KenFM im Gespräch mit: Jochen Scholz | KenFM.de

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16-06-19 01:36:00,

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Jochen Scholz ist ehemaliger Bundeswehroffizier der Luftwaffe. Bis zum Jahr 2000 war er unter anderem 12 Jahre lang in multinationalen NATO-Gremien sowie sechs Jahre lang im Bundesministerium der Verteidigung tätig. Nachdem sich die rot-grüne Regierung unter Gerhard Schröder 1999 an der völkerrechtswidrigen Bombardierung Jugoslawiens beteiligte, trat Scholz aus seiner damaligen Partei, der SPD, aus.

Scholz kennt die Bundeswehr noch aus Zeiten, als diese noch nicht zum alleinigen Spielball transatlantischer Interessen mutiert war. Während seiner aktiven Laufbahn konnte er jedoch den Wandel seines Arbeitgebers von einer Landesverteidigungsarmee zu einer „Out-of-area-Armee“ aus nächster Nähe mitverfolgen.

Heute wie damals vertritt Scholz die Ansicht, dass eine Armee nicht dazu da sei, Interessen außerhalb des eigenen Landes durchzusetzen, sondern um das eigene Territorium zu schützen. Aus diesem Grund verweist er auch immer wieder auf Paragraph 7 des Soldatengesetzes, der da lautet: „Der Soldat hat die Pflicht, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen.“

Wenn jedoch das Völkerrecht, das über dem deutschen Recht steht, in diesem Land nicht mehr respektiert und verteidigt, sondern mit Füßen getreten wird, dann sind das Zustände, die nicht länger hinnehmbar sind.

Scholz betreibt daher mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln wertvolle Aufklärungsarbeit. Im Interview mit KenFM liefert der unermüdliche Pensionär mitreißende Einblicke in eine bewegte berufliche Laufbahn und zeigt sich als mutiger Kämpfer für eine wirklich humanitäre deutsche Außenpolitik. Wir hoffen sehr, dass seine Arbeit bei den Bundeswehrsoldaten sowie einigen seiner ehemaligen Kollegen auf offene Ohren stößt.

Inhaltsübersicht:

0:01:23 Bundeswehr früher und heute

0:18:00 Die Bundeswehr, eine Söldner-Armee?

0:29:40 Krieg mit Rot-Gün 1999, und die deutsche Presse ist dabei

0:38:57 Völkerrechtsbruch ohne Straftäter – Geopolitik aus Washington

0:53:48 NATO und Warschauer Pakt

1:05:22 Der erste NATO-Bündnisfall im Jahr 2001

1:16:10 Zusammenarbeit mit Russland und China?

1:26:43 Geopolitik gegen den Iran

1:36:24 Statt NATO,

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KenFM am Set: Pascal Luig zu Stopp Air Base Ramstein 2019 | KenFM.de

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15-06-19 08:39:00,

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„Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen!“

Wer diesen Satz ernst nimmt, für den ist die US Air Base Ramstein schwer erträglich. Ramstein liegt in Rheinland-Pfalz und ist die wichtigste Militäranlage der US-Streitkräfte außerhalb der USA überhaupt.

Von Ramstein aus werden nicht nur sämtliche Drohnen-Einsätze des Pentagons koordiniert, Ramstein ist auch die logistische Drehscheibe, für alle Kriegseinsätze in Middle East. Ohne Ramstein wären die völkerrechtswidrigen Angriffskriege der USA oder die permanente Menschenjagd via Killer-Drohnen nicht möglich.

Die Bundesregierung weiß von alledem, macht aber seit Jahren bewusst auf naiv. Sie will nichts wissen. Sie will nicht von der Möglichkeit Gebrauch machen, den Standort Ramstein zu kündigen. Juristisch wäre das kein Problem und die wiedervereinigte Bundesrepublik würde endlich einen überzeugenden Beitrag zum Frieden auf diesem Globus leisten.

Woran hapert es? Hier kann man nur spekulieren. Offensichtlich fehlt unseren Volksvertretern der Mut, Washington die Stirn zu bieten. Oder man hat gelernt zu kriechen, wenn man politische Karriere machen möchte. Unsere Regierung ist damit Teil des Problems. Man hat im Kanzleramt offensichtlich kein Problem damit, wenn der große Bruder jeden Tag mittels Ramstein Menschen ermordet, Kriegsverbrechen begeht und das Völkerrecht mit Füssen tritt. Sind die Urteile von Nürnberg den Damen und Herren in Berlin wirklich kein Begriff?

Was können WIR, die Bürger, tun?

WIR können Teil der Friedensbewegung werden und vom 23. bis 30. Juni 2019 nach Ramstein fahren, um dort das Friedenscamp zu besuchen.

WIR können mit der Abschlussdemonstration vor den Toren der US Air Base unseren Protest ausdrücken.

WIR können Gesicht zeigen.

WIR können beweisen, dass wir nicht nur im Internet für den Frieden einstehen, sondern dass wir auch bereit sind, für unsere Überzeugung auf die Straße zu gehen.

Das alles können WIR tun.

WIR sind das Volk.

WIR haben die Macht. Alles, was WIR tun müssen ist, ähnlich wie damals bei der Anti-AKW-Bewegung, Hartnäckigkeit zu beweisen.

Der Militärisch-Industrielle-Medien-Komplex organisiert seit Jahren Kriege rund um den Globus. Er tut das konsequent und an allen Fronten.

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Die Macht um Acht (28) | KenFM.de

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12-06-19 08:41:00,

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Tagesschau säuselt!

Von Substanz keine Spur.

„Menschen warten viel zu lange auf Frieden“, zitiert die Tagesschau Außenminister Heiko Maas und verbirgt hinter diesem Säusel-Ton die harten Fakten. Denn die ukrainische Regierung, die der Herr Außenminister besucht hatte, will immer noch nicht das Minsker Abkommen erfüllen, das sie selbst unterzeichnet hat. Auch an das Abkommen, das den Zugang zum Asowschen Meer durch die Straße von Kertsch regelt, hatte die ukrainische Regierung nicht eingehalten. Deshalb sind ein paar ukrainische Matrosen inhaftiert, deren Freilassung von Maas gefordert wurde. Aber mit den harten völkerrechtlichen Fakten will sich die Tagesschau nicht aufhalten, da zwitschert sie lieber von Freiheit.

Auch die andauernden SPD-Trauerspiele, der unansehnliche Tod der alten sozialdemokratischen Partei findet bei der Tagesschau keine saubere Berichterstattung: Statt über Inhalte schwätzt die wichtigste deutsche Nachrichtensendung lieber über das permanente Personalkarussell der SPD. Von der Agenda 2010, dem Abbau sozialer Gerechtigkeit in Programm und Handeln der SPD, kein Wort. Obwohl wirklich jeder weiß, dass es die Änderung der SPD-Inhalte waren, die deren Absturz in der Wählergunst verursacht haben. Wer das verschweigt, bringt keine Nachrichten, der zwitschert dummes Zeug in den Äther und durch die Kabel.

Einen Höhepunkt leistete sich die ARD-Redaktion mit dieser Überschrift: „75 Jahre D-Day – Ein Geschenk der Geschichte“. Statt Gebrauchslyrik abzuliefern, hätte die Tagesschau Nachrichten bringen müssen. Zwar wurde von den Feiern zum D-Day berichtet, aber dass von den vier Alliierten der Anti-Hitlerkoalition nur drei in Portsmouth, dem Ort von dem aus die Invasion in die Normandie damals gestartet war, anwesend waren, erwähnt die Tagesschau nicht: Die Russen waren nicht eingeladen. Obwohl sie in den großen Schlachten rund um Moskau und am Kursker Bogen mit riesigen Verlusten den Erfolg der „zweiten“ Front erst ermöglicht hatten.

Zwar mochte die Tagesschau noch berichten, dass die deutsche Bundeskanzlerin als neue vierte Alliierte in England auftrat, aber Zusammenhänge wollte sie mal wieder nicht vermitteln. Weder stellte die ARD die Frage, warum denn die Russen nicht eingeladen wurden, noch mochte sie die echten deutschen Alliierten gegen Hitler, den deutschen Widerstand, erwähnen. Zwar war der nur klein und sicher nicht entscheidend für den Sieg gegen die Nazis,

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KenFM im Gespräch mit: Franz Alt (“Lust auf Zukunft”) | KenFM.de

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09-06-19 07:21:00,

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Dr. Franz Alt ist ein journalistisches Urgestein. 20 Jahre lang moderierte er beim SWR das Politmagazin „Report“ und baute im selben Sender die erste Zukunftsredaktion der ARD auf.

Das Thema Zukunft sollte ihn bis heute nicht mehr loslassen. Franz Alts aktuelles Buch heißt „Lust auf Zukunft: Wie unsere Gesellschaft die Wende schaffen wird“ und handelt von den großen Herausforderungen, die der Mensch jetzt bewältigen muss. Dabei stehen insbesondere der Klimawandel und die an ihn gekoppelte Energiewende im Vordergrund. Als Verfechter der Solarenergie, setzt sich Alt mit unermüdlichem Einsatz dafür ein, dass Deutschland den Weg zu seiner längst verloren gegangenen Vorreiterrolle beim Klimaschutz zurückfindet. Dass hierzulande auf diesem Weg „die Lichter ausgehen würden“, hält er für einen längst widerlegten Mythos. „Frieden durch Sonne, statt Krieg um Öl“ ist stattdessen sein Motto, das sich wie ein roter Faden durch die vergangenen Jahrzehnte seiner Tätigkeit zieht.

Mit dieser langjährigen Einstellung ist Alt zweifellos ein Pionier auf dem Gebiet des lösungsorientierten Journalismus. Und genau um diese Art Journalismus geht es auch bei KenFM.

Dies haben wir zum Anlass genommen, ihn zu einem kritischen Gespräch über den Status Quo unserer Gesellschaft und den Herausforderungen der Zukunft in unser Studio nach Berlin einzuladen.

Wir konnten feststellen: Mit seinen 80 Jahren kommt unser Gast alles andere als „alt“ daher.

Inhaltsübersicht:

0:07:53 Der Energiemix in Deutschland

0:19:01 Solarstrom ist Sozialstrom

0:27:40 Mobilität, verschmutzte Luft und Diesel-Motoren

0:33:09 Stromsicherheit durch Atomkraftwerke?

