STANDPUNKTE • Irak: Déjà-Vû von 2003 | KenFM.de

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15-01-20 07:17:00,

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Die USA und ihre Verbündeten werden als Besatzungsmächte bekämpft werden.

Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.

In meinem letzten PodCast vom 3. Januar über den Mord von Soleimani und einer Reihe anderer Menschen durch die USA, hatte ich bereits erklärt, dass dieser Anschlag der Anfang vom Ende des Einflusses der USA im Irak und anderen Ländern des Nahen Ostens sein wird. Der Wunsch Soleimanis, als Märtyrer zu sterben, wurde ihm erfüllt, und damit sein Ziel, die USA zur Aufgabe der Besatzung Syriens und des Iraks zu bewegen, schneller auf den Weg gebracht, als er es lebend jemals hätte bewirken können. Aber da ist noch ein anderer Punkt, der in der Zukunft wichtig werden wird. Nachdem klar geworden war, dass Soleimani keineswegs auf dem Weg war, „Terroranschläge“ zu organisieren, die verhindert werden mussten (1), hatte selbst der US-Präsident Trump eingeräumt, dass es doch egal gewesen wäre (2). Soleimani hätte so viele „Verbrechen“ begangen, er hätte den Tod sowieso verdient. Mit anderen Worten: Die USA haben den Präzedenzfall geschaffen, dass man aus Rache andere Militärführer ermorden darf. Etwas, was nicht einmal Israel offiziell zugab, bei den weit über 3.000 Morden, die der Mossad beging. Trumps Äußerung bedeutet daher das Eingeständnis einen Mord begangen zu haben. Nochmal: die USA haben offiziell zugegeben, weltweit Morde nach ihrem Belieben durchzuführen.

Staatlich legitimierter Mord

Um von Mord zu reden, bedarf es der niederen Beweggründe. Rache ist ein solcher Grund. Weshalb die Tötung von mindestens 8 Menschen den Tatbestand des mehrfachen Mordes erfüllt, was in einer Welt ohne Faustrecht mit lebenslanger Gefängnisstrafe und anschließender Sicherheitsverwahrung bestraft werden würde. 

James Risen bringt es im The Intercept auf den Punkt:

„Die Vereinigten Staaten haben ein Attentatsverbot (3). Das Verbot wurde nach Enthüllungen des Church Commitee in den 1970er Jahren verhängt, die enthüllten, dass die CIA heimlich versucht hatte, eine Reihe ausländischer Führer, vor allem Kubas Fidel Castro, zu töten. Zur Zeit der Untersuchung des Senatsausschusses verteidigte niemand in der amerikanischen Regierung oder in den Medien öffentlich die Ermordung als ein Werkzeug eines modernen Nationalstaates. Es war einfach nicht die akzeptierte Praxis einer Demokratie,

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KenFM am Telefon: Mathias Bröckers zu den anhaltenden Versuchen der USA dem Iran einen Krieg aufzuzwingen | KenFM.de

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14-01-20 02:46:00,

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Was haben der Putsch im Iran 1953 durch die CIA und die aktuelle Ermordung des iranischen Generals Qassem Soleimani bei einem offiziellen Staatsbesuch miteinander gemeinsam? Immer sind es die USA, die versuchen, das politische Personal der Perser zu bestimmen und wenn es ihnen nicht (mehr) gefällt, ggf. dieses Personal auch wieder beseitigen. Politischer Mord gehört zum Tagesgeschäft jener Nation, die dem Rest der Welt suggerieren möchte, sie wäre als Weltpolizist vor allem nötig um internationales Recht zu wahren und durchzusetzen.

Das genaue Gegenteil ist der Fall. Die USA haben sich zum brutalsten Schläger auf dem Planeten entwickelt. Ihr Politikstil entspricht dem der Mafia. Man verstößt chronisch gegen geltendes Recht, erpresst seine Nachbarn und ermordet jeden, der nicht umgehend spurt. Diese Form amerikanischer Außenpolitik hat große Teile des Nahen Ostens in eine Trümmerlandschaft verwandelt und kostete am 8.1.2020 176 Zivilisten einer ukrainischen Boeing 737 das Leben. Die Maschine war von Teheran aus gestartet, hatte technische Probleme und wurde beim Umdrehen Richtung iranischer Hauptstadt für eine feindliche Rakete gehalten.

Die iranische Luftabwehr schoss den Flieger nach neuesten Entwicklungen versehentlich ab. Wer verstehen will, warum diese Gemengelage genau das ist, was sich das Pentagon für den Iran wünscht, muss einen großen Schritt zurück machen.

Der Iran ist ein wesentlicher Baustein des chinesischen Jahrhundertprojektes Seidenstraße. Da die USA die Atommacht China nicht angreifen können, um die Seidenstraße zu verhindern, werden Länder, durch die diese Seidenstraße verlaufen soll, destabilisiert. Der Iran ist hier Ziel Nr. 1.  Denn wer zudem Öl an China verkauft und sich dieses nicht in US-Dollar bezahlen lässt, ist ein US-Feind und muss attackiert werden.

KenFM spricht mit dem freien Journalisten und Buchautor Mathias Bröckers über das falsche Spiel der USA mit dem Iran und welche fatale Rolle die EU und speziell Deutschland spielen, wenn beide sich der intriganten Politik der USA fügen. Käme es zu einem amerikanisch-iranischen Krieg, würden erneut Millionen Flüchtlinge aus dem Mittleren Osten nach Europa, also auch nach Deutschland, kommen.

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Die Macht um Acht (43) | KenFM.de

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08-01-20 11:02:00,

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Mord in der Tagesschau mutiert zu harmloser Tötung.

„Tötung“ meldet die Tagesschau beflissen, nach dem Mord an dem iranischen General Kassem Soleimani, Mord an einem Mann, der im Iran faktisch die Rolle eines Vizepräsidenten innehatte. Es handelt sich um Mord, sagt das deutsche Strafgesetzbuch, wenn die Tat „heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln“ verübt wurde. Ein Drohnenanschlag auf eine Gruppe von Menschen ohne Kriegserklärung, ohne Vorwarnung, ohne jede völkerrechtliche Grundlage, ist fraglos ein Mord. Aber die Tagesschau mag Mord nicht Mord nennen. Man müsste ja den Präsidenten der USA, der den Anschlag ausdrücklich befohlen hatte, einen Mörder nennen. Das dann doch lieber nicht.

Im Irak, in dem Land, in dem der heimtückische Anschlag verübt wurde, sind deutsche Soldaten unterwegs. Von denen weiß die Tagesschau zu erzählen „Bundeswehrmandat – Bundesregierung hält an Irak-Einsatz fest“. Diese Verlautbarung der Bundesregierung gibt die Tagesschau einfach weiter. Ohne mal die Soldaten vor Ort im Irak zu befragen, ohne einen Völkerrechtler nach der Rechtmäßigkeit dieser deutschen Hilfe in einem Krieg zu befragen. Stattdessen zitierte die ARD-Nachrichtensendung Frau Kramp-Karrenbauer: „Der Irak darf nicht im Chaos versinken. Und schon gar nicht darf der Irak unter die Kontrolle von Extremisten geraten“.

Die Aufgabe einer echten Nachrichtensendung wäre es jetzt, die Zuschauer darüber zu informieren, dass es die USA waren, die mit einem Krieg das Land ins Chaos stürzten. Dass es die USA waren und sind, die mit ihren brutalen Kriegen in diesem Raum dem Terrorismus immer wieder Auftrieb und Nahrung geben. Nichts davon. Im Gegenteil schiebt man als Experten noch den Direktor der Stiftung Wissenschaft und Politik, Volker Perthes, nach. Auch der redet nicht von Mord, sondern von Tötung, er fährt weiter die Linie der Verharmlosung.

Die Stiftung Wissenschaft und Politik untersteht dem Kanzleramt und fungiert als eine Art Abteilung für Außenpolitik. Es ist jene Stiftung, die im Rahmen des Projekts „The Day After“ syrische Oppositionelle zusammenkarrte, um den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad abzulösen. So forcierten Volker Perthes und seine Mitarbeiter im Auftrag der Bundesregierung damals den Krieg in Syrien. Heute versucht dieselbe Stiftung einen Mord zu kaschieren und die Tagesschau liefert weder Hintergrund noch Zusammenhänge,

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Die Öko-Katastrophe | KenFM.de

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04-01-20 05:20:00,

Das erste Buch aus dem neu gegründeten Rubikon-Verlag widerspricht allen massenmedial verbreiteten Ansichten zum Zustand der menschlichen Zivilisation und deren Auswirkungen auf unser Ökosystem.

Hinweis zum Rubikon-Beitrag: Der nachfolgende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Rainer Mausfeld aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt KenFM diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!

Die Lage ist schlimmer als gedacht, eine Lösung aber möglich — gemeinsam, für Mensch und Natur. Zu Wort kommen Noam Chomsky, Rainer Mausfeld, Chris Hedges, Charles Eisenstein, Franz Ruppert, Ullrich Mies, Nafeez Ahmed, Karin Leukefeld, Florian Kirner, Dirk Pohlmann, Sven Böttcher, Steffen Pichler, Jonathan Cook, Susan Bonath, Wolfgang Pomrehn, Stephan Bartunek, Roland Rottenfußer, Peter H. Grassmann, Murtaza Hussain, Klaus Moegling, Caitlin Johnstone, Medea Benjamín, Anselm Lenz, Felix Feistel, Nicolas Riedl, Jens Bernert, Hermann Ploppa und Jens Wernicke.

Von Jens Wernicke.

Wie einst die Titanic rast die Menschheit ohne Abbremsen und Kurskorrektur direkt auf die Katastrophe zu. Angesichts der seit Jahrzehnten wachsenden existentiellen Bedrohung durch Umweltzerstörung und globale Erwärmung versagen Politik und Medien, ja, versagt unser Gesellschaftssystem.

Die etablierten Medien berichten zwar weitgehend akkurat über wissenschaftliche Tatsachen, unterdrücken jedoch, welchen Anteil unsere Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung an der ökologischen Katastrophe hat. Sie verkürzen Zusammenhänge und verschweigen die Hauptverantwortlichen sowie das wahre Ausmaß der Bedrohung.

Die Politik hingegen verspricht, die Katastrophe mit weiteren neoliberalen Reformen aufhalten zu können, will den Teufel also mit dem Beelzebub austreiben. Sie setzt auf Mittel, die den kollektiven Wahnsinn nicht etwa infrage stellen, sondern in Stein meißeln, und die am Ende wieder die Armen belasten und Reichen privilegieren werden.

