigt werden. Dublin wurde zur ersten europäischen Hauptstadt, welche die BDS-Bewegung (2) unterstützt und alle Verträge mit Hewlett Packard wegen deren „Komplizenschaft mit Israels Apartheid“, insbesondere der „unmenschlichen Blockade und Belagerung von Gaza“ kündigte. (3)

Israel ist ein durch keine Organisation in irgendeiner Weise kontrollierter oder überwachter Atomstaat mit 200 bis 400 Kernwaffen, die durch von Deutschland gelieferten U-Booten überall in der Welt eingesetzt werden können, und durch die Samson-Option (4) droht das Land, die Welt mit sich zu reißen,

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Mord an der Wahrheit | KenFM.de

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25-12-18 04:41:00,

Die Mainstream-Medien führen einen Krieg gegen die Meinungsfreiheit.

von Shane Quinn.

Anfang 2017 gab die New York Times den folgenden neuen Leitsatz bekannt: „Die Wahrheit ist heute wichtiger als je zuvor.“ Damit hat sie sich ein scheinbar edles, doch möglicherweise strittiges Motto auf die Fahnen geschrieben, wenn man die jüngste Vergangenheit der Zeitung näher betrachtet. Zwei Experten für Völkerrecht, Howard Friel und Richard Falk, haben nach der Irak-Invasion von 2003 ein Buch mit dem Titel „The Record of the Paper: How the New York Times Misreports US Foreign Policy“ veröffentlicht, zu dem bisher kaum Rezensionen erschienen.

Friel und Falk haben sich aufgrund der Bedeutung dieser Zeitung auf die Times konzentriert. Die Autoren heben hervor, dass die Begriffe „Völkerrecht“ und „UN-Charta“ in 70 Times-Leitartikeln zum Irak – im Zeitraum vom 11. September 2001 bis zum 20. März 2003 – kein einziges Mal vorkommen. Die „Wahrheit“ schien nicht besonders „wichtig“ zu sein, denn die Times sah der Zerstörung des Irak stillschweigend zu.

Das auf die amerikanische Öffentlichkeit gerichtete Trommelfeuer der Propaganda war so stark, dass 69 Prozent der Bevölkerung glaubten, Saddam Hussein sei in die Anschläge vom 11. September „persönlich verwickelt“ gewesen. Das ist ein erheblicher Manipulationserfolg. Die Umfrageergebnisse müssen dem irakischen Diktator, einem vergessenen ehemaligen Verbündeten der USA, völlig neu gewesen sein.

Warum Hussein es auf sich nehmen sollte, einen Überraschungsangriff ausgerechnet gegen die USA zu veranlassen, sei dahin gestellt. Vielleicht, falls er einen Todeswunsch gehabt hat, doch spätere Ereignisse zeigten, dass er kein selbstmörderischer Typ war.

Muster der Mainstream-Berichterstattung

Es war nicht allein die Times, die der amerikanischen Bevölkerung den Irakkrieg verkaufte; auch Fernsehsender von Fox News bis CBS und CNN waren überwiegend Kriegsbefürworter. Fox News, im Besitz von Rupert Murdoch – der den illegalen Konflikt nachdrücklich unterstützte –, platzierte dauerhaft eine US-Flagge in der Ecke seiner Fernsehbilder. Fox-Mitarbeiter wurden verpflichtet, die Invasion als „Operation Iraqi Freedom“ – „Operation für die Freiheit des Irak“ – zu bezeichnen, bei der später hunderttausende Iraker getötet wurden.

Dieses Muster zieht sich auch durch die Berichterstattung zu anderen unrechtmäßigen Interventionen, sichtbar etwa im liberalen Guardian,

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KenFM über: Tod auf dem Mädchenklo | KenFM.de

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25-12-18 10:39:00,

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…oder: Die Nase voll von der Realität. 

Über den plötzlichen Abgang des Claas RelotiUS.

Von Anna Zollner.

