Zwischenmenschlicher Klimawandel

zwischenmenschlicher-klimawandel

13-02-20 05:27:00,

Nicolas Riedl: Voriges Jahr hat der WDR-Kinderchor kurzerhand alle Omas – wenn auch unter dem Deckmantel der Satire – zu Umweltsäuen erklärt und damit die tiefe Gesellschaftsspaltung in der Ökologiefrage weiter vertieft. Du schlägst mit deiner Musik, im speziellen mit deinem neuen Track „System Change“, einen ganz anderen Weg ein und versuchst die Menschen wieder zu vereinigen. Was ist deiner Meinung nach der kleinste gemeinsame Nenner, auf den sich beispielsweise Fridays-for-Future-AktivistInnen und Menschen, die das Klimanarrativ skeptisch betrachten, einigen können?

Courtier: Ich glaube, dass wir als Menschen die Aufgabe haben, den Schaden, den wir auf Erden hinterlassen haben, wieder zu beheben. Oder anders, dass wir die Aufgabe haben, die Verantwortung für diesen Planeten zu übernehmen und ihn wieder zu einer Heimat allen Lebens gedeihen zu lassen. Wir haben einen Generationenkonflikt — einen Spalt zwischen Jung und Alt. Und es ist wichtig, dass wir diesen erkennen. Die junge Generation erlebt seit jeher eine Diskriminierung und diese gilt es anzugehen. Dafür braucht es erst mal Bewusstsein, auch von der älteren Generation.

Wir dürfen als junge Menschen aber auch nicht unsere ganze Wut auf die Vorgängergeneration projizieren. Ja, sie haben uns keine Welt der Fülle hinterlassen. Ja, sie haben oftmals nur an sich selbst gedacht. Aber ich denke, dass war eben auch der Zeitgeist.

Oder eine Zeitspanne in der Menschheitsgeschichte, in der wir Menschen dem Materialismus verfallen mussten, um in Kontakt mit unserem Ego und mit unseren Schattenseiten zu kommen. Aber ich denke diese Zeit ist jetzt vorbei. Ich denke, dass jetzt das Zeitalter der Kooperation, des sich wieder Verbindens kommt. Und da braucht es alle Generationen.

Für mich ist der Klimawandel das Thema, das viele hat aufwachen lassen. Und das ist ganz wundervoll. Jetzt kommt es wirklich auf die junge Generation an, ob sie es schafft, einen echten inneren Klimawandel zu vollziehen — aus dem Mangel in eine Fülle zu kommen. Um diesen Schritt zu gehen, brauchen wir alle Generationen. Wir brauchen die Weisheit der Alten und die Kraft der Jungen, um gemeinsam eine gesunde Zukunft zu erbauen. Es geht nur gemeinsam. Aber es geht auch nur auf Augenhöhe. Und deswegen ist es sehr wichtig, den Spalt zwischen den Generationen zu erkennen und ihn bewusst zu beheben. Mit Respekt für die jeweils andere Generation. So können wir einen Krieg zwischen den Generationen verhindern.

 » Lees verder

“Menschengemachter Klimawandel umstritten”: Das russische Fernsehen über Gretas Rede in Davos | Anti-Spiegel

“menschengemachter-klimawandel-umstritten”:-das-russische-fernsehen-uber-gretas-rede-in-davos-|-anti-spiegel

22-01-20 09:11:00,

Das russische Fernsehen hat am 21. Januar 2020 über Greta Thunbergs Rede auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos berichtet. Da man solche Berichte im deutschen Fernsehen nicht zu sehen bekommt, habe ich ihn übersetzt.

Da das russische Fernsehen diesen Beitrag nicht komplett transskripiert hat, habe ich ihn ausnahmsweise nicht schriftlich, sondern simultan übersetzt. Da ich kein Video-Profi bin, hat mir Markus Fiedler bei dem Schnitt geholfen.

Leider habe ich keinen Text ablesen können, sondern habe es simultan übersetzt, daher ist es nicht ganz flüssig, dafür entschuldige ich mich.

Das russische Fernsehen über die Rede von Greta Thunberg in Davos 2020


Dieses Video auf YouTube ansehen

Bis Ende Januar können Sie mein neues Buch vorbestellen und bekommen dann ein von mir Hand signiertes Exemplar zugeschickt. Das Buch ist eine Sammlung der dreistesten „Ausrutscher“ der „Qualitätsmedien“ im Jahre 2019 und zeigt in komprimierter Form, wie und mit welchen Mitteln die Medien die Öffentlichkeit in Deutschland beeinflussen wollen. Von „Berichterstattung“ kann man da nur schwer sprechen. Über den Link kommen Sie zur Buchbeschreibung.

Mein neues Buch kommt — Wer möchte ein von mir handsigniertes Exemplar haben?

Teile diesen Beitrag

Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft. Zeige alle Beiträge von Anti-Spiegel

 » Lees verder

Klimawandel: Die 97% Einigkeit unter Wissenschaftlern, die es nie gegeben hat | Anti-Spiegel

klimawandel:-die-97%-einigkeit-unter-wissenschaftlern,-die-es-nie-gegeben-hat-|-anti-spiegel

02-01-20 04:06:00,

Absichtliche Täuschung der Öffentlichkeit durch eine Konsensstudie von Cook et al. Ein weiterer Sündenfall der Medien und der Wissenschaften.

Ein Gastbeitrag von Markus Fiedler

Kurzzusammenfassung („Abstract“)
„97 Prozent der Klimawissenschaftler sind sich einig, dass der Klimawandel im Wesentlichen menschengemacht ist.“ So in etwa lautet das Ergebnis der Studie des Kognitionspsychologen John Cook von 2013. (1) Die Studie verschleiert aber gezielt die tatsächliche Datenbasis und gibt eine irreführende Zusammenfassung der Ergebnisse. Was aus der Studie in den Mainstreammedien gemacht wurde und immer noch wird, sind Betrug und absichtliche Täuschungen der Öffentlichkeit.

