Die Macht um Acht (33) | KenFM.de

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21-08-19 08:07:00,

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Im Griff der Stiftungen!

Die Tagesschau erfüllt Ideologie-Aufträge.

Folgte man der gesetzlichen Basis des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks, den Staatsverträgen, dann sind die Sender und auch die ARD-Tagesschau zu journalistischer Objektivität verpflichtet. Nachrichten sollten sie senden. Aber immer wieder produzieren Autoren der Tagesschau Meinungen, Tendenz-Meldungen oder pure Ideologie. Ein typisches Beispiel dafür ist eine Meldung, die mit „Die „Wahrheit“ aus russischer Sicht“ überschrieben ist. Wenn die wenig eleganten Journalisten der Tagesschau das Wort „Wahrheit“ in Anführungszeichen setzen, dann soll das ironisch sein, soll die „Wahrheit“ in Zweifel ziehen. Wer nach der Überschrift eine Nachricht erwartet, der stösst auf pure Meinung: „Das Kreml-treue russische Fernsehen verfolgt ein klares Ziel: Dem Zuschauer soll suggeriert werden, dass die Demonstrationen inhaltslos sind und oppositionelle Protestierer nichts weiter sind als Chaoten.“ Von Nachricht keine Spur, stattdessen Behauptung.

Kein Wunder. Der Autor dieser angeblichen Nachricht, Oliver Soos, aus dem ARD-Studio Moskau, ist nicht nur Mitarbeiter der Tagesschau. Er gehört auch einem dubiosen „Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung“ an. Im Netzwerk finden sich die Friedrich-Ebert-Stiftung (SPD), die Heinrich-Böll-Stiftung (GRÜNE), die Robert Bosch Stiftung, das Open Society Institute des Spekulanten George Soros und das Institut für Auslandsbeziehungen der BMW-Stiftung Herbert Quandt. Alles pure Ideologie-Institute. Alles Läden, die ihre eigenen Interessen vertreten, aber nicht die der Tagesschau-Zuschauer.

Oliver Soos versucht in seinem Beitrag nachzuweisen, dass im russischen Fernsehen über Protest-Aktionen falsch, ungenau oder eingefärbt berichtet wird. Das hat eine gewisse Komik. Denn wer in Deutschland schon mal an Protest-Aktionen beteiligt war und sich anschließend die Tagesschau angeschaut hat, der wird seine Aktion entweder gar nicht finden oder nicht wiedererkennen. Wenn die ARD Protestaktionen überhaupt wahrnimmt, dann berichtet sie am liebsten über „Ausschreitungen“ am Rande der Aktionen und übernimmt gern Teilnehmerzahlen der Polizei. Dass Aktivisten von Friedensdemonstrationen zum Beispiel mal selbst zu Wort kommen, ist eher selten.

Der Freund der Stiftungen, Oliver Soos, garniert seine Meldung mit „ausländische Medien“, die „kritisieren, dass Menschen festgenommen werden“. Wer jetzt endlich klassische Nachrichten erwartet, wer jetzt hofft zu erfahren, welche Medien denn was genau gemeldet haben, wird enttäuscht. Denn Soos tut nur so, als fertige er Nachrichten. In Wahrheit produziert er Meinung.

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Wer hat noch nicht, wer will noch mal | KenFM.de

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19-08-19 06:47:00,

Wir erinnern uns, ja? Ja.

Olaf Scholz – ein Bilderberger
12. Februar 2018 um 8:56 Ein Artikel von Marcus Klöckner | Verantwortlicher: Redaktion

Olaf Scholz, der Hamburger Bürgermeister, soll bald Bundesfinanzminister und Vizekanzler werden. Seine Teilnahme an der Bilderberg-Konferenz 2010 in Sitges, Spanien, findet in der Berichterstattung der Medien keine Wahrnehmung. Eingeladen zu der handverlesenen Zusammenkunft wurde der Politiker laut eigenen Aussagen von Vertretern der Wochenzeitung DIE ZEIT. Ein möglicher Vizekanzler, der an einer „vordemokratischen Veranstaltung“ teilgenommen hat? Die SPD scheint das nicht zu kümmern. Ein Beitrag von Marcus Klöckner.

Was ist von einem demokratischen Politiker zu halten, der sich gemeinsam mit anderen Eliten und Machteliten für drei Tage in ein Luxushotel zurückzieht, um hinter verschlossenen Türen, ganz ohne Öffentlichkeit, über zentrale politische und gesellschaftliche Themen zu konferieren?

Olaf Scholz ist einer jener deutschen Politiker, die sich nicht davor gescheut haben, an einem Elite-Treffen teilzunehmen, das aus demokratischer Sicht als hochproblematisch betrachtet werden kann.

Die Bilderberg-Konferenz, also jene exklusive Zusammenkunft von Weltenlenkern, die seit 1954 einmal im Jahr stattfindet, war Jahrzehnte nicht einmal gestandenen Professoren der Politikwissenschaft oder politischen Journalisten ein Begriff. Noch bis vor etwa 10 Jahren war die Reaktion auf die Frage nach den Bilderberg-Treffen meistens: Achselzucken.
(…)
Mit dieser Frage wird das Problem offensichtlich: Transparenz und Offenheit sind das Lebenselixier der Demokratie. Mehr oder weniger geheime Treffen fernab der Öffentlichkeit können der Demokratie großen Schaden zufügen. Auch wenn bei den Bilderberg-Konferenzen, wie es heißt, keine Beschlüsse gefasst werden, so bedarf es schon reichlich Naivität um anzunehmen, dass führende Persönlichkeiten dieser Welt, die allesamt über einen ziemlich vollen Terminkalender verfügen, drei Tage ihrer wertvollen Zeit opfern, um ein kleinwenig am Rande „zu plaudern“.

Die Bilderberg-Konferenzen sind, wie viele andere ähnlich gelagerte Elitenzirkel auch, ein klarer Hinweis darauf, dass es Konsensschmieden der Mächtigen gibt, die außerhalb der demokratischen Strukturen existieren. Bilderberg verweist darauf, dass sich die Mächtigen dieser Welt in überschaubaren Runden treffen und Weltpolitik besprechen. Der Soziologe Rudolf Stumberger sprach 2010 in Sachen Bilderberg gegenüber dem Deutschlandfunk von „Tendenzen der Re-Feudalisierung.“ Damit meinte er, „dass neben den offiziellen Strukturen, neben den demokratischen Strukturen, … die inoffiziellen Strukturen zunehmend wieder an Gewicht gewinnen.“ So ist es.
https://www.nachdenkseiten.de/?p=42376

Und hier noch:

„Die Herrschaft über die Wirklichkeit hat die Polizei“
06.

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Geht Ami home? | KenFM.de

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12-08-19 11:54:00,

Ein Beitrag von Willy Wimmer.

Kaum hatte der amerikanische Botschafter in Berlin, Herr Grenell, die für viele Deutsche „frohe Botschaft“ in diesen Tagen in die Berliner und deutsche Wirklichkeit hinausge-trump-etet, taten sich in der Öffentlichkeit Bruchlinien auf. Den einen konnten es nicht genug Soldaten sein, die möglicherweise aus Deutschland abgezogen werden. Andere dachten an ihre Mitgliedschaft in dem einen oder anderen amerikanisch verpflichteten Netzwerk und diese empfanden die Meldung in den Mittagsnachrichten am 9. August bedrohlich. Davon hängt unter Umständen ihre Position und Einflussmöglichkeit in einer Weise ab, die dem Menschen auf der berühmten Straße wenig geläufig ist. Vor allem dann, wenn von der Publizistik über den Literaturbetrieb bis hin zu Wirtschaft und Politik damit auch die freiwillig übernommene Aufgabe zählt, die angelsächsische und vor allem amerikanische Deutung der Geschichte als eigene Erkenntnis auszugeben und dem deutschen Volk gegenüber zu vertreten. Wie sagte es der in Deutschland hoch angesehene ehemalige sowjetische Botschafter, Herr Valentin Falin, in einem Gespräch vor wenigen Jahren? Für ihn war die Geschichte „der letzten zweihundert Jahre eine einzige angelsächsische Lüge“. Eine entsprechende Erkenntnis mag auch bei den Amerikanern um sich greifen.

Anders kann man es kaum erklären, wenn das „Zentral-Ereignis der letzten einhundert Jahre“, die Konferenz von Versailles nach Ende des Ersten Weltkrieges von der Bundesregierung und der gesamten NATO-Mitgliederschaft in diesen Wochen unter den Tisch gekehrt und schamhaft verschwiegen wurde. Es scheint die Erkenntnis zu dämmern, dass die Menschen in einer wachsenden Zahl die offiziell verordneten Geschichtslügen nicht mehr glauben. Es geht kein Weg nach Christopher Clark und Wolfgang Effenberger daran vorbei: ohne Versailles kein Adolf Hitler und ohne Adolf Hitler kein Zweiter Weltkrieg. Offensichtlich hat man auf offizieller Seite eine panische Angst davor, dass die Menschen wieder die Antworten für die Zukunft durch Fragen an die Geschichte erfahren wollen.

Bis tief in den deutschen Literatur-Kommerz hinein führt das dazu, Autoren in fremdenfeindlicher und rassistischer Konsequenz eine Nähe zu Russland zu attestieren. Fremdenfeindlichkeit und Rassismus sind in Deutschland hoffähig, wenn es sich gegen Präsident Putin und die Russen richtet. Bei der aktuellen Politik der Bundesregierung wird dieses Bild denjenigen übergestülpt, die sich im Lande selbst auf Recht und Verfassung berufen, weil anders der regierungsseitig anhaltende „fortdauernde Verfassungsbruch“ nach dem ehemaligen Verteidigungsminister,

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Die Macht um Acht (32) | KenFM.de

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07-08-19 08:57:00,

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Tagesschau-Feindbild!

Seit Hitler immer noch der Russe.

Die öffentlich-rechtlichen Sender sind durch ihre Staatsverträge eigentlich zur Objektivität verpflichtet. Die Verträge basieren  sogar auf dem Grundgesetz. Und weder im Grundgesetz noch in den Verträgen steht ein Wort von einem Feind. Und doch arbeiten die Sender ziemlich konsequent an einem Feindbild. Es ist seit Hitler immer noch das alte: DER RUSSE! Zwar entstand die ARD erst nach 1945, aber manche Traditionen haben eben den Krieg überlebt. Wer Feindbilder aufbaut, der bereitet psychologisch den Krieg vor. Die MACHT-UM-ACHT beweist an einigen Beispielen, wie hartnäckig sich DER FEIND in der Tagesschau hält.

