Medienhype ums Klima – Welche Umweltrisiken die Menschheit tatsächlich bedrohen | Anti-Spiegel

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31-10-19 11:11:00,

In Deutschland wird der Klimawandel als die große Gefahr dargestellt. Aber die wirklichen Gefahren für die Umwelt, die ganz konkret die Menschheit bedrohen, spielen dagegen in der öffentlichen Diskussion kaum eine Rolle.

Ich habe schon mehrfach drauf hingewiesen, dass es konkretere Gefahren für die Menschheit gibt, als den Klimawandel. Egal, ob man an den menschengemachten Klimawandel glaubt oder nicht, das Thema ist eher langfristig. Ganz konkret bedrohen uns aber heute schon Dinge wie Plastikmüll, der bereits so reichlich die Natur verschmutzt, dass Mikroplastik bereits im Essen nachweisbar ist. Gleiches gilt für Nitrate, die in Folge von Überdüngung das Trinkwasser verunreinigen. Das sind Dinge, die ganz konkret schon heute die Gesundheit der Menschen bedrohen, nur getan wird dagegen nichts.

Man könnte Plastik weitgehend verbieten. Einweggeschirr und ähnliches aus Plastik ist verzichtbar. Auch bei Verpackungen könnte man auf Plastik weitgehend verzichten und es gibt dort, wo Plastik als unverzichtbar angesehen wird, eine Alternative. Es wurde nämlich bereits ein Verfahren entwickelt, einen Plastikersatz aus Zucker herzustellen, der vollkommen umweltfreundlich auf dem Kompost entsorgt werden kann. Aber es gibt keine Friday-Hüpfer gegen Plastik, obwohl das ein großes Problem darstellt, das man fast über Nacht lösen könnte.

Gleiches gilt für die Nitrate. Wenn die Landwirtschaft wieder nachhaltig wäre und nicht von Konzernen industrialisiert würde, könnte man ausschließlich biologisch angebaute Lebensmittel fördern und für alle anderen die Subventionen streichen oder sogar Strafsteuern einführen. Ja, Lebensmittel würden dadurch teurer werden, aber das könnte man notfalls durch gezielte Subventionierung von Bio-Lebensmitteln kompensieren. Geld ist schließlich genug da, wie wir bei der Bankenrettung und den Flüchtlingen sehen können. Es fehlt nicht am Geld, sondern am politischen Willen. Und außerdem hüpft Freitags niemand für eine nachhaltige Landwirtschaft.

Ein noch größeres Problem ist die Massentierhaltung, über die wir Antibiotika in unser Essen bekommen. Das ist ebenfalls ein echtes Problem, denn so entstehen resistente Krankheitserreger und es ist möglich, dass längst vergessene Krankheiten wieder zu tödlichen Epidemien führen, wenn sie nicht mehr mit Antibiotika behandelt werden können. Aber ich habe nichts davon gehört, dass Freitags jemand gegen Massentierhaltung hüpfen würde.

Ein vielleicht noch existenzielleres Problem ist das Insektensterben. Wer, wie ich, schon ein paar Tage älter ist, der erinnert sich: Wenn man vor 30 Jahren im Sommer auf der Autobahn unterwegs war, musste bei fast jedem Tankstopp die Frontscheibe putzen,

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Hausgemachtes Klima

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14-10-19 01:04:00,

Dann können wir nämlich rasch die hausgemachten Probleme erkennen, die zu einer Veränderung des Klimas vor Ort (!) führen. Dazu gehört die wie ein Krebsgeschwür wuchernde Infrastruktur für den Güter- und Individualverkehr — sprich: das Straßen- und Autobahnnetz. Die Gründe für dieses Wuchern sind ebenso leicht erkennbar. Sie liegen im sogenannten, gar von den Vereinten Nationen abgesegneten „nachhaltigen Wachstum“.

Beginnen wir mit dem, was uns als Matrix unaufhörlich in die Hirne gehämmert wird. Punkt 4 (Ziel 8) der Agenda 2030 der Vereinten Nationen lautet:

„Wir sind außerdem entschlossen, die Bedingungen für ein nachhaltiges, inklusives und dauerhaftes Wirtschaftswachstum, geteilten Wohlstand und menschenwürdige Arbeit für alle zu schaffen (…)“ (1).

Gleich den Sklaven in Platons Höhlengleichnis ist in uns die Vorstellung von einer Gesellschaft, die „nachhaltiges Wachstum“ generiert, alternativlos geworden und ein menschliches Dasein für Arbeit — im Sinne eines kapitalistisch erwirtschafteten Mehrwerts — erst recht.

Wer daran zweifelt, dem dichtet man krankhafte Neigungen zur Rückkehr in die Steinzeit an. Da können noch so viele Signale über das zerstörerische und die Spezies Mensch selbst gefährdende System gesendet werden.

Die programmierten Hirne der Arbeitssklaven sind nicht in der Lage, das zu verarbeiten. Übrigens: Völlig egal, ob es sich um „Arbeitgeber“ oder „Arbeitnehmer“ handelt — Sklaven der Matrix sind sie alle.

Bei vielen weiteren Zielen der Agenda 2030, die wir geneigt sind, mitzutragen, bleibt Ziel 8, dasjenige, nach welchem sich alle anderen Ziele richten müssen.

