Krasse These oder Schlüssel zum Verständnis? Der Grund für den medialen Angriff auf die CDU | Anti-Spiegel

15-03-21 07:59:00,

Seit Wochen steht die CDU dank aller möglichen Maskenaffären im unter medialem Dauerbeschuss. Aber geht es dabei wirklich um Masken und Korruption oder steckt vielleicht etwas anderes dahinter?

Ich nenne meine These gleich vorweg, damit wir sie dann an dem prüfen können, was derzeit passiert. Armin Laschet ist zum Vorsitzenden der CDU gewählt worden und er war in den Augen der Transatlantiker der schlimmste aller möglichen Kandidaten. Laschet steht nämlich vor allem Russland durchaus positiv gegenüber, ist für Nord Stream 2 und bei Russland-Sanktionen sehr skeptisch.

Dem Spiegel war das von Anfang an sehr Laschet-kritische Artikel wert, als Beispiel sei ein Spiegel-Artikel vom 7. Februar mit der Überschrift „Laschets Außenpolitik – Zwischen Pott und Putin“ angeführt. Dem Hamburger Sprachrohr der Transatlantiker war Laschet von Anfang an suspekt, denn es gab doch eine so schöne anti-russische und stramm transatlantische Alternative: Friedrich Merz. Aber den wollten die blöden CDU-Mitglieder auch im zweiten Anlauf partout nicht wählen.

Von der Wahl Laschets zum CDU-Chef an galt es für die Transatlantiker, einen Bundeskanzler Laschet zu verhindern. Zu groß dürfte im Lager der Transatlantiker die Angst sein, er könnte in die Fußstapfen von Gerhard Schröder treten und sich mit Putin gut verstehen. Nachdem Deutschland unter Merkel wieder ein gehorsamer Diener der US-Interessen geworden ist (von Nord Stream 2 mal abgesehen), soll sich der Betriebsunfall Schröder auf keinen Fall wiederholen. Alles eine gesteuerte Kampagne?

Zunächst beschränkten sich die Medien darauf, kaum über Laschet zu berichten. Er war zwar designierte CDU-Chef und damit wahrscheinlicher Kanzlerkandidat, aber in den Medien fand der Mann kaum Gehör.

Und dann brach, keine zwei Monate nach seiner Wahl, die Katastrophe über die CDU herein, als immer mehr Fälle bekannt wurden, in denen CDU-Abgeordnete sich bei Geschäften mit Schutzmasken über ihre Beraterfirmen bereichert haben. Dabei ist es ein „glücklicher Zufall“, dass fast alle Betroffenen auch noch Gegner der Corona-Politik der Regierung sind. So konnte man nebenbei auch noch ein Warnsignal an andere CDU-Abgeordnete schicken, die eigene Regierung in Sachen Corona besser nicht zu kritisieren, wenn man nicht mit irgendeinem Skandal ins mediale Rampenlicht gezerrt werden will.

Auffällig ist, dass es nur CDU-Politiker sind, die derzeit in den Medien schlecht gemacht werden. Egal, ob es um Korruption bei Geschäften mit Masken geht, um ein Spenden-Dinner von Jens Spahn oder eine Geburtstagsfeier eines Bundestagsabgeordneten – immer betrifft es die CDU.

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