Leserbriefe Ausgabe Nummer 2 zu „Zur Diskussion gestellt: Daniele Gansers Vortrag zu Corona und China. Eine Diktatur als Vorbild““

23-02-21 08:13:00,

In diesem Beitrag haben die NachDenkSeiten auf einen Vortrag des Historikers Daniele Ganser hingewiesen und die Leserschaft um ein Meinungsbild gebeten. Die erste Serie der Leserbriefe, 70 an der Zahl, ist hier veröffentlicht worden. Zu beidem haben uns weitere E-Mails erreicht. Danke vielmals. Mit dieser Veröffentlichung schließen wir dieses Thema ab. Zusammengestellt von Christian Reimann.

1. Leserbrief

anmerkung zu gansers these: „Angst vor Diktatur“ -neben „Angst vor Armut“ / „Angst vor Virus“, die menschen beeinflußen.

ich respektiere ganser, geboren anfang der 1970er zur zeit der einführung der berufsverbote, von ihm kann ich nicht erwarten zu erforschen, inwiefern mentale zustände der deutschen menschen -der exDDRler genauso wie die der exWestdeutschen/BRDler- sich darauf zurückführen lassen, daß sie ihren hitler im kopf nur verdrängt haben: die DDRler zwangsverordnet von oben zur antifaschistischen antikriegshaltung, die westdeutschenBRDler lustvoll  verschoben zur USA-vasallentreue (und seit filmen wie „schindlers liste“ zur staatsräson mit israel). so wird kein deutscher aus scham eine „angst vor diktatur“ (zit ganser) bezogen auf das NAZI-regime entwickeln, stattdessen erzeugt weiterhin das alte NAZI-feindbild („bolschewistische untermenschen“/kommunismus) ängste, die sich gegenüber dem “realsozialismus” („honnecker, stalin“ zit ganser) äußern – unter vermeidung einer ausgewogenen beurteilung der beiden historischen diktaturen, deren unterschiede und auf die heutige weltlage bezogen mit wenig kompetenz, lehren aus der geschichte zu ziehen, vielmehr mit scheuklappen besonders gegenüber china und rußland einher gehen.

beate brockmann

2. Leserbrief

Sehr geehrte Mitarbeiter der Nachdenkseiten,

sehr lang schon beschäftige ich mich mit den Vorträgen und Büchern von Daniele Ganser.

Ich stehe allen Beiträgen von Ihm kritisch und nachfragend gegenüber.

Den Beitrag fand ich- so weit ich das beurteilen kann- fachlich gut recherchiert und sehr gut mit nachvollziehbaren Fakten hinterlegt. Bei Dr.Daniele Ganser nicht überraschend.

Mein Eindruck ist, und da bin ich mir sehr sicher, dass wir uns auch in dem, zumindest offiziell demokratischen Europa mit riesigen Schritten auf den Totalitären Überwachungsstaat nach dem Vorbild von  George Orwell “1984” zu bewegen.

Wir leben in einer Zeit, in der Kritiker bzw. Menschen, die die Wahrheit aussprechen mundtot gemacht, nicht gehört, einfach “verschwinden”, Unfälle haben oder schlimme familiäre Nachteile erfahren müssen.

Es gab doch schon Epochen in unserer Geschichte, wo man seine Meinung nicht jedem mitteilen konnte, oder?

Es ist meiner Ansicht nach völlig normal,

 » Lees verder

Leserbriefe zu „Der Corona-Katechismus: ‚Halt’s Maul und setz die Maske auf!‘“

29-10-20 01:37:00,

Tobias Riegel macht in diesem Beitrag darauf aufmerksam, dass viele Satiriker ihrer Kunstform eine neue Rolle geben, indem sie den Regierungskurs unterstützen. Das Phänomen haben die NachDenkSeiten bereits in diesem Artikel und in diesem Artikel thematisiert. Aktueller Anlass ist unter anderem ein aufwendiger „Kurzfilm gegen Verschwörungsfanatiker“: In Anlehnung an den US-Horrorfilm „Der Exorzist“ wird dort nicht „der fast religiöse Corona-Eifer mancher Redakteure, Politiker oder Bürger auf die Schippe genommen“, sondern Corona-Skeptiker sollen von „obsessiven“ Zweifeln – insbesondere an den Medienberichten – „befreit“ werden.
Zu diesem Beitrag sind einige Leserbriefe gekommen, in denen eigene Eindrücke, Widerspruch und Zustimmung mitgeteilt werden. Für die Briefe bedanken wir uns sehr. Es folgt eine Auswahl. Zusammengestellt von Christian Reimann.