Die Täuschungen finden auf verschiedenen Ebenen statt. Das lässt sich problemlos beweisen, in dem man sich die Rohdaten der genannten Studie anschaut. Das Endergebnis lautet: Diese angeblichen 97% Zustimmung hat es nie gegeben.

Einleitung

John Cook hat mit Hilfe von Freiwilligen unter den Lesern der Seite „Skeptical Science“ die einleitenden Kurzzusammenfassungen („Abstracts“) von 11.944 wissenschaftlichen Arbeiten auf bestimmte Kriterien hin untersucht. In die Auswahl wurden alle Veröffentlichungen genommen, die die Stichwörter „Global Warming“ (Globale Erwärmung) oder „global climate change“ (globale Klimaveränderung) enthielten.

Er hat diese Arbeiten 7 Kategorien zugeordnet. Die Kategorien sind:

Die Kategorien kann man übersetzen als:

1: Äußern sich explizit zum AGW (menschgemachter globaler Erwärmung) und ordnen dem Menschen mehr als 50% Anteil am Klimawandel zu.
2: Äußern sich explizit zum menschgemachten Klimawandel, jedoch quantifizieren oder minimieren den Anteil nicht.
3: Äußern sich implizit zum menschgemachten Klimawandel (z.B. durch Erwähnung desselben).
4: Nehmen keine Position ein.
5: Minimieren oder lehnen den menschgemachten Klimawandel wenigstens implizit ab
6: Minimieren oder lehnen den menschgemachten Klimawandel explizit ab, quantifizieren aber nicht den Anteil.
7: Lehnen den menschgemachten Klimawandel ab und behaupten, der menschliche Anteil liegt unter 50%.

Schon an dieser Einordnung fällt ein systematischer Fehler auf, denn die Gruppe 2 muss sich zumindest mit den Gruppen 5, 6 und 7 inhaltlich überschneiden. Diejenigen, die dem menschgemachten Klimawandel zustimmen aber nicht über 50% sehen, minimieren eigentlich sinngemäß den Anteil des Menschen (Kategorien 5 und 6) bzw sehen ihn definitionsgemäß unter 50% (Kategorie 7). Es ist schwierig, hier eine eher zustimmende bzw. ablehnende Haltung der Autoren zum anthropogenen Anteil der Klimaveränderung herauszulesen, vor allem, wenn die Abstracts wie gewohnt sehr sachlich und vorsichtig geschrieben sind,

 » Lees verder

Menschengemachter Klimawandel: Wie einig ist sich die Wissenschaft wirklich? | Anti-Spiegel

menschengemachter-klimawandel:-wie-einig-ist-sich-die-wissenschaft-wirklich?-|-anti-spiegel

02-01-20 04:04:00,

Medien und Politik erzählen uns den ganzen Tag lang, dass 97% der Klimaforscher sich einig sind, dass der Klimawandel vom Menschen gemacht ist. Aber eine Überprüfung dieser Behauptung ergibt ein ganz anderes Bild.

Die Zahl der 97-prozentigen Einigkeit kommt aus einer Metastudie aus dem Jahr 2013 und wird uns seit dem als unbestreitbare Wahrheit präsentiert. In dieser Metastudie hat ein gewisser John Cook knapp 12.000 Forschungsarbeiten zu den Themen Klima und Umwelt darauf untersucht, ob sie dem Menschen die Schuld am Klimawandel geben, oder nicht. Und als Ergebnis hat Cook präsentiert, dass sich 97 Prozent der Studien und Arbeiten einig wären, dass der Mensch an allem Schuld ist.

Ich hoffe, sie sitzen bequem, denn nun kommt´s: Das war gelogen. Und zwar dreister, als man es sich hätte vorstellen können: Es sind ganze 0,54 Prozent der Arbeiten der Meinung, dass der Mensch auch nur zu mindestens 50 Prozent am Klimawandel schuld ist. Das ist kein Scherz und nun werde ich Ihnen aufzeigen, wie man mit mathematischen Tricks aus 0,54 Prozent 97 Prozent macht.

Markus Fiedler hat sich die Metastudie, deren Daten und Ergebnisse alle öffentlich zugänglich sind, angeschaut und sie überprüft.

In diesem Artikel schreibe ich eine Kurzzusammenfassung der Ergebnisse.

Für alle, die sich diese wissenschaftliche Arbeit von Markus Fiedler anschauen wollen, geht es hier zu der Originalarbeit von Markus Fiedler. Die Arbeit von Fiedler wurde von Professor Hans-Jürgen Bandelt überprüft und dessen Vorschläge und Hinweise sind in den Text aufgenommen worden.

Ich weise immer wieder darauf hin, dass man sehr wachsam sein muss, wenn über Studien berichtet wird und man sich auch die Studien selbst anschauen sollte. Anscheinend hat sich in Deutschland kaum jemand die Mühe gemacht, sich die Cook-Studie einmal anzuschauen, anders lässt sich nicht erklären, wie dieser Unsinn von den 97 Prozent Einigkeit verbreitet werden kann.

Schon die Einteilung, die Cook vorgenommen hat, war manipulativ. Er hat sieben Kategorien geschaffen, in die er die knapp 12.000 Arbeiten einsortiert hat.

Kategorie 1 lautete, der Mensch sei zu über 50 Prozent für den Klimawandel verantwortlich.
Kategorie 2 machte zwar den Menschen verantwortlich, legte sich aber nicht darauf fest, wie stark der Mensch das Klima beeinflusst.
Kategorie 3 machte den Menschen wenigstens ein bisschen verantwortlich.
Kategorie 4 äußerte sich nicht zum menschlichen Einfluss auf das Klima.