Ziel 13 ruft nun — auf Basis des gerade geforderten Wirtschaftskonzepts — ganz unbescheiden auf, den Klimawandel zu bekämpfen:

„Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen“ (2, 3).

Geht es vielleicht noch ein Nummer größer?

Je präziser eine Region eingegrenzt wird, für die man das Klima analysiert, desto aussagekräftiger sind auch die aus Messungen ermittelten Klimadaten und desto besser lässt es sich auch beschreiben.

Globales Klima ist jedoch abstrakt und die errechneten Daten aufgrund der immer komplexeren Rahmenbedingungen — auch in den Messungen selbst — viel weniger belastbar. Selbst wenn die erarbeiteten Algorithmen nicht auf ein gewünschtes Ergebnis zugeschneidert sind — wovon ich nur all zu gern ausgehen mochte —, so scheitern sie doch an der Dynamik und Komplexität des Gesamtsystems.

Daten über das regionale und lokale Klima sind dagegen einfacher zu gewinnen und Änderungen in den Klimadaten lassen sich dort im Allgemeinen recht schnell auf handfeste,

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STANDPUNKTE • Das Klima und die kleinen grünen Frauen und Männer | KenFM.de

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09-10-19 11:25:00,

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Ein Standpunkt von Peter König.

Die Kleinen Grünen Frauen und Männer (KGFM) sind wir, Humanoide, besonders die im Westen lebenden, die glauben, dass wir Mutter Erde befehligen. Nun, kein Wunder, es gibt eine Gruppe unter uns, die behauptet, „Gottes auserwähltes Volk“ zu sein – und sie handeln den ganzen Weg. So sehr, dass sie und ihr Einfluss auf KGFMs, es fast geschafft haben, alle Frauen, Männer und Ressourcen von Mutter Erde zu dominieren.

Humanoide, KGFMs, lassen sich leicht manipulieren. Sie haben sich dafür entschieden, grün zu sein, weil „grün“ aktuell sehr in ist. Sie sind „klein“, weil sie im großen Schema der Dinge, zum Beispiel im Vergleich zur Mutter Natur, sehr klein sind. Winzig klein. Dennoch geben sie vor, das Klima zu beherrschen. Grüne Parteien in der ganzen westlichen Welt vermehren sich schnell, fast wie das legendäre Korn auf einem Schachbrett. Sie werden grün genannt, aber sie kommen in allen Schattierungen, von braun über grün bis rot, und alles dazwischen. In Deutschland sind die Grünen so beliebt geworden, dass sie bei den nächsten Wahlen bis zu 30 % der Stimmen einholen können.

Die Frage ist: Was werden sie tun, wenn sie an die Macht kommen, wenn sie in der Regierung sind und mit den Interessen des Big Business konfrontiert werden? Werden sie sich beugen, nachgeben – wie die sozialistischen Parteien in ganz Europa in der letzten Hälfte des 20. Jahrhunderts?

Heute muss man grün sein, um dazu zu gehören. Wer grün ist, kämpft (zumindest tut so) für die Umwelt, für den Schutz der Umwelt – das ist gut, per se. Aber der Kampf um die Umwelt ist keine lineare Angelegenheit, denn sie, die KGFMs, werden zum Glauben gebracht – und viele von ihnen glauben, wie die „Wissenschaft“ ihnen vorgibt, zu glauben. Wenn sie glauben, schaffen sie eine Komfortzone für sich selbst, in der die Schuld verschwindet. Sie stellen keine Fragen mehr.

Diese Autorität, die „Wissenschaft“ genannt wird, sagt ihnen nun, die „Fakten“ zu glauben. Und wenn sie es tun, sind sie fast von der Schuld befreit.

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Polit-PR wird das Klima nicht retten – Wenn Handlungswille da wäre, wäre klar, was zu tun ist | KenFM.de

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01-10-19 07:07:00,

Von Norbert Häring.

Es scheint guten Grund zu der Annahme zu geben, dass der Ausstoß von Kohlendioxid durch menschliche Aktivitäten, für die Klimaerwärmung zumindest mitverantwortlich ist. Dann sollte man etwas dagegen tun. Aber die bisher ergriffenen und beschlossenen Maßnahmen sind kleinteiliges und oft widersprüchliches Stückwerk, das nur so aussehen soll, dass man etwas tut. Denn das eigentlich nötige Umsteuern würde sehr vielen sehr weh tun.

Die Volkswirte der Deutschen Bank haben vor ein paar Wochen ein lesenswertes Stück überMythen der Verkehrswende geschrieben (1), in dem sie einige Öko-Luftballons anstechen, etwa den Hype um die Elektromobilität. Wenn so getan wird, als seien E-Autos klimaneutral, dann ist das Augenwischerei. Wenn man alle Emissionen über die Nutzungsdauer eines Autos hinweg berücksichtigt, dann scheinen E-Autos ein bisschen besser abzuschneiden als konventionelle, jedenfalls wenn der Strom zu einem hohen Anteil aus regenerativen Quellen kommt (was wegen deren Schwankungsanfälligkeit nicht leicht möglich ist). Ein bisschen besser ist etwas anderes als klimaneutral. Und wenn dann die Regeln für die Autokonzerne noch so gesetzt werden, dass diese mit vermeintlich klimaneutralen E-Autos die hohen Emissionen der übermotorisierten Pseudo-Geländewagen ausgleichen können, von denen sie immer mehr bauen, dann schadet zunehmende E-Mobilität wahrscheinlich mehr als sie nutzt. Aber es klingt halt nach ökologischer Aktivität, wenn man eine derartige Verkehrswende beschwört und – zumindest mit Worten – vorantreibt.

