Die Lima-Gruppe gibt die kriegerische Manipulation der USA zu

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16-01-19 08:28:00,

Nach der Enthüllung der Beweise der Exxon-Mobil Affäre durch den venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro haben die Mitgliedstaaten der Lima-Gruppe den Artikel 9 von ihrer gemeinsamen Erklärung gestrichen. Dieser Text prangerte eine Provokation von Venezuela an, die die kollektive Sicherheit gefährdete.

Zwei Staaten haben jedoch diese Korrektur nicht gemacht: Kanada und Paraguay. Für sie ist die Version von Exxon-Mobil und dem US-Außenministerium nach wie vor gültig: Trotz der Beweise, die sie widerlegen, hätte die venezolanische Armee ein Öl-Explorations-Schiff (Foto) aus den mit Guyana umstrittenen Gewässern vertrieben.

Stattdessen zeigen die Aufzeichnungen, dass sich der Vorfall an der Mündung des Orinoco ereignet hat, also in den international anerkannten Hoheitsgewässern von Venezuela.

Es ist jedermann klar, dass die Regierung von Guyana am Vorabend des Vorfalls von einem Mitglied seiner eigenen Partei, Charrandas Persaud, gestürzt worden war, der dann von seinem Land geflohen war um Zuflucht in Kanada zu finden.

Diese Kontroverse illustriert eindeutig, dass Exxon-Mobil und das US-Außenministerium eine Lüge benutzt haben, um einen Krieg zwischen Lateinamerikanern zu schüren.

Übrigens haben Guyana und Santa Lucia, obwohl die Lima-Gruppe die zweite Amtszeit des designierten Präsidenten Nicolas Maduro nicht anerkannt hat, die Beglaubigungsschreiben der neuen venezolanischen Botschafter akzeptiert.

Übersetzung
Horst Frohlich

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Kriegerische Manipulation

Kriegerische Manipulation

13-04-18 08:25:00,

Bild

Quelle: Screenshot Twitter

Zwei im Internet kursierende, von den Terroristen gelieferte Bilder des angeblichen Giftgasangriffs – siehe oben – zeigen unterschiedliche Varianten der gleichen Situation. Zu sehen sind tote Frauen und Kinder. Beziehungsweise unfreiwillige Opferdarsteller: Hoffen wir, dass diese nur betäubt wurden. Schauen wir uns die Personen auf den beiden Bildern, die ja die gleiche Situation darstellen, an. Im rechten hat man einfach noch ein Baby dazugelegt. Auch andere Details unterscheiden sich bei den beiden Bildern.

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Quelle: Screenshots Youtube

Zwei weitere Screenshots aus Videos zu derselben Situation zeigen ebenfalls unterschiedliche Varianten. Auch hier wird die gleiche Situation mit einer unterschiedlichen Anzahl an Darstellern bestritten: In dem linken Terroristenvideo sind ganz deutlich zwei Kinder mehr zu sehen. Allerdings ist das Baby des einen vorherigen Bildes dieses Mal nicht dabei.

Tatsächlich schaffen es die vom Westen als Propagandawerkzeug in den Syrienkrieg gebrachten Weißhelme und ihre Terroristenkumpels auch nach Jahren immer noch nicht, ordentliches Propagandamaterial zu liefern. Unseren Medien ist es egal, sie machen was draus.

Quellen und Anmerkungen:

(1) https://www.rubikon.news/artikel/die-ard-setzt-giftgas-ein

(2) http://blauerbote.com/2018/04/10/prof-meyer-im-ard-mittagsmagazin-duma-giftgasangriff-ist-faelschung-der-weisshelme/

(3) https://www.rubikon.news/artikel/terrorpaten-an-der-macht

Jens Bernert

Jens Bernert, Jahrgang 1974, ist studierter Geograph und Politikwissenschaftler mit Abschluss der Universität Mannheim und arbeitet seit zehn Jahren als Software-Entwickler im Java-Umfeld. In seiner Freizeit bloggt er unter anderem in seinem Weblog „Blauer Bote Magazin“ meist zu aktuellen politischen und zeitgeschichtlichen Themen. Außerdem macht er als DJ Underpop — in leider immer größeren Abständen — Mannheim und Heidelberg unsicher.

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