De val van Lehman luidde de pensioencrisis in – Marketupdate

De val van Lehman luidde de pensioencrisis in – Marketupdate

09-10-18 01:04:00,

Afgelopen maand was het tien jaar geleden dat met de val van Lehman Brothers de grootste crisis sinds die van de Jaren Dertig van de vorige eeuw een aanvang nam. Is er sindsdien iets ten goede gekeerd in de financiële sector. Is die sector gezonder en op een solidere basis gegrondvest? Het antwoord mag een aarzelend ja zijn. De risico’s zijn minder geworden. Ze zijn echter niet verdwenen, slechts verplaatst.

Het zijn nu de pensioenfondsen die grote risico’s in zich bergen. De lage rente maakt het uiterst onzeker of ze hun inkomensbeloftes kunnen nakomen. Daarom gaan ze extra risico’s nemen, zoals samenwerken met hedge funds en private equity. Grote bedrijven hebben de risico’s van verkeerde investeringen weggehaald bij hun beleggers en geponeerd op de schouders van de spaarders. Een bankencrisis zoals in 2008 lijkt uit den boze, maar een pensioencrisis en derhalve een sociale crisis lijkt in de maak.

Hoe heeft het zover kunnen komen. Daarvoor maken we een tour de memoir. Het waren de centrale banken die effectief in actie kwamen om de crisis het hoofd te bieden. Dat gebeurde onder leiding van de Fed. Die startte als eerste een programma van kwantitatieve verruiming. Dat programma hield in dat de centrale bank op grote schaal (overheids)obligaties ging opkopen met de bedoeling de rente omlaag te duwen, deflatie te voorkomen en om beleggers aan te moedigen weer wat meer risico’s te nemen.

Het voorbeeld van de Fed is na enkele jaren talmen gevolgd door de ECB en door de Bank van Japan. De bedoeling van de verruimingsprogramma’s was ook om derde partijen in staat te stellen hun schulden met behulp van gratis geld af te lossen. Banken grepen die gelegenheid met beide handen aan en hebben hun schuldenlast omlaag gebracht. Tegelijkertijd maakten andere partijen van de gelegenheid gebruik om hun schuldpositie te laten groeien. De hypotheekschuld is nagenoeg even groot als aan de vooravond van de crisis. Ook die van grote bedrijven is scherp gestegen, omdat ze veel geld hebben geleend om op grote schaal eigen aandelen terug te kopen. Leningen voor auto’s en studieleningen zijn eveneens scherp opgelopen. Nieuw en zeker zorgwekkend is dat het scheppen van krediet verplaatst is van de ontwikkelde wereld naar China.

Meer schulden

Bij de aanvang van de crisis liepen de schulden heel kort terug,

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Lehman Brothers: der Bankrott einer Bank und eines Systems

Lehman Brothers: der Bankrott einer Bank und eines Systems

15-09-18 07:45:00,


Grossbanken riskieren zu viel, weil sie immer noch auf Staatshilfe zählen können © Gilani

Marc Chesney / 15. Sep 2018 –

Der Bankrott vor 10 Jahren ist Symbol eines aus dem Ruder gelaufenen Finanzsystems. Grossbanken sind immer noch «too big to fail».

Red. Marc Chesney ist Professor der Finanzwissenschaften an der Universität Zürich. Er ist Autor des Buches «Vom Grossen Krieg zur permanenten Krise», Versus-Verlag 2014.

