Die Klima-Religion | KenFM.de

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17-04-19 09:51:00,

Im Namen der Wissenschaft führen Verfechter der Mehrheitsmeinung zum Klimawandel einen Glaubenskrieg gegen Abweichler.

„Klimaskeptiker“ werden derzeit wie Holocaust-Leugner abgekanzelt; ihnen droht Exkommunikation aus der wissenschaftlichen Gemeinde. Ist ein solch rigides Vorgehen berechtigt? Gab es Klimaschwankungen schon vor der Ära des Menschen? Stehen hinter der herrschenden Lehrmeinung auch Profitinteressen? Und verschwinden andere Umweltbelange hinter der Fokussierung auf die Klimaerwärmung? Solche Fragen sind nicht einfach zu beantworten, man sollte sie aber stellen dürfen. Es spricht sehr viel für die Mehrheits-Meinung, wonach der Klimawandel menschengemacht und brandgefährlich ist. Aber es ist alles andere als wissenschaftlich, die Diskussion über alternative Deutungen abzuwürgen. Wir müssen nicht unbedingt für die Auffassung der Klimaskeptiker eintreten; wohl aber sollten wir ihr Recht verteidigen, diese öffentlich äußern zu dürfen.

Von Aaron Rosenbaum.

Mit der Begründung, den Klimawandel zu stoppen und damit die Erde zu retten, wird von Politikern, Wissenschaftlern und dem Papst der menschengemachte Klimawandel zu einem Dogma erhoben, das niemand bezweifeln darf. Wissenschaftliche Kreise haben um den Klimawandel eine Diktatur errichtet, die rigoros gegen alle Skeptiker vorgeht. Hinter dieser Diskussion über den Klimawandel verbirgt sich eine materialistische Religion, die Mutter Erde und unsere Natur als Gott sieht, genannt Pantheismus.

Der Klimawandel wird von zwei verschiedenen Gruppen interpretiert, die eine sieht den Klimawandel durch den Menschen verursacht, die andere hält dagegen, dass es schon immer einen Klimawandel ohne menschlichen Einfluss gegeben hat. Beide Standpunkte sind von wirtschaftlichen und politischen Interessen beeinflusst.

In der aktuellen Klimawandel-Diskussion geht es kurz gesagt um die stetige menschlich verursachte Erderwärmung bedingt durch klimaschädliche Treibhausgase, im Besonderen durch Kohlendioxid (CO2). Als Folge des Klimawandels wird von schmelzenden Polkappen, steigendem Meeresspiegel, extremen Wetterereignissen, zunehmenden Niederschlägen, extremen Hitzewellen und Dürren gesprochen. Forscht man nach dem Ursprung der Klimawandeldiskussion, so wird man bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts zurückgeführt und von dort bis in die späten 1990er Jahre, als sich immer mehr wissenschaftliche Publikationen diesem Thema widmeten.

Klimarat und Kyoto-Protokoll

Das 1988 von den Vereinten Nationen gegründete Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), auch Klimarat genannt, postulierte mit größter Vorsicht im zweiten Sachstandsbericht von 1996 den Einfluss der Menschen auf das Klima:

„Die Abwägung der Datenlage deutet darauf hin, dass der Mensch einen merklichen Einfluss auf das globale Klima des 20.

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Die Macht um Acht (24) | KenFM.de

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17-04-19 09:29:00,

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Schmutz-Zulage für Tagesschau!

Hunderttausende Euros für Intendanten

Süßer die Kassen nie klingeln: Der Tom Buhrow, Intendant des WDR, eine der ARD-Anstalten und Lieferant für die Tagesschau, steckt 33.333 Euro monatlich ein. Lutz Marmor, Intendant des NDR, der Heimat-Anstalt der Tagesschau, schleppt 348.000 Euro Jahresgehalt nach Hause. Claus Kleber zockt für die Moderation des ZDF heute-journals, auch ein öffentlich-rechtlicher Sender, 600.000 Euro im Jahr ab. Alles Gebühren-Gelder. Wenn die Damen und Herren dafür wenigstens sauber arbeiten würden. Nein. Sie verbreiten nicht selten Dreck. Dafür bekommen sie Schmutz-Zulage.

Beispiel 1: Die Tagesschau feiert den 70. Geburtstag der NATO mit der Überschrift „70 Jahre NATO – Die NATO ist unentbehrlich“. Wird die ARD für Nato-Reklame bezahlt? Ist die NATO Teil des Grundgesetzes oder der Staatsverträge der öffentlich-rechtlichen Anstalten? Um die NATO untertänigst zu feiern, behauptet die Tagesschau ein „aggressives Auftreten Russlands“. Beweise? Null. Kriegspropaganda 100 Prozent.

Beispiel 2: Im Gefolge eines NATO-Überfalls auf Libyen vor bald acht Jahren tobt dort ein blutiger Krieg. Über den Verursacher? Kein Wort in der Tagesschau. Stattdessen wird über die Rolle des Warlords General Chalifa Haftar spekuliert. Dass der Mann zur Zeit des Sturz von Muammar al-Gaddafi, Premierminister von Libyen, schon CIA-Agent war und es wahrscheinlich immer noch ist: Kein Wort. Damals, als das relativ friedliche und ziemlich wohlhabende Libyen von NATO-Truppen unter Führung der USA in den Krieg gebombt worden war, hatte die Tagesschau auch eine bemerkenswerte Schlagzeile: „Libyen an historischem Wendepunkt – Gaddafi ist tot, Libyen feiert die Freiheit“. Man klatschte dem Mord an Gaddafi Beifall. Davon kein Ton, keine Erinnerung an die üble Rolle der deutschen Medien, was aus der libyschen „Freiheit“ geworden ist? Kein Denken an Reue, Richtigstellung oder Bedauern. Stattdessen: Dreck im Gewand von Nachrichten.

Der nächste Dreck wird auf Julian Assange, den Gründer von WikiLeaks, geworfen: „Nach Festnahme in London – Was die USA an Assange interessiert“. Statt Solidarität der Journalisten der Tagesschau mit dem Enthüllungs-Journalisten Assange der Versuch, ihn als russischen Agenten zu diffamieren. Mit einem Rückgriff auf eine Meldung vom 22.08.2018: „Dealte Assange mit russischen Agenten?“. Hier ist das Fragezeichen nur ein Absicherung,

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KenFM zeigt: Heckenschütze aus Wikipedia enttart – Wer ist Feliks? | KenFM.de

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13-04-19 03:55:00,

Markus Fiedler und Dirk Pohlmann dürfen den mit Abstand fleißigsten Wikipedia-Manipulator „Feliks“ nun öffentlich mit seinem Klarnamen nennen. Ein Hamburger Gericht entschied damit kürzlich gegen die Täter bei Wikipedia.

Aus diesem Anlass zeigt KenFM in einer überarbeiteten Fassung die 10. Folge von Geschichten aus Wikihausen, ein Beitrag von Gruppe42.

Groteske postfaktische Inhalte aus der Wikipedia präsentiert von Markus Fiedler und Dirk Pohlmann.

„Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich …. „

Wir haben uns zur öffentlichen Enttarnung des Wikipedia-Benutzers Feliks entschieden, weil hier in dieser Sache ein klares öffentliches Interesse besteht. Besondern die Verknüpfung des realen Lebens und des anonymen Lebens des Autors Feliks zeigen einige bemerkenswerte Dinge auf.

Die zehnte Jubilumsfolge von „Geschichten aus Wikihausen“ ist also eine Art Staffelfinale mit epischer Relevanz, ähnlich den politischen Intrigen bei „Game of Thrones“. Markus Fiedler und Dirk Pohlmann berichten über ihre Recherchen zu den Manipulationen auf Wikipedia und wie sie einem speziellen Typen auf die Schliche kamen, der seine Verantwortung als Wikipedia-Autor zu einem Machtinstrument missbraucht, um seine politische Agenda, auch innerhalb der Partei „Die Linke“ umsetzen zu können.

Dem Autor „Feliks“ selbst wünscht man angesichts der vielen Zuschriften von Geschädigten einen sehr guten Rechtsanwalt.

Zu Gast: Ken Jebsen

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Veröffentlicht am: 13. April 2019

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KenFM am Set: Dirk Pohlmann und Markus Fiedler zum “Feliks-Prozess” | KenFM.de

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10-04-19 08:55:00,

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Dem Online-Lexikon Wikipedia ist es binnen weniger Jahre gelungen, alle anderen gedruckten Lexika, wie etwa den Brockhaus, zu ersetzen. Wer heute etwas wissen will und dazu auch im Netz recherchiert, wird z. B. von Google automatisch auf Wikipedia verwiesen. Damit hat das Lexikon eine Monopolstellung aufgebaut, die missbraucht werden kann, missbraucht wurde und wird.

Wikipedia ist weit davon entfernt, ein neutrales oder ideologiefreies Nachschlagewerk zu sein. Immer wenn es um politische Themen oder Personen geht, die sich politisch gegen den Mainstream positionieren, wird die Online-Enzyklopädie als Werkzeug genutzt, um Menschen zu denunzieren oder an den Pranger zu stellen.

Es reicht der Wikipedia-Meinung zu Fragen der Geopolitik zu widersprechen und schon mutiert das Lexikon zum Rufmordwerkzeug. So wurden speziell Einträge von z. B. NATO-kritischen Journalisten oder Historikern maximal negativ frisiert, ohne dass die Betroffenen sich dagegen wehren konnten, denn die tätigen Wikipedia-Denunzianten agierten über Jahre anonym.

Damit ist seit einiger Zeit Schluss, denn Markus Fiedler und Dirk Pohlmann gelang es in langer Recherche, zahlreiche Profidenunzianten innerhalb der Wikipedia zu enttarnen. Kaum war das gelungen, bekamen beide Post vom Anwalt mit der Aufforderung, das Nennen der Klarnamen zu unterlassen. „Persönlichkeitsrecht“.

Wann endet das Persönlichkeitsrecht und kann es nicht aufgehoben werden, wenn eine justiziable Handlung vorliegt? In diesem Fall: Rufmord und Verleumdung?

Ein Hamburger Gericht entschied jetzt gegen die Täter bei Wikipedia.

Fiedler und Pohlmann dürfen z. B. den mit Abstand fleißigsten Wikipedia-Manipulator „Feliks“ mit seinem Klarnamen nennen: Jörg Matthias Claudius Grünewald.

Inhaltsübersicht:

0:02:19 Wikipedia – die „freie“ Enzyklopädie

0:09:25 Ein Welt-Lexikon mit Meinungen als Quellenangaben

0:23:27 Organisierte Korruption

0:40:01 Ein Skandal für die Mainstream-Medien

0:55:05 Wikimedia und die Strukturen der Immunität

1:10:57 Die Bevölkerung informieren, Manipulatoren enttarnen

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KenFM im Gespräch mit: Karl-Heinz Land (“Erde 5.0: Die Zukunft provozieren”) | KenFM.de

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07-04-19 07:13:00,

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Die Welt hat im Laufe des 20. Jahrhunderts eine Reihe massiver Umwälzungen erlebt. Auf die industrielle Revolution folgte die technische Revolution und auf diese folgte die digitale Revolution. Eines fällt dabei sofort ins Auge: Die zeitliche Abfolge zwischen diesen einzelnen Veränderungsschritten wurde und wird immer kürzer.

