Von der Leyen’s ridiculous EU commissionser roles are exactly why people hate Brussels bureaucracy

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11-09-19 08:44:00,

Ursula von der Leyen has unveiled her new team of EU Commissioners. Their job descriptions and responsibilities are nebulous, oddly overlapping and bound to cause confusion. This is European bureaucracy at its worst.

Most Europeans pay scant attention to the detailed inner workings of Brussels politics, precisely because of the bewildering nature of its bloated bureaucracy. 

Von der Leyen, the EU Commission President, has gone and made it worse.

The former German defense minister has steered away from traditional ministerial titles and opted for more Orwellian-sounding names – the kind you need to google to decipher what they actually mean.

Also on rt.com
The EU has a new batch of unelected leaders, but where is the democracy?

Instead of getting a commissioner for dealing with defense or foreign policy, for instance, we are getting a “Commissioner for a Stronger Europe in the World.” There will also be a “Commissioner for Inter-institutional Relations and Foresight” who will apparently deal with policy-making and regulation and a “Commissioner for an Economy that Works for People.”

It’s all very ‘Ministry of Truth’-esque.

One particular title has backfired spectacularly. The “Commissioner for Protecting our European Way of Life” will be dealing, partially, with immigration policy. The name has already been slammed as “fascist,” “grotesque” and, my favorite, an“infelicitous semantic choice”due to the alleged implication that Europeans need to be “protected” from immigrants.

Incoming Commission president Ursula von der Leyen clarifies that the Protecting Our European Way of Life job is about migration, which isn’t really obvious from the name, to be honest

— Jon Stone (@joncstone) September 10, 2019

“Protecting our European way of life” is like a phrase straight from an 1890s pamphlet fear-mongering about Easter European refugee routes. This kind of language has to be called out and challenged as we face a future where those fleeing the climate emergency need sanctuary

— Maurice Casey (@MauriceJCasey) September 10, 2019

Though the outrage seems a little hasty, not merely because von der Leyen (who spent 14 years in Angela Merkel’s government) hardly has a history of extreme anti-immigrant stances under her belt – but because the ‘Way of Life’ commissioner will also be dealing with empowering the workforce in the digital age,

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“Demokratie” à la EU: Von der Leyen neue EU-Kommissionschefin | www.konjunktion.info

“demokratie”-a-la-eu:-von-der-leyen-neue-eu-kommissionschefin-|-wwwkonjunktion.info

17-07-19 01:38:00,

Ursula von der Leyen - Bildquelel: Wikipedia / European Parliament; Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung 2.0 generisch“Ursula von der Leyen - Bildquelel: Wikipedia / European Parliament; Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung 2.0 generisch“

Ursula von der Leyen – Bildquelel: Wikipedia / European Parliament; Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung 2.0 generisch“

Es gibt ja diesen bekannten Ausspruch

Wenn Wahlen etwas ändern würden, dann wären sie verboten.

dessen Urheberschaft manche bei Kurt Tucholsky, andere bei Emma Goldman verorten.

Gestern hat sich einmal mehr der Kern dieser Aussage bewahrheitet, als die bisherige Kriegsministerin, McKinsey-Aktionärin (upps, das ist mir jetzt reingerutscht) und Transatlantikerin par excellence, Ursula von der Leyen, zur neuen EU-Kommissionschefin gewählt wurde. Nicht nur dass man anscheinend keinerlei Befähigung benötigt, um diesen Posten bekleiden zu können (anscheinend reicht es bereits aus allein in Brüssel geboren zu sein, um als wahrhaftige Europäerin zu gelten, wenn man die Hochleistungspresse und deren Abfeiern der Wahl vdL als Gradmesser hernimmt), sondern man muss sich auch nicht im Vorfeld bei der EU-Wahl den Menschen als Kandidat zur Wahl gestellt haben.

“Demokratie” nach Vorstellung der EU-Granden. Wobei wir aber sowieso nicht in einer Demokratie leben und man sich über diese Entwicklung eigentlich daher auch nicht wundern dürfte.