Rubikon, das Magazin für die kritische Masse, hat angesichts dieser Verwirrung einige der klügsten Köpfe weltweit aufgefordert, das Thema aus ihrer Sicht zu analysieren, nach bestem Wissen und Gewissen. Ohne die Zwänge der von Kapital und Eliteninteressen gesteuerten etablierten Medien und Politik.

Die Autoren beschreiten Wege abseits bekannter medialer Trampelpfade. Viele kommen zu der Schlussfolgerung:

Ohne Systemwandel werden Umweltzerstörung und Klimawandel nicht aufzuhalten sein.

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Die Gespensterdebatte | KenFM.de

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29-12-19 11:52:00,

Um nicht wirklich etwas verändern zu müssen, locken uns die Eliten auf argumentative Nebengleise. Interview mit Jens Wernicke zum Buch „Die Öko-Katastrophe“.

Der nachfolgende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Rainer Mausfeld aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt KenFM diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!

„Es ist zur Frage des Überlebens geworden, dass wir uns emanzipieren und aus dem Gefängnis der Propaganda der Mächtigen befreien“, erklärt Bestseller-Autor und Rubikon-Herausgeber Jens Wernicke anlässlich des Erscheinens seines neuen Buches „Die Öko-Katastrophe“. Ein unerbittlicher Informationskrieg ist im Gange. Und wenn das erste Opfer in Kriegen stets die Wahrheit ist — das zweite und finale Opfer wird das Ökosystem unseres Planeten sein. Zu spalten und Unsicherheit zu schüren, um ein abgewirtschaftetes System noch mal über die Runden zu retten — das ist die Strategie heutiger Herrschaftsdiskurse. „Denn indem wir über Greta anstatt über die Planetenzerstörung diskutieren, verharren wir genau in jener Unterdrückungsmatrix. Wir bleiben Spielball der Mächtigen“, sagt Rubikon-Herausgeber Jens Wernicke, der im Interview mit RT Deutsch Klartext spricht.

Von Flo Osrainik und Jens Wernicke.

RT Deutsch: Herr Wernicke, soeben erschien Ihr Buch „Die Öko-Katastrophe“, ein „Handbuch zu den weltweiten Klimaprotesten“. Sie geben das Buch zusammen mit Dirk Pohlmann im neu gegründeten Rubikon-Verlag heraus. Es ist das erste Rubikon-Buch. Weshalb dieses Buch?

Jens Wernicke: Aktuell tobt zu einem für uns alle immens wichtigen Thema ein mächtiger Propagandakrieg. Eine wirkliche Auseinandersetzung mit diesem Komplex, seinen Folgen und Absichten findet jedoch gar nicht statt — obwohl genau das überlebenswichtig ist.

Es ist ein Informationskrieg, den die gut Situierten in aller Regel nicht einmal mitbekommen: Die Eliten und Leitmedien tun alles, um die Umweltproteste zu instrumentalisieren — die AfD und mächtige elitäre Thinktanks hingegen nutzen die hierdurch „zu Recht“ entstehende Stimmung und haben jetzt schon in weiten Teilen in den sozialen Medien die Position durchgesetzt: „Die globale Erwärmung gibt es gar nicht — alles Lug und Betrug von oben gegen die kleinen Leute!“

Dieses Pulverfass ist gefährlich und zudem ein Klassenkonflikt erster Güte.

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Die Macht um Acht (42) | KenFM.de

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25-12-19 06:15:00,

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Stille Nacht gefälligst!

Tagesschau mißachtet Weihnachtsfrieden.

Während sich die Deutschen auf besinnliche und ruhige Weihnachten vorbereiten, braut die Tagesschau an ihrem gewohnt giftigen Nachrichten-Sud: Die Grundlage bildet der Einheitsbrei, denn alle anderen schreiben, senden oder vermelden dasselbe. Die Tagesschau reichert den Brei noch mit einer kräftigen Prise Kannitverstan an, gibt ein paar Löffel Ignoranz hinzu und lässt dann alles langsam auf der Flamme der Russophobie köcheln.

KANNITVERSTAN

Zwar vermeldet die Hamburger Redaktion „Wegen US-Politik – Türkei droht mit Schließung von Incirlik“. Sie kann aber die Schließung des US-Militärstützpunktes beim besten Willen nicht in einen Zusammenhang zu den deutschen US-Stützpunkten bringen. Obwohl der US-Präsident Trump gerade in den letzten Tagen auch die Deutschen mit Sanktionen bedroht hat: Sie sollen sofort den Bau einer weiteren Pipeline in Richtung Russland stoppen, sonst . . . Das wäre doch eine prima Situation, in der eine professionelle Redaktion die Frage nach den US-Stützpunkten in Deutschland stellen könnte: Nach den Atom-Bomben in Büchel oder der Drohnen-Steuerungszentrale in Ramstein. Aber da bleiben die Journalisten in Hamburg lieber atlantisch und devot: Keine Frage kommt ihnen über die Lippen.

IGNORANZ

Geradezu dröhnend verkündet die angebliche Nachrichtensendung der ARD „Seehofer-Konzept – Mehr Personal gegen Rechtsextremismus“ und ignoriert komplett, dass der Rechtsextremismus ein Kind des staatlichen Verfassungsschutz war und wahrscheinlich immer noch ist: Denn zum Beispiel die Gründung der Terror-Gruppe NSU wurde von mindestens einem V-Mann des Geheimdienstes inspiriert. Die Schredder-Orgien im Amt sind bis heute nicht aufgeklärt und die Rolle des hessischen CDU-Ministerpräsidenten, der die NSU-Amtsakte für 120 Jahre der Aufklärung entzieht und die Aussageverweigerung der  Geheimdienstler unterstützt, wird bis heute von den Öffentlich-Rechtlichen öffentlich kaum diskutiert. All das ignoriert die Redaktion und macht so die angeblichen Nachrichten zur regierungsamtlichen Verlautbarung.

RUSSOPHOBIE

Über Tage hatte die Tagesschau den sogenannten „Tiergarten-Mord“ den Russen in die Schuhe geschoben und so in das russophobische Horn der Regierung getutet. Auch als die deutsche Regierung in einem kurzen Prozess ohne Beweise russische Diplomaten auswies, fielen den Redakteuren keine Fragen ein, geschweige, dass sie Zweifel anmeldeten. Immerhin mussten sie sich jetzt diese Schlagzeile abringen: „Tiergarten-Mord – Diplomaten zu eilig ausgewiesen?“. 

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KenFM am Set – Candles4Julian (Uli Gellermann) | KenFM.de

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12-12-19 08:12:00,

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Seit Sommer diesen Jahres treffen sich jeden Mittwoch um 19:00Uhr Menschen vor der US Botschaft auf dem Pariser Platz am Brandenburger Tor in Berlin, um ihre Solidarität mit dem Wikileaks-Gründer Julian Assange zu demonstrieren.

So versammelte sich auch am gestrigen Mittwoch das Bündnis „Candles4Julian“, welches es in mehreren deutschen Städten sowie auch in verschiedenen Ländern wie Österreich, England und Australien gibt.

Knapp 200 Unterstützer des Whistleblowers zeigten vor der Amerikanischen Botschaft Ihren Protest über den menschenverachtenden Umgang mit Julian Assange.

Am 19. Juni 2012 flüchtete der australische Enthüllungsjournalist in die ecuadorianische Botschaft in London und beantragte dort politisches Asyl, um eine Auslieferung in die USA zu verhindern.

Seit April 2019 halten die britischen Behörden den Wikileaks-Gründer im Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh in Isolationshaft.

Der UN-Sonderberichterstatter über Folter, Nils Melzer, hat Assange in der Haft besucht und gibt in seinem Bericht u.a. Auskunft über den aktuellen Gesundheitszustand von Assange. Dieser ist alarmierend: neben massiven Angststörungen sei Assange schwer traumarisiert und habe extrem an Gewicht verloren. Zusammen mit zwei Ärzten hatte Melzer Assange im Gefängnis besucht und sagte: „Was wir gefunden haben ist effektiv eine Person, die alle Symptome eines Folteropfers – wir sprechen hier von psychologischer Folter. Wenn man an ein Land ausgeliefert wird, wo einem ein Schauprozess droht und dann nachher lebenslange Haft oder sogar die Todesstrafe, das kann Angstzustände auslösen, die fundamental sind und die auch anerkannt sind als äquivalent mit Folter“.

Um auf dieses Unrecht aufmerksam zu machen und den Tod des Journalisten zu verhindern, war KenFM am Set und ruft alle Bürger auf sich mit Julian Assange zu solidarisieren und ihm jede mögliche Unterstützung zukommen zu lassen!

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KenFM am Set – Candles4Julian (Ken Jebsen) | KenFM.de

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12-12-19 08:11:00,

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Seit Sommer diesen Jahres treffen sich jeden Mittwoch um 19:00Uhr Menschen vor der US Botschaft auf dem Pariser Platz am Brandenburger Tor in Berlin, um ihre Solidarität mit dem Wikileaks-Gründer Julian Assange zu demonstrieren.

So versammelte sich auch am gestrigen Mittwoch das Bündnis „Candles4Julian“, welches es in mehreren deutschen Städten sowie auch in verschiedenen Ländern wie Österreich, England und Australien gibt. 

Knapp 200 Unterstützer des Whistleblowers zeigten vor der Amerikanischen Botschaft Ihren Protest über den menschenverachtenden Umgang mit Julian Assange.

Am 19. Juni 2012 flüchtete der australische Enthüllungsjournalist in die ecuadorianische Botschaft in London und beantragte dort politisches Asyl, um eine Auslieferung in die USA zu verhindern.

Seit April 2019 halten die britischen Behörden den Wikileaks-Gründer im Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh in Isolationshaft. 

Der UN-Sonderberichterstatter über Folter, Nils Melzer, hat Assange in der Haft besucht und gibt in seinem Bericht u.a. Auskunft über den aktuellen Gesundheitszustand von Assange. Dieser ist alarmierend: neben massiven Angststörungen sei Assange schwer traumarisiert und habe extrem an Gewicht verloren. Zusammen mit zwei Ärzten hatte Melzer Assange im Gefängnis besucht und sagte: „Was wir gefunden haben ist effektiv eine Person, die alle Symptome eines Folteropfers – wir sprechen hier von psychologischer Folter. Wenn man an ein Land ausgeliefert wird, wo einem ein Schauprozess droht und dann nachher lebenslange Haft oder sogar die Todesstrafe, das kann Angstzustände auslösen, die fundamental sind und die auch anerkannt sind als äquivalent mit Folter“.