Unter der Überschrift „US-Wahlkampf 2016 – Welche Rolle spielte Assange?“ arbeitet sich die schlechte Journalistin Silvia Stöber am guten Journalisten Assange ab. Zwar gibt es keinen aktuellen Anlass zur Berichterstattung, aber Stöber diffamiert Julian Assange als jemanden, der „Schon früh Verbindungen zu russischen Institutionen“ hatte. Natürlich führt sie dafür keinen Beweis an. Sie verlässt sich darauf, dass die deutsche Öffentlichkeit durch Jahre eingeübter Russophobie die Russen für böse hält und damit jeden, dem man russische Kontakte anhängen kann, auch als böse empfindet. Zwei Fliegen mit einer Klappe.

In der nächsten Tagesschau-Meldung wird mit der Überschrift „Kreml-Kritiker in Klinik – Gift in der Zelle von Nawalny?“ das Schauerstück vom bösen Russen weitergeführt. Irgendjemand soll dem Kreml-Kritiker Alexej Nawalny Gift in die Zelle geschmuggelt haben. Beweis? Die Aussage von Nawalnys Hausärztin: „Wir können nicht ausschließen, dass seine Haut von einem Gift berührt und von einer unbekannten chemischen Substanz durch einen Dritten verletzt wurde“. Wer sich jemals von seinem Hausarzt hat krank schreiben lassen, der weiß, wie „objektiv“ Hausärzte sein können. Und wer jemals mit der deutschen Sprache hantiert hat, der weiß: „Können nicht ausschließen“ ist der billigste aller Billig-Konjunktive.

Doch der dritte Teil, der folgt sogleich: „Fall Skripal – GRU-Agent soll Anschlag koordiniert haben“. Die GRU ist ein russischer Nachrichtendienst. Und der „Fall Skripal“ ist eine uralte Story, die durch nichts bewiesen wurde, aber einen Giftanschlag auf britischem Boden der GRU zuschiebt. Hätte der öffentlich-rechtliche Sender ARD sich im eigenen System umgesehen, hätte er beim Berliner Inforadio (rbb) folgende Nachricht finden können: „Der Bundesregierung liegen offenbar keine Beweise vor,

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KenFM im Gespräch mit: Robert Fitzthum (“China verstehen”) | KenFM.de

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28-07-19 08:47:00,

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China, 22.117 km Außengrenze, Atommacht und ein Staat mit ungefähr 1,4 Milliarden Menschen. Ein Land, so groß, vielseitig, progressiv und gegensätzlich, dass man es unmöglich in einem Menschenleben erfassen kann – geschweige denn in einem einzigen Interview. Versuchen kann man es trotzdem. Vor allem, wenn man einen Gesprächspartner vor sich hat, der seit Jahren in China lebt und Vollkontakt zur Bevölkerung hat.

Robert Fitzthum studierte Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an der Universität Wien und ist Beobachter der innen- und außenpolitischen Entwicklungen Chinas.

Im Gespräch mit KenFM beschreibt er nicht nur Chinas Status als Weltmacht, sondern auch seine wirtschaftlichen Interessen in anderen Ländern. Ein Kernthema hierbei ist die neue Seidenstraße, die von westlichen Industrien und Politikern weitestgehend ignoriert wird. Diese riesige, wirtschaftliche Verbindung birgt ein enormes Potenzial, um die Weltwirtschaft grundlegend zu verändern. „Made in China“ ist nicht mehr nur ein Symbol für billig gemachtes Handwerk – längst hat der technologische Fortschritt viele westliche Länder um Längen überholt.

Schon allein die nackten Zahlen beeindrucken: Wenn auf dem europäischen Markt mit „peanuts“ gehandelt werden würde, müsste man die Güter, die über die neue Seidenstraße kommen werden, wohl allein aufgrund der Menge als riesige Erdnussplantagen bezeichnen.

Die EU jedoch beteiligt sich an diesem Großprojekt nicht und möchte das sogar anderen Nicht-EU-Mitgliedern untersagen. Das ist Kapitalismus „at its best“: Denn gut ist nach EU-Denke nur, wenn sich der eigene Säckel füllt und niemals der der anderen. Dass diese Rechnung in einer globalisierten, multipolaren Welt nicht aufgeht und sogar der eigenen Bevölkerung schadet, sollte eigentlich jedem klar sein. Dennoch wird weiter am Prinzip der Konkurrenz festgehalten, statt sich zu vernetzen und zu organisieren.

Was hätten wir wohl für eine Welt, in der alle Länder zusammenarbeiten würden, jedes sein eigenes Potenzial zu 100 % ausschöpfen und technologischer Fortschritt mittels Teamwork und Austausch befruchtend wirken würde? Vielleicht eine Welt ohne Mangel, Hunger und Gewalt? Träumen wir uns 111 Minuten ins Reich der Mitte und versuchen wir auch China zu verstehen.

Inhaltsübersicht:

0:04:06 Ein Buch über China

0:12:45 Soziale,

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Die Macht um Acht (31) | KenFM.de

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24-07-19 07:57:00,

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So geht Manipulations-Macht!

Die Tagesschau – ganz vorne im Medien-Ranking.

Jede Menge Zuschauer der MACHT-UM-ACHT, der alternativen, kritischen Sendung zur Tagesschau, fragen: Warum treibt Ihr diesen Aufwand? Ich sehe ohnehin keine Tagesschau. Ich habe mein TV-Gerät schon lange abgeschafft. Und vor der Glotze hängen doch nur Rentner rum. Die MACHT-UM-ACHT antwortet:

Bei den Einschaltquoten von Nachrichtensendungen liegt die „Tagesschau“ immer noch deutlich an der Spitze. Im Schnitt schalten 9,6 Millionen Zuschauer die 20-Uhr-Nachrichten der ARD ein. Erst auf Platz zwei des Nachrichten-Rankings liegt „Heute“ vom ZDF mit 4,1 Millionen Zuschauern. Mit „RTL Aktuell“ erreicht die erste Nachrichtensendung eines Privatsenders den dritten Platz. Die Nachrichten um 18.45 Uhr wurden im Durchschnitt von drei Millionen Menschen gesehen. Und unter den 14- bis 29-Jährigen liegt die „Tagesschau“ auch auf Platz eins: 270.000 junge Zuschauer. Von wegen nur Rentner. Unter den Print-Medien, die ja auch Nachrichten verbreiten, verkauft die sattsam bekannte BILD-Zeitung zwar mehr als 1,49 Millionen Exemplare, befindet sich aber immer noch weit hinter der Tagesschau.

Hinzu kommt: Die Tagesschau ist ein Leitmedium für fast alle anderen in Deutschland. Ob der Redakteur bei „Die Glocke“, Gütersloh, oder „Die Harke“ Nienburg, oder der „Märkische Oderzeitung“ in Frankfurt/Oder arbeitet: Für alle ist die „Tagesschau“ die Richtschnur des Schreibens. Keiner kann „gegen“ die „Tagesschau schreiben. Wer die wesentlichen Schlagzeilen der ARD-Nachrichten-Schau mit denen des jeweiligen Tages in seinem Heimatblatt vergleicht, wird feststellen, dass die Ähnlichkeit verblüffend ist. Diese Ähnlichkeit geht bis zur „Apotheken-Umschau“ mit einer verbreiteten Auflage von 9.168.618 Exemplaren. Besonders dann, wenn die Tagesschau mit dieser Überschrift hantiert: „Rabattverbot für Online-Handel – Spahn will Apotheken vor Ort stärken“. Da freut sich doch die Apothekerin, soll sie doch die lästige Rabattierung der Konkurrenz loswerden. Zahlen die Apotheken das Gehalt der Tagesschau-Redakteure? Bekommen sie ihr Gehalt vom Gesundheitsminister? Fragen, über Fragen.

Immerhin stellt die „Tagesschau“ auch diese Frage: „Russland – Was bringen die Sanktionen?“. Scheint sinnvoll gefragt zu sein. Doch schon mit der nächsten Überlegung der Redaktion „Wie sinnvoll sind die Strafmaßnahmen?“ wird der Sinn dünner. Als ob die Russen Kleinkinder wären, denen man mit Strafen kommen muss,

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KenFM im Gespräch mit: Wolfgang Bittner (“Die Heimat, der Krieg und der Goldene Westen: Ein deutsches Lebensbild”) | KenFM.de

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22-07-19 08:22:00,

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Was bedeutet Heimat? Diese Frage ist im 21. Jahrhundert aktueller denn je. Globalisierung und grenzenlose Mobilität haben das bisherige Verständnis des Heimatbegriffs auf den Prüfstand gestellt. In Zeiten, in denen der Mensch – sofern er zu den ökonomisch Bessergestellten auf diesem Planeten gehört – jederzeit, überallhin reisen kann, mag das Wort Heimat zuweilen sogar wie ein veraltetes Relikt erscheinen.

Doch für die meisten Menschen ist Heimat eben doch mehr als ein monatlich wechselnder Lebensmittelpunkt. Sie ist eine Mischung aus individuellen Erinnerungen und Gefühlen und von daher auch nur schwer allgemein verständlich in Worte zu fassen. Vermutlich erschließt sich einem die wahre Bedeutung erst dann, wenn das, was zuvor als Heimat bezeichnet wurde, auf einmal verlorengeht.

Eine solche Erfahrung der vollständigen Entwurzelung gehört zur Biographie von Wolfgang Bittner. Er hat sie in seinem neuen Roman „Die Heimat, der Krieg und der goldene Westen: Ein deutsches Lebensbild“ schriftlich verarbeitet. Dabei lässt Bittner den Leser in die Gefühlswelt eines kleinen Jungen eintauchen, der sich mit den äußerst schmerzhaften Erfahrungen von Flucht und Vertreibung konfrontiert sieht. Eine Geschichte, die zwar gegen Ende des 2. Weltkrieges spielt, jedoch nichts an ihrer Aktualität eingebüßt hat.

Um aus der Vergangenheit zu lernen, muss man den Mut aufbringen, sich ihr zu stellen. Wolfgang Bittner hat dies stellvertretend für uns getan. Die Erfahrungen, die er in seinem Buch, sowie in dieser Ausgabe von KenFM im Gespräch mit uns teilt, sind folglich Gold wert. Denn Geschichte wiederholt sich, auch wenn dies nie unter identischen Vorzeichen geschieht.