 » Lees verder

Klimawandel, „Lenins Bombe“ und der Verrat der Westmächte

klimawandel,-„lenins-bombe“-und-der-verrat-der-westmachte

21-12-19 08:08:00,

Wie Wladimir Putin auf der 15. Jahrespressekonferenz für Journalisten aus dem In- und Ausland die Lage im Land und der Welt erklärte. Was war am Donnerstag bloß in Moskau los? Gab es da nicht die alljährliche Jahrespressekonferenz des russischen Präsidenten für in- und ausländische Journalisten? Nahmen an der Veranstaltung nicht über 1.000 Journalisten teil? Beantwortete Putin nicht über vier Stunden Fragen? Von Ulrich Heyden, Moskau

Die „Tagesschau“ berichtet nur über eine Schießerei vor dem Gebäude des Geheimdienstes FSB. Außerdem berichtet die Nachrichtensendung, dass Putin auf einer Pressekonferenz in Moskau „eingestanden“ habe, dass Russland keinen Antrag auf Auslieferung des Georgiers Zelimkhan Khangoshvili gestellt habe. Beide Meldungen war nur 30 Sekunden lang. Die große Pressekonferenz hat die „Tagesschau“ einfach weggedrückt. Denn was bringt die an Plus-Punkten gegen den autoritären russischen Herrscher?

Stattdessen berichtet man lieber über kleinliches Gezanke über einen Mord, der angeblich von russischen Geheimdiensten in Auftrag gegeben wurde.

Khangoshvili, ein Georgier tschetschenischer Herkunft, war am 23. August 2019 im Berliner Tiergarten erschossen worden. Nach Meinung der deutschen Behörden hat ein Russe mit dem Namen Wadim Sokolow die Schüsse auf Khangoshvili abgegeben. Der Russe wurde nicht weit vom Tatort festgenommen und ist in Haft.

Der Georgier ist tschetschenischer Abstammung und hat während des Tschetschenienkrieges gegen Russland gekämpft. Dass dieser Georgier auch für den georgischen und amerikanischen Geheimdienst arbeitete, berichten die großen deutschen Medien nicht.

Das deutsche Außenministerium warf Russland mangelnde Zusammenarbeit bei der Aufklärung des Mordes vor und wies deshalb am 4. Dezember 2019 zwei russische Diplomaten aus.

Spiegel-Online wirft Putin „Falschbehauptung“ vor

Am Donnerstag berichtete Spiegel-Online noch während der viereinhalbstündigen Pressekonferenz in Moskau triumphierend, „Putin gibt Falschbehauptung zu“.

Wer habe nun Recht, der deutsche Außenminister oder Russland?, fragte der Korrespondent des „Spiegel“ auf der alljährlichen großen Jahrespressekonferenz des russischen Präsidenten, die in Moskau am Donnerstag das 15te Mal stattfand.

Der Kreml-Chef antwortete: „Er und ich, weil diese Fragen mehrmals auf der Ebene der Geheimdienste besprochen wurden. Eine offizielle Anfrage über die Staatsanwaltschaft gab es tatsächlich nicht, weil unsere Machtorgane es für sinnlos hielten, weil sie im Grunde eine negative Antwort erhielten.“

Die im Ton sehr diplomatische Antwort von Putin ist auf Englisch nachzulesen im offiziellen Protokoll.

 » Lees verder

Reizthema Klimawandel – Ein Plädoyer für eine ehrliche und realistische Debatte | Anti-Spiegel

reizthema-klimawandel-–-ein-pladoyer-fur-eine-ehrliche-und-realistische-debatte-|-anti-spiegel

11-11-19 03:50:00,

Der Klimawandel und das CO2 sind emotionale Reizthemen geworden, bei denen eine sinnvolle und sachliche Diskussion fast nicht mehr möglich ist. Daher will ich mal einen Versuch machen, eine These aufzustellen, der vielleicht die meisten zustimmen können.

Der Grund für diesen Beitrag von mir ist ein Spiegel-Artikel. Unter dem Titel „„Brown to Green“-Report zur Klimakrise – Industrieländer treiben die Welt Richtung drei Grad Erwärmung“ erschien ein Artikel, der darauf hinweist, dass der Ausstoß von CO2-Emissionen trotz aller Lippenbekenntisse der Politik zum Klimaschutz und zum Pariser Abkommen weiterhin steigen wird:

„Die CO2-Emissionen der führenden Industrie- und Schwellenländer sinken nicht – sie steigen. Das ist besonders dramatisch, weil die G20 für 80 Prozent der globalen Treibhausgas-Emissionen verantwortlich sind.“

Das ist bekannt und trotz CO2-Zertifikaten, die sich in der Praxis als Subventionen für die großen Energiekonzerne entpuppt haben, entfernen sich auch Deutschland und die EU von ihren Versprechen, die sie in Paris gegeben haben. Auch das Klimapaket der Regierung wird daran nichts ändern, es wird nur ein weiteres Konjunkturprogramm für die Energiekonzerne werden und den Strom für die Verbraucher in Deutschland noch weiter verteuern.

Die Sendung „Die Anstalt“ hat das kürzlich humorvoll, aber komplett faktenbasiert aufgezeigt. Ich kann jedem diese Sendung nur empfehlen, denn in leichter Art bringt sie dem Zuschauer schwere Kost näher. Lassen Sie sich dabei nicht zu oft zum Lachen bringen, sondern beachten Sie die dort aufgeführten Fakten, die Sie mit Quellenangaben auf der Seite der Sendung überprüfen können. Nur zur Info: Der Faktencheck zur Sendung umfasst über 100 Seiten, man sollte also tatsächlich genau hinhören, was in der Sendung humoristisch mitgeteilt wird. Es ist eigentlich gar nicht lustig.

Die Anstalt – Folge 46 – Klimaschutz – 1.10.2019


Dieses Video auf YouTube ansehen

Es ist völlig egal, ob Sie an den menschengemachten Klimawandel glauben, oder nicht. Und egal, wie jeder dazu stehen mag, eines ist Fakt: All die Versprechungen der Politik werden nicht umgesetzt.

Das kann nur zweierlei bedeuten: Entweder gibt es den menschengemachten Klimawandel nicht und hier wurde nur ein Vorwand gefunden, um Energiekonzerne auf Kosten der Verbraucher zu subventionieren, oder es gibt den menschengemachten Klimawandel und wir müssen uns damit abfinden, dass er kommen wird, weil niemand ernsthaft etwas dagegen tut.