Experten gehen davon aus, dass bis 2025 etwa 1 Billionen Dinge im sogenannten „Internet of things“ miteinander kommunizieren werden. Dabei wird jedoch nur ein marginaler Anteil dieser Kommunikation vom Menschen zum System stattfinden. Der weitaus größere Anteil, etwa 97 Prozent, wird sich zwischen den einzelnen Systemen abspielen.

Hieraus ergeben sich weitreichende Folgen – positive wie negative. Autonome Fahrzeuge werden z. B. in der Lage sein, autonom Staus zu umfahren, wodurch sich dieses Problem drastisch verringern wird. Die andere Seite dieser rasanten Entwicklungen ist: Es fällt eine unvorstellbare Datenmenge an, welche zu überblicken, kein Mensch mehr imstande ist. Und Daten sind, wie wir in Zeiten von Google, Facebook und Amazon gelernt haben, das neue Gold in unserer Ökonomie.

Doch wer reguliert diese Daten eigentlich? Und welche Rolle wird dabei die vielbeschworene künstliche Intelligenz spielen? Diese und viele weitere Fragen hat KenFM mit dem Experten für digitale Transformation Karl-Heinz Land besprochen. Der optimistische Rheinländer nennt künftige Herausforderungen und Gefahren beim Namen, jedoch nicht ohne auf mögliche Problemlösungsansätze aufmerksam zu machen. Geht es nach ihm, sollten wir uns der digitalen Herausforderung stellen, anstatt vor Entwicklungen wegzulaufen, die ohnehin nicht mehr aufzuhalten sind.

Inhaltsübersicht:

0:02:00 Exponentialgrößen hochgerechnet

0:09:05 Wie die menschliche Hybris bremsen?

0:22:47 Künstliche Intelligenz, natürliche Dummheit und selbstfahrende Autos

0:39:46 Proteste gegen soziale Ungleichheit

0:56:12 Künstliche Intelligenz, die man abstellen musste

1:04:26 Datensouveränität und die Blockchain-Technologie

1:18:07 Auswege zu Freiheit und Selbstbestimmung

1:26:58 Das bedingungslose Grundeinkommen

1:34:26 Transhumanismus

1:48:28 Wieviel Zeit bleibt für einen Bewusstseinswandel?

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KenFM präsentiert: Geld | KenFM.de

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07-04-19 07:47:00,

Ein Film von Gaby Weber.

Vermögensverwalter wie BlackRock sind keine Heuschrecken sondern jeder für sich ein Tyrannosaurus Rex. Sie sind nach der letzten Finanzkrise 2007 entstanden und gelten weder als Banken noch als Hedgefonds, und werden praktisch nicht reguliert. Man nennt sie Schattenbanken. Sie verfügen über unvorstellbar viel Geld – aus allen möglichen Quellen – und kaufen sich bei Banken, Fondsgesellschaften und in der Industrie ein. Weiß man schon in Europa wenig über ihre Machenschaften, so sind sie in Argentinien gänzlich unbekannt. Dort geht es ihnen um das, was auf der Erdoberfläche wächst und unter der Erdoberfläche schlummert. Das Land ist ein Versuchslabor.

Erst im Mai 2018 haben BlackRock und Templeton die argentinische Regierung vor der Zahlungsunfähigkeit bewahrt, kein Akt der barmherzigen Nächstenliebe. Eher ein Dankeschön für das Dekret Nummer 29, worin die Regierung versprochen hat – im Falle einer erneuten Zahlungsunfähigkeit – gegen die Pfändung der Naturvorkommen keinen Einspruch einzulegen. BlackRock und Co. verwalten die Einlagen von Pensionskassen, die Schätze der Milliardäre und die Gewinne der Konzerne. Bei diesem Geld weiß man immerhin, das es seinen Anfang in der realen Wirtschaft hatte. Aber sie verwalten auch Geld, das aus dem Cyberspace kommt, das am Computer entstanden ist, ohne Zutun einer Zentralbank. Es geht um Zahlen mit sehr vielen Nullen, die an elektronischen Handelsplätzen mit Derivaten entstanden sind, also mit Würfeln auf Aktienindices, Zinsverläufe und Kurse.

Derivat-Geschäfte führten 1995 die britische Barings Bank in den Bankrott. Ein junger Broker hatte auf den japanischen Nikkei gewettet und Pech gehabt. Der positive Effekt war, dass die Öffentlichkeit zum ersten Mal von diesem Buchgeld der Finanzjongleure erfuhr. Heute ist das „Finanzchaos“ des Kasino-Kapitalismus gefährlicher denn je. Neue Kryptowährungen wie der Bitcoin haben die Situation noch unübersichtlicher gemacht. Aber das Thema ist in der Versenkung gelandet. In Europa haben sich BlackRock und Co. bei fast allen Aktiengesellschaften eingekauft. Brüssel und Berlin haben tatenlos zugeschaut. Wie soll man das nennen? Blauäugigkeit? Dummheit? Während deutsche Unternehmen mit US-Firmen auf dem Weltmarkt konkurrieren, kontrollieren die Vermögensverwalter aus den USA fast alle DAX-Konzerne und mischen sich in deren Geschäftspolitik ein. Bei der Deutschen Bank hält BlackRock knapp 5 Prozent, unterhalb der Meldepflicht. Die Aktie der Bank ist tief gefallen. Die Bundesregierung schaute tatenlos zu,

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Die Macht um Acht (23) | KenFM.de

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03-04-19 06:11:00,

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Seit Monaten läuft der Wettbewerb der MACHT-UM-ACHT zur „Pappnase“ des Halbjahres. Die Zuschauer der alternativen Sendung zur „Tagesschau“ haben mit großer Mehrheit entschieden, dass die ultimative Pappnase an Georg Mascolo geht. Mascolo leitet einen Recherche-Verbund des NDR, des WDR und der Süddeutschen Zeitung. Eine sonderbare Vermischung privater und öffentlich-rechtlicher Unternehmen. In der „Tagesschau“ firmiert Mascolo als „Fakentfinder“, ist aber eher an Faktenverdrehungen beteiligt. Denn Mascolo ist nicht nur Terrorismusexperte der ARD. Er ist auch als Mitglied der Lobby-Organisation „Atlantik-Brücke“ und der „Core Group“ der Münchner Sicherheitskonferenz sowohl den USA als auch der Rüstungsindustrie eng verbunden.

Unter der Überschrift: „Ukraine vor Präsidentenwahl – Der Maidan war nicht umsonst“, lässt die Tagesschau-Redaktion zwei unbekannte und nicht zu identifizierende Bürger der Ukraine zu Wort kommen, die sich dringend für die Wiederwahl des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko aussprechen. Dieser Trick, letztlich anonyme Zeugen und ihre Meinung in eine Nachricht einzubauen, ist uralt und schlecht. Zum einen steht Poroschenko nicht in Deutschland zu Wahl, zum anderen ist diese Form des verdeckten Kommentars schlichte Manipulation des Zuschauers. Offenkundig geht es der Tagesschau-Redaktion um eine EU- und NATO-Erweiterung: „Diese Wahl ist eine absolute Grundvoraussetzung für unsere Bewegung vorwärts, zu unserer Mitgliedschaft in EU und NATO“, wird Poroschenko in der Meldung zitiert. Genau das ist der Punkt, um den herum es damals, rund um den Maidan beinahe zu einem Krieg in Mitteleuropa gekommen wäre.

Zuletzt weist die MACHT-UM-ACHT noch auf ein Foto hin, mit dem die Tagesschau-Redaktion die französische Bewegung der Gelbwesten diffamieren will: Eine beschädigte Skulptur am Arc de Triumphe soll die soziale Bewegung als Krawallmacher diffamieren, um deutsche Nachahmer der Kämpfe für die kleinen Leute zu verhindern. Mit einem Foto über die Polizeibrutalität belegt die MACHT-UM-ACHT, dass die ARD-Sendung nicht mal die Hälfte der Wahrheit berichtet, sondern, obwohl es jede Menge Belege für diese Brutalität gibt, zum Vorgehen der Polizei gegen die Bürger schweigt.

Für das Team der MACHT-UM-ACHT bedankt sich Uli Gellermann herzlich bei den Zuschauern dieser Video-Serie, „die ohne die vielen Zuschauer gar nicht denkbar wäre“. Die Arbeit geht weiter. Denn die wichtigste Nachrichtensendung des Landes, der Taktgeber für viele andere Medien,

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Der Krieg vor dem Krieg | KenFM.de

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02-04-19 06:04:00,

Kriegsrechtfertigende Ideologien, vorbreitende Propaganda, aggressive Maßnahmen unterhalb der Schwelle militärischer Gewalt – Kriegspropaganda ist nichts Neues, doch sie hat weltweit eine neue Qualität angenommen, zeigt Ulrich Teusch in seinem neuen Buch „Der Krieg vor dem Krieg“. Er analysiert aktuelle und historische Propagandastrategien und beleuchtet die Interessen der Kriegsverkäufer in Politik, Wirtschaft, Militär und Medien.

In einer idealen Welt wäre Politik gleichbedeutend mit Friedenspolitik. Politiker würden alles in ihrer Macht und Kraft stehende tun, um den äußeren und inneren Frieden zu sichern. Den äußeren Frieden durch Diplomatie, Respekt vor dem Völkerrecht, Vertragstreue, Multilateralismus, Institutionenbildung, Friedenserziehung, Abrüstung und Rüstungskontrolle, vertrauensbildende Maßnahmen, Austausch von Menschen und Ideen, Entwicklungshilfe, Interessenausgleich. Den inneren Frieden durch größtmögliche Liberalität und Toleranz, Offenheit der Diskurse, demokratische Mitsprache und Mitbestimmung, rechts- und sozialstaatliche Sicherheit, Verteilungs- und Chancengerechtigkeit.

Doch wir leben nicht in einer idealen Welt. Wir sind – global betrachtet – von Friedenszuständen im Äußeren wie im Inneren weit entfernt und entfernen uns immer mehr.

Der Krieg zwischen der NATO und Russland hat schon begonnen. Noch fliegen uns zwar keine Raketen um die Ohren, aber wir befinden uns mitten in einem Wirtschaftskrieg, einem Cyberkrieg, einem hybriden Krieg, einem Propagandakrieg – auch einem Krieg mit militärischen Provokationen oder »Nadelstichen«. Dort, wo man sich unmittelbar gegenübersteht, etwa in Syrien, bedarf es eines erheblichen Koordinationsaufwands (und manchmal auch beachtlicher Nervenstärke), um den direkten Konflikt und dessen Eskalation zu vermeiden.

