Syrien: Söldner zerstören Ernte, lösen Hungersnot aus

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05-06-19 03:39:00,

Agrarwirtschaftlicher Anbau in Syrien ist nur in den grünen Bereichen möglich. (Grafik: USDA/DWN)

Agrarwirtschaftlicher Anbau in Syrien ist nur in den grünen Bereichen möglich. (Grafik: USDA/DWN)

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Die UNO unterstützt Söldner in Kolumbien gegen Venezuela

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06-03-19 08:33:00,

Vor einigen Wochen hatte der venezolanische Präsident Nicolas Maduro die Bildung einer Einheit von pro-US-Söldnern im kolumbianischen Dschungel erwähnt. Ihm zufolge würden sie ausgebildet werden, um einen angeblichen Angriff von Venezuela gegen Kolumbien unter falscher Flagge zu starten und so die Voraussetzungen für einen Krieg in Lateinamerika zu schaffen.

Am 1. März 2019 hat der Beschützer der Bundesstaates Táchira und nationaler Direktor der CLAP (die Nahrungsrationen-Vertriebsagentur), Freddy Bernal, dem Oberkommissariat der Vereinten Nationen für Flüchtlinge (UNHCR) vorgeworfen, 435 ausländische Söldner und venezolanische Deserteure aufgenommen zu haben. Er sagte, sie würden in den Hotels Bolívar, Caravana und Cavalier de Cúcuta (in Kolumbien, nördlich von Santander) untergebracht und von dem venezolanischen General-Verräter, Cliver Alcala Cordones kommandiert werden. Sie bereiteten eine schon von Präsident Maduro offenbarte Aktion unter falscher Flagge vor.

Wir erinnern daran, dass im November 2011 der Sonderbeauftragte des UN-Generalsekretärs für Libyen, Ian Martin (ehemaliger Welt-Direktor von Amnesty International), den Transfer per Schiff von 1500 Mitgliedern der Al-Qaida nach Libyen organisierte. Sie standen unter dem Kommando von Abdelhakim Belhadsch (ehemalige Nr. 3 von Al-Qaida) und Mehdi el-Harati. In der Türkei gelandet, wurden sie zunächst in einem Lager des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen stationiert (damals unter der Leitung von dem derzeitigen UN-Generalsekretär António Guterres). Die türkischen Parlamentarier, die gebeten hatten, das Flüchtlingslager, das nur Männer beherbergte, besuchen zu können, konnten es aber nicht betreten. Die Libyer wurden dann mit dem Bus vom türkischen Geheimdienst (MİT) nach Dschabal Al-Zuia, in Syrien transportiert. Sie bildeten dort die erste Einheit der sogenannten “freien” syrischen Armee (FSA) und realisierten dort das Videomaterial über die “syrische Revolution”, die von den westlichen und Golf-Medien verwendet wurden.

Der Fall war durch den russischen Botschafter Vitali Churkin im Sicherheitsrat offenbart worden.

Das Hochkommissariat für Flüchtlinge wird heute von Filippo Grandi geleitet, der in 2011 Stellvertreter von António Guterres war.

Übersetzung
Horst Frohlich

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CIA-Söldner in Afghanistan foltern und terrorisieren

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06-01-19 12:11:00,

Urs P. Gasche / 05. Jan 2019 –

Schandtaten, die unbestraft bleiben, treiben Teile der Zivilbevölkerung in die Arme der Taliban. Das zeigt eine Recherche vor Ort.

Bereits seit über 17 Jahren führt die Nato unter Führung der USA in Afghanistan einen Krieg «gegen Terroristen». Doch die Taliban und seit einigen Jahren auch militante fundamentalistische Einheiten, vor allem die ISIL, kontrollieren noch immer wichtige Teile des Landes. Einer der Gründe ist das teilweise brutale Vorgehen der Nato-Söldner. Es macht Teile der Bevölkerung zu Sympathisanten der Taliban und der ISIL.

Rot = Von den Taliban kontrollierte Regionen; schwarz = von der ISIS kontrollierte Gebiete. Stand März 2018. Grössere Auflösung hier.

Zivilisten getötet – Foltervorwürfe – keine Untersuchungen

Immer wieder wurden Klagen der Zivilbevölkerung laut, im Namen der USA und ihrer Alliierten würden Kriegsverbrechen begangen. Ein UN-Report zitierte «glaubwürdige Berichte über absichtliche Zerstörungen von Privateigentum, illegale Verhaftungen und weitere Missbräuche». Die Schuldigen würden nicht bestraft. Täter seien auch von den USA angeheuerte Söldner von «Counter-Terrorism»-Einheiten.

Diesen schweren Vorwürfen ging die «New York Times» nach und schickte mehrere Journalisten für mehrere Monate vor Ort in die Provinz Chost im Osten von Afghanistan. Dort seien fast wöchentlich Menschenrechtsverletzungen von US-Söldnern bekannt geworden. Sechs solche Vorwürfe haben die NYT-Journalisten akribisch recherchiert. Bei einzelnen waren sie innert 24 Stunden nach den militärischen Operationen vor Ort.

Unter dem Titel «C.I.A.’s Afghan Forces Leave a Trail of Abuse and Anger» berichtete die «New York Times» am 31. Dezember 2018, dass CIA-Söldner Häuser von Unschuldigen mitsamt Bewohnern verbrannten, Männer willkürlich verhafteten und einige folterten.

Bericht in der «New York Times» vom 31.12.2018

Nach seriösen Quellen sei es auch in der Provinz Nagarhar, ebenfalls im Osten Afghanistans, zu mindestens 15 glaubwürdig bezeugten Folterungen gekommen. Malik Zaman, ein einflussreicher Stammesältester, erklärte an einer Medienkonferenz in der Provinzhauptstadt Dschalalabad: «Wenn die Regierung solche rücksichtslosen Operationen nicht verhindert, wird die Bevölkerung auf die Strassen gehen und zu den Waffen greifen gegen die Regierung.»

Die NYT zitiert einen früheren hohen afghanischen Sicherheitschef,

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