 » Lees verder

UN: Klimawandel bisher grösste Bedrohung der Menschenrechte

un:-klimawandel-bisher-grosste-bedrohung-der-menschenrechte

04-10-19 12:30:00,

Michele Bachelet, Menschenrechte, Human Rights
© CC

Die UN-Menschenrechtskommisssarin Michele Bachelet bei einer Rede im Dezember 2018.

Daniela Gschweng / 04. Okt 2019 –

Die Klimakrise ist auch eine Krise der Menschenrechte von nie dagewesenem Ausmass. Besonders hart trifft das die ohnehin Armen.

Die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Michele Bachelet, hat den Klimawandel als die bisher grösste Gefahr für Menschheit und Menschenrechte bezeichnet. «Die Welt hat noch nie eine Bedrohung der Menschenrechte in dieser Grössenordnung gesehen», stellte Bachelet in ihrer Eröffnungsrede zur 42. Sitzung des Menschenrechtsrates am 9. September fest.

Der Klimawandel betreffe jeden einzelnen, sagte die ehemalige chilenische Präsidentin, die seit einem Jahr als Hochkommissarin amtet. Die Prognosen zu den Auswirkungen der menschengemachen globalen Erwärmung seien «katastrophal». Betroffen seien alle Länder, ihre Volkswirtschaften, ihre politischen, sozialen und kulturellen Strukturen und damit die Rechte aller Menschen, auch der künftigen Generationen. Weniger ausführlich gesagt: Wo es eng wird, leidet die Menschenwürde, das war noch nie anders. Und voraussichtlich wird es eng.

Bachelet fordert die Nationen der Welt im Namen der Vereinten Nationen dazu auf, umgehend Massnahmen gegen den Klimawandel zu treffen. Sie verurteilte den gewaltsamen Umgang mit Klimaaktivsten in Lateinamerika und die Welle des Hasses, dem prominente Aktivisten wie Thunberg ausgesetzt sind.

Besonders hart trifft es die ohnehin Armen

Besonders hart treffe der Klimawandel indigene Völker, etwa durch Abholzung des Regenwalds oder durch das Verschwinden ihres Lebensraums. Die Verwüstung ganzer Landstriche hat massive Auswirkungen auf die Menschenrechte. Durch die Verknappung von Ackerflächen, beispielsweise in der Sahelzone, verschärfen sich im Kampf um die Landverteilung ethnische Konflikte. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen sind 40 Prozent aller Bürgerkriege der letzten sechzig Jahre zumindest teilweise auf Umweltzerstörung zurückzuführen. Sie bremse die Entwicklung, fördere Gewalt und politische Instabilität.

Die Klimakrise treibt einen starken Anstieg des Welthungers voran. Sichtbar ist das daran, dass er in diesem Jahr zum ersten Mal seit einem Jahrzehnt wieder zugenommen hat. Die bisher noch wenig gestiegenen Temperaturen werden in Zukunft grössere Auswirkungen haben: Die WHO rechnet für die Jahre 2030 bis 2050 mit jährlich einer Viertelmillion zusätzlicher Todesfälle durch Mangelernährung, Malaria, Durchfallerkrankungen und Hitzestress. Durch Verschlechterung der ökonomischen und damit sozialen Lage geraten Menschenrechte noch weiter unter Druck.

Menschenrechtlich prekär ist auch die Lage von Migranten.

 » Lees verder

Das Thema Klimawandel ist nicht neu

das-thema-klimawandel-ist-nicht-neu

25-09-19 09:29:00,

Politik und Medien tun gerne so, als sei das Thema Klimawandel ein neues Thema, das erst von den jungen Aktivisten von Fridays for Future oder gar Greta Thunberg aufs Tableau gehoben wurde. Dabei sind die grundlegenden Erkenntnisse zum menschgemachten Klimawandel älter als alle im Bundestag sitzenden Abgeordneten und selbst die Erkenntnis, dass global auf politischer Ebene eine Reduzierung der Emission von Treibhausgasen eingeleitet werden muss, wurde bereits vor 40 Jahren auf der ersten Weltklimakonferenz formuliert. Niemand kann behaupten, man hätte nichts gewusst. Von Jens Berger

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Podcast: Play in new window | Download

In privaten Debatten über das Thema „Klimawandel“ stelle ich immer gerne die Frage, wann mein Gegenüber zum ersten Mal etwas von der Erderwärmung durch Treibhausgase, die unter anderem bei der Verbrennung fossiler Energieträger entstehen, gehört haben. Die Antworten sind zumindest im Kontext zur aktuellen Aufgeregtheit erstaunlich. Oft war es der Schulunterricht, oft ältere TV-Dokumentationen wie die Querschnitte-Sendungen des ZDF aus den späten 1970ern und manchmal werden sogar noch ältere Quellen, wie der Bericht des Club of Rome aus dem Jahr 1972, genannt. Ich selbst kam mit dem Thema – zumindest bewusst – das erste Mal intensiver in Berührung, als ich 1992 oder 1993 im Schulunterricht das Buch „Wege zum Gleichgewicht“ von Al Gore vorstellen durfte. Und allerspätestens seit der Klimakonferenz von Kyoto im Jahre 1997 sollten die konkreten Zusammenhänge, die heute als akut und oft gar als neu dargestellt werden, als allgemein bekannt vorausgesetzt werden. Das ist nun aber auch schon mehr als zwanzig Jahre her. Greta Thunberg war noch nicht einmal geboren.

Was auf internationaler und nationaler Ebene folgte, war eine große Ankündigungspolitik von Zielen, die allesamt verfehlt wurden. Der Telepolis-Autor Wolfgang Pomrehn hatte dazu 2007 einen sehr lesenswerten Artikel geschrieben. Und selbst dieser Artikel ist nun schon zwölf Jahre alt und auch seitdem hat sich nichts zum Besseren verändert Im Gegenteil – der Klimagipfel vom letzten Freitag ist sogar ein Eingeständnis, dass man die selbst in internationalen Verträgen zugesagten Ziele gar nicht mehr einhalten will.

