Kosovo 1999: Der Krieg wurde durch Propaganda möglich gemacht

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14-03-19 09:24:00,

Als vor 20 Jahren der NATO-Krieg gegen Jugoslawien begann, da war dem eine intensive mediale und politische Kampagne vorangegangen, um auf den völkerrechtswidrigen Angriff vorzubereiten. Damals verwendete Methoden der Kriegs-Propaganda werden teils heute noch für Manipulationen genutzt. Von Tobias Riegel.

Als am 24. März 1999 die Bomben der NATO-Flugzeuge auf Serbien/Rest-Jugoslawien niedergingen, war eine andere Schlacht bereits geschlagen worden: die gegen die realistische Darstellung des Konflikts um das Kosovo. Die Propaganda, die von zahlreichen deutschen Redakteuren und Politikern zur Verzerrung der Sicht auf Serbien, auf die „Befreiungsarmee des Kosovo“ (UÇK) und den serbischen Präsidenten Slobodan Milošević aufgewendet wurde, kann als ein Höhepunkt der Manipulation durch Massenmedien bezeichnet werden.

Der Aufwand in der Propaganda verwundert nicht: Neben dem geopolitischen Ziel vieler NATO-Staaten, das wirtschaftlich und politisch widerspenstige Serbien zu disziplinieren, gab es ein innenpolitisches Ziel: das der „Normalisierung“ von Kampfeinsätzen der Bundeswehr. Dass der Krieg ums Kosovo als erster Kampfeinsatz der deutschen Armee seit der Gründung 1955 eine Zeitenwende darstellte, betont auch Albrecht Müller in seinem aktuellen Text:

„Bis dahin hatten wir die Bundeswehr zur Verteidigung. Seit dem 24. März 1999 haben wir die Bundeswehr vor allem zur militärischen Intervention in anderen Ländern. Das ist ein gravierender Einschnitt.“

„König Slobo“ sollte „in die Knie gezwungen“ werden

Beispiel der Meinungsmache lieferte unter vielen anderen großen Medien der „Spiegel“. Im Zuge der Berichterstattung gegen Serbien und Milosevic gab es dort etwa Reportagen aus dem „Reich von König Slobo“ – und darüber, wie laut „Spiegel“ dessen Schergen im Kosovo wüteten: „Die Serben zerstören systematisch albanische Dörfer, jeder zehnte Einwohner ist auf der Flucht. Überlebende berichten von einem Massaker in Orahovac.“ Doch die Redakteure waren bald erleichtert: „Die Nato ist entschlossen, die Mordbrennerei im Kosovo notfalls mit Bomben auf serbische Stellungen zu stoppen.“ Der Nato-Chef habe einen „klaren Plan: In drei Phasen will er den jugoslawischen Präsidenten Milosevic in die Knie zwingen“, so der „Spiegel“.

Dieser offenen Forderung nach Regime-Change wollte damals die “Nürnberger Zeitung“ auch sprachlich nicht nachstehen: „Wichtig ist, daß den serbischen Streitkräften bereits im ersten Anlauf das Rückgrat gebrochen wird.“ Der „Münchner Merkur“ schiebt dem Präsidenten selber den drohenden Nato-Angriff aufs eigene Land in die Schuhe: „So paradox es klingt,

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The Kosovo Blunder: Moves Towards a Standing Army – Global Research

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15-12-18 05:12:00,

There never is a time not to worry in the Balkans.   The next conflict always seems to be peering around the corner with a malicious enthusiasm, eager to spring at points of demagogic advantage and personal suffering.  The centrepieces of future disaster in the region tend to be Kosovo and Bosnia.  The former is now intent on formalising military arrangements, thereby fashioning a spear that will be able to be driven deep through the heart of Serbian pride.

