1000 Milliarden an Kosten: Kampfjet F-35 kommt aus Problemen nicht raus

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31-01-20 05:25:00,

Die F-35 der US Air Force funktioniert immer noch nicht richtig: Der jüngste Jahresbericht vom wichtigsten Waffentester des Pentagons enthält mehr als 870 Softwarefehler und ein Dutzend „Must Fix“-Mängel, die an dem Tarnkappenjet festgestellt worden sind. Das Portal „The National Interest“ (NI) berichtet.

Selbst mit dem Wichtigsten gibt es Probleme: Die 25-mm-Bordkanone der F-35 A (das ist die Version für die US Air Force) schießt nicht ganz so präzise. Die gegenwärtige Treffergenauigkeit der Schusswaffe sei als „inakzeptabel“ zu werten, heißt es in einem Bericht von Robert Behler, Direktor „Operational Test & Evaluation“ beim Pentagon, laut dem Portal. Verursacht werde das Problem durch „Ausrichtungsfehler“ der Kanonenhalterung.

Auch sonst ist an der F-35A noch eine Menge auszurichten: 873 Softwarefehler und 13 „Zu-Beseitigen“-Mängel sind in dem Behler-Bericht aufgelistet. Die Probleme sind gar nicht so neu, schreibt „The National Interest“, aber sie verdeutlichen, wie groß die Schwierigkeiten sind, die Lockheed Martin und der „Programmsponsor“ – die US-Regierung – mit der Entwicklung des Kampfflugzeugs haben.

Erst im Juni 2019 hatte ein Fachportal aus den USA laut „NI“ über nicht beseitigte Fehler in der Auslegung der F-35 berichtet: Die F-35B (die VTOL-Variante) und die trägergestützte F-35C neigen bei bestimmten Anstellwinkeln dazu, vom kontrollierten Flug abzufallen.

Das Pentagon erwartet von Lockheed Martin, dass die 13 kritischsten Problempunkte beseitigt sind, bevor der Konzern die Arbeiten an der neuen Software für die F-35 aufnimmt, schreibt „NI“. Übrigens sind die 873 jetzt festgestellten Fehler im F-35-Programmcode an sich schon eine Verbesserung: Im Pentagon-Bericht von 2018 waren noch 917 Softwarefehler gelistet.

Die F-35 ist gerade dabei, schreibt das Portal, das zahlenstärkste Kampfflugzeug der Welt zu werden. Rund 500 Flugzeuge dieses Typs (in allen drei Ausführungen) hat Lockheed Martin bereits an die amerikanischen Streitkräfte ausgeliefert. Allein die US Air Force plant die Beschaffung von 1.700 Exemplaren. Die US Navy und das Marine Corps rechnen mit weiteren 600 Maschinen.

Das F-35-Programm könnte die Vereinigten Staaten, auf die gesamte Nutzungsdauer umgerechnet, an die 1000 Milliarden Dollar kosten – Entwicklung, Beschaffung und technischer Support inbegriffen, so das Portal. Das Flugzeug war in die Nutzung eingeführt und sogar in Kampfeinsätze geschickt worden, bevor Lockheed Martin die Entwicklung abgeschlossen hat.

US-Kampfjets des Typs F-15 E Strike Eagle (Archivbild)

Die Luftwaffe Israels soll als erste die F-35 eingesetzt haben: Die israelische Führung erklärte im Mai 2018,

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Tagesdosis 23.11.2019 – Die Kosten der Kriege nach 9/11: 6.4 Billionen Dollar – 3.4 Millionen Tote | KenFM.de

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23-11-19 10:50:00,

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Ein Kommentar von Hermann Ploppa.

Am 13. November diesen Jahres ereignete sich mitten im Washingtoner Establishment eine Sternstunde der Wahrheit. Der demokratische Senator Jack Reed aus dem kleinsten US-Bundesstaat Rhode Islands hatte zwei Expertinnen von der Brown University aus seiner Heimatstadt Providence eingeladen. Neta Crawford und Catherine Lutz sind Ko-Direktorinnen des Cost of War-Projektes der Brown Universität. Sie konfrontierten das Washingtoner Establishment mit der nackten Tatsache, dass seit dem 11. September 2001 durch die Kriege der USA gegen den Terror schätzungsweise 801.000 Menschen in den Kriegshandlungen zu Tode gekommen sind. (1) 