Ähnliche Beiträge könnte man auch über die Energiewende schreiben (2), die voller Hypes, Widersprüchlichkeiten und Pseudo-Maßnahmen ist.

Die selektive Besteuerung des CO2-Ausstoßes bestimmter Aktivitäten, noch dazu mit einem viel zu niedrigen Tarif, wird absehbar ebenfalls nichts bringen, außer politischen Fleißkärtchen für die regierenden Parteien.

Wenn CO2 wirklich das Hauptproblem ist, dann sollte man beim CO2 ansetzen, und zwar möglichst weit vorne. Anstatt ewig darüber zu streiten, welche Branche und welche Aktivität für geschätzte CO2-Emissionen wie viel zahlen soll, wäre die Verteuerung der Energieträger sinnvoll. Es ist bekannt, wie viel CO2 jeweils freigesetzt wird, wenn Diesel, Benzin oder Gas verbrannt wird. Und es gibt nur eine sehr begrenzte Anzahl von Produzenten und vor allem Importeuren solcher Energiequellen. Die Eintreibung und korrekte Bemessung einer solchen Steuer ist also viel einfacher als bei den bisher praktizierten oder diskutierten Verfahren,

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Hausgemachtes Klima – ein Beispiel | KenFM.de

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24-09-19 06:07:00,

Statt IPCC-Statistiken zu wälzen, wäre es vielleicht besser angebracht, unsere Umwelt zu beobachten – und zwar die vor der Haustür.

Ein Beitrag von Peter Frey.

Dann können wir nämlich rasch die hausgemachten Probleme erkennen, die zu einer Veränderung des Klimas vor Ort (!) führen. Dazu gehört die wie ein Krebsgeschwür wuchernde Infrastruktur für den Güter- und Individualverkehr – sprich: das Straßen- und Autobahnnetz. Die Gründe für dieses Wuchern sind ebenso leicht erkennbar. Sie liegen im sogenannten, gar von den Vereinten Nationen abgesegneten „nachhaltigen Wachstum“.

Beginnen wir mit dem, was uns als Matrix unaufhörlich in die Hirne gehämmert wird. Punkt 4 (Ziel 8) der Agenda 2030 der Vereinten Nationen lautet:

„[…] Wir sind außerdem entschlossen, die Bedingungen für ein nachhaltiges, inklusives und dauerhaftes Wirtschaftswachstum, geteilten Wohlstand und menschenwürdige Arbeit für alle zu schaffen […]“ (1)

Gleich den Sklaven in Platons Höhlengleichnis ist in uns die Vorstellung von einer Gesellschaft, die „nachhaltiges Wachstum“ generiert, alternativlos geworden und ein menschliches Dasein für Arbeit – im Sinne eines kapitalistisch erwirtschafteten Mehrwerts – erst recht. Wer daran zweifelt, dem dichtet man krankhafte Neigungen zur Rückkehr in die Steinzeit an. Da können noch so viele Signale über das zerstörerische und die Spezies Mensch selbst gefährdende System gesendet werden. Die programmierten Hirne der Arbeitssklaven sind nicht in der Lage, das zu verarbeiten. Übrigens: Völlig egal, ob es sich um „Arbeitgeber“ oder „Arbeitnehmer“ handelt – Sklaven der Matrix sind sie alle.

Bei vielen weiteren Zielen der Agenda 2030, die wir geneigt sind, mitzutragen, bleibt Ziel 8, dasjenige, nach welchem sich alle anderen Ziele richten müssen.

Ziel 13 ruft nun – auf Basis des gerade geforderten Wirtschaftskonzepts – ganz unbescheiden auf, den Klimawandel zu bekämpfen:

„Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen“ (2,3)

Geht es vielleicht noch ein Nummer größer?

Je präziser eine Region eingegrenzt wird, für die man das Klima analysiert, desto aussagekräftiger sind auch die aus Messungen ermittelten Klimadaten und desto besser lässt es sich auch beschreiben. Globales Klima ist jedoch abstrakt und die errechneten Daten aufgrund der immer komplexeren Rahmenbedingungen – auch in den Messungen selbst – viel weniger belastbar. Selbst wenn die erarbeiteten Algorithmen nicht auf ein gewünschtes Ergebnis zugeschneidert sind – wovon ich nur all zu gern ausgehen mochte – so scheitern sie doch an der Dynamik und Komplexität des Gesamtsystems.

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Wie Kleidung dem Klima schadet

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24-09-19 09:06:00,

Daniela Gschweng / 24. Sep 2019 –

Die Fashion-Industrie ist eine der schmutzigsten Branchen der Welt. Und recycelt wird von getragenen Kleidern erschreckend wenig.