Die Grenzlinien zwischen Kriegs- und Friedenszuständen werden immer poröser. Folgt man einem weitgefassten Kriegsverständnis, dann ist Krieg inzwischen zu einem Normalzustand geworden. Die westliche Führungsmacht führt seit 2001 permanent Krieg. Die politisch Verantwortlichen des Landes bezeichnen ihn als Generationenkrieg, langen Krieg, unendlichen Krieg. Krieg ist für die USA zum natürlichen Zustand geworden, zum Way of Life, zur Raison d’être. Das System braucht den Krieg, um noch funktionsfähig zu sein. Es ist einer »Kriegssucht« (Philip Giraldi) verfallen.

Krieg geht mit Kriegspropaganda einher, permanenter Krieg mit Kriegspropaganda in Permanenz. In Kriegen kommt es für gewöhnlich zu einer Quasi-Gleichschaltung der etablierten Medien. Und so ist der permanente Krieg möglicherweise der Hauptgrund für die seit Jahren zu beobachtende mediale Formierung. Unter einem Druck dieser Art wird der ohnehin schon enge Mainstream-Korridor zum Laufställchen. In einer solchen Konstellation kann nicht mehr über die Frage diskutiert werden,

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KenFM am Telefon: Prof. Franz Adlkofer zum Gesundheitsrisiko Mobilfunk | KenFM.de

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29-03-19 04:51:00,

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Die Menschheit wartet vermeintlich unbändig auf den Mobilfunkstandard 5G. Er soll nicht nur um ein Vielfaches schneller sein, sondern zudem enorme Vorteile gegenüber seinen Vorgängern LTE und LTE-Advanced aufweisen. Mit 5G beginnt eine neue Ära, so die einhellige Meinung der entsprechenden Industrien und ihrer Multiplikatoren in der medialen Unterstützerbranche.

Wie schaut es aber mit den Nachteilen dieser zukunftsweisenden Technik aus? Wie bitte, Nachteile? Gibt es nicht. Krebsrisiken durch zu intensive Nutzung von Mobilgeräten? Ein Hirntumor-Risiko? Blödsinn. Existieren Studien möglicher Erkrankungen über die Hochfrequenzstrahlung in unserer Umwelt? Werden diese durch entsprechende Kräfte den Endnutzern, also den potentiellen Opfern, wissentlich und damit vorsätzlich vorenthalten? Sollte dieser Technologie etwas mehr Skepsis, gesunder Menschenverstand, entgegengebracht werden?

Es ergeben sich viele Fragen zu einem Thema, das in hiesigen Medien mehrheitlich nur eine Reaktion hervorruft – Begeisterung.

Ken Jebsen spricht mit dem Mediziner Prof. Franz Xaver Adlkofer. Von 2000 bis 2004 leitete Adlkofer das REFLEX-Projekt, eine von der EU geförderte und von der Stiftung für Verhalten und Umwelt durchgeführte Untersuchung zum Einfluss von Handystrahlung auf den menschlichen Organismus.

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Veröffentlicht am: 29. März 2019

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KenFM im Gespräch mit: Michael Hüter (“Kindheit 6.7: Ein Manifest”) | KenFM.de

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27-03-19 08:34:00,

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Was haben Johann Wolfgang von Goethe, Alexander von Humboldt, Karl Marx und Leonardo Da Vinci gemeinsam? Richtig, alle haben wesentlich weniger Zeit in Bildungsinstitutionen verbracht, als es heute der Standard ist. Dennoch werden sie noch immer als Genies gefeiert. Das sollte und zu denken geben. Wie kann das sein?

Nun könnte man argumentieren, sie seien eben von Haus aus hochbegabt gewesen. Das stimmt auch in gewisser Hinsicht: Humboldt zum Beispiel erhielt einen Großteil seiner Bildung zu Hause. Er wurde nicht mit einem Jahr in der Kita abgegeben und einige Jahre später mit dem Abiturzeugnis in der Hand von seinen Eltern an der Schulpforte wieder in Empfang genommen. Die Motivation zu lernen war bei ihm intrinsischer Natur und kein von Außen aufoktroyierter Zwang.

Michael Hüter versucht, aus solchen Biographien logische Schlüsse zu ziehen. Er ist der Meinung: So wie wir Erziehung, Familie und das Schulwesen heutzutage interpretieren, ist es kaum verwunderlich, dass unserer Gesellschaft kollektiv die Freude am Lernen vergangen ist.

Sein neues Buch „Kindheit 6.7: Ein Manifest“ ist ein Appell an die Gesellschaft, die eigenen Scheuklappen abzulegen und nach neuen Wegen zu suchen, Kindern eine Kindheit zu ermöglichen, die diesen Namen auch verdient. Glücklicherweise können wir dabei auf einen Wissensschatz zurückgreifen, der weitaus älter ist, als es die letzten Jahrhunderte institutionalisierten Lernens vermuten lassen.

Lernen kann und muss Spaß machen!

Inhaltsübersicht:

0:07:16 Kindern Fragen und Nähe zulassen

0:19:56 Die Schulpflicht

0:25:25 Die Kindheit des Gastes

0:34:35 Ein Schulsystem, das Demokratie und Selbstwertgefühle abschafft

0:46:56 Ware Kind – Die Entwertung von Eltern und Kindern

0:55:15 Die Familie heute

1:15:30 Der unsichtbare Lehrplan und Räume der Angst

1:23:24 Autos, Haustiere, Kinder – Zahlen und Fakten

1:39:21 Länder, in denen Kinder glücklich sein können

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Der Notenbetrug | KenFM.de

der-notenbetrug-kenfm.de

25-03-19 12:49:00,

Schulnoten beschämen und betrügen unsere Kinder, um sicherzustellen, dass auch in Zukunft niemand gegen Armut und Ungerechtigkeit aufbegehrt.

Wenn die PISA-Studie recht hat, ist das deutsche Bildungssystem eines der sozial selektivsten der Welt. Dennoch stempelt es mittels Noten für Schularbeiten und Klausuren, für Hausarbeiten und auf Zeugnissen tagtäglich junge Menschen zu gesellschaftlichen „Gewinnern“ und „Verlierern“ ab und legitimiert diese Selektion als Bestenauslese, also Leistungsauswahl – ohne dass dies jemand als ungerecht empfindet oder hinterfragt. Doch belohnen Noten wirklich Engagement und Fleiß?

Eine der Grundannahmen der Gesellschaft, in der wir leben, ist und war stets: Wer bereit ist, Leistung zu erbringen, der oder die brächte es auch zu etwas. Mühe, Engagement und Fleiß zahlten sich aus.

Dass dieser Gedanke längst als Mythos (1) zu Grabe getragen gehört, bewies nicht zuletzt die PISA-Erweiterungsstudie für Deutschland. Ihr zufolge ist die relative Wahrscheinlichkeit eines Gymnasialbesuchs für ein Akademikerkind in Deutschland 6,9 mal so hoch wie jene eines Facharbeiterkindes. Und, wohl gemerkt: Selbst bei gleicher individueller Lese- und Mathematikkompetenz beträgt dieses Verhältnis noch 4 zu 1 (2).

Fleiß also, könnte man meinen — und unlängst auch gut begründen — zahlt sich nicht aus, zumindest nicht für jeden und jede in unserer Gesellschaft. Ganz im Gegenteil: Mittels der vordergründigen Ideologie von „Leistungsgerechtigkeit“ reproduziert und verschärft sich — hintergründig und unbemerkt — gesellschaftliche Ungleichheit:

Ökonomisch Benachteiligte junge Menschen erhalten eben trotz guter beziehungsweise adäquater Leistungen faktisch schlechtere Beurteilungen als sozial „Höhergestellte“.

Im festen Glauben daran, die Messinstrumente des Bildungswesens hätten mit sozialer Herkunft, Habitus und dergleichen nichts gemein, wären also „objektiv“ und gerecht, können letzteren hierdurch schließlich in überwiegender Mehrheit die gesellschaftlichen Positionen ihrer Eltern weiter-„vererbt“ werden.

Und selbst die Ausgegrenzten, Verarmten und Unterdrückten wissen dagegen nichts mehr zu sagen: Schule ist ja gerecht und sie sind, das haben sie selbst erlebt, dümmer als die Eliten, die ihre besseren Jobs, das höhere Einkommen deswegen natürlich verdienen — im direkten und vermeintlich objektiven Leistungsvergleich waren sie die Verlierer und wurden für ihr Versagen zurecht beschämt.

Leistung ist nicht Verstehen

Wie aber funktioniert diese „Gehirnwäsche“, die Menschen glauben lässt, sie seien mehr oder weniger wert als andere? Schauen wir uns das Notensystem einmal genauer an:

„Wie und warum kommt eigentlich jemand auf die Idee,

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KenFM am Set: Save the Internet – Demo gegen Artikel 13 in Berlin (23.3.2019) | KenFM.de

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25-03-19 10:51:00,

„Unsere Bildungssysteme haben längst Hirne produziert, die so unabhängig denken können, wie die der Hitlerjugend. Wegtreten.“

… dazu ergänzend, da es mittlerweile weithin als Erkenntnis gilt, zumindest bei Jenen die nicht nur Scheinopposition sind, daß der Medien- und Bildungsapparat, neben Anderen, nur im Dienst einer sehr dünnen Oberschicht steht:

Ronja berichtete, sie beschäftige sich seit einiger Zeit ernsthaft mit Politik und habe auch an den internationalen Jugendprotesten gegen den Klimawandel “Fridays for future” teilgenommen. „Ich habe auf der Straße mitdemonstriert. Das ist cool, denn für junge Leute ist es eine Möglichkeit, sich Gehör zu verschaffen“, sagte sie. „Es ist ein guter Gedanke, dass wir etwas ändern können, wenn wir zusammenhalten.“ Sie gehe davon aus, dass diese Jugendlichen das politische System verändern würden, sobald sie etwas älter seien. „Viele Jugendliche wissen jetzt Bescheid.“

Silas sagte, für ihn sei die Versammlung wichtig gewesen, weil die Redner einerseits den Zusammenhang zwischen dem Wachstum der Rechtsextremen und dem Kapitalismus erklärt und andererseits vom Aufbau einer Arbeiterbewegung gesprochen hätten, die gegen den Faschismus und seinen Ursprung im kapitalistischen System kämpft.

„Ich fand es sehr interessant, dass hier erklärt wurde, dass das Anwachsen der Rechten und der AfD wirklich mit dem Kapitalismus zusammenhängt“, sagte Silas. „Darüber habe ich vorher nicht nachgedacht.“ Er habe natürlich schon gehört, dass gerade mal zwei Prozent der Menschen gleichviel Vermögen wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung besitzen. „Aber es ist sehr interessant, dass es mit der Arbeiterklasse zusammenhängt, und ihr habt hier erklärt, dass die Arbeiterklasse eigentlich die Kraft gegen den Kapitalismus ist. Daran hatte ich noch nie gedacht.“

Ronja sagte, auch sie habe vor dieser Veranstaltung nicht ernstlich über Sozialismus und Kapitalismus nachgedacht. „In der Schule hat man für solche Diskussionen nie Zeit.“ Sie fügte hinzu: „Vielleicht wird mal über Hitler oder über 1989 gesprochen, aber der Kapitalismus und der Sozialismus kommen eigentlich nicht vor.“

Ein WSWS-Reporter fragte sie, ob sie es für ein Problem halte, dass solche Fragen in der Schule nicht diskutieren würden. „Es ist ein großes Problem“, antwortete sie. „Jeder denkt, das ist ein normales System, aber das ist es nicht.“ Sie fügte hinzu. „Wir leben im Kapitalismus, aber wir wissen gar nicht, dass es eine Alternative gibt.“ Diese Zusammenhänge müsse man doch kennen. Silas ergänzte: „Für mich ist die Arbeiterklasse wirklich das Werkzeug gegen den Kapitalismus.“ Er sagte,

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Neue Möhren | KenFM.de

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22-03-19 01:38:00,

Ein Herz für Schüler und für die “Klimarettung” – ach ja?

von Peter Frey.