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Die Macht um Acht (41) | KenFM.de

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12-12-19 09:12:00,

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Mehr Geld für NATO!

Tagesschau bastelt Feindbilder.

„Mehrbelastung von 33 Millionen Euro für Deutschland“, stellt die Tagesschau lakonisch fest, ohne auch nur einmal zu fragen, warum denn die NATO schon wieder mehr Geld braucht. Keine Nachfrage im Verteidigungsministerium, kein journalistischer Zweifel dem Kanzleramt vorgetragen. Aber damit die Tagesschau-Zuschauer eine Art Begründung für das viele Steuer-Geld bekommen, lässt die Redaktion der ARD einen NATO-General kommentieren. Ausgerechnet Egon Ramms, der von Januar 2007 bis September 2010 Befehlshaber des „Allied Joint Force Command“ war, darf solche Sätze ablassen: „Deutschland muss erst einmal aktiver werden. Deutschland ist in meinen Augen zu wenig fokussiert auf die Außenpolitik.“ Gemeint sind Auslandseinsätze. Und weiter: „Man muss sich darüber im Klaren sein, dass man dieses volle Instrumentarium von Diplomatie bis Militär entsprechend nutzen muss, wenn man Politik machen will.“ Meint: Krieg ist ein prima Mittel der Politik.

Der Mann ist General, hat also eigentlich über die Politik der Bundesregierung und des Parlaments, seines Dienstherren, nichts zu sagen. Aber die ARD gibt ihm die Möglichkeit, Militärpropaganda abzulassen. Und wer führt das Gefälligkeits-Interview? Merle Tilk. Frau Tilk hat ihre journalistische Ausbildung bei der „Bundes­zentrale für politische Bildung“ genossen. Diese Zentrale ist faktisch eine Unterabteilung des Bundesinnenministeriums. So geht Personalentwicklung auf dem kurzen Dienstweg: Der Innenminister bildet den Nachwuchs für die Tagesschau aus, und das öffentlich-rechtliche System bedankt sich mit einer Art Werbesendung für das Verteidigungsministerium.

Und damit der Zuschauer genau weiß, gegen wen er die Rüstungskosten bezahlen soll, liefert die Tagesschau diese Schlagzeile: „Mord an Georgier in Berlin – Generalbundesanwalt verdächtigt Russland“. Zu diesem Zweck lässt die Redaktion Georg Mascolo, den Meister des Konjunktivs, auf die Zuschauer los. Zwar hat Mascolo keinen Beweis für den Tatverdacht, aber Mascolo weiß trotzdem: „Spur führt nach Russland“. Im Text des angeblich investigativen Journalisten wimmelt es von „sollte“ und „könnte“, wie immer, wenn der seltsame Herr Mascolo nichts weiß, aber viel behauptet. Ein echter Höhepunkt dieser sonderbaren Beweisführung ist dieser Satz „In Karlsruhe (bei der Bundesanwaltschaft) geht man inzwischen davon aus, dass der russische Staat den Mord in Berlin-Moabit in Auftrag gegeben haben könnte. Auch der SPIEGEL hatte darüber berichtet.“ Also weil der SPIEGEL was berichtet,

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Die Scheinheiligen | KenFM.de

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10-12-19 03:48:00,

Merkels und Steinmeiers „Verantwortung“

Von Wolfgang Bittner.

Am 6. Dezember 2019 besuchte die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz in Polen. Sie sei erschüttert und empfinde „tiefe Scham angesichts der barbarischen Verbrechen, die hier von Deutschen verübt wurden“, sagte sie in einer Rede in der Gedenkstätte im Beisein des polnischen Premierminister Mateusz Morawiecki, der Angela Merkel den Ort und das Geschehen erklärte, während die Kameras klickten. Es seien „Verbrechen, die die Grenzen alles Fassbaren überschreiten“. (1)

„Stunden der Demut“, heißt es dazu in den deutschen Medien, vom „Grauen der deutschen Geschichte“, von „deutschem Terror“ und „tiefer Scham“ ist die Rede. (2) 60 Millionen Euro verspricht die Bundeskanzlerin für die Erhaltung der KZ-Gedenkstätte. Sie beteuert: „Einen Schlussstrich kann es nicht geben“, sich als Deutsche der Verantwortung für diese Taten bewusst zu sein, sei „fester Teil unserer nationalen Identität“, das sei „nicht verhandelbar“. Weiter heißt es, künftige Generationen seien aufgefordert, „mit eigenen Augen die Orte zu sehen, an denen Deutschland die Würde des Menschen zermalmte, jene Länder zu bereisen, die es in Blut ertränkte.“

In gleicher Weise hatte sich wenige Wochen zuvor schon der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier geäußert. Anlässlich des Gedenkens an die Opfer des Zweiten Weltkriegs am 1. September 2019 in der polnischen Kleinstadt Wielun sprach er von dem „Menschheitsverbrechen“, das Deutsche in Polen verübt haben. Unter anderem sagte er: „Ich verneige mich vor den polnischen Opfern der deutschen Gewaltherrschaft. Und ich bitte um Vergebung.“ (3)

In Wielun und auf der Gedenkfeier in Warschau zum 80. Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkrieges, zu der keine russischen Repräsentanten eingeladen wurden, sagte Steinmeier weltweit beachtet: „Wir sprechen vom unermesslichen Leid, das Deutschland über Europa gebracht hat (…) Nein die Vergangenheit ist nicht abgeschlossen. Im Gegenteil: Je länger dieser Krieg zurückliegt, desto wichtiger wird das Erinnern.“ Der Bundespräsident betonte: „(…) unsere Verantwortung vergeht nicht… Wir wollen und wir werden uns erinnern. Und wir nehmen die Verantwortung an, die unsere Geschichte uns aufgibt (…) Als deutscher Gast trete ich barfuß vor Sie auf diesen Platz.“ (4)

Was in Polen besonders aufmerksam wahrgenommen wurde, nachdem die Regierung Kaczynski vor zwei Jahren eine Billion Dollar Reparationen ins Gespräch gebracht hat, (5) war die Versicherung,

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Assange-Mahnwache | KenFM.de

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07-12-19 03:52:00,

Spendet für Julian Assange!

Solange der Journalist noch lebt.

Seit Wochen sitzt der Journalist Julian Assange in Isolationshaft in einem englischen Militärgefängnis. Er sitzt in einer Haft, die nach allen Menschenrechten eine Form der Folter ist. Der Mann, der nichts anderes gemacht hat, als Kriegsverbrechen der USA im Irak an die Öffentlichkeit zu bringen, der Mann, der über Jahre zu einem Exil in der Londoner Botschaft Ecuadors gezwungen war, dieser Mann sitzt ohne Anklage, ohne Rechtsgrundlage und fast ohne Kontakt zur Außenwelt im „Britischen Guantanamo“. Denn die USA, die Kriegsverbrecher im Weißen Haus und der US-Armeeführung, wollen den Mann in ihre Fänge bekommen. Damit er für immer zum Schweigen gebracht wird. Auf diesem Weg zur Eliminierung des Zeugen der US-Verbrechen erlebt Julian Assange eine Haft, die jedem Menschenrecht widerspricht.

Schon lange treffen sich die Berliner Freunde und Unterstützer von Julian Assange jeden  Mittwoch gegenüber der US-Botschaft am Brandenburger Tor zu einer Mahnwache. Diesmal soll Geld für das Opfer des US-Machtwahns gesammelt werden. Denn Julian braucht Geld: Für Anwälte und die Organisation rund um ein Leben in Haft. Die Spenden sind auch ein materielles Zeichen der Solidarität. Denn die Machthaber in den USA und England wollen den tapferen Menschen im Knast verrecken lassen. Zwar haben sie so ziemlich alle Gesetze bürgerlichen Rechtes außer Kraft gesetzt, aber vielleicht können gute Anwälte seine Lage bessern. Ganz sicher erreicht ihn die Nachricht von dieser weiteren Solidaritätswache: Das mag nicht viel sein, aber es ist viel mehr als die schweigenden, feigen deutschen Medien leisten. Es ist mehr als eine deutsche Regierung bereit ist zu tun, die gern über Menschenrechte redet, im Fall Assange aber ein tödliches Schweigen bevorzugt.

Kommt am 11. Dezember 2019, um 19.00 Uhr, zur US-Botschaft in Berlin. Zeigt dem Schweigekartell die Zähne. Helft Spenden für Julian sammeln.

Es reden u.a. Uli Gellermann und Ken Jebsen. Es moderiert Patrick Bradatsch.

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Die Planeten-Zerstörer | KenFM.de

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29-11-19 08:03:00,

Zur Verteidigung ihrer Pfründe und Privilegien ist den herrschenden Eliten jedes Mittel recht. So flossen allein in den letzten Jahren mindestens 500 Millionen US-Dollar in Propaganda-Kampagnen zur Leugnung der globalen Erwärmung und profitgetriebenen Umweltvernichtung. Wenn die Menschheit überleben und ihren Lebensraum erhalten will, muss sie nicht nur den globalen Kriegstreibern Paroli bieten, sondern auch diesen Machenschaften einen Riegel vorschieben, erklärt Kognitionsforscher Prof. Rainer Mausfeld anlässlich der heute stattfindenden weltweiten Klimaproteste.

Exklusivabdruck aus „Die Öko-Katastrophe: Den Planeten zu retten, heißt die herrschenden Eliten zu stürzen“.

Die herrschenden Eliten haben es geschafft: Im ganzen Land wird nur noch über Kohlendioxid und Greta Thunberg diskutiert, die wesentlichen Tatsachen und Fragen werden unterdrückt, die Bevölkerung ist gespalten und in Ablenkungsdebatten verstrickt. Tatsache ist, dass die Menschheit den einzigen Planeten, den sie hat, durch ihre profitorientierte Produktionsweise zerstört und dieser in naher Zukunft unbewohnbar sein wird. Tatsache ist, dass unter den Machteliten, Geheimdiensten und Militärs weltweit keinerlei Zweifel hieran besteht und diese sich bereits darauf vorbereiten, ihr Überleben gegen das der 99 Prozent zu verteidigen. Tatsache ist, dass der Kampf um die wenigen Tickets auf der neuen Arche längst begonnen hat und daher gilt, was Pulitzer-Preis-Träger Chris Hedges auf den Punkt brachte, als er schrieb: „Den Planeten zu retten, heißt die herrschenden Eliten zu stürzen.“ Da die anderen Medien bei der Analyse und Aufklärung zum Thema versagen, leistet der Rubikon sie. Sein Herausgeber Jens Wernicke sprach mit dem Kognitionsforscher und Elitenkritiker Rainer Mausfeld zur Lage und zum Klima im Land.