Die Autorinnen stellten klar, dass damit nur die Kriegsopfer gezählt wurden, die direkt in Kriegshandlungen verwickelt waren. Die Zahl der Kriegstoten wäre um ein Vielfaches höher, wenn man noch jene Menschen hinzuzählt, die durch kriegsbedingte Zerstörungen der zivilen Infrastruktur keine angemessene ärztliche Hilfe erhalten haben. Die Kosten der nach dem 11. September 2001 durchgeführten Kriege schätzt Neta Crawford auf insgesamt 6.4 Billionen (amerikanisch: Trillions) Dollar. (2) 

Davon entfallen 5.4 Billionen auf die militärischen Einsätze in insgesamt sage und schreibe 80 Ländern, die die USA seit 2001 in ihre Kriege hineingezogen haben. Eine weitere Billion wird bis zum Jahre 2059 für die Versorgung der US-amerikanischen Kriegsveteranen aufgebracht werden müssen. Die Autorinnen legen Wert auf die Feststellung, dass diese Kriege den USA nicht aufgezwungen wurden, sondern willkürlich („by choice“) angezettelt wurden.

Und die Verantwortlichen an diesen ebenso überflüssigen wie buchstäblich ver-heerenden Kriegen sind außerordentlich geschickt, diese Kosten vor den Augen der Bevölkerung zu verbergen. Für das Haushaltsjahr 2018 hatte das US-Verteidigungsministerium den Menschen draußen im Lande mitgeteilt, die steuerliche Belastung durch die auswärtigen Kriege gegen den Terror weltweit betrage für jeden US-Bürger in jenem Jahr genau 7.623 Dollar. Das ist schon krass genug. Jedes Jahr für Kriege in Ländern, deren genaue Lage kaum ein US-Bürger benennen kann, ganz zu schweigen von den genauen Gründen, warum US-Soldaten dort hochbewaffnet agieren müssen, so viel auszugeben wie für einen gebrauchten Mittelklassewagen, ist schon schwer genug zu vermitteln. Unter anderem aus diesem Grunde nimmt die Ferne der Bürger zu ihrer Bundesregierung in Washington kontinuierlich zu.

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FTM berekent: kosten elektrische leaseauto’s 4,5 miljard hoger dan geraamd in Klimaatakkoord

14-04-19 12:35:00,

Met de doorrekening van zakelijk elektrisch rijden in het Klimaatakkoord is iets geks aan de hand. De kosten zijn met ruim 1 miljard euro onverklaarbaar laag. Nu de overheid weigert inzicht te geven in achtergronden van de raming, is FTM zelf aan het rekenen geslagen. Resultaat: elektrische leaseauto’s kosten de schatkist tot en met 2030 liefst 4,3 miljard euro aan gemiste bijtelling. Dat is 3,3 miljard meer dan geraamd.

De doorrekening van elektrisch rijden in het Klimaatakkoord begint in snel tempo een onoplosbare som te worden. Daarom moet staatssecretaris van Financiën Menno Snel (D66) de Kamer volgende week uitleggen waarom de overheid voor een (geraamde) uitgave van 12 miljard vertrouwt op de kabbala (het CarbonTax-model, gemaakt door een consultant die ook voor Tesla werkt), waarvan niemand de werking kent. Bovendien moet Snel toelichten waarom hij de Kamer daarover verkeerd informeerde: FTM toonde aan dat anders dan Snel zei, dat het model nooit door het TNO of het Planbureau voor de Leefomgeving is gevalideerd.

Dat is niet alles. De uitkomst die het rekenmodel heeft gegenereerd is volgens het CDA, GroenLinks en een door ons geraadpleegde expert, onverklaarbaar. Gezien de verwachte groei van het aantal elektrische auto’s en het fiscale voordeel dat ze krijgen, vinden ze de kosten van de gemiste bijtelling in het Klimaatakkoord – ongeveer 1 miljard euro tot en met 2030 – onbegrijpelijk laag. Met een indicatieve berekening laten we zien dat de kosten voor de schatkist miljarden hoger moeten liggen dan ons (en de Kamer) wordt voorgehouden.