Wie funktioniert ein Spin? An exponierter Stelle wird die Flamme eines emotional griffigen Themas entzündet und medial, am besten auch global verbreitet. Und siehe da: Plötzlich ist die nächste “Graswurzelbwegung” entstanden – weltweit vernetzt und agierend. Nein, ich glaube auch weiterhin nicht an den Weihnachtsmann.

Wissen Sie noch, wie es begann?

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Was für ein Glück, dass die Greta auch noch so hübsch ist. Dass ihre Einlassungen wahrhaftig waren, mag ich glauben. Greta Thunberg wird allerdings gerade verdorben. Oder sie ist hell genug, zu erkennen, auf welch hässliche Art sie benutzt wird? Dafür benötigt sie aber andere Freunde, als die in Davos. Eines hat sie von diesen “Freunden” schon einmal schön aufgeschnupft und brav weitergegeben.

Ich will, dass ihr in Panik geratet”

Haben Sie es auch schon übersetzt? Denn es bedeutet: “Wir wollen, dass ihr alle schön im Panikmodus bleibt”. “Ihr” sind allerdings nicht “Topmanager” (Gruß von Orwell) und “Spitzenpolitiker”. “Ihr” sind wir! Nur in Panik sind wir steuerbar und handlungsunfähig in Bezug auf Selbstbestimmtheit und Autonomie, auf der Suche nach eigenen kreativen Lösungen.

Wechseln wir hurtig die Perspektive: Wir – die Eliten – werden natürlich weiter unser bestes in dieser unheimlich komplizierten Welt, deren Prozesse für den einfachen Bürger ja gar nicht mehr durchschaubar sind, tun, um die Katastrophe abzuwenden. So hat die Greta auch ganz tolle, originelle Ideen, um das Klima zu retten. Weil wir keine Zeit mehr haben – siehe Ansage oben – müssen wir jetzt das kleinere Übel wählen. Greta Thunberg wiederholt sich darin, Angsttrigger zu setzen:

Wir müssen eine große Anzahl von Ideen gleichzeitig entwickeln und trotzdem die Veränderungen mit beispielloser Geschwindigkeit vorantreiben.” (1)

Wir MÜSSEN zieht sich durch ihre Agenda – wirklich ihre, Gretas Agenda? Welche Ideen werden hier von dem 16-jährige Mädchen ausformuliert? Das Zitat – wieder von Greta – kann dazu Hinweise geben (Hervorhebung durch Autor):

Persönlich bin ich gegen Atomenergie, doch laut der IPCC kann sie ein kleiner Teil einer sehr großen von Kohle freien Energielösung sein,

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KenFM im Gespräch mit: Johannes Bröckers (“Schnauze, Alexa!”) (Podcast) | KenFM.de

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17-03-19 06:47:00,

Amazon ist das größte Internet-Kaufhaus der Welt. 24 Stunden geöffnet und mit einem Warenangebot, das jeden Konkurrenten alt aussehen lässt. Doch der Erfolg hat enorme Schattenseiten, denn Amazon ist weit mehr, als ein digitaler Einzelhändler.

Der Konzern von Jeff Bezos ist auch eine Datenkrake, die im Hintergrund von jedem Kunden ein digitales Profil anlegt, auswertet und verkauft. Daten sind aber nicht nur das neue Gold, sondern auch der Schlüssel, um menschliches Verhalten zu manipulieren, Gesellschaften berechenbar zu machen.

Da trifft es sich gut, dass Amazon seine Monsterserver auch an die CIA vermietet und in den Amazon-Go-Shops eine Software einsetzt, die die Gesichter der Kunden automatische scannt und die Rechnung für den Einkauf dann direkt auf deren Smartphone schickt. Ist das noch „Service“ oder schon Orwell?

Jeff Bezos, der Besitzer von Amazon, ist inzwischen nicht nur einer der reichsten Menschen der Welt, sondern gehört mit seinem Konzern auch zu den einflussreichsten Personen auf diesem Planeten. Wurde der Mann je demokratisch in diese Macht-Position gewählt? Nein. Kann man ihn abwählen? Ja!

WIR, die Kunden, haben Amazon zu dem gemacht, was es heute ist. Ein Konzern, der ähnlich wie Apple, Ebay, Facebook oder Google quasi über dem Gesetz steht und sich damit über immer mehr Regeln hinwegsetzen kann und das längst tut.

Amazon zahlt nur Steuern, wenn es unbedingt sein muss und hat mit dem Kauf der Washington Post eine der wichtigsten US-Zeitungen unter seiner Kontrolle. Damit bestimmt Jeff Bezos, was große Teile der US-Bürger über die Machenschaften des Konzerns wissen und denken sollen. Free Press?

Wem diese Entwicklung missfällt, wer Amazon für demokratiegefährdend hält, muss sich die Frage stellen, warum er dort permanent einkauft?!

„Schnauze, Alexa! Ich kaufe nicht bei Amazon!“, heißt das Buch von Johannes Bröckers und hat das Ziel, uns, den Kunden, die Shopping-Laune zu verderben. Das ist dringend nötig. Die meisten von uns wissen nicht, was sie tun, wenn sie beim US-Giganten Amazon Woche für Woche einkaufen, nur weil das so schön bequem ist, oder wenn sie sich mit der Amazon-Box „Alexa“ freiwillig ein Gerät ins Haus holen, von der die Stasi nur träumen konnte, da „Alexa“ den Kunden mit seinen sieben Mikrophonen schlicht abhören kann.

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KenFM am Set: Schülerproteste für Klimaschutz – Fridays for Future in Berlin | KenFM.de

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16-03-19 08:19:00,

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Am vergangenen Freitag, den 15. März 2019, sind in über 170 deutschen Städten Kinder und Jugendliche auf die Straße gegangen, um für mehr Klimaschutz zu protestieren.

20.000 Teilnehmer sollen es laut Angaben der Polizei alleine in Berlin gewesen sein, deutschlandweit lag die Zahl bei rund 300.000. Die jungen Menschen sind besorgt über den Zustand des blauen Planeten und werfen den Politikern vor, das Problem der Erderwärmung auf die lange Bank zu schieben.

KenFM war vor Ort in Berlin, unter anderem am Bundeskanzleramt, und hat die Menschen zu ihren Motiven befragt.

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Veröffentlicht am: 16. März 2019

Anzahl Kommentare: 4 Kommentare

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Die Schatten-Macht | KenFM.de

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16-03-19 01:33:00,

Die Eliten stürzen die Menschheit in immer neue Krisen und Kriege. Interview mit Ullrich Mies über sein neues Buch „Der Tiefe Staat schlägt zu“.

von Nicolas Riedl

Hinweis zum Rubikon-Beitrag: Der nachfolgende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Rainer Mausfeld aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt KenFM diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!

Wer in den 1980er Jahren für Abrüstung und Frieden auf die Straße ging, dürfte bei der Renaissance des Feindbildes Russland und der erneuten Aufrüstung ein Déjà-vu erleben. Geschichte wiederholt sich in diesem Kontext offensichtlich als Tragödie. Allen ab etwa 1980 Geborenen wird dieser Zusammenhang nicht bewusst sein. Ullrich Mies bespricht im Interview mit Nicolas Riedl von der Jugendredaktion einige Aspekte des soeben erschienenen Sammelwerks „Der Tiefe Staat schlägt zu — wie die westliche Welt Krisen erzeugt und Kriege vorbereitet“, an dem 16 Autoren mitgearbeitet haben.

Nicolas Riedl: Was hat Sie nach „Fassadendemokratie und Tiefer Staat. Auf dem Weg in ein autoritäres Zeitalter“ veranlasst, das nun vorliegende Buch zu machen?

Ullrich Mies: Auf den Buchvorstellungen habe ich festgestellt, dass Jens Wernicke und ich mit dem Titel des 2017 erschienenen Buches einen neuralgischen Punkt getroffen hatten. Viele Menschen merken, dass sie mit den zum Teil grotesken oder sogar perfiden Wirklichkeitsinterpretationen von Regierungen und Bewusstseinsindustrie nach Strich und Faden verarscht werden. Insofern stimmten die Zuhörer bei den Buchvorstellungen der Aussage zu, dass wir in einer Fassadendemokratie leben. Mit dem Begriff Tiefer Staat konnten allerdings viele nichts anfangen. Also erklären wir im neuen Buch dessen Haupttriebkräfte. Dabei spielen die neokonservativen Ideologen eine entscheidende Rolle. Tiefer Staat und neokonservative Akteure sind nicht voneinander zu trennen. Manche Teile sind sichtbar, die wesentlichen Teile nicht. Ich selbst bezeichne den Tiefen Staat als den Dunkelraum der Herrschenden, in dem der Klassenkampf von oben organisiert wird.

Zudem konnten im alten Buch nicht alle Aspekte des Tiefen Staates behandelt werden. Insbesondere fehlte die internationale Perspektive. Im neuen Buch „Der Tiefe Staat schlägt zu.

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KenFM im Gespräch mit: Susanne Kaiser (“Die neuen Muslime”) | KenFM.de

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11-03-19 08:07:00,

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Der Islam – hierzulande eines der Streitthemen der vergangenen Jahrzehnte.

Gehört der Islam zu Deutschland? Geht von ihm womöglich eine Gefahr aus?

Die Debatten zu den genannten Fragen drehen sich medienübergreifend in einer Endlosschleife. Zumeist verlaufen sie sich im Sand. Kein Wunder, denn zu einer differenzierten Betrachtung der immerhin zweitgrößten Weltreligion kommt es dabei nur in den seltensten Fällen. Zudem wird allzu oft pauschal von „den Muslimen“ gesprochen, als handle es sich um eine homogene Religionsgemeinschaft.

Wie unterschiedlich der muslimische Glaube jedoch selbst hierzulande ausgelebt wird, beschreibt die freie Journalistin Susanne Kaiser in ihrem Buch: „Die neuen Muslime: Warum junge Menschen zum Islam konvertieren“. In diesem widmet sie sich auf der Basis von vier sehr individuellen Lebensgeschichten genau dieser Frage. Dabei stellte sie fest: Die persönlichen Motive sowie die jeweilige Interpretation der Religion sind so unterschiedlich, wie die Menschen selbst.