1. Leserbrief

Danke, Tobias Riegel, für diesen sehr erhellenden Beitrag, der zeigt,  wie zunehmend wahnhaft sich diese“Corona-Krise” entwickelt hat. Genau genommen entlarvt die  ‘Satire – der Exorzist’ ,  Politik und Medien, die sich wie Teufelsausstreiber*innen gebärden und seit Monaten die Bevölkerung mental mit ihren Angst- u. Panikbotschaften impfen. Eine beispiellose Maskerade, die  Verwirrung, Verschleierung, Wahrnehmungsstörungen,Denunziationen, Strafen, Gewalt …… fördert. Ein ungeheures Schauspiel-Verbrechen wird tagtäglich zur Vorführung gebracht. Menschen sollen dadurch nicht der eigenen Wahrnehmung trauen, sondern sich an der vorherrschenden politisch-medialen Führung orientieren und an deren “Corona-Katechismus’ glauben.

Was ist das anderes  als Machtmissbrauch? Was macht das mit einer Gesellschaft,  insbesondere mit  Kindern, denen  durch Maskenzwang und Isolation eine unwirkliche Wirklichkeit aufgezwungen wird? Diejenigen, die es wagen, dagegen aufzubegehren werden verteufelt und  medial verbrannt.

Die einstige Rolle kirchlicher Inqusition haben heute sog. Leitmedien inne, mit Unterstützung ihnen genehmer Wissenschafts-Diakon*innen.

In was wir weltweit geraten sind, spitzt der folgende Beitrag zu: “Der Covidian-Kult”.
 
L.G.- Ute Plass

2. Leserbrief

Liebes Team der Leserbriefe, lieber Tobias Riegel.
 
Nun den Film werde ich mir nicht anschauen weil ich da auf meine Gesundheit achten muss. Aber das, was Sie schildern, ist schon schlimm genug. Dennoch kommt diese offene und subtile Gewalt nicht von Nichts.
 
Es ist die Macht, diese irrationale Macht derer sich nun alle bedienen können ohne bestraft oder schief angeguckt zu werden.
Auslöser dieser frei herum vagabundierenden Gewalt ist die Gewalt, die von OBEN kommt – in der Person der Angela M.

 » Lees verder

Leserbriefe zu „Weder links noch rechts!” – also nirgendwo“

22-05-20 04:43:00,

In diesem Artikel hat Albrecht Müller versucht zu erklären, dass eine Unterscheidung in links und rechts auch heute Sinn macht. Diese Einschätzung wurde vor dem Hintergrund der Parteigründung von „Widerstand 2020“ und einigen Formulierungen des Mitgründers Dr. Bodo Schiffmann getroffen. Sehr schnell haben viele unserer Leserinnen und Leser auf diesen Beitrag reagiert – viele auch sehr kritisch, aber betont sachlich. Für die eingereichten Leserbriefe bedanken wir uns sehr herzlich. Es folgt eine Auswahl der Antworten. Zusammengestellt von Christian Reimann. Und vorweg noch ein paar Bemerkungen des Autors Albrecht Müller:

Einleitende Anmerkungen zu den Leserbriefen von Albrecht Müller:

  1. Es kamen so viele interessante Leserbriefe und so viele Anstöße zu einer notwendigen Diskussion, dass ich darauf in einem gesonderten Beitrag eingehen werde. Der Arbeitstitel dieses kommenden Beitrags lautet:

    „Ist die Überwindung der nunmehr 40 Jahre herrschenden neoliberalen Ideologie ein neutrales Projekt, weder links noch rechts?“

    Vielleicht wäre mein Text “Weder links noch rechts!” – also nirgendwo besser verstanden worden, wenn ich den Begriff Neoliberalismus dort schon gebraucht hatte. Ich hätte zum Beispiel schreiben müssen: In einer Zeit, in der es dringend geboten ist, die neoliberale Ideologie und Praxis aus dem Tempel zu jagen, bringt es nichts, wenn man mit der Formel „weder links noch rechts“ auch jene abwertet, die den Kampf gegen die neoliberale Ideologie und Praxis führen und sich als links verstehen.