On Friday, the Assembly of Kosovo passed three draft laws with overwhelming numbers that it would form an army.  (Serbian lawmakers boycotted the session.)  The current Kosovo Security Force of 3,000 lightly armed personnel is to become somewhat more formidable: 5,000 active troops backed by 3,000 reservists in the next decade.  This move was brazenly chest beating in nature, an assertion that security, as provided by the 4,000 NATO troops forming KFOR (the Kosovo Force), was inadequate and, more to the point, to be bypassed altogether.

It also came as a calculated assault, timed to bruise Serbians in Kosovo – numbering some 120,000 – and politicians in Belgrade, suggesting a marked change from negotiations some three months prior. Then, it seemed that a land swap offer was in the making, one that would have reflected the relevant though tense ethnic composition in the region: the Preševo Valley in southern Serbia, predominantly Albanian, would join Kosovo; Serbia would re-establish dominion over the majority ethnic-Serb area of Kosovo to the north of the River Ibar.

Things subsequently soured.  Kosovo had already agreed to raise a 100 percent tariff on imports from Serbia, a move that is economically insensible but parochially clear.  Prime Minister Ramush Haradinaj justified the action by blaming Belgrade’s efforts to foil his bid in admitting Kosovo to Interpol.  Aggression from Belgrade was cited on all fronts: from the seething Deputy Prime Minister Enver Hoxhaj; from the foreign ministry (“abusive” lobbying by Serbia was cited); and from the prime minister himself.

To have such an army will be another feather in the cap of Kosovo’s aims to consolidate its sovereign credentials and sever the umbilical cord with Belgrade.  The danger here, as ever, is how the ethnic Serbs, backed by their indignant patrons,

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Kosovo: Großalbanienbemühungen und Gerüchte über einen Deal zwischen Trump und Putin

Kosovo: Großalbanienbemühungen und Gerüchte über einen Deal zwischen Trump und Putin

10-08-18 09:58:00,

Der “Shqiponja”, der Steinadler, ist Volksnamensgeber und Nationalsymbol der Albaner. Foto: Richard Bartz, Munich aka Makro Freak. Lizenz: CC BY-SA 2.5

Serbischer Staatspräsident warnt, dass “diejenigen, die Kosovo jetzt nicht aufteilen wollen, in 40 Jahren Vrane verteidigen werden”

Als die NATO Ende der 1990er Jahre in den Kosovo einmarschierte, propagierten der damalige deutsche Außenminister Joseph Fischer und seine amerikanische Amtskollegin Madeleine Albright keinen Anschluss des Gebiets an Albanien, sondern einen multi-ethnischen Staat von Albanern und Serben. Dass diese Vorstellung nicht mit der Realität konform ging, zeigte bereits die weitgehende Vertreibung der Serben aus allen Gebieten des Kosovo außer Mitrovica. Weniger Medienaufmerksamkeit erregen jetzt die Maßnahmen, mit denen sich der Kosovo informell mit Albanien vereinigt.

Im Januar 2019 werden alle Grenzkontrollen zwischen den beiden Ländern abgeschafft. Eine gemeinsame Zollbehörde, einen gemeinsamen Mobilfunkraum und gemeinsame Konsulate im Ausland hat man bereits eingerichtet. Das albanische Ministerium für europäische Integration wurde in ein Diasporaministerium umgewandelt, das nicht nur für ausgewanderte albanische Staatsbürger, sondern auch für ethnische Albaner in den Nachbarländern zuständig ist. Und wer als Kosovare in die EU einreisen will, der kann sich als Alternative zu einem Visum auch einen albanischen Pass holen (vgl. Albanischer Ministerpräsident offenbart Vereinigungspläne mit Kosovo).

Für den serbischen Verteidigungsminister Aleksandar Vulin ist diese Entwicklung nicht nur für Serbien ein “Grund zur Sorge”, sondern für “alle Balkanländer”. Ein Großalbanien, wie es unter anderem die Anhänger der größte kosovarischen Oppositionspartei Vetëvendosje fordern, würde nämlich nicht nur Albanien und den Kosovo, sondern auch das Presevo-Tal im Süden Serbiens, einen beträchtlichen Teil Mazedoniens, das montenegrinische Grenzgebiet mit Städten wie Ulcinj und die griechische Region Epirus umfassen.

