Ukraine-Update – Kolomoisky droht der Nato: “Ihr werdet die Hose voll haben und Pampers kaufen!” | Anti-Spiegel

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19-11-19 08:48:00,

Da es in der Ukraine wieder Entwicklungen gegeben hat, über die in Deutschland nicht berichtet wurde, werde ich die wichtigsten Entwicklungen der letzten zehn Tage in dem Land hier zusammenfassen.

Da es sich dieses Mal um sehr verschiedene Themen handelt, die nichts miteinander zu tun haben, werde ich den Artikel in Themenblöcke aufteilen.

Hilfe für den Donbass

Ein Thema, das in den westlichen Medien komplett verschwiegen wird, wenn es um den Konflikt in der Ukraine geht, ist die von Kiew über den Donbass verhängte Hungerblockade. Schon 2014 hat Kiew sämtliche Rentenzahlungen zusammen mit allen anderen Sozialleistungen für die Menschen im Donbass eingestellt. Das hätte für die Menschen den sicheren Hungertod bedeutet, wenn Russland nicht im August 2014 angefangen hätte, LKW-Konvois mit Hilfsgütern an die Rebellen zu liefern, die dann in besonderen Ausgabestellen kostenlos an Bedürftige verteilt werden.

Im August 2014 gab es um den ersten Konvoi noch einen heftigen Medienhype und in Kiew und im Westen wurde behauptet, Russland liefere Waffen, anstatt humanitärer Hilfe. Da die LKW jedoch kontrolliert worden sind, auch Journalisten und die OSZE konnten sich die Ladung ansehen, war diese Lüge nicht haltbar. Daraufhin wurde darüber im Westen nicht mehr berichtet.

Im Januar 2015 hat Kiew eine komplette Hungerblockade über den Donbass verhängt und Lieferungen von Hilfsgütern und Lebensmitteln aus der Ukraine in den Donbass verboten.

Im Februar 2015 hat Kiew sich im Minsker Abkommen verpflichtet, die Hungerblockade aufzuheben und die Rentenzahlungen wieder aufzunehmen (Punkte 7 und 8 des Minsker Abkommens).

Umgesetzt hat Kiew nichts davon. Und so hat Russland in 63 Monaten, die seit dem ersten Konvoi vergangen sind, 90 Hilfskonvois über seine Grenze in den Donbass geschickt. Die westlichen Medien verheimlichen dieses Thema komplett, obwohl die OSZE über jeden Konvoi einen detaillierten Sonderbericht veröffentlicht.

Am 7. November kam der nach russischer Zählung 90. russische Konvoi im Donbass an, am 14. November der 91. Konvoi. Bei der Zählung der Konvois gibt es leichte Abweichungen, die OSZE hat am 14. den 89. Konvoi gemeldet. Aber egal, ob es 89 oder 91 Konvois waren, ohne diese Hilfe gäbe es Hungertote im Donbass.

Kiew, das ja behauptet, die Menschen dort seien Ukrainer, verhängt über die Menschen eine Hungerblockade und lässt keine Hilfslieferungen durch.

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