Mehr noch – die Vorschläge, die schon vor 40 Jahren diskutiert wurden, wie eine Einführung des Tempolimits, eine schrittweise Abkehr vom Verbrauch fossiler Energieträger, die Transformation unserer Wirtschaft in eine Kreislaufwirtschaft oder die Energiewende,

 » Lees verder

EU stuft Klimawandel als Bedrohung für Sicherheit ein – Federica Mogherini

eu-stuft-klimawandel-als-bedrohung-fur-sicherheit-ein-–-federica-mogherini

29-08-19 03:43:00,

Die EU stuft die Klimaveränderungen als eine der Gefahren für die Sicherheit ein. Dieses Thema wird erstmalig mit den Verteidigungsministern der europäischen Länder erörtert. Dies teilte die Hohe Vertreterin der EU für die Außen- und Sicherheitspolitik, Federica Mogherini, gegenüber Journalisten mit.

Am Donnerstag und Freitag finden informelle Verhandlungen der Chefs der Außen- und Verteidigungsbehörden statt. Dies ist ein traditionelles Format für die Beratungen bei der EU beim Übergang des Vorsitzes von einem zum anderen Land. Aktuell hat Finnland den Vorsitz in der EU.

Chefin der europäischen Diplomatie Federica Mogherini (in d. M.)

©
AP Photo / Francisco Seco

„Wir fangen heute mit der Besprechung der Fragen des Klimawandels, der Verteidigung und der Sicherheit an, wobei wir auch jene Arbeit meinen, die wir im Kontext der Uno und des Gipfels führen, der in New York erwartet wird. Und wir erkennen an – ich denke, die EU wird dies als eine der ersten tun –, dass die Klimaveränderungen Bedrohungen für die Sicherheit schaffen“, sagte Mogherini vor Journalisten.

Sie unterstrich, dass dieser Aspekt mit den Verteidigungsministern zum ersten Mal diskutiert werde.

Im September soll bei der Uno eine Sitzung stattfinden, die den Klimaproblemen gewidmet ist.

ek/sb/sna

 » Lees verder

Klimawandel und Schädlinge: Gentechnik als Lösung?

klimawandel-und-schadlinge:-gentechnik-als-losung?

14-07-19 10:20:00,

  1. Klimawandel und Schädlinge: Gentechnik als Lösung?

  2. Nicht das Erbgut muss sich ändern, sondern unser Umweltverhalten


  3. Auf einer Seite lesen

Mithilfe der Gen-Schere CRISPR/Cas sollen Bienen resistent gegen Pestizide gemacht und Korallen an den Klimawandel angepasst werden.

Immer mehr wärmeliebende Schädlinge und Krankheitserreger – Bakterien, Pilze oder Viren – wandern weiter Richtung Norden. Glaubt man dem amerikanischen Wissenschaftler-Netzwerk Food Tank, hat jedes weitere Grad Temperaturanstieg bei Weizen, Mais, und Reis weitere Ertragsverluste von 10 bis 25 Prozent zur Folge.

Mit der Erwärmung, so heißt es, kämen nur noch Pflanzen zurecht, die tolerant gegenüber Hitze und Trockenheit sind. Auch der Schädlingsbefall nehme derart zu, dass bald keine Pflanzenschutzmittel mehr wirken. Demzufolge müssten moderne Pflanzen resistent gegen Schädlinge gemacht werden.

Tatsächlich ließen sich eine ganze Reihe von Kulturpflanzen optimieren: Weizen, der resistent ist gegen Mehltau, Kartoffeln mit besserer Lagerfähigkeit, Raps mit besserer Fettsäurezusammensetzung, Luzerne, die von Tieren besser verdaut werden kann, Leindotter mit höherem Ölgehalt, Speisepilze, die nicht braun werden. Spanische Wissenschaftler entwickelten Gluten-freien Weizen, indem sie mit Hilfe von CRISPR/Cas bestimmte Gene ausschalteten.

Und an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel wurde Raps mit der Gen-Schere derart verändert, dass die reifen Schoten nicht vorzeitig aufplatzen und somit weniger Samen bei der Ernte verlorengehen.

In der traditionellen Pflanzenzüchtung werden über viele Jahre züchterische Veränderungen an Pflanzen vorgenommen. Das dauert alles viel zu lange, kritisieren die Verfechter der Gentechnik. Mit Hilfe von Genome Editing, genauer gesagt, des Wunderwerkzeuges CRISPR/Cas, könnten bestimmte Merkmale an Lebewesen rasant verändert und die Pflanzenzüchtung erheblich beschleunigt werden.

All die zeitraubenden züchterischen Schritte würden mit der Gen-Schere wegfallen. Innerhalb kürzester Zeit könnte man mit den neuen Verfahren viele neue Organismen mit den erwünschten Eigenschaften in die Welt setzen. Die Hoffnung der Forscher besteht vor allem darin, schneller und effizienter auf Klimawandel, Schädlingsbefall oder die Vergiftung der Umwelt reagieren zu können.

Allerdings entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH) Ende Juli 2018, dass die unter dem Begriff Genome Editing zusammengefassten Techniken wie CRISPR/Cas rechtlich als Gentechnik zu werten sind. Damit ist deren Anwendung zum großen Bedauern der Gentechnik-Forscher in Deutschland verboten.

 » Lees verder

Klimawandel: Der zunehmende gesellschaftliche Druck der Akzeptanz | www.konjunktion.info

klimawandel-der-zunehmende-gesellschaftliche-druck-der-akzeptanz-wwwkonjunktion.info

03-04-19 07:46:00,

Klimawandel - Bildquelle: Pixabay / geralt; Pixabay LicenseKlimawandel - Bildquelle: Pixabay / geralt; Pixabay License

Klimawandel – Bildquelle: Pixabay / geralt; Pixabay License

In den vergangenen Jahren hat das kontrovers diskutierte Thema des “menschgemachten Klimawandels” eine große Aufmerksamkeitsspanne in der Hochleistungspresse erfahren. Nicht zuletzt dank Greta scheint diese “Erkenntnis” mundgerecht und vor allem rechtzeitig zu den EU-Wahlen in den Köpfen der Menschen platziert worden zu sein, um einen Wahlerfolg bestimmter Kreise zumindest zu stützen.