In Zeiten, in denen immer häufiger von einem „Kampf der Kulturen“ die Rede ist, kann jede Bemühung, die das Ziel eines besseren interkulturellen Verständnisses verfolgt, gar nicht hoch genug angesehen werden. Eben jenes Verständnis ist auch das Anliegen von Susanne Kaiser. Sie möchte dort Brücken bauen, wo sie in turbulenten Zeiten am dringendsten benötigt werden. Durch ihre unvoreingenommene und respektvolle Herangehensweise an das emotionsgeladene Thema „Islam“ ist ihr dies beispielhaft gelungen.

Inhaltsübersicht:

0:04:34 Menschen, die zum Salafismus finden

0:16:12 Gehört der Islam zu Deutschland?

0:23:26 Warum der Islam an Attraktivität gewinnt

0:41:13 Individualität trotz strenger Glaubensgrundsätze

0:52:41 Konversion zum Islam – eine lebensverändernde Maßnahme

1:05:10 Die Biografie der Autorin

1:15:27 Eine Konversion, die zum Radikalismus führte

1:29:07 Die Glaubwürdigkeit jüdisch-christlicher Werte

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KenFM am Set: Klaus-Jürgen Bruder zum NGfP-Kongress in Berlin | KenFM.de

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09-03-19 10:15:00,

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„Die cleverste Art, die Menschen passiv und gehorsam zu halten, besteht darin, das Spektrum der akzeptierten Meinungen strikt zu begrenzen, innerhalb dieses Spektrums aber eine sehr lebhafte Debatte zu ermöglichen und sogar die kritischeren Ansichten zu fördern. So hat der Mensch das Gefühl, dass frei gedacht wird, während die Voraussetzungen des Systems immer wieder durch die Grenzen des Diskussionsbereichs verstärkt werden.“

Diese Erkenntnis von Noam Chomsky bringt den Status quo auf den Punkt. Es darf auch in der BRD frei gedacht und gesprochen werden, allerdings nur innerhalb strikter Meinungsgrenzen. Wer diese verlässt, verstößt gegen ein Tabu und wird entsprechend gesellschaftlich geächtet.

Wo das Tabu beginnt und welche Themengebiete es umfasst, bestimmen die Massenmedien und in ihnen die vom System geförderten Intellektuellen. Dieser Personenkreis ist sich für nichts zu schade und daher bereit, auch Krieg und den Verstoß gegen die UN-Charta und das Völkerrecht zu unterstützen. Das geschieht natürlich nicht plump, sondern eher subtil durch entsprechende Sprachregelungen. Ziel dieser Framing-Techniken ist es stets, das freie und unmittelbare Denken des Menschen einzuschränken und in die von den Eliten gewünschten Bahnen zu lenken. Aktuell führen diese Bahnen wieder an die Front und damit in den klassischen Krieg. Während auch deutsche Soldaten längst wieder weit außerhalb des NATO-Raumes Menschen in Ressourcen-Kriegen töten, wird an der Heimatfront Jagd auf all jene gemacht, die diesen Rückfall in die Barbarei aussprechen.

Die Neue Gesellschaft für Psychologie (NGfP) veranstaltet auch in diesem Jahr wieder einen Kongress in Berlin, der sich mit den oben beschriebenen Prozessen und den dazugehörigen Techniken der Tarnung beschäftigt.

Der Titel der Tagung vom 7. bis 10. März 2019 lautet: „Krieg nach innen, Krieg nach außen. – Die Intellektuellen als Stützen der Gesellschaft?

Im Gespräch mit Klaus-Jürgen Bruder, Vorstand der NGfP, wird klar, wo wir gesellschaftlich aktuell stehen und wie wichtig es ist, dass die Zivilgesellschaft vor allem den gekauften Intellektuellen in den Arm fällt.

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Das Ende der Demokratie | KenFM.de

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09-03-19 10:15:00,

Während Kriegstreiber und Sozialstaatsfeinde mit staatlichen Geschenken überhäuft werden, nehmen die Repressionen gegen die kritische Zivilgesellschaft immer bedrohlichere Ausmaße an.

Hinweis zum Rubikon-Beitrag: Der nachfolgende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Rainer Mausfeld aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt KenFM diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!

von Jens Wernicke und Matthias Burchardt

Wie immer man inhaltlich zur Arbeit von Attac steht, das Urteil des Bundesfinanzhofs in dieser Sache kann nur als weiterer Beleg für das unmittelbar bevorstehende Ende der bürgerlichen Demokratie verstanden werden. Warum? Weil es sichtbar macht, mit welcher Verve und Unverschämtheit die Eliten ihre neoliberale Herrschaft als einzig denkbares Paradigma verteidigen und mit totalitären Mitteln als „demokratisch“ zu legitimieren versuchen. Konkret: Die seit ihrer Gründung für die Privatisierung und Liberalisierung aller Lebensbereiche eintretende Bertelsmann Stiftung soll, während sie wider die Interessen fast aller Menschen im Lande agiert, selbstverständlich als „gemeinnützig“ gelten dürfen, während Attac dieser Status entzogen wird — allein für das Insistieren darauf, dass eine „andere Welt“ sehr wohl denkbar ist. In Folge genießt eine der mächtigsten, finanzstärksten und gefährlichsten Institutionen im Land Steuerprivilegien, die ihre Machenschaften noch unterstützen, und wird zugleich einer alles andere als gefährlichen NGO, die sich gegen statt für die Verarmung breiter Bevölkerungsschichten engagiert, der Geldhahn zugedreht.

Eine Demokratie ohne abweichende, öffentlich wahrnehmbare Positionen in Sach- und Sinnfragen ist keine Demokratie mehr, auch wenn sie an Wahl- und Parlamentsfolklore festhält. Insofern dient gerade die Artikulation von Perspektiven, die — auch in tagespolitischen Themen — ein Fragezeichen hinter die veröffentlichte Meinung setzen, dem Gemeinwohl. Wie sähe es in Deutschland aus, wenn es alternative Medien wie zum Beispiel den Rubikon nicht mehr gäbe, weil ihm die Arbeitsgrundlage per Steuerrechtsprechung entzogen würde?

Eine rechtliche Einschätzung des Urteils müssen Juristen vornehmen. Eine politische Bewertung steht allen Bürgerinnen und Bürgern zu. Vielleicht ist es in diesem Zusammenhang sinnvoll, sich an die Empörung der Qualitätspresse zu erinnern, als Wladimir Putin sich mit dem Wirken ausländischer NGOs und Stiftungen in Russland beschäftigt hat.

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Die Macht um Acht (21) | KenFM.de

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06-03-19 08:23:00,

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Seehofer der Retter!

Tagesschau macht Reklame für einen Zocker.

Einmal, wenigstens einmal, könnte es doch bei der Tagesschau eine handwerklich ordentliche Meldung geben. Und dann beginnt die Nachricht zum Mieterelend und der Spekulation auch sehr sauber. Um dann letztlich doch in der Schlagzeile „Seehofer der Retter“ zu verenden. Das ist natürlich Meinung. Das ist natürlich auch Manipulation. Denn Seehofer tut nur so, als wäre er auf der Seite der Mieter. In Wahrheit ist er ein guter Freund der Spekulanten. Das weiß auch die Tagesschau-Redaktion. Und selbst wenn sie es nicht wüsste: Es ist nicht der Job des Journalismus, Meinungen zu verbreiten. Es wäre die Aufgabe der wichtigsten Nachrichten-Sendung des Landes, Fakten zu berichten.

Die sonderbare Journalistin Silvia Stöber hat wieder zugeschlagen: In einer langen Jubel-Arie darf sie ein langes Lob-Lied auf den Börsen-Zocker und Milliardär George Soros senden. Ohne jeden Anlass, ohne aktuellen Aufhänger taucht der Mann in der „Tagesschau“ auf. Kein Geburtstag, keine Hochzeit oder ein Spekulanten-Treffen legitimiert die prominente Nachricht. Und darüber, dass dieser Mann geschäftliche Interessen in der Ukraine hatte, dass er dort an einem Putsch beteiligt war, bei dem auch Nazis mitmischten: Kein Wort. Glaubt man der Stöber, dann ist der Mann ein Sponsor für Freiheit und Demokratie. Bleibt die Frage: Wer hat den nachrichtlich völlig unsinnigen Beitrag bezahlt? Eine Antwort der Redaktion zur Ursache dieses erstaunlichen Fundes ohne Fakten bleibt bisher aus.

Plötzlich tut sich eine Nachrichten-Loch auf: Zum 20. Jahrestag des Angriffskrieges der NATO gegen Jugoslawien bislang kein Wort in der Tagesschau, immerhin der erste Krieg des vereinten Deutschlands. Ein Krieg gegen das Völkerrecht. Ein Bombenkrieg ohne Anlass, kein Angriff auf ein NATO-Land, kein Verteidigungsfall, kein Bündnisfall, gar nichts. Das wäre doch mal eine Tagesschau-Meldung wert gewesen. Auch mit Verschweigen ist Politik zu machen. Auch mit der Nicht-Meldung wird Politik gemacht. Die MACHT-UM-ACHT wettet: Selbst wenn diese Meldung in den nächsten Tagen noch kommen sollte, wird sie nicht das angebliche Ziel der NATO-Aggression – wie immer war es angeblich für „Freiheit und Demokratie“ – an den wirklichen Ergebnissen messen. Von den vielen Nachfolgestaaten, die von der Demokratie ziemlich weit entfernt sind,

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KenFM im Gespräch mit: Reza Abadi (451 Grad) | KenFM.de

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04-03-19 08:54:00,

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Reza Abadi ist das Gesicht von 451 Grad, einem beliebten Politmagazin auf RT Deutsch. Der Name der Sendung ist an den Roman „451 Fahrenheit“ von Ray Bradbury angelehnt. Bei 451 Grad Fahrenheit beginnt Papier zu brennen und symbolisiert somit eine der ältesten Formen der Zensur – das Verbrennen von Büchern.

Doch bis Reza Abadi ausgerechnet bei einem russischen Sender ein medienkritisches Format an den Start bringen kann, ist es ein langer Weg. Dieser beginnt zunächst im Iran und führt von dort aus in ein kleines Dorf in NRW, wo die aus politischen Gründen geflüchtete Familie des damals 5-jährigen Abadi sich ein neues Leben aufbaute.

„Danke“ ist das erste deutsche Wort, was dem kleinen Jungen über die Lippen kommt. In der Jugend folgt dann der Traum, Fußballprofi zu werden. Dieser scheint auch in greifbarer Nähe, doch ein Knorpelschaden im Knie macht ihm einen Strich durch die Rechnung und setzt seiner Karriere ein Ende, bevor diese überhaupt richtig begonnen hatte.