Interessanterweise hat von der Leyen in ihrer Ansprache vor der Wahl zwei Themen als ganz große Herausforderungen bzgl. “ihrer politischen Leitlinien für das Spitzenamt” ausgeführt:

  1. Klimaschutz: So will vdL einen “grünen Deal für Europa” in den ersten 100 Tagen ihrer Amtszeit einbringen und dafür ein “erstes europäisches Klimagesetz” vorlegen. Europa solle dem Duktus der “neuen EU-Führerin” nach bis 2050 der weltweit “erste klimaneutrale Kontinent” werden. Zudem will sie eine Reduktion der Emission von Schadstoffen wie CO2 “um 50 Prozent, wenn nicht 55 Prozent” gegenüber 1990 erreichen.
  2. Digitalisierung: Auch hier will vdL innerhalb der ersten 100 Amtstage eine Gesetzesinitiative für einen “koordinierten Ansatz für die menschlichen und ethischen Auswirkungen der Künstlichen Intelligenz” erarbeiten, um mittels Big Data “Innovationen nutzen [zu] können, die Wohlstand für unsere Gesellschaften und unsere Unternehmen schaffen”.

Wohin diese beiden Themen führen werden, kann jeder mit einem kleinen Rest an Hirn bereits jetzt erkennen: eine europäische CO2-Steuer im Sinne der Agenda 2030 und damit die europäische Version des deutschen Ökofaschismus und die Ausweitung der Überwachung und Kontrolle.

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Von der Leyen in Brüssel: Eindeutig für die Politik der Stärke und Abschreckung gegenüber Russland. Ansonsten schwammig.

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11-07-19 11:11:00,

Viel Konkretes war bei der Vorstellung der Kandidatin für die EU-Kommissionspräsidentschaft nicht zu vernehmen. Siehe dazu auch die Hinweise von heute und zum Beispiel die Tagesschau hier und ein kritischer Kommentar hier. Im Bericht der Tagesschau ist Folgendes zu lesen: “Zum Verhältnis Europas zu Russland, meinte die CDU-Politikerin, der Kreml verzeihe keine Schwäche. Hier müsse Europa immer aus einer Position der Stärke heraus auftreten.” Hallo Sozialdemokraten, wollt ihr eine Kommissionspräsidentin wählen, die wie ein Junge-Union-Funktionär in den fünfziger Jahren der Abschreckung das Wort redet? Abschreckung und Politik der Stärke, das war das Kalte-Kriegs-Konzept, das durch die Vertragspolitik und Entspannungspolitik abgelöst worden ist. Albrecht Müller.

Ich appelliere an die verbliebenen Sozialdemokraten im Europäischen Parlament: Erinnert euch ein bisschen an die Botschaft eurer großen Persönlichkeiten wie Olof Palme, Bruno Kreisky und Willy Brandt. Sie haben Europa weitergebracht, weil sie die dumpfe Politik der Abschreckung abgelöst haben durch Sich-vertragen und die Idee der gemeinsamen Sicherheit in Europa. Auch die Freunde von Helmut Schmidt und Helmut Kohl und Hans-Dietrich Genscher im Europäischen Parlament sind schlecht beraten, wenn sie zur Kommissionspräsidentin jemanden wählen, die für den Rückfall in die dumpfe Konfrontation plädiert.

Von der Leyen hat sich in Brüssel ansonsten als das erwiesen, was sie ist: ein Leichtgewicht

Keine klare Aussagen. Nur wer die bisherige Arbeit von der Leyens als Ministerin in Deutschland nicht oder durch eine gefärbte Brille beobachtet hat, konnte erwarten, dass da eine fähige Person vor den Toren Brüssels steht. Das ist sie nicht. Sie hat ihr Ministerium schlecht und teuer geführt und mit dem Verdacht der politischen Korruption belastet.

Europas Politik wird von den USA und allenfalls noch von der NATO bestimmt. Das gilt gerade auch für den Abschied von der Entspannungspolitik hin zur Abschreckungspolitik. Und Frau Merkel ist dabei genauso mit im Spiel wie Frau von der Leyen.