Inhaltsübersicht:

0:01:05 Der Entstehungsprozess eines Romans

0:16:21 Vertreibung, Flucht und Entwurzelung

0:46:12 Der deutsche Neuanfang nach dem 2. Weltkrieg

1:12:07 Die Gehirnwäsche der Jugend damals und heute

1:28:30 Die politische Gegenwart und ein Ausblick in die Zukunft

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KenFM im Gespräch mit: Bernd Erbel | KenFM.de

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16-07-19 08:59:00,

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Der Mensch trägt das Reisefieber in sich. Das war schon immer so und dafür bedarf es gar keiner Charterflüge und Vollpensionen.

Bernd Erbel ist das beste Beispiel hierfür. Schon zu Kindheitstagen bereiste er mit seinem Vater allerlei ferne Orte, in einer Zeit, in der das Reisen eigentlich nur einer kleinen, wohlständigen Elite vorbehalten war. Mit dem Auto bis in die Türkei oder den Iran zu fahren, war für das abenteuerlustige Familiengespann nichts Ungewöhnliches.

Das Fernweh wurde Erbel also in die Wiege gelegt. Folgerichtig entschied er sich auch für einen Beruf, bei dem seine Passion garantiert nicht zu kurz kommen würde: Er wurde Diplomat im Auswärtigen Dienst. Als solcher verbrachte er mehr als zwei Drittel seines Lebens im Ausland. Schwerpunkt dabei: Der Nahe Osten.

Ägypten, Libanon, Jemen und der Irak waren nur einige der Stationen einer bewegten beruflichen Laufbahn.

Heute kennt Erbel die Region wie kaum ein Zweiter. Nicht nur, weil er so viel Zeit vor Ort verbracht hat, sondern vor allem auch deswegen, weil er bei seiner Arbeit stets in Kontakt mit den dort ansässigen Menschen geblieben ist. Klimatisierte Hilton-Hotel-Diplomatie kam für den ausgebildeten Orientalisten nie in Frage.

All diese unzähligen Erfahrungen und Erinnerungen hat Erbel nun im Interview mit KenFM Revue passieren lassen. Und da Vergangenheit und Gegenwart untrennbar miteinander verbunden sind, ist es gelungen bei jedem Thema den Bezug zur aktuellen Tagespolitik herzustellen.

Was ist also los in Middle East und wie ist es dazu gekommen? Nun, nur wenige Menschen sind in der Lage so fundiert auf diese Frage zu antworten, wie Bernd Erbel es ist.

Inhaltsübersicht:

 0:01:31 Erbels Reiseabenteuer in der Jugend

0:13:53 Deutschland und der Orient I – die Orientalistik

0:22:26 Der Orient – Vielfalt und Vorurteile

0:31:46 Deutschland und der Orient II – Die Rolle Goethes

0:38:13 Was ist der Islam?

0:44:41 Eine Laufbahn im Auswärtigen Dienst

1:03:27 Der Iran und die internationale Gemeinschaft

1:39:44 Die Verantwortung der deutschen Diplomatie

1:53:54 Das politische Ägypten damals und heute

2:05:20 Der Nahostkonflikt und die Palästinenserfrage

2:16:46 Iran – Deutschland: Chancen und Potenziale einer Beziehung

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Die Macht um Acht (30) | KenFM.de

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10-07-19 06:57:00,

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Warndreieck für die Tagesschau!

Nachrichtenlöcher führen zu Löchern im Kopf.

Ein Warndreieck, so sagt die Verordnung, ist nötig zur „Kenntlichmachung einer Gefahrenstelle“. Tatsächlich produziert die wichtigste Nachrichtensendung des Landes, die Tagesschau, immer wieder Nachrichten, die zu erheblichen Gefahren, zur gesellschaftlicher Unfallgefahr durch schwere Nachrichten-Löcher führen. Deshalb stiftet die Redaktion der MACHT-UM-ACHT ein Warndreieck für die Tagesschau, eine Warnung für den Nachrichten-Verkehr, die ab sofort von den Zuschauern der MACHT-UM-ACHT und der Redaktion verliehen wird. Die Nachrichten-Löcher entstehen durch schlichte Fälschung, durch Weglassen von Teilen der jeweiligen Nachricht, vor allem aber durch die Ausblendung von Zusammenhängen und Hintergründen.

Schon mit der ersten aufgespießten Nachricht über einen Untersuchungsausschuss zur Berateraffäre im Verteidigungsministerium beginnt die Fälschung durch Weglassen. Zwar wird im Bericht der Tagesschau die ehemalige Staatssekretärin von Frau von der Leyen, Katrin Suder, erwähnt. Aber darüber, dass die Frau über Jahre von der Unternehmensberatung McKinsey Geld bezog und dort die Aktivitäten der Firma im öffentlichen Sektor verantwortete, kein Wort. Auch dass vom Wehrressort im Verteidigungsministerium seit 2014 rund 660 Millionen Euro für Berater ausgegeben wurde, verschweigen die öffentlich-rechtlichen Nachrichtenmacher. So stellt man Schlaglöcher im Kopf der TV-Konsumenten her. Hier wäre dringend ein Warndreieck fällig. Am besten schon zu Beginn der Meldung eingeblendet.

Auch mit dieser Überschrift „Europas Spitzenpersonal Gewinner und Verlierer im EU-Postenpoker“ verschleiert die Tagesschau wesentliche Zusammenhänge. Dem EU-Parlament wird die Schuld an einem Wahlkampf-Fake zwischen Manfred Weber (Konservative) und Frans Timmermans (Sozialdemokraten) zugeschoben. So, als ob die deutschen Medien, allen voran die ARD, nicht an dieser Wählertäuschung beteiligt gewesen wären. Aber die Wahrheit ist, dass gerade die Tagesschau eine lange, unerträglich untertänige Wahlkampfwerbung für Manfred Weber zelebriert hatte, die nun mit keinem Wort erwähnt wurde. Von der „Wahlarena zur Europawahl“ des ERSTEN keine Rede. Im Verlauf der Sendung sollten 130 Zuschauerinnen und Zuschauer live im ARD-Studio mit den Spitzenkandidaten der großen Fraktionen im EU-Parlament reden. Eine langer, teurer Wahlkampfspot des ÖFFENTLICH-RECHTLICHEN. Alles schlichtweg erlogen. Auch davon in der Tagesschau kein halber Satz. Ohne Warndreieck kaum zu konsumieren.

Dann noch dies: „Christine Lagarde – Krisenmanagerin mit Charme“ schreit eine Schlagzeile der Tagesschau und die servile Silvia Stöber drückt sich diesen Satz ab: „Eine Frau mit Stil,

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KenFM im Gespräch mit: Mathias Bröckers (“Freiheit für Julian Assange!”) | KenFM.de

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06-07-19 09:00:00,

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Freiheit ist das höchste Gut, das der Mensch auf Erden besitzt. „Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren“, wusste schon Benjamin Franklin. Was in diesen Tagen mit Julian Assange, einem Kämpfer für die Meinungsfreiheit, passiert, ist das komplette Gegenteil aller Freiheiten, die sich die zivilisierte Welt des 21. Jahrhunderts erarbeitet hat.

Nach sieben Jahren Asyl und Freiheitsentzug in der ecuadorianischen Botschaft in London wurde Assange durch den neuen Präsidenten Ecuadors das Recht auf Asyl wieder entzogen, worauf er umgehend aus der Botschaft entfernt und in die Hände der britischen Polizei übergeben wurde. Ihm droht nun die Auslieferung an die Vereinigten Staaten. Wie viele Rechtsbrüche allein in den letzten beiden Sätzen stecken, kann man nur erahnen. In seinem neuen Buch „Don’t kill the messenger! Freiheit für Julian Assange“ geht Mathias Bröckers den Anschuldigungen gegen Assange auf den Grund – von der angeblichen Vergewaltigung in Schweden, der Verschwörung mit Chelsea Manning bis hin zur Gefährdung der „nationalen Sicherheit“ der USA und des Geheimnisverrats.

Wie viele Jahre Haft bekommt man in einer Welt, in der die Meinungsfreiheit angeblich ein Grundrecht ist, wenn man Verbrechen aufdeckt? Und wie viele Jahre bekommt derjenige, der sie begeht? Das Messen mit zweierlei Maß hat mittlerweile Ausmaße angenommen, die für den normalen Bürger bei genauerem Hinsehen kaum noch erträglich sind. Was das Exempel Assange für den freien Journalismus bedeutet, sollten sich die Redaktionen von FAZ bis Süddeutsche und Co. eigentlich auch längst fragen, denn dessen Verhaftung ist weit mehr als ein Schuss vor den Bug der Pressefreiheit.

„We must resist…“, waren Assange’s letzte Worte, als er in den britischen Polizeiwagen geschoben wurde. Danach hat man nicht wirklich wieder etwas von ihm gesehen oder gehört. Mathias Bröckers öffnet uns im Gespräch die Augen und zeigt mit aller Deutlichkeit auf eine klaffende Wunde unserer demokratischen Freiheit, die, sollte sie größer werden, uns alle mit vollständiger Lähmung infizieren wird. Desinfizieren wir sie mit Solidarität – für Julian Assange und alle mutigen Bürger.

„Wenn das Aufdecken von Verbrechen wie ein begangenes Verbrechen behandelt wird,

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Mrs. EU | KenFM.de

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03-07-19 08:24:00,

Ein Kommentar von Laurent Stein.

Und plötzlich ist sie die Hauptfavoritin. Nachdem sich die Staats- und Regierungschefs der EU weder auf den Bayern Manfred Weber (CSU) noch auf den Niederländer Frans Timmermans (PvdA) als Präsidenten der EU-Kommission einigen konnten, ist aus dem nichts ein Name aufgetaucht, den vermutlich nur die wenigsten auf dem Zettel hatten: Ursula von der Leyen. Am Abend des 2. Juli wurde die deutsche Verteidigungsministerin offiziell als Kommissionspräsidentin nominiert. Nun muss sie durch das Europäische Parlament bestätigt werden.