Abadi verdaute diesen herben Rückschlag und fand seine berufliche Zukunft schließlich im Journalismus. Nach einem ersten Stopp bei der Deutschen Welle verschlägt es ihn zu RT Deutsch. Vieles verändert sich damit. Die Frage, ob er denn nun „Kreml-nah“ sei, häuft sich. Ob er „Regierungs-nah“ sei, hatte man ihn in seiner Zeit bei der Deutschen Welle hingegen nie gefragt. Warum eigentlich nicht? Dieser und vielen weiteren Fragen geht KenFM in einem ausführlichen Gespräch auf den Grund. Dabei wird eine Charaktereigenschaft Abadis schon früh offensichtlich: Seine Hartnäckigkeit. Schnell unterkriegen lässt sich dieser Mann gewiss nicht. Und damit ist er im harten Mediengeschäft genau an der richtigen Stelle.

Inhaltsübersicht:

0:05:42 Vorurteile: der Kreml-Sender RT Deutsch

0:18:20 Die Idee zu 451 Grad

0:31:33 Reza Abadis eigener Medienkonsum

0:40:54 Aus Teheran über die DDR nach Hamburg

1:02:48 Wahlheimat Deutschland, Wahlstadt Hamburg

1:11:24 Ein Geflüchteter beurteilt deutsche Flüchtlingspolitik

1:31:16 Doppelstandards in der deutschen Presselandschaft

1:37:52 Upload-Filter bei YouTube,

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KenFM im Gespräch mit: Michael Meyen (“Die Kurden”) | KenFM.de

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26-02-19 08:49:00,

Die Kurden, das größte staatenlose Volk der Erde. Doch wovon isteigentlich die Rede, wenn von „den Kurden“ gesprochen wird?

Durch den Konsum der hiesigen Massenmedien, wird man auf diese Frage jedenfalls kaum eine Antwort finden. Während die einen, „die Guten“, in den Genuss deutscher Waffenlieferungen kommen, werden die anderen, „die Bösen“, immerzu als Terroristen verschrien.

Dieser Schwarz-Weiß-Malerei ist Prof. Michael Meyen, Kommunikationswissenschaftler an der LMU in München, zusammen mit seinem wissenschaftlichen Mitarbeiter Kerem Schamberger auf den Grund gegangen. In ihrem Buch „Die Kurden: Ein Volk zwischen Unterdrückung und Rebellion“ nähern sie sich der Thematik unter Einbeziehung der persönlichen Lebensgeschichten kurdischer wie auch türkischer Aktivisten, um auf diese Weise eine spannende, vom klassischen Sachbuch abweichende, Darstellung der komplexen Gemengelage zu zeichnen.

Im Gespräch mit KenFM liegt einer der Hauptaugenmerke auf „Rojava“, der Demokratischen Föderation Nordsyrien (DFNS), die hierzulande auch unter dem Namen „Westkurdistan“ bekannt ist. Dabei handelt es sich um ein Autonomieprojekt, das sich von den klassischen parlamentarischen Regierungsstrukturen hin zu einer direkteren Form der Demokratie und kommunaler Selbstverwaltung weiterentwickelt. Getragen von einem starken kurdischen Gemeinschaftsgefühl, sind hier gerade Dinge in Bewegung, wie sie in einer vollständig nationalstaatlich organisierten Welt sicherlich einzigartig sind. Kaum verwunderlich also, dass „Rojava“ unter intensiver Beobachtung der internationalen Gemeinschaft steht und sich wohl früher oder später mit Repressalien konfrontiert werden sieht.

Eines wird klar erkennbar: Die Kurdenfrage ist heute aktueller denn je. In einer Welt, in der ständig vom „Selbstbestimmungsrecht der Völker“ gesprochen wird, kann es nicht angehen, ein solch brisantes Thema nahezu vollständig aus dem öffentlichen Diskurs zu verbannen. Dementsprechend ist dieses Gespräch als ein Sensibilisierungsversuch und als Anregung zu verstehen, sich selber tiefer mit der Materie zu beschäftigen.

Inhaltsübersicht:

0:01:14 Ein Buch über Kurden

0:14:16 Die Arbeiterpartei Kurdistans und Abdullah Öcalan

0:25:17 Öcalans Idee von einer alternativen Gesellschaftsordnung

0:37:31 Rojava – Die Demokratische Föderation Nordsyriens

0:53:04 Die Situation der Kurden in der Türkei heute

0:59:13 Juli 2016: Putschversuch in der Türkei

1:08:32 Die Schattenseiten der PKK

1:24:48 Gesellschaftliche Spaltung

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KenFM im Gespräch mit: Hannes Hofbauer (“Kritik der Migration”) | KenFM.de

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19-02-19 06:53:00,

Migration ist das Streitthema unserer Zeit. Eine Beteiligung am öffentlichen Diskurs, ohne dabei voreilig einem bestimmten Lager zugeordnet zu werden, ist nahezu ein Ding der Unmöglichkeit. Damit drehen sich Diskussionen jedoch oftmals im Kreis und enden bei gegenseitigen Abwertungen, die das Verständnis für die Gegenposition nur noch weiter vermindern.

Hannes Hofbauer hat einen anderen Weg gewählt, sich der Thematik anzunähern. In seinem neuen Buch „Kritik der Migration: Wer gewinnt und wer verliert“ beleuchtet er jene Zusammenhänge, die von den Dogmatikern jeglicher Couleur nur allzu gerne übersehen werden.

Beispiele gefällig? Da wären zum einen die sogenannten „Partnerschaftsabkommen“, angebliche „Win-win-Situationen“, die in Wahrheit für unsere exportorientierte Wirtschaft nichts anderes als Türöffner zu neuen Märkten sind. Zum anderen, ließe sich an dieser Stelle auch das allseits bekannte „Wir schaffen das“ der Bundeskanzlerin aufführen. Dieses wird dem Bürger als christlich-humanitäre Geste verkauft, allerdings stets ohne dabei auf die nicht allzu christliche Kriegsbeteiligung Deutschlands in Syrien, Afghanistan oder Mali einzugehen. Es wird so getan, als gäbe es gerade in derlei Fragen keine Ursache-Wirkungsketten.

Migration einzig und allein unter humanitären Gesichtspunkten zu betrachten, ist folglich eine gefährliche Verkürzung komplexer Zusammenhänge. Denn gerade wenn es um Massenwanderungen geht, spielt interessengeleitetes Handeln immer eine wesentliche Rolle. Es geht auch um billige Arbeitskräfte, die dem Niedriglohnsektor zugeführt werden. Darüber muss gesprochen werden dürfen.

Inhaltsübersicht:

0:03:20 Migration – ein Mangel am Ort

0:08:09 „Wir schaffen das!“ – so nicht!

0:13:29 Migration ist normal und gab es schon immer

0:28:50 Formen der Migration

0:42:13 Deserteure aus Syrien – Willkommenskultur gegen Assad

0:49:16 Die Kosten

1:00:54 „Kultur der Würde und der Ehre“

1:09:18 Vom Nationalstaat zur Macht der Ökonomie

1:17:19 Lohngleichheit in der Europäischen Union

1:24:57 Griechenland – ein Arbeitskräfte-Lieferant

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KenFM im Gespräch mit: Bodo Schickentanz (Mainz Free-TV) | KenFM.de

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14-02-19 07:03:00,

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Bodo Schickentanz hat 22 Jahre lang für das ZDF als Grafiker gearbeitet. Die Arbeit hat ihm Spaß gemacht, er hatte mit tollen Kollegen zu tun und konnte sich in seinen Aufgaben künstlerisch austoben. Doch dann, eines Tages, wagte er etwas, was das Verhältnis zu seinem Arbeitgeber von heute auf morgen drastisch verändern sollte: Er übte Kritik an Sendeinhalten.

Auf seinem YouTube-Kanal „Mainz Free-TV“ äußerte er sich, in der für ihn charakteristischen direkten Art und Weise, kritisch zur medialen Berichterstattung seines Arbeitgebers im Zuge der Ukraine-Krise. Gerade in seiner Funktion des Mitinitiators der Mainzer Friedensmahnwachen hatte er die schmerzliche und persönliche Erfahrung machen müssen, wie meilenweit die medial vermittelte Realität und die vor Ort gemachten Erfahrungen auseinanderlagen. Ihm war schlicht und ergreifend der Kragen geplatzt.

Das ZDF nahm die getroffenen Aussagen zum Anlass, den Mann vor die Tür zu setzen. Von Selbstreflexion oder einem kritischen Diskurs innerhalb des öffentlich-rechtlichen Senders keine Spur.

Doch statt sich entmutigen zu lassen oder Kreide zu fressen, machte Bodo Schickentanz da weiter, wo er aufgehört hatte. Obwohl ihm von seinem ehemaligen Arbeitgeber davon abgeraten wurde, auch nur ein weiteres kritisches Video auf YouTube zu veröffentlichen, vervielfachte er den Output.

Inzwischen zählt sein Kanal über 1 Millionen Klicks. „Mainz Free-TV“ ist ein Demokratieprojekt, das das mediale Spektrum der freien Medien um eine Facette bereichert. Wenn schon das in unserer Demokratie ein Problem ist, dann hat ebendiese Demokratie ein gehöriges Problem.

Inhaltsübersicht:

0:00:16 Bodo Schickentanz über den Menschen Ken Jebsen

0:09:48 Der Mensch Bodo Schickentanz

0:19:47 Bodo Schickentanz als politischer Mensch

0:28:00 Demokratie und die öffentlichen-rechtlichen Medien in Deutschland

0:35:05 Der YouTube-Kanal „Mainz Free-TV“

0:53:00 Bodo Schickentanz über den Film „Sun Wolf“

0:59:42 Authentisches Auftreten vor der Kamera und in der Öffentlichkeit

1:12:21 Die Kündigung durch das ZDF

1:22:36 Wo stehen wir heute? Frage der Dezentralisierung der Medien

1:24:41 Wohin geht es?

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Es geht um alles! | KenFM.de

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12-02-19 12:53:00,

Ein klarer Appell für das Zusammenwirken der sozialen Bewegungen gegen die Zerstörung der Erde.

Hinweis zum Rubikon-Beitrag: Der nachfolgende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Rainer Mausfeld aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt KenFM diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!

von Bernhard Trautvetter, Esther Bejarano, Sally Perel.

Unser „Nein“ zu Kapitalismus und Gewalt entspringt einem „Ja“ zum Leben. Das gleichzeitige Auftreten großer Risiken macht die Gegenwart zur gefährlichsten Epoche der Menschheitsgeschichte. Das fordert von den Kräften der Veränderung eine Verstärkung ihrer Anstrengungen, gemeinsam und mutig einen Ausweg zu finden und ihn zu gehen. Den folgenden Appell haben drei Freunde geschrieben, die in der Friedensbewegung in Deutschland und in Israel aktiv sind. Es geht um nichts weniger als die Rettung des Lebensraumes Erde. Das wird nur mit Abrüstung, mit einer internationalen Friedensordnung, mit Verhandlungen statt Erpressung, Sanktionen und Krieg sowie mit einer Sozialpolitik und ökologischer Kooperation statt Konkurrenz möglich sein.

Die Menschheit steht derzeit vor zahlreichen Gefahren, nicht nur vor der Gefahr eines ökologischen Absturzes. Auch die Gefahr eines Atomkrieges rückt näher. Spannungen und Rüstung verbreiten sich.