0:38:48 Der Klimawandel und der Einfluss des Menschen

0:48:11 Fleischkonsum und Energieverbrauch

0:54:36 Arbeit, Bildung und künstliche Intelligenz

1:04:43 Finanzkapitalismus und Ungleichheit

1:14:09 Du sollst nicht töten

1:21:54 Forderungen an die Leser

1:26:36 Zukunft Holzbau und ökologischer Landbau

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KenFM im Gespräch mit: Norbert Häring (“Schönes neues Geld”) | KenFM.de

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06-06-19 06:19:00,

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Schöne neue Welt…schönes neues Geld! Im digitalen Zeitalter soll künftig nur noch bargeldlos bezahlt werden! Warum? Bargeld ist teuer, umständlich, schmutzig und geldwäscheanfällig. Es ist schlicht und ergreifend „so yesterday“. Höchste Zeit also, uns von diesem Elend zu lösen.

Glücklicherweise haben wir unseren Erlöser schon gefunden. Die „Better than cash alliance“ hat sich, in bis dahin unbekannter Selbstlosigkeit, dazu bereiterklärt, der Welt endlich den langersehnten Weg zur „finanziellen Inklusion“ zu weisen. Inklusion ist toll. Und „better than cash“ ist digitales Bezahlen ja schon irgendwie. Voll praktisch.

Bei aller Euphorie bleiben dennoch einige Fragen offen: Ist es wirklich Zufall, dass Großkonzerne wie Amazon, Microsoft, MasterCard und Co alle beim Thema Bargeld ihren Altruismus ausleben? Ist das Ende des Bargelds wirklich gleichbedeutend mit dem Ende der Geldwäsche? Und gibt es bei der ganzen Sache nicht vielleicht doch einen verdeckten Preis?

KenFM hat sich mit dem renommierten Ökonomen und Wirtschaftsjournalisten Norbert Häring über diese Fragen unterhalten. Die Partylaune ist uns dabei, ehrlich gesagt, ziemlich schnell vergangen. Die grenzüberschreitende Zurückdrängung des Bargeldes bringt Folgen mit sich, denen sich die wenigsten von uns heute bewusst sind. Sie bergen das Potenzial, die orwellsche Dystopie noch bei weitem zu übersteigen.

„Bargeld ist Freiheit“, sagt Häring. In diesem Interview erklärt er uns, warum wir uns diese Freiheit auf keinen Fall nehmen lassen sollten.

Inhaltsübersicht:

0:06:04 Bargeldabschaffung in Indien

0:17:06 Die „Besser-als-Bargeld-Allianz“

0:23:35 Argumente gegen Bargeld

0:33:27 Totalüberwachung – wer merkt das eigentlich?

0:42:00 Personalausweise von Kreditkartenanbietern

0:54:45 Biometrische Erfassung und Verhaltenskontrolle

1:09:30 Parteien gegen Bargeldabschaffung

1:11:30 Rundfunkbeitrag in bar bezahlen

1:17:01 Das Finanzsystem – eine Waffe, die auf jeden gerichtet ist

1:27:40 Bargeld – der einzige Weg, dem System zu entkommen

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Die Macht um Acht (27) | KenFM.de

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30-05-19 10:11:00,

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Der Lachsack: Neu bei der Macht-Um-Acht!

Tagesschau ist nicht zum Lachen, Gellermann setzt Sack ein.

In ihrem regelmäßigen Rückblick schaut die „Tagesschau“ diesmal auf den Bomben-Angriff der NATO gegen die Republik Jugoslawien und das Völkerrecht zurück. Tatsächlich wagt sie sogar, sich selbst mit einer fatalen Äußerung des damaligen Kanzlers Gerhard Schröder zu zitieren: Die Doppelstrategie von Bomben und Verhandeln zeige in Belgrad Wirkung. Kein Wort davon, dass der öffentlich-rechtliche Sender damals alle Lügen der Bundesregierung als Wahrheit verkauft hat. Vom erfundenen „Hufeisenplan“ des Verteidigungsministers Rudolf Scharping zur Vertreibung der Kosovo-Albaner bis zum widerlichen, verlogenen Vergleich des Außenministers Fischer der jugoslawischen Konflikte mit dem Massenmord in Auschwitz, um den Angriff der NATO zu legitimieren. Von der „Tagesschau“ kein Wort der nachträglichen Entschuldigung, keine späte Korrektur. Die Redaktion gibt alles einfach noch mal wieder: eins-zu-eins. Sie setzt ihre Kriegspropaganda eisern fort.

Auch am Vorabend eines möglichen Krieges mit dem Iran, der Erweiterung der völkerrechtswidrigen USA-Sanktionen durch einen Flugzeugträger und Bomberstaffeln, liefert die Hamburger Redaktion erneut Propaganda statt Information: Der Iran sei ein Unruhestifter, der Iran wolle seinen Einflussbereich ausdehnen, darf Volker Schwenck vom ARD-Hauptstadtstudio ohne jeden Beweis behaupten. Wie damals in Vorbereitung des Jugoslawienkrieges werden mal eben Verdächtigungen gestreut. Irgendwas wird schon hängen bleiben. Und wenn es dann zum Krieg kommen sollte: Die Redaktion der ARD wird ihre schmutzigen Nachrichtenhände in Unschuld waschen. Denn die Redakteure ziehen ja nicht selbst in den Krieg.

Irgendwas wird schon hängen bleiben: „Erneut Giftgas-Angriff in Syrien?“, trompetet die Tagesschau-Redaktion. Das Fragezeichen dient nur der Absicherung, denn natürlich gibt es keinen Beleg für die Verdächtigung. Selbst die „Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte“ – sonst immer gern Kronzeuge der ARD – hat nach eigenen Angaben keinerlei Hinweise auf einen neuen Chemiewaffen-Angriff der Regierungstruppen. Und trotzdem wird die Fake-Nachricht weiter verdichtet: „US-Präsident Donald Trump und seine Regierung hatten Assad in der Vergangenheit bereits mehrfach für den Fall eines Einsatzes von Chemiewaffen mit schwerwiegenden Konsequenzen gedroht“. Na, dann wird wohl etwas dran sein, wenn der wichtige Mann droht und auch von Chemiewaffen redet. So macht man zwar keine echten Nachrichten, aber immer und immer wieder gern Propaganda.

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Das Grundgesetz-Kabarett | KenFM.de

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27-05-19 12:15:00,

Kaffe-Klatsch beim Bundespräsidenten.

Von Uli Gellermann.

Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich, behauptet der Artikel 3 des Grundgesetzes für die deutsche Republik. Und schon hier wäre der Einsatz einer Lachkonserve geboten. Bekannt sind die Lachmaschinen aus den diversen Sitcoms, den TV-Komödien, bei denen die elektronischen Lachsäcke das Publikum ersetzen müssen: HA, HA, HA, HA! Doch auch das durchaus ernsthafte Grundgesetz sollte bei einer öffentlichen Lesung unbedingt mit einem Lachsack begleitet werden: Gut gemeint der Artikel 3, aber wir alle wären gleich? Geh doch mal ohne Star-Anwaltsfirma vor ein Gericht, am besten noch gegen ein Konzern. Und Du wirst feststellen, dass der viel, viel gleicher ist als Du. Zum bitteren Lachen ist auch dieser: Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen steht im Artikel 14, HA, HA, HA, HA! Der Milliardär auf der Charity-Party hebt sein Glas und sagt: „Zum Wohl!“ das war es dann mit der Allgemeinheit. Sein Eigentum ist seins, und Deins gibt es gar nicht. Prost. Und dann noch dieser: Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zulässig. Da sagen doch die paar Fettaugen auf der Suppe der Allgemeinheit: Wohlsein! Und der Lachsack muss ran, denn sonst lacht wirklich keiner mehr. Sind sie schon enteignet, die Wohnungskonzerne, die am Elend der Mieter schuld sind? Sind sie schon enteignet, die Rüstungskonzerne, die sich am Verrecken vieler Menschen dumm und dämlich verdienen?

Gut ist auch folgender: Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. HA, HA, HA, HA! HA, HA, HA, HA! Der Witz hat nun wirklich Ausgang. Der Dichter Brecht stellte zu diesem Artikel im Gesetz die Frage „Aber wo geht sie hin?“ Und wir alle wissen die Antworten: In die Hinterzimmer, in die Kneipen der Lobbyisten, in die Vorstands-Sitzungen der Aktiengesellschaften, hinter die Schreibtische der Mediengewaltigen, in die Fachausschüsse der Europäischen Union. Das Volk jedenfalls geht leer aus, wenn es um die Macht geht. Im selben Artikel 20 des Grundgesetzes wird auch behauptet, dass die Bundesrepublik ein sozialer Staat sei. Da geht dem Lachsack die Puste aus, da schweigt die Comedy-Maschine. Da könnten die Obdachlosen ein garstiges Lied zu singen. Da pfeift der Hartz Vierer aus dem letzten Loch. Und die Reichen pfeifen einfach drauf.

Die meisten Medien wissen natürlich um den Widerspruch zwischen geschriebener Verfassung und Verfassungswirklichkeit.

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Der Impfzwang | KenFM.de

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26-05-19 06:45:00,

Mit der geplanten Impfpflicht will der Staat massive Eingriffe in unser Recht auf Selbstbestimmung wieder salonfähig machen.

Von Jörg Wichmann.

Hinweis zum Rubikon-Beitrag: Der nachfolgende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Rainer Mausfeld aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt KenFM diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!

Fast täglich lesen wir Kommentare zum Thema Masern und Impfen in allen Medien. Die angeblich verbreitete „Impfmüdigkeit“ habe Schuld an der weltweiten Verbreitung der Masern und gefährde in rapide zunehmendem Maße unsere Kinder.

Dabei hat nach Auskunft des Robert-Koch-Instituts (1) die Impfquote in Deutschland seit der Jahrtausendwende kontinuierlich zugenommen und lag für die Erstimpfung schon 2015 deutlich über den von der WHO geforderten 95 Prozent. Und die Zahl der Erkrankungen schwankt auf einem deutlich niedrigeren Niveau als zu Jahrtausendbeginn. Die zitierte Vermehrfachung der Fälle von einem Jahr auf das nächste, zum Beispiel von 2016 auf 2017 beruht darauf, dass auf Jahre mit vielen Masern-Fällen immer welche mit wenigen folgen. Todesfälle gab es im vergangenen Jahr keine. — Also kein Grund zur Sorge eigentlich, wenn wir den offiziellen Zahlen des Robert-Koch-Institutes (1, 4) vertrauen.