«Flugscham» ist inzwischen jedem ein Begriff, Hemd und Hose sind von Klimabedenken bisher so gut wie ausgenommen. Dabei produziert die Textilindustrie mehr Treibhausgase als alle Langstreckenflüge zusammen. «Aufs Fliegen kann man verzichten, aber irgendwas muss man sich ja anziehen» ist dafür nur ein schwaches Argument.

Mit dem, was ein durchschnittlicher Mitteleuropäer im Schrank hat, könnte er sich mehrfach einkleiden, selbst dann, wenn er oder sie sich nicht zu den modebewussten Zeitgenossen zählt. 15 Kilogramm Kleidung kauft ein Schweizer Konsument jedes Jahr, die Nachbarn in Italien, Frankreich und Deutschland etwa gleich viel. In Grossbritannien, dem modischen Zentrum Europas, sind es knapp 27 Kilogramm pro Person und Jahr, listet «Unearthed» in einem wahren Zahlengewitter über die Fashion-Industrie auf. Selbst bekannte englische Modedesigner wie Phoebe English bezeichnen das als «monströse Einwegindustrie».

Der ökologische Fussabdruck wird in modischen Schuhen gemacht

Diese Kleidung wird oft nur wenige Male getragen, bevor sie den Weg in den Müll oder – hoffentlich – den Altkleidersack findet. Schätzungsweise 30 Prozent unserer Kleidung haben wir selten oder gar nie an, nach einer Umfrage von Greenpeace Deutschland sind es sogar 40 Prozent. Auf die Umwelt hat das dieselben Folgen wie ein russender Kamin.

Bei der Herstellung von Kleidern und Schuhen produziert die Textilindustrie weltweit jedes Jahr 1,2 Milliarden Tonnen CO2, mehr als die gesamte globale Luftfahrt mit 0,9 Milliarden Tonnen (IATA). Bezieht man den gesamten Lebenszyklus von Bekleidung mit ein, inklusive der Energie, die zum Beispiel beim Waschen verbraucht wird, summiert sich der Fashion-Fussabdruck auf 3,3 Milliarden Tonnen CO2 pro Jahr. Zusammen macht Mode acht Prozent der gesamten weltweiten CO2-Produktion aus, 1,4 Prozent allein durch Schuhe.

CO2 ist nur ein Teil des Problems

Umfragen zufolge machen sich nur die wenigsten Konsumenten Gedanken darüber, woher ihre Kleidung stammt, wie sie hergestellt wird und welche Auswirkungen auf die Umwelt die Herstellung hat. Allenfalls die oft menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie sind Befragten ein Begriff.

Nicht nur der CO2-Abdruck ist bei der Textilherstellung bedenklich, Spinnen und Färben fallen ebenfalls ins Gewicht (aus «Measuring Fashion 2018»,

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„Neue Klima-Ära“: Expertin erklärt anormale Hitze in Europa und Kälte in Russland

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28-07-19 09:36:00,

Die gegenwärtige außergewöhnliche Hitze in Europa und ein starker Temperaturrückgang in Russland sind auf eine Veränderung von Luftströmen zurückzuführen, wie die Chefexpertin des Wetterdienstes Moskau, Tatjana Posdnjakowa, gegenüber der „Komsomolskaja prawda“ sagte.

Diese globalen Wetterveränderungen würden den Beginn einer neuen Klima-Ära markieren, so Posdnjakowa. Sie erläuterte, dass die Erde bis zuletzt eine 25- bis 30-jährige Epoche durchlebt habe, in der sich das Klima von West nach Ost wandelte und von einem stabilen Wetter geprägt war. Heute habe eine kurze Epoche meridionaler Prozesse mit wechselhaftem Klima begonnen.

Extreme Hitze in Europa

©
Sputnik / Alejandro Martinez Velez

Laut der Expertin wissen die Klimaforscher nicht, wodurch der Epochenwechsel bedingt sei und wie lange die jeweilige Epoche dauern werde. Angenommen werde, dass dieser Faktor sowohl von der menschlichen Tätigkeit als auch von astronomischen und geologischen Prozessen beeinflusst werde.

Am vergangenen Mittwoch haben russische Wetterspezialisten vor einer herannahenden Abkühlung gewarnt, wobei es in etlichen Gebieten sogar schneien könne.

ls/ae

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Übers Klima reden alle, aber nicht über Massenentlassungen

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11-07-19 12:40:00,

Bild: Pixabay License

Gastkommentar zum “Wirtschaftsklima”: Niemand geht gegen die Notenbankpolitik, die Zombieländer und Zombieunternehmen um jeden Preis am Leben hält, auf die Straße. Warum?

Viele gehen für eine bessere Klimapolitik auf die Straße, aber: Warum demonstriert niemand dagegen, dass dem deutschen Sparer etwa 648 Milliarden Euro an Zinsen entgangen sind? Warum demonstriert niemand dagegen, dass mittlerweile 25 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland im Niedriglohnsektor tätig sind und folglich gegen die kommende Altersarmut? Warum demonstriert niemand dagegen, dass wir mit die höchste Steuer- und Abgabenlast weltweit haben?

Stattdessen werden nun einerseits weitere Erhöhungen der Abgaben für uns Bürger gefordert, aber anderseits spricht keiner von Steuersenkungen.