Jens Wernicke: Herr Mausfeld, keine soziale Bewegung der vergangenen Jahre hat so viel öffentliche Aufmerksamkeit erhalten und eine solche Breitenwirkung entfaltet wie die Fridays for Future-Bewegung. Sehen Sie darin etwas, das uns Hoffnung auf wirkliche Veränderungen geben kann?

Rainer Mausfeld: Die Fridays for Future-Bewegung und andere Klimabewegungen sind notwendig, erfreulich und begrüßenswert! Es erscheint mir wichtig, das zunächst festzuhalten, weil sich das, was sich im Moment in einigen sozialen Medien gegen diese Bewegung entlädt, nur als Diskursverrohung bezeichnen lässt.

In der gegenwärtigen gesellschaftlichen Situation, die durch eine große ideologische Homogenisierung, eine Entleerung des politischen Raumes und einen massiven Abbau mühsam errungener demokratischer Substanz gekennzeichnet ist, ist jede Form außerparlamentarischer emanzipatorischer Bewegungen zu begrüßen.

Bei dem lange verdrängten Thema einer drohenden Klimakatastrophe haben die Fridays for Future- und die Extinction Rebellion-Bewegung überhaupt erst wieder für die erforderliche mediale Aufmerksamkeit gesorgt.

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KenFM am Telefon: Leo Gabriel zu Bolivien und Evo Morales | KenFM.de

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26-11-19 08:13:00,

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Wenn im fernen Südamerika eine demokratisch gewählte Regierung „Probleme“ bekommt, diese Regierung durch radikale Kräfte ins Wanken gerät und der Präsident ins Ausland fliehen muss, können Muster erkannt werden. Muster, die einem zeigen, dass es nicht unbedingt immer um einen despotischen Machthaber geht, der seine Bevölkerung gegen sich aufgebracht oder einfach ausgedient hat.

Im Fall Evo Morales in Bolivien könnte man, genau wie bei diversen anderen, historisch belegten „Regime-Changes“ erneut von einem Putsch sprechen. Oder man spricht von einem harmlosen Regierungswechsel – bei welchem ein Nachfolger längst feststeht. Ein Nachfolger jedoch, der tief ins rechte, man muss fast sagen faschistische Spektrum einzuordnen ist, um der Bevölkerung die „wahre Demokratie“ zu bringen.

Was ist los in Bolivien? Hat hier erneut die CIA ihre Finger im Spiel? Geht es um mehr als eine unzufriedene Bevölkerung? Sind auch hier etwa wieder Bodenschätze von Bedeutung?

Fragen, die wir mit dem Auslandsexperten, Journalisten, Dokumentarfilmer und Südamerika-Kenner Leo Gabriel am Telefon besprechen.

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Veröffentlicht am: 26. November 2019

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TREE.TV 6 mit Kuno Kübler | KenFM.de

treetv-6-mit-kuno-kubler-|-kenfm.de

17-11-19 06:32:00,

Die Ingenieurskunst des Menschen ist fast grenzenlos. Dampfmaschine, Otto-Motor, Elektromotor und sogar die durch Kernspaltung angetriebenen Wasserdampfturbinen sind uns bestens bekannt.

Immer dann, wenn es darum ging, den homo sapiens mit seiner durchschnittlichen Geh- bzw. Laufgeschwindigkeit von ca. 5 km/h so richtig auf Speed zu bekommen, war jedes Mittel Recht und kein Preis zu hoch. Trotz aller Erfahrungen, Patenten und Veröffentlichungen gibt es dann doch noch etwas Altes, das selbst dem treuen KenFM-User neu sein dürfte: Der Stirlingmotor.

Ein Stirlingmotor ist ein überraschend Einfaches, aus wenigen Bauteilen bestehendes Konstrukt.

Eine so genannte „Wärmekraftmaschine“, die einzig und allein mit Hilfe der Sonne, Bioenergie (z.B. Holzpellets, auch Kirschkernpellets) Bewegung erzeugen kann – ganz ohne Schmierstoffe, ganz ohne fossile Kraftstoffe. Auch Abwärme kann zum Antrieb genutzt werden. Hauptsache ein Wärmeunterschied besteht.  Mit dem Prinzip kann auch Kälte erzeugt werden.

In Zeiten von Fridays For Future und Klimadiskussion eigentlich eine revolutionäre Sache, eigentlich die Lösung für eine dezentrale Energieversorgung oder CO2-neutrale Mobilität. Ein Stirlingmotor braucht keine seltenen Erden oder andere konfliktbelastete Rohstoffe, stößt kein CO2 aus, braucht kein Öl.

Das einzige Problem: Geld. Ein Stirlingmotor ist teuer, wird nicht in Masse gefertigt und bringt auch keine 380 kW bei 470 Nm. Er ist eher ein Symbol für Bescheidenheit, für das Umdenken des Menschen in seiner maßlosen Energieverschwendung.

Im Baumhaus in Goldegg, unserem ganz persönlichen Symbol für Nachhaltigkeit und alternatives Denken, sprachen wir mit Kuno Kübler. Er ist systemischer Umweltingenieur, doziert an der Hochschule München und ist ein begeisterter Fan von Stirlingmotoren. Er zeigt uns verschiedene Modelle und erklärt alle Details zu diesem Wunderwerk der Technik.

Je länger man sich mit Herrn Kübler unterhält, desto klarer wird, dass auch ein Stirlingmotor die Welt nicht retten wird. Wollen wir die akuten Umwelt- und Energieprobleme lösen, müssen wir in unserem Alltag beginnen, denn dort gibt es genug zu tun. Zum Beispiel, wie viel Energie wir in Form von Strom und Wärme tagtäglich ungenutzt verpuffen lassen, ohne dass uns das überhaupt bewusst ist. Die Krönung der Absurdität sei vorweggenommen: Ein „beheiztes Butterfach innerhalb eines Kühlschranks“. Check your head!

Wir sehen, hören, staunen und erkennen, dass es mehr als überfällig ist, unseren Bedarf an nahezu allen Ressourcen auf dieser endlichen Welt zu hinterfragen. Kuno Kübler fragt uns direkt: Brauchen wir das alles wirklich,

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Die Macht um Acht (39) | KenFM.de

die-macht-um-acht-(39)-|-kenfm.de

13-11-19 08:50:00,

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Helau, Alaaf, Narri-Narro!

Tagesschau im grausigen Karnevals-Modus.

Während von der Lausitz bis nach Mainz, von Köln bis München, von Rottweil bis Düsseldorf die Karnevalisten seit dem 11.11. einem fröhlichen Treiben nachgehen, exerziert die Tagesschau eine grausige Nachrichten-Maskerade: In seriöse Informationen verkleidet liefert das Öffentlich-Rechtliche alle möglichen Formen von Manipulation, offenen Fälschungen und Polit-Reklame.

FÄLSCHUNG: „Iran verstößt erneut gegen Atomdeal“, textet die mit 10 Millionen Zuschauern wichtigste Nachrichtensendung des Landes und packt zwei Lügen parallel in ihre Meldung. Denn gegen den Atomdeal verstoßen haben die USA, also kann der Iran auf keinen Fall „erneut“ gegen den Deal verstossen haben. Da die USA an der Schwelle eines Krieges mit dem Iran stehen, ist die Lügerei schlicht Propaganda zur Vorbereitung eines Krieges. Der Zuschauer soll konditioniert, der Iran als Bösewicht dargestellt und der Krieg als gerecht vorbereitet werden.

POLIT-REKLAME: Frau Kramp-Karrenbauer bringt einen „Nationalen Sicherheitsrat“ ins üble Spiel, einen Rat, der außerhalb des Parlamentes Auslandseinsätze der Bundeswehr ideologisch vorbereiten soll. Echten Journalisten wäre es möglich, diesen Vorschlag als grundgesetzwidrig zu entlarven. Aber in der Hamburger NDR-Redaktion sitzen kaum noch Journalisten. Und wer das doch mal war, hat Angst um seine Karriere. Deshalb wird das schmutzige Spiel der Ministerin nicht aufgedeckt. Stattdessen wird ihr widerliches Flehen um Aufmerksamkeit einfach nur weitergegeben, wird für sie Reklame gemacht. Am Vorabend eines möglichen Krieges gegen den Iran sendet die Tagesschau eine Maskerade, hinter der sich die Militarisierung der Bundesrepublik verbergen soll.

MANIPULATION: Spätestens nachdem der französische Präsident Macron die NATO als „hirntot“ charakterisiert hatte, wäre eine offene Analyse dieses Zustandes ein Gebot des Journalismus gewesen. Aber die Tagesschau sendet schnellstens eine Meinungsäußerung des Außenminister Maas: „Wir werden die NATO weiter brauchen“. Eilfertig schiebt die Redaktion eine plumpe Zweck-Meinung über eine echte Nachricht. Man verkleidet die Botschaft über den Tod der NATO mit einer karnevalesken Äußerung des minderbegabten Herrn Maas. Lacht einer? Wird es die NATO sein, die in einem möglichen Krieg mit dem Iran auch deutsche Truppen in einen blutigen Handelskrieg in die Straße von Hormus senden wird?

Es ist ein grausiger Maskenball, den die Tagesschau statt echter Nachrichten anbietet.

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Primaries in the USA | KenFM.de

primaries-in-the-usa-|-kenfm.de

07-11-19 03:04:00,

A comment by Florian Kirner.

The fight for the next US presidency will not be decided until November 2020. But, as is well known, the USA afford a candidate casting of epic proportions. And so the primary elections already three months before the beginning of the primary elections, in January in Iowa, increasingly dominate the media coverage.

This means: the Democratic primary elections are doing this. With the Republicans, there is not much to report in terms of primary elections. For them, incumbent Donald Trump will once again be running for office.

All the more crowded is the field of candidates among the Democrats. The first television debates therefore even had to be divided into two. Ten candidates filled a show, before the field cleared to some extent and it was possible to accommodate the twelve candidates, who then qualified for the debate, in a single format.

Among them are some old acquaintances.

First there is Joe Biden. He was the vice-president under Barack Obama and immediately took the lead in the polls thanks to his nationwide fame and a huge firework of support from the liberal media.