  2. Viele, sehr viele Leserbriefe kamen von Menschen, die sich bei der neuen Partei „Widerstand 2020“ engagiert haben oder engagieren wollen. Sie haben meinen Artikel als Angriff auf ihr neues politisches Engagement empfunden. Das war jedenfalls so nicht gemeint. Alleine die Tatsache, dass ich nicht nur Dr. Schiffmann, sondern auch den ehemaligen SPD-Bundeskanzler Gerhard Schröder als Zeugen aufgerufen hatte, hätte eigentlich das Missverständnis vermeiden helfen müssen.
  3. Eine Reihe von Leserinnen und Lesern hat sich über die aus ihrer Sicht spürbare Polemik meiner Formulierungen beklagt. Die Polemik tut mir leid. Aber ich bitte um Verständnis: Es liegen jetzt 50 Jahre der Verfolgung alles Linken hinter unserem Land und auch hinter mir. Links war schon direkt in der Nachkriegsgeschichte Westdeutschlands verpönt, links war in der Auseinandersetzung mit den 68ern verpönt, die Verteufelung alles Linken war die durchgängige Angriffslinie der Rechtskonservativen und des großen Geldes im Wahlkampf 1972, für den ich auf Seiten Willy Brandts und der SPD in verantwortlich war.

 » Lees verder

Leserbriefe zu „Wie die Maskenpflicht unsere Intelligenz beleidigt – Und wie sie uns vom Wesentlichen ablenkt“

29-04-20 07:52:00,

Auf den Beitrag “Wie die Maskenpflicht unsere Intelligenz beleidigt – Und wie sie uns vom Wesentlichen ablenkt” von Tobias Riegel hat es schnell viele Antwort-Emails seitens unserer Leserinnen und Leser gegeben. Die Resonanz auf den Inhalt ist geteilt und spiegelt die Spaltung unserer Leserschaft zum Thema gut wider. Herzlichen Dank für die gesendeten Leserbriefe. Es folgt eine Auswahl. Zusammengestellt von Christian Reimann.

Vorbemerkung von Tobias Riegel: Der hier behandelte Artikel wurde in teils harschen Worten verfasst. Dieses Stilmittel der Polemik betrachte ich inzwischen als unangemessen für das Thema Corona. Meine inhaltliche Sicht auf die Maskierung bleibt, wie sie im Artikel beschrieben ist. Doch der Tonfall hätte differenzierter sein sollen, da der Vorgang bei vielen Bürgerinnen und Bürgern mit Ängsten und Sorgen verbunden ist, die nicht weggewischt werden sollten.

1. Leserbrief

Liebes NDS-Team,

 

bereits Anfang März hat Jo „Peanuts“ Ackermann die Welt wissen lassen, dass es wohl ohne ein weiteres Mal Bankenrettung nicht gehen wird: spiegel.de/wirtschaft/a-7395cf8b-0ce3-4a68-9f81-73c8e6ee1824

Zu diesem Zeitpunkt gab es m.W. noch nirgends in der westlichen Welt einen Lockdown, es lief alles noch mehr oder weniger normal weiter – aber die üblichen Verdächtigen sind schon wieder „blank“ und schreien nach Staatshilfen…

Auch vorher war ich schon skeptisch ob der veröffentlichten Zahlen, aber spätestens ab diesem Interview bin ich mir ziemlich sicher, dass hinter dem Weltuntergangs-Hype etwas anderes dahinter steckt.