Die Rezession kommt – und zwar knallhart

Unser Land steht vor einer wesentlich gewaltigeren Krise, die offenkundig niemand erkennt beziehungsweise wahrhaben möchte: eine Rezession. Die fetten Jahre des Exportweltmeisters Deutschland sind endgültig vorbei. Der saisonbereinigte und reale Auftragseingang der deutschen Industrie sank im Mai 2019 um 8,6 Prozent zum Vorjahresmonat. Es geht im Vergleich zum Vorjahresmonat den zehnten Monat in Folge abwärts. Erste Unternehmen kündigen Entlassungen an und viele werden folgen.

Die Deutsche Bank wird 18.000 Stellen abbauen, BASF 6.000. Auch Bayer, Siemens, Thyssen – Ford allein in Köln 3.800 Jobs – haben bereits mit massiven Stellenstreichungen begonnen, beziehungsweise entsprechende Pläne angekündigt. Kurzarbeit, Abfindungen, Entlassungen, Arbeitslosigkeit, explodierende Sozialkosten usf. werden bald die Schlagworte in den Medien sein und keiner wird mehr über Fachkräftemangel, geschweige von Klimawandel sprechen.

Die Automobilindustrie stürzt ab

Mittlerweile sieht es in Deutschlands Schlüsselindustrie rabenschwarz aus. Die PKW-Produktion sank im Juni 2019 um sage und schreibe 24,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. In den ersten sechs Monaten 2019 ist ein Minus von 12,5 Prozent zu verzeichnen. Bereits 2018 war die Produktion um 9,4 Prozent zum Vorjahr eingebrochen.

Alle sprechen nur noch von Elektromobilität und keiner hat einen Plan, wie diese in großem Stil umgesetzt werden soll. Zweifellos kann man sich in den Großstädten unseres Landes dank öffentlichen Nahverkehrs zumeist adäquat auch ohne Auto fortbewegen. Jedoch leben nicht alle Bürger in Berlin Prenzlauer Berg, sondern auch auf dem Land und dort sind die Distanzen etwas größer und es gibt zumeist keine Alternative zum Auto.

Diese Erkenntnis scheint sich jedoch in der politischen Filterblase in den städtischen Ballungsräumen nicht durchzusetzen.

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Alle reden vom Klima: Wie ein Thema seine erdrückende Dominanz entfaltet

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29-05-19 09:08:00,

Im Vorfeld der EU-Wahl hat sich die Debatte zunehmend auf die Klima-Frage zugespitzt. Diese massive Betonung scheint sich nun fortzusetzen. Ist diese Dominanz zu begrüßen? Was bedeutet sie für die Wahrnehmung sozialer Ungerechtigkeiten? Und wie können Spaltungen verhindert werden? Von Tobias Riegel.

Die überwältigende Mehrzahl an Wissenschaftlern stellt zum einen einen dramatischen Klimawandel fest und zum anderen die Verantwortlichkeit menschlichen Verhaltens für diese Entwicklung. Das Vertrauen in diese wissenschaftlichen Aussagen soll in diesem Text nicht untergraben werden. Auch soll die kürzlich von Jens Berger beschriebene Haltung gestützt werden, dass die „soziale Frage kein Totschlagargument gegen Umwelt- und Klimaschutz sein“ darf. Zudem soll in diesem Text nicht die wichtige Rolle des CO2 für den menschengemachten Klimawandel in Frage gestellt werden. Aber auch wenn man dies alles als gegeben definiert: Darf man einem Thema eine solche erdrückende Dominanz einräumen, wie es aktuell mit dem Klimaschutz zu erleben ist? Und wie kann es gelingen, mögliche Trennungen zwischen sozialen und umweltpolitischen Anliegen zu überwinden?

Das gute Umwelt-Bewusstsein hat bedenkliche Nebenwirkungen

Der Themen-Komplex Klima wurde in jüngster Vergangenheit zusätzlich mit großer Dringlichkeit aufgeladen: durch Studien etwa zum Artensterben, durch die „Fridays-For-Future“-Bewegung und durch die darauf folgende Berichterstattung. Das aktuell hochkommende Bewusstsein ist prinzipiell zu begrüßen – und auch das breite Medien-Echo darauf.

Bedenklich ist jedoch, dass sich diese gute Entwicklung in einem Höhenflug der grünen Partei niederschlägt. Und in einer Missachtung der sozialen Frage: Vor der EU-Wahl sind im Schatten der Klimadebatte die soziale Spaltung, die Frage nach Krieg und Frieden, die Banken-Kritik oder die Forderungen nach Reichen- oder Finanzmarkt-Steuern weitgehend aus der Wahrnehmung verschwunden.

Umweltpolitische und soziale Fragen müssen sich nicht überdecken

Und so schien der gesellschaftliche Tenor vor der EU-Wahl folgendermaßen: Ja, es gebe krasse Ungerechtigkeiten und schlimme soziale Ungleichheiten in der EU, von der Kinder- bis zur Altersarmut – aber angesichts der drohenden Klima-Apokalypse können die EU-Bürger diese sozialen „Petitessen“ vorerst ruhen lassen. Gegen den Klimawandel könne man schließlich auch „aufstehen”, wenn die Miete seit Monaten nicht bezahlt ist. Was ist schon ein Mindestlohn, eine ordentliche Rente oder eine Bankenregulierung gegen den Weltuntergang?