Die Nuklearforscher haben die Weltuntergangsuhr auf zwei vor Mitternacht gestellt.

Die Polarisierung der Gesellschaften steigert in Verbindung mit der zunehmenden Kluft zwischen Arm und Reich die Gefahren des Zerfalls. Egoismus zerstört Gemeinschaften. Wachstumswahn, De-Regulierung und Privatisierung zeigen, dass der neoliberal entfesselte Kapitalismus unfähig ist, den Bedürfnissen der Menschen gerecht zu werden.

Die Konkurrenz um Standortvorteile, um Ressourcen, Märkte und Handelswege führt vermehrt — in Verbindung mit dem Aufstieg nationalistischer Kräfte — zur wachsenden Rücksichtslosigkeit im Unrecht des Stärkeren. Wirtschaftskriege steigern weltweite Spannungen.

In Krisenzeiten spielen rechte Populisten mit wohlwollender Unterstützung einflussreicher Medien die nationale Karte und spielen benachteiligte Menschengruppen gegeneinander aus. Sündenböcke, wie einst Juden und heute Flüchtlinge, werden zu Verantwortlichen für den Zerfall des Sozialstaats und der Sicherheit abgestempelt.

Um die alternativen Kräfte zu schwächen, betreiben die Herrschenden eine Kampagne zur Spaltung und De-Legitimierung der Bewegungen,

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Chemiewaffen, die 2. (Teil 5) | KenFM.de

chemiewaffen-die-2-teil-5-kenfm.de

11-02-19 12:32:00,

Wie man die Kriegslügen allgemein und selbst erkennt

von Jochen Mitschka.

Im ersten Teil der Artikelserie auf Basis eines Essays habe ich über die Beweggründe gesprochen, die dazu führten, dass Tim Anderson und ich versuchten, dem normalen Medienkonsumenten das Handwerkszeug zu vermitteln, damit er selbst vergangene und zukünftige Kriegslügen des Establishments erkennen und bewerten kann. In Teil zwei begann ich mit der Besprechung der am häufigsten genannten „Chemiewaffen“-Einsätze der Regierung Syriens. Im dritten Teil kam ich zum Fall Douma. Im vierten Teil der Artikelserie erklärte ich, wie ein BBC-Bericht eine ganz bestimmte Richtung verfolgte. Und in diesem Teil will ich erklären, warum eine solche Politik ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit darstellt.

Die Anklage

Immer wieder wird gegen Texte, die sich kritisch mit den Darstellungen der westlichen Geopolitik auseinandersetzen, eingewandt, sie wären einseitig. Auch gegen diesen Text wird der Vorwurf erhoben werden, so zu tun, als ob bewiesen wäre, dass „Assad“ niemals Chemiewaffen eingesetzt hätte, was ein schlimmes Vergehen gegen die Wahrheit wäre – und reine Propaganda.

Stefan Schmitt hat sich auf den Nachdenkseiten im gleichen Kontext mit der Frage in einem Postscriptum auseinandergesetzt und ich möchte mich seiner Aussage anschließen.

„Der Vorwurf der Einseitigkeit geht noch tiefer. Denn er wirft die Frage auf: Mit wem darf man sich eigentlich solidarisieren? Oder: Ist das Aufstehen gegen und die Ablehnung des von den Neokonservativen geplanten und gewollten Kriegs notwendigerweise eine Parteinahme für Assad bzw. für die syrische Regierung? Die Frage gewinnt an Schärfe dadurch, dass es uns Deutschen (und auf ähnliche Weise auch dem Durchschnittsamerikaner) über die Jahrhunderte hinweg verboten wurde, für etwas anderes Partei zu nehmen als für das Reine und das Gute. Die historische Substanz dieses inneren Bedürfnisses und Imperativs, nur für das Gute eintreten und kämpfen zu können, ist die deutsche Tragödie, die sich wie ein roter Faden seit den Bauernkriegen durch die deutsche Geschichte zieht: Es ist den Deutschen gründlich ausgetrieben worden, sich mit den Falschen zu solidarisieren. (…)

Man muss diese politischen Fangfragen und den Distanzierungszwang, den man uns vorsetzt, zurückweisen, indem man sich den Impetus klar macht,

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TREE.TV 2 mit Heiko Schöning | KenFM.de

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10-02-19 06:43:00,

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Der Diesel ist heute ziemlich stark in Verruf geraten. Abgasskandal, Stickoxide und Fahrverbote sind nur drei derjenigen Assoziationen, die uns wahrscheinlich derzeit als erstes einfallen, wenn wir das Wort „Diesel“ hören. Woran vermutlich kaum einer denken würde, ist die soziale Frage. Warum auch?

Dafür gäbe es aber eigentlich einen sehr guten Grund. Von Rudolph Diesel, dem Erfinder des Diesel-Motors, ist folgendes Zitat überliefert: „Dass ich den Diesel-Motor erfunden habe, ist schön und gut. Aber meine Hauptleistung ist, dass ich die soziale Frage gelöst habe.“ Was genau er damit meint, beschreibt Diesel in seinem weitgehend in Vergessenheit geratenen Werk „Solidarismus: Die natürliche wirtschaftliche Erlösung des Menschen“.

Mehr als 100 Jahre später stößt der Hamburger Arzt Heiko Schöning durch einen Zufall auf Diesels Schriften. Er arbeitet sich in die Materie ein und versucht, das Buch aus der damaligen Perspektive zu verstehen. Es dauert nicht lange, bis er zu der Ansicht kommt: Der Mann hat Recht!

In der Konsequenz entwickelt Schöning das Spiel „WIRKRAFT“, mit dem er für seine Mitmenschen die Idee von Diesel spielerisch erfahrbar machen möchte. Doch damit nicht genug. Schöning möchte den Geist von Rudolph Diesel jetzt als unabhängiger und parteiloser Kandidat ins Europaparlament tragen.

KenFM hat sich im Rahmen des Formates TREE.TV mit Schöning getroffen, um einen Menschen abzubilden, der vor einiger Zeit einen politischen Aufwachprozess durchlebt hat und sich seither auf einem Weg des Wandels befindet. In sein altes Leben kann und möchte er nicht mehr zurück. Damit ergeht es ihm wie so vielen da draußen, die beginnen, sich ihre eigenen Gedanken zu machen und das so lange als alternativlos Hingenommene zu hinterfragen.

Herausgekommen ist ein mitreißendes Gespräch vor einer traumhaften österreichischen Winterkulisse.

Inhaltsübersicht:

0:02:01 Heiko Schöning – Vom Bundeswehroffizier zum Friedensaktivisten

0:27:51 Der Fall von Anna Bågenholm und die Gehirnkühlung

0:47:02 Rudolph Diesel und der Solidarismus

0:53:54 Das Spiel „WIRKRAFT“

1:10:37 Kandidatur für das Europaparlament

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Chemiewaffen, die 2. (Teil 4) | KenFM.de

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09-02-19 02:24:00,

Wie man die Kriegslügen allgemein und selbst erkennt

von Jochen Mitschka.

Im ersten Teil der Artikelserie auf Basis eines Essays habe ich über die Beweggründe gesprochen, die dazu führten, dass Tim Anderson und ich versuchten, dem normalen Medienkonsumenten das Handwerkszeug zu vermitteln, damit er selbst vergangene und zukünftige Kriegslügen des Establishments erkennen und bewerten kann. In Teil zwei begann ich mit der Besprechung der am häufigsten genannten „Chemiewaffen“-Einsätze der Regierung Syriens. Im dritten Teil kam ich zum Fall Douma. Im vierten Teil der Artikelserie nun ein BBC-Bericht und seine Erklärung.

Die BBC-Zusammenfassung

Tim Anderson ist der Meinung, dass es nicht notwendig ist, jeden einzelnen behaupteten Fall des Einsatzes von Chemiewaffen durch die Regierungskräfte zu besprechen, wenn man einmal die Grundsätze festgelegt hat und sich daraus jeder selbst die Meinung bilden kann. Ich will dennoch noch auf eine BBC-Zusammenfassung von dramatisch erscheinenden Chemiewaffeneinsätzen eingehen.

Am 15. Oktober 2018 erschien in der BBC ein zusammenfassender Bericht mit dem suggestiven Titel „Wie Chemiewaffen halfen, Assad zum Sieg zu bringen“. Bevor wir in die Details einsteigen, muss dem Leser bewusst werden, dass die BBC neben dem Guardian die heftigsten Vertreter eines Regime-Change in Syrien waren und sind. Und dass in mindestens einem Fall nachgewiesen wurde, dass die BBC nicht nur von Terroristen gedrehtes Bildmaterial als Beweis für Angaben der „Rebellen“ verwandte, sondern sogar selbst in Fälschungen einer Dokumentation verwickelt war.(1)

Und so gilt es den scheinbar hochwissenschaftlichen und seriösen Bericht der BBC (2), der aber doch mit einer so plakativen Überschrift für sich wirbt, mit Vorsicht zu genießen.

Die Organisation „Friends of Syria – die Wahrheit enthüllen“ veröffentlichte eine Antwort von Tony Cartalucci, einem unabhängigen Analytiker mit Sitz in Bangkok, auf die Behauptungen der BBC. Er beginnt damit zu hinterfragen, wo denn in dem ganzen Artikel die Behauptung erklärt werde, dass Präsident Bashar al Assad den Krieg wegen Chemiewaffen gewonnen hätte.

Jedoch, nicht ein einziges Mal liefert die BBC eine Erklärung, warum oder wie die Chemiewaffen Damaskus näher an den Sieg gebracht hätten. Selbst wenn man die Aussage als bare Münze nehmen würde, wird die Prämisse des Artikels in jedem Absatz durch die Statistiken und die beschriebenen Ereignisse selbst in Frage gestellt.“ (3)

Der Autor erklärt,

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Chemiewaffen, die 2. (Teil 3) | KenFM.de

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08-02-19 01:41:00,

Wie man die Kriegslügen allgemein und selbst erkennt

von Jochen Mitschka.

Im ersten Teil der Artikelserie auf Basis eines Essays habe ich über die Beweggründe gesprochen, die dazu führten, dass Tim Anderson und ich versuchten, dem normalen Medienkonsumenten das Handwerkszeug zu vermitteln, damit er selbst vergangene und zukünftige Kriegslügen des Establishments erkennen und bewerten kann. In Teil zwei begann ich mit der Besprechung der am häufigsten genannten „Chemiewaffen“-Einsätze der Regierung Syriens. In dem vorliegenden dritten Teil nun komme ich zum Fall Douma.

Douma

Der vierte und ebenfalls umfangreich medial beachtete Fall war ein angeblicher Chemiewaffenangriff, von dem behauptet wurde, dass er genau in dem Augenblick stattgefunden hätte, als sich die syrische Armee daran machte, den letzten Rest der Stadt Douma von al-Kaida und verbündeten Dschihadisten zu befreien. Es war der angebliche Angriff vom 7. April 2018 auf das Krankenhaus von Douma.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte die syrische Armee mit der Hilfe Russlands und des Irans die Dschihadisten langsam aber sicher aus allen urbanen Zentren vertrieben und das mit wesentlich weniger Totalbombardierungen wie die USA in Rakka vorgemacht hatte. Wieder einmal fehlte jede rationale Begründung für den Einsatz von Chemiewaffen in dieser Situation. Und doch wurde der Einsatz von der „Armee des Islam“ und der verbotenen al Nusra und deren westlichen Sponsoren behauptet.