Doch immer wenn in einer Krisenlage — Klimakatastrophe, globale Umweltschäden, drohende Kriegsgefahren — nicht die offenkundigen Probleme angegangen werden, sondern auf konstruierten Nebenschauplätzen Stimmung gegen kleine und unbedeutende Minderheiten gemacht wird, und wenn dies konzertiert von staatlichen Stellen und der Mainstream-Presse gleichzeitig erfolgt, sollten wir als Bevölkerung aufhorchen und wachsam sein. Worum geht es eigentlich?

Aktuell werden zwei politische Vorstöße zur Aufhebung des persönlichen Selbstbestimmungsrechts der deutschen Bürger in die Diskussion gebracht: Einführung von Zwangsimpfungen und die doppelte Widerspruchslösung bei der Organspende (2).

Es geht mir hier nicht vornehmlich um die medizinische Richtigkeit der mit diesen Vorstößen verbundenen Behauptungen, sondern vor allem um die menschliche, ethische und sozialpolitische Haltung, die diese Ansätze miteinander verbindet. In das Muster passt weiterhin, dass auch die Früherkennung von Erbschäden im Embryo stärker gefördert werden soll, um solche Föten abtreiben zu können.

Hierbei geht es eindeutig um die Perfektionierung des Menschen,

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KenFM im Gespräch mit: Arnold Hottinger (Teil 1) | KenFM.de

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21-05-19 08:14:00,

Der Nahost-Experte und frühere NZZ-Korrespondent Arnold Hottinger ist in der Nacht zum Dienstag, den 21. Mai 2019, an den Folgen einer vor vier Monaten schlecht verlaufenen und abgebrochenen Herzoperation in Zug (Schweiz) im Alter von 92 Jahren verstorben.

Hottinger war einer der angesehensten Nahost-Kenner. Er sprach neben Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch auch sieben arabische Dialekte. Über Jahrzehnte reiste er durch alle arabischen und islamischen Länder und verfasste mehrere Bücher, seine Texte sind mehrfach preisgekrönt.

Anlässlich seines Todes möchten wir auf ein Interview hinweisen, das KenFM Ende 2013 mit ihm geführt hat.

Anmoderation zum Interview:

Arnold Hottinger ist der Prototyp des Reporters und Auslandskorrespondenten, und fing vor über 50 Jahren an, für die Neue Zürcher Zeitung aus dem Nahen und Mittleren Osten zu berichten.

Er war für mehrere Jahrzehnte DER Auslandskorrespondent der NZZ und parallel dazu für das Schweizer Radio DRS tätig. Er ist einer der letzten Vollprofis auf seinem Gebiet.

Inzwischen ist er 87 Jahre alt und verbringt immer noch täglich einige Stunden im Internet, um sich hier ein Bild vor allem über die komplexe Lage nahen Osten zu verschaffen. Im Anschluss publiziert er auf www.journal21.ch Analysen, die man zu den fundiertesten aus der gesamten Region zählen kann.

Anders als heute üblich hat Hottinger ein Land, bevor er auch nur eine Zeile darüber schrieb, es zuvor bereist und erkundet. Zu Fuß, oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Hottinger spricht die meisten Sprachen der Länder, aus denen er berichtete und zu denen er auch zahlreiche Bücher publizierte. Hottinger ist ein wahrhafter Islam-Experte und hat einen deutlich neutraleren Blick auf die Region als deutsche Berichterstatter. Schon Kanzler Adenauer sagte seinerzeit, er erführe durch Hottingers Berichte mehr aus der Region, als durch seinen gesamten diplomatischen Stab.

Es gibt kein deutsches Pendant für Arnold Hottinger. Peter Scholl-Latour zum Beispiel wäre bestenfalls ein passabler Ersatz. Ist aber in seinen Recherchen eingeschränkt, da er kein Arabisch spricht.

Wir trafen den nicht unter Arbeitslosigkeit leidenden Arnold Hottinger, um mit ihm über sein Lebenswerk und seinen Blick auf die aktuellen Entwicklungen im Nahen und Mittleren Osten zu sprechen.

Es entstand eine umfassende Analyse über eine Region,

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KenFM im Gespräch mit: Ullrich Mies („Der Tiefe Staat schlägt zu”) | KenFM.de

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20-05-19 07:53:00,

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Der Mensch will frei sein. Das ist keine Entscheidung, die er erst fällen muss. Sie ist von Natur aus in ihm angelegt.

Menschen diese Freiheit vorzuenthalten, führt zu natürlichem Widerstand und der lässt sich nur kontrollieren, wenn mit System vorgegangen wird. Die entscheidende Komponente lautet dabei: ANGST.

Hat der Mensch Angst, ist er bereit, zumindest zeitweise, auf seine ihm mit der Geburt zustehende Freiheit zu verzichten. Von daher liegt es auf der Hand, dass jedes System, in dem nur wenige Menschen über die Masse herrschen wollen, nicht daran interessiert sein kann, einen Zeitgeist zu fördern, der ohne Angst auskommt.

Im Gegenteil, auch die sogenannte moderne und aufgeklärte Gesellschaft, die Zivilisation, der Staat, haben aufgrund ihrer Pyramiden-Struktur ein vitales Interesse daran, Menschen in der Masse permanent in Angst zu halten. Nur so kann die Spitze der Pyramide, sprich die selbst ernannte Elite, sich chronisch und ohne jeden Skrupel bereichern. Und nur darum geht es unter dem Strich. Eine immer überschaubarere Gruppe von Personen steht über dem Gesetz und hat mit dem Tiefen Staat, einer gesichtslosen Bürokratie, ein global agierendes Modell des Apartheidstaates installiert. Geld regiert die Welt und wo Demokratie draufsteht, ist in Wahrheit Eliten-Diktatur drin.

Ullrich Mies gelingt in seinem neuen Buch „Der Tiefe Staat schlägt zu: Wie die westliche Welt Krisen erzeugt und Kriege vorbereitet“ das herzustellen, was man Transparenz nennt. Zusammen mit 16 Autoren zeigt er dezidiert auf, mit welch plumpen Methoden der sogenannte „Westen“ permanent Krisen produziert und Feindbilder konstruiert, um sich noch schamloser als bisher an den Ressourcen der Welt zu vergreifen.

Der Feind, so wird im Buch dann klar, befindet sich aber nicht nur in jenen Ländern, die vom Westen ins Fadenkreuz genommen werden. Wer als Teil des Westens dann die verbrecherischen Machenschaften der eigenen Eliten benennt, gerät ebenfalls ins Visier dieser Oligarchen-Clique.

Wir leben in autoritären Strukturen, die wie Krebs wuchern. Pressefreiheit oder eine vom Staat unabhängige Justiz sind nur simuliert. Auch bei uns im „Goldenen Westen“.

Es wird Zeit, dass wir, die Massen, das Regime der Reichen endlich auf dem Müllhaufen der Geschichte entsorgen,

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KenFM im Gespräch mit: Hans-Joachim Maaz (“Die Liebesfalle”) | KenFM.de

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17-05-19 06:51:00,

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Der Psychotherapeut und Psychiater Hans-Joachim Maaz ist ein Mann, dessen Beruf sein Leben im Innersten bestimmt.

Maaz macht aufmerksam auf die Bedeutung unserer frühkindlichen Erfahrungen für das Erwachsenleben eines jeden Einzelnen. Werden wir seelisch oder körperlich krank, können wir dies als eine Chance verstehen, über das eigene Leben zu reflektieren und das einst Verdrängte wieder in unser Bewusstsein zu holen. Dieser Prozess ist schwierig, weil die gemachten und verdrängten Erfahrungen so häufig extrem schmerzhaft waren. Nicht selten zu schmerzhaft, um sie im eigenen Bewusstsein noch einmal aufleben zu lassen.

Die Rolle der Eltern im Leben eines Menschen, hinterfragt Maaz stets kritisch, denn sowohl seine persönlichen Erfahrungen als auch diese mit seinen Patienten sprechen eine eindeutige Sprache: Die Probleme im Jetzt lassen sich in aller Regel zurückführen auf die Verbindung zu Mutter und Vater in der Vergangenheit.

Ziel der Therapie nach Maaz ist immer das tiefere Verständnis zum eigenen „Ich“. Denn auf die scheinbar so einfache Frage „Wer bist Du?“, können nur die Wenigsten eine stimmige, selbst-bewusste (im wahrsten Sinne des Wortes) Antwort geben. Stattdessen zeichnet sich zumeist ein hohes Maß der Selbstentfremdung in den Schilderungen über Mutter und Vater ab.

Entfremdung ist nach Maaz die „Pest unserer Zeit“. Sie ist die Grundlage für den Mangel an eigener Identität und die Konstruktion des Ichs über Identifikation. Identifikation jedoch kann Identität nicht ersetzen. Identifikation lässt sich als ein Hilfskonstrukt verstehen, das den Verlust der Identität kaschieren soll. Dieser Verlust ist extrem schmerzhaft für jedes Individuum und muss daher maximal verdrängt werden. Die Folge dieser Verdrängung ist der Gefühlstau. Erst, wenn dieser Stau der Gefühle aufgelöst wird, kann das Individuum zur heilenden Selbsterkenntnis kommen.

Auch politische Auseinandersetzungen, die heute auf der Straße oder im Parlament ausgetragen werden, sind sinnbildhaft Symptom eines gesellschaftlichen Gefühlsstaus.

Ein weiteres Merkmal frühkindlicher Beziehungsstörung, ist ein Leben in Projektionen, die den erlittenen Identitätsverlust unfühlbar machen sollen. Projektionen und Identifikationen hängen hierbei eng zusammen: Nur wer den eigenen Schmerz in Außenkonstruktionen projiziert, z.B. über Feindbilder politischer Gegner, versetzt sich unbewusst in die Lage einen Teil von sich selbst spürbar werden zu lassen.

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KenFM im Gespräch mit: Lothar Hirneise (“Chemotherapie heilt Krebs und die Erde ist eine Scheibe”) | KenFM.de

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14-05-19 09:16:00,

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Jahr für Jahr erkranken in Deutschland mehr als 500.000 Menschen an Krebs. Täglich sind es etwa 700 Menschen die hierzulande an den Folgen einer Zivilisationskrankheit sterben, die inzwischen bis auf Platz 2 der häufigsten natürlichen Todesursachen vorgerückt ist.