Was sich zunächst wie eine faustdicke Überraschung anhört, klingt in den Ohren der EU – die von demokratischen Zuständen inzwischen so weit entfernt ist, wie der Hamburger SV von seiner siebten deutschen Meisterschaft – nur allzu logisch. Denn von der Leyen bringt alles mit, um die Brüsseler Republik auch weiterhin im Sinne der herrschenden Finanzoligarchie zu führen. Allem voran: Einen bedingungslosen Gehorsam. Diesen hat sie in ihrer bisherigen Tätigkeit als – Achtung: Euphemismus! – Verteidigungsministerin, mehr als nur einmal eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Wenn z.B. Donald Trump von Deutschland fordert, sich künftig noch stärker der transatlantischen Aufrüstungsspirale zu unterwerfen, so ist von der Leyen die Erste, die sich symbolisch zum Zwei-Prozent-Ziel der NATO bekennt. Dass Deutschland, mit seiner Geschichte, damit zum Land mit den drittgrößten Rüstungsausgaben der Welt aufsteigen würde, hat für sie allem Anschein nach nicht einmal den Hauch von etwas Perversem. Und wenn in Syrien die westliche Wertegemeinschaft seit Jahren das Völkerrecht mit Füßen tritt, ist es wiederum von der Leyen, die eine weitere militärische Intervention „nicht ausschließen möchte“.

Mit einer solchen emotionalen Kälte ist von der Leyen wahrlich die ideale Nachfolgerin von Jean-Claude Juncker. Schließlich ist von diesem Musterdemokraten folgendes Zitat überliefert:

„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“

Was also denken Sie, lieber Leser? Wird es mit Ursula von der Leyen als EU-Komissionspräsidentin bei einem möglichen neuen TTIP-Vorstoß ein Zurück geben?

+++

Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung.

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Die Macht um Acht (29) | KenFM.de

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26-06-19 05:57:00,

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Marschmusik für die Tagesschau!

ARD betreibt das Geschäft des militärischen Komplex.

„Regimentsgruß Marsch“ – so beginnt die 29. Folge der MACHT-UM-ACHT, der alternativen Sendung zur Tagesschau. Erneut fasst die YouTube-Serie Meldungen der wichtigsten Nachrichten-Sendung Deutschlands zusammen, die gnadenlos ihren Staatsvertrags-Auftrag, der auf dem Grundgesetz basiert, missachtet.

Zwar kann die Tagesschau melden: „Trump-Zusage an Duda – USA wollen 1.000 Soldaten nach Polen verlegen“, will die Nachricht aber nicht mit Umfeld und Fakten grundieren. Denn diese weitere Verlegung von US-Soldaten in Richtung Russland dient nur der imperialen Ausweitung der NATO, diese gefährliche Kriegsvorbereitung wiederum sollte mit Zahlen ergänzt werden, damit der Zuschauer weiß, worum es geht: „Die USA gaben 2017 neun mal so viel für das Militär aus wie Russland. Pro Kopf werden sie nur von den Saudis übertroffen.“ Diese Zahlen kann die Schweizer „Tagesschau“ bringen, ihr deutsches Pendant, traditionell schwer russophob, bringt es einfach nicht.

Brav meldet die Tagesschau „Grünes Licht für europäischen Kampfjet“ und macht so schlichte Rüstungsreklame. Ist die Redaktion zu blöd oder zu korrupt, bei einer Reichweite des neuen Kampfflugzeugs von 1.389 km, nachzufragen, was dieses neue Mordinstrument denn außerhalb unserer Grenzen will. Auch was man denn mit den 100 Milliarden für Beschaffung und Betrieb des Flugzeuges besser machen könnte, will die Redaktion nicht wissen. Für die alternative Verwendung der Unsumme macht die MACHT-UM-ACHT ein paar Vorschläge.

Kurz vor einem Krieg zwischen den USA und dem Iran erzählt die Tagesschau, „Präsident Trump gab sein O.K. für einen Militärschlag gegen den Iran.“ Was mag ein Militär-Schlag sein? Hinter diesem Tarnwort verbirgt sich Tod und Verderben. Die Hamburger Redaktion will aber lieber keinen Klartext reden. Sie hätte mühelos das ZDF und Michael Lüders, Publizist und Nahostkenner, zitieren können, der jüngst bei Markus Lanz sagte: „Dieser Krieg, der uns jetzt propagandistisch vorbereitet ins Wohnzimmer getragen wird über das Fernsehen, über die Medien – dieser Krieg wird kommen.“ Dass die ARD tapfer an der Kriegspropaganda mitwirkt, diese ehrliche Einschätzung kommt ihr nicht über die öffentlich-rechtliche Lippe.

Die MACHT-UM-ACHT empfiehlt der Tagesschau dringend, statt der vielen Meldungen, die sie offenkundig im Auftrag des Militärisch-Industriellen-Komplex ausstrahlt,

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KenFM im Gespräch mit: Winfried Wolf (“Mit dem Elektroauto in die Sackgasse”) | KenFM.de

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23-06-19 05:51:00,

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Das Zeitalter der E-Mobilität wurde quasi offiziell schon eingeläutet. Unter Pauken und Trompeten sind die führenden deutschen Automobilhersteller in die große E-Offensive gestartet. Praktisch dabei ist: Unterstützung gibt es von höchster Stelle. Bis 2022 möchte die Bundesregierung 1 Millionen Elektroautos auf die Straßen bringen. Das Schmutzimage, das der Branche in Zeiten von Dieselskandal und Klimawandel anhaftet, soll damit endgültig abgelegt werden. Einer grünen Zukunft auf vier Rädern steht also nichts mehr im Wege. Oder etwa doch?

Winfried Wolf, Verkehrsexperte und ehemaliges Mitglied des Deutschen Bundestages, meldet in seinem neuen Buch „Mit dem Elektroauto in die Sackgasse. Warum E-Mobilität den Klimawandel beschleunigt“, erhebliche Zweifel am aktuellen Kurs des Zusammenspiels aus Politik und Automobilindustrie an. Er entlarvt die aktuellen Konzepte der E-Mobilität als plumpen Taschenspielertrick – grüne Verpackung, toxischer Inhalt!

Diesem großzügig subventioniertem Greenwashing darf die Gesellschaft, sofern sie tatsächlich ein Interesse am Umweltschutz hat, keinesfalls auf den Leim gehen. Denn eine Verkehrswende, die darauf basiert, jeden Benziner oder Diesel durch ein E-Auto zu ersetzen, hat ihren Namen schlicht und ergreifend nicht verdient.

Was also tun? In dieser neuen Ausgabe von KenFM im Gespräch legt unser dar, dass eine Zukunft fernab des Individualverkehrs keineswegs gleichbedeutend mit vermindertem Komfort und geringerer Lebensqualität sein muss. Saubere Luftverhältnisse und ein unter dem Strich schnelleres Vorankommen sind keine Utopien und stehen nicht im Widerspruch. Wir müssen nur wollen. Winfried Wolf zeigt Alternativen auf, wie wir zu Pionieren einer zukunftsfähigen Mobilität werden.

Inhaltsübersicht:

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Veröffentlicht am: 23. Juni 2019

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KenFM am Set: Griechenland-Nothilfe auf Kreta | KenFM.de

kenfm-am-set:-griechenland-nothilfe-auf-kreta-|-kenfm.de

19-06-19 05:22:00,

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Die Lage in Griechenland ist weiterhin prekär. Aufgrund von erzwungenen Sparmaßnahmen sollen im ganzen Land Krankenhäuser geschlossen werden.

Um dies zu verhindern oder zumindest die Folgen für die Bevölkerung vor Ort abzumildern, unterstützt KenFM im Rahmen der Griechenland-Nothilfe weiterhin Hilfsprojekte in ganz Griechenland.

500.000 EUR konnten mithilfe der „Griechenland-Nothilfe“ bereits gesammelt werden.

Dr. Athanassios Giannis engagiert sich seit Jahren für die Menschen in Griechenland und hilft KenFM bei der Projekt-Koordination vor Ort.

Zu Ehren der Arbeit von KenFM und von Dr. Athanassios Giannis fand Anfang Juni auf Kreta eine Preisverleihung statt.

Dieser Preis geht an die Community und an alle Unterstützer der KenFM Griechenland-Nothilfe. Und diese Hilfe geht weiter…

Medikamenten-Nothilfe für Griechenland
Bankverbindung:

IBAN: DE80 4306 0967 1134 2196 02
BIC: GENODEM1GLS

KenFM sagt DANKE an alle Unterstützer!

Weitere Informationen zur KenFM Griechenland-Nothilfe findet ihr hier.

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Veröffentlicht am: 19. Juni 2019

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KenFM im Gespräch mit: Sven Böttcher (“Rette sich, wer kann!”) | KenFM.de

kenfm-im-gesprach-mit:-sven-bottcher-(“rette-sich,-wer-kann!”)-|-kenfm.de

18-06-19 06:14:00,

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Wir schreiben das Jahr 2005, als der Journalist Sven Böttcher seinen Hausarzt aufsucht, weil seine kalten Füße ihm Sorgen bereiten. Nach einer Reihe medizinischer Tests wird ihm eine Diagnose übermittelt, die fortan sein ganzes Leben auf den Kopf stellen würde: MS – multiple Sklerose oder auch „die Krankheit mit den tausend Gesichtern“. Eine Krankheit, die sich in unvorhersehbaren Schüben äußert und als chronisch sowie in der Schulmedizin als unheilbar gilt.

Böttcher verbrachte daraufhin einige Zeit im Krankenhaus. Dort wollte trotz „großzügiger“ Cortison-Verabreichung partout keine Besserung einsetzen. Im Gegenteil: In Böttcher wuchs das Gefühl heran, dass sich mit jedem Tag, den er länger in der Klinik bliebe, sein Gesundheitszustand nur weiter verschlechtern würde. Also wagte er etwas, wovon ihm seine behandelnden Ärzte strengstens abrieten: Er entließ sich selbst.

Derselbe Sven Böttcher gab nun kürzlich ein Interview bei KenFM. Die Symptome, mit denen Böttcher damals im Klinikum zu kämpfen hatte, sind heute weitestgehend abgeklungen. Inzwischen ist er zu einem Vorbild für die Tausenden von Menschen geworden, die hierzulande jährlich neu an MS erkranken. Durch seinen Umgang mit der Krankheit hat Böttcher vorgelebt, dass der Verlauf einer MS-Erkrankung nicht alleine durch die Verabreichung chemischer Präparate von der Pharmaindustrie zu steuern ist.

