Das Komplott mit dem Ziel, Jeremy Corbyn von der Macht fernzuhalten

das-komplott-mit-dem-ziel,-jeremy-corbyn-von-der-macht-fernzuhalten

09-07-19 09:40:00,

Seit Jeremy Corbyn im September 2015 mit überwältigender Mehrheit zum Vorsitzenden der Labour Party gewählt wurde, weht ihm ein feindseliger Wind entgegen – aus den Medien und vom politischen Establishment. Zuletzt hieß es: Er sei dem Amt des Ministerpräsidenten alleine körperlich und geistig nicht gewachsen. Die Angriffe auf Corbyn, der sein ganzes politisches Leben lang für die Armen, die Arbeiter, für Benachteiligte und Minderheiten eingestanden ist und gegen Rassismus, Apartheid – sei es in Süd-Afrika oder Israel – und die kriegerische Außenpolitik Großbritanniens gekämpft hat, sind kein Zufall, so der Journalist Jonathan Cook. Er sieht darin vielmehr den konzertierten Versuch der etablierten Kräfte, ihn von der Macht fernzuhalten – koste es, was es wolle. Ein Artikel von Jonathan Cook aus dem Englischen von Susanne Hofmann.

Jonathan Cook ist britischer Journalist und berichtet seit 2001 als freier Auslandskorrespondent aus Nazareth. Er ist Preisträger des Martha Gellhorn Prize for Journalism. Zu seinen Büchern gehören „Israel and the Clash of Civilisations: Iraq, Iran and the Plan to Remake the Middle East“ und „Disappearing Palestine: Israel’s Experiments in Human Despair”. Seine Berichte finden sich auch auf seiner Website.

Das Komplott mit dem Ziel, Jeremy Corbyn von der Macht fernzuhalten

Während des jüngsten schier unaufhörlichen Medien-„Rummels“ um Jeremy Corbyns angebliche Untauglichkeit für das Amt des Labour-Vorsitzenden – ganz zu schweigen vom Amt des Premierministers – gerät leicht in Vergessenheit, wo wir standen, kurz ehe er die Unterstützung einer überwältigenden Mehrheit der Labour-Mitglieder bekam, die Parteiführung zu übernehmen.

In den vorangegangenen Jahren kam man im Fernsehen um die Figur Russell Brand kaum herum: ein Komiker und zweitrangiger Filmstar, der sich nach jahrelangem Kampf gegen Drogenabhängigkeit als spiritueller Guru und politischer Revolutionär wiedererfunden hatte.

Das politische und mediale Establishment reagierte mit feixender Herablassung auf Brands Kritik – Tacheles im Schnellsprech – an der bestehenden politischen Ordnung. Diskreditiert, nannte er sie, unverantwortlich und nicht repräsentativ. Dennoch begegneten ihm die britischen Medien, das war zu einer Zeit, ehe Donald Trump Präsident der Vereinigten Staaten geworden war, mit einer gewissen Nachsicht. Offenbar glaubten sie, er und seine Ideen könnten ihnen zu besseren Quoten beim jüngeren Publikum verhelfen.

Doch Brand entwickelte deutlich mehr Strahlkraft als man ihm zugetraut hatte. Sogar mit angeblichen medialen Schwergewichten wie Jeremy Paxman von der BBC und Jon Snow von Channel 4 nahm er es auf und rang sie nieder,

 » Lees verder

9/11: «Komplott von CIA und Saudis verhindert eine Aufklärung»

9/11: «Komplott von CIA und Saudis verhindert eine Aufklärung»

17-10-18 09:10:00,

Urs P. Gasche / 17. Okt 2018 –

Ein neues Buch bestätigt, dass die US-Regierung und die US-Geheimdienste die Hintermänner des Terroranschlags von 9/11 schützen.

Das neue Buch «The Watchdogs Didn’t Bark: The Cia, NSA, and the Crimes of the War on Terror» kommt zum gleichen Schluss, den Infosperber in einer dreiteiligen Recherche im Juli 2018 wie folgt formuliert hatte:

    «Hinter den Terroranschlägen von 9/11 in den USA steckte ein saudisches Netzwerk. Es reichte bis in saudische Regierungskreise und in die königliche Familie. Seit dem Anschlag sind die US-Regierungen Komplizinnen dieses Komplotts: Sie decken Hintermänner und sabotieren eine gründliche Aufklärung. Die USA verlangen nicht einmal, dass Saudiarabien seine bekannten saudischen Terroristen-Helfer, die mit Diplomatenpässen ausgerüstet sind, bestraft. Vorrang hat offensichtlich die strategische Freundschaft der USA mit den Saudis.»

Die Autoren des neuen Buches sind der Umweltaktivist John Duffy und der Dokumentarfilmer Ray Nowosielski.

Wusste der wahrscheinlich in Istanbul ermordete Khashoggi zu viel über die saudischen Hintermänner von 9/11?Jamal Kashoggi war jahrelang ein Vertrauter von Prinz Turki ibn Faisal, der bis 2001 Chef des saudischen Auslandsgeheimdienstes al-Muchabarat al-‘Amma war. Zehn Tage vor 9/11 trat Turki überraschend zurück. Ein Jahr nach 9/11 bezeichnete Khashoggi die Attentate als «einen Anschlag auf Toleranz, Koexistenz und den Islam selbst». In Medien wird gegenwärtig der unbewiesene Verdacht verbreitet, dass der saudische Herrscher Kronprinz Mohammed bin Salman befürchtete, Jamal Khashoggi könnte Informationen über die saudischen Hintermänner von 9/11 preisgeben.

Eine zentrale Frage über die damaligen Al-Kaida-Terroristen in den USA: Warum informierte die CIA den Inlandgeheimdienst FBI nicht über deren Präsenz und Aktivitäten?

Es muss sich um ein «Versagen der Geheimdienste in einem historischen Ausmass» handeln, schrieb der frühere CIA-Mann John Kiriakou, in seinem Buch «The Convenient Terrorist – Two Whistleblowers’ Stories of Torture, Terror, Secret Wars, and CIA Lies».

In welchem Ausmass die US-Regierung und die US-Geheimdienste die saudischen Hintermänner von 9/11 schützten und bis heute schützen, geht aus dem eingangs erwähnten neuen Buch von John Duffy und Ray Nowosielski hervor. «Newsweek» hat wichtige Aussagen zusammengefasst.

«Es ist unglaublich. Wir wissen noch heute nicht, was wirklich geschah»,

 » Lees verder