Wie konnte das passieren?

Diese Frage haben wir Lothar Hirneise gestellt. Hirneise ist ein ehemaliger Krankenpfleger, der überdies eine Ausbildung zum Psychoanalytiker absolviert hat. Die Erkrankung eines guten Freundes machte ihn vor über 20 Jahren schmerzlichst auf das Thema Krebs aufmerksam, ein Thema, was ihn seither nicht mehr loslassen sollte. Er stieg aus seinem alten Job aus und reiste um die ganze Welt, um Antworten auf jene Fragen zu finden, die ihm die Schulmedizin nicht beantworten konnte.

Es verwundert nicht, dass Hirneises Antwort auf die oben genannte Frage in den Ohren der Schulmedizin zunächst recht unkonventionell anmutet. Seiner Auffassung nach, ist ein Krebstumor nichts Böses. Im Gegenteil: Er sieht den Tumor als ein Selbstheilungsinstrument des Körpers, als das Symptom einer Erkrankung, jedoch nicht als die Krankheit selbst.

Wenn das stimmt, dann befindet sich die Schulmedizin mit ihrer Art und Weise mit dem Tumor umzugehen in einer Sackgasse. Ihr Versuch mit Bestrahlung und Chemotherapie den Tumor zu beseitigen, würde dem Versuch mit Bomben und Raketen den Krieg zu beseitigen, gleichkommen.

Und tatsächlich ist laut Hirneise ein Tumor in den häufigsten Fällen genau das: Ein Hinweis auf einen inneren Krieg.

Wie man diesen beseitigt und wie Hirneise in seinem Zentrum für alternative Krebstherapie von der Schulmedizin aufgegebene Patienten wieder zur Gesundheit verholfen hat, sind Themen einer neuen Ausgabe von KenFM im Gespräch, die jeden, ganz unabhängig des eigenen Vertrauenslevels in die Schulmedizin, zumindest nachdenklich machen wird.

Inhaltsübersicht:

0:13:06 Eine andere Haltung zu Krebs und die Reaktion der Fachleute

0:19:09 Was ist Krebs?

0:28:45 Tumore, Warnsignale des Körpers – die Mutations-Theorie

0:41:10 Mitochondrien

0:55:45 Krebs ist ein Geschäft

1:02:40 Krebs dank Krebsuntersuchungen

1:19:05 Unglaubwürdige alternative Medizin – es kommt drauf an,

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Die Neue Seidenstraße | KenFM.de

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29-04-19 06:32:00,

Das größte Wachstumsprojekt der neueren Geschichte, das Deutschland verschlafen hat.

Von Wolfgang Bittner.

Namhafte Wirtschaftsanalysten beklagten schon vor mehreren Jahren, dass sich die deutsche Wirtschaft nicht an dem „größten Wachstumsprojekt der neueren Geschichte“ beteiligte: nämlich an dem Bau der Neuen Seidenstraße, auch One Belt, One Road (OBOR) oder Belt and Road Initiative (BRI) genannt.(1) Das hat jedoch erst mit großer Verzögerung in die Berliner Politik Eingang gefunden, nachdem sich die Mitglieder der Shanghai-Cooperation im Juni 2018 in Qingdao (China) getroffen und sich Ihrer Zusammenarbeit versichert haben, insbesondere Wladimir Putin und Xi Jinping. Worum geht es dabei?

Peking und Moskau planen im Rahmen der 2001 gegründeten Shanghai-Cooperation unter Einbeziehung der übrigen BRICS-Länder und weiterer Staaten den Aufbau eines interkontinentalen Infrastruktur-Netzes von China über Wladiwostok und Sibirien bis Moskau und Westeuropa, an das auch Indien, Afrika und der arabische Raum angeschlossen sind.(2) Dazu gehört die verkehrsmäßige und wirtschaftliche Erschließung bisher peripherer Regionen mit ihren Ressourcen.

Gelingt dies, würde unabhängig von den Flugzeugträgern der USA ein gigantischer Binnenmarkt auf der größten zusammenhängenden Landfläche der Welt entstehen, und zwar mit der Folge, dass die Vereinigten Staaten nur noch eine übermäßig hochgerüstete Regionalmacht zwischen Pazifik und Atlantik wären. Von China wurden für dieses Vorhaben, das auch den Ausbau der ursprünglichen Seidenstraße umfasst, mehr als 1.000 Milliarden Dollar zur Verfügung gestellt.

Die USA versuchen, dieses Neue Seidenstraße-Projekt mit allen Mitteln zu hintertreiben, unter anderem durch die allein dem eignen Vorteil dienende Abspaltung Westeuropas von Russland sowie durch die Entziehung von Wirtschaftskraft. Die Sanktionen, unter denen die deutsche Wirtschaft besonders leidet, sind eine von zahlreichen Maßnahmen.

Demgegenüber schlug Italien selbstbewusst einen eigenen Weg ein, indem es als erstes Mitglied der führenden sieben Industriestaaten aus dem von den USA vorgegebenen Boykott des Projekts ausgescherte. Am 23.3.2019 unterzeichneten der italienische Ministerpräsident Giuseppe Conte und der chinesische Präsident Xi Jinping einen Vertrag über die Beteiligung Italiens an dem „Infrastruktur- und Handelsprojekt Neue Seidenstraße“.(3) Einwendungen dagegen erhob im Sinne der USA unverzüglich Außenminister Heiko Maas. Mit scharfen Worten kritisierte er den Alleingang Italiens. China verfolge die eigenen wirtschaftlichen Interessen „global beinhart“, so Maas, und das könne für Italien bald zu einem „bitteren Beigeschmack“ führen.(4)

Außenminister Maas wird sich umorientieren müssen.

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Die Klima-Religion | KenFM.de

die-klima-religion-kenfm.de

17-04-19 09:51:00,

Im Namen der Wissenschaft führen Verfechter der Mehrheitsmeinung zum Klimawandel einen Glaubenskrieg gegen Abweichler.

„Klimaskeptiker“ werden derzeit wie Holocaust-Leugner abgekanzelt; ihnen droht Exkommunikation aus der wissenschaftlichen Gemeinde. Ist ein solch rigides Vorgehen berechtigt? Gab es Klimaschwankungen schon vor der Ära des Menschen? Stehen hinter der herrschenden Lehrmeinung auch Profitinteressen? Und verschwinden andere Umweltbelange hinter der Fokussierung auf die Klimaerwärmung? Solche Fragen sind nicht einfach zu beantworten, man sollte sie aber stellen dürfen. Es spricht sehr viel für die Mehrheits-Meinung, wonach der Klimawandel menschengemacht und brandgefährlich ist. Aber es ist alles andere als wissenschaftlich, die Diskussion über alternative Deutungen abzuwürgen. Wir müssen nicht unbedingt für die Auffassung der Klimaskeptiker eintreten; wohl aber sollten wir ihr Recht verteidigen, diese öffentlich äußern zu dürfen.

Von Aaron Rosenbaum.

Mit der Begründung, den Klimawandel zu stoppen und damit die Erde zu retten, wird von Politikern, Wissenschaftlern und dem Papst der menschengemachte Klimawandel zu einem Dogma erhoben, das niemand bezweifeln darf. Wissenschaftliche Kreise haben um den Klimawandel eine Diktatur errichtet, die rigoros gegen alle Skeptiker vorgeht. Hinter dieser Diskussion über den Klimawandel verbirgt sich eine materialistische Religion, die Mutter Erde und unsere Natur als Gott sieht, genannt Pantheismus.

Der Klimawandel wird von zwei verschiedenen Gruppen interpretiert, die eine sieht den Klimawandel durch den Menschen verursacht, die andere hält dagegen, dass es schon immer einen Klimawandel ohne menschlichen Einfluss gegeben hat. Beide Standpunkte sind von wirtschaftlichen und politischen Interessen beeinflusst.

In der aktuellen Klimawandel-Diskussion geht es kurz gesagt um die stetige menschlich verursachte Erderwärmung bedingt durch klimaschädliche Treibhausgase, im Besonderen durch Kohlendioxid (CO2). Als Folge des Klimawandels wird von schmelzenden Polkappen, steigendem Meeresspiegel, extremen Wetterereignissen, zunehmenden Niederschlägen, extremen Hitzewellen und Dürren gesprochen. Forscht man nach dem Ursprung der Klimawandeldiskussion, so wird man bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts zurückgeführt und von dort bis in die späten 1990er Jahre, als sich immer mehr wissenschaftliche Publikationen diesem Thema widmeten.

Klimarat und Kyoto-Protokoll

Das 1988 von den Vereinten Nationen gegründete Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), auch Klimarat genannt, postulierte mit größter Vorsicht im zweiten Sachstandsbericht von 1996 den Einfluss der Menschen auf das Klima:

„Die Abwägung der Datenlage deutet darauf hin, dass der Mensch einen merklichen Einfluss auf das globale Klima des 20.

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Die Macht um Acht (24) | KenFM.de

die-macht-um-acht-24-kenfm.de

17-04-19 09:29:00,

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Schmutz-Zulage für Tagesschau!

Hunderttausende Euros für Intendanten

Süßer die Kassen nie klingeln: Der Tom Buhrow, Intendant des WDR, eine der ARD-Anstalten und Lieferant für die Tagesschau, steckt 33.333 Euro monatlich ein. Lutz Marmor, Intendant des NDR, der Heimat-Anstalt der Tagesschau, schleppt 348.000 Euro Jahresgehalt nach Hause. Claus Kleber zockt für die Moderation des ZDF heute-journals, auch ein öffentlich-rechtlicher Sender, 600.000 Euro im Jahr ab. Alles Gebühren-Gelder. Wenn die Damen und Herren dafür wenigstens sauber arbeiten würden. Nein. Sie verbreiten nicht selten Dreck. Dafür bekommen sie Schmutz-Zulage.

Beispiel 1: Die Tagesschau feiert den 70. Geburtstag der NATO mit der Überschrift „70 Jahre NATO – Die NATO ist unentbehrlich“. Wird die ARD für Nato-Reklame bezahlt? Ist die NATO Teil des Grundgesetzes oder der Staatsverträge der öffentlich-rechtlichen Anstalten? Um die NATO untertänigst zu feiern, behauptet die Tagesschau ein „aggressives Auftreten Russlands“. Beweise? Null. Kriegspropaganda 100 Prozent.