Infolge der Erkenntnis, dass er erst aus dem Gesundheitssystem ausbrechen musste, um die Erfahrung der Selbstheilung machen zu dürfen, stellte sich für Böttcher die logische Frage, ob das sogenannte Gesundheitssystem seinen Namen denn auch wirklich verdiene. Eine Frage, der er in seinem neuen Buch „Rette sich, wer kann! Das Krankheitssystem vermeiden und gesund bleiben“ auf den Grund gegangen ist.

Wer nun denkt, dieses Interview sei nur für jene Menschen von Interesse, die an MS erkrankt sind, der irrt gewaltig. Der sich gesund wähnende, kann vom Kranken mindestens genauso viel lernen wie andersrum. Und vom Geheilten nochmal mehr. Von daher hoffen wir, dass der Zuschauer, unabhängig vom aktuellen Wohlbefinden, einige ganz persönliche Lektionen aus diesem Gespräch für sich herausfiltern kann.

Inhaltsübersicht:

00:07:32 Gesamtsystem Körper – wenn das Fass überläuft

00:16:42 Die Erwartungshaltung an Ärzte

00:20:57 Warum Multiple Sklerose perfekt für die Pharmaindustrie ist

00:29:04 Erkenntnis Gesundheit

00:42:33 Das marktkonforme Krankensystem

00:58:29 Was müsste am Krankensystem geändert werden?

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KenFM im Gespräch mit: Jochen Scholz | KenFM.de

kenfm-im-gesprach-mit:-jochen-scholz-|-kenfm.de

16-06-19 01:36:00,

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Jochen Scholz ist ehemaliger Bundeswehroffizier der Luftwaffe. Bis zum Jahr 2000 war er unter anderem 12 Jahre lang in multinationalen NATO-Gremien sowie sechs Jahre lang im Bundesministerium der Verteidigung tätig. Nachdem sich die rot-grüne Regierung unter Gerhard Schröder 1999 an der völkerrechtswidrigen Bombardierung Jugoslawiens beteiligte, trat Scholz aus seiner damaligen Partei, der SPD, aus.

Scholz kennt die Bundeswehr noch aus Zeiten, als diese noch nicht zum alleinigen Spielball transatlantischer Interessen mutiert war. Während seiner aktiven Laufbahn konnte er jedoch den Wandel seines Arbeitgebers von einer Landesverteidigungsarmee zu einer „Out-of-area-Armee“ aus nächster Nähe mitverfolgen.

Heute wie damals vertritt Scholz die Ansicht, dass eine Armee nicht dazu da sei, Interessen außerhalb des eigenen Landes durchzusetzen, sondern um das eigene Territorium zu schützen. Aus diesem Grund verweist er auch immer wieder auf Paragraph 7 des Soldatengesetzes, der da lautet: „Der Soldat hat die Pflicht, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen.“

Wenn jedoch das Völkerrecht, das über dem deutschen Recht steht, in diesem Land nicht mehr respektiert und verteidigt, sondern mit Füßen getreten wird, dann sind das Zustände, die nicht länger hinnehmbar sind.

Scholz betreibt daher mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln wertvolle Aufklärungsarbeit. Im Interview mit KenFM liefert der unermüdliche Pensionär mitreißende Einblicke in eine bewegte berufliche Laufbahn und zeigt sich als mutiger Kämpfer für eine wirklich humanitäre deutsche Außenpolitik. Wir hoffen sehr, dass seine Arbeit bei den Bundeswehrsoldaten sowie einigen seiner ehemaligen Kollegen auf offene Ohren stößt.

Inhaltsübersicht:

0:01:23 Bundeswehr früher und heute

0:18:00 Die Bundeswehr, eine Söldner-Armee?

0:29:40 Krieg mit Rot-Gün 1999, und die deutsche Presse ist dabei

0:38:57 Völkerrechtsbruch ohne Straftäter – Geopolitik aus Washington

0:53:48 NATO und Warschauer Pakt

1:05:22 Der erste NATO-Bündnisfall im Jahr 2001

1:16:10 Zusammenarbeit mit Russland und China?

1:26:43 Geopolitik gegen den Iran

1:36:24 Statt NATO,

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KenFM am Set: Pascal Luig zu Stopp Air Base Ramstein 2019 | KenFM.de

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15-06-19 08:39:00,

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„Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen!“

Wer diesen Satz ernst nimmt, für den ist die US Air Base Ramstein schwer erträglich. Ramstein liegt in Rheinland-Pfalz und ist die wichtigste Militäranlage der US-Streitkräfte außerhalb der USA überhaupt.

Von Ramstein aus werden nicht nur sämtliche Drohnen-Einsätze des Pentagons koordiniert, Ramstein ist auch die logistische Drehscheibe, für alle Kriegseinsätze in Middle East. Ohne Ramstein wären die völkerrechtswidrigen Angriffskriege der USA oder die permanente Menschenjagd via Killer-Drohnen nicht möglich.

Die Bundesregierung weiß von alledem, macht aber seit Jahren bewusst auf naiv. Sie will nichts wissen. Sie will nicht von der Möglichkeit Gebrauch machen, den Standort Ramstein zu kündigen. Juristisch wäre das kein Problem und die wiedervereinigte Bundesrepublik würde endlich einen überzeugenden Beitrag zum Frieden auf diesem Globus leisten.

Woran hapert es? Hier kann man nur spekulieren. Offensichtlich fehlt unseren Volksvertretern der Mut, Washington die Stirn zu bieten. Oder man hat gelernt zu kriechen, wenn man politische Karriere machen möchte. Unsere Regierung ist damit Teil des Problems. Man hat im Kanzleramt offensichtlich kein Problem damit, wenn der große Bruder jeden Tag mittels Ramstein Menschen ermordet, Kriegsverbrechen begeht und das Völkerrecht mit Füssen tritt. Sind die Urteile von Nürnberg den Damen und Herren in Berlin wirklich kein Begriff?

Was können WIR, die Bürger, tun?

WIR können Teil der Friedensbewegung werden und vom 23. bis 30. Juni 2019 nach Ramstein fahren, um dort das Friedenscamp zu besuchen.

WIR können mit der Abschlussdemonstration vor den Toren der US Air Base unseren Protest ausdrücken.

WIR können Gesicht zeigen.

WIR können beweisen, dass wir nicht nur im Internet für den Frieden einstehen, sondern dass wir auch bereit sind, für unsere Überzeugung auf die Straße zu gehen.

Das alles können WIR tun.

WIR sind das Volk.

WIR haben die Macht. Alles, was WIR tun müssen ist, ähnlich wie damals bei der Anti-AKW-Bewegung, Hartnäckigkeit zu beweisen.

Der Militärisch-Industrielle-Medien-Komplex organisiert seit Jahren Kriege rund um den Globus. Er tut das konsequent und an allen Fronten.

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Die Macht um Acht (28) | KenFM.de

die-macht-um-acht-(28)-|-kenfm.de

12-06-19 08:41:00,

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Tagesschau säuselt!

Von Substanz keine Spur.

„Menschen warten viel zu lange auf Frieden“, zitiert die Tagesschau Außenminister Heiko Maas und verbirgt hinter diesem Säusel-Ton die harten Fakten. Denn die ukrainische Regierung, die der Herr Außenminister besucht hatte, will immer noch nicht das Minsker Abkommen erfüllen, das sie selbst unterzeichnet hat. Auch an das Abkommen, das den Zugang zum Asowschen Meer durch die Straße von Kertsch regelt, hatte die ukrainische Regierung nicht eingehalten. Deshalb sind ein paar ukrainische Matrosen inhaftiert, deren Freilassung von Maas gefordert wurde. Aber mit den harten völkerrechtlichen Fakten will sich die Tagesschau nicht aufhalten, da zwitschert sie lieber von Freiheit.

Auch die andauernden SPD-Trauerspiele, der unansehnliche Tod der alten sozialdemokratischen Partei findet bei der Tagesschau keine saubere Berichterstattung: Statt über Inhalte schwätzt die wichtigste deutsche Nachrichtensendung lieber über das permanente Personalkarussell der SPD. Von der Agenda 2010, dem Abbau sozialer Gerechtigkeit in Programm und Handeln der SPD, kein Wort. Obwohl wirklich jeder weiß, dass es die Änderung der SPD-Inhalte waren, die deren Absturz in der Wählergunst verursacht haben. Wer das verschweigt, bringt keine Nachrichten, der zwitschert dummes Zeug in den Äther und durch die Kabel.

Einen Höhepunkt leistete sich die ARD-Redaktion mit dieser Überschrift: „75 Jahre D-Day – Ein Geschenk der Geschichte“. Statt Gebrauchslyrik abzuliefern, hätte die Tagesschau Nachrichten bringen müssen. Zwar wurde von den Feiern zum D-Day berichtet, aber dass von den vier Alliierten der Anti-Hitlerkoalition nur drei in Portsmouth, dem Ort von dem aus die Invasion in die Normandie damals gestartet war, anwesend waren, erwähnt die Tagesschau nicht: Die Russen waren nicht eingeladen. Obwohl sie in den großen Schlachten rund um Moskau und am Kursker Bogen mit riesigen Verlusten den Erfolg der „zweiten“ Front erst ermöglicht hatten.

Zwar mochte die Tagesschau noch berichten, dass die deutsche Bundeskanzlerin als neue vierte Alliierte in England auftrat, aber Zusammenhänge wollte sie mal wieder nicht vermitteln. Weder stellte die ARD die Frage, warum denn die Russen nicht eingeladen wurden, noch mochte sie die echten deutschen Alliierten gegen Hitler, den deutschen Widerstand, erwähnen. Zwar war der nur klein und sicher nicht entscheidend für den Sieg gegen die Nazis,

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KenFM im Gespräch mit: Franz Alt (“Lust auf Zukunft”) | KenFM.de

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09-06-19 07:21:00,

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Dr. Franz Alt ist ein journalistisches Urgestein. 20 Jahre lang moderierte er beim SWR das Politmagazin „Report“ und baute im selben Sender die erste Zukunftsredaktion der ARD auf.