Gläubiger-Forderungen von rund 1200 Milliarden Dollar

Heute vor zehn Jahren, am 15. September 2008, wurde Lehman Brothers Holdings Inc. unter den Schutz von Chapter 11 des amerikanischen Konkursgesetzes gestellt. Das war der Anfang eines langen und komplexen Prozesses, begleitet von Gläubigerforderungen im Umfang von rund 1200 Milliarden Dollar. Noch im letzten Jahresbericht von Lehman Brothers finden sich Begriffe wie «Performance-Rekorde», «hervorragende Ergebnisse», «Talent-Management-Anstrengungen», «Exzellenz» und «Fokus auf Risiko-Management». 2007 brüstete sich die Bank damit, die «Nummer eins» im Algorithmus-Trading zu sein und 42 «best in class»-Auszeichnungen für Exzellenz im Global Custodian Prime Brokerage Survey 2007 erhalten zu haben. Die Bank brachte ihren Namen überdies bereits am Rande des Bankrotts noch mit Nachhaltigkeit und Verantwortung in Verbindung; als eines ihrer Ziele nannte sie etwa die Verringerung von Umweltauswirkungen ihrer Aktivitäten.

Analysten haben versagt

Retrospektiv erscheint dieser Jahresbericht als reine Propaganda. Doch die grossen Rating-Agenturen wie Moody’s, Standard & Poor’s und Fitch Ratings haben dies gestützt, indem sie Lehman Brothers noch wenige Tage vor dem Bankrott gute Bewertungen von mindestens A gegeben haben. Und Richard Fuld, der ehemalige CEO, hat zwischen 2000 und 2007 ungefähr eine halbe Milliarde Dollar erhalten; dies als Verantwortlicher einer Strategie, welche die Bank in den Bankrott geführt hat.

Analysten haben diesen Jahresbericht offensichtlich nicht mit kritischem Blick gelesen. Eigentlich hätten die Alarmglocken läuten müssen in Anbetracht der vielen dubiosen Geschäfte und der komplexen derivativen Produkte. Letztere wiesen eine völlig unverhältnismässige Höhe von 35’000 Milliarden Dollar auf. Das heisst, ihr Nominalwert entsprach 50-mal der Bilanzsumme und etwa 1500-mal dem Eigenkapital der Bank. Das Eigenkapital betrug gerade einmal 3,25 Prozent der Bilanzsumme. Für die Finanzanalysten aber scheint das nicht relevant gewesen zu sein. Sie haben die enormen Schulden und die gigantischen Derivategeschäfte nicht zum Thema gemacht. Sie haben sich wahrscheinlich auf die Netto-Exposures der Derivate fokussiert.

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10 Jahre nach Lehman – ein Streifzug durch die Finanzwelt mit Helge Peukert – www.NachDenkSeiten.de

10 Jahre nach Lehman – ein Streifzug durch die Finanzwelt mit Helge Peukert – www.NachDenkSeiten.de

14-09-18 02:09:00,

14. September 2018 um 15:24 Uhr | Verantwortlich:

10 Jahre nach Lehman – ein Streifzug durch die Finanzwelt mit Helge Peukert

Veröffentlicht in: Interviews

Helge Peukert

Am 15. September jährt sich die Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers bereits zum zehnten Mal. Es kam zur „Kernschmelze“ im Finanzsystem, Rettungsschirme wurden aufgespannt, milliardenschwere Konjunkturprogramme beschlossen, Banken waren plötzlich „too big to fail“ und wurden reihenweise für „systemrelevant“ erklärt. Thomas Trares sprach für die NachDenkSeiten mit dem heterodoxen Ökonomen Helge Peukert[*] darüber, ob eine solche Krise auch heute noch möglich wäre und was die Politik eigentlich getan hat, um dies zu verhindern. Aus diesen Fragen wurde ein umfassender Streifzug durch die Finanzwelt, der vor allem für Leser, die am Thema interessiert sind, sehr spannend sein dürfte. Aufgrund des doch etwas längeren Umfangs empfehlen wir Ihnen jedoch, ein wenig Zeit mitzubringen und das Interview vielleicht auch für das Wochenende zurückzulegen.