Beispiel 2: Im Gefolge eines NATO-Überfalls auf Libyen vor bald acht Jahren tobt dort ein blutiger Krieg. Über den Verursacher? Kein Wort in der Tagesschau. Stattdessen wird über die Rolle des Warlords General Chalifa Haftar spekuliert. Dass der Mann zur Zeit des Sturz von Muammar al-Gaddafi, Premierminister von Libyen, schon CIA-Agent war und es wahrscheinlich immer noch ist: Kein Wort. Damals, als das relativ friedliche und ziemlich wohlhabende Libyen von NATO-Truppen unter Führung der USA in den Krieg gebombt worden war, hatte die Tagesschau auch eine bemerkenswerte Schlagzeile: „Libyen an historischem Wendepunkt – Gaddafi ist tot, Libyen feiert die Freiheit“. Man klatschte dem Mord an Gaddafi Beifall. Davon kein Ton, keine Erinnerung an die üble Rolle der deutschen Medien, was aus der libyschen „Freiheit“ geworden ist? Kein Denken an Reue, Richtigstellung oder Bedauern. Stattdessen: Dreck im Gewand von Nachrichten.

Der nächste Dreck wird auf Julian Assange, den Gründer von WikiLeaks, geworfen: „Nach Festnahme in London – Was die USA an Assange interessiert“. Statt Solidarität der Journalisten der Tagesschau mit dem Enthüllungs-Journalisten Assange der Versuch, ihn als russischen Agenten zu diffamieren. Mit einem Rückgriff auf eine Meldung vom 22.08.2018: „Dealte Assange mit russischen Agenten?“. Hier ist das Fragezeichen nur ein Absicherung,

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KenFM zeigt: Heckenschütze aus Wikipedia enttart – Wer ist Feliks? | KenFM.de

kenfm-zeigt-heckenschutze-aus-wikipedia-enttart-wer-ist-feliks-kenfm.de

13-04-19 03:55:00,

Markus Fiedler und Dirk Pohlmann dürfen den mit Abstand fleißigsten Wikipedia-Manipulator „Feliks“ nun öffentlich mit seinem Klarnamen nennen. Ein Hamburger Gericht entschied damit kürzlich gegen die Täter bei Wikipedia.

Aus diesem Anlass zeigt KenFM in einer überarbeiteten Fassung die 10. Folge von Geschichten aus Wikihausen, ein Beitrag von Gruppe42.

Groteske postfaktische Inhalte aus der Wikipedia präsentiert von Markus Fiedler und Dirk Pohlmann.

„Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich …. „

Wir haben uns zur öffentlichen Enttarnung des Wikipedia-Benutzers Feliks entschieden, weil hier in dieser Sache ein klares öffentliches Interesse besteht. Besondern die Verknüpfung des realen Lebens und des anonymen Lebens des Autors Feliks zeigen einige bemerkenswerte Dinge auf.

Die zehnte Jubilumsfolge von „Geschichten aus Wikihausen“ ist also eine Art Staffelfinale mit epischer Relevanz, ähnlich den politischen Intrigen bei „Game of Thrones“. Markus Fiedler und Dirk Pohlmann berichten über ihre Recherchen zu den Manipulationen auf Wikipedia und wie sie einem speziellen Typen auf die Schliche kamen, der seine Verantwortung als Wikipedia-Autor zu einem Machtinstrument missbraucht, um seine politische Agenda, auch innerhalb der Partei „Die Linke“ umsetzen zu können.

Dem Autor „Feliks“ selbst wünscht man angesichts der vielen Zuschriften von Geschädigten einen sehr guten Rechtsanwalt.

Zu Gast: Ken Jebsen

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Veröffentlicht am: 13. April 2019

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KenFM am Set: Dirk Pohlmann und Markus Fiedler zum “Feliks-Prozess” | KenFM.de

kenfm-am-set-dirk-pohlmann-und-markus-fiedler-zum-8220feliks-prozess8221-kenfm.de

10-04-19 08:55:00,

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Dem Online-Lexikon Wikipedia ist es binnen weniger Jahre gelungen, alle anderen gedruckten Lexika, wie etwa den Brockhaus, zu ersetzen. Wer heute etwas wissen will und dazu auch im Netz recherchiert, wird z. B. von Google automatisch auf Wikipedia verwiesen. Damit hat das Lexikon eine Monopolstellung aufgebaut, die missbraucht werden kann, missbraucht wurde und wird.

Wikipedia ist weit davon entfernt, ein neutrales oder ideologiefreies Nachschlagewerk zu sein. Immer wenn es um politische Themen oder Personen geht, die sich politisch gegen den Mainstream positionieren, wird die Online-Enzyklopädie als Werkzeug genutzt, um Menschen zu denunzieren oder an den Pranger zu stellen.

Es reicht der Wikipedia-Meinung zu Fragen der Geopolitik zu widersprechen und schon mutiert das Lexikon zum Rufmordwerkzeug. So wurden speziell Einträge von z. B. NATO-kritischen Journalisten oder Historikern maximal negativ frisiert, ohne dass die Betroffenen sich dagegen wehren konnten, denn die tätigen Wikipedia-Denunzianten agierten über Jahre anonym.

Damit ist seit einiger Zeit Schluss, denn Markus Fiedler und Dirk Pohlmann gelang es in langer Recherche, zahlreiche Profidenunzianten innerhalb der Wikipedia zu enttarnen. Kaum war das gelungen, bekamen beide Post vom Anwalt mit der Aufforderung, das Nennen der Klarnamen zu unterlassen. „Persönlichkeitsrecht“.

Wann endet das Persönlichkeitsrecht und kann es nicht aufgehoben werden, wenn eine justiziable Handlung vorliegt? In diesem Fall: Rufmord und Verleumdung?

Ein Hamburger Gericht entschied jetzt gegen die Täter bei Wikipedia.

Fiedler und Pohlmann dürfen z. B. den mit Abstand fleißigsten Wikipedia-Manipulator „Feliks“ mit seinem Klarnamen nennen: Jörg Matthias Claudius Grünewald.

Inhaltsübersicht:

0:02:19 Wikipedia – die „freie“ Enzyklopädie

0:09:25 Ein Welt-Lexikon mit Meinungen als Quellenangaben

0:23:27 Organisierte Korruption

0:40:01 Ein Skandal für die Mainstream-Medien

0:55:05 Wikimedia und die Strukturen der Immunität

1:10:57 Die Bevölkerung informieren, Manipulatoren enttarnen

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KenFM im Gespräch mit: Karl-Heinz Land (“Erde 5.0: Die Zukunft provozieren”) | KenFM.de

kenfm-im-gesprach-mit-karl-heinz-land-8220erde-50-die-zukunft-provozieren8221-kenfm.de

07-04-19 07:13:00,

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Die Welt hat im Laufe des 20. Jahrhunderts eine Reihe massiver Umwälzungen erlebt. Auf die industrielle Revolution folgte die technische Revolution und auf diese folgte die digitale Revolution. Eines fällt dabei sofort ins Auge: Die zeitliche Abfolge zwischen diesen einzelnen Veränderungsschritten wurde und wird immer kürzer.

Experten gehen davon aus, dass bis 2025 etwa 1 Billionen Dinge im sogenannten „Internet of things“ miteinander kommunizieren werden. Dabei wird jedoch nur ein marginaler Anteil dieser Kommunikation vom Menschen zum System stattfinden. Der weitaus größere Anteil, etwa 97 Prozent, wird sich zwischen den einzelnen Systemen abspielen.

Hieraus ergeben sich weitreichende Folgen – positive wie negative. Autonome Fahrzeuge werden z. B. in der Lage sein, autonom Staus zu umfahren, wodurch sich dieses Problem drastisch verringern wird. Die andere Seite dieser rasanten Entwicklungen ist: Es fällt eine unvorstellbare Datenmenge an, welche zu überblicken, kein Mensch mehr imstande ist. Und Daten sind, wie wir in Zeiten von Google, Facebook und Amazon gelernt haben, das neue Gold in unserer Ökonomie.

Doch wer reguliert diese Daten eigentlich? Und welche Rolle wird dabei die vielbeschworene künstliche Intelligenz spielen? Diese und viele weitere Fragen hat KenFM mit dem Experten für digitale Transformation Karl-Heinz Land besprochen. Der optimistische Rheinländer nennt künftige Herausforderungen und Gefahren beim Namen, jedoch nicht ohne auf mögliche Problemlösungsansätze aufmerksam zu machen. Geht es nach ihm, sollten wir uns der digitalen Herausforderung stellen, anstatt vor Entwicklungen wegzulaufen, die ohnehin nicht mehr aufzuhalten sind.

Inhaltsübersicht:

0:02:00 Exponentialgrößen hochgerechnet

0:09:05 Wie die menschliche Hybris bremsen?

0:22:47 Künstliche Intelligenz, natürliche Dummheit und selbstfahrende Autos

0:39:46 Proteste gegen soziale Ungleichheit

0:56:12 Künstliche Intelligenz, die man abstellen musste

1:04:26 Datensouveränität und die Blockchain-Technologie

1:18:07 Auswege zu Freiheit und Selbstbestimmung

1:26:58 Das bedingungslose Grundeinkommen

1:34:26 Transhumanismus

1:48:28 Wieviel Zeit bleibt für einen Bewusstseinswandel?

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KenFM präsentiert: Geld | KenFM.de

kenfm-prasentiert-geld-kenfm.de

07-04-19 07:47:00,

Ein Film von Gaby Weber.

Vermögensverwalter wie BlackRock sind keine Heuschrecken sondern jeder für sich ein Tyrannosaurus Rex. Sie sind nach der letzten Finanzkrise 2007 entstanden und gelten weder als Banken noch als Hedgefonds, und werden praktisch nicht reguliert. Man nennt sie Schattenbanken. Sie verfügen über unvorstellbar viel Geld – aus allen möglichen Quellen – und kaufen sich bei Banken, Fondsgesellschaften und in der Industrie ein. Weiß man schon in Europa wenig über ihre Machenschaften, so sind sie in Argentinien gänzlich unbekannt. Dort geht es ihnen um das, was auf der Erdoberfläche wächst und unter der Erdoberfläche schlummert. Das Land ist ein Versuchslabor.