Das Thema Zukunft sollte ihn bis heute nicht mehr loslassen. Franz Alts aktuelles Buch heißt „Lust auf Zukunft: Wie unsere Gesellschaft die Wende schaffen wird“ und handelt von den großen Herausforderungen, die der Mensch jetzt bewältigen muss. Dabei stehen insbesondere der Klimawandel und die an ihn gekoppelte Energiewende im Vordergrund. Als Verfechter der Solarenergie, setzt sich Alt mit unermüdlichem Einsatz dafür ein, dass Deutschland den Weg zu seiner längst verloren gegangenen Vorreiterrolle beim Klimaschutz zurückfindet. Dass hierzulande auf diesem Weg „die Lichter ausgehen würden“, hält er für einen längst widerlegten Mythos. „Frieden durch Sonne, statt Krieg um Öl“ ist stattdessen sein Motto, das sich wie ein roter Faden durch die vergangenen Jahrzehnte seiner Tätigkeit zieht.

Mit dieser langjährigen Einstellung ist Alt zweifellos ein Pionier auf dem Gebiet des lösungsorientierten Journalismus. Und genau um diese Art Journalismus geht es auch bei KenFM.

Dies haben wir zum Anlass genommen, ihn zu einem kritischen Gespräch über den Status Quo unserer Gesellschaft und den Herausforderungen der Zukunft in unser Studio nach Berlin einzuladen.

Wir konnten feststellen: Mit seinen 80 Jahren kommt unser Gast alles andere als „alt“ daher.

Inhaltsübersicht:

0:07:53 Der Energiemix in Deutschland

0:19:01 Solarstrom ist Sozialstrom

0:27:40 Mobilität, verschmutzte Luft und Diesel-Motoren

0:33:09 Stromsicherheit durch Atomkraftwerke?

0:38:48 Der Klimawandel und der Einfluss des Menschen

0:48:11 Fleischkonsum und Energieverbrauch

0:54:36 Arbeit, Bildung und künstliche Intelligenz

1:04:43 Finanzkapitalismus und Ungleichheit

1:14:09 Du sollst nicht töten

1:21:54 Forderungen an die Leser

1:26:36 Zukunft Holzbau und ökologischer Landbau

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KenFM im Gespräch mit: Norbert Häring (“Schönes neues Geld”) | KenFM.de

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06-06-19 06:19:00,

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Schöne neue Welt…schönes neues Geld! Im digitalen Zeitalter soll künftig nur noch bargeldlos bezahlt werden! Warum? Bargeld ist teuer, umständlich, schmutzig und geldwäscheanfällig. Es ist schlicht und ergreifend „so yesterday“. Höchste Zeit also, uns von diesem Elend zu lösen.

Glücklicherweise haben wir unseren Erlöser schon gefunden. Die „Better than cash alliance“ hat sich, in bis dahin unbekannter Selbstlosigkeit, dazu bereiterklärt, der Welt endlich den langersehnten Weg zur „finanziellen Inklusion“ zu weisen. Inklusion ist toll. Und „better than cash“ ist digitales Bezahlen ja schon irgendwie. Voll praktisch.

Bei aller Euphorie bleiben dennoch einige Fragen offen: Ist es wirklich Zufall, dass Großkonzerne wie Amazon, Microsoft, MasterCard und Co alle beim Thema Bargeld ihren Altruismus ausleben? Ist das Ende des Bargelds wirklich gleichbedeutend mit dem Ende der Geldwäsche? Und gibt es bei der ganzen Sache nicht vielleicht doch einen verdeckten Preis?

KenFM hat sich mit dem renommierten Ökonomen und Wirtschaftsjournalisten Norbert Häring über diese Fragen unterhalten. Die Partylaune ist uns dabei, ehrlich gesagt, ziemlich schnell vergangen. Die grenzüberschreitende Zurückdrängung des Bargeldes bringt Folgen mit sich, denen sich die wenigsten von uns heute bewusst sind. Sie bergen das Potenzial, die orwellsche Dystopie noch bei weitem zu übersteigen.

„Bargeld ist Freiheit“, sagt Häring. In diesem Interview erklärt er uns, warum wir uns diese Freiheit auf keinen Fall nehmen lassen sollten.

Inhaltsübersicht:

0:06:04 Bargeldabschaffung in Indien

0:17:06 Die „Besser-als-Bargeld-Allianz“

0:23:35 Argumente gegen Bargeld

0:33:27 Totalüberwachung – wer merkt das eigentlich?

0:42:00 Personalausweise von Kreditkartenanbietern

0:54:45 Biometrische Erfassung und Verhaltenskontrolle

1:09:30 Parteien gegen Bargeldabschaffung

1:11:30 Rundfunkbeitrag in bar bezahlen

1:17:01 Das Finanzsystem – eine Waffe, die auf jeden gerichtet ist

1:27:40 Bargeld – der einzige Weg, dem System zu entkommen

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Die Macht um Acht (27) | KenFM.de

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30-05-19 10:11:00,

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Der Lachsack: Neu bei der Macht-Um-Acht!

Tagesschau ist nicht zum Lachen, Gellermann setzt Sack ein.

In ihrem regelmäßigen Rückblick schaut die „Tagesschau“ diesmal auf den Bomben-Angriff der NATO gegen die Republik Jugoslawien und das Völkerrecht zurück. Tatsächlich wagt sie sogar, sich selbst mit einer fatalen Äußerung des damaligen Kanzlers Gerhard Schröder zu zitieren: Die Doppelstrategie von Bomben und Verhandeln zeige in Belgrad Wirkung. Kein Wort davon, dass der öffentlich-rechtliche Sender damals alle Lügen der Bundesregierung als Wahrheit verkauft hat. Vom erfundenen „Hufeisenplan“ des Verteidigungsministers Rudolf Scharping zur Vertreibung der Kosovo-Albaner bis zum widerlichen, verlogenen Vergleich des Außenministers Fischer der jugoslawischen Konflikte mit dem Massenmord in Auschwitz, um den Angriff der NATO zu legitimieren. Von der „Tagesschau“ kein Wort der nachträglichen Entschuldigung, keine späte Korrektur. Die Redaktion gibt alles einfach noch mal wieder: eins-zu-eins. Sie setzt ihre Kriegspropaganda eisern fort.

Auch am Vorabend eines möglichen Krieges mit dem Iran, der Erweiterung der völkerrechtswidrigen USA-Sanktionen durch einen Flugzeugträger und Bomberstaffeln, liefert die Hamburger Redaktion erneut Propaganda statt Information: Der Iran sei ein Unruhestifter, der Iran wolle seinen Einflussbereich ausdehnen, darf Volker Schwenck vom ARD-Hauptstadtstudio ohne jeden Beweis behaupten. Wie damals in Vorbereitung des Jugoslawienkrieges werden mal eben Verdächtigungen gestreut. Irgendwas wird schon hängen bleiben. Und wenn es dann zum Krieg kommen sollte: Die Redaktion der ARD wird ihre schmutzigen Nachrichtenhände in Unschuld waschen. Denn die Redakteure ziehen ja nicht selbst in den Krieg.

Irgendwas wird schon hängen bleiben: „Erneut Giftgas-Angriff in Syrien?“, trompetet die Tagesschau-Redaktion. Das Fragezeichen dient nur der Absicherung, denn natürlich gibt es keinen Beleg für die Verdächtigung. Selbst die „Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte“ – sonst immer gern Kronzeuge der ARD – hat nach eigenen Angaben keinerlei Hinweise auf einen neuen Chemiewaffen-Angriff der Regierungstruppen. Und trotzdem wird die Fake-Nachricht weiter verdichtet: „US-Präsident Donald Trump und seine Regierung hatten Assad in der Vergangenheit bereits mehrfach für den Fall eines Einsatzes von Chemiewaffen mit schwerwiegenden Konsequenzen gedroht“. Na, dann wird wohl etwas dran sein, wenn der wichtige Mann droht und auch von Chemiewaffen redet. So macht man zwar keine echten Nachrichten, aber immer und immer wieder gern Propaganda.

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Das Grundgesetz-Kabarett | KenFM.de

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27-05-19 12:15:00,

Kaffe-Klatsch beim Bundespräsidenten.

Von Uli Gellermann.

Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich, behauptet der Artikel 3 des Grundgesetzes für die deutsche Republik. Und schon hier wäre der Einsatz einer Lachkonserve geboten. Bekannt sind die Lachmaschinen aus den diversen Sitcoms, den TV-Komödien, bei denen die elektronischen Lachsäcke das Publikum ersetzen müssen: HA, HA, HA, HA! Doch auch das durchaus ernsthafte Grundgesetz sollte bei einer öffentlichen Lesung unbedingt mit einem Lachsack begleitet werden: Gut gemeint der Artikel 3, aber wir alle wären gleich? Geh doch mal ohne Star-Anwaltsfirma vor ein Gericht, am besten noch gegen ein Konzern. Und Du wirst feststellen, dass der viel, viel gleicher ist als Du. Zum bitteren Lachen ist auch dieser: Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen steht im Artikel 14, HA, HA, HA, HA! Der Milliardär auf der Charity-Party hebt sein Glas und sagt: „Zum Wohl!“ das war es dann mit der Allgemeinheit. Sein Eigentum ist seins, und Deins gibt es gar nicht. Prost. Und dann noch dieser: Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zulässig. Da sagen doch die paar Fettaugen auf der Suppe der Allgemeinheit: Wohlsein! Und der Lachsack muss ran, denn sonst lacht wirklich keiner mehr. Sind sie schon enteignet, die Wohnungskonzerne, die am Elend der Mieter schuld sind? Sind sie schon enteignet, die Rüstungskonzerne, die sich am Verrecken vieler Menschen dumm und dämlich verdienen?

Gut ist auch folgender: Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. HA, HA, HA, HA! HA, HA, HA, HA! Der Witz hat nun wirklich Ausgang. Der Dichter Brecht stellte zu diesem Artikel im Gesetz die Frage „Aber wo geht sie hin?“ Und wir alle wissen die Antworten: In die Hinterzimmer, in die Kneipen der Lobbyisten, in die Vorstands-Sitzungen der Aktiengesellschaften, hinter die Schreibtische der Mediengewaltigen, in die Fachausschüsse der Europäischen Union. Das Volk jedenfalls geht leer aus, wenn es um die Macht geht. Im selben Artikel 20 des Grundgesetzes wird auch behauptet, dass die Bundesrepublik ein sozialer Staat sei. Da geht dem Lachsack die Puste aus, da schweigt die Comedy-Maschine. Da könnten die Obdachlosen ein garstiges Lied zu singen. Da pfeift der Hartz Vierer aus dem letzten Loch. Und die Reichen pfeifen einfach drauf.