Het gaat om twee tabellen die op pagina 66 en 68 van de mobiliteitsplannen van het Klimaatakkoord staan. In tabel 1 zie je hoe de bijtelling voor elektrische leaseauto’s in 2021 begint bij 8 procent en dan langzaam oploopt naar 20 procent voor een auto van maximaal 50 duizend euro. Dat is dus een jarenlange korting op het normale bijtellingstarief van 22 procent en dat betekent gemiste belastinginkomsten. De bedragen lopen op van 47 miljoen in 2021 naar 208 miljoen in 2024, om weer langzaam te zakken naar 16 miljoen in 2030. Bij elkaar opgeteld bedraagt de bijtelling tot en met 2030 circa 1 miljard.

16 miljoen euro – dat is een onverklaarbaar laag bedrag, vinden Kamerleden Pieter Omtzigt (CDA) en Bart Snels (GroenLinks).

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Milliardengeschäft auf Kosten von Arbeitslosen und Steuerzahlern

Milliardengeschäft auf Kosten von Arbeitslosen und Steuerzahlern

04-01-18 09:35:00,

Ein Plattenbau in der Storkower Straße, Hausnummer 158, eine Gehminute vom Jobcenter Pankow entfernt. An der Fassade hängt ein sechs Fenster breites Poster mit der Aufschrift: „Einzelbüro ab 100,- Euro“. Ein Blick auf die Firmentafel am Eingang verrät, wer die Nähe zum Jobcenter schätzt: die Schuldnerhilfe, Sozialrechtsanwälte, Personalvermittlungen, eine MPU-Beratungsstelle zur Wiedererlangung der Fahrerlaubnis.

Drinnen geht man durch lange, dunkle Korridore mit durchnummerierten Türen. Hinter einer davon befinden sich die Schulungsräume von Mikro Partner, ein privates Unternehmen, das Kurse für Arbeitslose im Auftrag der Jobcenter durchführt. In der Sprache der Jobcenter werden solche Kurse MAT (Maßnahmen bei einem Träger) genannt. Den Mitarbeitern der Jobcenter liegt viel dran, dass diese Kurse stets gut besucht sind. Welches Kalkül dahinter steckt, zeigen interne Dokumente und E-Mails sowie Berichte aktiver und ehemaliger Beschäftigter.

In einem internen Protokoll einer Teamleiter-Versammlung der Hamburger Jobcenter wurden die Mitarbeiter etwa angewiesen, „mindestens 60 Prozent“ der für das Jahr 2016 reservierten Kursplätze „innerhalb der 1. Jahreshälfte“ zu belegen. In internen E-Mails eines Hamburger Jobcenters heißt es sogar: „Brandmail an alle Arbeitsvermittler!!! Für die oben genannte MAT sind erst 9 Zuweisungen erfolgt. Ich bitte weitere Zuweisungen vorzunehmen.“

Aus der Community

Es wird Zeit, diese Problematik in private Hände zu geben und Schluss [macht] mit den oft völlig sinnlosen Beschäftigungskursen, die den betroffenen Menschen überhaupt nichts bringen.

…schreibt NutzerIn Deutschertroll

Dass Hamburg kein Einzelfall ist, belegt das Integrationskonzept 2015 des Potsdamer Jobcenters. Hier sollten die Mitarbeiter MATs „monatlich zu 100 %“ belegen. Und auch in Berlin sollen die Kurse voll sein. „Das Jobcenter Berlin Pankow wird Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung für alle Kundinnen und Kunden einkaufen“, heißt es dort im Arbeitsmarkt- und Integrationsprogramm 2017.

An ihrer besonderen Wirksamkeit kann dieser Fokus auf Kurse nicht liegen. Die Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) macht deutlich, dass Arbeitslose dadurch kaum nachhaltig in Arbeit gebracht werden. Sechs Monate danach sind mehr als zwei Drittel der Teilnehmer noch immer im Hartz-IV-Bezug. Warum ist die Auslastung der Kurse den Jobcentern dann so enorm wichtig?

Viele Jobvermittler haben nur befristete Verträge

„Ob so ein Kurs den Arbeitslosen etwas bringt, spielt bei der Vergabe keine Rolle“, sagt Petra Friedrichs, eine ehemalige Jobcenter-Mitarbeiterin, die eigentlich anders heißt. „Nicht die Interessen der Arbeitslosen stehen dabei im Mittelpunkt,

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