Diese Sichtweise ist natürlich eine verzerrte Projektion: Eigentlich müssen sich umweltpolitische und soziale Fragen nicht überdecken oder gar ausschließen.

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Klima und Artensterben: Krisenstimmung greift um sich

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17-04-19 08:53:00,

“Rebellion Day”-Demonstration; Archivbild (17 November 2018). Foto: Julia Hawkins/CC BY 2.0

  1. Klima und Artensterben: Krisenstimmung greift um sich

  2. Unterstützung für die Schulstreiks

  3. Diesel-Skandal ohne Ende


  4. Auf einer Seite lesen

Die Energie und Klimawochenschau: Von Straßenblockaden, ausgestorbenen Sauriern, Gefahren für die Welternährung und einem globalen Aufruf der Wissenschaftler

In Großbritanniens Hauptstadt London haben am Dienstag Aktivisten der “Extinction Rebellion” am zweiten Tag in Folge diverse Straßen und Brücken blockiert. BBC berichtet über Sitzblockaden und verschiedene Formen, sich an Gegenstände und Fahrzeuge an Verkehrsknotenpunkten anzuketten, sowie über 120 Festnahmen bis Dienstagmittag.

Die junge, inzwischen auch in Deutschland und anderen Ländern organisierte Bewegung geht auf einen dringenden Aufruf zahlreicher britischer Wissenschaftler, Umweltaktivisten und Prominente zurück, die angesichts des Massenaussterbens von Pflanzen- und Tierarten Aktionen zivilen Ungehorsams fordern. Telepolis hatte bereits im November letzten Jahres an dieser Stelle über das entsprechende Manifest aus Großbritannien berichtet, das bereits kurz nach seiner Veröffentlichung zu ersten, ganz ähnlichen Blockaden in London geführt hatte.

In anderen Ländern gab es am Montag ebenfalls Aktionen. BBC zitiert im oben verlinkten Beitrag Aktionen in 80 Städten in 33 Staaten. Beispiel sind das kanadische Halifax und Berlin. Dort gab es am Montagnachmittag, wie der Sender RBB auf seiner Internetseite schreibt und Augenzeugen Telepolis gegenüber berichteten, auf der über die Spree führenden Oberbaumbrücke zwischen Kreuzberg und Friedrichshain für zwei Stunden eine Sitzblockade, die schließlich von der Polizei aufgelöst wurde ( Von Fridays for Future zur Extinction Rebellion).

Die Internationale Blockaden-Kampagne soll offensichtlich bis zum Ende des Monats fortgesetzt werden. Hier gibt es eine globale Übersicht über die lokale Gruppen der erst im vergangenen Herbst entstandenen Bewegung. Diese konzentriert sich bisher auf Westeuropa und Nordamerika, wobei es allerdings auch auf anderen Kontinenten Beteiligung gibt, namentlich in West- und Südafrika, Australien sowie in Indien.

Die Aktivisten treibt der drastische Rückgang der biologischen Vielfalt um. Viele Wissenschaftler gehen davon aus, dass wir uns inzwischen im sechsten großen Artensterben in der Geschichte des Planeten befinden.

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Jugendliche zum Klima III: Konkurrenz hilft auch ökologisch

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07-04-19 08:44:00,

Warmes Klima lässt Gletscher schmelzen: Je früher wir handeln, desto geringer wird das Problem.
© C. Liebentriff

Warmes Klima lässt Gletscher schmelzen: Je früher wir handeln, desto geringer wird das Problem.


Gian Lüchinger / 06. Apr 2019 –

Wer ökologisch mit gutem Beispiel vorangeht, zieht andere mit. Das gilt sowohl privat als auch für Staaten.

Red./hpg. Die freitäglichen Streiks sorgen dafür, dass sich die Medien wieder stärker mit dem alten Thema Klimawandel beschäftigen. Dabei kommen vor allem Journalisten (wie der Schreibende) oder Leserbrief-Verfasserinnen zu Wort. Was aber denken und wie handeln Klimastreikende selber, die mit dem Slogan «Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut», und mit der Forderung «Null CO2-Emissionen ab 2030» auf die Strasse gehen?

Heute Samstag, 6. April, finden in der Schweiz weitere Klimademonstrationen statt, zu denen neben Schülerinnen und Studenten ausdrücklich auch Eltern eingeladen sind. Im Vorfeld dazu veröffentlichen wir die Gedanken von drei Jugendlichen, die Teil des «Kollektivs Klimastreik Ostschweiz» sind. Nach Moritz Rohner am Donnerstag und Anna Miotto gestern Freitag folgt heute die Stellungnahme von Gian Lüchinger; Lüchinger ist 17 jährig und besucht die Kantonsschule am Burggraben in St. Gallen:*

“Mir ist unsere Zukunft und die Zukunft der Erde und ihrer Lebewesen sehr wichtig. Den meisten Menschen ist das Klima ebenfalls nicht egal und sie sagen «Wooow!» oder «Krass!», wenn sie Bilder der Eismassen vor 50 Jahren im Vergleich zu heute sehen. Zehn Minuten später leben sie jedoch ihr komfortables Leben weiter. Am Abend essen sie ein Rindskotelett aus Uruguay, zwei Wochen später gönnen sie sich schöne Ferien in der Karibik und geniessen ihr Leben.