Erst im Mai 2018 haben BlackRock und Templeton die argentinische Regierung vor der Zahlungsunfähigkeit bewahrt, kein Akt der barmherzigen Nächstenliebe. Eher ein Dankeschön für das Dekret Nummer 29, worin die Regierung versprochen hat – im Falle einer erneuten Zahlungsunfähigkeit – gegen die Pfändung der Naturvorkommen keinen Einspruch einzulegen. BlackRock und Co. verwalten die Einlagen von Pensionskassen, die Schätze der Milliardäre und die Gewinne der Konzerne. Bei diesem Geld weiß man immerhin, das es seinen Anfang in der realen Wirtschaft hatte. Aber sie verwalten auch Geld, das aus dem Cyberspace kommt, das am Computer entstanden ist, ohne Zutun einer Zentralbank. Es geht um Zahlen mit sehr vielen Nullen, die an elektronischen Handelsplätzen mit Derivaten entstanden sind, also mit Würfeln auf Aktienindices, Zinsverläufe und Kurse.

Derivat-Geschäfte führten 1995 die britische Barings Bank in den Bankrott. Ein junger Broker hatte auf den japanischen Nikkei gewettet und Pech gehabt. Der positive Effekt war, dass die Öffentlichkeit zum ersten Mal von diesem Buchgeld der Finanzjongleure erfuhr. Heute ist das „Finanzchaos“ des Kasino-Kapitalismus gefährlicher denn je. Neue Kryptowährungen wie der Bitcoin haben die Situation noch unübersichtlicher gemacht. Aber das Thema ist in der Versenkung gelandet. In Europa haben sich BlackRock und Co. bei fast allen Aktiengesellschaften eingekauft. Brüssel und Berlin haben tatenlos zugeschaut. Wie soll man das nennen? Blauäugigkeit? Dummheit? Während deutsche Unternehmen mit US-Firmen auf dem Weltmarkt konkurrieren, kontrollieren die Vermögensverwalter aus den USA fast alle DAX-Konzerne und mischen sich in deren Geschäftspolitik ein. Bei der Deutschen Bank hält BlackRock knapp 5 Prozent, unterhalb der Meldepflicht. Die Aktie der Bank ist tief gefallen. Die Bundesregierung schaute tatenlos zu,

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Die Macht um Acht (23) | KenFM.de

die-macht-um-acht-23-kenfm.de

03-04-19 06:11:00,

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Seit Monaten läuft der Wettbewerb der MACHT-UM-ACHT zur „Pappnase“ des Halbjahres. Die Zuschauer der alternativen Sendung zur „Tagesschau“ haben mit großer Mehrheit entschieden, dass die ultimative Pappnase an Georg Mascolo geht. Mascolo leitet einen Recherche-Verbund des NDR, des WDR und der Süddeutschen Zeitung. Eine sonderbare Vermischung privater und öffentlich-rechtlicher Unternehmen. In der „Tagesschau“ firmiert Mascolo als „Fakentfinder“, ist aber eher an Faktenverdrehungen beteiligt. Denn Mascolo ist nicht nur Terrorismusexperte der ARD. Er ist auch als Mitglied der Lobby-Organisation „Atlantik-Brücke“ und der „Core Group“ der Münchner Sicherheitskonferenz sowohl den USA als auch der Rüstungsindustrie eng verbunden.

Unter der Überschrift: „Ukraine vor Präsidentenwahl – Der Maidan war nicht umsonst“, lässt die Tagesschau-Redaktion zwei unbekannte und nicht zu identifizierende Bürger der Ukraine zu Wort kommen, die sich dringend für die Wiederwahl des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko aussprechen. Dieser Trick, letztlich anonyme Zeugen und ihre Meinung in eine Nachricht einzubauen, ist uralt und schlecht. Zum einen steht Poroschenko nicht in Deutschland zu Wahl, zum anderen ist diese Form des verdeckten Kommentars schlichte Manipulation des Zuschauers. Offenkundig geht es der Tagesschau-Redaktion um eine EU- und NATO-Erweiterung: „Diese Wahl ist eine absolute Grundvoraussetzung für unsere Bewegung vorwärts, zu unserer Mitgliedschaft in EU und NATO“, wird Poroschenko in der Meldung zitiert. Genau das ist der Punkt, um den herum es damals, rund um den Maidan beinahe zu einem Krieg in Mitteleuropa gekommen wäre.

Zuletzt weist die MACHT-UM-ACHT noch auf ein Foto hin, mit dem die Tagesschau-Redaktion die französische Bewegung der Gelbwesten diffamieren will: Eine beschädigte Skulptur am Arc de Triumphe soll die soziale Bewegung als Krawallmacher diffamieren, um deutsche Nachahmer der Kämpfe für die kleinen Leute zu verhindern. Mit einem Foto über die Polizeibrutalität belegt die MACHT-UM-ACHT, dass die ARD-Sendung nicht mal die Hälfte der Wahrheit berichtet, sondern, obwohl es jede Menge Belege für diese Brutalität gibt, zum Vorgehen der Polizei gegen die Bürger schweigt.

Für das Team der MACHT-UM-ACHT bedankt sich Uli Gellermann herzlich bei den Zuschauern dieser Video-Serie, „die ohne die vielen Zuschauer gar nicht denkbar wäre“. Die Arbeit geht weiter. Denn die wichtigste Nachrichtensendung des Landes, der Taktgeber für viele andere Medien,

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Der Krieg vor dem Krieg | KenFM.de

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02-04-19 06:04:00,

Kriegsrechtfertigende Ideologien, vorbreitende Propaganda, aggressive Maßnahmen unterhalb der Schwelle militärischer Gewalt – Kriegspropaganda ist nichts Neues, doch sie hat weltweit eine neue Qualität angenommen, zeigt Ulrich Teusch in seinem neuen Buch „Der Krieg vor dem Krieg“. Er analysiert aktuelle und historische Propagandastrategien und beleuchtet die Interessen der Kriegsverkäufer in Politik, Wirtschaft, Militär und Medien.

In einer idealen Welt wäre Politik gleichbedeutend mit Friedenspolitik. Politiker würden alles in ihrer Macht und Kraft stehende tun, um den äußeren und inneren Frieden zu sichern. Den äußeren Frieden durch Diplomatie, Respekt vor dem Völkerrecht, Vertragstreue, Multilateralismus, Institutionenbildung, Friedenserziehung, Abrüstung und Rüstungskontrolle, vertrauensbildende Maßnahmen, Austausch von Menschen und Ideen, Entwicklungshilfe, Interessenausgleich. Den inneren Frieden durch größtmögliche Liberalität und Toleranz, Offenheit der Diskurse, demokratische Mitsprache und Mitbestimmung, rechts- und sozialstaatliche Sicherheit, Verteilungs- und Chancengerechtigkeit.

Doch wir leben nicht in einer idealen Welt. Wir sind – global betrachtet – von Friedenszuständen im Äußeren wie im Inneren weit entfernt und entfernen uns immer mehr.

Der Krieg zwischen der NATO und Russland hat schon begonnen. Noch fliegen uns zwar keine Raketen um die Ohren, aber wir befinden uns mitten in einem Wirtschaftskrieg, einem Cyberkrieg, einem hybriden Krieg, einem Propagandakrieg – auch einem Krieg mit militärischen Provokationen oder »Nadelstichen«. Dort, wo man sich unmittelbar gegenübersteht, etwa in Syrien, bedarf es eines erheblichen Koordinationsaufwands (und manchmal auch beachtlicher Nervenstärke), um den direkten Konflikt und dessen Eskalation zu vermeiden.

Die Grenzlinien zwischen Kriegs- und Friedenszuständen werden immer poröser. Folgt man einem weitgefassten Kriegsverständnis, dann ist Krieg inzwischen zu einem Normalzustand geworden. Die westliche Führungsmacht führt seit 2001 permanent Krieg. Die politisch Verantwortlichen des Landes bezeichnen ihn als Generationenkrieg, langen Krieg, unendlichen Krieg. Krieg ist für die USA zum natürlichen Zustand geworden, zum Way of Life, zur Raison d’être. Das System braucht den Krieg, um noch funktionsfähig zu sein. Es ist einer »Kriegssucht« (Philip Giraldi) verfallen.

Krieg geht mit Kriegspropaganda einher, permanenter Krieg mit Kriegspropaganda in Permanenz. In Kriegen kommt es für gewöhnlich zu einer Quasi-Gleichschaltung der etablierten Medien. Und so ist der permanente Krieg möglicherweise der Hauptgrund für die seit Jahren zu beobachtende mediale Formierung. Unter einem Druck dieser Art wird der ohnehin schon enge Mainstream-Korridor zum Laufställchen. In einer solchen Konstellation kann nicht mehr über die Frage diskutiert werden,

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KenFM am Telefon: Prof. Franz Adlkofer zum Gesundheitsrisiko Mobilfunk | KenFM.de

kenfm-am-telefon-prof-franz-adlkofer-zum-gesundheitsrisiko-mobilfunk-kenfm.de

29-03-19 04:51:00,

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Die Menschheit wartet vermeintlich unbändig auf den Mobilfunkstandard 5G. Er soll nicht nur um ein Vielfaches schneller sein, sondern zudem enorme Vorteile gegenüber seinen Vorgängern LTE und LTE-Advanced aufweisen. Mit 5G beginnt eine neue Ära, so die einhellige Meinung der entsprechenden Industrien und ihrer Multiplikatoren in der medialen Unterstützerbranche.

Wie schaut es aber mit den Nachteilen dieser zukunftsweisenden Technik aus? Wie bitte, Nachteile? Gibt es nicht. Krebsrisiken durch zu intensive Nutzung von Mobilgeräten? Ein Hirntumor-Risiko? Blödsinn. Existieren Studien möglicher Erkrankungen über die Hochfrequenzstrahlung in unserer Umwelt? Werden diese durch entsprechende Kräfte den Endnutzern, also den potentiellen Opfern, wissentlich und damit vorsätzlich vorenthalten? Sollte dieser Technologie etwas mehr Skepsis, gesunder Menschenverstand, entgegengebracht werden?

Es ergeben sich viele Fragen zu einem Thema, das in hiesigen Medien mehrheitlich nur eine Reaktion hervorruft – Begeisterung.

Ken Jebsen spricht mit dem Mediziner Prof. Franz Xaver Adlkofer. Von 2000 bis 2004 leitete Adlkofer das REFLEX-Projekt, eine von der EU geförderte und von der Stiftung für Verhalten und Umwelt durchgeführte Untersuchung zum Einfluss von Handystrahlung auf den menschlichen Organismus.