Auch wenn man täglich zusammenarbeitet, man muss ja nicht immer einer Meinung sein. So teile ich einige der Einschätzungen von Jens Berger in seinem Artikel „Die Personalie von der Leyen – Nicht Merkel, sondern Macron ist der Gewinner“ nicht. Die eigentlichen Gewinner sind die USA, und mit ihnen ihre Helfer in Europa – das sind Macron, Angela Merkel, Ursula von der Leyen, die Regierungen der baltischen Staaten und Polens und eine Reihe anderer Regierungen in der EU.

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Von der Leyen: gewillige lakei die nergens in uitblinkt

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11-07-19 08:57:00,

Wat valt er te verwachten van Ursula von der Leyen, als ze inderdaad de nieuwe voorzitter van de Europese Commissie wordt? Haar loopbaan spreekt boekdelen.

Ten tijde van het koninkrijk Hannover behoorden de Albrechts reeds tot de meest vooraanstaande families van het patriciaat, waaruit de hoge ambtenaren werden betrokken. Er werd veel waarde gehecht aan academische vorming en standsbesef. Ursula von der Leyen, dochter van de Nedersaksische deelstaatpremier Ernst Albrecht (CDU) wisselde herhaaldelijk van studie, tot ze uiteindelijk voor geneeskunde koos. Na meer dan twintig semesters legde ze uiteindelijk het staatsexamen af. Gewerkt heeft ze als arts uiteindelijk slechts een paar jaar. Ondanks het afbreken van haar specialisatie noemde Von der Leyen zich graag gynaecoloog.

Creatief met haar CV

Ze was wel vaker wat vrij in de weergave van haar vitae. In een cv op haar website wekte ze de indruk als zou ze aan de Amerikaanse universiteit Stanford gedoceerd hebben. In werkelijkheid heeft ze er slechts enkele seminars bezocht. Haar proefschrift bevatte talrijke fouten, zodat ze in 2015 te nauwer nood haar doctorsgraad kon behouden.

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Veilige zetel in landdag dankzij pappie

De politieke carrière van Von der Leyen begon pas laat. In 2001 was ze kort actief in de gemeentepolitiek. Vanwege de reputatie van haar vader, die achter de schermen veel steun wist te mobiliseren, versloeg Von der Leyen in een omstreden interne verkiezing met een meerderheid van slechts één stem de ervaren landdagafgevaardigde Lutz von der Heide. De stemming was gemanipuleerd. Von der Heide vocht de nominatie van Von der Leyen in het CDU-bolwerk succesvol aan. In de aanloop naar het ingelaste nieuwe partijcongres werd hij door de supporters van Von der Leyen echter systematisch door het slijk gehaald en gold hij uiteindelijk als nestbevuiler. Nu won ze de stemming duidelijk, waarmee ze zeker was van een zetel in de Nedersaksische landdag.

Pijlsnelle opkomst als minister

De nieuwe premier Christian Wulff maakte haar meteen tot minister van Sociale Zaken in de deelstaatregering. De opkomst van Von der Leyen werd steeds begeleid door de media van het Springer-concern. In het boulevardblad Bild kreeg ze een eigen column. Slechts twee jaar later werd ze door bondskanselier Angela Merkel naar het kabinet in Berlijn gehaald.

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Die Personalie von der Leyen – Nicht Merkel, sondern Macron ist der Gewinner

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05-07-19 01:55:00,

Für die meisten deutschen Leitartikler ist klar, dass die Nominierung Ursula von der Leyens für das höchste Amt der EU ein „veritabler“, „riesiger“ oder gar „triumphaler“ Sieg für Angela Merkel sei. Doch das ist falsch. Nicht Merkel, sondern Macron ist der große Sieger. Sollte von der Leyen im Europaparlament durchfallen, stünde Merkel sogar mit komplett leeren Taschen da, während Macron seine wichtigsten Ziele durchgeboxt hat. Von Jens Berger.