Immer größer wird der gesellschaftliche Druck sich hinter eine Politik zu stellen, die die Emission des Spurengases CO2 reduziert, damit wir einer “Klimakatastrophe” entkommen können.

Der ehemalige US-Präsidentschaftskandidat Al Gore, der als einer der Ersten in den Medien die – damals noch – Klimaerwärmung und damit den bevorstehenden Klimawandel thematisierte, wurde 2006 mit seinem Film An Inconvenient Truth nicht nur zum Vorreiter einer Bewegung, sondern auch zum Multimillionär – ein Fakt, den nur sehr wenige kennen.

Die damaligen Prognosen zogen sowohl die Aufmerksamkeit der Politik als auch der Wissenschaft auf sich. Die Folge war unter anderem die Unterzeichnung des Pariser Abkommens zum Klimaschutz durch zahlreiche Länder im Jahr 2016. Dieses Abkommen sieht die Regulierung der Wirtschaft vor, damit die Durchschnittstemperatur unterhalb der “magischen” 2 Grad-Grenze (abgestellt auf das vorindustrielle Niveau) bleibt. Mit einer maximalen Erhöhung um 1,5 Grad, da dies – so wird behauptet – die Risiken und die Effekte eines Klimawandels wesentlich reduzieren würden.

Im Juni 2017 stiegen die USA unter Führung Donald Trumps aus dem Abkommen aus und viele sehen auch die Bewegung der Gelbwesten im Kontext dieses Abkommens, da Macrons Steuererhöhung bei Benzin auf die eben erwähnte Regulierung der Wirtschaft einzahlt.

Die damalige Entscheidung Trumps wurde weltweit scharf kritisiert. Es wurde argumentiert, dass die “Bürger der Welt” auf einer “tickenden Zeitbombe” sitzen würden und nur noch ein Jahrzehnt verbleibe, um eine nie gekannte Katastrophe zu verhindern.

Viele dieser Kritiker haben sich in den USA hinter dem “Green New Deal” versammelt, bei dem Billionen an US-Dollar staatlicherseits eingesetzt werden sollen, um die “epische Zerstörung” (Hitzewellen, Trockenheit, Epidemien und andernorts Überschwemmungen), die in etwa 10 Jahren über uns hereinbrechen wird, zu verhindern.

Dass die Erde, Flora und Fauna unter der Ausbeutung durch den Menschen leidet und schweren Schaden davon trägt,

 » Lees verder

Klimawandel: Jüngste Studie zur Ozeanerwärmung fehlerhaft | www.konjunktion.info

klimawandel-jungste-studie-zur-ozeanerwarmung-fehlerhaft-wwwkonjunktion.info

16-11-18 02:15:00,

Nature Studie - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt www.nature.comNature Studie - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt www.nature.com

Nature Studie – Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt http://www.nature.com

Am 31. Oktober 2018 wurde im Wissenschaftsmagazin Nature eine Studie mit dem Titel Quantification of ocean heat uptake from changes in atmospheric O2 and CO2 composition (Quantifizierung der Wärmeaufnahme der Ozeane durch Änderungen der atmosphärischen O2- und CO2-Zusammensetzung) veröffentlicht. Ganz im Sprech der Klimawandelapologen wurde darin gewarnt, dass sich die Ozeane weit schneller erwärmen würden als bislang in den Vorhersagen der Vereinten Nationen angenommen wurde.

Dumm nur, dass sich jetzt die Berechnungen der Forscher als falsch heraus gestellt haben.

Das Thema Klimawandel wird zu 90% mit Gefühlen wie Angst und Existenzfurcht propagandistisch begleitet. Fakten spielen eine eher untergeordnete Rolle – insbesondere in der medialen Aufbereitung. Auch im Falle dieser Studie stieg die Hochleistungspresse direkt auf die Schlagzeile einer schnelleren Meereserwärmung ein.

Grundlage dieser Berichterstattung ist – wie eingangs geschrieben – eine in Nature veröffentlichte Studie, die alarmierend darauf hinweist, dass die

Erwärmung der Ozeane am oberen Ende früherer Schätzungen liegt, was Auswirkungen auf regelrelevante Messungen der Reaktion der Erde auf den Klimawandel hat, wie etwa die Klimasensitivität gegenüber Treibhausgasen und die thermische Komponente des Meeresspiegelanstiegs.

(ocean warming is at the high end of previous estimates, with implications for policy-relevant measurements of the Earth response to climate change, such as climate sensitivity to greenhouse gases and the thermal component of sea-level rise.)

Mittels einer neuartigen Technik, um die Wärmeansammlung in den Ozeanen zu messen, haben die an der Princeton University ansässige Geowissenschaftlerin Laure Resplandy und ihre Forscherkollegen kalkuliert, dass die Menge der von den Ozeanen absorbierten Wärme um mehr als 60% im Jahr höher liegt als die bisherigen Annahmen des UN-Gremiums Intergovernmental Panel on Climate Change aus dem Jahr 2014.

Der britische Klimaforscher und Statistiker Nicholas Lewis hat nun die Daten der Studie nachberechnet und fand heraus, dass Resplandy und ihr Team signifikante Fehler in ihren Berechnungen haben. Das Online-Magazin Reason wollte daraufhin mit Resplandy Kontakt aufnehmen, um ein Interview zu diesen Fehlern zu führen. Bislang hat Resplandy nicht auf die Anfrage reagiert. Lediglich der Co-Autor der Studie Ralph Keeling gab gegenüber Reason zu, dass Lewis zumindest in Teilen richtig liegt und dass die Princeton-Forscher damit begonnen haben ihren Originalartikel entsprechend zu korrigieren.