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Veröffentlicht am: 29. März 2019

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KenFM im Gespräch mit: Michael Hüter (“Kindheit 6.7: Ein Manifest”) | KenFM.de

kenfm-im-gesprach-mit-michael-huter-8220kindheit-67-ein-manifest8221-kenfm.de

27-03-19 08:34:00,

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Was haben Johann Wolfgang von Goethe, Alexander von Humboldt, Karl Marx und Leonardo Da Vinci gemeinsam? Richtig, alle haben wesentlich weniger Zeit in Bildungsinstitutionen verbracht, als es heute der Standard ist. Dennoch werden sie noch immer als Genies gefeiert. Das sollte und zu denken geben. Wie kann das sein?

Nun könnte man argumentieren, sie seien eben von Haus aus hochbegabt gewesen. Das stimmt auch in gewisser Hinsicht: Humboldt zum Beispiel erhielt einen Großteil seiner Bildung zu Hause. Er wurde nicht mit einem Jahr in der Kita abgegeben und einige Jahre später mit dem Abiturzeugnis in der Hand von seinen Eltern an der Schulpforte wieder in Empfang genommen. Die Motivation zu lernen war bei ihm intrinsischer Natur und kein von Außen aufoktroyierter Zwang.

Michael Hüter versucht, aus solchen Biographien logische Schlüsse zu ziehen. Er ist der Meinung: So wie wir Erziehung, Familie und das Schulwesen heutzutage interpretieren, ist es kaum verwunderlich, dass unserer Gesellschaft kollektiv die Freude am Lernen vergangen ist.

Sein neues Buch „Kindheit 6.7: Ein Manifest“ ist ein Appell an die Gesellschaft, die eigenen Scheuklappen abzulegen und nach neuen Wegen zu suchen, Kindern eine Kindheit zu ermöglichen, die diesen Namen auch verdient. Glücklicherweise können wir dabei auf einen Wissensschatz zurückgreifen, der weitaus älter ist, als es die letzten Jahrhunderte institutionalisierten Lernens vermuten lassen.

Lernen kann und muss Spaß machen!

Inhaltsübersicht:

0:07:16 Kindern Fragen und Nähe zulassen

0:19:56 Die Schulpflicht

0:25:25 Die Kindheit des Gastes

0:34:35 Ein Schulsystem, das Demokratie und Selbstwertgefühle abschafft

0:46:56 Ware Kind – Die Entwertung von Eltern und Kindern

0:55:15 Die Familie heute

1:15:30 Der unsichtbare Lehrplan und Räume der Angst

1:23:24 Autos, Haustiere, Kinder – Zahlen und Fakten

1:39:21 Länder, in denen Kinder glücklich sein können

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Der Notenbetrug | KenFM.de

der-notenbetrug-kenfm.de

25-03-19 12:49:00,

Schulnoten beschämen und betrügen unsere Kinder, um sicherzustellen, dass auch in Zukunft niemand gegen Armut und Ungerechtigkeit aufbegehrt.

Wenn die PISA-Studie recht hat, ist das deutsche Bildungssystem eines der sozial selektivsten der Welt. Dennoch stempelt es mittels Noten für Schularbeiten und Klausuren, für Hausarbeiten und auf Zeugnissen tagtäglich junge Menschen zu gesellschaftlichen „Gewinnern“ und „Verlierern“ ab und legitimiert diese Selektion als Bestenauslese, also Leistungsauswahl – ohne dass dies jemand als ungerecht empfindet oder hinterfragt. Doch belohnen Noten wirklich Engagement und Fleiß?

Eine der Grundannahmen der Gesellschaft, in der wir leben, ist und war stets: Wer bereit ist, Leistung zu erbringen, der oder die brächte es auch zu etwas. Mühe, Engagement und Fleiß zahlten sich aus.

Dass dieser Gedanke längst als Mythos (1) zu Grabe getragen gehört, bewies nicht zuletzt die PISA-Erweiterungsstudie für Deutschland. Ihr zufolge ist die relative Wahrscheinlichkeit eines Gymnasialbesuchs für ein Akademikerkind in Deutschland 6,9 mal so hoch wie jene eines Facharbeiterkindes. Und, wohl gemerkt: Selbst bei gleicher individueller Lese- und Mathematikkompetenz beträgt dieses Verhältnis noch 4 zu 1 (2).

Fleiß also, könnte man meinen — und unlängst auch gut begründen — zahlt sich nicht aus, zumindest nicht für jeden und jede in unserer Gesellschaft. Ganz im Gegenteil: Mittels der vordergründigen Ideologie von „Leistungsgerechtigkeit“ reproduziert und verschärft sich — hintergründig und unbemerkt — gesellschaftliche Ungleichheit:

Ökonomisch Benachteiligte junge Menschen erhalten eben trotz guter beziehungsweise adäquater Leistungen faktisch schlechtere Beurteilungen als sozial „Höhergestellte“.

Im festen Glauben daran, die Messinstrumente des Bildungswesens hätten mit sozialer Herkunft, Habitus und dergleichen nichts gemein, wären also „objektiv“ und gerecht, können letzteren hierdurch schließlich in überwiegender Mehrheit die gesellschaftlichen Positionen ihrer Eltern weiter-„vererbt“ werden.

Und selbst die Ausgegrenzten, Verarmten und Unterdrückten wissen dagegen nichts mehr zu sagen: Schule ist ja gerecht und sie sind, das haben sie selbst erlebt, dümmer als die Eliten, die ihre besseren Jobs, das höhere Einkommen deswegen natürlich verdienen — im direkten und vermeintlich objektiven Leistungsvergleich waren sie die Verlierer und wurden für ihr Versagen zurecht beschämt.

Leistung ist nicht Verstehen

Wie aber funktioniert diese „Gehirnwäsche“, die Menschen glauben lässt, sie seien mehr oder weniger wert als andere? Schauen wir uns das Notensystem einmal genauer an:

„Wie und warum kommt eigentlich jemand auf die Idee,

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KenFM am Set: Save the Internet – Demo gegen Artikel 13 in Berlin (23.3.2019) | KenFM.de

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25-03-19 10:51:00,

„Unsere Bildungssysteme haben längst Hirne produziert, die so unabhängig denken können, wie die der Hitlerjugend. Wegtreten.“

… dazu ergänzend, da es mittlerweile weithin als Erkenntnis gilt, zumindest bei Jenen die nicht nur Scheinopposition sind, daß der Medien- und Bildungsapparat, neben Anderen, nur im Dienst einer sehr dünnen Oberschicht steht:

Ronja berichtete, sie beschäftige sich seit einiger Zeit ernsthaft mit Politik und habe auch an den internationalen Jugendprotesten gegen den Klimawandel “Fridays for future” teilgenommen. „Ich habe auf der Straße mitdemonstriert. Das ist cool, denn für junge Leute ist es eine Möglichkeit, sich Gehör zu verschaffen“, sagte sie. „Es ist ein guter Gedanke, dass wir etwas ändern können, wenn wir zusammenhalten.“ Sie gehe davon aus, dass diese Jugendlichen das politische System verändern würden, sobald sie etwas älter seien. „Viele Jugendliche wissen jetzt Bescheid.“

Silas sagte, für ihn sei die Versammlung wichtig gewesen, weil die Redner einerseits den Zusammenhang zwischen dem Wachstum der Rechtsextremen und dem Kapitalismus erklärt und andererseits vom Aufbau einer Arbeiterbewegung gesprochen hätten, die gegen den Faschismus und seinen Ursprung im kapitalistischen System kämpft.

„Ich fand es sehr interessant, dass hier erklärt wurde, dass das Anwachsen der Rechten und der AfD wirklich mit dem Kapitalismus zusammenhängt“, sagte Silas. „Darüber habe ich vorher nicht nachgedacht.“ Er habe natürlich schon gehört, dass gerade mal zwei Prozent der Menschen gleichviel Vermögen wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung besitzen. „Aber es ist sehr interessant, dass es mit der Arbeiterklasse zusammenhängt, und ihr habt hier erklärt, dass die Arbeiterklasse eigentlich die Kraft gegen den Kapitalismus ist. Daran hatte ich noch nie gedacht.“

Ronja sagte, auch sie habe vor dieser Veranstaltung nicht ernstlich über Sozialismus und Kapitalismus nachgedacht. „In der Schule hat man für solche Diskussionen nie Zeit.“ Sie fügte hinzu: „Vielleicht wird mal über Hitler oder über 1989 gesprochen, aber der Kapitalismus und der Sozialismus kommen eigentlich nicht vor.“

Ein WSWS-Reporter fragte sie, ob sie es für ein Problem halte, dass solche Fragen in der Schule nicht diskutieren würden. „Es ist ein großes Problem“, antwortete sie. „Jeder denkt, das ist ein normales System, aber das ist es nicht.“ Sie fügte hinzu. „Wir leben im Kapitalismus, aber wir wissen gar nicht, dass es eine Alternative gibt.“ Diese Zusammenhänge müsse man doch kennen. Silas ergänzte: „Für mich ist die Arbeiterklasse wirklich das Werkzeug gegen den Kapitalismus.“ Er sagte,

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Neue Möhren | KenFM.de

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22-03-19 01:38:00,

Ein Herz für Schüler und für die “Klimarettung” – ach ja?

von Peter Frey.

Wie funktioniert ein Spin? An exponierter Stelle wird die Flamme eines emotional griffigen Themas entzündet und medial, am besten auch global verbreitet. Und siehe da: Plötzlich ist die nächste “Graswurzelbwegung” entstanden – weltweit vernetzt und agierend. Nein, ich glaube auch weiterhin nicht an den Weihnachtsmann.

Wissen Sie noch, wie es begann?

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Was für ein Glück, dass die Greta auch noch so hübsch ist. Dass ihre Einlassungen wahrhaftig waren, mag ich glauben. Greta Thunberg wird allerdings gerade verdorben. Oder sie ist hell genug, zu erkennen, auf welch hässliche Art sie benutzt wird? Dafür benötigt sie aber andere Freunde, als die in Davos. Eines hat sie von diesen “Freunden” schon einmal schön aufgeschnupft und brav weitergegeben.