Er gehörte zu den begnadetsten Reportern des 21. Jahrhunderts. Claas Relotius. Auf der Suche nach der Wahrheit berichtete er meistens von den Brennpunkten dieser Welt. Gestern starb der Mann, den Klaus Kleber mal das „Gewissen unserer Branche“ nannte, auf dem Mädchenklo des Mutterhauses. Hatte er beim Blick hinter den SPIEGEL der Macht eine weiße Linie überschritten?

Ein Versuch der Annäherung.

Claas Relotius nur als Ausnahmetalent zu bezeichnen, trifft es nicht. Der Mann war ein Genie, wie es in einem Jahrhundert höchstens drei- oder vierhundert Mal geboren wird. Alf, Bohlen oder Heiko Maas haben zu ihm aufgeblickt.

Claas RelotiUS hinterlässt ein Vakuum der Presse. Wir haben es im Kopf, aber wir kommen nicht drauf. Wie es zu seinem plötzlichen Abgang kam, wird wohl nie vollständig zu klären sein. Warten wir, was Wikipedia am Ende des Monats schreibt.

Die Jugend.

Claas RelotiUS entstammte einer Dynastie von Großgrundbesitzern. Sein Vater hatte es nach dem ersten Weltkrieg zu einem ansehnlichen Vermögen als Getreidehändler gebracht. Claas Relotius, der dem Wunsch seines Erzeugers nicht nachkommen wollte, nämlich das Geschäft weiterzuführen, hatte es sich schon früh in den Kopf gesetzt, sein Leben der Raumfahrt zu widmen. So gelang es ihm, aus den Resten eines alten Fahrrades die erste funktionstüchtige Feststoff-Rakete zu entwickeln. Das war in Fake News, einem kleinen Dorf bei Kahane.

Hier gelang es dem damals 11-jährigen Claas bereits, eine Nutzlast von 31 Kilogramm in einer Höhe von 35 Kilometer zu transportieren. Es handelte sich um die siamesischen Zwillingsbuben Jacob und Wilhelm Grimm. Beide verkauften ihre Erlebnisse später an Netflix, um im Anschluss mit der Fachzeitschrift für „Linke Lyrik“ ein kleines Vermögen zu machen. Als „Linke Lyrik“ im Zuge der Wende an Egon Krenz verkauft wurde, änderte dieser die thematische Ausrichtung und setzte den Schwerpunkt wieder auf die Ursprünge der Familie Relotius. Die Landwirtschaft. Kurz darauf konnte man DER SPAGEL auf dem Dach des Gebäudes lesen. Die leuchtend rote Neonschrift tüncht seither die gesamte Nachbarschaft in ein rotes Licht,

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KenFM im Gespräch mit: Stefan Schubert (“Die Destabilisierung Deutschlands”) | KenFM.de

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23-12-18 03:38:00,

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Als Angela Merkel im September 2015 die Grenzen öffnete und damit das Dublin-Abkommen faktisch außer Kraft setzte, war ihr vermutlich nicht bewusst, in welche politische Endlosschleife sie sich auf diese Weise hineinmanövriert hatte. Auch mehr als drei Jahre nach ihrer Entscheidung steht die Flüchtlingskrise noch immer im Zentrum einer Debatte, die sich vor allem durch ihren stets rauer werdenden Ton und einer zunehmenden Polarisierung kennzeichnet. Die Flüchtlingsdebatte droht zu einer Zerreißproben für die Gesellschaft zu werden.

Es scheint, als gäbe es nur dafür oder dagegen. „Willkommensklatscher“ oder „Nazi“. Schwarz oder Weiß. Dies hängt damit zusammen, dass auf beiden Seiten des Spektrums bewusst Fakten ausgeblendet werden, die das eigene Weltbild ins Wanken bringen könnten. Ein gefährlicher Verdrängungsmechanismus ist am Werk, der die Probleme in Zukunft nur noch weiter zuspitzen wird.

Aus diesem Grund hat KenFM mit dem ehemaligen Polizisten Stefan Schubert gesprochen. In seinem Buch „Die Destabilisierung Deutschlands: Der Verlust der inneren und äußeren Sicherheit“ widmet er sich den Schattenseiten der Massenmigration und mit ihnen einer Reihe von Tabuthemen, die von offizieller Seite aus nur allzu gerne kleingeredet werden.