Biden’s main argument is his supposedly superior „eligibility“. He has the best chance of winning against Trump next autumn, say the Biden people about Biden. However, there are considerable doubts about this. A counterargument would be Joe Biden himself. He is notorious for his rhetorical slip-ups, his debates seem erratic and incoherent.

The political life achievement of Joseph Biden from Delaware is, after all, very coherent. This state is a stronghold of the credit card industry. The credit cards of Chase Manhattan Bank and Discover are issued in Delaware, Barclaycard’s US business is stationed here, and the Bank of America and Citi also maintain major credit card operations here. A good half of the US credit card business runs through Delaware, which only accommodates 0.3% of the US population.

And so it was Delaware’s Joe Biden who fought tenaciously for a law change that made it much more difficult for citizens to protect themselves from bankruptcy. Georg W. Bush then implemented Biden’s plan in 2005 – in time to contribute to the bankruptcy of tens of thousands of Americans in the global financial crisis that set in in 2007,

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Al Baghdadi is dead again | KenFM.de

al-baghdadi-is-dead-again-|-kenfm.de

01-11-19 08:46:00,

A comment by Rainer Rupp.

If you believe US President Trump and the US military, the infamous ISIS chief terrorist is now dead for the fifth or sixth time. Every time after the earlier reports about his death, the proverb of the „dead who live longer“ was kept.

The first time al-Baghdadi had been declared dead was in 2010, when on April 19, Reuters news agency reported, citing a statement by Iraqi Prime Minister Nuri al-Maliki, that „the leader of Al-Qaida in Iraq, Abu Ayyub al-Masri, and the alleged head of the local branch of the Islamic State of Iraq, Abu Omar al-Baghdadi, had been found dead in a hole in the basement of a house after it was surrounded and stormed by troops“.

But the US army immediately claimed its share of this apparent success. According to the New York Times (1), immediately after Prime Minister Maliki’s press conference the American military issued a statement confirming that al-Baghdadi had been killed in a joint attack by Iraqi and American forces in a house near Tikrit (2)

This incident was quickly forgotten after al Baghdadi, an extremely brutal but brilliant leader of the Islamic state, had conquered large parts of Sunni Iraq and the bordering Syrian-Arab regions some time later. Then, on June 29, 2014, a spokesman for the Islamic State in Iraq and the Levant (ISIL) announced that the group would henceforth operate under the name „Islamic State“ (IS). He declared the „IS“ a caliphate and Baghdadi its ruler. Thus Abu Bakr al-Baghdadi became the „Caliph Ibrahim“. The title „Caliph“ made him a direct successor of the Prophet Mohammed.

Then, at the beginning of September, based on official Iraqi government reports, the news of the death of „Caliph“ al-Baghdadi, together with photos of his body, went around the world again, only to be denied by the US a few days later on September 8, 2014. It may have been in Washington’s interest at that time not to declare al-Baghdadi dead but to keep him alive, as it was only in this way that the return of US combat troops to Iraq was made possible.

Previously, in 2011,

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Die Macht um Acht (38) | KenFM.de

die-macht-um-acht-(38)-|-kenfm.de

30-10-19 08:31:00,

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Erst Nebelkerzen, dann Granatwerfer!

Wie die Tagesschau Nachrichten und Hirne vernebelt.

Eine Meldung der Tageschau nach der anderen zu Syrien: Mal überlegt die Kanzlerin in der Sendung: „Mit dem Rückzug der USA würden der Einfluss Russlands und des Iran massiv steigen. Die Folgen dieser Entwicklung seien heute noch nicht absehbar“, dann darf die Rüstungsministerin die Rundfunkgebühren missbrauchen, um ein gefährliches Versprechen abzugeben: „Die Bundeswehr wird immer das zur Verfügung stellen, was die Politik von ihr verlangt“. Was die Dame Merkel mal wieder nicht „absehen“ kann? Keine Erklärung der Tagesschau, düster wabert der Nebel, den die Redaktion der ARD über den Bildschirm wirft, statt Nachrichten zu verbreiten.

Eine Nachricht hätte das Gewaber werden können, wenn die Tagesschau mal daran erinnert hätte, dass die „Stiftung Politik und Wissenschaft“ im Auftrag der Bundesregierung ganz zu Beginn des Syrienkrieges einige Oppositionelle, unter ihnen auch Extrem-Islamisten, in Berlin zusammenkarrte. Ziel der Veranstaltung: Assad muss weg. Davon kein Wort. Unter dem Nebel-Gewaber deshalb nur Gelaber.

Auch die Meldung von Frau Kramp-Karrenbauer zur Kampfbereitschaft der Bundeswehr hätte journalistisch nur dann Sinn gemacht, wenn man mal Soldaten der Armee vor die Kamera geholt und sie zum Soldaten-Gesetz und ihrem Eid befragt hätte: „Ich gelobe, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen.“ Welches Recht und welche Freiheit soll denn wohl die Bundeswehr in Syrien verteidigen? Auf die Antworten hätte man gespannt sein können. Wenn die denkfaule und risikoscheue Redaktion der Tagesschau sich das zu fragen getraut hätte. Denkste.

Stattdessen, unter der Überschrift „Syrien – Was will die Verteidigungsministerin?“ ein Kommentar der Manipulations-Maschine Silvia Stöber: „Dort (bei den EU-Verbündeten) und in Washington wird man sich an das bescheidene Engagement der Bundesrepublik erinnern.“ Kommentiert die Stöber drohend. Der Stöber ist der bisherige Auslandseinsatz offensichtlich zu „bescheiden“. Schade, dass man solche Existenzen nicht über den Kampfgebieten abwerfen darf. Dort würden ihnen ihre Nebelkerzen nichts helfen. Aber in Deckung hinter ihren Schreibtischen kämpft es sich komfortabel.

Aber die Stöber ist ja auch keine Journalistin, sondern nur eine Platzhalterin in der Redaktion für diverse Ideologie-Apparate: Die Friedrich-Ebert-Stiftung,

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Wer CDU/CSU und SPD wählt, wählt den Krieg | KenFM.de

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28-10-19 09:02:00,

Deutschland wird von Völkerrechtsbrechern und Kriegstreibern geführt.

Ein Beitrag von Peter Frey.

Der Bundestag hat am Donnerstag, den 24. Oktober 2019, in namentlicher Abstimmung mit 343 Stimmen bei 275 Gegenstimmen und drei Enthaltungen für einen längeren Einsatz der Bundeswehr in Syrien und dem Irak gestimmt. Man muss die Lügen und Verdrehungen nicht unbedingt in den Medien suchen. Die offiziellen Plattformen der deutschen Bundesregierung und ihrer Ministerien sowie des deutschen Parlaments bieten den Sud an Propaganda im Original. Die Leitmedien kauen es dann in ihrer Rolle als Hofberichterstatter nur noch nach.

Deutschland tritt zunehmend in die Fußstapfen des deutschen Kaiserreiches und – ja, auch wenn es hart klingt – in die des Dritten Reiches. Die genannten Vorgänger konnten auf eine Bevölkerung bauen, die zustimmend bis lethargisch, ja bis zur Sedierung, den Weg in den Krieg zuließen. Heute erleben wir das wieder. Derzeit erfahren wir das Wiedererwachen deutscher Größe in einer Mischung aus Hacken zusammen schlagen gegenüber dem Hegemon, um Vasallendienste für dessen Kriege zu leisten sowie der Witterung neuer Möglichkeiten, “Verantwortung weltweit” (a1) wahrzunehmen.

Allerdings muss auch gesagt werden, dass die Methoden der Propaganda in den vergangenen Jahrzehnten immer weiter verfeinert wurden. So glauben heute die meisten Menschen in Deutschland tatsächlich, dass deutsche Soldaten im Ausland einen “Beitrag zur Stabilisierung und zum Wiederaufbau” leisten, sowie “Fähigkeitsaufbau” (1) betreiben.

Vor allem glauben die Menschen aktuell, dass deutsche Soldaten dafür beauftragt wurden, in fremde Staaten zu gehen, um den Islamischen Staat zu bekämpfen. Es gilt, dass keine Lüge monströs genug ist, nicht geglaubt zu werden, wenn man die Menschen nur intensiv genug bearbeitet beziehungsweise ihnen jeden Willen nimmt, kritisch die vorgesetzten Behauptungen zu prüfen. Wer sich aus der Blase der massiven und dauerhaften Manipulation seitens der Meinungsführer befreien kann, erkennt sehr rasch, wie die Kriege im Irak und Syrien begannen.

Mit der Absegnung durch den Bundestag setzt Deutschland seinen Krieg gegen Syrien und auch den Irak fort.

Otto Normalverbraucher wendet sich an dieser Stelle ab, denn die Dissonanz, die sich im vorhergehenden Satz aufbaut, erträgt er nicht. Da kehrt er lieber – voller Abscheu gegenüber dem Abtrünnigen, der die allgemein anerkannte Wahrheit in Frage stellt – zurück in die sichere Matrix.

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Für-den-Frieden-Konferenz | KenFM.de

fur-den-frieden-konferenz-|-kenfm.de

28-10-19 11:43:00,

Zur Wintersonnenwende 2019 lädt der Hambacher Kulturförderverein e.V. zur 1. Für-den-Frieden-Konferenz in der Nähe von München ein.

Datum: Samstag, 21.12.2019

Zeit: 10:00 – 21:00 Uhr

Veranstaltungsort: Stadthalle Erding

Gemeinsam mit bekannten Gästen und Künstlern wird das Thema FRIEDEN aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet und durch Interaktion mit den rund 800 Gästen auch „erlebt“ und erfahren.

Gemeinsam mit Initiator Erich Hambach gestalten Barbara Rütting, Dr. Daniele Ganser, Armin Risi, Ottavia Maceratini, Andreas Winter, Lex van Someren, Luca Herrmann, Peter Herrmann, Stan Natchez, Lajos Sitas, weitere Künstler und UN-Friedensbotschafterin Dr. Jane Goodall (per Videostream) diesen Tag für den Frieden.

Die wichtigsten Aspekte der Konferenz sind Werte und Qualitäten wie Mut, Liebe, Wahrheit, Achtsamkeit, Vergebung, Heilung, Moral und Ethik. Eine nicht geringere Rolle spielt neben der Menschheitsfamilie auch die Pflanzen- und Tierwelt. Ebenso bedeutend wie der äussere Friede ist der Friede im Inneren.