Die meisten Medien wissen natürlich um den Widerspruch zwischen geschriebener Verfassung und Verfassungswirklichkeit.

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Der Impfzwang | KenFM.de

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26-05-19 06:45:00,

Mit der geplanten Impfpflicht will der Staat massive Eingriffe in unser Recht auf Selbstbestimmung wieder salonfähig machen.

Von Jörg Wichmann.

Hinweis zum Rubikon-Beitrag: Der nachfolgende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Rainer Mausfeld aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt KenFM diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!

Fast täglich lesen wir Kommentare zum Thema Masern und Impfen in allen Medien. Die angeblich verbreitete „Impfmüdigkeit“ habe Schuld an der weltweiten Verbreitung der Masern und gefährde in rapide zunehmendem Maße unsere Kinder.

Dabei hat nach Auskunft des Robert-Koch-Instituts (1) die Impfquote in Deutschland seit der Jahrtausendwende kontinuierlich zugenommen und lag für die Erstimpfung schon 2015 deutlich über den von der WHO geforderten 95 Prozent. Und die Zahl der Erkrankungen schwankt auf einem deutlich niedrigeren Niveau als zu Jahrtausendbeginn. Die zitierte Vermehrfachung der Fälle von einem Jahr auf das nächste, zum Beispiel von 2016 auf 2017 beruht darauf, dass auf Jahre mit vielen Masern-Fällen immer welche mit wenigen folgen. Todesfälle gab es im vergangenen Jahr keine. — Also kein Grund zur Sorge eigentlich, wenn wir den offiziellen Zahlen des Robert-Koch-Institutes (1, 4) vertrauen.

Doch immer wenn in einer Krisenlage — Klimakatastrophe, globale Umweltschäden, drohende Kriegsgefahren — nicht die offenkundigen Probleme angegangen werden, sondern auf konstruierten Nebenschauplätzen Stimmung gegen kleine und unbedeutende Minderheiten gemacht wird, und wenn dies konzertiert von staatlichen Stellen und der Mainstream-Presse gleichzeitig erfolgt, sollten wir als Bevölkerung aufhorchen und wachsam sein. Worum geht es eigentlich?

Aktuell werden zwei politische Vorstöße zur Aufhebung des persönlichen Selbstbestimmungsrechts der deutschen Bürger in die Diskussion gebracht: Einführung von Zwangsimpfungen und die doppelte Widerspruchslösung bei der Organspende (2).

Es geht mir hier nicht vornehmlich um die medizinische Richtigkeit der mit diesen Vorstößen verbundenen Behauptungen, sondern vor allem um die menschliche, ethische und sozialpolitische Haltung, die diese Ansätze miteinander verbindet. In das Muster passt weiterhin, dass auch die Früherkennung von Erbschäden im Embryo stärker gefördert werden soll, um solche Föten abtreiben zu können.

Hierbei geht es eindeutig um die Perfektionierung des Menschen,

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KenFM im Gespräch mit: Arnold Hottinger (Teil 1) | KenFM.de

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21-05-19 08:14:00,

Der Nahost-Experte und frühere NZZ-Korrespondent Arnold Hottinger ist in der Nacht zum Dienstag, den 21. Mai 2019, an den Folgen einer vor vier Monaten schlecht verlaufenen und abgebrochenen Herzoperation in Zug (Schweiz) im Alter von 92 Jahren verstorben.

Hottinger war einer der angesehensten Nahost-Kenner. Er sprach neben Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch auch sieben arabische Dialekte. Über Jahrzehnte reiste er durch alle arabischen und islamischen Länder und verfasste mehrere Bücher, seine Texte sind mehrfach preisgekrönt.

Anlässlich seines Todes möchten wir auf ein Interview hinweisen, das KenFM Ende 2013 mit ihm geführt hat.

Anmoderation zum Interview:

Arnold Hottinger ist der Prototyp des Reporters und Auslandskorrespondenten, und fing vor über 50 Jahren an, für die Neue Zürcher Zeitung aus dem Nahen und Mittleren Osten zu berichten.

Er war für mehrere Jahrzehnte DER Auslandskorrespondent der NZZ und parallel dazu für das Schweizer Radio DRS tätig. Er ist einer der letzten Vollprofis auf seinem Gebiet.

Inzwischen ist er 87 Jahre alt und verbringt immer noch täglich einige Stunden im Internet, um sich hier ein Bild vor allem über die komplexe Lage nahen Osten zu verschaffen. Im Anschluss publiziert er auf www.journal21.ch Analysen, die man zu den fundiertesten aus der gesamten Region zählen kann.

Anders als heute üblich hat Hottinger ein Land, bevor er auch nur eine Zeile darüber schrieb, es zuvor bereist und erkundet. Zu Fuß, oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Hottinger spricht die meisten Sprachen der Länder, aus denen er berichtete und zu denen er auch zahlreiche Bücher publizierte. Hottinger ist ein wahrhafter Islam-Experte und hat einen deutlich neutraleren Blick auf die Region als deutsche Berichterstatter. Schon Kanzler Adenauer sagte seinerzeit, er erführe durch Hottingers Berichte mehr aus der Region, als durch seinen gesamten diplomatischen Stab.

Es gibt kein deutsches Pendant für Arnold Hottinger. Peter Scholl-Latour zum Beispiel wäre bestenfalls ein passabler Ersatz. Ist aber in seinen Recherchen eingeschränkt, da er kein Arabisch spricht.

Wir trafen den nicht unter Arbeitslosigkeit leidenden Arnold Hottinger, um mit ihm über sein Lebenswerk und seinen Blick auf die aktuellen Entwicklungen im Nahen und Mittleren Osten zu sprechen.

Es entstand eine umfassende Analyse über eine Region,

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KenFM im Gespräch mit: Ullrich Mies („Der Tiefe Staat schlägt zu”) | KenFM.de

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20-05-19 07:53:00,

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Der Mensch will frei sein. Das ist keine Entscheidung, die er erst fällen muss. Sie ist von Natur aus in ihm angelegt.

Menschen diese Freiheit vorzuenthalten, führt zu natürlichem Widerstand und der lässt sich nur kontrollieren, wenn mit System vorgegangen wird. Die entscheidende Komponente lautet dabei: ANGST.

Hat der Mensch Angst, ist er bereit, zumindest zeitweise, auf seine ihm mit der Geburt zustehende Freiheit zu verzichten. Von daher liegt es auf der Hand, dass jedes System, in dem nur wenige Menschen über die Masse herrschen wollen, nicht daran interessiert sein kann, einen Zeitgeist zu fördern, der ohne Angst auskommt.

Im Gegenteil, auch die sogenannte moderne und aufgeklärte Gesellschaft, die Zivilisation, der Staat, haben aufgrund ihrer Pyramiden-Struktur ein vitales Interesse daran, Menschen in der Masse permanent in Angst zu halten. Nur so kann die Spitze der Pyramide, sprich die selbst ernannte Elite, sich chronisch und ohne jeden Skrupel bereichern. Und nur darum geht es unter dem Strich. Eine immer überschaubarere Gruppe von Personen steht über dem Gesetz und hat mit dem Tiefen Staat, einer gesichtslosen Bürokratie, ein global agierendes Modell des Apartheidstaates installiert. Geld regiert die Welt und wo Demokratie draufsteht, ist in Wahrheit Eliten-Diktatur drin.

Ullrich Mies gelingt in seinem neuen Buch „Der Tiefe Staat schlägt zu: Wie die westliche Welt Krisen erzeugt und Kriege vorbereitet“ das herzustellen, was man Transparenz nennt. Zusammen mit 16 Autoren zeigt er dezidiert auf, mit welch plumpen Methoden der sogenannte „Westen“ permanent Krisen produziert und Feindbilder konstruiert, um sich noch schamloser als bisher an den Ressourcen der Welt zu vergreifen.

Der Feind, so wird im Buch dann klar, befindet sich aber nicht nur in jenen Ländern, die vom Westen ins Fadenkreuz genommen werden. Wer als Teil des Westens dann die verbrecherischen Machenschaften der eigenen Eliten benennt, gerät ebenfalls ins Visier dieser Oligarchen-Clique.

Wir leben in autoritären Strukturen, die wie Krebs wuchern. Pressefreiheit oder eine vom Staat unabhängige Justiz sind nur simuliert. Auch bei uns im „Goldenen Westen“.

Es wird Zeit, dass wir, die Massen, das Regime der Reichen endlich auf dem Müllhaufen der Geschichte entsorgen,

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KenFM im Gespräch mit: Hans-Joachim Maaz (“Die Liebesfalle”) | KenFM.de

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17-05-19 06:51:00,

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Der Psychotherapeut und Psychiater Hans-Joachim Maaz ist ein Mann, dessen Beruf sein Leben im Innersten bestimmt.

Maaz macht aufmerksam auf die Bedeutung unserer frühkindlichen Erfahrungen für das Erwachsenleben eines jeden Einzelnen. Werden wir seelisch oder körperlich krank, können wir dies als eine Chance verstehen, über das eigene Leben zu reflektieren und das einst Verdrängte wieder in unser Bewusstsein zu holen. Dieser Prozess ist schwierig, weil die gemachten und verdrängten Erfahrungen so häufig extrem schmerzhaft waren. Nicht selten zu schmerzhaft, um sie im eigenen Bewusstsein noch einmal aufleben zu lassen.

Die Rolle der Eltern im Leben eines Menschen, hinterfragt Maaz stets kritisch, denn sowohl seine persönlichen Erfahrungen als auch diese mit seinen Patienten sprechen eine eindeutige Sprache: Die Probleme im Jetzt lassen sich in aller Regel zurückführen auf die Verbindung zu Mutter und Vater in der Vergangenheit.

Ziel der Therapie nach Maaz ist immer das tiefere Verständnis zum eigenen „Ich“. Denn auf die scheinbar so einfache Frage „Wer bist Du?“, können nur die Wenigsten eine stimmige, selbst-bewusste (im wahrsten Sinne des Wortes) Antwort geben. Stattdessen zeichnet sich zumeist ein hohes Maß der Selbstentfremdung in den Schilderungen über Mutter und Vater ab.