So beschäftigt er sich zum Beispiel mit der Frage nach der Verwicklung des Verfassungsschutzes im Fall Anis Amri, welcher heute vor genau zwei Jahren durch die Kugel eines italienischen Beamten zu Tode kam. Wie war es möglich, dass Amri, trotz seines bemerkenswerten Strafregisters, ungeniert nach Deutschland einreisen und die Behörden mit mindestens 14 verschiedenen Identitäten an der Nase herumführen konnte? Waren hier womöglich Kräfte am Werk, die weit über die Grenzen der BRD hinaus agieren? Welche Implikationen würden sich hieraus ergeben?

Eine Demokratie, die es nicht wagt, sich mit solchen Fragen auseinander zu setzen, hat ihren Namen nicht verdient. Höchste Zeit also, die Scheuklappen abzulegen.

Zwischenzeitlich hat Stefan Schubert ein weiteres Buch veröffentlicht, auf das wir hier an dieser Stelle explizit hinwiesen möchten: „Anis Amri und die Bundesregierung – Was Insider über den Terroranschlag vom Breitscheidplatz wissen“.

Inhaltsübersicht:

0:05:49 Schnöggersburg – eine Kampfstadt für eine Milliarde Euro

0:20:17 Tiefer Staat und Flüchtlingswellen

0:35:03 Ein „Experiment“ in Westeuropa?

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Die Macht um Acht (16) | KenFM.de

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19-12-18 09:06:00,

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Stille Nacht allerseits!

Bescherung für die Tagesschau-Redaktion

In der neuesten Ausgabe der MACHT UM ACHT bastelt der Journalist Uli Gellermann eine wirklich echte Nachricht und schenkt sie der Tagesschau-Redaktion zum Lernen. Vorher aber weist Gellermann nach, dass schon kurz vor der Tagesschau die Propaganda beginnt: Mit der Sendung „Börse vor acht“ – die börsentäglich um 19:55 Uhr im Ersten ausgestrahlt wird – kommt statt Nachricht pure Ideologie über den Sender. Denn die Mehrheit der ARD-Konsumenten dürfte wohl kaum im Besitz von Aktienpaketen sein. Für wen ist denn dann wohl dieser exklusive Sendeplatz reserviert, der im freien Verkauf als TV-Spot etwa eine Million Euro einbringen würde. Bezahlt wird diese prima  Werbung für den Finanz-Kapitalismus nicht von der Frankfurter Börse, sondern vom Zuschauer und seinen Gebühren.

Wenn Gellermann die Tagesschau-Meldung „Konflikt um Iran-Sanktionen – Huawei-Finanzchefin festgenommen“ auseinandernimmt, muss er erneut feststellen, dass die Redaktion Tendenz und Meinung liefert, statt Informationen zu senden. Und Tendenz statt Nachricht setzt sich bei der ARD fort, wenn sie an vielen Tagen hintereinander in der Berichterstattung noch vor dem CDU-Parteitag geradezu CDU-Festspiele feiert. Als ob der öffentlich-rechtliche Sender eine Partei-Gliederung wäre, die den Parteitag pflichtgemäß vorbereiten müsste. Als dann die neue Parteichefin der CDU unter heftiger Anteilnahme der Tagesschau gewählt worden war, leistete sich die Reaktion ein Interview, in dem keine einzige inhaltliche Frage auftauchte.

Einen neuen Höhepunkt tendenziöser Berichterstattung produzierte die angebliche Nachrichten-Sendung unter der Überschrift „Macrons Pläne – Das wird teuer“. Die Redaktion macht sich viele Sorgen um die „Verschuldung Frankreichs“, als ob es sich um ihr eigenes Geld handeln würde. Ralph Sina vom ARD-Studio Brüssel versteigt sich gar zu dieser Behauptung: „Unter dem Druck der Gelbwesten-Proteste wendet sich Macron von seinem Haushaltssanierungskurs ab. Frankreich erlange mit diesem Sanierungskurs die Glaubwürdigkeit, um die angestrebte Neugründung Europas vorantreiben zu können, hatte er noch bei seinem Amtsantritt betont.“ Welche „Neugründung“ könnte Ralph Sina meinen? Die Vergrößerung des EU-Militärapparates? Noch mehr EU-Bürokratie als bisher? Schweigen im Sender-Wald. Statt dessen dieser Satz: „Doch die Zusagen von Präsident Emmanuel Macron bedeuten eine noch höhere Verschuldung Frankreichs.“ Das kommentiert ein Tagesschau-Zuschauer mit diesem klugen Satz: „Wie wär’s,

