Kontrastprogramm: Der Wochenrückblick über den Fall Navalny im russischen Fernsehen | Anti-Spiegel

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21-09-20 08:07:00,

Auch in den russischen Medien ist der Fall Navalny ein wichtiges Thema. In der Sendung „Nachrichten der Woche“ hat das russische Fernsehen am Sonntag ausführlich über die Ereignisse der letzten Woche berichtet. Da es interessant ist, wie in Russland darüber berichtet wird, habe ich den Beitrag des russischen Fernsehens übersetzt.

Beginn der Übersetzung:Der Berliner Patient – Eine drittklassige Seifenoper von durchgeknallten Drehbuchautoren

In der vergangenen Woche hat der Fall Nawalny, so wie man versucht, ihn der westlichen Öffentlichkeit zu präsentieren, eine neue Ebene der Absurdität erreicht. Die Leute, die unter politischer Rückendeckung die Version der „Vergiftung“ des Bloggers verbreiten, haben alle Vorsicht fallen gelassen, die den Fall zumindest logisch aussehen lassen würde. Diese drittklassige Seifenoper, die von durchgeknallten Drehbuchautoren geschrieben wurde, die auch noch selbst in die Handlung verstrickt sind, haben keine Ahnung, was als nächstes passieren soll.

Am 14. September tauchte im Netz das erste Foto Nawalnys auf, dessen Zustand sich in der Charite bessert. Neben ihm sind seine Frau und seine Kinder zu sehen. Die Geräte sind bereits abgeschaltet, aber der Monitor wurde für alle Fälle verpixelt. Navalny sieht dünner aus, aber recht fit für einen Mann, der nach dem angeblichen Kontakt mit dem chemischen Kampfstoff „Nowitschok“ drei Wochen im Koma lag.

Am 17. September hat der Sprecher der Kanzlerin, Stefan Seibert, gesagt, dass die Diagnose der Vergiftung, die von deutschen Toxikologen erstellt wurde, von zwei anderen Laboratorien bestätigt wurde – in Frankreich und in Schweden. Und laut der Boulevardzeitung Bild sind schwedische Experten nach Berlin geflogen, um Proben von dem russischen Patienten zu nehmen. Es passt dabei aber einiges überhaupt nicht zusammen, denn letzte Woche schrieb die Zeitung Die Zeit, dass Spuren von „Nowitschok“ angeblich an den Händen Nawalnys und an der Flasche, aus der er getrunken hatte, gefunden wurden.

Das Umfeld des Bloggers hat ein Video von der Beschlagnahme von drei Flaschen aus dem Hotel „Ksander“ in Tomsk veröffentlicht. Das geschah angeblich eine Stunde nach der Nachricht, dass Nawalny sich schlecht fühlte. Nawalnys Kollegen, die in Tomsk geblieben waren, riefen den örtlichen Anwalt Anton Timofeev an und betraten in Begleitung einer Vertreterin des Hotels das Hotelzimmer.

Nawalnys Umfeld erklärt diese Aktion mit dem Wunsch, die Beweise an deutsche Experten zu übergeben, nach dem Motto, in Russland wird sich niemand darum kümmern. Und der Schwerpunkt der Videos liegt auf den Flaschen.

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Kontrastprogramm zur Tagesschau: Wie das russische Fernsehen über den Holocaust-Gedenktag berichtet | Anti-Spiegel

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27-01-20 03:01:00,

Das russische Fernsehen hat am Sonntag in der Sendung „Nachrichten der Woche“ über den Holocaust-Gedenktag in Israel berichtet, der letzte Woche stattgefunden hat. Der russische Bericht unterscheidet sich sehr von dem, was in Deutschland berichtet wurde und zumindest beim Anti-Spiegel zu kontroversen Diskussionen im Forum geführt hat.

Ich habe über einen Bericht der Tagesschau über den Gedenktag berichtet. Der Bericht war ein neuer, unerwarteter Tiefpunkt der deutschen Journalistenschaft. Da der Artikel hier so heftig von den Lesern diskutiert wurde, habe ich den Bericht des russischen Fernsehens über die Veranstaltung übersetzt, um zu zeigen, wie anders in Russland über die Veranstaltung berichtet wurde.

Beginn der Übersetzung:

Am 22. und 23. Januar veranstaltete Israel ein großes internationales Forum anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz in Polen durch die Rote Armee. Der russische Präsident Wladimir Putin war in Jerusalem, um an den Gedenkveranstaltungen teilzunehmen.

In seiner Rede auf dem Forum mit dem Titel „Keep the Memory of the Holocaust, Fight Antisemitism“ erinnerte Putin an zwei Jubiläen: den 75. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs und den 75. Jahrestag der Gründung der Vereinten Nationen und hielt eine in dieser Hinsicht wichtige Rede mit einer wichtigen Initiative.

„Das Vergessen der Vergangenheit, das Verschließen der Augen vor diesen Bedrohungen kann schreckliche Folgen haben. Wir müssen den Mut haben, das nicht nur direkt zu sagen, sondern auch alles zu tun, um die Welt davor zu schützen und zu verteidigen. Ein Beispiel können und sollten meiner Meinung nach die Gründerstaaten der Vereinten Nationen geben, die fünf Mächte, die eine besondere Verantwortung für den Erhalt der Zivilisation haben. Ich haben mit einigen Kollegen gesprochen und soweit ich verstanden habe, haben sie die Idee positiv aufgenommen, ein Treffen der Staatsoberhäupter der ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates abzuhalten: Russland, China, die Vereinigten Staaten, Frankreich und Großbritannien. Egal, in welchem Land man das tut. Russland ist zu einem ernsthaften Gespräch bereit. Wir senden diese Botschaft an die Führer der „großen Fünf“.“, betonte das russische Staatsoberhaupt.

Wie wichtig ein solches vorgeschlagenes Gipfeltreffens der Gründungsländer der Vereinten Nationen ist, bestätigte eine weitere Veranstaltung in Washington. Die Internationale Organisation der Nuklearwissenschaftler hat die Zeiger der sogenannten Doomsday-Uhr, das Symbol für den atomaren Untergang des Planeten, um weitere 20 Sekunden vorgestellt.

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