Wenn man sie darauf anspricht, weshalb sie nichts für den Klimaschutz tun, schieben sie die Schuld gerne anderen zu. Zum Beispiel den Nachbarn, deren Autos noch viel mehr Benzin verbrauchen und die vier und nicht nur zwei Mal pro Jahr in die Ferien fliegen. Man argumentiert auch gerne damit, dass die Schweiz sowieso nur einen kleinen Teil der weltweiten Emissionen ausstösst und man selbst darum nur für einen winzigen Teil der Emissionen verantwortlich ist.

Es schmerzt zu handeln, und ich kann verstehen, dass es einen reizt, zum Beispiel häufig in die Ferien zu fliegen. Aber trotzdem finde ich es egoistisch und unfair, keine Rücksicht auf die Umwelt zu nehmen.

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Jugendliche zum Klima: Lebensstil gemeinsam statt einsam ändern

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04-04-19 07:21:00,

Nach der Demonstration vom März in Bern (Bild) folgen nächsten Samstag weitere Demonstrationen.
© Ben Colorblind

Nach der Demonstration vom März in Bern (Bild) folgen nächsten Samstag weitere Demonstrationen.


Moritz Rohner / 04. Apr 2019 –

Der Klimawandel lässt sich nur aufhalten, wenn alle befähigt werden, einen Beitrag zu leisten. Dazu braucht es einen Systemwandel.

Red./hpg. Die freitäglichen Streiks sorgten dafür, dass sich die Medien in den letzten Monaten wieder vermehrt mit dem alten Thema Klimawandel beschäftigten. Dabei kamen vor allem altkluge Journalisten (wie auch der Schreibende) oder Leserbrief-Verfasserinnen zu Wort. Was aber denken und wie handeln Klimastreikende selber, die mit Slogans wie “Wir sind hier, wir sind laut, wenn man uns die Zukunft klaut”, und mit der Forderung “Null CO₂-Emissionen ab 2030” auf die Strasse gehen?

Am Samstag, 6. April finden in der Schweiz weitere Klimademonstrationen statt, zu denen neben Schülerinnen und Studenten ausdrücklich auch Eltern eingeladen sind. Im Vorfeld dazu veröffentlichen wir die Gedanken von drei Jugendlichen, die Teil des “Kollektivs Klimastreik Ostschweiz” sind. Heute die Position von Moritz Rohner; er ist 21jährig, lebt in St. Gallen und leistet momentan Zivildienst in einem Kindergarten.

“Ich lebe in einem Land, in dem ich fast alles Bio kaufen kann. In dem ich auf dem besten Schienennetz der Welt durch die Gegend fahren kann. In dem ich mir aussuchen kann, ob ich nachhaltig leben will oder nicht. Wer die Umwelt schützen will, hat die Möglichkeit dazu. Scheinbar.

Um zu merken, dass die Realität für die meisten Menschen anders aussieht, genügt ein Besuch in der Migros. Wenn die 500 Gramm Erdbeeren aus Spanien und vom romantischen Bio-Bauernhof entweder 3 Franken 50 oder 12 Franken kosten, ist ziemlich schnell Ende Gelände mit freier Wahl und Eigenverantwortung. Ich kann schliesslich niemandem, der nicht so einen dicken Geldbeutel hat, einen Vorwurf machen, wenn er oder sie ebenfalls Erdbeeren essen will, aber nicht die nachhaltigen für 12 Franken kauft.

Beim Thema Wohnen zeigt sich ein ähnliches Bild: Wer sich ein klimafreundliches Eigenheim bauen will, erhält massiv staatliche Unterstützung. Natürlich super das Ganze, aber die Mehrheit kann es sich halt nicht leisten, ein Haus zu bauen, sondern sitzt in schlecht isolierten Mietshäusern mit Ölheizung und kann absolut nichts dafür oder dagegen tun. Diese Dimension der Klimakrise wird leider erst auf den zweiten Blick erkennbar.

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Wie Digitalisierung das Klima belastet

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26-03-19 08:57:00,

Hinter scheinbar virtuellen Produkten und Dienstleistungen stecken aufwendige Infrastrukturen. Gegen den allgemeinen Trend nimmt der Energieverbrauch durch digitale Technologien deshalb immer weiter zu.

Sie verzichten auf Flugreisen, weil Sie etwas für das Klima tun wollen? Hören Sie lieber auf, sich ständig Videos auf YouTube anzuschauen.

Diese Empfehlung ist in mehrerlei Hinsicht nicht ganz korrekt, hat aber einen wahren Kern: Laut einer neuen Studie des französischen Think-Tanks The Shift Project ist der Digitalsektor für einen rapide wachsenden Anteil der weltweiten Emissionen von Treibhausgasen verantwortlich. Und anders als in der Wirtschaft insgesamt, deren Energieintensität im weltweiten Durchschnitt abnimmt, erhöht sie sich bei Information und Kommunikation (IuK) weiter deutlich.

Selbst pro produzierter Einheit wird also nicht etwa weniger Energie benötigt, sondern Jahr für Jahr mehr. Der direkte Energieverbrauch von 1 Dollar, der in Digitaltechnologien investiert wird, hat sich laut der Studie seit 2010 um 37 Prozent erhöht; entsprechend steigen auch die Treibhausgas-Emissionen.