Entfremdung ist nach Maaz die „Pest unserer Zeit“. Sie ist die Grundlage für den Mangel an eigener Identität und die Konstruktion des Ichs über Identifikation. Identifikation jedoch kann Identität nicht ersetzen. Identifikation lässt sich als ein Hilfskonstrukt verstehen, das den Verlust der Identität kaschieren soll. Dieser Verlust ist extrem schmerzhaft für jedes Individuum und muss daher maximal verdrängt werden. Die Folge dieser Verdrängung ist der Gefühlstau. Erst, wenn dieser Stau der Gefühle aufgelöst wird, kann das Individuum zur heilenden Selbsterkenntnis kommen.

Auch politische Auseinandersetzungen, die heute auf der Straße oder im Parlament ausgetragen werden, sind sinnbildhaft Symptom eines gesellschaftlichen Gefühlsstaus.

Ein weiteres Merkmal frühkindlicher Beziehungsstörung, ist ein Leben in Projektionen, die den erlittenen Identitätsverlust unfühlbar machen sollen. Projektionen und Identifikationen hängen hierbei eng zusammen: Nur wer den eigenen Schmerz in Außenkonstruktionen projiziert, z.B. über Feindbilder politischer Gegner, versetzt sich unbewusst in die Lage einen Teil von sich selbst spürbar werden zu lassen.

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KenFM im Gespräch mit: Lothar Hirneise (“Chemotherapie heilt Krebs und die Erde ist eine Scheibe”) | KenFM.de

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14-05-19 09:16:00,

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Jahr für Jahr erkranken in Deutschland mehr als 500.000 Menschen an Krebs. Täglich sind es etwa 700 Menschen die hierzulande an den Folgen einer Zivilisationskrankheit sterben, die inzwischen bis auf Platz 2 der häufigsten natürlichen Todesursachen vorgerückt ist.

Wie konnte das passieren?

Diese Frage haben wir Lothar Hirneise gestellt. Hirneise ist ein ehemaliger Krankenpfleger, der überdies eine Ausbildung zum Psychoanalytiker absolviert hat. Die Erkrankung eines guten Freundes machte ihn vor über 20 Jahren schmerzlichst auf das Thema Krebs aufmerksam, ein Thema, was ihn seither nicht mehr loslassen sollte. Er stieg aus seinem alten Job aus und reiste um die ganze Welt, um Antworten auf jene Fragen zu finden, die ihm die Schulmedizin nicht beantworten konnte.

Es verwundert nicht, dass Hirneises Antwort auf die oben genannte Frage in den Ohren der Schulmedizin zunächst recht unkonventionell anmutet. Seiner Auffassung nach, ist ein Krebstumor nichts Böses. Im Gegenteil: Er sieht den Tumor als ein Selbstheilungsinstrument des Körpers, als das Symptom einer Erkrankung, jedoch nicht als die Krankheit selbst.

Wenn das stimmt, dann befindet sich die Schulmedizin mit ihrer Art und Weise mit dem Tumor umzugehen in einer Sackgasse. Ihr Versuch mit Bestrahlung und Chemotherapie den Tumor zu beseitigen, würde dem Versuch mit Bomben und Raketen den Krieg zu beseitigen, gleichkommen.

Und tatsächlich ist laut Hirneise ein Tumor in den häufigsten Fällen genau das: Ein Hinweis auf einen inneren Krieg.

Wie man diesen beseitigt und wie Hirneise in seinem Zentrum für alternative Krebstherapie von der Schulmedizin aufgegebene Patienten wieder zur Gesundheit verholfen hat, sind Themen einer neuen Ausgabe von KenFM im Gespräch, die jeden, ganz unabhängig des eigenen Vertrauenslevels in die Schulmedizin, zumindest nachdenklich machen wird.

Inhaltsübersicht:

0:13:06 Eine andere Haltung zu Krebs und die Reaktion der Fachleute

0:19:09 Was ist Krebs?

0:28:45 Tumore, Warnsignale des Körpers – die Mutations-Theorie

0:41:10 Mitochondrien

0:55:45 Krebs ist ein Geschäft

1:02:40 Krebs dank Krebsuntersuchungen

1:19:05 Unglaubwürdige alternative Medizin – es kommt drauf an,

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Die Neue Seidenstraße | KenFM.de

die-neue-seidenstrase-|-kenfm.de

29-04-19 06:32:00,

Das größte Wachstumsprojekt der neueren Geschichte, das Deutschland verschlafen hat.

Von Wolfgang Bittner.

Namhafte Wirtschaftsanalysten beklagten schon vor mehreren Jahren, dass sich die deutsche Wirtschaft nicht an dem „größten Wachstumsprojekt der neueren Geschichte“ beteiligte: nämlich an dem Bau der Neuen Seidenstraße, auch One Belt, One Road (OBOR) oder Belt and Road Initiative (BRI) genannt.(1) Das hat jedoch erst mit großer Verzögerung in die Berliner Politik Eingang gefunden, nachdem sich die Mitglieder der Shanghai-Cooperation im Juni 2018 in Qingdao (China) getroffen und sich Ihrer Zusammenarbeit versichert haben, insbesondere Wladimir Putin und Xi Jinping. Worum geht es dabei?

Peking und Moskau planen im Rahmen der 2001 gegründeten Shanghai-Cooperation unter Einbeziehung der übrigen BRICS-Länder und weiterer Staaten den Aufbau eines interkontinentalen Infrastruktur-Netzes von China über Wladiwostok und Sibirien bis Moskau und Westeuropa, an das auch Indien, Afrika und der arabische Raum angeschlossen sind.(2) Dazu gehört die verkehrsmäßige und wirtschaftliche Erschließung bisher peripherer Regionen mit ihren Ressourcen.

Gelingt dies, würde unabhängig von den Flugzeugträgern der USA ein gigantischer Binnenmarkt auf der größten zusammenhängenden Landfläche der Welt entstehen, und zwar mit der Folge, dass die Vereinigten Staaten nur noch eine übermäßig hochgerüstete Regionalmacht zwischen Pazifik und Atlantik wären. Von China wurden für dieses Vorhaben, das auch den Ausbau der ursprünglichen Seidenstraße umfasst, mehr als 1.000 Milliarden Dollar zur Verfügung gestellt.

Die USA versuchen, dieses Neue Seidenstraße-Projekt mit allen Mitteln zu hintertreiben, unter anderem durch die allein dem eignen Vorteil dienende Abspaltung Westeuropas von Russland sowie durch die Entziehung von Wirtschaftskraft. Die Sanktionen, unter denen die deutsche Wirtschaft besonders leidet, sind eine von zahlreichen Maßnahmen.

Demgegenüber schlug Italien selbstbewusst einen eigenen Weg ein, indem es als erstes Mitglied der führenden sieben Industriestaaten aus dem von den USA vorgegebenen Boykott des Projekts ausgescherte. Am 23.3.2019 unterzeichneten der italienische Ministerpräsident Giuseppe Conte und der chinesische Präsident Xi Jinping einen Vertrag über die Beteiligung Italiens an dem „Infrastruktur- und Handelsprojekt Neue Seidenstraße“.(3) Einwendungen dagegen erhob im Sinne der USA unverzüglich Außenminister Heiko Maas. Mit scharfen Worten kritisierte er den Alleingang Italiens. China verfolge die eigenen wirtschaftlichen Interessen „global beinhart“, so Maas, und das könne für Italien bald zu einem „bitteren Beigeschmack“ führen.(4)

Außenminister Maas wird sich umorientieren müssen.

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Die Klima-Religion | KenFM.de

die-klima-religion-kenfm.de

17-04-19 09:51:00,

Im Namen der Wissenschaft führen Verfechter der Mehrheitsmeinung zum Klimawandel einen Glaubenskrieg gegen Abweichler.

„Klimaskeptiker“ werden derzeit wie Holocaust-Leugner abgekanzelt; ihnen droht Exkommunikation aus der wissenschaftlichen Gemeinde. Ist ein solch rigides Vorgehen berechtigt? Gab es Klimaschwankungen schon vor der Ära des Menschen? Stehen hinter der herrschenden Lehrmeinung auch Profitinteressen? Und verschwinden andere Umweltbelange hinter der Fokussierung auf die Klimaerwärmung? Solche Fragen sind nicht einfach zu beantworten, man sollte sie aber stellen dürfen. Es spricht sehr viel für die Mehrheits-Meinung, wonach der Klimawandel menschengemacht und brandgefährlich ist. Aber es ist alles andere als wissenschaftlich, die Diskussion über alternative Deutungen abzuwürgen. Wir müssen nicht unbedingt für die Auffassung der Klimaskeptiker eintreten; wohl aber sollten wir ihr Recht verteidigen, diese öffentlich äußern zu dürfen.

Von Aaron Rosenbaum.

Mit der Begründung, den Klimawandel zu stoppen und damit die Erde zu retten, wird von Politikern, Wissenschaftlern und dem Papst der menschengemachte Klimawandel zu einem Dogma erhoben, das niemand bezweifeln darf. Wissenschaftliche Kreise haben um den Klimawandel eine Diktatur errichtet, die rigoros gegen alle Skeptiker vorgeht. Hinter dieser Diskussion über den Klimawandel verbirgt sich eine materialistische Religion, die Mutter Erde und unsere Natur als Gott sieht, genannt Pantheismus.

Der Klimawandel wird von zwei verschiedenen Gruppen interpretiert, die eine sieht den Klimawandel durch den Menschen verursacht, die andere hält dagegen, dass es schon immer einen Klimawandel ohne menschlichen Einfluss gegeben hat. Beide Standpunkte sind von wirtschaftlichen und politischen Interessen beeinflusst.

In der aktuellen Klimawandel-Diskussion geht es kurz gesagt um die stetige menschlich verursachte Erderwärmung bedingt durch klimaschädliche Treibhausgase, im Besonderen durch Kohlendioxid (CO2). Als Folge des Klimawandels wird von schmelzenden Polkappen, steigendem Meeresspiegel, extremen Wetterereignissen, zunehmenden Niederschlägen, extremen Hitzewellen und Dürren gesprochen. Forscht man nach dem Ursprung der Klimawandeldiskussion, so wird man bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts zurückgeführt und von dort bis in die späten 1990er Jahre, als sich immer mehr wissenschaftliche Publikationen diesem Thema widmeten.

Klimarat und Kyoto-Protokoll

Das 1988 von den Vereinten Nationen gegründete Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), auch Klimarat genannt, postulierte mit größter Vorsicht im zweiten Sachstandsbericht von 1996 den Einfluss der Menschen auf das Klima:

„Die Abwägung der Datenlage deutet darauf hin, dass der Mensch einen merklichen Einfluss auf das globale Klima des 20.

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