Bei der Diskussion über das unwürdige Geschacher um den Posten des Kommissionspräsidenten wird oft vergessen, dass diese Personalie nur ein Punkt in einem umfassenden Personalpaket ist, auf das sich die Staats- und Regierungschefs am Mittwoch verständigt haben. Mindestens genauso wichtig ist jedoch die Frage, wer dem im Herbst scheidenden EZB-Präsidenten Mario Draghi im Amt folgt. Auch wenn die EZB auf dem Papier „unabhängig“ ist, hat der oberste europäische Notenbankpräsident doch eine weitreichende Richtlinienkompetenz und durch die Ausweitung der Befugnisse der EZB auf den Ankauf von Staats- und Unternehmensanleihen in der Ära Draghi auch ganz reale Macht. Die EZB entscheidet durch den Entschluss, ob sie bestimmte Staatsanleihen stützt oder den freien Märkten „zum Fraß vorwirft“, die Zukunft ganzer Staaten. Und das ohne parlamentarische Kontrolle. Wichtig auch: Die EZB stellt für die EU-Kommission das mächtigste Disziplinierungsinstrument dar. Alleine die Drohung, bestimmte Staatsanleihen nicht mehr zu stützen und damit die Refinanzierung der betreffenden Staaten im schlimmsten Falle unbezahlbar zu machen, ist ein sehr mächtiges Schwert; ein Schwert jedoch, das seinem „Herren“ auch gehorchen muss. Und eben hier wird es spannend.

Lesen Sie dazu auch „EZB-Chef Weidmann? Der Kuhhandel um Europas Spitzenämter ist unwürdig und brandgefährlich“.

Ginge es nach Angela Merkel und den Anhängern des Monetarismus deutscher Schule (Austeritätspolitik, schwarze Null, Preisstabilität als einziges Ziel), wäre der heutige Bundesbankchef Jens Weidmann die ideale Besetzung für den EZB-Posten. Merkels erklärtes Ziel war daher auch, Jens Weidmann zum kommenden EZB-Präsidenten zu machen. Bei den unter der deutschen Geldpolitik leidenden „Südländern“ Frankreich, Italien, Spanien, Portugal und Griechenland gilt Weidmann jedoch als Inkarnation des arroganten deutschen „Übermenschen“, der mit seiner Ideologie andere Völker ins Unheil treibt. Ihr Ziel war es, Weidmann mit allen Mitteln zu verhindern. Gemäß der Kräfteverteilung und des Proporzes innerhalb der EU galt es als ausgemacht, dass sowohl die „deutsche“ als auch die „französische/südländische“ Seite jeweils eines dieser beiden Schlüsselressorts bekommt.

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Tagesdosis 5.7.2019 – Von der Leyen: Hoffnungsträgerin der EU-Gegner | KenFM.de

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05-07-19 01:51:00,

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Ein Kommentar von Rainer Rupp.

Zwanzig Stunden kreiste der EU-Berg auf Gipfelhöhe der Staats- und Regierungschefs Anfang der Woche. Nach schweren Wehen gebar er schließlich vier Mäuse für die neu zu besetzenden Top-Jobs in dem neo-liberalen Ausbeuter-Konstrukt, das sich hinter dem harmlosen und schönen Namen „Europäische Union“ versteckt. Eine dieser Mäuse ist die deutsche CDU-Spitzenpolitikerin Ursula von der Leyen. 

Von der Leyen ist Teil eines Personalpakets, zu dem auch der belgische Regierungschef Charles Michel für den Posten als EU-Ratspräsidenten, die derzeitige Chefin des Internationalen Währungsfonds, die Französin Christine Lagarde als Präsidentin der Europäischen Zentralbank und der spanische Außenminister Josep Borrell als EU-Außenbeauftragter gehören.

Wegen ihres schneidigen Auftritts als Verteidigungsministerin und ihren Warnungen vor der „russischen Bedrohung“ ist sie im Volksmund unter anderem auch als „von der Leichen“ oder „Flinten-Uschi“ bekannt. Allerdings zieht der Unmut über ihre „Wahl“ quer Beet durch alle Gesellschaftsschichten große Kreise. 