Ich will, dass ihr in Panik geratet”

Haben Sie es auch schon übersetzt? Denn es bedeutet: “Wir wollen, dass ihr alle schön im Panikmodus bleibt”. “Ihr” sind allerdings nicht “Topmanager” (Gruß von Orwell) und “Spitzenpolitiker”. “Ihr” sind wir! Nur in Panik sind wir steuerbar und handlungsunfähig in Bezug auf Selbstbestimmtheit und Autonomie, auf der Suche nach eigenen kreativen Lösungen.

Wechseln wir hurtig die Perspektive: Wir – die Eliten – werden natürlich weiter unser bestes in dieser unheimlich komplizierten Welt, deren Prozesse für den einfachen Bürger ja gar nicht mehr durchschaubar sind, tun, um die Katastrophe abzuwenden. So hat die Greta auch ganz tolle, originelle Ideen, um das Klima zu retten. Weil wir keine Zeit mehr haben – siehe Ansage oben – müssen wir jetzt das kleinere Übel wählen. Greta Thunberg wiederholt sich darin, Angsttrigger zu setzen:

Wir müssen eine große Anzahl von Ideen gleichzeitig entwickeln und trotzdem die Veränderungen mit beispielloser Geschwindigkeit vorantreiben.” (1)

Wir MÜSSEN zieht sich durch ihre Agenda – wirklich ihre, Gretas Agenda? Welche Ideen werden hier von dem 16-jährige Mädchen ausformuliert? Das Zitat – wieder von Greta – kann dazu Hinweise geben (Hervorhebung durch Autor):

Persönlich bin ich gegen Atomenergie, doch laut der IPCC kann sie ein kleiner Teil einer sehr großen von Kohle freien Energielösung sein,

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KenFM im Gespräch mit: Johannes Bröckers (“Schnauze, Alexa!”) (Podcast) | KenFM.de

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17-03-19 06:47:00,

Amazon ist das größte Internet-Kaufhaus der Welt. 24 Stunden geöffnet und mit einem Warenangebot, das jeden Konkurrenten alt aussehen lässt. Doch der Erfolg hat enorme Schattenseiten, denn Amazon ist weit mehr, als ein digitaler Einzelhändler.

Der Konzern von Jeff Bezos ist auch eine Datenkrake, die im Hintergrund von jedem Kunden ein digitales Profil anlegt, auswertet und verkauft. Daten sind aber nicht nur das neue Gold, sondern auch der Schlüssel, um menschliches Verhalten zu manipulieren, Gesellschaften berechenbar zu machen.

Da trifft es sich gut, dass Amazon seine Monsterserver auch an die CIA vermietet und in den Amazon-Go-Shops eine Software einsetzt, die die Gesichter der Kunden automatische scannt und die Rechnung für den Einkauf dann direkt auf deren Smartphone schickt. Ist das noch „Service“ oder schon Orwell?

Jeff Bezos, der Besitzer von Amazon, ist inzwischen nicht nur einer der reichsten Menschen der Welt, sondern gehört mit seinem Konzern auch zu den einflussreichsten Personen auf diesem Planeten. Wurde der Mann je demokratisch in diese Macht-Position gewählt? Nein. Kann man ihn abwählen? Ja!

WIR, die Kunden, haben Amazon zu dem gemacht, was es heute ist. Ein Konzern, der ähnlich wie Apple, Ebay, Facebook oder Google quasi über dem Gesetz steht und sich damit über immer mehr Regeln hinwegsetzen kann und das längst tut.

Amazon zahlt nur Steuern, wenn es unbedingt sein muss und hat mit dem Kauf der Washington Post eine der wichtigsten US-Zeitungen unter seiner Kontrolle. Damit bestimmt Jeff Bezos, was große Teile der US-Bürger über die Machenschaften des Konzerns wissen und denken sollen. Free Press?

Wem diese Entwicklung missfällt, wer Amazon für demokratiegefährdend hält, muss sich die Frage stellen, warum er dort permanent einkauft?!

„Schnauze, Alexa! Ich kaufe nicht bei Amazon!“, heißt das Buch von Johannes Bröckers und hat das Ziel, uns, den Kunden, die Shopping-Laune zu verderben. Das ist dringend nötig. Die meisten von uns wissen nicht, was sie tun, wenn sie beim US-Giganten Amazon Woche für Woche einkaufen, nur weil das so schön bequem ist, oder wenn sie sich mit der Amazon-Box „Alexa“ freiwillig ein Gerät ins Haus holen, von der die Stasi nur träumen konnte, da „Alexa“ den Kunden mit seinen sieben Mikrophonen schlicht abhören kann.

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KenFM am Set: Schülerproteste für Klimaschutz – Fridays for Future in Berlin | KenFM.de

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16-03-19 08:19:00,

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Am vergangenen Freitag, den 15. März 2019, sind in über 170 deutschen Städten Kinder und Jugendliche auf die Straße gegangen, um für mehr Klimaschutz zu protestieren.

20.000 Teilnehmer sollen es laut Angaben der Polizei alleine in Berlin gewesen sein, deutschlandweit lag die Zahl bei rund 300.000. Die jungen Menschen sind besorgt über den Zustand des blauen Planeten und werfen den Politikern vor, das Problem der Erderwärmung auf die lange Bank zu schieben.

KenFM war vor Ort in Berlin, unter anderem am Bundeskanzleramt, und hat die Menschen zu ihren Motiven befragt.

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Veröffentlicht am: 16. März 2019

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Die Schatten-Macht | KenFM.de

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16-03-19 01:33:00,

Die Eliten stürzen die Menschheit in immer neue Krisen und Kriege. Interview mit Ullrich Mies über sein neues Buch „Der Tiefe Staat schlägt zu“.

von Nicolas Riedl

Hinweis zum Rubikon-Beitrag: Der nachfolgende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Rainer Mausfeld aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt KenFM diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!

Wer in den 1980er Jahren für Abrüstung und Frieden auf die Straße ging, dürfte bei der Renaissance des Feindbildes Russland und der erneuten Aufrüstung ein Déjà-vu erleben. Geschichte wiederholt sich in diesem Kontext offensichtlich als Tragödie. Allen ab etwa 1980 Geborenen wird dieser Zusammenhang nicht bewusst sein. Ullrich Mies bespricht im Interview mit Nicolas Riedl von der Jugendredaktion einige Aspekte des soeben erschienenen Sammelwerks „Der Tiefe Staat schlägt zu — wie die westliche Welt Krisen erzeugt und Kriege vorbereitet“, an dem 16 Autoren mitgearbeitet haben.

Nicolas Riedl: Was hat Sie nach „Fassadendemokratie und Tiefer Staat. Auf dem Weg in ein autoritäres Zeitalter“ veranlasst, das nun vorliegende Buch zu machen?

Ullrich Mies: Auf den Buchvorstellungen habe ich festgestellt, dass Jens Wernicke und ich mit dem Titel des 2017 erschienenen Buches einen neuralgischen Punkt getroffen hatten. Viele Menschen merken, dass sie mit den zum Teil grotesken oder sogar perfiden Wirklichkeitsinterpretationen von Regierungen und Bewusstseinsindustrie nach Strich und Faden verarscht werden. Insofern stimmten die Zuhörer bei den Buchvorstellungen der Aussage zu, dass wir in einer Fassadendemokratie leben. Mit dem Begriff Tiefer Staat konnten allerdings viele nichts anfangen. Also erklären wir im neuen Buch dessen Haupttriebkräfte. Dabei spielen die neokonservativen Ideologen eine entscheidende Rolle. Tiefer Staat und neokonservative Akteure sind nicht voneinander zu trennen. Manche Teile sind sichtbar, die wesentlichen Teile nicht. Ich selbst bezeichne den Tiefen Staat als den Dunkelraum der Herrschenden, in dem der Klassenkampf von oben organisiert wird.

Zudem konnten im alten Buch nicht alle Aspekte des Tiefen Staates behandelt werden. Insbesondere fehlte die internationale Perspektive. Im neuen Buch „Der Tiefe Staat schlägt zu.

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KenFM im Gespräch mit: Susanne Kaiser (“Die neuen Muslime”) | KenFM.de

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11-03-19 08:07:00,

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Der Islam – hierzulande eines der Streitthemen der vergangenen Jahrzehnte.

Gehört der Islam zu Deutschland? Geht von ihm womöglich eine Gefahr aus?

Die Debatten zu den genannten Fragen drehen sich medienübergreifend in einer Endlosschleife. Zumeist verlaufen sie sich im Sand. Kein Wunder, denn zu einer differenzierten Betrachtung der immerhin zweitgrößten Weltreligion kommt es dabei nur in den seltensten Fällen. Zudem wird allzu oft pauschal von „den Muslimen“ gesprochen, als handle es sich um eine homogene Religionsgemeinschaft.

Wie unterschiedlich der muslimische Glaube jedoch selbst hierzulande ausgelebt wird, beschreibt die freie Journalistin Susanne Kaiser in ihrem Buch: „Die neuen Muslime: Warum junge Menschen zum Islam konvertieren“. In diesem widmet sie sich auf der Basis von vier sehr individuellen Lebensgeschichten genau dieser Frage. Dabei stellte sie fest: Die persönlichen Motive sowie die jeweilige Interpretation der Religion sind so unterschiedlich, wie die Menschen selbst.

In Zeiten, in denen immer häufiger von einem „Kampf der Kulturen“ die Rede ist, kann jede Bemühung, die das Ziel eines besseren interkulturellen Verständnisses verfolgt, gar nicht hoch genug angesehen werden. Eben jenes Verständnis ist auch das Anliegen von Susanne Kaiser. Sie möchte dort Brücken bauen, wo sie in turbulenten Zeiten am dringendsten benötigt werden. Durch ihre unvoreingenommene und respektvolle Herangehensweise an das emotionsgeladene Thema „Islam“ ist ihr dies beispielhaft gelungen.

Inhaltsübersicht:

0:04:34 Menschen, die zum Salafismus finden

0:16:12 Gehört der Islam zu Deutschland?

0:23:26 Warum der Islam an Attraktivität gewinnt

0:41:13 Individualität trotz strenger Glaubensgrundsätze

0:52:41 Konversion zum Islam – eine lebensverändernde Maßnahme

1:05:10 Die Biografie der Autorin

1:15:27 Eine Konversion, die zum Radikalismus führte

1:29:07 Die Glaubwürdigkeit jüdisch-christlicher Werte

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