Herr Peukert, Sie haben in ihrem, in aktualisierter Auflage 2013 erschienenen, Buch „Die große Finanzmarkt- und Staatsschuldenkrise“ die Lehman-Pleite und die Geschehnisse danach aufgearbeitet. Die Regierenden versprachen uns damals „kein Markt, kein Produkt, kein Akteur sollen künftig unreguliert bleiben“. Wie sieht heute ihr Fazit aus? Können Sie den Satz so unterschreiben? Kann man sagen „Auftrag erfüllt“?

Ehrlich gesagt, habe ich dieser Selbstaufforderung zur Regulierung schon damals überhaupt keinen Glauben geschenkt. Im Unterschied zur Aufarbeitung der Weltwirtschaftskrise, nach der das Politpersonal ausgewechselt wurde, ein Trennbankensystem eingeführt und zahlreiche sinnvolle Begrenzungen der Aktivitäten von Banken wie das Verbot des Eigenhandels durchgesetzt wurden, haben sich nach der großen Finanzkrise die Böcke als Gärtner verkleidet, die sich – einschließlich der EZB – jetzt als Agenda Setter der Regulierung aufspielen. Die Wählerschar hat sie leider weitgehend gewähren lassen. Der oben zitierte Satz wurde ja von Leuten und Institutionen wie der G 20 oder der EU-Kommission herausposaunt, die zur Internationale der Globalisten aus Politestablishment, der Finanzgroßwirtschaft und ihrer EZB, multinationalen Unternehmen, Reichen und zu meinem besonderen Ärger Inside-Job-Wirtschaftswissenschaftlern gehören. Die spezialdemokratisch-konservativen Politestablishments sind mittlerweile europaweit fast überall abgeschossen oder zumindest stark abgestraft worden. Leider geht des Volkes Zorn meist in Richtungen, die ihre Interessen und ihren Wunsch auf Anerkennung noch deutlicher verletzen. Auftrag erfüllt? Dieser Auftrag sicherlich nicht.

Internationale der Globalisten,

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Tagesdosis 1.9.2018 – Lehman Brothers: 10 Jahre danach | KenFM.de

Tagesdosis 1.9.2018 – Lehman Brothers: 10 Jahre danach | KenFM.de

01-09-18 09:06:00,

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Ein Kommentar von Ernst Wolff.

In wenigen Tagen jährt sich zum zehnten Mal der Zusammenbruch der US-Großbank Lehman Brothers auf dem Höhepunkt der Finanzkrise von 2007/ 2008.

Ausgelöst hatte die Krise der Kollaps des US-Subprime-Hypothekenmarktes. In den Jahren vor dem Lehman-Crash hatten amerikanische Banken immer mehr Hauskredite an nicht kreditwürdige Kunden vergeben, diese zu „Wertpapieren“ gebündelt und in alle Welt verkauft. Als die US-Häuserpreise, die jahrelang gestiegen waren, zu sinken begannen und Kreditgeber ihr Geld einforderten, entpuppten sich diese Papiere großenteils als wertlos.

Finanzinstitute in aller Welt mussten riesige Summen abschreiben und gerieten in Zahlungsschwierigkeiten. Daraufhin sprangen die Regierungen ein, erklärten die größten Institute für „too big to fail“ („zu groß um sie zusammenbrechen zu lassen“) und retteten sie mit Steuergeldern. Auf diese Weise wurden die Verursacher der Krise nicht etwa für ihre Verfehlungen (den Handel mit zweifelhaften Wertpapieren) zur Rechenschaft gezogen, sondern für ihre selbstverschuldeten Verluste entschädigt und dazu noch mit einem Freibrief für weitere riskante Geschäfte belohnt.

Anders sahen die Folgen für die arbeitende Bevölkerung aus: Da die zur Rettung der Banken eingesetzten Steuergelder riesige Löcher in die Staatshaushalte rissen, wurde ihr die Last der Krise unter dem Schlagwort der „Austerität“ in Form von Lohnkürzungen, Entlassungen und Sozialabbau aufgebürdet.