Es ist erst wenige Wochen her, dass Politiker und Medien mit viel Getöse für die Wahl zum „Europäischen Parlament“ als „Schicksalswahl“ getrommelt hatten. Europa stünde am Scheideweg in eine demokratische oder populistisch-autoritäre Zukunft, lautete das Mantra. Tatsächlich war die Wahlbeteiligung für eine Europawahl diesmal ungewöhnlich groß gewesen. Aber für Flinten-Uschi haben die Bürger ihre Stimme ganz bestimmt nicht abgegeben, denn sie stand gar nicht Diskussion. Interessant wäre die Antwort auf die Fragen, wie viele Prozentpunkte geringer die deutsche Wahlbeteiligung gewesen wäre, wenn Frau von der Leyen von Anfang an als Spitzenkandidatin präsentiert worden wäre.

Wieder einmal haben Millionen Menschen ihre Zeit mit Wählen verschwendet, nur um erneut wieder die Erfahrung zu machen, dass den bürgerlichen Politiker nicht das stets im Munde geführte Volkswohl am Herzen liegt, sondern nur ihre Karriere und der damit verbundene Zugriff auf die Staatsknete. Das ist damit gemeint, wenn die Prozedur der bürgerlichen Demokratie darauf besteht, dass der Abgeordnete nur seinem Gewissen und nicht seinen Wählern verpflichtet ist. 

Wenn der Wähler erst einmal seine Stimme abgegeben hat, dann ist seine Meinung nicht mehr gefragt. Nur in diesem Kontext ist auch der klassische Spruch des SPD-Urgesteins Müntefering zu verstehen,

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Von der Leyen lässt Luftwaffeneinsatz in Syrien ohne Bundestagsmandat prüfen und die deutschen Medien stecken den Kopf in den Sand – www.NachDenkSeiten.de

Von der Leyen lässt Luftwaffeneinsatz in Syrien ohne Bundestagsmandat prüfen und die deutschen Medien stecken den Kopf in den Sand – www.NachDenkSeiten.de

10-09-18 10:31:00,

10. September 2018 um 14:21 Uhr | Verantwortlich:

Von der Leyen lässt Luftwaffeneinsatz in Syrien ohne Bundestagsmandat prüfen und die deutschen Medien stecken den Kopf in den Sand

Veröffentlicht in: Kampagnen / Tarnworte / Neusprech, Medienkritik, Militäreinsätze/Kriege, Terrorismus

Das Bundesverteidigungsministerium prüft zur Zeit auf Anweisung von Ursula von der Leyen, ob deutsche Kampfflugzeuge sich schon bald aktiv an einer Bombardierung Syriens beteiligen können. Von der Leyen geht damit laut eines Berichts der BILD offenbar dem Wunsch der USA nach, der ihr vorletzte Woche bei einem eigens einberufenen Treffen vom neuen US-Militärattaché übermittelt wurde. Besonders pikant: Die Ministerin knüpft die zweite direkte Beteiligung der Bundesrepublik an einem Angriffskrieg an ein Einstiegsszenario, bei dem die syrische Armee Giftgas gegen die eigene Bevölkerung einsetzt. Dass die Islamisten momentan mit Unterstützung westlicher Geheimdienste exakt dieses Szenario vorbereiten, behauptet die russische Regierung bereits seit zwei Wochen. Nun warnt auch ein US-Senator vor diesem Szenario. Es geht um Krieg und Frieden und daher ist es auch unentschuldbar, dass über diese Warnungen in den deutschen Medien nicht ernsthaft berichtet wird. Auch wer schweigt, macht sich schuldig. Von Jens Berger.

Der nun bereits seit sieben Jahren andauernde blutige syrische Bürgerkrieg steht eigentlich kurz vor seinem Finale. Die nordwestsyrische Provinz Idlib gilt als letztes Rückzugsgebiet der islamistischen „Rebellen“. Doch diese letzte Bastion hat es in sich. Jahrelang hatte die syrische Armee den unterlegenen Islamisten die Entwaffnung und den gesicherten Abzug nach Idlib als Option bei der Kapitulation angeboten. Dieses Angebot wurde auch sehr oft genutzt – nicht nur von Kombattanten, sondern auch von Zivilisten. Heute sollen nach UN-Schätzungen 2,9 Millionen Menschen in der Region Idlib leben – mindestens 1,4 Millionen davon sind Flüchtlinge aus anderen Regionen.