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KenFM im Gespräch mit: Elias Davidsson (“Der gelbe Bus”) | KenFM.de

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19-12-18 08:56:00,

Heute jährt sich zum zweiten Mal der Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz, der nach Angaben der Behörden 12 Menschen das Leben kostete und über 50 Verletzte zur Folge hatte. Der Täter, Anis Amri, wurde einige Tage später von den italienischen Behörden bei einer Personenkontrolle erschossen. Der Ablauf der Ereignisse folgte dabei einem altbekanntem Muster: Bei Anschlägen, die im Zusammenhang mit dem sogenannten „islamistisch motivierten Terrorismus“ stehen, gibt es für die mutmaßlichen Täter keinen Strafprozess. Vielmehr wird ihnen, per Druck auf den Abzug, der Prozess gemacht.

Ergeben sich bei einem Tathergang Widersprüche, ist es die Aufgabe der Journalisten diese herauszuarbeiten und die sich daraus ableitenden Fragen in den gesellschaftlichen Diskurs mit einfließen zu lassen.

Elias Davidsson hat genau das getan. In seinem neuen Buch: „Der Gelbe Bus – Was geschah wirklich am Breitscheidplatz in Berlin?“ stellt er all jene Fragen, die sich für ihn nach einer genauen Analyse der Ereignisse um den Anschlag ergeben haben. Er fordert deshalb nichts weiteres, als eine unabhängige Untersuchungskommission zur Überprüfung der Vorgänge am 19.12.2016.

Gar nicht so einfach bei einem gesellschaftlichen Tenor, der da lautet: Fall abgeschlossen. Aber ist er das wirklich? Setzt Euch mit Davidssons Fragen auseinander und macht Euch ein eigenes Bild.

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Veröffentlicht am: 19. Dezember 2018

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KenFM präsentiert: Dimona – Geheime Kommandosache | KenFM.de

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18-12-18 07:49:00,

Israels Atombombe – aus dem Nazi-Schoß gekrochen?

Ein Film von Gaby Weber.

Am 13. Dezember 1960 alarmierte die „Time“ die Weltöffentlichkeit: Israel baue heimlich an der Atombombe. Wie war dem jungen Staat der Bau einer Atombombe gelungen? Die Aufregung war groß, niemand wollte etwas gewusst haben. Auch die erst drei Jahre zuvor gegründete Internationale Atomenergie-Organisation hüllte sich in Schweigen. Das tut sie bis heute.

Systematisch wurden die Öffentlichkeit und die Parlamente belogen. Die Wahrheit ist: Schon 1960 wussten die westlichen Regierungen Bescheid. Sie hatten den Bau abgenickt und unterstützt. Die israelischen Atombombe war mit deutschem Geld und deutscher Technologie entstanden, einer Technologie, die im Auftrag des Führers am Kaiser-Wilhelm-Institut entwickelt und patentiert worden war. Dieses Wissen wurde ab Ende der fünfziger Jahre in den Dienst Israels gestellt. Das Schwere Wasser kam aus Norwegen, wo es die Nazis während des Krieges produziert hatten. Das Uran lieferte – mit Wissen der USA und mit Hilfe Adenauers – die argentinische Atomkommission. Sie war nach 1945 von Nazi-Wissenschaftlern aufgebaut worden.

Die Patente aus dem Jahr 1941, angemeldet vom Oberkommando des Heeres, galten bis vor kurzem als verschwunden. Im Rahmen der Recherchen von Gaby Weber tauchten sie jetzt wieder auf.

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Veröffentlicht am: 18. Dezember 2018

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