Die Lauterbach-Inzidenz | Von Bernhard Loyen | KenFM.de

01-04-21 12:06:00,

Es ist eines der bis dato großen und ungelösten Rätsel dieser medial-politisch dominierten Gesellschaftskrise.

Ein Kommentar von Bernhard Loyen.

Unter dem Deckmantel einer weiterhin propagierten vermeintlichen Virus-Pandemie in unserem Land, beginnend im Jahre 2020 mit weiterhin nicht absehbarem Ende, kürte mit Verlauf des zurückliegenden Jahres diese sogenannte Corona-Krise ihr persönliches Event-Maskottchen. Karl Lauterbach.

Es finden sich mittlerweile unterschiedlichste Ansätze das Mysterium Lauterbach zu entschlüsseln (1). Diverse Artikel versuchten herauszuarbeiten, welche Vorleistungen diesen Mann dermaßen in den öffentlichen Fokus katapultiert haben. Mitglied der SPD seit dem Jahre 2005, war er von Ende 2013 bis September 2019 stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion und dort zuständig für die Themen Gesundheit, Bildung und Forschung sowie für Petitionen. Das wars.

Es sei diesmal nicht hinterfragt, warum er in den öffentlich-rechtlichen Medien durchgehend Millionen von Zuschauern als epidemiologische Ausnahmeerscheinung verkauft wird. Eine kurze Zusammenfassung.

Klaus Kleber schmierte am 16.März 2021 zu Beginn eines Interviews im heute-journal seine abendlichen Zuseher dermaßen unverfroren mit einer hymnenhaften Lauterbach-Laudatio ein, dass man nur noch irritiert den Kopf schütteln konnte, Zitat: Im Deutschen Bundestag kann in Sachen Sachkenntnis zur Pandemie niemand dem SPD-Mann Karl Lauterbach den Rang als kompetentester Abgeordneter streitig machen (2).

Dieses vermeintlich unstrittige Alleinstellungsmerkmal schätzten jedoch die Kollegen der Süddeutschen Zeitung jüngst etwas anders ein. Wo Karl Lauterbach schweigt, wurde am 26. März ein Artikel betitelt. Das Thema, ist der kompetenteste Abgeordnete in Zeiten der sogenannten Pandemie noch in seinem eigentlichen Hauptberuf, dem des gewählten Politikers, vorzufinden, also anzutreffen? Zitat: Der Augenblick, in dem der Abgeordnete Karl Lauterbach von der großen Bühne des Bundestages verschwindet, ist dokumentiert. Es ist der 16. Januar 2020, um 9.10 Uhr. An diesem Tag hat der SPD-Politiker im Plenum seine letzte Rede gehalten (3).

Auf dieses Phänomen angesprochen, erläuterte die SPD-Fraktion die Situation dahingehend, dass Lauterbach schlicht keine herausgehobene Funktion mehr innehabe. Die von Kleber so ehrfürchtig dargelegte Sachkenntnis wird wohl von den SPD-Kollegen trotz medialer Dauerpräsenz ihrer vermeintlichen Spitzenkraft nicht wirklich wahrgenommen oder schlicht nicht gewürdigt.

Er hat anscheinend besseres zu tun. Fakten. Allein im Jahre 2020 wurde Karl Lauterbach 31 Mal in den Sendungen „Anne Will“, „Hart aber fair“, „maischberger.die woche“, „maybrit illner“ und Lanz eingeladen, um seine belehrenden und mahnenden Sätze Millionen von Zuschauern zu präsentieren (4).

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