Helsinki-Tauschplan?

Den Anschluss des Presevo-Tals fordert inzwischen nicht nur die ultranationalistische Vetëvendosje, sondern auch der kosovarische Staatspräsident Hashim Thaçi ganz offen als “machbare” und “notwendige Grenzkorrektur”. In serbischen Medien spekuliert man deshalb über einen kosovarischen Angriffsplan mit dem Namen “Goldener Säbel”. Nahrung erhielten diese Gerüchte durch ein KFOR-Manöver im Norden des Kosovo, bei dem es am für die Stromversorgung wichtigen Wasserkraftwerk Gazivoda zu Spannungen zwischen Serben und amerikanische Marineinfanteristen kam. Nach diesem Zwischenfall berief der serbische Präsident Aleksandar Vučić seinen Sicherheitsrat zu einer Dringlichkeitssitzung ein und rief dazu auf,

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Spanje: Kosovo alleen bij EU als deel van Servië

Spanje: Kosovo alleen bij EU als deel van Servië

06-02-18 12:28:00,

Eind februari wordt een informele top van de Europese Raad gehouden, waar onder andere een nieuwe EU-uitbreidingsstrategie voor de westelijke Balkan op de agenda staat. Spanje benadrukt naar aanleiding hiervan opnieuw dat het toetreding van Kosovo tot de EU zal blokkeren, behalve als Servische regio.

Madrid stelt zich op het standpunt dat Kosovo alleen lid kan worden van de Europese Unie, als een aparte regering binnen Servië, zo meldt het Servische dagblad Vecernje Novosti. Op deze wijze hoeft Spanje Kosovo niet als staat te erkennen. De meeste EU-lidstaten hebben de onafhankelijkheid van Kosovo erkend. Het eveneens Oosters-Orthodoxe Griekenland echter niet, daarnaast hebben Spanje, Roemenië en Slowakije Kosovo niet erkend, mede om de reden dat het een precedent zou scheppen voor eventuele secessie van regio’s in hun eigen land.

Spanje heeft naar aanleiding van de nieuwe EU-uitbreidingsstrategie voor de westelijke Balkan (i.e. voormalig Joegoslavië en Albanië), bezwaar gemaakt tegen de suggestie dat Kosovo als staat toe zou kunnen treden tot de EU en hierover diverse documenten naar EU-functionarissen gestuurd. Het Spaanse ministerie van Buitenlandse Zaken bevestigde dit tegenover het Servische dagblad en stelde dat het voet bij stuk zal houden: “Het standpunt van Spanje over het niet erkennen van de eenzijdig uitgeroepen onafhankelijkheid van Kosovo is gebaseerd op de verdediging van de beginselen van de territoriale integriteit van staten, respect voor internationaal recht en de rule of law.”

De situatie in Catalonië lijkt de opstelling van Spanje ten aanzien van Kosovo alleen nog geconsolideerd te hebben. Vecernje Novosti roept in dit verband in herinnering dat de Europese Commissie na het illegale onafhankelijkheidsreferendum in Catalonië stelde dat de situatie in Catalonië niet te vergelijken is met die in Kosovo, omdat Spanje lid is van de EU en Servië niet. Belgrado had destijds op het punt gestaan om te protesteren tegen deze dubbelhartige opvatting van het internationaal recht, maar president Aleksandar Vucic zag hier destijds op aandringen van Madrid vanaf, omdat het de situatie voor Spanje verder zou kunnen compliceren. Vucic stelde destijds ook dat hij weet hoeveel druk er op premier Mariano Rajoy wordt uitgeoefend om Kosovo te erkennen.

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