Es mangelt an Zahlen zum digitalen Energieverbrauch

Diese Zahlen sind, wie das Team selbst schreibt, mit erheblicher Unsicherheit behaftet. Weder auf weltweiter noch auf nationaler Ebene gibt es direkte Messungen zum digitalen Energieverbrauch, und was an Untersuchungen dazu vorliegt, basiert oft „auf älteren Studien, ohne sie miteinander abzugleichen und ohne die Grenzen ihrer Validität zu beachten“. Mangels Messwerten verwendete das Shift-Team ein Modell der schwedischen Forscher Anders Andrae und Tomas Edler aus dem Jahr 2015, das sie mit aktuelleren Daten und Prognosen fütterten.

Das Ergebnis dieser Analysen ist bemerkenswert. Im kleinen Maßstab verbrauchen zehn Minuten Video-Streaming in HD auf einem Smartphone ebenso viel Energie wie ein Herd mit 2 Kilowatt Leistung, der fünf Minuten lang auf höchster Stufe läuft. Zusammengenommen sind Digitaltechnologien dadurch mittlerweile für 3,7 Prozent der weltweiten Treibhausgas-Emissionen verantwortlich – während auf den zivilen Luftverkehr in 2018 lediglich 2 Prozent der Emissionen entfielen. Je nach Szenario könnte der Digital-Anteil an den weltweiten Emissionen bis 2025 auf mehr als 8 Prozent steigen, was höher wäre als der aktuelle Anteil von Autos und Motorrädern.

„Der erhebliche Fußabdruck von Digitaltechnologie wird von ihren Nutzern stark unterschätzt, was an der Miniaturisierung der Geräte und der Unsichtbarkeit der verwendeten Infrastrukturen liegt. Verstärkt wird dieses Phänomen durch die verbreitete Verfügbarkeit von Dienstleistungen in der Cloud, die dafür sorgt, dass die physische Realität der Nutzung noch schwieriger wahrnehmbar wird“,

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Leserzuschrift: Klima – Geschehen und mehr | | www.konjunktion.info

Leserzuschrift: Klima – Geschehen und mehr | | www.konjunktion.info

12-10-18 10:23:00,

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Eine weitere Leserzuschrift zum Thema Klima, Klimawandel, Geoengineering hat mich dieser Tage erreicht, die ich ebenfalls online stellen möchte:

Hallo, aus gegebenen Anlass, siehe die Infolinks, moechte ich diese teilen!

Den folgenden Link bitte besonders beachten!

http://klima-der-gerechtigkeit.de/2015/12/01/extreme-klimaungerechtigkeit-die-reichsten-10-prozent-der-weltbevoelkerung-sind-fuer-die-haelfte-der-emissionen-verantwortlich/
sowie
www.oxfam.de/system/files/oxfam-extreme-carbon-inequality-20151202-engl.pdf
www.oxfam.de/system/files/oxfam-extreme-carbon-inequality-20151202-engl.pdf

Daraus ergeben sich interessante Schluesse fuer den Leser als auch fuer die angesprochenen Verantwortlichen! Der Grossteil der menschlichen Bevoelkerung befindet sich in einer von den MSMedien bewusstseinsgesteuerten Matrix, das er diese Fakten nicht zur Kenntnis nimmt!

Fuer die meisten Menschen ist es anscheinend geistig nicht mehr moeglich, die Verbindung von Ausbeutung der (lebenswichtigen) Ressourcen des Planeten Erde wie Wasser, Holz, Erze, Oel u.m. sowie das Artensterben von Tierarten, Pflanzenarten, weitere, die weiterhin vom Aussterben bedroht sind, ueber die Produktion von unnoetigen Guetern, was zur Umweltverschmutzung fuehrt,  die man anhand von Carbon Footprint feststellen und messen kann, herzustellen. Diese Ausbeutung der Ressourcen als auch die Produktion von Guetern ist wiederum die Grundlagen fuer eine wachsende Wirtschaft, der mittlerweile jeder Staat unterworfen ist. Von der ausgelagerten Finanzwirtschaft mit Derivaten u.m. moechte ich an dieser Stelle gar nicht reden! Dabei muss man sich doch nur vor Augen fuehren, was die Grundfaktoren der Wirtschaft sind

1. Investition
2. Grund und Boden (hier Ressourcen)
3. Faktoren zur Produktionskraft (hier menschl.Produktionskraft und Energie wie Oel und Gas)

Das alles ist nur durch finanzielle Unterstuetzung moeglich, also monetaere Invesition, deren Nutzniesser letztlich die Hochfinanz, also Banken und der Investoren (Eliten, UHNWI, HNWI, IGE) sind. Wie angesichts der dramatischen und unumkehrbaren Veraenderungen auf diesem Planeten, nicht nur im Bereich des Klimas, die verantwortlichen Staatenlenker , also Politiker, die dem Volk verpflichtet sind, an dieser Schraube weiterdrehen, ist mir unbegreiflich, kann ich mir jedoch nur durch Korrution vorstellen! Die Protokolle der Weisen von Zion bieten da eine Erklaerung an! Wer nur ein bisschen diebezueglich weiter nachforscht,

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