Erstmalig präsentiert wird das Tierschutz- und Tierrechteprojekt change2care und das Friedenscommuniqué 2020. Vernetzung findet auch über die Kooperation mit Human Connection statt.

Neben den herausragenden Redebeiträgen des Tages sind weitere Höhepunkte sicherlich das Friedenskonzert von Lex van Someren & Friends und vor allem das weltweit live gestreamte Friedensmantra „We are grateful, we are Peace“.

Weitere Info und Tickets bei: http://www.friedensweg.ticket.io

Die Konferenz am 21.12.2019 ist der vorläufige Höhepunkt der im Mai 2017 initiierten und weiter andauernden internationalen Friedensbewegung DER FRIEDENSWEG.

Siehe dazu auch http://www.friedensweg.org

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Berlin Sagt NEIN! | KenFM.de

berlin-sagt-nein!-|-kenfm.de

28-10-19 11:42:00,

US-Militärtransporte durch Deutschland an Russlands Grenzen. Sondermahnwache für den Frieden.

Datum: Montag, 04.11.2019

Zeit: 18:00 – 20:00 Uhr

Veranstaltungsort: Pariser Platz

Seit dem Beginn der Spannungen in der Ukraine im November 2013, den kriegerischen Auseinandersetzungen im Osten des Landes, der Abspaltung und Eingliederung der Krim in die Russische Föderation, sowie der Entscheidung der NATO, auf diese Entwicklungen militärisch zu reagieren, werden die ostdeutschen Bundesländer aus Sicht der Fragesteller verstärkt zu einem Schauplatz für Gefechtsübungen und zu einer Drehscheibe für Militärbewegungen, die in dieser Massivität seit dem Ende des Kalten Krieges im Jahr 1990 einmalig sind.

Weitere Infos: https://nato-osteuropa.jimdofree.com/kampagnen/berlin/

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Bildhinweis: Mathias Tretschog

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Veröffentlicht am: 28. Oktober 2019

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Die Macht um Acht (37) | KenFM.de

die-macht-um-acht-(37)-|-kenfm.de

16-10-19 07:26:00,

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Endlich echte Nachrichten!

Hilfe für die Tagesschau-Redaktion.

Schon mehrfach hat DIE-MACHT-UM-ACHT, die Alternative zur Tagesschau, die ARD-Nachrichten-Sendung daran erinnern müssen, dass Nachrichten nichts mit Meinung, Reklame oder Tendenz zu tun hat. Diesmal gibt DIE-MACHT-UM-ACHT-Redaktion den Leuten von der Tagesschau ein paar alternative Beispiele, versucht also den Mitarbeitern des NDR Hilfen für ihre Arbeit zu geben.

Mit der scheinbar neutralen Überschrift „37.000 US-Soldaten – USA planen Militärübung in Europa“ verschleiert die Tagesschau-Redaktion mal wieder die Aggressivität, die in dieser Truppenverlegung an die russische Grenze erkennbar ist. Aber ein echter Höhepunkt des journalistischen Schleiertanzes ist diese Zwischenüberschrift „Halten die Brücken in Deutschland?“. Ergänzt wird dieses sprachliche Tarn-Netz durch diese Formulierung der Hamburger Front-Nachrichten-Truppe: „Für die deutschen Stellen geht es auch darum, die Belastbarkeit der eigenen Infrastruktur – Brücken und Verkehrswege – zu überprüfen.“

Dass ein Nachrichtensprecher einen solchen Unsinn über die Lippen bringt, ohne vor Lachen ins Mikro zu prusten, ist eine echte Leistung. Man will dem Zuschauer weismachen, der Transport von Panzern und schwerem Gerät sei zumindest auch ein Art Brückentest. DIE-MACHT-UM-ACHT-Redaktion weist darauf hin, dass man das auch billiger hätte haben können: Einfach mal bei der Bundesanstalt für Straßenwesen nachfragen. Die würde dann sagen, „bei einem Achtel der Brückenfläche ist die Stand- oder Verkehrssicherheit beeinträchtigt“. Das wäre preiswerter, keine Drohgebärde gegenüber Russland, und man hätte auch noch Geld zur Reparatur der deutschen Brücken übrig. Deshalb empfiehlt DIE-MACHT-UM-ACHT besser diese echte Nachrichtenüberschrift zu verwenden: „USA üben Überfall auf Russland, deutsche Stellen tarnen den aggressiven Akt als „Brücken-Test“.

Überhaupt nicht lustig ist diese Tageschau-Überschrift: „Geplanter Militäreinsatz – Erdogan braucht den Erfolg“. Es geht um den Überfall der Türkei auf Syrien. Es geht um Krieg und Tod. Es geht um das arme, geschundene Syrien. Was macht die Tagesschau? Sie macht sich Sorgen um den armen Erdogan, denn der arme Erdogan „braucht den Erfolg“. Dann schiebt diese Redaktion von Kriegsverharmlosern noch den Text nach: „Erdogan gab sein Ansinnen nie auf, auch weil es inzwischen eine Frage der Glaubwürdigkeit geworden ist.“ Glaubwürdig bei wem? Bei Völkermördern? Bei Völkerrechtsbrechern? Bei anderen Diktatoren? Wenn die Tagesschau sich noch schämen könnte,

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How to see through manipulations | KenFM.de

how-to-see-through-manipulations-|-kenfm.de

08-10-19 07:57:00,

A comment by Albrecht Müller.

In his new book „Glaube wenig, hinterfrage alles, denke selbst“ Albrecht Müller explains manipulation techniques and shows how to arm oneself against opinion-making.

Democracy sounds nice. In fact, it is hollowed out every day. We are all constantly pressed to think what others tell us. But one can free oneself from the undergrowth of manipulations. In my new book I describe numerous common methods of manipulation as well as cases of successful or attempted opinion-making and analyse the strategies behind them. It is time to become more sceptical, to believe little and to question everything. It is time to think for yourself again and to join forces with others.

Knowing the methods of manipulation that are common today helps to prevent oneself from becoming victims of opinion-making. Some approaches are old acquaintances, while others are based on more recent experiences. Often two or more methods are used simultaneously. One of these methods of influencing our thinking and feeling is to tell short stories. I would now like to go into this in more detail using a few examples.

Telling stories in a shortened way: Using the „shortened story telling method“, many people are constantly led astray. It determines the public debate in a significant way. On the basis of these manipulations, a series of political mistakes are made and covered up. Typical examples are:

When in Germany the relationship between the West and Russia is reported and spoken about, the fact that West and East agreed together in 1990 not to threaten each other any more and to base the relationship on the idea of common security is often forgotten. It had been agreed to disarm. It is now being acted as if these agreements did not exist, as if the whole policy of detente and peace did not exist.

And, of course, nothing is said about the breach of mutual promises. Nothing about the fact that even the expansion of NATO to the Russian border was a bad breach of trust. Nothing of the fact that and how the West tried to govern Russia’s internal affairs during the term of office of Russian President Yeltsin.

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KenFM im Gespräch mit: Ulrich Teusch (“Der Krieg vor dem Krieg”) | KenFM.de

kenfm-im-gesprach-mit:-ulrich-teusch-(“der-krieg-vor-dem-krieg”)-|-kenfm.de

06-10-19 07:57:00,

Wir haben Wohlstand, weil wir infolge der Geldschöpfungen der Banken aus dem Nichts viel zu wettbewerbsfähig sind.

Erst die doch sehr bequeme Geldentstehung bei den Banken und dann der unglaubliche Machtkampf weniger großer Akteure um immer mehr wirtschaftliche Macht, wodurch für uns im Moment noch alles sehr günstig zu kaufen ist.

Ebenso sorgt doch auch die Konzentration im Einzelhandel zumindest im Moment noch für unglaublich günstige Einkaufspreise.

Unser Geld sorgt jedenfalls wegen seiner falschen Schuldscheinlogik für immer mehr Schulden für alle bzw. Geldbesitz für wenige und es macht künftige Generationen zu Verlierern.

Außerdem wird unser Geld immer mehr zur Illusion und es verliert immer mehr seinen Bezug zur Realität.

Wir glauben es zudem, dass unsere Regierungen unsere Interessen vertreten, aber in Wirklichkeit können sie sich dies gar nicht leisten.

Wenn wir eine funktionierende Demokratie hätten und wenn es gerecht zuginge, dann wären wir nicht mehr “wettbewerbsfähig”.

Das derzeitige System kennt jedenfalls nur immer schneller ansteigende Schulden als Ausweg, während es für uns immer schwieriger wird ein Einkommen zu erzielen, und das ist letztlich der Grund, weshalb es den Krieg benötigt.

Daher sehe ich das derzeitige Wettrüsten mit Sorge, weil die Art und Weise unserer Politiker nichts Gutes erahnen lässt.

Die Konzerne und Banken, die die vielen Parteispenden, durchaus auch an die AfD, leisten, haben Interessen, die uns zwar im Moment noch Wohlstand liefern, aber dieser Wohlstand steht auf tönernen Füßen.

Jedenfalls scheinen viele CDU’ler, Bündnis 90/ Grüne, große Teile der FDP oder die AfD immer noch sehr an die Kräfte des Marktes zu glauben.

Sven Giegold und Annalena Baerbock wollen mit einer CO2-Bepreisung das Klima retten, aber es kommt mir so vor, als sei dies die fehlerhafte Neoklassik des Fachs VWL, die bei Bündnis 90/ Grüne Anwendung findet.

Etwa bei der CDU merkt man es jetzt aber doch ein wenig, dass Frau K. K. innerhalb ihrer eigenen Partei deutlich an Rückhalt verliert. Ihr wird keine Kanzlerschaft zugetraut.

Friedrich Merz äußerte sich jetzt in einem youTube-Video bezüglich der Marktwirtschaft ein wenig kritischer.

Trotzdem würde ich ihn wegen seiner zu großen Bankennähe erstmal noch nicht wählen wollen.

Vor allem sind die Probleme nicht mehr von den nationalen Regierungen lösbar,

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Es kommt! Ken Jebsen (KenFM) und Dennis Hack (Human Connection) im LET’S TALK SPEZIAL! | KenFM.de

es-kommt!-ken-jebsen-(kenfm)-und-dennis-hack-(human-connection)-im-let’s-talk-spezial!-|-kenfm.de

05-10-19 06:49:00,

Presseinformation vom 4.10.2019 von Dennis Hack, Gründer von Human Connection.

Liebe Community! PLAN B!