Auch denke ich, dass mehr als einer unserer Regierenden Gefallen daran gefunden hat, endlich mal spontan nach Gutdünken durchregieren zu können, und nicht immer langwierig rumdiskutieren zu müssen – es ist ja nicht einmal mehr die „Opposition“ im Weg. Schauen wir doch mal, was sich „der Pöbel“ noch alles bieten lässt… An dieser Stelle sollten wir alle ganz genau hinschauen (und merken!), wer sich wie aufführt, welche Gesetze „mal eben schnell“ auf Bundes- oder Landesebene durchwinkt (z.B. Landespolizeigesetze, und was da drin steht) – auch und besonders bei den ach so gefeierten Grünen… Und wer nach Ende der ganzen Sache bereit ist, seine zusätzliche Macht wieder abzugeben.

 

Natürlich kann man – wenn man den Zeitpunkt für gegeben hält – nicht einfach zur Tagesordnung übergehen, weil dann jeder sehen würde, dass alles (oder zumindest vieles) ein großer Schwindel war (ich sage hier eindeutig nicht,

 » Lees verder

Leserbriefe zu „‚Russland ist schuld!‘ am neuen Flüchtlingsstrom – ein weiterer Beleg dafür, dass die totale Manipulation möglich ist“

16-03-20 12:12:00,

Die dramatischen Entwicklungen des Krieges in Syrien und dessen verfälschte mediale Darstellung war Thema des Artikels „‚Russland ist schuld!‘ am neuen Flüchtlingsstrom – ein weiterer Beleg dafür, dass die totale Manipulation möglich ist“. Wie stark dies auch die Leser der NachDenkSeiten beschäftigt, lässt sich an der folgenden Auswahl von Leserbriefen ermessen. Zusammengestellt von Lutz Hausstein.

1. Leserbrief

Hallo Herr Müller, liebes NDS-Team,

zunächst einmal vielen Dank für Ihre unermüdliche Aufklärungsarbeit. Die Nachdenkseiten sind für mich seit langem die wichtigste Informationsquelle, wenn es um politische Nachrichten und deren Einordnung geht.

Nun zum Thema:

Der besagte Artikel von Matthias Koch war – in gekürzter Version – auch als Leitartikel in der Hannoverschen Allgemeinen (HAZ) erschienen und auch mir übel aufgestoßen. Das passierte mir als langjährigem Abonnenten der HAZ allerdings nicht zu ersten Mal.

Schon zu seinen Zeiten als Chefredakteur der HAZ fiel mir Herr Koch in seinen Artikeln als vehementer Verfechter der herrschenden, neoliberalen Verhältnisse sowie als glühender Fan von Angela Merkel auf. So kann ich mich an einen Leitartikel entsinnen – leider weiß ich den Zusammenhang nicht mehr – in dem er allen Ernstes Frau Merkel als Kanzlerin das Recht zubilligte, “ihr” Volk in wichtigen Fragen nicht oder falsch zu informieren. Da fragt man sich dann schon, welches Demokratieverständnis bei Herrn Koch vorherrscht. Immerhin ist er als Chefredakteur des RND ein führender Vertreter der journalistischen Klasse.

Nachdem ich mich lange jeden Morgen über die unions-lastige HAZ mit ihrer Schwarz-Weiß-Malerei und meist einseitigen Berichterstattung geärgert hatte (leider gibt es im Raum Hannover kaum vernünftige Alternativen, wenn man auch über Regionalnachrichten informiert werden möchte), habe ich vor einigen Jahren meinen Satire-Blog “Die Politglosse” aus der Taufe gehoben. Dort verarbeite ich unregelmäßig in mehr oder weniger ironisch-sarkastischer, manchmal auch klamaukiger Weise meinen Frust über die allgemeine Lage und die Berichterstattung in der HAZ und anderen Medien, betreibe quasi eine Art “schriftliches Politkabarett”. Vielleicht haben Sie ja Lust, Ihre Leserschaft mittels der Veröffentlich dieses Leserbriefes darauf hinzuweisen: politglosse.de. Eventuell ist das für Einige eine willkommene Ergänzung oder Abwechslung zu der notwendigerweise ja ernsthaften aufklärerischen Berichterstattung, wie die Nachdenkseiten sie so hervorragend betreiben.

Vielen Dank für Ihre gute Arbeit, und weiter so!

Herzliche Grüße

Frank Drotschmann

2.

 » Lees verder