Alle Einsparungen aber reichten zur Deckung der Defizite nicht aus. Außerdem kam ein weiteres Problem hinzu: Das globale Finanzsystem ist kreditgetrieben und verlangt daher nach ständigem Wachstum und einer kontinuierlichen Zunahme der Geldmenge. Da sich die globale Wirtschaft jedoch nach 2008 nicht mehr erholte, geriet sie in die Lage eines Patienten, der zu verbluten droht.

Um den Tod des Patienten zu verhindern, sprangen die Zentralbanken ein und taten etwas, das sie in diesem Ausmaß nie zuvor getan hatten: Sie schöpften Unmengen neuen Geldes („Quantitative Easing“) und vergaben es zu immer niedrigeren Zinssätzen. Der Löwenanteil dieses Geldes floss allerdings nicht in die Realwirtschaft, sondern ging an Finanzinstitute und Großinvestoren, die es mehrheitlich wieder zur Spekulation einsetzten und so aufs Neue genau den Kreislauf anheizten, der in die Krise geführt hatte.

Das blieb nicht ohne Folgen: Die ausufernde Spekulation schuf riesige Blasen an den Aktien-,

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10 jaar na Lehman gaat het broeien. September wordt bloeimaand. Beleef het mee!

10 jaar na Lehman gaat het broeien. September wordt bloeimaand. Beleef het mee!

01-09-18 07:27:00,

Gemotiveerde mensen maken het verschil. Hier het overzicht. Doe mee!

 

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Wereldverbetering door samenwerking

Alternative Finance Festival – Donut-D-day – Andere Krant – Congres online

Het broeit. 10 jaar na Lehman brothers maken gemotiveerde mensen het verschil. September wordt bloeimaand. Beleef het mee!

 

 

10 jaar geleden brak de bankencrisis uit. Velen werden wakker in een boze droom. Er volgde 10 jaren van dwaling, waarin de overheid alles offerde om het failliete bankgeldstelsel overeind te houden. Welvaart en welzijn hobbelden achteruit. Presidenten zijn op dictators gaan lijken. De wereld wordt gevaarlijk instabiel. 

Bloeimaand september  

Maar er is hoop. Niet van de wereldleiders. Noch van de instituten die zwelgen op rente en belasting. Maar van gemotiveerde mensen die initiatief nemen. Zonder veel middelen – pro deo – tegen de stroom in. Mensen die volhouden en iets presteren. Dat is de positieve oogst van 10 jaar bankgeldcrisis. September wordt een bloeimaand voor deze mensen en hun initiatieven. En u kunt het meemaken. Hier het overzicht.

Alternative Finance Festival

Een studente vond dat we meer moesten samenwerken. Daar wilde ze ook bij helpen. Door een feest te organiseren bijvoorbeeld. Dat brengt mensen bij elkaar. Vier het mee en meld u aan voor het Alternative Finance Festival (14-16 september). Ons Geld is ook van de partij (16 september, Utrecht). We gaan banden aanhalen en bakens verzetten. Hier wilt u bij zijn!
Programma en kaarten vindt u hier. Onze inhoudelijke voorbeschouwing staat hier. Dit festival gaat beweging brengen.     

Donut-D-day

Samenwerking is ook het thema van Donut-D-day (15 september, Amsterdam). Kate Raworth geeft (per video) uitleg over de donut economie. Dat is een economie die niet schadelijk is voor mens, dier en milieu. Hoe die eruit ziet? Op Donut-D-day wordt dat onderzocht. Met bijdragen van Harro Boven (basisinkomen), Anne Knol (Milieudefensie), Klaas van Egmond (monetaire hervorming), Sara Sylbing (programmamaker) en Herman Wijffels.

Zij smeden plannen voor meer balans op aarde.  

Helpt u mee? Programma en kaarten vindt u hier

Andere Krant

De Andere Krant komt met een editie over het geldstelsel. Vanaf 15 september kunt u die online lezen, en in gedrukte vorm bestellen en verspreiden.  » Lees verder