Ich bin so stolz! Das Team hat am 1. Oktober 2019 einstimmig entschieden, trotz der fehlenden finanziellen Mittel und des nicht voll ausgebauten Netzwerks, noch diesen Oktober in die breite Öffentlichkeit zu gehen! Nur noch wenige Tage, dann wird sich jeder kostenlos registrieren können!

Nach knapp einem Jahr Umstellungsarbeit steht Human Connection nun auf zukunftsfähigen, für unser Netzwerk unerlässlichen Hochtechnologien! Der große Meilenstein ist geschafft! Es ist noch kein komplett funktionierendes soziales Wissens- und Aktionsnetzwerk, wie hier beschrieben:https://youtu.be/rUYjaDVm9Xk, ABER: Man kann das Netzwerk bereits als vollwertiges Wissensnetzwerk betrachten, eine Art „dynamisches Wikipedia“, jedoch mit basisdemokratischerem Charakter. Füllt das Netzwerk daher mit Eurem Wissen und lasst die Welt teilhaben! Wir durchbrechen demnächst die Marke von 20.000 Beiträgen!

Freut Euch auch auf einen Human Connection-„Ganzjahres-Adventskalender“, der mit Eurer Unterstützung nach und nach mit den restlichen Funktionen ausgeschmückt https://human-connection.org/wp-conte… wird. Damit schaffen wir das weltweit erste soziale Wissens- und Aktionsnetzwerk auf gemeinnütziger Basis, welches dringend notwendig und gleichzeitig einzigartig ist!

ALLES AUF EINE KARTE! Ich habe dieses Jahr über 177.000 EUR an Human Connection spenden können und bin damit jedoch auch an die Grenzen meines persönlichen Handlungsspielraums gekommen. Zusätzlich kann ich nebst der Teilebeschaffung für die ersten 100 Uhren des Wandels https://www.youtube.com/watch?v=zH8gS… momentan nicht mehr beisteuern. Doch muss ich das? Human Connection ist ein Vertrauensprojekt, auch für mich. Und ist es nicht so, dass Ideen, deren Zeit gekommen ist, unaufhaltsam sind? Und der Rest kommt von Herzen!

DANKE, DASS IHR MIT DABEI SEID!

Euer Dennis Hack und das gesamte Team von Human Connection

PS: Human Connection ist und bleibt Open Source. Das bedeutet, der Code des Netzwerkes steht Euch zur freien Verwendung zur Verfügung und Ihr könnt damit Euer eigenes Netzwerk aufbauen. Jeder Verein, jede non-profit oder gemeinnützige Organisation kann so heute schon mit einem Wissensnetzwerk für und mit ihren Mitgliedern zu einer besseren Welt beitragen!

GANZ WICHTIG! Bitte teilt diesen Beitrag mit allen, die Ihr kennt und Interesse an Human Connection haben!

Soziales Netzwerk + Wissensnetzwerk + Aktionsnetzwerk = Human Connection!

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Zwei Jahrestage | KenFM.de

zwei-jahrestage-|-kenfm.de

03-10-19 03:24:00,

Von Dagmar Henn.

Zwischen der Militärparade zum Jahrestag der chinesischen Volksrepublik und der lange Reihe allegorischer Darstellungen der jüngsten Geschichte mit zehntausenden Teilnehmern fuhren Busse, die an die Veteranen des Befreiungskampfes erinnern sollten. Viele davon waren nur noch durch Angehörige mit Fotos vertreten, aber dazwischen saßen noch einige Neunzigjährige, die womöglich als junge Soldaten selbst die Verkündung der Volksrepublik auf dem Platz des Himmlischen Friedens 1949 miterlebt hatten. Sie saßen auf dem offenen Verdeck und salutierten in Richtung der Tribüne, und es ist schwer vorstellbar, welche Zufriedenheit und welchen Stolz sie in diesem Moment empfunden haben dürfen. Mit Sicherheit war ihnen der lange Weg gewärtig, den China in diesen Jahrzehnten zurückgelegt hat; sie haben geholfen, ihr Land von den Knien aufzurichten, und konnten heute genießen, wie es sich kühn und stolz der Welt präsentierte.

„Die Jubiläumsfeiern zeigen, wie schal und leblos dieses Land in Wahrheit ist, wie inszeniert, geglättet und diktiert der Jubel ausfällt,“ tönte pflichtbewusst der Transatlantiker Stefan Kornelius in der Süddeutschen Zeitung (1). Das muss er tun; schließlich ist eine entsprechende Feier weder in den USA noch in dieser BRD vorstellbar – was gäbe es denn zu feiern? Nichts ist vorzuweisen, dass mit der Entwicklung Chinas vergleichbar wäre, ganz im Gegenteil. Also muss so getan werden, als wäre dieses Jubiläum ein Nichts.

Die Begeisterung der Teilnehmer aber war echt, das vermitteln selbst die Fernsehbilder (2), und sie haben allen Grund dazu. 1949 war China ein Schatten seiner selbst, die älteste ununterbrochene Zivilisation dieses Globus von hundert Jahren Invasionen zerrüttet, von regelmäßigen Hungersnöten geplagt, mit Opium überschwemmt; das Land, das noch zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein Viertel der Weltproduktion erzeugt hatte und dessen Waren die Briten so sehr begehrten, dass sie die erste globale Drogenwelle auslösten, weil ihr Silber nicht reichte, die Waren zu zahlen, war nur noch Ziel ungehemmter Plünderung.

Bei der übrigens auch die Deutschen mitmischten und sich mit der Stadt Tsingtau einen Brocken aus dem Land rissen; dieses kleine Detail sollte auch einem Herrn Kornelius bewusst sein. In diesen siebzig Jahren sind Hunger und Analphabetismus verschwunden, das Agrarland wurde zum Industriegiganten und in Technologie und Forschung hat sich China den Platz zurückerobert, der den Erfindern des Schwarzpulvers,

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Die Macht um Acht (36) | KenFM.de

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03-10-19 08:00:00,

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Reklame statt Journalismus!

Tagesschau-Redaktion versteht sich als Werbeagentur.

Millionen Tagesschau-Zuschauer sehen sich das wichtigste Nachrichten-Produkt Deutschlands an und glauben: Das ist Journalismus. DIE-MACHT-UM-ACHT, die analytische Begleitsendung der Tagesschau beweist an einer Reihe von Meldungen: Die öffentlich-rechtliche Sendung macht immer wieder schlichte Reklame. Ein Klassiker dieser Billig-PR ist diese Überschrift der Redaktion: „Kramp-Karrenbauer in Washington – Hormus-Einsatz nur als europäische Mission“. Mit dem Wort „Einsatz“ wird landläufig eine gute sportliche Leistung charakterisiert. Zum Beispiel: ‚Die Mannschaft zeigte einen sehr guten Einsatz‘. Das Wort „Mission“ hat einen eher religiösen Zusammenhang: Die Kirchen missionieren, mit Vorliebe werden sogenannte Ungläubige missioniert und vom rechten Glauben überzeugt. Also will Frau Kramp-Karrenbauer, glaubt man der ARD, in der Straße von Hormus, gemeinsam mit den USA die Iraner missionieren? Quatsch. Die Dame will sich an einem möglichen Krieg der USA beteiligen, am liebsten unter dem Mantel der Europäischen Union. Mit den Tarnwörtern Einsatz und Mission verbreitet die Tagesschau also keine Nachrichten sondern Reklame. Ausgerechnet für die sogenannte Verteidigungsministerin, die auch besser Rüstungs- oder Kriegsministerin genannt werden müsste.

Diese Überschrift „Abkommen unterzeichnet – Trump verlegt US-Truppen nach Polen“ klingt wie eine echte Nachricht. Ist aber nur die primitive Weitergabe einer Information der US-Regierung. Zur Nachricht könnte diese Meldung werden, wenn die Hamburger Redaktion der Tagesschau mal ein paar Fragen stellen würde.  An die polnische Regierung zum Beispiel: Steht ein russischer Angriff bevor, müssen deshalb Truppen der USA nach Polen? Auch eine Frage an den US-Botschafter wäre sinnvoll: Was sollen die US-Truppen in Polen? Die Russen reizen? Und schließlich müssten echte Journalisten im Kanzleramt nachfragen: Unser NATO-Partner USA verschärft durch die Verlegung von Truppen den Spannungszustand an der polnischen Grenze. Was bedeutet das für die Bundesrepublik? Was für die Bundeswehr? Was für den Frieden? – Aber all diese Fragen stellt die Redaktion der Tagesschau nicht. Sie gibt nur brav weiter, was die USA vorgeben. Anscheinend versteht sich die Redaktion als eine Art PR-Agentur der USA. Peinlich. Dumm. Gefährlich. Und ganz sicher: Kein Journalismus.

Der totale Höhepunkt der Verwechslung von Werbung und Journalismus ist diese Meldung von Carsten Kühntopp aus dem ARD-Studio in Kairo: „Leichtathletik-WM in Doha Katar – klein,

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Tagesdosis 24.9.2019 – Heiße Luft um den heißen Brei | KenFM.de

tagesdosis-2492019-–-heise-luft-um-den-heisen-brei-|-kenfm.de

24-09-19 12:15:00,

Hier eine ganz andere Sicht auf “Heiße Luft um den Heißen Brei”. Die von Claudia von Werlhof.
Quelle: http://www.gaebler.info/2018/02/werlhof-klimawandel/

“Kein Konsens in der Wissenschaft zum Klimawandel und Erderwärmung

Von einem Konsens in der Wissenschaft zum Thema Klimawandel und Erderwärmung, der stets behauptet wird, kann übrigens überhaupt keine Rede sein.

Der angeblich neueste Stand der CO2-Wissenschaft ist eine bewusst irreführende und nachgerade groteske Fiktion ebenso wie die Tätigkeit des Weltklimarates, IPCC, die lediglich in Computersimulationen besteht und gar nichts mit den wahren Realitäten zu tun hat! Ja, der IPCC ist politisch organisiert unter Ausschluß der Gegner, und beschränkt sich auf eine Froschperspektive, die jeder – auch noch akademisch gebildeten Person – auffallen müßte (Curry 2017 und Anhang).

CUI BONO? – fragt man und frau, etwa bei den “Grünen”, hier offenbar nicht. Dabei ist das doch der totale Krimi! Um was geht es denn alles? Um was gerade nicht?

Übrigens, was ist mit Fracking? Es erscheint ebenfalls nicht auf der Liste der Klimasünder.

Also: Ein Nach-Denken findet nicht statt, auch nicht bei den “Grünen”, obwohl gerade die ja angeblich ein Interesse an Mutter Erde haben.

Hallo!?