 » Lees verder

Klimawandel: IPCC will Geoengineering einsetzen – Die Katze ist aus dem Sack | www.konjunktion.info

Klimawandel: IPCC will Geoengineering einsetzen – Die Katze ist aus dem Sack | www.konjunktion.info

11-10-18 09:56:00,

Am 8. Oktober veröffentlichte das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) seinen Report Global Warming of 1.5 °C, an IPCC special report on the impacts of global warming of 1.5 °C above pre-industrial levels and related global greenhouse gas emission pathways (Globale Erwärmung von 1,5 ° C, ein Sonderbericht des IPCC über die Auswirkungen der globalen Erwärmung um 1,5 ° C über das vorindustrielle Niveau und die damit verbundenen globalen Treibhausgasemissionswege). Welchen Wert dieser Bericht und wie er propagandistisch ausgenutzt und medial aufbereitet wird, habe ich bereits im gestrigen Artikel Klimawandel: Eine neue Runde der Propaganda steht bevor – Die Veröffentlichung des neuesten IPCC-Berichts zur Klimaerwärmung beleuchtet.

Im heutigen Artikel will ich näher auf diesen Bericht eingehen, in dem unter anderem davor gewarnt wird, dass OHNE Investitionen in Geoengineeering-Technologien ein Anstieg der globalen Temperaturen nicht verhindert werden kann. Zudem lohnt sich ein Blick in die englischsprachige Medienwelt und wie dort die ersten Berichte im Bezug auf Geoengineering aufkommen.

IPCC 2018 Summary for Policymakers

(Download PDF)

Die Wetter- und Klimamanipulation erfolgt mittels verschiedener Technologien, die insbesondere in den Gastbeiträgen von Enkidu bereits ausführlich beleuchtet wurden. Eine der “wichtigsten Formen”, die dem IPCC vorschwebt ist das sogenannte Solar Radiation Management (SRM). Eine Technologie, bei der Aerosole in die Atmosphäre ausgebracht werden, damit die Sonneneinstrahlung und somit die angebliche “anthropogene Klimaerwärmung” reduziert werden kann. Die wiederkehrende Forderung nach dem Einsatz von SRM durch das IPCC geht einher, mit dem Eingeständnis des IPCC, dass Geoengineering aufgrund von gesundheitlichen und klimatischen Effekten umstritten ist. So lesen wir im Kapitel 4 des IPCC-Reports:

Selbst in dem unsicheren Fall, dass die nachteiligen Nebenwirkungen von SRM vermieden werden können, könnten öffentlicher Widerstand, ethische Bedenken und mögliche Auswirkungen auf nachhaltige Entwicklung SRM wirtschaftlich, gesellschaftlich und institutionell unerwünscht machen.

(Even in the uncertain case that the most adverse side effects of SRM can be avoided, public resistance, ethical concerns and potential impacts on sustainable development could render SRM economically, socially and institutionally undesirable.)

Jedoch scheint dieser Passus die Mittäter in den Redaktionsstuben nicht davon abzuhalten,

 » Lees verder

Leserzuschrift: Klimawandel und Kryptowährung | www.konjunktion.info

Leserzuschrift: Klimawandel und Kryptowährung | www.konjunktion.info

05-10-18 07:53:00,

Heute hat mich eine Leserzuschrift erreicht, die ich gerne (ich habe etwas die Rechtschreibung korrigiert) weiterreichen möchte:

Hallo,

nachfolgend die Infos über Klimawandel und Kryptowährung, die es hoffentlich verdienen, verbreitet zu werden! Bitte sichten und ggf. veröffentlichen!

Neueste Recherchen von https://climateviewer.com haben gezeigt, dass Unternehmen zur Erzeugung von Wasser in der Atmosphäre und mittels Ionenerhitzer (HAARP) Hurricanes zum Transport von Wasser verantwortlich sind, um wasserarme Staaten damit zu beglücken, für Bezahlung (Kryptowährung natürlich). In den betreffenden Berichten von https://climateviewer.com werden die Firmen mit ihren Homepages als auch Methoden der Wassererzeugung durch Ionospheric Modification und Cloud Ionization und der Wassertransport durch Hurricanes gezeigt und bewiesen!

Dabei ist anzumerken, das https://geoarchitektur.blogspot.com von der gleichen Sache berichtet, ohne die Nennung von Unternehmen und deren Methoden! Ich möchte jeden bitten, sich diese betreffenden Homepages anzuschauen. Das ist kein Fake, sondern Wasser gegen Geld (Kryptowährung) und Klimamanipulation vom Feinsten! Über die Folgen eines solchen Geschehens kann man sich, ohne große Spekulationen, wohl klar werden! Ich bin echt sprachlos, hier wird unser (der Welt öffentliches Gut) Wasser mittels Klimamanipulation verkauft!

Hier nochmal die Homepages zum nachlesen und Videos. Bitte die Zeit zum durchlesen nehmen:

Die Website https://climateviewer.com wird diesbezüglich noch mehr Informationen bereitstellen!

Mit freundlichem Gruß,

D. G.

Bitte nehmen Sie sich die Zeit dafür! Wie die Gastbeiträge von Enkidu zeigen, geht es hier um weit mehr als nur um reine Geo- und Machtpolitik.

Ein Artikel bildet zwangsweise die Meinung eines Einzelnen ab. In Zeiten der Propaganda und Gegenpropaganda ist es daher umso wichtiger sich mit allen Informationen kritisch auseinander zu setzen. Dies gilt auch für die hier aufbereiteten Artikel, die nach besten Wissen und Gewissen verfasst sind. Um die Nachvollziehbarkeit der Informationen zu gewährleisten, werden alle Quellen,  » Lees verder

Klimawandel und Chemtrails: Wird das Wetter absichtlich beeinflusst?

Klimawandel und Chemtrails: Wird das Wetter absichtlich beeinflusst?

01-10-18 08:36:00,

Seit Jahren warnen Forscher vor den verheerenden Folgen des Klimawandels und fordern ein Umdenken der Gesellschaft, um diesem Prozess entgegenzusteuern. Nun stellt sich die Frage, ob der Klimawandel wirklich nur vom Menschen hervorgerufen wird, oder ob modernste Technik dafür verantwortlich ist, die den Klimawandel eigentlich stoppen sollte.

Das Jahr 2018 wird als Jahr der Rekorde aufgrund von Wetterextremen in die Geschichtsbücher eingehen. Hitzewellen, Dürre, Starkregen, Muren, Hagel, Frost, Hurrikans, Erdbeben, Tsunamis – noch nie gab es derart viele Wetteranomalien wie aktuell.