Und wieder einmal verbreiteten die White Helmets und ihre Partner Videos, die zeigten, wie Menschen in die Rezeption des Krankenhauses eilten und wie Kindern die Augen mit Wasser ausgewaschen wurden. Das Weiße Haus und die mit ihm verbundenen Medien (darunter die BBC, CNN, Bellingcat und die in den USA ansässige „Syrisch-Amerikanische Medizinische Gesellschaft“) verbreiteten die von den Terrorgruppen erstellten Nachrichten.

Der Medienarm der „Armee des Islam“, das „Ghouta Media Centre“ verbreitete die Geschichte, dass „Hunderte“ getötet und verwundet worden wären, und zwar durch eine „Fassbombe mit Sarin“.(1) Und die gesamten Qualitätsmedien, auch in Deutschland, zögerten nicht, die Meldung zu verbreiten.

Eine Stellungnahme des Weißen Hauses bestätigt ernsthaft: „Die Vereinigten Staaten stellen mit Überzeugung fest, dass das syrische Regime am 7. April 2018 Chemiewaffen in den östlichen Vororten von Damaskus eingesetzt hat, dabei dutzende von Männern, Frauen und Kindern tötete.

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Willkommen in den 80s | KenFM.de

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08-02-19 01:32:00,

von Bernhard Trautvetter.

Die kritischen Nuklearwissenschaftler haben keine Panikmache betrieben, als sie Anfang 2019 in ihrem Bulletin die Weltuntergangsuhr auf zwei Minuten vor zwölf beließen.

Das ist die höchste Gefahrenstufe ihres Indikators für die Gefahr des Ausbruchs eines Atomkrieges. 1994 stand diese Uhr auf 17 Minuten vor Mitternacht. (1) Seit Jahresanfang hat sich die Situation durch die Ankündigung der USA und dann der Nato, aus dem Vertrag zum Verbot nuklearer Mittelstreckenraketen in Europa auszusteigen, zugespitzt.

Zwar wird von der Nato gebetsmühlenartig betont, der „Schwarze Peter“ liege in Russland, aber die Belege dafür, die sie vorlegt, bleiben im nebulösen Bereich eines Eindrucks.

Beispielsweise formulierte Nato-Generalsekretär Stoltenberg im ARD-Interview im November 2018: „Wir sollten nie hinnehmen, dass gegen einen Abrüstungsvertrag straflos verstoßen wird.“ Der Text der Tagesschau dazu lautete wie folgt: „Was das genau heißt, führte Stoltenberg nicht näher aus. Unzweideutig aber ist, dass mit derlei Sätzen der Druck auf Russland erhöht werden soll (…)“ (2) Der Fakten-Finder der ARD ergänzt dazu:

„Die Amerikaner seien öffentlich nicht so deutlich geworden, über welches Waffensystem sie reden würden, meint der Direktor des Friedensforschungsinstituts SIPRI, Dan Smith, in Stockholm. Man denkt, dass es ein seegestützter Marschflugkörper ist, der Kalibr, der in bodengestützte Abschussrampen gesteckt wird, die sogenannten Iskander. Aber es ist nicht ganz klar, dass die Amerikaner genau das meinen, erklärt Smith im Interview mit dem ARD-Faktenfinder. Ohne Zugang zu geheimen Dokumenten fehle auch Forschern hier die Möglichkeit, genauer nachzuprüfen, meint SIPRI-Chef Smith.“ (3)

Wir sind jetzt wieder in der Situation angekommen, in der die Nato-Staaten zu überlebenswichtigen Fragen nicht nur lügen (das kennen wir), sondern es ist die Situation, die an die Bedrohungslage der 1980er Jahre erinnert, als US-Atomraketen nach Deutschland (West) und Europa (West) kommen sollten und kamen, was u.a. die Friedensbewegung auf den Plan rief, bis dieses Teufelsgerät wieder verschwand.

Die Position des schwedischen Friedensforschungsinstituts trifft sich mit Einschätzungen, die sich schon alleine durch systematisches Nachdenken ergeben: Die Nato plant, so schnell wie möglich Militärausgaben in Höhe von zwei Prozent der Wirtschaftsleistung zu erreichen. Das wird vor allem mit der russischen Gefahr begründet. Diese Gefahr ist im 20. Jahrhundert als Rechtfertigung Deutschlands in beiden Weltkriegen an die Wand gemalt worden.

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Die Macht um Acht (19) | KenFM.de

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06-02-19 07:51:00,

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Die erste Pappnase: Georg Mascolo!

Die Macht-Um-Acht-Zuschauer wählten den Atlantiker

An die 100 Zuschauer der MACHT-UM-ACHT, der Alternative zur „Tagesschau“, haben sich per Mail für Georg Mascolo, den Leiter des „Rechercheverbundes von NDR, WDR und der Süddeutschen Zeitung“ entschieden: Er wurde von den meisten Zuschauern zur Pappnase erwählt. Erst weit hinter ihm kamen dann Barbara Kostolnik, Bernd Musch-Borowska und Claudia Kornmeier auf die Plätze. Und Mascolo ist ein würdiger Preisträger: Als ARD-Terrorismusexperte tätig, als Mitglied der Atlantik-Brücke und der Core Group der Münchner Sicherheitskonferenz, gebührt ihm alle Ehre. Kaum jemand anderer als Mascolo ist so unverhüllt und unverschämt als Manipulator für die NATO und die USA unterwegs. Aber der Wettbewerb um die Pappnasen ist noch nicht beendet: Erneut stellt die MACHT-UM-ACHT neue Anwärter für den Titel vor. Aber natürlich sind auch Doppelnennungen möglich. Wer seine Favoriten benennen will, sende ihn an diese Mail-Adresse: DIE-MACHT-UM-ACHT@KENFM.DE

Unter der Überschrift „Bundeswehr – Zahl der Trauma-Erkrankungen bleibt hoch“ berichtet die „Tagesschau“ scheinbar sachlich über die psychischen Erkrankungen von Bundeswehrsoldaten, die in Afghanistan für die USA und den kleinen Großmachtanspruch Deutschlands unterwegs sind. Die ARD kann es nicht lassen: Immer noch nennt der Sender den Krieg einen „Kampfeinsatz“, als sei man in der Halbzeitpause einer Sportveranstaltung. Um dann gegen Ende tröstend zu erzählen: „Die Bundeswehr ist nur noch zur Ausbildung und Beratung der afghanischen Streitkräfte im Land.“ Hier wird ziemlich primitiv mittels Kleinreden manipuliert.

Regelrecht unverschämt ist die nächste Meldung: „Ausbau des 5G-Netzes – Sicherheitsbehörden warnen vor Huawei“. Dem chinesischen Konzern wird unterstellt, er würde mit dem chinesischen Geheimdienst zusammenarbeiten. Kein Beweis, keine ordentliche Quelle für diese angebliche Nachricht. Statt dessen dieser Satz: „Die deutschen Sicherheitsbehörden räumen zwar ein, dass es bisher für einen möglichen Missbrauch der Technologie keine Beweise gebe, ausgeschlossen werden könne das allerdings nicht.“ Das ist Zuschauer-Verarschung. Denn wenn es nicht den Hauch eines Beweises gibt, dann ist das keine Meldung, sondern eine Unterstellung. Dürfte also gar nicht gesendet werden.

Schließlich sind die Russen mal wieder dran, verleumdet zu werden. Mit dem Satz „Es treibt die USA auch zwei Jahre nach dem Amtsantritt von Donald Trump noch immer um,

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Chemiewaffen, die 2. (Teil 2) | KenFM.de

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06-02-19 03:48:00,

Wie man die Kriegslügen allgemein und selbst erkennt

von Jochen Mitschka.

Im ersten Teil der Artikelserie auf Basis eines Essays habe ich über die Beweggründe gesprochen, die dazu führten, dass Tim Anderson und ich versuchten, dem normalen Medienkonsumenten das Handwerkszeug zu vermitteln, damit er selbst vergangene und zukünftige Kriegslügen des Establishments erkennen und bewerten kann. Die drei wichtigsten Bedingungen waren zunächst zu identifizieren, wer welche Interessen in dem Konflikt vertritt und dann nur Beweise von unabhängigen Quellen, die nicht „Kriegspartei“ oder deren Unterstützer sind, zuzulassen sowie Widersprüche in den Aussagen zu erkennen und zu bewerten. In diesem zweiten Teil beginne ich mit der Besprechung der am häufigsten genannten „Chemiewaffen“-Einsätze der Regierung Syriens.

Kahn al Asal

Der erste Fall der angeblichen Nutzung von Chemiewaffen durch die syrische Regierung fand im April 2013 bei Khan al A­sal statt, in den westlichen Außenbezirken von Aleppo. Die syrische Regierung berichtete der UNO, dass regierungsgegnerische, bewaffnete Gruppen Sarin-Gas genutzt hätten und damit 25 Menschen getötet und dutzende verwundet hatten. Darunter Soldaten der syrischen Armee als auch Zivilisten. Im Mai 2013 bestätigte die Ermittlerin Carla del Ponte, dass die UNO Beweise hätte, dass die „Rebellen“ Sarin-Gas benutzt hatten.(1) Sie gab ihr Amt jedoch auf, da sie der Meinung war, dass die UNO keine wirkliche Aufklärung betreiben wollte.

Ebenfalls im Mai 2013 berichtete die die türkische Polizei vom Fund eines Kanisters mit zwei Kilogramm Sarin bei der Razzia in einem Haus eines Mitglieds der Terrororganisation Jabhat al Nusra, eines Al-Kaida-Ablegers.(2)

Die UNO sandte dann endlich Waffen-Inspekteure im August 2013 nach Damaskus, nachdem die syrische Regierung über Monate (!) interveniert hatte.(3) Jedoch gerade als diese Inspektoren in Damaskus ankamen, wurde ein Sarin-Vorfall in Ost-Ghouta berichtet.

Ost-Ghouta

Videos und Fotos von toten oder erkrankten Kindern wurden veröffentlicht und die bewaffneten Gruppen und ihre Sponsoren machten die syrische Armee verantwortlich. Syrien dementierte. Die bewaffneten Gruppen behaupteten, dass 1.400 Menschen getötet worden wären, allerdings wurden nur acht Körper beerdigt.

Syrien hinterfragte die Fotografien der Kinder, da das Gebiet seit langer Zeit Kriegszone und verlassen von Zivilisten war, eher eine Geisterstadt, ohne Schulen. Man vermutete, dass es sich um entführte Kinder gehandelt hatte.(4) Dieser Vorfall überschattete und verhinderte zunächst die Untersuchung von Khan al Asal und führte zu einer internationalen Krise,

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