Was sind also “menschlich verursachte Extremwetterereignisse”? Damit sind offenbar wir, die zivilen CO2-Prouzenten und Durchschnittsmenschen wie Du und Ich, gemeint, nicht aber die militärisch-menschlichen mit ihren Ionosphären-Heizern, oder die Privatunternehmer-menschlichen, die sich dranhängen, oder die Regierungs-menschlichen, die versuchen, Geoengineering auf eigene Faust zu betreiben. Deshalb hat ja die UN in einem weiteren Moratorium nach der ENMOD-Konvention, nämlich dem von Nagoya 2010, versucht, solche “unkontrollierten” Anwendungen von Geoengineering zu verbieten.

Übrigens: Wie ambivalent doch die UNO in dem ganzen Geschehen agiert! Warum wundert das auch niemanden? (vgl. Johnson 2017)

Schließlich hat die US-Weltraumbehörde NASA in den letzten ca. 20 Jahren gar keine Erwärmung der Erde festgestellt (s. Anhang). Ja, wenn das niemand weiß, dann könnte man ja jede Maßnahme gegen die Erderwärmung am Ende als Erfolg darstellen, wenn es sie ohnehin nicht gegeben hat…

Warum die Pole dennoch schmelzen, ist viel eher dem eben genau dafür seit Jahrzehnten gezielten Einsatz von EM-Wellen des Typs ELF (extreme low frequency, Schuman Frequenz) zu verdanken (Bertell, Ponte, C.O.D.E.). So kann nun an die Ausbeutung der Bodenschätze unter dem Eis geschritten werden. Das beginnt ja gerade.

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KenFM am Set: Stopp5G – Demo in Berlin (22. September 2019) | KenFM.de

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23-09-19 07:57:00,

Ob 5-G oder Elektroauto oder Kohleausstieg oder Big Pharma Massenvergiftungen:

“Die Rettung des Planeten bedeutet den Sturz der herrschenden Eliten”

Von Chris Hedges, Kolumnist

Quelle: truthdig.com/articles/saving-the-planet-means-overthrowing-the-ruling-elites/

Der Klimastreik von Studenten auf der ganzen Welt am Freitag wird nicht mehr Auswirkungen haben als die Massenmobilisierungen von Frauen nach der Wahl von Donald Trump oder den Hunderttausenden von Demonstranten, die auf die Straße gingen, um den Irak-Krieg anzuprangern. Dies bedeutet nicht, dass diese Proteste nicht hätten stattfinden dürfen. Sie sollten haben. Aber solche Demonstrationen müssen in der bitteren Realität begründet sein, die wir in den Korridoren der Macht nicht zählen. Wenn wir in einer Demokratie leben würden, die wir nicht tun, hätten unsere Bestrebungen, Rechte und Forderungen, insbesondere die Forderung, dass wir uns dem Klimanotstand stellen, Auswirkungen. Wir wären in der Lage, Vertreter an die Macht zu bringen, um Veränderungen durchzuführen. Wir könnten von den Gerichten Umweltgerechtigkeit verlangen. Wir wären in der Lage, Ressourcen für die Beseitigung von CO2-Emissionen umzuleiten.

Abstimmungen, Lobbying, Petitionen und Proteste, um die herrschenden Eliten zu einer rationalen Reaktion auf die Klimakatastrophe zu bewegen, haben sich nicht als wirksamer erwiesen, als die Appelle von Scrofula-Opfern an Heinrich VIII., Sie mit einer königlichen Berührung zu heilen.
Die bekannten Taktiken, die Umweltschützer in den letzten Jahrzehnten angewendet haben, waren spektakuläre Misserfolge. 1900 produzierte die Verbrennung fossiler Brennstoffe – hauptsächlich Kohle – etwa 2 Milliarden Tonnen Kohlendioxid pro Jahr. Diese Zahl hatte sich bis 1950 verdreifacht. Heute liegt sie 20-mal höher als 1900. Während des letzten Jahrzehnts war der Anstieg von CO2 100- bis 200-mal schneller als der der Erde während des Übergangs von der letzten Eiszeit. Am 11. Mai verzeichnete das Mauna Loa Observatorium in Hawaii 415,26 ppm CO2 in der Luft. Es wird angenommen, dass dies die höchste Konzentration seit der Entwicklung des Menschen ist. Wir werden ein neues Paradigma für Widerstand annehmen oder sterben.

Die herrschenden Eliten und die Unternehmen, denen sie dienen, sind die Haupthindernisse für Veränderungen. Sie können nicht reformiert werden. Und das bedeutet Revolution, was Extinction Rebellion mit der Forderung nach einem „internationalen Aufstand“ am 7. Oktober anstrebt, bei dem versucht wird, die Stadtzentren rund um den Globus durch anhaltenden zivilen Massen-Ungehorsam zu schließen. Macht muss in unsere Hände übertragen werden. Und da die Eliten die Macht nicht freiwillig aufgeben,

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KenFM im Gespräch mit: Leo Gabriel (lateinamerika-anders.org) | KenFM.de

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21-09-19 08:49:00,

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Venezuela. Ein Land mit gigantischem Erdölreichtum und zugleich drückender Armut. Ein Land, das sich in einer massiven politischen Krise befindet und dessen Bevölkerung tief gespalten ist. Nirgendwo sonst auf dem Globus tritt das, was man „Ressourcenfluch“ nennt, so offen zutage, wie es aktuell in Venezuela der Fall ist. Wie konnte das passieren? Wie konnte gerade Venezuela zum Armenhaus Südamerikas werden?

Über diese Fragen hat sich KenFM mit Leo Gabriel unterhalten. Gabriel, gebürtiger Österreicher, ist auf dem Gebiet Lateinamerikas eine journalistische Koryphäe. Es dürfte im deutschsprachigen Raum nur wenige geben, die den Kontinent derart gut kennen, wie er.

Gabriel hat nicht nur jahrelang in diversen lateinamerikanischen Ländern gelebt, sondern er war, bedingt durch seine Arbeit, auch immer Teil des Widerstandes der dortigen Völker gegen offenen und verdeckten Imperialismus. Führende Persönlichkeiten wie Evo Morales, Lula oder Daniel Ortega kennt Gabriel persönlich.

Im Gespräch mit KenFM gewährt uns nun eben dieser Leo Gabriel einen Einblick in die Realitäten des lateinamerikanischen Kontinentes. Die dort vorherrschenden kulturellen und politischen Eigenheiten werden dabei ebenso thematisiert, wie der aktuelle Status quo im Krisenstaat Venezuela. Gabriel erklärt uns, woran die bolivarische Revolution gescheitert ist und was es mit dem neuen „Hoffnungsträger“ Juan Guaidó auf sich hat. Weiterhin bringt er Licht ins Dunkle des venezolanischen Ressourcenfluchs.

Wer weiß, vielleicht sollte sich unser Außenminister Heiko Maas, bevor er das nächste Mal nach Sanktionen schreit, mit Leo Gabriel unterhalten. Lernen würde er dabei jedenfalls eine Menge.

Inhaltsübersicht:

0:00:30 Basiswissen zu Lateinamerika

0:26:34 Venezuela – großer Erdölreichtum, großes Elend

0:48:14 Hugo Chávez und die bolivarische Revolution

0:59:04 Juan Guaidó und das gebrochene politische System Venezuelas

1:17:13 Chancen und Perspektiven für Venezuela in einer multipolaren Welt

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https://kenfm.de/die-macht-um-acht-35/

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18-09-19 07:05:00,

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Reden wir mal über Demokratie!

Tagesschau kämpft für Bürgerrechte im Ausland.

„Protest gegen Einfluss Chinas – Wong appelliert an Deutschland“ Unter dieser Überschrift spendierten Tagesschau und Tagesthemen dem Aktivisten Wong aus Hongkong ein exponiertes Interview. Aber, fragt die MACHT-UM-ACHT, gab es auch Interviews von deutschen Kämpfern für Demokratie? Hatten die Bürgerrechtler gegen den Wahnsinns-Bahnhof „Stuttgart 21“ die Möglichkeit, ihre Inhalte vor laufenden Nachrichten-Kameras zu erläutern? Durften sie zum Beispiel über Polizeibrutalitäten berichten? Nö. Je weiter weg die Kämpfe für das Bürgerrecht stattfinden, desto eher haben die Aktivisten die Chance, von der Tagesschau wahrgenommen zu werden. Journalismus? Nö. Lieber parteiliche Informationen im internationalen Konkurrenzkampf.

„Kandidaten für EU-Kommission – 14 Männer und 13 Frauen“ berichtet die Tagesschau und freut sich über Frau von der Leyen, einen Polit-Roboter, die ihren Job im Hinterzimmer erkungelt hat: „So viele weibliche wie männliche EU-Kommissare: Das hatte sich die künftige Kommissionspräsidentin von der Leyen vorgenommen. Nun hat sie ihre Kandidaten vorgestellt – und ihr Ziel praktisch erreicht.“ Boh! Äh!  Als einen Sieg der Emanzipation verkauft die Tagesschau diesen Akt der Europäischen Union. Über den düsteren Weg der von der Leyen zur Kommissionspräsidentin kein Wort. Darüber, dass das EU-Parlament das Personal-Diktat der Präsidentin nur noch abnicken darf: Kein Ton. Demokratie? Nahe Null. Ach ja: Das Wort Emanzipation bedeutet „Freilassung/Befreiung“. Im Fall von der Leyen: Wovon eigentlich?

Die Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer „will mehr Geld“, referiert die Tagesschau. Ja, das ist eine echte Nachricht. Und säßen in der Tagesschau-Redaktion echte Journalisten, dann käme diese Meldung nicht auf den Tisch ohne die Frage: Warum? Wofür will die Dame das viele Geld? Und gegen wen sollen die vielen neuen Waffen eingesetzt werden? Keine Frage der Redaktion. Demokratie? Ach nee. Lieber gestanzte Sätze der Regierung als Nachrichten ausgeben. Das ist bequem, spart Zeit und man eckt nicht an.

Und dann noch dies in der wichtigsten Nachrichtensendung des Landes: „Angriff auf saudische Raffinerie – Pompeo macht Iran verantwortlich“. Der US-Außenminister ist wie sein Präsident ein Freund der Saudis. Die Saudis führen einen blutigen Krieg gegen den Jemen. So kann man es sogar im öffentlich-rechtlichen Deutschlandfunk hören: „Die Kampfflugzeuge der von Saudi-Arabien geführten Koalition treffen nicht nur Huthi-Stellungen,

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