Erst letzte Woche wurde die Insel Sulawesi in Indonesien von einem schweren Erdbeben heimgesucht, der einen Tsunami auslöste, bei dem mehr als 800 Menschen ums Leben kamen. Zahlreiche Häuser sind nach wie vor unter Schlamm und Trümmern begraben, weswegen die Todeszahl vermutlich noch weiter steigen wird. Das Erdbeben war so stark, dass es noch mehrere hundert Kilometer entfernt auf der benachbarten Insel Borneo zu spüren war. Das internationale Rote Kreuz spricht von einer „verheerenden Doppelkatastrophe“.

Anfang September erschütterte ein schweres Erdbeben die japanische Insel Hokkaido, und Ende August gab es vor der Küste Venezuelas ein Erdbeben der Stärke 7,3. Wissenschaftler führen die enorm hohe Anzahl der Erdbeben auf ein Phänomen zurück, das die Erde langsamer macht. Der Geologe Roger Bilham sieht darin eine sehr problematische Entwicklung: „Wenn sich die Rotationsgeschwindigkeit der Erde über mehrere Jahre in Folge verlangsamt, werden die Enden der tektonischen Platten aneinandergepresst.“ Bilham geht davon aus, dass wir jährlich bis zu 20 sehr starke Erdbeben auf der Welt haben werden.

Von diesen Erdbeben wird Europa aufgrund seiner geographischen Lage weniger betroffen sein. Doch anhaltende Dürreperioden und damit verbundene Waldbrände haben im Jahr 2018 zahlreichen Menschen das Leben gekostet. Nach einer Dürreperiode brach in Griechenland ein Waldbrand aus, der sich stetig ausbreitete und wochenlang nicht gelöscht werden konnte. Diese Naturkatastrophe verlangte 99 Todesopfer. Die Griechische Regierung machte die globale Erwärmung für diese Katastrophe verantwortlich.

Andere Sputnik-Artikel: Verwandlung der Erde in tödliches Treibhaus prophezeit

Auch in Nordeuropa wüteten aufgrund der extremen Dürre zahlreiche Brände. So standen allein in Schweden 25.000 Hektar Wald in Flammen. Tatsächlich gab es 2018 eine Wetteranomalie mit unterdurchschnittlichen Regenmengen, überdurchschnittlichen Temperaturen und überdurchschnittlichen Sonnenstunden. In Deutschland und Österreich war 2018 das Jahr mit den meisten Hitzetagen und den geringsten Niederschlägen seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. In Litauen und Lettland wurde gar der Notstand ausgerufen,

 » Lees verder

Saunazüge, Klimawandel & Stuttgart21. Oder – Wie die Deutsche Bahn die Fahrgäste vergrault und sich die Zukunft verbaut – www.NachDenkSeiten.de

Saunazüge, Klimawandel & Stuttgart21. Oder – Wie die Deutsche Bahn die Fahrgäste vergrault und sich die Zukunft verbaut – www.NachDenkSeiten.de

07-08-18 02:30:00,

7. August 2018 um 12:45 Uhr | Verantwortlich:

Saunazüge, Klimawandel & Stuttgart21. Oder – Wie die Deutsche Bahn die Fahrgäste vergrault und sich die Zukunft verbaut

Veröffentlicht in: Audio-Podcast, Globalisierung, Stuttgart 21, Verbraucherschutz, Verkehrspolitik

Winfried Wolf

In diesem Sommer ist es wieder soweit: Täglich werden in den Fernverkehrszügen der Deutschen Bahn nach offiziellen Bahnangaben mehr als 100 Wagen abgesperrt, weil Klimaanlagen ausgefallen sind. Der Bahnkonzern hat dafür – Ordnung muss sein! – auch „ein spezielles Absperrband entwickelt“. In einzelnen Reisezugwagen sind alle Sitzplätze mit Plastikband abgesperrt – das sieht dann aus wie in einem „Tatort“ mit Titel „Tod im Sauna-Zug“. Täglich fallen im Fern- und Nahverkehr auch Züge komplett aus – wegen unterschiedlicher Defekte. An einem einzigen Tag im Juli gab es 19 Fernzüge mit Komplettausfall und weitere 32 Fernverkehrszüge, die „auf Teilstrecken ausgefallen waren“. Ab Temperaturen von 25 Grad Celsius wird bei der DB die „Sommerstufe“ ausgerufen, was u.a. heißt, dass ausreichend „Notfallwasser“ an Bord sein muss, um Fahrgäste zu versorgen, „falls es zum Komplettausfall kommt.“ In einem solchen Fall wird „die Fahrt im nächstgelegenen Bahnhof gestoppt“, so eine Bahnsprecherin laut Bericht im Berliner Tagesspiegel (vom 31. Mai 2018).

Wenn im Wilden Westen galt, „Ein toter Indianer ist ein guter Indianer“, so gilt bei der Deutschen Bahn: „Ein ausgefallener Zug ist ein guter Zug“. Ausgefallene Züge erscheinen erst gar nicht in der Pünktlichkeitsstatistik. Sie gelten dann statistisch betrachtet als pünktliche Züge. Von Winfried Wolf.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Podcast: Play in new window | Download

Die Pünktlichkeit derjenigen Fernzüge, die dann tatsächlich auch unterwegs waren, lag an einem letzten Tag im Juli laut Angaben eines Bahnmitarbeiters „bei unter 60 Prozent“ (n-tv-Bericht vom 3. 8.2018). In der letzten Juli-Woche fuhren laut Bericht der ARD-Sendung hr-iNFO vom 27. Juli 2018 „weniger als 70 Prozent der ICE und IC nach Plan“. Bahnoffiziell sieht es etwas besser aus. Da lag die Pünktlichkeitsquote im Juli im Durchschnitt bei 77,4 Prozent. Oder auch: Fast ein Viertel der Fernverkehrszüge war in diesem Monat mehr als 6 Minuten verspätet. Wobei die offizielle Statistik als schöngefärbt gilt; sie lässt sich meist nicht mit der Wahrnehmung der Fahrgäste in Übereinstimmung bringen.

 » Lees verder