Wie groß die Zahl der islamistischen Kombattanten ist, kann bestenfalls geschätzt werden. Nach eigenen Angaben verfügt die ehemalige Al-Nusra-Front, die sich nun Hay’at Tahrir al-Sham (HTS) nennt, der Al Kaida zugerechnet und weltweit als Terrorgruppe verurteilt wird, als „Hauptgegner“ der syrischen Armee über 37.800 Kämpfer. Hinzu kommen rund 7.700 Angehörige der „Islamischen Turkistan Front“, einer uigurischen Terrororganisation aus dem muslimischen Westteil Chinas, und weitere 8.000 Dschihadisten aus dem Kaukasus, die sich teils schon im Tschetschenienkrieg ihre ersten Sporen verdient haben.

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Von der Leyen an der Russland-Front | KenFM.de

Von der Leyen an der Russland-Front | KenFM.de

30-07-18 02:14:00,

Neue Wunderwaffe: Konjunktief-Flieger.

von Ulrich Gellermann.

Huch, soll sie gesagt haben, die Frau Verteidigungsministerin, huch: Was wäre denn, wenn der amerikanische FREUND mit dem russischen FEIND ohne UNS versuchen wollt, die Welt zu regieren? Wenn wir, nackt und bloß, dem scharfen Wind des internationalen Rüstungswettbewerbs ausgesetzt wären? Wer würde dann noch deutsche Waffen in profitablen Mengen kaufen wollen? Denn so wie sich Trump als Vertreter der US-Rüstungsindustrie sieht, so begreift sich von der Leyen als Agentin der deutschen, da muss sie Änderungen des Freund-Feind-Schemas ängstigen. Zumal das amerikanische FREUND-Bild zur Zeit keine ordentliche Bedrohungskulisse für Waffenkäufe abgibt. Zudem ist das russische FEIND-Bild ein altes, gut erhaltenes Erbstück noch aus der NAZI-Zeit und den Gründungsjahren der CDU. So ein gutes Stück mit dem eingebauten Anti-Iwan-Reflex gibt man nicht einfach auf. Da bläst die forsche von der Leyen lieber zur Attacke und warnt im SPIEGEL: „Eine klare Strategie des amerikanischen Präsidenten im Umgang mit Russland ist nach dem Treffen nicht zu erkennen“.

Das Signal der Ministerin wurde in den deutschen Redaktionen ebenso ge- wie erhört und, und alle bliesen in das selbe Horn: WDR und ZDF sollen von russischen Hackern angegriffen worden sein, erfährt man von der Medienfront. SPIEGEL, TAGESSCHAU, FOCUS, alle, alle warten mit schöner Einheitlichkeit mit dieser Schlagzeile auf: „WDR und ZDF von russischen Hackern angegriffen“. Und alle, alle wenden dieselbe Methode an: Kein Beweis, viel Behauptung: „Im aktuellen Cyber-Brief warnt das Bundesamt für Verfassungsschutz vor Angriffen auf deutsche Medienunternehmen. Zu den Betroffenen gehören das ZDF und womöglich der WDR. Verantwortlich ist mutmaßlich ein russischer Geheimdienst.“ MUTMASSLICH. WOMÖGLICH. Alles im Konjunktiv, konjunktiefer geht es nicht. Die Quelle der Nachricht ist das Amt für Verfassungsschutz, also jene berühmte Schreddermaschine, die für den Aufbau und den Schutz der NSU-Terrorgruppe zuständig war. Der Verein der Spitzel und der Bespitzelung. Was würden die Russen nur mit einem Hack bei deutschen Medien erreichen wollen? Bessere Nachrichten? Mehr Fakten, weniger Meinung? In Vorbereitung der letzen Bundestagswahlen hatte das dubiose Amt schon einmal gewarnt: Vor einer „Beeinflussung der Bundestagswahl durch gezielte russische Cyber-Attacken auf deutsche Parteien und Politiker“. – Und wir bekamen erneut Merkel. Dass soll Putin gewollt haben?

Die geistigen Tief-Flieger in den deutschen Redaktionen gelten der Kriegsministerin offenkundig als Wunderwaffen im Kampf um die Lufthoheit über den Stammtischen: „Wer sollz denn sonnss gewesen sein,

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